Was macht ihr zu Hause?

  • Hallo,


    es wird ja überall dazu aufgerufen, dass man zu Hause bleiben soll, was ja auch richtig ist.
    Was macht ihr aber in eurem Zuhause, wo ja auch die sozialen Kontakte dann oft fehlen?
    Gerade wenn man alleine lebt, muss man sich ja irgendwie sinnvoll beschäftigen, damit man nicht in Depressionen verfällt oder auch wieder zur Flasche greift.


    Ich telefoniere im Moment oft stundenlang und schaue aus dem Fenster. Das Wetter ist ja schön.


    Gruß
    Karsten

  • Ich gehe täglich raus in die Natur !
    Mache meine Walking-Runden oder Fahrradtouren, denn hier gilt nur ein Kontaktverbot und keine Ausgangssperre.
    Mit einer Ausgangssperre käme ich sehr viel schwerer klar, denn ich krieg schnell den Budenkoller, wenn die Sonne scheint und die Natur gerade so am Erwachen ist.
    Und viele andere in meiner Stadt handhaben es wohl ebenso. Die umliegenden Wälder sind gut besucht und man soll ja auch an die frische Luft, um das Immunsystem zu stärken.
    Wichtig ist ja vor allem, Abstand zu anderen Menschen zu halten. Das kann man ja in der Natur gut handhaben.
    Auch sehe ich viele ältere Menschen und junge Mütter draussen, die sich Bewegung verschaffen.
    Und so findet auch das ein oder andere Gespräch statt, auch dabei kann man gut Abstand halten und hier tun das auch alle, jedenfalls habe ich noch nix anderes erlebt.


    Ich habe andererseits zugesehen, das wir alles im Haus haben, um nicht jeden Tag Einkaufen zu müssen. Dazu waren allerdings keine Hamsterkäufe notwendig, es gibt doch überall genug.
    Trotzdem finde ich es nicht unschlau, sich etwas zu bevorraten, damit man eben nicht jeden Tag los mus... in Sachen "Stay Home".


    Soziale Kontakte halte ich über WhatsApp, gerade auch innerhalb der Familie. Aber auch im Freundeskreis. Oder ich rufe Abends mal ne Freundin an oder nen Fotokollegen.


    Ansonsten habe ich ja auch noch meine Hobbys, ich fotografiere leidenschaftlich gern und da ich diesbezüglich aufgrund der Situation nicht so aktiv bin, bilde ich mich mit DVD-Workshops in Photoshop weiter, man lernt ja nie aus :wink:
    Und Russisch wollte ich auch weiter lernen... wollte.... jo... :wink:


    Die veränderte Situation ist aber auch bei mir/bei uns spürbar insofern, das an manchen Tagen auch etwas der Schlendrian eingekehrt ist.
    Das tut mir eigentlich nicht so gut, denn eine gewisse Tagesstruktur gibt ja auch Halt. Und die ist nun nicht mehr so wie früher.
    Ich schlafe länger, als mir gut tut, dann ist der Tag viel kürzer dadurch...und ich ärgere mich abends dann darüber.
    Da ist also noch Luft nach oben :oops: :lol:


    Ach ja, und 2 neue Strickprojekte habe ich auch angefangen. Und ich schaue fern, insbesondere gerne Natur-Dokumentationen.
    Oder schaue meine Serie weiter auf einem bekannten Streaming-Anbieter. Und ich habe die verschiedenen Mediatheken für mich entdeckt, allerdings schon vor Corona. :wink:


    Wir vermissen natürlich die Enkelkinder. Bis vor kurzem hatten wie sie noch regelmäßig bei uns. Wir sind ja noch nicht so alt und haben auch keine Vorerkrankungen. Aber momentan warten wir mal ne Weile ab, bis wir uns wiedersehen.
    Obwohl ich die Tage hörte, das es gar keine Dokumentationen darüber gibt, das Kinder Erwachsene angesteckt hätten.
    Naja, wie auch immer.... auch diese Zeiten werden vorüber gehen !


    Macht was aus der freien Zeit ! :D
    Und bleibt vor allem gesund, es gibt ja Möglichkeiten sich etwas vor dem Virus zu schützen.
    LG Sunshine

  • Hallo!


    Da ich mich in den letzten Jahren sehr isoliert und kaum soziale Kontakte mehr habe, ändert sich für mich nicht allzu viel.
    Ich bin ja erst seit 24 Tagen suchtmittelfrei und versuche mich so gut wie es geht zu beschäftigen.


    Ich verbringe sehr viele Stunden hier im Forum, lese, spiele Klavier, mache den Haushalt, koche wieder jeden Abend, schaue fern und stopfe mich dabei leider mit viel zu vielen Süßigkeiten voll ( Suchtverlagerung! Das muss ich ganz schnell wieder in den Griff kriegen).


    Ich bin sehr froh, dass ich meinen Hund habe. Mit ihm mache ich lange Spaziergänge. Denn nur zu hause sitzen würde mir sehr schwer fallen. Heute habe ich zum ersten Mal nach langer Zeit eine kleine Radtour am Rhein entlang gemacht. Das war sehr schön.


    Sunshine hat mich auf etwas gebracht. Ich könnte auch mal wieder meine Kamera rausholen und fotografieren; das hat mir früher riesigen Spaß gemacht.


    Lg
    Carmen

  • Hi,


    nach anfänglich etwas entspannterem Angang (so mit länger schlafen, tagsüber lesen) bin ich recht schnell zu einem straffen Tagesprogramm übergegangen, weil ich gemerkt habe, dass dieser lockere Tagesablauf mir gerade in der Isolation nicht wirklich gut tut. Also heißt es: Auftsehen, dusche, frühstück und pünktlich 9 Uhr im Home Office. Ich hätte es ja nie gedacht, aber inzwischen freue ich mich über jede Telefonkonferenz.


    Ansonsten lerne ich gerade spanisch. Wir haben seit zwei Jahren ein Projekt in Südamerika, welches ich weitestgehend verantworte. Eigentlich hatte ich immer den Anspruch, spanisch zu lernen. Das Problem ist: Immer wenn ich da bin, habe ich beruflich fast ausschließlich mit Leuten zu tun, die fließend englisch sprechen und immer wenn ich es auf spanisch versuche, switchen alle ganz schnell wieder zu englisch, weil das für alle einfacher ist. Also lange Rede, kurzer Sinn: Ich versuche, die Zeit dafür zu nutzen.


    Die blöden Osterfeiertage sind für mich allerdings vermutlich eine Herausforderung, da es keine regelmäßigen beruflichen Kontakte gibt, die mich fordern. Dafür lese ich jetzt viel hier. Das hilft echt weiter.


    LG
    Mark

  • Hallo,


    wie ist es euch ergangen in der letzten Zeit wegen Corona?
    Ich bin ja jetzt oft noch mehr zu Hause, außer bis auf wenige Außnahmen.
    Die neuen hohen Zahlen machen mir schhon Sorge, denn die zweite Welle ist ja irgendwie schon da.
    Andere Probleme rücken da oft ins Hintertreffen.


    Gruß
    Karsten

  • Hallo ,
    ich arbeite ja im ,,Systemrelevanten Beruf,,und bin ich in der ganzen Zeit von Corona nie lange Zuhause gewesen,Allerdings im Urlaub dann. Ich gehe regelmässig ins Fitness weiterhin,wichtig für mich ist, daß der Körper beweglich bleibt nicht einrostet,weil man sich gelähmt oder ausgebremst fühlt,eingeschränkt halt.
    Rausgehn ist wichtig finde ich,raus in die Natur und nicht den ganzen Tag von einer Coronameldung zur anderen schaun,sonst wird man Meschugge,halte Kontakt zu den Nachbarn und Freunden und bin für Sie da,denke Zusammenhalt und Verständnis für Ängste der Schwächeren sowie ein Realitätsbewusstes Denken und ein Offenes Ohr sind in diesen Tagen sehr viel Wert.
    LG schatzmeister

  • Hallo,


    ich bin da eher wieder etwas zurückhaltender.
    Als die Zahlen im Sommer niedrig waren, war ich auch wieder lockerer, aber jetzt steigen die Zahlen ja überall sehr schnell.
    Bin zwar auch für meine Mutter zum Beispiel da, aber ansonsten meide ich Kontakte.
    Bin ja nun auch mit dem Alter und vor allem meinem Gesundheitszustand ein Risikopatient.


    Gruß
    Karsten

  • Hallo!


    Vor allem mache ich mich nicht verrückt und gehe selbstverständlich viel raus.


    Abstand und Hygiene sowie Maske in geschlossenen Räumen sind die halbe Miete. Der Rest ist einfach Zufall.


    Auch auf der Arbeit fange ich nächste Woche an, außerhalb meines Büros Maske zu tragen. Mein Büro wird gut gelüftet, dafür gibt's halt einen wärmeren Pullover.


    Gruß
    Carl Friedrich

  • Ich halt mich an die AHA-Regeln, thats all.
    Mir macht das Virus keine besonders Angst, muss ich sagen, ich schütze mich ja so gut ich kann.
    Ein Restrisiko bleibt allerdings immer. Damit kann ich leben...


    Im Urlaub waren wir auch 2x in diesem Jahr, in Italien.
    Wir haben ihn genossen wie sonst auch, ich fühlte mich dort nicht eingeschränkt.
    Die Italiener haben gute Hygiene-Konzepte und ziehen sie auch konsequent durch.
    Von einigen könnte sich D dort noch was abschauen...
    Ich für meinen Teil fühlte mich dort sicher und alles war okay.


    Das Virus ist längst zum Politikum geworden, jeder Politiker, Virologe und Gott-weiß-wer möchte sich gern profilieren, ich kanns mir schon nicht mehr ansehen oder anhören.
    Kann die Corona-Müdigkeit auch sehr gut nachvollziehen.
    Hoffentlich ist der größte Budenzauber bald vorbei und wir können wieder möglichst uneingeschränkt unser Leben leben.
    Nur manchmal habe ich das Gefühl, das gerade das vielleicht gar nicht mal im Sinne bestimmter Politiker ist...


    LG Sunshine

  • Hallo,


    ich mache ähnliches wie schon vor Corona, aufgrund des Tod meines Mannes hatte ich nicht viel Lust auf Kontakte.Als icH die wieder hatte, war
    posthum Corona. Alles wieder abgesagt


    Jetzt weiß ich nicht, wie die Einzelnen hier wohnen.Bei Etagenwohnungen ohne Balkon bekäme ich die Krise und wäre wohl jeden tag draussen, mit balkon würde ich mir eine grüne Oase dort anlegen.
    So habe ich aber einen Riesengarten mit 14 Bäumen jede Menge Sträucher und rundherum eine kräftig wachsende Buchenhecke


    Es fängt an mit der KIrschernte, Mirabellenernte, Kräuterernte, Apfelernte und jetzt sind die Walnüsse dran, der Baum meines Nachbars hängt zur Hälfte über der Grenze, und nach der Heckenschneiderei (eigentlich sind das schon fast Bäume) fege ich die Blätter zusammen, ca. 12 große Säcke, die passen bei einer riesigen 80m hohen Eiche nicht mehr auf den Kompost leider und dauert meistens 2-4 Wochen, der laubsauger ist mir viel zu schwer. Und manchmal hächsle ich die kleineren Äste noch. Wofür weiß ich auch nicht, meine staudenbeete verunkrauten trotzdem regelmäßig.


    und wenn alle Blätter weg sind, ist Februar und dann beginnt das gartenjahr aufs neue, ein Birnbaum ist angedacht. Dadurch, dass ich so viel Gartenvorräte habe, ist mein Vorratskeller immer gut gefüllt, Geld habe ich nämlich auch nicht viel.


    Vor einiger Zeit habe ich mich als Freiwillige bei der Tafel zur Mitarbeit gemeldet, dabei kam raus, dass ich abzüglich aller Haus-und Wohnkosten zum berechtigten Personenkreis gehöre, die Arbeit macht mir Spass und ich schleppe jedesmal noch eine große tüte mit gut erhaltenen Lebensmitteln mit.


    Ich wohne auf dem Land, mit meinen Nachbarinnen unterhalte ich mich von Strassenseite zu Strassenseite, und ein Plausch -früher Kaffeeklatsch-
    ist auch immer drin, und die Nachbarskinder kommen gern und oft wegen meinen Obsternten.


    Wegen der kommenden kalten Jahreszeit wird sich da wahrscheins einiges ändern, das ängstigt mich etwas, aber dann nähe ich eben wieder.


    Ganz wichtig ist für mich, dass ich einen festen Tagesrythmus beibehalte( außer Sonntags, da hab ich frei); denn wenn ich einmal anfange zu schludern, lange im Bett liege, nicht zu wischen, ect. und mich immer mehr gehen lasse, dann gute nacht Marie, dann kann ich nicht dafür garantieren, dass ich meine Trockenheit ohne große Anstrengung beibehalten kann. Ich werde mich wappnen müssen. Denn dass die 2. Welle kommt, davon gehe ich schon seit Sommer aus


    SG Ingrid

  • Hallo,


    ich finde es schon nachdenklich, dass die Beiträge hier eher weniger Sorge verbreiten, denn ich habe da große Sorgen, was noch alles auf uns zu kommt.
    Ich fände es besser, wenn man mehr Maßnahmen ergreifen würde.


    Gruß
    Karsten

  • Hallo Karsten,
    ich bin ähnlich besorgt wie du. Auch wir sind inzwischen Risikogebiet. Ich habe mich auf die neue Situation eingestellt. Ich gehe jetzt dort spazieren wo ich weniger Leute treffe. Ich bin sonst auch gerne in der Stadt unterwegs gewesen. Die meide ich so gut ich kann. Nächste Woche bekomme ich noch eine Grtippeimpfung und Medikamente brauche ich noch. Dann gehe ich erstmal zu keinem Arzt mehr. Ansonsten hab ich die familiären Kontakte. Ich brauche weiter nichts derzeit. Das Sport und Begegnungen im Moment wegfallen habe ich jetzt erstmal akzeptiert. So ist es eben. Es gibt aber auch vieles was mich zuversichtlich stimmt: im Grunde geht es mir ganz gut. Es tut mir nichts weh und der Kühlschrank ist voll. Außerdem habe ichs warm und ein paar Euros im Portomonai. Dazu erlebe ich Gemeinschaft und für den Fall, daß mich der Virus erwischt bin ich froh das ich in Deutschland lebe

  • Hallo Karsten,
    ich kann es auf keine Fall "Budenzauber" nennen. Und mir ist es Wurst wer sich profilieren möchte, da sie sich eben auch auf anderen Ebenen schon profilieren. Meine Hand bedient den Medienschalter on / off.
    Die Erkrankung die das Coronavirus auslöst ist gefährlich und kostet Menschenleben. Ich habe keine Panik. Es stimmt mich eher traurig, dass es nicht nur in Deutschland Menschen gibt, die dem Virus schutzlos ausgeliefert sind.
    Möchten Coronavirusleugner auf medizinische Versorgung verzichten, wenn sie an Covid19 erkranken?


    Telefone und Videokonferenzen sollten jedermann in dieser Zeit kostenfrei zur Verfügung stehen und für jedermann bedienbar sein.


    Ich arbeite jeden Tag mittendrin und bin froh nicht zu erkranken. Ich kann gut mit dem Schutzkonzept leben.
    Ich bin unterwegs achtsam und fahre mit dem Fahrrad oder dem Auto. Mit den Öffentlichen nur im Notfall und mit FFP2 Maske. Die einfachere Mund- und Nasenschutzmaske ist unterwegs auch mit dabei.


    Jeder Tote ist ein Mensch, der eher selber gern leben wollte und Angehörige oder Freund haben könnte, die oftmals ewig trauern werden.
    Einen lieben Gruß, la vie

  • Hallo,


    Ich gehe so oft es geht raus an die frische Natur. Egal ob zum Spazieren oder Radfahren, wenn ich die ganze Zeit zuhause bleiben würde, würde mir irgendwann die Decke auf den Kopf fallen. Vor allem mit dem Fahrrad mache ich viele länger Touren und es macht wirklich Spaß diese zu planen und danach von der Natur genießen zu können. Vor kurzem einen Artikel zum Thema Garmin Fahrrad Navi gelesen: https://www.fahrradbook.de/garmin-fahrrad-navi-test/. So ein Navi erscheint mir sehr sinnvoll bei längeren Touren. Hat jemand hier eventuell Erfahrung damit und kann mir einen Empfehlen?


    Liebe Grüße

  • Hallo,


    ich finde es auch merkwürdig, dass sich kaum jemand zu so einem Thema äußert.
    Mir macht Corona schon Sorgen, auch wenn ich deshalb nicht völlig depremiert bin, aber es betrifft uns doch alle.
    Jeden Tag sterben Menschen und eine Besserung ist nicht in Sicht.


    Wie geht ihr Weihnachten damit um?
    Hat sich euer Leben wegen Corona verändert?


    Gruß
    Karsten

  • Ich bin Weihnachten an einem Tag mit meiner Schwiegerfamilie zusammen, am anderen Tag mit meiner. Jedoch wesentlich weniger, als in den letzten Jahren. Die Ur-Omas meiner Kinder werden nur mit ihren Töchtern zusammen sein, nicht mit uns allen, wie sonst.


    Im Alltag ist es ruhiger, dadurch, dass meine Söhne nicht mehr 4-5 Mal die Woche Fußball im Verein spielen. Ansonsten keine große Veränderung, da ich berufstätig bin und in meiner Branche gearbeitet wird.


    Soziale Kontakte? Keine Partys oder Menschenansammlungen. Mit Freundinnen oder Freunden einzeln zum Kaffee trinken ja. Aber ohne Umarmungen oder Ähnliches.


    Maske auf der Arbeit den ganzen Tag, für mich kein Thema.


    Mich nerven die Leute, die meinen, dass Corona zu haben ja wie nen Schnupfen ist. Ja, KANN so sein. Kann aber auch anders sein. Und mich nerven die Leute, die predigen, dass ja schließlich nur Vorerkrankte und Alte sterben. Ja und??? Reicht das nicht???


    Beispiel: Ein Bekannter aus dem Nachbarort hat ne Vorerkrankung, mit der er aber keine Probleme hatte! Nun hat er sich mit Corona infiziert und ist mit 69 Jahren daran gestorben. Ist das nun weniger schlimm, weil er nicht mehr blutjung war und irgendwann mal krank war??


    Und noch was: Nein!! Ich habe keine Angst, mich anzustecken, weil ich davon ausgehe, dass ich das gut wegstecken würde. Aber ich hätte Angst, keine Symptome zu haben, aber jemand Älteren oder Vorerkrankten anzustecken!!! Genau SO ist es nämlich bei dem Bekannten aus dem Nachbarort geschehen. Sein Sohn hat Corona vom Fußballverein angeschleppt, es nicht richtig bemerkt und seinen Vater angesteckt, der nun verstorben ist. Und deshalb finde ich es beängstigend. Ich möchte das nicht meiner Oma ins Pflegeheim schleppen.


    Deshalb ko.... es mich an, dass sich Leute zu schade sind, ne Maske zu tragen. Wenn sie es wegen eigener Krankheit nicht können, ok... aber nur, weil ich mir von der Regierung nichts vorschreiben lassen will? Nö, das geht in meinen Kopf nicht rein.


    Wenn jemand aus der unmittelbaren Familie schwer (nicht schnupfenartig, sondern wirklich schwer) an Corona erkranken würde, dann würden sie ihre Meinung vielleicht nochmal überdenken.


    Ich habe keine Angst, aber Respekt vor dieser Krankheit.


    LG Cadda

  • Ach so, ich finde übrigens, dass ich selbst noch an mir arbeiten könnte. Vielleicht werde ich zukünftig noch weitere Einschränkungen hinnehmen. Meine Kinder waren bisher in der Schule und überfüllten Bus. Deshalb durften sie nachmittags mit den selben Kindern draußen kicken. Nun, wo sie aber den Abstand haben, dadurch dass meine Kinder ab nächster Woche nicht mehr in der Schule und im Bus sind, werden sie die Kinder auch in der Freizeit nicht treffen.


    Nächste Woche muss mein Großer (8. Klasse) zu Hause bleiben. Mein „Kleiner“ könnte hin (7. Klasse). Da er aber nicht betreut werden muss, werde ich der Bitte nachkommen und ihn ebenfalls zu Hause lassen. Für mich eine Selbstverständlichkeit. Wenn es nur einen kleinen Teil dazu beiträgt, Ansteckungen einzudämmen, ist damit schon geholfen.

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