Hallo, ich kämpfe schon sehr lange gegen meine Sucht und versuche ALLES um es endlich zu schaffen. Deswegen habe ich mich hier angemeldet um noch mehr zu tun. Bin ich abstinent geht es mir super, werde ich Rückfällig geht es mir sehr sehr schlecht. Was für eine bekloppte Krankheit- selbstzerstörung für nix...
Abstinenzler - Der lange Kampf
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Hallo Abstinenzler, Willkommen bei uns!
Bitte hab noch etwas Geduld, ein Moderator wird sich bald um Dich kümmern.
Beschreibe doch etwas näher, wie Dein Weg in die Sucht war. Was Du bisher getan hast, wo Du hin willst.
Wann hast Du zum letzten mal Alkohol getrunken?
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Hallo Abstinenzler,
Herzlich willkommen in unserer Selbsthilfegruppe für Alkoholiker.
Möchtest du noch ein bisschen mehr über dich erzählen? Wie lange bist du schon abstinent?
In diesem Forum tauschen sich bekennende Alkoholiker aus, die ein abstinentes Leben führen möchten. Kannst du dich da wieder finden? Siehst du dich als Alkoholiker und möchtest du dauerhaft abstinent leben?Viele Grüße
Nayouk
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Bin 38 Jahre alt,seit 23 Jahren abhängig und seit 7 Wochen trocken.Zwischendurch war ich schon Tage, Wochen und Monate trocken. Die dauerhafte Trockenheit ist mein Ziel.Der Alkohol hat schon sehr viel kaputt gemacht. Aus anfänglichem Spaß wurde bald todernst. Ohne Alkohol ist es ein schönes Leben. Herrlich ohne die Scheiße die passiert, die Kater die immer schlimmer werden und die Entzüge. Es lohnt sich.
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7 Wochen abstinent, meinen Glückwunsch und dass es immer bleiben möge.
Die dauerhafte Trockenheit ist mein Ziel.
Nur so geht es. Ein Alkoholiker kann den Alkohol nicht mehr kontrollieren, sonst wäre er keiner.
Siehst du dich als Alkoholiker?
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hallo und willkommen Abstinenzler
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Ja, und ich habe schon 3 stationäre Therapien gemacht, Selbsthilfegruppen besucht und an die 100 Entzüge- ich bin trockener Alkoholiker und habe keinen Bock mehr auf so ein beschissenes Leben wo es mir immer schlecht geht.
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Vielen Dank für die herzliche Aufnahme.
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Kann ich bei den ungelesenen Beiträgen nicht kommentieren? Geht das noch nicht?
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Du bist noch im Vorstellungsbereich, ich schicke dir gleich einen Link.
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Für den weiteren Austausch folge dem Link zur Bewerbung für den offenen Bereich:
https://alkoholiker-forum.de/bewerben/
Bitte anklicken und einen kurzen Satz schreiben, da du dich ja schon ausführlicher vorgestellt hast.
Nach erfolgter Freischaltung werden wir Dein Thema zu "Erste Schritte für Alkoholiker" verschieben.
Viele Grüße
Nayouk
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Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Abstinenzler .
Du kannst jetzt überall schreiben, jedoch in den nächsten 4 Wochen bitte nicht im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern. Diese erkennst du am „orangeroten“ Namen.
Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.
Viele Grüße
Nayouk -
Herzlich willkommen Abstinenzler , eine sehr gute Entscheidung die du vor 7 Wochen getroffen hast.
Ich hab noch nicht so viele Versuche gestartet aber Pausen hatte ich auch schon, jedoch nie länger als drei Wochen. Die Erkenntnis Alkoholiker zu sein hatte ich auch schon des öfteren, da war die Halbwertszeit aber höchstens 24 Stunden.
Das ist mein erster ernsthafter Versuch trocken zu bleiben und ich kann sagen es klappt außergewöhnlich gut. Das Forum hat mich wirklich weiter gebracht auch wenn es manchmal unangenehm ist/war, du hast alles richtig gemacht hier bist du nie alleine.
LG R/no
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Willkommen hier in unserer Gruppe
Es kann auch dein Wendepunkt werden. Im Austausch hier wirst du Menschen finden, die den trockenen weg gehen und dich anschließen.
Komm zuerst mal an
LG Bolle
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Vielen Dank. Ja es ist einfach schön ohne die ganzen negativen Folgen wie z.b. bei mir: Magenprobleme, Kater , Entzug, Sachen verlieren, Ärger mit Polizei.
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Willkommen auch von meiner Seite.
a, und ich habe schon 3 stationäre Therapien gemacht, Selbsthilfegruppen besucht und an die 100 Entzüge- ich bin trockener Alkoholiker und habe keinen Bock mehr auf so ein beschissenes Leben wo es mir immer schlecht geht.
Wenn dein Threadtitel stimmt, wundert mich nichts. Zig Entzüge, immer wieder Rückfälle, ständig am Anfang. Das ist kein Einzelfall, das ist das Muster. Und das Muster ändert sich erst, wenn du aufhörst, den Weg aus der Sucht als „Kampf“ zu sehen. Kampf heißt verlieren.
Für mich war’s eine Erlösung, endlich nicht mehr saufen müssen. Endlich wieder Kontrolle , nicht über die Sucht, sondern über mein Leben. Der entscheidende Schritt war, die „nassen“ Gedanken von den trockenen zu trennen.
Das alte Saufleben komplett hinter sich lassen. Neustart. Radikal. Raus mit den Trinkkumpanen, weg mit dem feuchtfröhlichen Umfeld, weg mit jedem Tropfen Alkohol, der noch irgendwo herumsteht. Und die Zeit, die früher fürs Trinken draufging? Neu füllen. Mit etwas, das dich aufbaut, nicht kaputt macht.
Nicht die Hilfe hat mich trocken gemacht , sondern das, was ich aus der Hilfe für mich umgesetzt habe. Selbsthilfe heißt: Arsch bewegen. Nicht jammern, nicht abwarten, sondern tun
Ja, und dann kam der Verzicht. Natürlich hat mich das frustriert. Die ersten Wochen waren ein ständiges inneres Abwägen zwischen alten nassen Gewohnheiten und dem Wunsch, endlich auszubrechen. Aber mit der Zeit wurde es weniger.Die Gier, die Leere, das Gefühl, etwas zu verpassen all das verlor mit der Zeit an Macht. Und irgendwann hab ich kapiert. Trocken sein heißt nicht, auf Alkohol zu verzichten. Es heißt, mir meine Würde zurückzuholen. Mich nicht mehr kontrollieren zu lassen von einer Flasche. Mich selbst wieder ernst zu nehmen.
Dir dazu ein gutes Gelingen.
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Hallo, Abstinenzler,
das hast Du heute bei anderen geschrieben:
Ja, dieser Scheiß Suchtdruck. Wie ich ihn hasse. Selbst wenn alles super läuft klopft er an die Tür. Wenn es schlecht läuft dann erst recht. Das Suchtgedächtnis und der Suchtdruck sind glaube ich die Endgegner an denen es schon oft gescheitert ist. Ich lerne damit umzugehen. Wie man weiß ist er auch nach höchstens 30 Minuten weg. Habe ichs überstanden freue ich mich immer riesig und bin mega stolz
Wie oft hast du richtigen Suchtdruck? Worauf führst du den zurück?
In solchen Momenten ist es für Deine Selbsthilfe ratsam, dich hier in Deinem Faden zu melden. Der Austausch mit erfahreneren Abstinenten kann Dir helfen, es diesmal anders und erfolgversprechender anzugehen, wie Hartmut schon schrieb.
Habe gestern einen alten Saufkumpel mir seiner Frau gesehen die gesoffen haben, das hat mich stark getriggert. Bin nicht hingegangen, trocken geblieben und mich danach superstolz gefühlt
Auch so ein Erlebnis gehört unbedingt in deinen Faden. Bei welcher Gelegenheit hast du die beiden denn gesehen? Dass es diesmal gutgegangen ist, ist leider keine Garantie, dass es beim nächsten Mal auch klappt, das kann eher leichtsinnig machen.
Darum wird Risikominimierung hier - aus vielfältiger Erfahrung - großgeschrieben.
Wie setzt du das konkret für dich um?
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Danke Hartmut, schöne Worte. Früher wollte ich JEDEN Tag berauscht sein, heute genieße ich JEDEN Trockenen Tag. Irgendwann kann der Körper und die Psyche diese UNMENGEN an Gift einfach nicht mehr ab. Mit 20 ging es noch aber jetzt mit 40 einfach ekelhaft und tödlich.
den Weg aus der Sucht als „Kampf“ zu sehen. Kampf heißt verlieren.
Aber einen Kampf kann man doch auch gewinnen?
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Wie oft hast du richtigen Suchtdruck? Worauf führst du den zurück?
Nicht oft eher selten. Alle 2 Wochen oder auch mal Monate nicht. Meistens wenn es mir mal schlecht geht.
Darum wird Risikominimierung hier - aus vielfältiger Erfahrung - großgeschrieben.
Wie setzt du das konkret für dich um?
Man ihr seid echt super hier. Bin ganz begeistert. Ist ja mein erstes Mal in so einem Forum.
Habe beim Gassigehen meinen alten Vollzeitalkoholiker mit seiner Frau saufend am Sportplatz gesehen. Wurde dann unruhig und dachte: Die dürfen und ich darf nicht-dieser Satz macht mich immer traurig. Habe aber jetzt von meiner Selbsthilfegruppe gelernt: Ich darf auch,wer will mich hindern? Ich will nicht. Dieser Satz sagt mir ich verzichte nicht sondern ich tue etwas ganz tolles für mich. Nämlich nichts trinken, kein Kater, kein Entzug, keine Polizei, keine Körper-und Geistzerstörung. Bin dann in die Badewanne und mein Tag war toll- anders wäre der Tag und die nächsten Horror.
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Darum wird Risikominimierung hier - aus vielfältiger Erfahrung - großgeschrieben.
Wie setzt du das konkret für dich um?
Oh da mache ich soviel: Ich vermeide die Supermarktecken, mit den mir bekannten Säufern. Ich gehe nur mit meiner Frau einkaufen. Ich nehme nie Geld mit wenn ich alleine unterwegs bin. Ich meide ALLES was mit Alkohol zu tun hat: Feste, Sauna ab Nachmittag, Partys. Gucke mir keine verherrlichende Dokus, Musik etc. an, gehe in die Selbsthilfegruppe, vermeide Leute die es verherrlichen. Arbeite nicht mehr in so einem Umfeld, Gegend, Leuten. Alkoholfreies Zuhause. Mein ganzes Leben richtet sich danach Risikosituationen von vorne rein zu vermeiden. Aus den Augen aus dem Sinn.
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