Vorstellung Schratte

Willkommen in unserem Forum: Bitte stellt euch zuerst bitte kurz im Vorstellungsbereich vor, damit wir sehen können, wer sich unserer Onlineselbsthilfegruppe anschließen möchte. Unsere Onlineselbsthilfegruppe ist weiterhin in zwei Bereiche unterteilt. Einmal der offene Bereich und einmal der geschützter Bereich. Nach der Vorstellung könnt ihr dann für die offenen Bereiche freigeschaltet werden. Die geschützten Bereiche sind für Mitglieder gedacht, die sich hier langfristig und intensiv mit ihrem Leben auseinandersetzen möchten. Die Freischaltung für den geschützten Bereich kann nach frühstens 4 Wochen erfolgen. Um aufgenommen zu werden, solltest du dich zuerst Vorstellen und später dich bewerben und um Aufnahme bitten. Der Austausch lebt von der Ernsthaftigkeit und der Aktivität, mit der die User ihr jeweiliges Problem angehen . Deshalb haben wir dieses Verfahren gewählt, wir werden dann im Team entscheiden. Wir wünschen euch einen guten und hilfreichen Austausch bei und mit uns.
  • Gibt es vielleicht auch Betroffene, die nicht solange gewartet haben und es erfolgreich früher angegangen sind?

    Hallo Schratte, ich finde es spannend, dass DU das fragst, schließlich hast du selbst vor 4 (?) Jahren beschlossen, dass täglich 4 Bier nicht ok sind und einfach damit aufgehört... Womöglich haben alle, die aggressiv/ablehnend/ abwiegelnd auf besorgte Ansprache reagieren, selbst schon erkannt, dass etwas nicht stimmt und wie du versucht haben, einfach aufzuhlren es aber nicht schaffen und mittendrin sind im Strudel aus aufhören wollen-es nicht schaffen-schlechtem Gewissen-es sich schön reden...

    Daher ist meine Vermutung, dass die meisten Betroffenen ablehnend/aggressiv reagieren werden... Die meisten die hier als Alkoholiker schreiben, stützen meine Vermutung... Ein "du, ich hab Sorge um dich" wirkt nicht...

    Ich habe den Verdacht, dass mein Schwiegervater Alkoholiker ist, er trinkt auch seit Jahren täglich Bier. Als er letztens bei uns zu Besuch war, habe ich entdeckt, dass er heimlich auch Schnaps trinkt... Das hat mich und meinen Mann so besorgt, dass wir ihn angesprochen und für zukünftige Besuche verboten zaben, unser Kind im Auto herum zu fahren. Auf die vorsichtige Ansprache, warum er heimlich Schnaps trinkt hieß es, das wäre doch normal, es sei doch Urlaub und das heimliche musste ja sein, da er das Gefühl hatte er müsste bei uns betteln wenn er Schnaps trinken möchte...

  • das wäre doch normal,

    Ihm beizubringen, dass das eben NICHT normal ist, dürfte sehr, sehr schwierig werden.


    Es ist leider dieser Sprung, den der Schwiegervater machen müsste und den auch meine Frau noch machen muss: weg von dem Trinken anscheinend ohne jedes Problembewusstsein zum Eingeständnis, dass es eben DOCH ein Problem ist.


    Das stört die Ruhe und unterminiert die scheinbar vorhandene Sorglosigkeit - das will keiner hören. Und wenn sich im Hinterkopf schon ein ganz ganz klitzekleines schlechtes Gewissen versteckt eingenistet hat, umso schlimmer. Sich aktiv mit einem schlechten Gewissen herumschlagen will niemand.


    LG, Schratte

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