Willkommen in unserem Forum: Bitte stellt euch zuerst bitte kurz im Vorstellungsbereich vor, damit wir sehen können, wer sich unserer Onlineselbsthilfegruppe anschließen möchte. Unsere Onlineselbsthilfegruppe ist weiterhin in zwei Bereiche unterteilt. Einmal der offene Bereich und einmal der geschützter Bereich. Nach der Vorstellung könnt ihr dann für die offenen Bereiche freigeschaltet werden. Die geschützten Bereiche sind für Mitglieder gedacht, die sich hier langfristig und intensiv mit ihrem Leben auseinandersetzen möchten. Die Freischaltung für den geschützten Bereich kann nach frühstens 4 Wochen erfolgen. Um aufgenommen zu werden, solltest du dich zuerst Vorstellen und später dich bewerben und um Aufnahme bitten. Der Austausch lebt von der Ernsthaftigkeit und der Aktivität, mit der die User ihr jeweiliges Problem angehen . Deshalb haben wir dieses Verfahren gewählt, wir werden dann im Team entscheiden. Wir wünschen euch einen guten und hilfreichen Austausch bei und mit uns.
  • Hallo alle zusammen,

    ich bin 36 Jahre, verheiratet und habe 2 kleine Kinder. Das Thema Alkohol ist eigentlich schon von Anfang an ein Thema in unserer Beziehung. Als wir uns damals kennengelernt haben, hatte er aus diesem Grund keinen Führerschein. War angeblich eine Ausnahme und hatte mit der Ex Freundin zu tun. Er hat in der Zeit auch nichts getrunken und es fiel ihm sehr schwer wieder ein Bier zu trinken (hatte damals der Therapeut gesagt - kontrolliert trinken). Diesen Rat kann ich bis heute nicht verstehen. Wie dem auch sei. In den letzten Jahren ist der Konsum sichtlich gestiegen. Meiner Meinung nach bewältigt er damit seine Probleme, denn reden ist nicht so seine Stärke. Inzwischen ist es wohl so weit, dass er nicht mehr damit aufhören kann. Angeblich hat er es schon öfter getan. Nur leider wurde ich immer eines besseren belehrt. Denn aufgehört hat er nicht wirklich (vielleicht mal kurze Zeit), stattdessen trinkt er heimlich, allein und vertuscht es. Wir haben mit Sicherheit auch noch andere Probleme in unserer Beziehung, das weiß ich. Aber das Problem ist, dass er nicht mit sich reden lässt, nichts einsieht und dann immer so tut als sei alles in Ordnung. Ich habe auch schon mit seiner Familie darüber gesprochen, weil ich einfach nicht weiter wusste. Das ist ihm natürlich ziemlich sauer aufgestoßen. Anfang letzten Jahres, vor der Geburt unseres zweiten Kindes, war ich eine Weile bei meinem Eltern. Da kam eine gewisse Einsicht und er wollte sich Hilfe suchen (allgemein, nicht speziell zum Alkohol, denn das streitet er nach wie vor ab, sieht es nicht als Sucht). Daraufhin bin ich wieder zurück. Leider hat sich bisher nichts getan und ich bereue es oft, wieder zurück gegangen zu sein. Der Schritt zu gehen wird immer schwerer, zumal unser großer Sohn sehr auf ihn fixiert ist.

    Ich weiß einfach nicht mehr weiter und fühle mich oft sehr allein gelassen.

  • Hallo Kati,


    herzlich willkommen in unserem Forum.

    Leider kannst du deinem Mann nicht helfen, bevor er selbst nicht einsieht, das er zumindest ein Alkoholproblem hat.

    Ob er Alkoholiker ist, kann nur er wissen, aber einiges deutet sehr stark daraufhin.

    Du wirst es auch durch reden nicht schaffen, das er etwas ändert. Das ist der traurige Fakt.

    Wenn du dich hier weiter austauschen möchtest klicke auf den Bewerbungslink für den offenen Forenbereich.

    Bewerbung - Alkoholiker Forum
    Bewerbung für die Teilnahme am Forum
    alkoholiker-forum.de

    Dann habe ich dir auch einmal einen unserer Artikel verlinkt:





    lg Morgenrot

    Wer nicht hofft, wird nie dem Unverhofften begegnen. ( Julio Cortazar )

  • Liebe Kati,


    schön, dass du hier bist! Nicht schön sind die Umstände aber hier findest du viele Menschen, die dich verstehen können und viele Tipps haben, wie es für dich weitergehen kann. Deine Geschichte berührt mich sehr, weil wir im gleichen Alter sind, ich habe auch zwei kleine Kinder mit meinem Ex (gestern bin ich ausgezogen).


    Lies dich ein, komm gut an im Forum.

    LG,

    Anni

    Alles was man über das Leben lernen kann, ist in 3 Worte zu fassen: es geht weiter.

  • Hallo Kati, ich kann dich auch sehr gut verstehen und es ist auch erschreckend zu lesen, weil man oft das Gefühl hat, da schreibt jemand auch deine Geschichte.

    Mein Mann hat auch immer heimlich getrunken. Ich habe ständig Flaschen in Massen gefunden, dann hieß es natürlich immer, das sind alte. An den unmöglichsten Orten hat er sich versteckt. Sogar im Inneren von gelagerten Autoreifen. Es macht absolut keinen Sinn, meine Meinung heute, einem alkoholkranken Menschen zu helfen. Das sehe ich jetzt so, darauf hin ich etwas stolz, lange Zeit habe ich immer wieder versucht ihm zu helfen und hab ihn seine täglichen Lügen geglaubt.

    Vor 10 Monaten habe ich ihn endlich verlassen können. Er kam gerade aus einer stationären Reha zurück, ich hatte wieder Mal viel Zeit alleine. Vorher auch schon oft, ich war immer schon auf mich gestellt. Das war ich eh schon gewohnt. Aber dieses Mal im letzten Jahr war es anders, auch weil ich selbst bemerkte, das es mir schlecht mit ihm geht und davor habe ich immer mehr Angst bekommen.


    Nach der Reha hat er sofort wieder angefangen zu trinken. Ich lebe zwar gerade immer noch im Terror, und das teilweise noch schlimmer. Aber ich kann nur für mich sprechen, ich bin so unglaublich froh das ich meinen Mann verlassen habe. Es war das beste was passiert ist. Allerdings ist er auch Borderliner und Narzisst, weshalb die derzeitige Situation bei uns, mich verzweifeln lässt.


    Ich kann dich sehr gut verstehen. Aber höre auf dein Bauchgefühl.

    Du verbringst dein Leben lang mit dir, du solltest dir gerecht werden und nicht ihm. Er kann sich selbst nur retten, wenn er es auch wirklich will. Ich habe das acht Jahre mitgemacht. Es ist wie in einer Dauerschleife zu hängen. Diese Hilflosigkeit. Machtlos. Genau zu wissen, er hat wieder getrunken, wie spricht man es an oder lässt man es lieber, damit er nicht ausrastet? Ich kann dir auch so viel berichten, ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll.


    Ich freue mich sehr über Austausch und stehe gerne bereit zu helfen, da ich den Schritt des Verlassens zumindest schon gewählt habe.


    Fühl dich gedrückt.

    Viele Grüße Lisa

  • Hall ihr zwei.... mit dem Bierflaschen verstecken an den ungewöhnlichsten Orten...kenne ich auch nur zu gut. Und die Ausreden, es wäre ja noch von damals etc pp. Aber damit hat er natürlich erst begonnen als ich es nicht mehr akzeptieren konnte....und ich es einsah...dass er Quataltrinker ist. Dazu musste ich erst erkennen, dass er Alkoholktrank ist. Mein Mann kommt all seinen Pflichten nach...Beruf, Garten, Haus auch Familienfeiern. Trotzdem hat er sich durch den jahrzehntelangen Alkoholkonsum verändert. Diese Defizite habe ich erst wirklich bemerkt als unsere Kinder ausgezogen sind. Wenig gemeinsamen Interessen oder Aktionen. Das was Pflicht ist wird gemacht. Ab und an...wie das vergangene Wochenende....rafft er sich auf und will von sich aus gemeinsame Aktivitäten. Das alles macht es für mich umso schwerer zu gehen.

  • Hallo Ihr Lieben!


    Dies ist erst die Vorstellung von Kati


    Bitte wartet, bis sie sich wieder gemeldet hat. Dann könnt Ihr sie gerne im offenen Bereich,

    wenn sie das will, unterstützen!

    LG Elly


    ---------------------------------------------------------------------------------------

    Das Leben ist nicht immer einfach, aber eindeutig einfacher ohne Alkohol zu bewältigen!

    *06.01.2013*

  • Danke an diejenigen, die sich schon zu meiner Vorstellung geäußert haben. Es tut sehr gut zu lesen, dass es einem nicht alleine so geht und es anscheinend auch Parallelen zu anderen gibt. Dies bestätigt mich eigentlich nur in meiner Vermutung, dass er aller Wahrscheinlichkeit nach ein Suchtproblem hat.

    Was Verstecke und das Vertuschen angeht, könnte ich hier auch einiges auflisten, leider.

    Was du, PetraPetra, zu den Pflichten usw. meintest, ist hier ganz genau so. Alles läuft. Er kommt allem nach, nur wir als Familie bleiben irgendwo auf der Strecke. Oft bin ich auch einfach so wütend und enttäuscht, dass ich gar keine Lust mehr habe, etwas zu unternehmen.

    Es ist wirklich ein Teufelskreis und sehr ernüchternd, da man eigentlich genau weiß, dass man ihm nicht helfen kann. Und zu merken, dass ihm der Alkohol wichtiger ist, als seine Familie, ist erschreckend. Ich frage mich oft, warum ich mir das überhaupt noch antue. Aber vermutlich bin ich da nicht die einzige......

  • Hallo Kati, herzlich willkommen,


    Hier ist der Link zum Austausch im offenen Bereich.


    Bewerbung - Alkoholiker Forum
    Bewerbung für die Teilnahme am Forum
    alkoholiker-forum.de


    Du kannst ihn direkt anklicken, kurz ausfüllen und danach wird dein Thema in den Bereich


    Erste Schritte für Angehörige und Coabhängige


    verschoben. Da geht's dann richtig los.


    Liebe Grüße

    Aurora

    "Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann. Der eine ist "gestern", der andere "morgen". Dies bedeutet, dass heute der richtige Tag zum Lieben, Glauben und in erster Linie zum Leben ist."

    (Dalai Lama)

  • Hallo Kati,


    deine Bewerbung ist aber bei uns angekommen, keine Sorge.

    Ich erledige das noch und dann hops ich in die Heia :sleeping:.


    Bis dann

    Aurora

    "Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann. Der eine ist "gestern", der andere "morgen". Dies bedeutet, dass heute der richtige Tag zum Lieben, Glauben und in erster Linie zum Leben ist."

    (Dalai Lama)

  • Huhu Kati,


    und schwupps, angekommen.

    Ich wünsche dir einen guten Austausch


    Liebe Grüße

    Aurora

    "Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann. Der eine ist "gestern", der andere "morgen". Dies bedeutet, dass heute der richtige Tag zum Lieben, Glauben und in erster Linie zum Leben ist."

    (Dalai Lama)

  • Aurora

    Hat den Titel des Themas von „Vorstellung“ zu „Kati“ geändert.
  • Hallo Petra,


    das ist auch richtig so. Wir verschieben das Vorstellungsthema immer in den passenden Bereich. Dadurch muss keiner ein neues Thema eröffnen und die Vorstellung steht auch gleich da. Also dein Thema ist das



    Und du bist schon fleißig beim Austausch :). So ist das gedacht.


    Liebe Grüße

    Aurora

    "Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann. Der eine ist "gestern", der andere "morgen". Dies bedeutet, dass heute der richtige Tag zum Lieben, Glauben und in erster Linie zum Leben ist."

    (Dalai Lama)

  • Ach so,


    wenn du bei anderen, wie hier bei Kati, was dazu schreiben möchtest, machst du das natürlich im entsprechenden Thema.

    Also bisher hast du alles richtig gemacht.


    Liebe Grüße

    Aurora

    "Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann. Der eine ist "gestern", der andere "morgen". Dies bedeutet, dass heute der richtige Tag zum Lieben, Glauben und in erster Linie zum Leben ist."

    (Dalai Lama)

  • Mal an alle diejenigen, die den Schritt der Trennung geschafft haben: Wie genau seid ihr vorgegangen - von jetzt auf gleich oder geplant über einen längeren Zeitraum? Und wie sieht es aus, wenn man sich sozusagen in einer finanziellen/sozialen Abhängigkeit befindet, welche Möglichkeiten der Unterstützung hat man?

    Mein "Problem" ist, dass ich aktuell noch in Elternzeit bin und Elterngeld beziehe. Unser Kleiner wird erst ab Mai nächsten Jahres in den Kiga gehen und selbst dann möchte ich nicht Vollzeit arbeiten gehen, sondern nach wie vor in einem gewissen Maße für meine Kinder da sein. Meine Eltern haben zwar eine Wohnung, in die wir ziehen könnten, allerdings eine gute Stunde von uns entfernt. Ich fühle mich hier ansonsten wohl, möchte auch eigentlich nicht meinen Job kündigen, da es dort wirklich alles passt.

    Wir wohnen im Eigenheim. Alles läuft aber auf meinen Mann. Auch die Finanzierung stemmt er alleine. Was nicht heißt, dass ich nicht auch einiges von mir mit eingebracht habe. Ich schaue auch immer mal wieder nach Wohnungen, habe aber ehrlich gesagt keinen Plan welche Miete ich mir "leisten" kann. Es ist einfach alles so unfair. Mein Mann hat das Problem, macht sozusagen alles kaputt und man selbst muss gucken wo man bleibt.

  • Guten Morgen Kati,

    Ich denke es kann sicher nicht schaden, wenn man die Trennung vorbereitet, wenn du dir (falls du es nicht schon hast) ein eigenes Konto anlegst, überlegst welche Schritte schon vorgenommen werden können oder welche du dann erledigen musst, wenn du die Trennung ausgesprochen hast.

    Bei mir war es so, das ich eine Woche bevor ich es ausgesprochen habe, gemerkt habe, "was mache ich hier eigentlich?".... Ich habe Umarmungen meines Mannes zum Beispiel nicht mehr ertragen können. Zu viel ist über die Jahre einfach vorgefallen und zerstört worden.

    Er hat mich dann Ende August angesprochen und gesagt, wir müssen reden. Ich wusste was kommt. Er fragte mich, ob ich ihn noch liebe.

    Darauf konnte ich dann, Gott sei Dank, endlich das sagen, was ich schon lange wusste aber nicht wahr haben wollte. Ich sagte, er sei mir nicht egal aber ich liebe ihn nicht mehr so, wie es in einer Ehe sein sollte. Zu viel ist durch seien Probleme zerstört worden und ich habe das Gefühl, das ich mein Leben so mit ihm nicht mehr weiterleben möchte.

    Daraufhin ist er natürlich Mal wieder ausgerastet. Es war schrecklich, auch für mich. Ich habe einen Menschen verlassen, von dem ich dachte, er ist der letzte.

    Wir haben auch ein Haus, alles läuft auf uns beide. Nicht gut.... Aber ist so. Ich bin 32 Jahre, mein kleiner ist 3, mein großer Sohn 7 Jahre jung. Ich arbeite 30 Stunden in der Woche.

    Von 8-12 Uhr im Büro. Dann hole ich meine Kinder von der Schule und Kindergarten ab, dann koche ich schnell etwas zu essen und starte dann nochmal von 14-16 Uhr aus dem Homeoffice heraus. Danach werden Hausaufgaben, Haushalt und co erledigt. Es ist anstrengend und ich würde mir auch einiges anders wünschen. Auch für die Kinder. Aber es funktioniert.

    Ich wohne mit unseren Kindern noch im Haus. Es ist aber nach wie vor Streitthema. Ich habe zum Glück das Wochnrecht bis zur Scheidung bekommen. Danach oder bis dahin muss was geschehen und ich weiß auch noch nicht wie das laufen wird. Aber es geht weiter, das habe ich gelernt. Es geht weiter.

    Ich hatte genau so eine Angst davor. Neuanfang, wie, geht das überhaupt?

    Es geht auch wenn es aussichtslos erscheint. Du entwickelst alleine für deine Kinder eine Stärke, die nur eine Mama kann. Auch ich sitze oft da und Weine und habe wieder meine Tiefpunkte, wenn mein Mann mich wieder komplett fertig macht.

    Aber du kannst es schaffen.

    Es ist dein Leben, denk an deine Kinder. Mein großer erzählt mir teilweise schon, das er froh ist, eine etwas glücklichere Mama zu sehen. Auch wenn ich noch lange nicht glücklich bin, weil bei uns halt Terror vom feinsten herrscht.


    Viele Grüße Lisa

  • Hallo Kati,


    Lisa hat da schon vieles geschrieben, was ich so auch sagen würde.

    Na klar macht das Leben mit kleinen Kindern viel Arbeit. Aber mit einem abhängig trinkenden Partner ist es auch nicht einfacher. Im Laufe der Zeit wird er auch immer weniger anwesend sein, also körperlich schon aber sonst nicht. Und die Kinder bekommen auch alles mit, das ist für ihre Entwicklung auch nicht gut.


    Ich habe mich damals getrennt, da waren meine Kinder schon erwachsen. Mit dem heftigen Trinken hatte mein Exmann aber erst im Laufe der Jahre begonnen, da waren sie schon groß. Trotzdem hat es bei ihnen Spuren hinterlassen.


    Ich habe lange für die endgültige Trennung gebraucht. Ich wurde immer unglücklicher und irgendwann bin ich zu dem Psychiater meines Ex gegangen, um für mich Hilfe zu suchen. Leider war das nicht erfolgreich, der hatte einfach keine Ahnung von Sucht und Coabhängigkeit. Dann bin ich irgendwann zu einer Selbsthilfegruppe gegangen, hatte da ein Gespräch. Auch das war noch nicht bahnbrechend. Dann, wieder längere Zeit später, war ich in einer Al-Anon Gruppe, anschließend bei der Suchtberatung.


    Da wurde es immer konkreter in meinem Kopf. Ich habe dann eine Informationsstunde bei einem Anwalt gehabt und da sehr wertvolle Tipps bekommen. Wegen der finanziellen Situation. Wir hatten auch eine Eigentumswohnung. Und ich arbeitete immernoch Teilzeit, war also auf finanzielle Unterstützung angewiesen.


    Aus all dem konnte ich dann den Mut schöpfen und gehen. Da war ich aber völlig am Ende, körperlich und psychisch. Es war höchste Zeit.


    Du hast jetzt schon vieles bewegt, was dich selbst auch stückweise voran bringt. Du machst dir konkret Gedanken und schaust dich um.

    Du kannst wegen der Finanzen zu einem Anwalt für Familienrecht gehen aber auch die Caritas bietet sowas an. Suchthilfestellen haben auch viele Infos, pro familia... Es gibt einige Anlaufstellen.


    Und es ist super, dass du dir auch hier Unterstützung holst, mir hat das damals enorm viel gebracht.


    Ich hoffe, mein Beitrag hat dich jetzt nicht erschlagen...


    Liebe Grüße

    Aurora

    "Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann. Der eine ist "gestern", der andere "morgen". Dies bedeutet, dass heute der richtige Tag zum Lieben, Glauben und in erster Linie zum Leben ist."

    (Dalai Lama)

  • Ich glaube das ist unterschiedlich, manche bieten so eine Stunde auch kostenfrei an, aber das variiert sicher von Anwalt zu Anwalt.


    Ich bin erst nach der Trennung zu einem Anwalt gegangen, ich wollte den Unterhalt der den Kindern zusteht, korrekt ausrechnen lassen. Auch so, dass er nicht nachher meint, ich würde ihn abzocken.

    Nun läuft bei uns alles über den Anwalt, anders geht es nicht mehr.

    Ich habe zusätzlich nach der Trennung noch Kinderzuschlag beantragt. Es gibt Hilfen.

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