Hallo, ich bin Anni und suche Hilfe

Willkommen in unserem Forum: Bitte stellt euch zuerst bitte kurz im Vorstellungsbereich vor, damit wir sehen können, wer sich unserer Onlineselbsthilfegruppe anschließen möchte. Unsere Onlineselbsthilfegruppe ist weiterhin in zwei Bereiche unterteilt. Einmal der offene Bereich und einmal der geschützter Bereich. Nach der Vorstellung könnt ihr dann für die offenen Bereiche freigeschaltet werden. Die geschützten Bereiche sind für Mitglieder gedacht, die sich hier langfristig und intensiv mit ihrem Leben auseinandersetzen möchten. Die Freischaltung für den geschützten Bereich kann nach frühstens 4 Wochen erfolgen. Um aufgenommen zu werden, solltest du dich zuerst Vorstellen und später dich bewerben und um Aufnahme bitten. Der Austausch lebt von der Ernsthaftigkeit und der Aktivität, mit der die User ihr jeweiliges Problem angehen . Deshalb haben wir dieses Verfahren gewählt, wir werden dann im Team entscheiden. Wir wünschen euch einen guten und hilfreichen Austausch bei und mit uns.
  • Mein Partner ist Alkoholiker/suchtkrank und ich weiß nicht, wie ich/wir am besten damit umgehen sollen. Nachdem er betrunken mit unserer Tochter Auto gefahren ist, habe ich ihn vor ein paar Monaten vor die Wahl gestellt: Der Alkohol oder die Familie. Er hat sich für uns entschieden und ist seitdem in einer Suchtberatung. Manchmal weiß ich nicht, wie "echt" seine Entscheidung ist und ob wir den Weg gemeinsam schaffen. Er hatte vor 4 Wochen einen Rückfall während ich nach der Geburt mit unserer Tochter im Krankenhaus lag. Die große Tochter war mit ihm zuhause. Als wir abends telefoniert haben, ist mir aufgefallen, dass er alkoholisiert war. Mir ist das Herz in die Hose gerutscht. Zum Glück konnte ich Freunde erreichen, die unsere große Tochter abgeholt haben und auch während meines restlichen Krankenhausaufenthaltes hatte ich Personen organsiert, die ihm bei der Betreuung halfen. Der Rückfall hat uns beide kalt erwischt. Als ich ihn gefragt habe, wie wir zukünftig damit umgehen, meinte er "das kommt nicht mehr vor". Das halte ich für sehr unrealistisch. Mein Vorschlag war, eine Strategie zu entwickeln, wie wir mit solchen Situationen umgehen können (wenn das überhaupt möglich ist). Er will aber niemanden einweihen O-Ton "damit geh ich bestimmt nicht hausieren". Seinen Suchtberatungstermin vor einer Woche hat er verpasst...er will einen neuen ausmachen. Bisher nicht passiert. Vor kurzem hat er Pralinen mit Alkohol gegessen. Zählt das als Rückfall? Will er sich beweisen, dass er es kann? Und heute war wieder eine Situation, bei der mein Vertrauen sehr erschüttert wurde und ich mich manchmal frage, wer jetzt spinnt, er oder ich. Er kam von einem Nachbar und ich hatte das Gefühl er sei etwas angetrunken. Habe aber nichts gesagt, weil ich ihm nichts unterstellen wollte. Dann habe ich aber seine Fahne bemerkt und meinte ganz direkt "du hast getrunken". Als Antwort kam "ja, aber nur ein alkoholfreies Bier". Ich glaube ihm nicht und das habe ich ihm auch so gesagt. Er hat sich jetzt zurückgezogen, weil er nicht weiß wie er mit der Situation umgehen soll. Er ist sauer. Ich habe zu ihm gesagt, dass ich mich hier nicht als die Buhfrau hinstelle, die das Problem hat. Mittlerweile weiß ich gar nicht, ob ich noch wütend bin oder nur mehr resigniere. Es kostet so viel Kraft.


    Er hat mich schon so kalt ins Gesicht angelogen, dass ich wirklich an mir zweifle. Hat er wirklich nichts getrunken? Und tut das überhaupt was zur Sache? Offensichtlich kann ich ihm nicht vertrauen. Mache ich mir etwas vor, wenn ich glaube, dass eine Beziehung möglich ist? Wie hätte ich auf die Situation reagieren sollen?

    Alles was man über das Leben lernen kann, ist in 3 Worte zu fassen: es geht weiter.

  • Hallo, liebe Anekan, und herzlich willkommen im Forum. Ich bin selbst noch neu hier, wollte einfach mal 'hallo' sagen.


    Puh. Ich weiß gerade gar nicht recht, was ich sagen kann zu Deinem Beitrag. Du bist gerade noch im Wochenbett und musst Dich nun mit solchen Schwierigkeiten auseinandersetzen, anstatt Dich zu erholen, Kraft zu tanken und in Ruhe das neue Babyglück zu genießen. :( Das tut mir sehr leid.


    (Edit) Übrigens, in der Eile total vergessen -- natürlich von mir ganz herzlichen Glückwunsch zum Nachwuchs :) !


    Auf die Schnelle möchte ich Dir nur eines gern sagen: Du darfst auf Dein Bauchgefühl vertrauen. Auch ich habe zu oft an meiner Wahrnehmung gezweifelt und lieber die Geschichten geglaubt, die mein Ex mir auftischen wollte. Ich kann gar nicht mehr zählen, wie oft es "aber nur ein alkoholfreies Bier" gewesen sein soll.

    Im Nachhinein hat sich jedes einzelne Mal -- wirklich ausnahmslos -- herausgestellt, dass mein Bauch mich leider zurecht gewarnt hat.


    Lass Dir Deine Intuition nicht in Abrede stellen. Sie stimmt.

    Gerade, wenn man jemanden lange (genug) kennt, weiß man genau, was Sache ist. Ich höre inzwischen am Telefon nach den ersten drei Worten (und merke es sogar im Schriftkontakt sofort), ob er getrunken hat. Und lasse mich zum Glück von seinen gegenteiligen Behauptungen überhaupt nicht mehr beeindrucken oder verunsichern. Allerdings sind wir auch mittlerweile getrennt.


    Ihr habt zwei Kinder? Wie lange seid ihr zusammen und seit wann besteht denn aus Deiner Sicht sein Suchtproblem? Hatte er das von Anfang an oder hat es sich im Laufe eurer Beziehung entwickelt? Hat er -- neben dem letzten -- bereits andere Versuche hinter sich, trocken zu werden? Vor allem aber: Wie geht es Dir denn gerade mit alledem?


    Vielleicht magst Du ja noch ein bisschen erzählen.


    Eines kann ich aber wohl leider vorwegnehmen nach allem, was ich hier gelernt habe: Ob eine Beziehung möglich ist, das wird Dir in der Form hier niemand beantworten können. Es hängt natürlich in erster Linie davon ab, wie so eine Beziehung für DICH aussehen soll. Hättest Du ihn gerne abstinent? Damit sieht es aktuell -- und damit sicher zumindest mittelfristig -- wohl leider nicht rosig aus, wenn er jetzt, ein paar Monate nach dem Entschluss zur Suchtberatung, bereits (wieder?) mit dem Vertuschen anfängt. :|

    Lieben Gruß
    Cata

    "I choose to live." -- M. J. Keenan

    2 Mal editiert, zuletzt von Catalina () aus folgendem Grund: Kleine Ergänzung

  • Hallo Anekan,


    herzlich willkommen in unserem Forum, und noch herzlichen Glückwunsch zur kleinen Tochter.


    Vor kurzem hat er Pralinen mit Alkohol gegessen. Zählt das als Rückfall?

    Ja, das würde ich als Rückfall sehen, wenn es ein trockener Alkoholiker gewesen wäre.

    Dein Mann scheint das ganze aber nicht sehr ernst zu nehmen und nur Trinkpausen einzulegen. . Suchtberatungstermine verpassen spricht nicht gerade für seine Ernsthaftigkeit.

    Nasse Alkoholiker lügen und tricksen um andere zu täuschen.

    Vertrau deinen Wahrnehmungen, sie sind richtig.


    Wenn du dich hier austauschen möchtest, lass ich dir schon mal den Link zur Bewerbung für den offenen Bereich da:

    Bewerbung - Alkoholiker Forum
    Bewerbung für die Teilnahme am Forum
    alkoholiker-forum.de


    lg Morgenrot

    Wer nicht hofft, wird nie dem Unverhofften begegnen. ( Julio Cortazar )

  • Hallo Anekan,

    du bist nun freigeschaltet und ich habe dich in den richtigen Beireich verschoben. Ist das Ok für dich?


    Gruss

    Alex

    Wenn etwas möglich erscheint, mach ich das, wenn das nicht klappt gehts ans Unmögliche und ansonsten das undenkbare.

    EX Raucher! Es bringt nichts eine Brücke zu bauen für jemanden, der gar nicht auf die andere Seite will.

  • Liebe Cata,


    dankeschön für deine Rückmeldung und Glückwünsche. Ja, das Wochenbett stellt man sich anders vor. Ich war theoretisch darauf vorbereitet, in der Hoffnung nicht wirklich in die Situation zu kommen. Wir waren letztes Jahr im Herbst/Winter in Paartherapie und haben über die Geburtssituation gesprochen. Schwanger ist man eben abhängiger und ich hatte mir zum Beispiel Gedanken darüber gemacht, wie ich im Zweifelsfall ins Krankenhaus komme, falls mein Partner nicht fahrtüchtig sein sollte wenn es losgeht. Im Prinzip plane ich vieles in unserem Alltag mit einem Notausgang.

    Ihr habt zwei Kinder? Wie lange seid ihr zusammen und seit wann besteht denn aus Deiner Sicht sein Suchtproblem? Hatte er das von Anfang an oder hat es sich im Laufe eurer Beziehung entwickelt? Hat er -- neben dem letzten -- bereits andere Versuche hinter sich, trocken zu werden? Vor allem aber: Wie geht es Dir denn gerade mit alledem?

    Wir sind "erst" seit 3 Jahren zusammen. Er ist 43 ich bin 35. Beide Kinder waren geplant. Sein Suchtproblem besteht schon sehr lange, er hat Früh angefangen exzessiv zu trinken. Er war auch schon mal stationär. Da er bei unserem Kennenlernen alles so offen erzählt hat, dachte ich mir, dass ich einfacher damit umgehen kann. Er schafft es auch phasenweise über Monate nichts zu trinken. Dann kommen wieder Phasen in denen er täglich ein paar Feierabendbierchen trinkt und an manchen Tagen dann 6-10 Bier und Schnaps bis er vom Stuhl fällt. Wenn er einen Schluck nimmt, dann ist das Ende Ungewiss, kontrollieren kann er die Menge dann nicht mehr. Er verhält sich dann extrem risikobereit und fährt z.B. Auto. Er hat in der Beziehung immer wieder angekündigt nicht mehr trinken zu wollen oder nicht mehr rauchen zu wollen. Wobei er beim Rauchen meint, dass er das am wenigsten lassen kann.


    Ich bin mit der Situation überfordert, vor allem weil ich die Kraft für ganz andere Dinge benötige. Wir arbeiten gerade zusammen an unserem Lebenstraum. Im Prinzip habe ich wirklich alles was ich mir für mein Leben gerade wünsche - wenn da nicht dieses Problem wäre, was wie ein Damoklesschwert über unserer Zukunft schwebt. Meine Unbeschwertheit ist in den letzten Jahren flöten gegangen und unsere Beziehung durch das Misstrauen sehr angeschlagen. Immer wieder bin ich hoffnungsvoll, weil wir gefühlt ein paar Schritte weiterkommen. Dann wieder kommen so nette Sprüche wie "bei deiner Laune müsste ich viel mehr trinken" und ich sehe uns in einer einzigen Abwärtsspirale gefangen. Noch möchte ich uns nicht aufgeben, aber ich möchte auch nicht den Zeitpunkt verpassen an dem es einfach nicht mehr geht.


    Was war bei dir der Punkt, an dem du nicht mehr wolltest/konntest? (wenn ich fragen darf)

    Alles was man über das Leben lernen kann, ist in 3 Worte zu fassen: es geht weiter.

  • Hallo Morgenrot,

    vielen Dank für die Einladung und die Glückwünsche.

    Dein Mann scheint das ganze aber nicht sehr ernst zu nehmen und nur Trinkpausen einzulegen. . Suchtberatungstermine verpassen spricht nicht gerade für seine Ernsthaftigkeit.

    Ich habe immer wieder das Gefühl, dass er den Kern der Sache nicht begreift. Er ist sehr überzeugt davon alles im Griff zu haben. Wir haben zuhause noch einige Alkoholvorräte (an Weihnachten wurden wir mit Geschenken überhäuft, es ist unfassbar...). Ich habe es bisher nicht weggegeben/geschüttet, weil ich im Internet gelesen hatte, es würde wenig Sinn machen. Achso und er kocht auch ab und zu damit. Weil ja eh alles verdampft.


    Oh mann, wenn ich das schreibe, merke ich wie weit er von "alkoholfrei" entfernt ist. Als ich zu ihm meinte, dass alkoholfreies Bier nicht unbedingt hilfreich für einen Alkoholiker ist, ob ihm das in der Beratung noch niemand gesagt hätte. Dann meinte er "das hab ich noch nicht gefragt". Ich weiß natürlich nicht wie ehrlich er dort ist. Von seinen bisherigen Therapieerfahrungen spricht er abwertend. Seine Einstellung ist eher, dass man sich nur selbst helfen kann. Ja schon irgendwie, aber dann muss man es auch wollen. Ich glaube ihm, dass er ein Leben ohne Alkohol nicht nur für die Familie, sondern auch für sich will. Allerdings sehe ich nicht, dass er bereit ist den ganzen Weg zu gehen. Er macht es sich auch unnötig schwer, indem er Gefahrenquellen nicht meidet.

    Alles was man über das Leben lernen kann, ist in 3 Worte zu fassen: es geht weiter.

  • Liebe Anekan, auch von mir ein herzliches Willkommen und alles Gute für dich und deinen kleinen Frischling 😊


    Du bekommst aktuell auf die harte Tour vor Augen geführt, wie das Leben an der Seite eines nassen Alkoholikers aussieht. Du bist allein und komplett auf dich gestellt, völlig egal wie es dir gerade geht, ob du selbst Unterstützung oder sogar Hilfe benötigst oder auch wenn du einfach nur die schönen Momente mit jemandem teilen möchtest.


    Falls du das schaffst, würde ich ehrlich gesagt versuchen mich für die Zeit des Wochenbetts ausschließen auf deine Kinder und auf dich zu konzentrieren. Frau ist so verletzlich in dieser Zeit und deine komplette Konstitution hängt direkt an deiner seelischen Verfassung. Es ist so eine intensive Zeit und für die Bindung zu deinem Kind unwiederbringlich entscheidend!


    Natürlich sind wir so oder so für dich da! Diese Selbsthilfegruppe hat keine Öffnungszeiten und du bist absolut nicht alleine mit deinen Erfahrungen. Aber wenn du es irgendwie schaffst deinen Fokus nach innen und das dein Baby zu richten, dann wäre das sicher ein guter Anfang in eine Zukunft, in der du dich weniger Abhängig machst, von „deinem“ Alkoholiker.


    Ganz liebe Grüße, genieß deinen kleinen Engel, Lea

  • Hey, liebe Anekan.


    Deine Geschichte macht mich ehrlich betroffen. Es ist einfach bitter, alles könnte so schön sein (wie oft hab ich mir diese Worte in Gedanken mantra-artig aufgesagt) und dann das. Ja, Damoklesschwert trifft es leider sehr gut. Denn mit den Gedanken, den Sorgen und der Angst um den Konsum des Partners kann man eben, wie Du ja auch schreibt, nie mehr so richtig unbeschwert und losgelöst sein. Und ich glaube und fürchte eben auch, solange die Situation bleibt, wie sie ist, man also für sich nichts daran ändert, sondern weiter in der Warteposition ausharrt, so lange bleibt das auch

    Was war bei dir der Punkt, an dem du nicht mehr wolltest/konntest? (wenn ich fragen darf)

    Meine Situation ist etwas anders. Wir waren knapp zwei Jahre zusammen, haben (zum Glück!) noch nicht beieinander gewohnt, allerdings pandemiebedingt immer wieder viel Zeit am Stück miteinander verbracht, sodass es zwischendurch einem Zusammenleben glich.


    Mein Ex ist ein Quartalstrinker und leidet unter (behandelten) Depressionen. Bei ihm ist es eher so, dass ein Exzess kommt, sobald es irgendeinen Auslöser gibt, der ihn überlastet. Dann kann er allerdings über Tage untertauchen, unerreichbar sein und es kommen leider häufig auch andere Substanzen dazu (bzw. eigentlich nur eine).


    Das ist im Schnitt so alle drei, vier Monate passiert, ich war allerdings nicht ein einziges Mal dabei (solange er bei mir war oder ich bei ihm, hat er oft über Monate gar nichts getrunken oder auch 'kontrolliert' mal ein, zwei Gläser Wein).


    Es kam aber während der Exzess-Phasen zwei- oder dreimal vor, dass ich die Polizei rufen musste, weil er dann damit drohte, sich etwas anzutun. Das lag vermutlich an der Depression, die dann hinterher jedes Mal sehr heftig reinkickte.


    Ich habe im November Geburtstag, den hätten wir gemeinsam geplant gehabt, er musste ein paar Tage zuvor zurück zu sich nach Hause (andere Stadt) - und tauchte nicht mehr auf. Das Ganze Theater hat sich dann so entwickelt - Kurzversion -, dass wir ihn polizeilich suchen lassen mussten, weil er nicht zu Hause war, über Tage nicht erreichbar und niemand wusste, wo er sich herumtrieb. Inklusive Handyortung und allem Pipapo.


    Tja, und das war für mich der Knackpunkt. Ich saß an meinem Geburtstag heulend allein in meiner Wohnung, habe laufend mit Polizei und allen möglichen Kontakten telefoniert und drei Nächte kaum eine Sekunde geschlafen. Es war das erste Mal für mich, dass mir sein Verhalten und die ganze Situation sehr massiv an die Substanz gingen. Eine Woche später hatte ich dann vermutlich einen Nervenzusammenbruch oder eine Panikattacke oder etwas in der Art - und ich habe mir (auch aufgrund vergangener Beziehungen) geschworen, nie wieder in einer Situation zu verharren, die meine eigene mentale Gesundheit und Stabilität gefährdet. Tja, so war das. Sorry, das ist jetzt länger geworden als geplant.


    Wenn Du Dir vorstellst, dass die Situation bleibt, wie sie ist - lässt sich euer Lebenstraum dann noch realisieren? Willst Du das unter diesen Bedingungen überhaupt?


    Es sind keine Fragen, die man (sich selbst) innerhalb von ein paar Minuten beantworten kann. Aber ich fürchte, in einer Beziehung mit einem Süchtigen kommt man nicht um die Frage herum: Was, wenn sich nichts ändert. Denn leider ist das viel zu oft der Fall.


    Einen dicken Drücker von mir, liebe Anni, und ganz viel Kraft für Dich.
    Cata

  • Liebe Lea,

    vielen Dank für deinen Beitrag und die Glückwünsche!

    Du bekommst aktuell auf die harte Tour vor Augen geführt, wie das Leben an der Seite eines nassen Alkoholikers aussieht. Du bist allein und komplett auf dich gestellt, völlig egal wie es dir gerade geht, ob du selbst Unterstützung oder sogar Hilfe benötigst oder auch wenn du einfach nur die schönen Momente mit jemandem teilen möchtest.

    Puh, ja. Wenn man das so als Rückmeldung von außen hört, dann rummst das richtig rein. Am schlimmsten finde ich tatsächlich die schönen Momente, die ich gerne mit meinem Partner teilen möchte. Ansonsten bin ich ziemlich eigenständig. Was ich allerdings schade finde, denn wozu bin ich in einer Beziehung, wenn ich doch wieder alleine bin. Ich weiß nicht, ob mir das langfristig ausreicht. Mir fällt es schwer loszulassen und dann zu schauen ob er aus eigenem Antrieb voran kommt. Zum Beispiel frage ich immer wieder, ob er schon einen neuen Termin bei der Suchtberatung hat. Aber wenn er selbst keinen Termin machen will, dann bringt es ja nichts.


    Ich versuche mich mehr auf mich zu konzentrieren, habe gestern mit meinem Partner gesprochen und wir schlafen jetzt in getrennten Zimmern. Damit ich einen Rückzugsort mit den Kindern habe (haben ein Familienbett). Wir streiten gerade häufig wegen Kleinigkeiten und da versuchen wir einen Ausweg zu finden, damit die Situation nicht so angespannt ist. Ich merke, wie meine Wut auf ihn/die Sucht häufig zu schlechter Laune führt und ich auf alles gereizt reagiere. Der Schlafmangel macht es auch nicht besser.

    Alles was man über das Leben lernen kann, ist in 3 Worte zu fassen: es geht weiter.

  • Hallo liebe Anekan!


    Erstmal herzlichen Glückwunsch zur Geburt und alles Liebe 😊

    Wenn ich deinen Beitrag lese, überkommt mich wirklich die Wut auf deinen Mann. Er hat eine wundervolle Familie und setzt alles aufs Spiel um weiter trinken zu können. Er lässt dich in deiner so verletzlichen Situation im Stich und setzt das Leben eurer Tochter aufs Spiel 😳

    Diese Ausreden von wegen "den Termin bei der Suchthilfe verpasst", kenne ich von meinem Ex Freund nur zu gut. Alkoholiker sind um keine Ausrede verlegen. Lange Zeit habe ich meinem Freund immer wieder geglaubt. Irgendwann muss man sich aber selbst eingestehen dass es einfach nur Ausreden sind.

    Ich hatte auch oft Zweifel, ob er jetzt wieder getrunken hat oder ich mir das nur einbilde. Deswegen habe ich oft nach leeren Flaschen oder Dosen gesucht. Ich habe meiner eigenen Wahrnehmung nicht mehr getraut, weil ich mir nicht vorstellen könnte, dass mein geliebter Partner mich so belügt. Aber es war so. Ich lag jedes Mal richtig und habe immer Beweise für seinen Konsum gefunden. Das hat mich immer wieder so enttäuscht und schockiert, dass ich dann aber auch in der Lage war mich zu trennen.

    Ich denke wenn du hier im Forum die Geschichten anderer Angehöriger liest, wird es dir sehr helfen klarer zu sehen. Ich hatte bis vor meiner Anmeldung hier keine Ahnung von Alkoholismus. Ich habe meinem Freund wirklich geglaubt, dass er aufhören möchte zu trinken und ich wollte ihm helfen. Ich wollte ihm so sehr helfen, dass es mir selbst immer schlechter ging. Auch für mich drehte sich bald alles nur noch um seine Sucht. Als ich mich dann hier im Forum angemeldet habe und die ganzen Geschichten hier gelesen habe, da habe ich gemerkt dass sich das Muster immer wiederholt. Überall gibt es die gleichen Versprechungen und gehandelt wird von Seiten des nassen Alkoholikers so gut wie nie.

    Ich dachte immer es wird alles wieder gut, wenn mein Freund erstmal eine Therapie macht und zu einer Suchtberatung geht. Das Blöde an der Sache war, dass er von sich aus gar nicht aufhören wollte zu trinken. Zur Suchtberatung ist er nur gegangen damit ich Ruhe gebe. Danach hat er die Termine verpasst und war auch nicht in der Lage neue Termine auszumachen. Zum Arzt ist er auch nicht mehr gegangen, denn dort sollte er regelmäßig Urin abgeben. Die verordneten Medikamente hat er nicht statt sondern mit Alkohol eingenommen und dann schnell wieder abgesetzt.

    Es war eine emotional sehr belastende Zeit. Eine Zeit zwischen Hoffnung und Enttäuschung.

    Du brauchst jetzt so viel Kraft für deine Kinder! Ich hoffe du findest hier die Unterstützung und Hilfe die du brauchst.

  • Liebe Catalina,

    danke für deine Offenheit, da hast du echt was mitgemacht, da krieg ich vom Lesen schon Schweißausbrüche. Habe in deinem Verlauf gelesen...es ist doch einfach Mist mit den sch* Drogen. "Mein Alkoholiker" hat in seinem Leben auch schon fast alles genommen. Ich denke deswegen verharmlost er sein jetziges Problem. Im Vergleich zu früher ist er quasi "nüchtern".

    Wenn Du Dir vorstellst, dass die Situation bleibt, wie sie ist - lässt sich euer Lebenstraum dann noch realisieren? Willst Du das unter diesen Bedingungen überhaupt?

    Hm, also ich habe tatsächlich alle Vorkehrungen getroffen, dass ich im schlimmsten Fall - wenn sich nichts ändert - alleine weitermachen kann. Finanziell bin ich unabhängig und die meisten Verantwortlichkeiten liegen bei mir. Er hat zB auch keine Kontovollmacht oder so. Im Prinzip wusste ich auf wen/worauf ich mich einlasse. Er hat mir ja nichts vorgemacht. Ich bereue meine damalige Entscheidung, die Beziehung eingegangen zu sein, nicht. Aber ich weiß, dass ich es bereuen würde, wenn ich daran kaputt gehe und unsere Kinder nicht schütze.


    Jetzt muss ich erstmal rausfinden wo er steht. Wir haben gestern darüber gesprochen, dass er gerade nicht wirklich trocken ist. Und er sich durchschlängelt. Mit einem nassen Alkoholiker kann ich mir keine Zukunft vorstellen. Gleichzeitig frage ich mich, wie denn der Alltag mit einem trockenen Alkoholiker aussieht.


    Ich würde gerne schneller, ausführlicher Antworten, ist mit den zwei Kleinen nicht so einfach. Gerade schlafe ich beim Tippen fast ein

    Alles was man über das Leben lernen kann, ist in 3 Worte zu fassen: es geht weiter.

  • Liebe Schwesterherz,

    Dankeschön für deinen Erfahrungsbericht und die Glückwünsche! Ich kann aus deinem Beitrag die Achterbahnfahrt zwischen Hoffnung und Enttäuschung fühlen. Die ganzen Ähnlichkeiten in den Beiträgen sind erschreckend. Wie lange bist du getrennt und wie geht es dir heute mit der Situation wenn du mit Abstand darauf schaust?

    Wenn ich deinen Beitrag lese, überkommt mich wirklich die Wut auf deinen Mann. Er hat eine wundervolle Familie und setztank alles aufs Spiel um weiter trinken zu können. Er lässt dich in deiner so verletzlichen Situation im Stich und setzt das Leben eurer Tochter aufs Spiel 😳

    Ich merke wie meine Wut sich immer wieder verlagert. Mal bin ich wütend auf die Krankheit, dann auf ihn, dann auf mich. Ich habe mich für ihn entschieden trotzdem ich seine Geschichte kannte, ich habe mich für die Kinder entschieden trotzdem ich um das Problem wusste. Ich trage die Verantwortung für meine Entscheidungen und die Kinder haben nicht danach gefragt uns als Eltern zu haben. Die Realität schien für mich komplexer. Nicht jeder Alkoholiker ist gleich, ich hab doch eh nur nen harmlosen erwischt (schlägt nicht, beschimpft mich nicht,...).


    Wenn ich etwas Zeit finde, möchte ich hier noch etwas mehr über die Kennenlernzeit und das auf und ab dazwischen berichten. Ich freue mich sehr, dass ich dieses Forum gefunden habe. Ich wundere mich warum ich nicht früher darauf gestoßen bin, gefühlt habe ich zum Thema Alkoholismus das Internet leergelesen.

    Alles was man über das Leben lernen kann, ist in 3 Worte zu fassen: es geht weiter.

  • Wie lange bist du getrennt und wie geht es dir heute mit der Situation wenn du mit Abstand darauf schaust?

    Wir sind jetzt seit Dezember 2021 getrennt. Allerdings hat es sich sehr schwierig gestaltet eine neue Wohnung zu finden. Wir wohnen in einem von der Flut betroffenen Gebiet. Deshalb wohnen wir immer noch zusammen.

    Mein Ex Freund hat jetzt zum 1.03. endlich eine eigene Wohnung gefunden, bzw. habe ich sie für ihn gefunden.

    Das Zusammenleben ist relativ entspannt, da ich mich nicht mehr um seinen Konsum kümmere und er fast immer erst trinkt, wenn unser Sohn und ich im Bett sind. Außerdem arbeitet er im Schichtdienst und so sehen wir uns oft gar nicht. Er gibt sich auch sehr viel Mühe seit die Trennung ausgesprochen ist. Davon möchte ich mich aber nicht mehr beeindrucken lassen. Manchmal fällt es mir schwer, aber diese Momente sind selten.

    Ich komme gut alleine klar. Zum Glück auch finanziell. Der Alkohol war auch nicht der einzige Trennungsgrund, wenn auch für mich der absolut entscheidende. Alles andere hätten wir vielleicht noch irgendwie retten können. Ich hatte auch eine Paartherapie vorgeschlagen, aber mit einem Alkoholiker an der Seite, kann man nicht an Beziehungsproblemen arbeiten.

    Es ist mir alles zu mühsam geworden. Ich möchte nicht mehr für alles alleine verantwortlich sein. Mich um alles und auch noch um seine Sucht kümmern müssen. Ich habe ein eigenes Leben, einen schönen Beruf und ein tolles Kind. Darauf möchte ich mich jetzt konzentrieren.

  • Nicht jeder Alkoholiker ist gleich, ich hab doch eh nur nen harmlosen erwischt (schlägt nicht, beschimpft mich nicht,...).

    Ja, so wie nicht jeder Mensch gleich ist, manche sind gewalttätig, andere nur verbal aggressiv oder ziehen sich einfach nur zurück.


    Mit zunehmenden Alkoholismus mutiert der Mensch aber auf erschreckende (sich ähnelnder) Weise. So auch sein Partner, als Reaktion darauf.


    Ist es nicht wie eine immer schneller werdende Dampflock, die permanent (mit Alkohol) befeuert wird? Die im Laufe der Jahre immer schneller wird, mehr verschleißt, deren Fahrt unkontrollierbar wird, mit sich ängstigenden (wütenden) Fahrgästen? Wenn man nicht ab und zu Dampf vom Kessel nimmt, weniger befeuert oder ab und zu die Handbremse zieht?


    " ... betrunken mit der Tochter Auto gefahren ist ... " ... da fehlen selbst mir die Worte! Sonst bin ich ja immer "die verständnisvolle Tante" , doch da hört`s definitiv auf.

    Jeder gestaltet selbst sein Leben, das ist sein gutes Recht.

  • Liebe achelias,

    auch dir vielen Dank für die Denkanstöße. Ich muss zugeben von deinem Beitrag war ich erstmal genervt, vermutlich weil ich es als Angriff gegen mich sehe. Zumindest haben alle Antworten, die mir spontan eingefallen sind mit einem "aber" begonnen. Am liebsten möchte ich, dass meine Geschichte anders ist, dass mein Schicksal noch nicht festgelegt ist, dass bei uns alles anders kommt.

    " ... betrunken mit der Tochter Auto gefahren ist ... " ... da fehlen selbst mir die Worte! Sonst bin ich ja immer "die verständnisvolle Tante" , doch da hört`s definitiv auf.

    Wer dafür Verständnis hat, sollte seinen Wertekompass checken. Ich halte nichts von "ach, das bisschen, da kann man noch fahren". Dieser Vorfall war bei mir der Punkt an dem ich wusste, bis dahin und nicht weiter. Ich war kurz davor ihn anzuzeigen, es gibt nämlich Zeugen. Es war der Punkt an dem ich gesagt habe "der Alkohol oder wir". Da hat er dann die Suchtberatung aufgesucht und wir haben eine Paartherapie begonnen. In den Sitzungen hat er sogar klar formuliert, dass kontrolliertes Trinken nicht funktioniert und er selbst nicht einschätzen kann wie viel er trinkt, sobald er den ersten Schluck nimmt.


    So und in diesem Moment habe ich das als Einsicht wahrgenommen. Allerdings glaube ich, dass meine Wahrnehmung noch ziemlich gut funktioniert und deswegen gerade merke, dass die Einsicht - die echte, wirkliche, totale Einsicht - bei ihm nicht da ist. Er kann sie glaub erahnen. Und bei mir als gegenüber kommt langsam diese echte, wirkliche, totale Einsicht, dass ich absolut nichts machen kann außer mir selbst zu helfen.


    Wobei ich es wohl schon lange weiß, sonst hätte ich in den letzten Jahren nicht all diese Vorkehrungen getroffen. Er wollte heiraten, ich habe ihm direkt gesagt, dass ich keinen Alkoholiker heiraten kann. Als Vorbildfunktion für die Kinder. Das 2. Kind wollte ich auch deswegen, damit sich die zwei Geschwister haben - wenn sie irgendwann mit ihrem Alkoholikerelternteil klar kommen müssen.


    Ich bin ein großes Risiko eingegangen, in der Hoffnung alles auf einmal zu kriegen. Mann, Kinder, Lebenstraum. Und jetzt bin ich wild entschlossen, dass dies nicht mein Albtraum wird.


    Mir geht es heute ziemlich gut mit der Einstellung, dass ich keine Verantwortung für seine Sucht trage und mich auf mich und die Kinder konzentriere.

    Alles was man über das Leben lernen kann, ist in 3 Worte zu fassen: es geht weiter.

  • Hallo Anekan,


    das kenne ich mit dem „aber“ … waren die Antworten, welche du dir gegeben hast wenigstens befriedigend bzw. regten an?

    Dein Mann hat ein Problem, vielleicht ist es noch nicht zu spät, wenn dein Mann mitmacht, kann es gelingen, aber nur dann.

    Immer wieder Streit mit allen Folgen, setzen auch den offenbaren Alkoholiker unter Duck, der einfachste Weg … Alkohol und der Ärger ist weg, die Fahrt beginnt …


    Ich weiß ja nicht, wie oft ihr miteinander gesprochen habt und wie oder ob es fruchtete.


    Vielleicht solltest du es noch ein einziges Mal probieren, ein sachliches Gespräch (wenn er dazu überhaupt in der Lage ist? ) zu führen. Natürlich bist du „der Prophet im eigenen Haus“ , dem man bekanntlich keinen Glauben schenkt … vielleicht gelingt es dir, ihn dazu zu bewegen, daß er begreift, daß er mit seinen Alkoholkonsum nicht nur sich, sondern auch seine Familie zerstört - unwiederbringlich.


    Gibt es Freunde, Familie die helfen können?

  • Gibt es Freunde, Familie die helfen können?

    Ja, ich habe mittlerweile ein paar Personen eingeweiht (die es vermutlich eh schon wussten). Meine Mutter, eine sehr gute Freundin in der Nähe, zu der ich jederzeit auch mit den Kindern kann. Unser Nachbar (den habe ich angerufen als mein Partner betrunken allein mit der Tochter zuhause war). Leider wohnen viele meiner Freunde weit weg, aber ich weiß, dass ich auch da Rückhalt habe.


    Zu den Gesprächen...ich hatte bisher den Eindruck, dass wir immer ein Stück weitergekommen sind. Am Anfang hat er sich ziemlich gewehrt und meinte, ich solle ihm mal noch ein bisschen sein "Leben lassen" und er wird ja wohl noch mit seinen Freunden ab und zu was trinken gehen können. Ich habe ihm vorgeschlagen seine Freunde zu fragen ob sie seinen Alkoholkonsum normal finden. Das hat er tatsächlich gemacht allerdings hier und da was ausgelassen (er hat niemanden erzählt, dass er betrunken Auto fährt, mit und ohne Kind). Er wollte es anfangs hinstellen, als würde ich ihm den Spaß verbieten wollen. Dabei würde ich ihm wirklich wünschen, dass er ganz "normal" mit seinen Freunden mal ein Bierchen trinken kann.


    Als das mit dem Autofahren raus kam, habe ich ihm ziemlich klar gesagt, dass wir ein riesen großes Problem haben. Da war es, als würde seine Fassade bröckeln. Ich meinte zu ihm, dass ich bereit bin, ihn "von der Klippe zu stürzen" und er das als Chance sehen soll, andernfalls bin ich raus. Er hat geweint und meinte er sucht sich Hilfe, er will das so nicht mehr. In dem Moment war ich ziemlich erleichtert.


    Seine Suchtberaterin hat ihm aufgetragen ein Trinktagebuch zu führen. Er meinte, er braucht das nicht. Er trinkt ja nicht mehr. Naja bis auf den Wein beim Kochen oder die Pralinen mit Alkohol...


    Über den Rückfall als ich im Krankenhaus war, haben wir bisher nur wenig gesprochen. Er meinte ja, es kommt einfach nicht mehr vor. Dann hat er auch recht klare Momente in denen er zugibt, dass er bisher keine ernsthaften Versuche unternommen hat und einfach die Wogen glätten wollte. Er aber irgendwann nicht mehr so weiter machen kann. Dann kommen so Knaller wie mit dem "alkoholfreien" Bier und ich frage mich wirklich wie verzerrt seine Wahrnehmung ist oder ob das kalkuliert ist. Täusche ich mich so sehr, wenn ich ihm im Grunde glaube, dass er was ändern will?


    So oder so, ich weiß gerade nicht, was ich ihm sagen will. Seit ich mich hier angemeldet habe, versuche ich mich zu sortieren und mich darauf zu konzentrieren was ich brauche und wie es für mich und die Kinder weitergeht wenn er sich für den Alkohol entscheidet.


    Insgesamt ist die Situation gerade entspannt. Ich kann ein bisschen durchatmen.

    Alles was man über das Leben lernen kann, ist in 3 Worte zu fassen: es geht weiter.

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