Gisa - Meine Vorstellung

Willkommen in unserem Forum: Bitte stellt euch zuerst bitte kurz im Vorstellungsbereich vor, damit wir sehen können, wer sich unserer Onlineselbsthilfegruppe anschließen möchte. Unsere Onlineselbsthilfegruppe ist weiterhin in zwei Bereiche unterteilt. Einmal der offene Bereich und einmal der geschützter Bereich. Nach der Vorstellung könnt ihr dann für die offenen Bereiche freigeschaltet werden. Die geschützten Bereiche sind für Mitglieder gedacht, die sich hier langfristig und intensiv mit ihrem Leben auseinandersetzen möchten. Die Freischaltung für den geschützten Bereich kann nach frühstens 4 Wochen erfolgen. Um aufgenommen zu werden, solltest du dich zuerst Vorstellen und später dich bewerben und um Aufnahme bitten. Der Austausch lebt von der Ernsthaftigkeit und der Aktivität, mit der die User ihr jeweiliges Problem angehen . Deshalb haben wir dieses Verfahren gewählt, wir werden dann im Team entscheiden. Wir wünschen euch einen guten und hilfreichen Austausch bei und mit uns.
  • Wahrscheinlich hast du recht Lanananana.

    Die große Sorge alles das, was auf mich zukommen wird, nicht bewältigen zu können lähmt mich zur Zeit.

    Mein Nervenkostüm ist sehr angeschlagen. Die vielen Jahre mit Problemen haben wohl ihre Spuren hinterlassen.

    Meinen ersten Mann habe ich wegen Alkoholabhängigkeit verlassen. Ich muss zugeben nicht ganz allein aus eigener Kraft. Mein jetziger Mann war zu der Zeit an meiner Seite.

    Der Sohn meines jetzigen Mannes war jahrelang drogenabhängig, ob heute noch ist mir nicht bekannt, er wohnt in einer eigenen Wohnung . Wir haben das volle Programm welches ein drogenabhängiger bieten kann mitgemacht.

    Das ist , zum Teil, Vergangenheit, hat aber sehr viel Kraft gekostet.

  • Vielen Dank Hera,

    vielleicht können einige meine derzeitige Handlungsunfähigkeit verstehen.

    Ich schäme mich trotzdem dafür.

    Die erforderliche Stärke kann man nicht auf Knopfdruck herbeirufen.

  • Vielen Dank Hera,

    vielleicht können einige meine derzeitige Handlungsunfähigkeit verstehen.

    Ich schäme mich trotzdem dafür.

    Die erforderliche Stärke kann man nicht auf Knopfdruck herbeirufen.

    Hallo Gisa, ich kann deine derzeitige Handlungsunfähigkeit sehr gut nachvollziehen. Wenn das alles so einfach wäre, hätten sich viele, einschließlich mir, schon lange getrennt. Es ist aber meiner Ansicht überhaupt nicht leicht, sich aus so einer destruktiven Beziehung zu lösen. Du hast mein tiefstes Mitgefühl. Vielleicht kannst du dir bei anderen Stellen auch noch Hilfe suchen. Eine SHG für Angehörige unterstützt auch sehr gut, jedenfalls hat mich das Gespräch emotional gestärkt.

  • Hallo,

    mir ist eine Sorge genommen worden. Die Biopsie meines Sohnes ist negativ.

    Diese Sorge belastet ihn zum Glück jetzt nicht mehr. Trotzdem ist er psychisch

    nicht stabil ( Mein Sohn ist 36 Jahre alt und lebt in seiner eigenen Wohnung).

    Wenn er jetzt erfahren würde, dass ich mich aufgrund der Vorkommnisse von meinem Mann

    trennen wollte, würde er das auf sich beziehen, da bin ich mir sicher.

    Mein Mann möchte natürlich wieder in die häusliche Gemeinschaft zurückkehren. Morgen

    endet der 10 tägige Wohnungsverweis.

    Diese 10 Tage haben ihm sehr zugesetzt. Er beteuert keinen Alkohol mehr trinken zu wollen.

    Ihr habt das sicherlich alle ebenso erlebt. Kann man darauf vertrauen? Ich weiß es nicht. Meine

    Hoffnung ist noch nicht gestorben. Vielleicht falsch????,

    Ich habe für mich beschlossen meinen Mann morgen wieder in die gemeinsame Wohnung zu lassen,

    sehr aufmerksam zu sein was den Alkoholkonsum betrifft und wenn nötig die Polizei früh genug zu rufen.

    Ich werde meine Nachbarn über meine Entscheidung informieren und sie bitten, sofern mir die Möglichkeit

    nicht gegeben ist, die Polizei zu rufen, in der Hoffnung, dass sie noch nicht abgestumpft sind.

    Sollte diese Situation nochmals eintreten, werde ich mich endgültig von meinem Mann trennen.

    Das habe ich ihm auch gesagt.

    Alles naiv von mir?

    LG Gisela

  • Hallo Gisa,


    sehr schön, dass der Befund bei Deinem Sohn negativ ist.


    Eine Last weniger. Und nun willst Du Dir wieder Ärger ins Haus holen???


    Bei Euch war schon mehrfach die Polizei und das aus gutem Grund, denke ich mir mal.

    Genauer in die Einzelheiten bist Du ja nicht gegangen.


    Willst Du Dir das tatsächlich wieder antun?


    Beantrage die Verlängerung beim Amtsgericht, wer weiß, was Dir sonst noch passiert!


    Pass auf Dich auf!

    LG Elly


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    Mancher wird erst mutig, wenn er keinen anderen Ausweg mehr sieht.

    *06.01.2013*

  • Er beteuert keinen Alkohol mehr trinken zu wollen.

    Ihr habt das sicherlich alle ebenso erlebt. Kann man darauf vertrauen? Ich weiß es nicht. Meine

    Hoffnung ist noch nicht gestorben. Vielleicht falsch????,

    Ja! Aus meiner Sicht gebt ihr euch überhaupt nicht genug Zeit, dass jeder mal für sich überlegen kann: was war, was ist und was soll sein. Und sei mir nicht böse - aber ist es wirklich so, dass dein erwachsener (!) Sohn so sehr unter einer Trennung leiden würde?


    Auch meine Mutter behauptet bis heute: „Ich konnte nicht gehen, ich hätte dir ja das Zuhause genommen“ und rechtfertigt damit ihre Co-Abhängigkeit. Dabei habe ich unter der Situation extrem gelitten und das auch immer gesagt. Ich wäre im Gegenteil froh gewesen, wenn Bewegung in die fürchterliche Situation gekommen wäre - bevor mein Vater an den Folgen seines Alkoholkonsums gestorben ist.

  • aber ist es wirklich so, dass dein erwachsener (!) Sohn so sehr unter einer Trennung leiden würde?

    leiden würde mein Sohn unter einer Trennung nicht.

    Aber ich bin mir ganz sicher, in seiner jetzigen psychischen Verfassung würde er sich als aktueller Verursacher

    sehen. Er kann zur Zeit nicht rational denken.

  • Hallo Gisa,


    hat Dein Sohn psychologische Betreuung, so dass das Gespräch mit professioneller Begleitung geführt werden könnte? Bitte überleg dir genau, was du tust. So ein Verweis wird nicht nach Lappalien ausgesprochen.


    sonnige Grüße

    Lütte

    "Die Definition von Wahnsinn ist, immer das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten" (Albert Einstein)

  • Hallo Lütte,

    vor seinem Klinikaufenthalt hatte mein Sohn gerade einen neuen Therapeuten gefunden und ich gehe davon aus, dass trotz der Unterbrechung durch den Klinikaufenthalt die Therapie weitergeführt wird.


    Lieben Dank für deine Reaktion!

  • Hallo Gisa,


    Du hast ja 2021 hier schon einmal nach Hilfe gesucht.

    Nun wieder die gleiche Misere, in der Du steckst, weil Du keine Konsequenzen ziehen willst.

    Dann bleibt eben alles wie gehabt.

    Er kommt zurück, säuft wieder, wieder muss die Polizei gerufen werden, weil er Dich angreift...

    Du lässt ihn ganz bewusst wieder in die Bude, warum sollte dieses mal irgendwas anders laufen?

    Du nimmst alle Risiken sehenden Auges in Kauf!

    Da kann Dir dann auch keiner mehr helfen...es hätte Alternativen gegeben!


    Was erwartest Du eigentlich von diesem Forum hier für Dich?

    Und wie soll Dir denn geholfen werden bei so einer Beratungsresistenz?


    LG Sunshine

  • Die große Sorge alles das, was auf mich zukommen wird, nicht bewältigen zu können lähmt mich zur Zeit.

    Mein Nervenkostüm ist sehr angeschlagen. Die vielen Jahre mit Problemen haben wohl ihre Spuren hinterlassen.

    Hallo Gisa,


    du weißt, nur du kannst dir helfen.

    Wenn du es mit deinem Mann wieder einmal probieren möchtest, tu` es.

    Wenn du immer wieder der Hoffnung erliegst, sich weder dein Mann ändert, noch du etwas änderst, wird der Kreis der ständigen Wiederholungen nie durchbrochen.

    Mal ist es die gemeinsame Eigentumswohnung, dann die Krankheit eines Familienmitgliedes, zur Not kann man ja auch die Polizei rufen …

    Du hast große Angst, verständlich, große Angst vor Veränderung und gleichzeitig, daß es so bleibt.


    Versuche doch ein Mal herauszubekommen, was du willst und was unter welchen Umständen überhaupt möglich ist.

    Andere können nicht für dich entscheiden, sie können nur erzählen, was sie tun würden, was sie in ähnlichen Situationen taten.

    Entscheiden mußt/ darfst du.

  • wenn er dir nochmal etwas antun würde, würde dein Sohn die Schuld dann nicht vllt auch auf sich beziehen?

    Ich lebe in einer ganz anderen Situation, denke aber auch oft : unter einer Trennung würde unser (kleiner) Sohn zu sehr leiden und die Schuld bei sich suchen. Aber dann denke ich wieder "unter der Anspannung, die Zuhause herrscht leidet er doch viel mehr...und sucht die Schuld vllt genauso bei sich!" Ich benutze ihn vllt nur als Rechtfertigung für meine Feigheit!?!

  • Vielen Dank für eure Reaktionen!!!

    Mein Mann ist zur Zeit sehr verständnisvoll und hilfsbereit was die Situation meines Sohnes betrifft.

    Man wird sehen wie lange.

    Als Rechtfertigung für meine Feigheit benutze ich die Situation meines Sohnes nicht.

    Er hat die psychiatrische Klinik am Mittwoch verlassen. Das war ein großer Fehler.

    Ich habe zur Zeit einfach nicht die Kraft an zwei Fronten zu kämpfen.

  • Hallo Gisa,


    dieses plötzliche Verständnis für mich und meine Situation, das kenne ich auch. Das ging immer einige Zeit gut, bis ich wieder eingelullt war. Dann kam wieder das alte Säufergesicht meines Exmannes zum Vorschein.


    Ich kann sehr gut verstehen, dass du zur Zeit an oder über deinen Grenzen bist. Die Sorge um den psychischen und physischen Zustand deines Sohnes ist mit Sicherheit sehr zermürbend und kräftezehrend.

    Ist denn dein Mann wieder in der Wohnung? Ich denke, auch DAS kostet Kraft, sollte er wieder da sein. Vielleicht merkst du das garnicht mal bewusst. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass dein Unterbewusstsein im Daueralarm ist.


    Liebe Grüße

    Aurora

    "Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann. Der eine ist "gestern", der andere "morgen". Dies bedeutet, dass heute der richtige Tag zum Lieben, Glauben und in erster Linie zum Leben ist."

    (Dalai Lama)

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