Willkommen in unserem Forum: Bitte stellt euch zuerst bitte kurz im Vorstellungsbereich vor, damit wir sehen können, wer sich unserer Onlineselbsthilfegruppe anschließen möchte. Unsere Onlineselbsthilfegruppe ist weiterhin in zwei Bereiche unterteilt. Einmal der offene Bereich und einmal der geschützter Bereich. Nach der Vorstellung könnt ihr dann für die offenen Bereiche freigeschaltet werden. Die geschützten Bereiche sind für Mitglieder gedacht, die sich hier langfristig und intensiv mit ihrem Leben auseinandersetzen möchten. Die Freischaltung für den geschützten Bereich kann nach frühstens 4 Wochen erfolgen. Um aufgenommen zu werden, solltest du dich zuerst Vorstellen und später dich bewerben und um Aufnahme bitten. Der Austausch lebt von der Ernsthaftigkeit und der Aktivität, mit der die User ihr jeweiliges Problem angehen . Deshalb haben wir dieses Verfahren gewählt, wir werden dann im Team entscheiden. Wir wünschen euch einen guten und hilfreichen Austausch bei und mit uns.
  • Hallo Kati,


    es gibt da eine bestimmte Spanne, innerhalb der ein Anwalt abrechnen kann. Es ist unterschiedlich.


    Liebe Grüße

    Aurora

    "Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann. Der eine ist "gestern", der andere "morgen". Dies bedeutet, dass heute der richtige Tag zum Lieben, Glauben und in erster Linie zum Leben ist."

    (Dalai Lama)

  • Hallo Mond,


    das erscheint mir wenig... am besten ist es, einfach vorher zu fragen. Ich habe jedenfalls damals mehr bezahlt, ich glaube so 120 € oder so. Bin mir aber nicht sicher. Aber wenn war es nicht viel weniger.


    Lieber Gruß

    Aurora

    "Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann. Der eine ist "gestern", der andere "morgen". Dies bedeutet, dass heute der richtige Tag zum Lieben, Glauben und in erster Linie zum Leben ist."

    (Dalai Lama)

  • Es geht auch noch günstiger. Kompetenter Rechtsrat per Telefon, allerdings über eine 0900er Nummer ( ich glaube 2€ Minute per Festnetz ) wo aber auch per Mail vorab ein Preis ausgehandelt werden kann.


    Kann gerne den Kontakt herstellen.

    Disclaimer: Ich kenne den, er hat mir schon bei der ein oder anderen Sache sehr viel Geld gespart, bzw den Schriftverkehr übernommen. Rechtsrat muss nicht teuer sein.


    Per PN kann ich den Kontakt herstellen, habe auch seine E-Mail-Adresse bei Interesse.

    Wenn etwas möglich erscheint, mach ich das, wenn das nicht klappt gehts ans Unmögliche und ansonsten das undenkbare.

    EX Raucher! Es bringt nichts eine Brücke zu bauen für jemanden, der gar nicht auf die andere Seite will.

  • Ja, die erste Rückmeldung, die ich bisher habe, liegt bei 190€ plus MwSt.

    Aber wie gesagt, wenn es hilft und Licht ins Dunkle bringt.


    Die letzten Tage war ich so entschlossen und voller Tatendrang. Heute ist wieder so ein Tag des Selbstzweifels: Tue ich ihm vielleicht doch unrecht? Ist es gar nicht so schlimm wie ich denke? Usw.

    Dabei hat man das alles schon so oft durch. Es läuft, so lange man nichts sagt. Spricht man Dinge an, ist Streit vorprogrammiert.

    Aber mal ehrlich: Mein Mann trinkt täglich mind. 4 Flaschen Bier (0,5l). Da mache ich mir doch nichts vor, oder?

  • Guten Morgen Kati,


    Deine Zerrissenheit kann ich gut verstehen. Denn Du möchtest gerne, dass alles gut wird.


    Diese Menge an Bier ist in meinen Augen schon recht viel. Aber, das ist nur die Menge, die Du mitbekommst.


    Bei mir wurde es im Laufe der Zeit immer mehr, weil es nicht ausreichte den Pegel zu erreichen, den

    ich "brauchte". Es ist eine Spirale und die dreht sich immer weiter.

    LG Elly


    ---------------------------------------------------------------------------------------

    Das Leben ist nicht immer einfach, aber eindeutig einfacher ohne Alkohol zu bewältigen!

    *06.01.2013*

  • Guten Morgen Kati,


    Vier Flaschen Bier a 0,5 Liter, das sind pro Tag 2 Liter Bier und die Menge an Flüssigkeit, die ein Mensch an Wasser täglich zu sich nehmen soll. Du machst dir nichts vor liebe Kati.


    Es tut mir so leid das so zu lesen, ich kann dich so gut verstehen. Man hofft und hofft. Aber es ist eine Spirale, aus der du nicht heraus kommen wirst, wenn du ihn nicht fallen lässt. Er sieht scheinbar absolut kein Problem dadrin. Du kannst ihm nicht helfen. Ich habe es jahrelang auch geglaubt und alles dafür gegeben. Und heute bin ich selbst psychisch von ihm kaputt und verzweifelt.


    Er wird es nicht raus schaffen, so lange er nicht Mal das Problem erkennt.

    Das ist leider die bittere Wahrheit, die ich auch nie hören wollte :(

  • Hallo Kati,

    Tue ich ihm vielleicht doch unrecht? Ist es gar nicht so schlimm wie ich denke? Usw.

    Vertraue deinen Wahrnehmungen, das müssen wir oft erst wieder lernen. Wichtig ist doch eines, du fühlst dich schlecht mit seinem Konsum, das zählt, egal ob er einen oder zwei Liter trinkt.

    Ich bin schon einige Jahre hier, und ich kann mich nicht erinnern, das sich mal eine Angehörige fälschlicher Weise angemeldet hat, beginne deine Wahrnehmungen zu vertrauen.

    Ich kann aber deine Zweifel sehr gut verstehen, ich stand auch mal an diesem Punkt.


    lg Morgenrot

    Wer nicht hofft, wird nie dem Unverhofften begegnen. ( Julio Cortazar )

  • Liebe Kati,


    vielleicht hilft es dir den Blickwinkel zu wechseln. Du tust nicht ihm Unrecht, sondern dir was Gutes! Du hörst auf dein Gefühl, dass es dir nicht gut geht in der Beziehung. Dann ist die Frage nach dem Alkoholkonsum gleich schon irrelevant. Ich hab auch nach Rechtfertigungen gesucht, ob das jetzt fair ist. Darum geht es aber nicht. Deine Unzufriedenheit ist Rechtfertigung genug!


    Nachdem ich den Schritt gewagt hatte, hat sich ziemlich schnell die Erkenntnis eingestellt: ich habe das richtige getan. Für mich!


    LG,

    Anni

    Alles was man über das Leben lernen kann, ist in 3 Worte zu fassen: es geht weiter.

  • Diese Menge an Bier ist in meinen Augen schon recht viel. Aber, das ist nur die Menge, die Du mitbekommst.

    Um ehrlich zu sein bekomme ich davon gar nichts mit, da er allein im Keller trinkt. Anfangs habe ich noch gezählt, musste dabei feststellen, dass er die Kronkorken so auf die Flaschen zurück steckte, dass es auf den ersten Blick aussah als seien sie noch voll. Inzwischen werfe ich hin und wieder einen Blick in die Ecke, wo sein Bier steht und sehe immer nur, wie schnell ein neuer Kasten da steht. Ich bin mir ziemlich sicher, dass er noch woanders was gebunkert hat, aber auf diese Suche begeben ich mich nicht mehr (zum Glück).

  • Liebe Anni,

    danke für den Tipp. Du absolut Recht. Man versucht bloß für seine Familie zu kämpfen. Gerade auch der Kinder wegen. Aber was haben die letztlich davon, wenn ihre Mama immer unglücklicher wird. Und wenn man dann mal wieder einen Tag wie heute hat, haben die Kinder auch nicht wirklich was von einem. Ich merke selbst, wie sich meine Unausgeglichenheit auf sie überträgt bzw. ich bin mir sicher, dass ich in manchen Situationen anders reagieren würde, wenn ich mit mir im Reinen wäre.

    Es ist auch nicht die Angst vorm Allein sein, sondern viel mehr die Angst vor dem Weg, der vor einem liegt bzw. die Ungewissheit was mir zusteht (finanziell). Wenn ich aktuell arbeiten gehen würde und wüsste wie viel Geld ich jeden Monat zur Verfügung habe, hätte ich mir mit Sicherheit schon mal eine Wohnung angeschaut. Aber was das angeht möchte ich mir ja jetzt Rat suchen.

  • Und noch als Ergänzung: Ich bin so froh, dieses Forum gefunden zu haben. Endlich hat man das Gefühl verstanden zu werden. Und es ist gleichzeitig so erschreckend, wie viele das gleiche Schicksal teilen und wie viele Parallelen es zu einem selbst gibt.

  • Hallo Kati,


    ich verstehe deine Ängste völlig. Als ich deine Zeilen gerade gelesen habe, habe ich mich versucht in meine Vergangenheit zurück zu versetzten und überlegt, ob ich meinen Kindern gegenüber öfters gereizt gewirkt habe. Ich bin mir sicher, das einige Momente oder Reaktionen anders gelaufen wären. Ich habe immer versucht abzuwägen. Aber heute, all die vielen Jahre später denke ich mir, wäre eine frühe Trennung leichter gewesen und höchstwahrscheinlich auch für meine Kinder heilsamer. Ich finde gut das du dich jetzt erst einmal beraten lässt. Und dann genau weißt welche Wege du gehen kannst.

  • Hallo Kati,


    ob dein Mann nun 4 oder 6 Bier pro Tag trinkt ist eigentlich unerheblich, daß er es heimlich tut und versucht die Menge zu verschleiern ist ein eindeutiger Beweis, daß er ein Problem hat.

    Dieses Problem hat er mit sich, nicht mit Dir.

    Er weiß, daß es nicht gut ist und er versucht es zu verbergen, herunterzuspielen, daraus resultieren Lügen, das Anlegen von diversen Verstecken, alles nur um seinen Konsum zu sichern. Eindeutiges Suchtverhalten.

    Ich war auch mal so.

    Je mehr er damit konfrontiert wird, desto größer wird sein Stress, das einzige was diesen Stress lindern kann, ist Alkohol - ein Teufelskreis. Eine Krankheit.

    Gelingt ihm es nicht, diesen „Teufelskreis“ zu unterbrechen, nehmen die Trinkmengen zu, der Körper gewöhnt sich zunehmend an diese Droge und benötigt immer mehr, um den gewünschten Effekt (Betäubung) zu erzielen.


    Leider bist du da völlig machtlos, wenn er nicht aufhört!

    Ich kann gut verstehen, wenn du an dir zweifelst und hoffst, es könne alles nicht so schlimm sein, es kontrollieren willst, als Beweis, daß du keine Sinnestäuschung hast, dir alles nur einredest.

    Vertraue deinen Wahrnehmungen!

    Für deinen Mann kannst du nicht kämpfen, wenn er weiter trinkt, das ist sehr bitter und doch die Wahrheit.

    Du kannst nur für dich und deine Kinder etwas tun.


    Pro Familia, Diakonie oder auch die Caritas sind gute Anlaufstellen für die Erstberatung.

  • Hallo achelias,

    danke für deine Nachricht.

    Da du ja anscheinend selbst von der Sucht betroffen warst, kannst du mir vielleicht mal noch die ein oder andere Frage beantworten.....

    Wir haben gebaut und in der Zeit sind manche Dinge nicht so toll gelaufen (von beiden Seiten). Immer wenn aktuell etwas ist, also ich etwas anspreche, z. B. das ich mich nicht mehr wohl fühle, geht er null darauf ein. Stattdessen wirft er mir immer diese Dinge aus der Vergangenheit vor. Manches sehe ich auch ein und dafür habe ich mich auch schon mehr als einmal entschuldigt. Mehr kann ich ja auch nicht tun, denn rückgängig machen geht schlecht. Er schafft es einfach nicht, Dinge abzuhaken oder mir zu verzeihen. Umgekehrt gibt es auch so vieles was ich im vorhalten könnte, was ich aber nicht mache, weil es iwann auch einfach mal gut ist. Er spricht von Vertrauensbruch, aber was soll ich denn bitte sagen?

    Lange Rede kurzer Sinn. Worauf ich hinaus möchte: Kann dieses Verhalten auch mit der Sucht zusammen hängen? Quasi von sich weg auf andere zeigen.

  • Hallo Kati,


    die Frage war zwar an achelias gerichtet jedoch möchte auch ich dazu etwas schreiben. Genau dieser Punkt ist bei uns auch sehr präsent! Mein Mann kritisiert auch bei mir ständig die geleichen Punkt aus der Vergangenheit. Dazu kommt, dass er Dinge x-mal wiederholt wenn ihm irgendetwas stört. Z.B, ich räume den Geschirrspüler anders ein als er. Er sagt mir ganz ausführlich was ich in seinen Augen falsch gemacht habe. Ich sage, ja da hast du Recht! Erstmal ist Ruhe. Aber 2 Stunden später sagt er mir genau das gleiche nochmals. An schlechten Tagen bis zu 5 mal bis ich dann so sauer werde und ihm seine Sucht vorhalte. Ein Teufelskreis. Mittlerweile, seit die Kinder nicht mehr zu Hause wohnen komme ich aus diesen Teufelskreis schneller raus da ich einfach die Situation verlasse. Aber kann ab und an auch sehr anstrengend sein.


    Als meine Vermutung und meine Erfahrung, ja das ist ganz klar ein Teil des Krankheitsbilds.

  • Dann gehört vermutlich "sich in die Opfer Rolle" setzen auch dazu..... Das kann er nämlich auch sehr gut. Er ist immer das arme Opfer, dem man etwas will und alle anderen sind Schuld. Und dazu kommen dann oft noch solche Spitzfindigkeiten und unangemessene Bemerkungen.

    So war er definitiv nicht, als wir uns kennengelernt haben. Aber anscheinend ist es u.a. das, was der Alkohol bzw. die Sucht aus jemandem macht.

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