Willkommen in unserem Forum: Bitte stellt euch zuerst bitte kurz im Vorstellungsbereich vor, damit wir sehen können, wer sich unserer Onlineselbsthilfegruppe anschließen möchte. Unsere Onlineselbsthilfegruppe ist weiterhin in zwei Bereiche unterteilt. Einmal der offene Bereich und einmal der geschützter Bereich. Nach der Vorstellung könnt ihr dann für die offenen Bereiche freigeschaltet werden. Die geschützten Bereiche sind für Mitglieder gedacht, die sich hier langfristig und intensiv mit ihrem Leben auseinandersetzen möchten. Die Freischaltung für den geschützten Bereich kann nach frühstens 4 Wochen erfolgen. Um aufgenommen zu werden, solltest du dich zuerst Vorstellen und später dich bewerben und um Aufnahme bitten. Der Austausch lebt von der Ernsthaftigkeit und der Aktivität, mit der die User ihr jeweiliges Problem angehen . Deshalb haben wir dieses Verfahren gewählt, wir werden dann im Team entscheiden. Wir wünschen euch einen guten und hilfreichen Austausch bei und mit uns.
  • Guten Tag,


    mein Name ist Alex und ich habe mit dem Alkohol vor ca. 30 Jahren angefangen. Ich denke es ging am Anfang um "Dazugehören". Der Konsum wurde immer mehr. Vorgelebt wurde es mir auch im Elternhaus. Mein Stiefvater war starker Alkoholiker. Könnte hier von Rohrstockgeschichten usw. erzählen. Mein Leiblicher Vater war praktisch nicht da. Heue weiß ich, dass das daran lag, dass auch er Alkoholiker ist. Er wird in einer geschlossenen Anstalt betreut in der er wohl auch irgendwann sterben wird. Von meinem Stiefvater habe ich seit er auf seine zweite Frau geschossen hat und einsaß nichts mehr gehört. Was wohl auch besser so ist.

    Also weiter zu mir. Eigentlich habe ich mich sehr selten abgeschossen. Es war einfach immer abends und JEDEN Tag. Ich kann mich an keinen Tag erinnern, in den letzten 25 Jahren, an dem ich nichts getrunken hätte. Die letzen Jahre waren es 7 bis 8 Bier am Abend. Vor allem im letzten Jahr ging es mir morgens immer schlechter. Hing auch über dem Klo und stand das jeden Tag bis ca. 11 oder 12 Uhr durch. Dann wurde es besser. Sobald ich heim kam, erst mal was trinken. Ich habe all die Jahre funktioniert. Dann haben sich die ersten Äderchen auf meiner Wange gebildet. Die Augen wurden dicker. Ich habe mich jeden Morgen dafür gehasst. Meine Familie und ich haben viel unternommen. Es ging immer erst abends los. Wahrscheinlich hat es darum so viele Jahre gedauert. Doch jetzt stellte sich morgens Schwindelgefühl, Zittern und Arrhythmie beim Herz ein. Hatte auch mal Vorhofflimmern. War im Krankenhaus. Mein Arzt hat mir Betablocker verschrieben. Das hat geholfen.

    Ich glaube ich muss hier gar nicht so viel schreiben. Ich habe angefangen darüber zu lesen und mir youtube-Filme anzuschauen. Dann habe ich beschlossen ganz klischeehaft zum 01.01.2022 aufzuhören. Mir einzugestehen, dass die nächsten 1.000 Versuche es einzudämmen keinen Erfolg haben werden.

    Da sitze ich nun. Nüchtern. Den 24ten Tag. Die ersten drei Tage praktisch nicht geschlafen. Dann wurde es besser. Und jetzt frage ich mich wie mein Weg jetzt weiter geht. Erst mal habe ich mich zurück gezogen. Und als ich mich vorgestern das erste mal mit meinem besten Freund getroffen habe ging es ganz gut als er sich ein Weizen rein gezogen hat. Er fing an mit sollte Radler probieren und so. Aber ich konnte ihm erklären, dass das so nicht funktioniert. Jetzt habe ich Angst davor, dass diese Motivation einmal nachlässt. Darum möchte ich Kontakt zu Leuten aufnehmen die auch "nichts" mehr trinken. Die mich verstehen. So. Jetzt bitte ich um Freischaltung.

    Viele Grüße

    Alex

  • Hallo Alex,

    willkommen im Forum! Vielen Dank für deine Vorstellung, ich erkenne mich in vielem wieder. Du hast einiges hinter dir. Vor allem aber hast du nun 24 Tage ohne Alkohol hinter dir. Ich bin froh, daß du die ersten Tage offenbar einigermaßen überstanden hast - ein so kalter Entzug kann verdammt gefährlich werden. Ich habe es leider auch so gemacht wie du!

    Du willst Austausch, du willst Motivation - du bist hier goldrichtig! Lies dich mal hier in Ruhe ein. Ich bin sicher, du wirst in kurzer Zeit viele Nachrichten und Fragen bekommen, ganz sicher wirst du auch schnell freigeschaltet. Es ist schön, daß du schon jetzt für dich erkannst hast, daß ein Leben ohne Alkohol nur mit Abstinez geht.

    Ja, Alex. Ich versteh dich sehr gut! Gratuliere zu den ersten 24 Tagen in Freiheit und ohne Alkohol!


    Nochmal: Herzlich willkommen!

    Peter

  • Hallo Peter,


    danke für Deine schnelle Antwort um diese Uhrzeit. Lesen meine Vorstellung auch andere? Oder ist die nur für die Moderatoren?


    Der "Anfang" war nicht angenehm. Aber schlecht ging es mir ja auch so jeden Morgen. Ich wusste ja, dass es dieses mal etwas Gutes ist und irgendwann aufhört. Mein Hausarzt hat von Morphium oder sowas gesprochen. Das wollte ich nicht. Ich hatte die ersten vier Tage auch frei vom Geschäft. Eigentlich durch Zufall.


    Kann ich jetzt bereits etwas schreiben? Und was ändert sich wenn ich freigeschaltet bin? Habe das hier jetzt recht spontan gemacht. So nüchtern musste ich einfach was sinnvolleres machen als mir irgendwas anzuschauen. In Netflix oder so.


    Na ja. Gehe jetzt ins Bett. Schlafen wird immer besser. Ich wache morgens seit neuestem sogar öfters von selbst auch. Und es ist ungewohnt, dass mir dann nicht schlecht ist.


    Morgen Abend lese ich mal rein. Danke für die nette Begrüßung. :)


    Alex

  • Guten Morgen Alex,

    hab´nur etwas Geduld, die Antworten kommen bald ;) Ja, es können alle mitlesen, auch jetzt schon. Und ja, du kannst hier weiterschreiben, auch wenn du noch im Vorstellungsbereich bist - das wird nachher nur in einen anderen Bereich verschoben und weiter geht es.

    In meinem "Drei-Jahres-Faden" stehen meine Anfänge. Es ist schon länger her, aber ich erinnere mich ziemlich genau an mein alkoholisches Ende - und auch an die ersten Nächte ohne Alkohol. Es ist nicht ungefährlich, sich zum Entzug allein auf den Weg zu machen - man gerät schnell in einen sog. "Kalten Entzug", an dem man durchaus sterben kann.

    Du bist heute an deinem Tag 25 - im Moment kann man dir wirklich zu jedem Tag gratulieren :)
    Geniess jeden Morgen, Alex. Das Aufwachen ohne Kater und "Nachgeschmack", das bewusste ErLEBEN des Tagesanbruchs und des eigenen Lebens ohne Alkohol sind die Dinge, die auch mich am Anfang meines alkoholfreien Lebens am meisten begeistert haben.

    Diese anfänglichen Geschenke des Nichttrinkens habe ich immer versucht, im Kopf zu behalten, denn sie sind wichtige Bausteine zu einem zufriedenen und trockenen Leben. Wenn man weiss, woher man kommt, weiss man auch, wohin man keinesfalls wieder möchte!

    Dir einen weiteren guten Tag ohne Alkohol. Gut gemacht!

    Peter

  • Guten Morgen Alex,


    willkoemmen im Forum .)


    - hier im Vorstellunsgbereich können alle angemeldeten Nutzer lesen und schreiben.

    - in den offenen Bereichen des Forums kann jeder lesen aber nur freigeschaltete Nutzer schreiben, das ändert sich quasi.


    du kannst natürlich auch hier schreiben, in der Regel wird das Thema dann in den offenen Bereich verschoben nach der Freischaltung.


    Du hast angst davor, dass die Motivation nachlässt, das kann natürlich passieren.


    Was hast du denn ausser dem Vorsatz nicht mehr zu trinken noch geändert?


    Wir halten uns z.B. an:




    lese ich da richtig raus, dass du schon mit deinem Hausarzt geredet hast oder hast du ihm einfach nur gesagt, dass es dir grade bescheiden geht?


    Prinzipiell macht ein Checkup da durchaus Sinn grade Leber/Schilddrüse/Magen usw. können da leicht mal einen Schlag abbekommen haben.


    Unter

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/


    kannst du dich füt die Freischaltung anmelden, es kann sein, dass da noch Rückfragen kommen.


    Grüße


    Barthell

  • Hallo Alex,

    schön das du aufgehört hast. Wie geht es dir denn heute?


    Gruß,

    auch Alex

    Wenn etwas möglich erscheint, mach ich das, wenn das nicht klappt gehts ans Unmögliche und ansonsten das undenkbare.

    EX Raucher! Es bringt nichts eine Brücke zu bauen für jemanden, der gar nicht auf die andere Seite will.

  • Hallo Alex,


    willkommen im Forum. Erstmal Glückwunsch zu deinem Entschluss und den ersten 24 (nun sind es ja schon 25) Tagen. So ein Kalter Entzug ist nicht ungefährlich und kann sogar tödlich enden. Aber wenn ich es richtig lese, warst du doch bei deinem Hausarzt?


    Es ist erstaunlich, wieviel Zeit man nüchtern plötzlich zur Verfügung hat. Das Trinken und das ganze Drumherum sind echte Zeitfresser. Diese Zeit kannst du nun sinnvoll nutzen. Zum einen, damit du den Suchtdruck umgehst und zum anderen eröffnen sich dir ja neue Möglichkeiten. Möchtest du ein neues Hobby beginnen oder ein altes wieder aufleben lassen?


    Nun hast du Angst, dass deine Motivation nachlässt. Das hast du größtenteils selbst in der Hand, indem du dich etwas mehr mit deiner Krankheit auseinandersetzt. Was hilft dir persönlich bei Suchdruck? Was kannst du in deinem Leben verändern, damit es dir mit deiner Abstinenz gut geht? Wenn du mit deiner Entscheidung zufrieden bist, ist es so viel leichter, den Alkohol stehen zu lassen.


    Nochmal ganz konkret zu der beschriebenen Situation: Da es sich um deinen besten Freund handelt, solltest du ihm ganz deutlich sagen, dass du Alkoholiker bist und keinen Alkohol mehr trinken möchtest und auch, dass er das Überreden bitte unterlassen soll. Denn das kontrollierte Trinken („Komm, ein Radler geht doch“) wird nicht funktionieren. Und da er nicht nur ein Saufkumpane ist, sondern ein Freund, sollte er das auch akzeptieren und dich unterstützen. Falls nicht, kannst du dir überlegen, erstmal auf Abstand zu gehen, bis du etwas gefestigter bist.


    Du kannst hier im Forum viel über die Alkoholkrankheit lesen und auch deine Fragen stellen. Eine Idee ist noch, dass du zu einer Suchtberatungsstelle gehst du dich ganz unverbindlich informierst: Reale Selbsthilfegruppen, vielleicht eine Therapie?



    Viele Grüße

    Seeblick

  • Guten Abend zusammen,


    Petter, Deinen Drei-Jahres-Faden werde ich mir gerne durchlesen.


    Es freut mich heute schon so viele Nachrichten vorzufinden. Ich habe mich auch schon den ganzen Tag auf jetzt gefreut. :)


    Den "Grundbaustein für ein nüchternes Leben" habe ich mir gleich mal rein gezogen. Hört sich so schwierig an. Aber es sind schon viele nützliche Tips dabei.


    Zum Thema "Kalter Entzug" kann ich nur sagen, dass ich ja eigentlich irgendwie jeden Tag von morgens bis abends so gegen 17 - 18 Uhr Entzug hatte. Es ging halt nur diesmal etwas länger. Vielleicht ein paar Extrasystole. Aber die hatte ich auch schon so. Hatte ein bisschen Bedenken wegen dem Vorhofflimmern. Aber es ist zum Glück nicht eingetreten. Im nachhinein und wenn ich das lese bin ich jetzt doch sehr froh, dass das so glimpflich abgelaufen ist.


    Zu Barhells Frage. Geändert habe ich erst mal nicht viel. Ich mache derzeit jeden Abend einen Kurs mit Zertifikat beim Lerncampus vom DRK. Das trifft sich gut und ich werde sehr schnell auf meine jährlichen Stunden kommen um Sanitäter bleiben zu können.

    Dann habe ich mir 10 verschiedene Teesorten besorgt. Zum Glück trinke ich sehr gerne Tee und habe das ja auch all die Jahre in der Arbeit gemacht. Außerdem habe ich angefangen alle möglichen nicht alkoholischen Getränke zu probieren. Diese Geschmacksvielfalt ist schon überwältigend wenn man nur Aldi- oder Lidlbier getrunken hat.

    Natürlich habe ich keinen Alkohol für mich mehr hier. Leider trinkt meine Frau täglich zwei bis drei Bier. Ich habe sie gebeten es nicht direkt mir gegenüber zu tun. Aber ich kann sie jetzt nicht erziehen nur weil ich einen Entschluss für mich gefasst habe. Ich hoffe es färbt irgendwann ab. Außerdem kann ich so gleich üben. Denn man wird öfters konfrontiert als man denkt. Da schaut man z,B, Handall EM und in der Werbepause sprudelt plötzlich das Bier über den Schirm. Hatte meinen Freunden gesagt, dass ich die ersten sechs Wochen eher keine Zeit habe. Und auch warum. Aber das mit meinem besten Freund ging doch ganz gut. Ich hatte in der Zeit bisher nur zwei richtige - ich glaube man nennt das - graves. Beim Ersten, in der ersten Woche, hatten wir eine Meinungsverschiedenheit und sie hat sich direkt mal ein Weizen aufgemacht. Da habe ich gemerkt, dass es mir nicht gut geht. Habe meine Schlappen angezogen und nach zwei Kilometern draußen war die Welt wieder in Ordnung. Schnelles Gehen. Derzeit komme ich so auf vier, fünf Kilometer am Tag. Hab mir einen neuen Fitnestracker gekauft. :)

    Im Sommer war ich im Krankenhaus wegen Drehschwindel, Nystagmus und heftigem Übergeben. Bin am Baggersee innerhalb von fünf Sekunden auf dem Boden gelegen. Da haben sie mich ordentlich durchgecheckt.


    Muss meinem Großen kurz mal die neue Kaffeemaschine erklären. Schreibe später weiter. Ist eh recht lange geworden :roll:


    Bis gleich

  • Hallo Alex,

    herzlich Willkommen hier bei uns in der Gruppe.


    Barthell hatte dir den Bewerbungslink geschrieben, ein Absatz unter dem einkopierten Link zu den Grundbausteinen.


    Klick mal auf den Bewerbungslink und wenn du das Feld ausfüllst und absendest, können wir dich fürs Forum freischalten. Für Rückfragen dazu einfach melden.


    Liebe Grüße, Linde :)

    You can't wait until life isn't hard anymore before you decide to be happy.

    - Nightbirde

  • So, und danke für den Link für's Bewerben. Anscheinend soll ich damit aber noch warten.


    Hallo Alex07. Mir geht es sehr gut heute. Fühle mich jetzt abends immer so wach. Kann aber dennoch einschlafen. Das ging nur die ersten ca, vier Tage nicht. Aber selbst die Müdigkeit morgens war nicht so schlimm wie der Kater sonst. Wie geht es Dir denn? Du bist ja scheinbar schon lange dabei. Ich bin gespannt was mich hier noch erwartet. Bisher war ich ja nur in diesem.. Nennt man das Thread?


    Hallo Seeblick, Hobbys. Also ich bewege mich mehr. Nehme derzeit fast ein Kilo die Woche ab. Fallen halt unglaublich viel Kalorien weg. Dafür esse ich sogar mehr und ausgewogener. Unternommen habe ich vorher schon viel an den Wochenenden. Nur abends ging halt nicht. Und vormittags habe ich halt immer beißen müssen. Werde jetzt aber z. B. Dienstabende mehr genießen ohne den Gedanken ich will heim, ich brauch n Bier. Ist auch entlastend nicht ständig an den Vorrat denken zu müssen. Ach ja und ich lese wieder. Derzeit natürlich Bücher zum Thema Alkohol. So viele Infos wie möglich. Und ich erkenne mich da in so vielem wieder. Alkohol verstecken und so X/ sehr peinlich.


    Therapie hatte ich zwei. Eine Runde Tiefenpsychologie und eine Verhaltenstherapie. Hier ging es aber eher um meine Kindheit und meine Väter. Auf das Alkoholproblem ging der Therapeut nicht so sehr ein. Sagen wir mal ich habe Zugang zu mir selbst.


    Ach ja. Ich habe es meinem Freund erklärt. Denke er hat es verstanden. Danke für den Rat.


    Unter dem was jemand geschrieben hat kann man nicht antworten?


    Ich denke ich habe schon arg viel geschrieben. Keine Sorge. Ich werde dann auch mal zuhören. Ist halt alles sehr neu jetzt. Aber es ist toll gleich vier Menschen kennen gelernt zu haben die nichts trinken. Da habe ich gleich jemanden den ich mal was fragen kann. Ich kenne sonst keine Erwachsenen die nicht trinken.


    Schönen Abend euch :wink:

  • Guten Morgen Alex und herzlich Willkommen,


    ich hab Dich für den offenen Bereich freigeschaltet und Deinen Thread direkt in den richtigen Bereich verschoben. Wenn das nicht ok sein sollte, melde Dich hierzu bitte noch einmal.


    Ansonsten wünsche ich Dir einen guten Austausch. Hier geht es nun für Dich weiter :)


    LG Cadda

  • Hallo Alex,


    du hörst dich sehr entschlossen an. Das ist toll.

    Was du über deine Frau schreibst (tägliches Trinken), lässt bei mir die Alarmglocken klingeln. Mit dem "Abfärben" wird es so einfach nicht funktionieren, wenn sie ebenfalls ein Alkohlproblem haben sollte. Da müsste die erstmal Einsicht zeigen. Ganz wichtig ist das alkohlfreie Zuhause. Du solltest unbedingt alles verbannen. Es ist ein Unterschied, ob du bei Suchtdruck erst Schuhe und Jacke anziehst und zur Tankstelle läufst oder der Alkohol ganz bequem verfügbar ist. Zieht deine Frau da mit?


    Unter dem was jemand geschrieben hat kann man nicht antworten?

    Direkt darunter kannst du nicht schreiben, aber du kannst eine Stelle markieren und dann auf "Zitat einfügen" klicken. So kann man sich direkt auf etwas beziehen.


    Viele Grüße

    Seeblick

  • Ich weiß ja noch nicht was alles kommt. Hin und wieder überrasche ich mich mit der Idee jetzt was zu trinken und dann fällt es mir wieder ein. Klingt komisch. Wahrscheinlich weil es so viele Jahre so war. Aber der Gedanke ist dann eher "ach ja, du brauchst das ja jetzt nicht mehr". Und dann ist es auch schon erledigt. Ja, dann sein, dass das mehrere male am Tag passiert. Gewohnheit eben.

    Heute wurde meine Frau mit dem Krankenwagen in die Notaufnahme gefahren. Musste die Arbeit abbrechen und den "Laden" daheim schmeißen. Haben noch nen Kleinen, der von der Schule heim kam. Jetzt weiß ich, dass das mich nicht triggert etwas zu trinken. Ich war sogar sehr Froh, dass mich das heute nicht abgelenkt hat. Ich wusste, dass ich effizienter bin so. Wenn ich das alles lese was hier so in den Themen geschrieben wird mache ich mir eher Sorgen. Wann kommt dieser Moment? Dieser Kampf von dem alle schreiben.

    Ja, da stehen ein paar Flaschen meiner Frau im Schrank. Das sind ihre und sie würde es merken. Und ICH würde es merken. Ich bin jetzt so stolz auf mich. Es würde mich total fertig machen. Derzeit bemerke ich so viele gute Veränderungen. Und in einem Jahr gibt es ne "neue" Leber obendrauf :lol: Zumindest heißt es, dass es ungefähr so lange dauert bis sie sich weitestgehend erneuert hat. Sollte etwas von diesen Dingen die da geschrieben werden eintreten werde ich um Hilfe schreien. Ich versprech's.


    Zitat


    aber du kannst eine Stelle markieren und dann auf "Zitat einfügen"

    Ah. Jetzt hat es geklappt. Noch mal danke dafür.

    aber du kannst eine Stelle markieren und dann auf "Zitat einfügen" klicken

    Sogar zweimal :shock: Na ja. Ich übe noch. :oops:

  • Hallo Alex,

    auch von mir ein herzliches Willkommen und herzlichen Glückwunsch zu 26 nüchtern Tagen.

    Ich hoffe, deiner Frau geht es wieder besser.


    Wann kommt dieser Moment? Dieser Kampf von dem alle schreiben.

    Was genau meinst du damit?

    Viele Grüße

    Stern

    ⭐️


    Wenn du heute aufgibst, wirst du nie wissen, ob du es morgen geschafft hättest.

  • ...

    Ja, da stehen ein paar Flaschen meiner Frau im Schrank. Das sind ihre und sie würde es merken. Und ICH würde es merken. Ich bin jetzt so stolz auf mich. Es würde mich total fertig machen. ...

    Hallo Alex,

    bitte, bitte schaffe die paar Flaschen aus dem Haus - tu` es für dich!

    Du mußt sie ja nicht gleich entsorgen, ->Karton zu Freunden oder sonst wo hin, Hauptsache raus, aus deinem Zugriffsbereich. Deine Frau wird es verstehen.

    Glaube mir, ich weiß wovon ich spreche!!! So lange Alk im Haus ist, ist die Versuchung mega-groß.


    Gefährde deine ersten trockenen Tage nicht, durch Unachtsamkeit.

    Zitat

    Wann kommt dieser Moment? Dieser Kampf von dem alle schreiben.

    Ich bin mir nicht ganz sicher, was du meinst, da du bereits > 24 Tage trocken bist, scheint es bei dir "klick" gemacht zu haben, jetzt kommt der wichtigste Teil, die Festigung der Abstinenz, dem Triggern zu widerstehen (drum ja auch jeglichen Alk aus dem Haus!!! ) .

    Du wirst bemerken, das ständige "Verlangen" , das Triggern, der Wunsch etwas zu trinken, wird nach und nach schwächer. Gib dir bitte Zeit!

    Ich war nach 6 ... 8 Wochen aus dem Gröbsten (!) raus. Das ist sehr individuell.

    Du hast dir über Jahre diese Gewohnheit angewöhnt.

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