Kyra - Ich stelle mich vor

  • Hallo an alle,

    vorab: ich bin Alkoholikerin und möchte abstinent leben.

    Ich bin ü60, in Rente und verheiratet. Seit über 25 Jahren trinke ich regelmäßig zu viel Alkohol (zu 95 % Bier). Anfangs wegen Stress mit Arbeit und Kindern (ich bin Perfektionistin), zur Belohnung für etwas Geschafftes, weil mein Ex trank oder am Wochenende, weil einfach Wochenende war. Ich trank erst ab abends, am Wochenende auch schon nachmittags.

    Nach der Trennung von meinem Ex war ich fast 1 Jahr trocken und gab auf einer Party dem aufkommenden Verlangen nach. Zwar trank ich danach zunächst noch nicht regelmäßig, aber irgendwann konsumierte ich wieder fast täglich wie vorher und habe keinen ernsthaften Neustart gewagt.

    In den letzten Jahren sprach ich meinen 2. Ehemann öfter auf unser beider hohen Bierkonsum an (ja, auch er trinkt regelmäßig), aber er sah keine Suchtgefahr und lasse sich sein Feierabend- oder Wochenendbier nicht nehmen. Ich versuchte es selbst mit „Ich trinke nur noch am Wochenende, in der Woche mal 1 Bier usw.“. Aber nach dem ersten Bier konnte ich nicht wieder aufhören, fühlte mich im Laufe der Zeit immer schlechter.

    Mittlerweile hat sich eine depressive Episode mit Antriebsarmut und einer Vernachlässigung meiner selbst dazugesellt.

    Am 26.11.2025 habe ich schließlich die Reißleine gezogen und nehme seitdem keinerlei Alkohol mehr zu mir. Eine Blutuntersuchung gestern beim Hausarzt ergab nun, dass sich mittlerweile meine Leberwerte gegenüber dem letzten Jahr verbessert haben. Gegen die Depression hat er mir ein gering dosiertes Antidepressivum verschrieben. Ich habe auch gestern mit der hiesigen Suchtberatungsstelle telefoniert einen Termin zu Anfang Januar erhalten.

    Mein Verlangen hat sich in den nun 3 Wochen ohne Alkohol kaum bemerkbar gemacht. Ich nehme an, dass ich eine „Mittrinkerin“ bin - falls es sowas gibt. -, da mein Mann nur noch samstags abends trinkt und ich dann gereizt bin. Ich will dann zwar nicht trinken, aber empfinde Neidgefühle. Dann hilft mir, mich gedanklich mit der Situation auseinanderzusetzen, da ich ein stark rational gesteuerter Mensch bin. („Lass ihn, du kannst ihn nicht davon abhalten, aber dich selbst. Notfalls ziehst du dich zurück. Halte dir vor Augen, was du bereits geschafft hast, wie gut dir die Abstinenz tut“)

    Entschuldigt, wenn meine Vorstellung etwas umfangreich ausgefallen ist. Irgendwie könnte ich dennoch Seiten schreiben - wie z.B.: meiner ältesten Tochter habe ich unter vier Augen auf einem Geburtstagskaffee mit den Kindern von meiner Abhängigkeit, meiner Abstinenz seit 10 Tagen und meinem Willen zur dauerhaften Abstinenz erzählt. Bisher haben wir meinen Alkoholkonsum nie thematisiert gehabt. Sie nahm mich einfach spontan in den Arm und sagte mir, dass sie stolz auf mich sei und ich sie jederzeit anrufen könne, wenn ich jemanden zum Reden bräuchte. Ihre Reaktion hat mich total berührt.

    Das war’s aber nun wirklich.

    LG

  • Willkommen hier im Forum.

    Kyra das ist doch schon mal ein guter Anfang auf deinem nüchternen Weg.

    Es wird sich in Kürze jemand der Moderatoren an dich wenden, hab solange noch ein wenig Geduld. Kannst dich gerne solange hier einlesen.

  • Hallo Kadett,

    lieben Dank für deine Willkommensgrüße.

    Mein größtes Problem wird die Minimierung der Risikofaktoren sein in Bezug auf ein alkoholfreies Zuhause. Zwar sind in der Vergangenheit stark alkoholhaltige Getränke (z.B. Ouzo vom Griechenlandurlaub) regelmäßig „schlecht“ geworden, aber in der Garage steht weiterhin Bier für meinen Mann.
    Ich werde das Problem bei meinem ersten Termin in der Suchtberatungsstelle ansprechen und gemeinsam überlegen, ob eine Teilnahme meines Mannes an dem nächsten Gespräch sinnvoll ist, um von einem Experten zu hören, dass der Alkohol zu Hause für mich ein unkalkulierbares Risiko darstellt.
    Im Moment habe ich den Eindruck, dass er meine Abstinenz als vorübergehende Marotte, mein Alkoholproblem nicht als so schwerwiegend ansieht. Denn, wenn ich das Thema, wie z.B. nie wieder mit Rotwein in der Soße kochen, anspreche, reagiert er mit Schweigen. Oder er sagt, dass sei meine Sache, und solange ich ihn am Wochenende ohne grimmige Blicke sein Bier trinken lasse, könne ich machen, was ich wolle.

    Ich weiß, ich habe noch viele Baustellen, auch wenn ich das ein oder andere nun angepackt habe.

    LG

  • Hallo Kyra,

    herzlich willkommen in unserer Selbsthilfegruppe für Alkoholiker.
    Da bist du ja schon ein ganz wichtiges Stück voran gekommen, Glückwunsch!

    vorab: ich bin Alkoholikerin und möchte abstinent leben.

    Damit hast du alle meine Fragen schon beantwortet, den hier tauschen sich ausschließlich Alkoholiker aus, die sich dazu bekennen und eine lebenslange Abstinenz anstreben. Voraussetzung ist außerdem, dass sie die Entgiftung hinter sich haben.

    Wenn du für deine Selbsthilfe den weiteren Austausch in diesem Forum möchtest, dann folge dem Link zur Bewerbung für den offenen Bereich:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Bitte anklicken und einen kurzen Satz schreiben, da du dich ja schon ausführlicher vorgestellt hast.
    Nach erfolgter Freischaltung werden wir Dein Thema zu "Erste Schritte für Alkoholiker" verschieben.

    Viele Grüße

    Nayouk

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • So wie ich dich einschätze, hast du dich hier schon etwas eingelesen.

    Um auf Nummer sicher zu gehen, hier noch der Link für die Grundbausteine:

    Das Forenteam
    17. Mai 2021 um 16:40

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Kyra .

    Du kannst jetzt überall schreiben, jedoch in den nächsten 4 Wochen bitte nicht im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern. Diese erkennst du am „orangeroten“ Namen.

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Viele Grüße
    Nayouk

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Hallo Nayouk24,

    herzlichen Dank für die Freischaltung.

    Ja, ich habe mich bereits eingelesen.
    Ich habe auch angefangen, einige Verhaltensweisen zu ändern. So mache ich abends im Bett autogenes Training, damit mich mein Gedankenkarussell nicht am Einschlafen hindert. Auch gehe ich nun peu à peu etwas früher ins Bett, um wieder zu einem normalen Tagesrhythmus zu kommen (ich war bei Schlafenszeiten erst ab 4 h morgens und kam mittags nicht aus dem Bett.) Nun bin ich zumindest schon bei meistens 1 h und stehe vor dem Mittag auf.

    Ich weiß auch, dass ich meine typischen Verhaltensweisen, die mich bisher getriggert haben, ändern muss. Bisher war das überwiegend am Fernseher mit meinem Mann Fußball oder Formel 1 schauen. Da überlege ich, ob ich stattdessen zunächst mal einfach ein Buch lese, da ich normalerweise eine Leseratte bin. Also nehme ich mir für morgen vor, die Gebühr für meinen Büchereiausweis zu überweisen.

    Bewegung/Sport ist ebenfalls wichtig. Nur das fällt mir als Coachpotatoe schwer. Da weiß ich noch nicht, wie ich das in Angriff nehmen soll.

    Ich habe auch angefangen, mir einen Notfallkoffer zu packen:

    - eine Liste darüber, was alles für meine Abstinenz spricht (kein Kater, keine Übelkeit morgens, Gewichtsabnahme, Gesundung der Leber, Ich habe die Kontrolle über meinen Geist und Körper etc.)

    - Telefonnummern für Notfälle

    - positive Gedanken über mich selbst (ich ziehe mich schnell runter, mein innerer Zensor bezeichnet mich sogar als „blöde Kuh“, sagt mir, ich solle mich nicht so anstellen)

    Mhm, ich werde mir ein kleines Köfferchen besorgen, in dem ich die Listen, Gedanken auf Papier visualisiert legen kann. Das macht es realer.

    Jetzt gibt es erstmal Abendessen.

    LG


    -

  • Du markierst den Text, den du zitieren willst und dann auf Zitat einfügen, dabei wird das Zitat in die Antwort Box des Threads kopiert. Unterhalb des Zitates schreibst du dann deinen Text.

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Wenn du das Zitat kopierst, wird es vom System gespeichert und du kannst es dann über die blaue Box „Zitat“ unten rechts abrufen und einfügen.

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • (ich bin Perfektionistin),

    War ich auch, zum Glück nicht mehr. Alles viel entspannter

    Aber nach dem ersten Bier konnte ich nicht wieder aufhören

    Kontrollverlust- oh ja. Ich konnte es noch nie kontrollieren. Immer bis zum geht nicht mehr gesoffen

    da mein Mann nur noch samstags abends trinkt und ich dann gereizt bin.

    Das könnte ich nicht als Süchtiger

    Abstinent seit 10.11.2025

  • Das könnte ich nicht als Süchtiger

    Ich denke, dass mir im Moment mein unbedingter Wille hilft. Ich werde daher sehr achtsam sein müssen, dass ich nicht leichtsinnig werde, weil mir die bisherige Abstinenz relativ leicht gefallen ist.


    Heute Morgen nach dem Aufwachen kam auch der erste Angriff meiner Suchtstimme. Plötzlich war der Gedanke da, dass ich vielleicht gar nicht abhängig sei, da ja bisher alles reibungslos lief. (Bei einem Bierkonsum von fast täglich 1,5 bis 2 Liter und am Wochenende auch bis zu 3 Liter bin ich jedoch definitiv Alkoholikerin.)
    Mein Zensor (andere nennen es Eltern-Ich oder Über-Ich) reagierte recht schnell und rief in seiner gewohnt strengen Art „Hau ab“. Dieser Befehl hat gewirkt, die Suchtstimme verschwand ziemlich schnell.
    Ich habe irgendwann im Rahmen einer Therapie diese kalte unbarmherzige verletzende Stimme als einen Teil von mir akzeptiert und mit ihr eine Vereinbarung getroffen. Da sie mir ja mit Aussagen wie „Lass das.“, „Nun mach endlich.“ durchaus auch was Gutes tun will, allerdings ihre Mittel kontraproduktiv sind, erlaubte ich ihr, es sich in mir gemütlich zu machen, solange sie ihre Einwände freundlich formuliert. Andernfalls würde ich mit einem „Halt“ reagieren und sie in einen Winkel meiner selbst schieben. Und komischerweise hat das geholfen. Ich habe wesentlich seltener diese destruktiven Herabwürdigungen. Und bei einem „Halt“ formuliert mein Zensor (bzw. meine eigenen Gedanken) seine Befehle, Vorbehalte, Verbote um in Bitten, Denkansätze. Insoweit habe ich mich mit mir arrangiert.

    Heute Morgen habe ich dann meinem Zensor für seine schnelle Reaktion gedankt, dass er gut auf mich aufgepasst hätte, und ihm erlaubt, diese andere parasitäre Suchtstimme, die wohl leider auch ein Teil von mir bleibt, mit seiner gewohnten Härte in ihre Schranken zu weisen, damit ich mir danach die Situation in Ruhe anschauen kann.

    Nun werde ich aber meine Überweisung an die Bücherei machen, danach eine Zeugenaussage für die Polizei schreiben (mein Mann und ich waren Zeugen einer Unfallflucht mit Blechschaden), die ich bisher immer vor mich hin geschoben habe.

    LG

  • Ich kenn das, was Du schreibst, ein wenig, trotzdem anders. Jederf ist halt ein bisschen anders.

    Ich habe mich ein paar Wochen nach dem Aufhören mit meiner Sucht darauf geeinigt, dass sie, meine Sucht, und ich, also ich, doch beide wollen, dass es uns gut geht. Ja, und wir sind nun eben so weit, das es uns mit Alkohol nicht mehr gut geht. Auch meine Sucht will nüchtern bleiben, um sich wohl zu fühlen.

    Seitdem lässt sie mich in Ruhe meine Dinge tun.

    Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.
    Das Gras wächst auch nicht schneller, wenn man es anschiebt.

    Aber das Gras wächst.
    Sei sparsam mit dem Düngen:mrgreen:

  • Auch meine Sucht will nüchtern bleiben, um sich wohl zu fühlen

    Ja, das klingt ähnlich.
    Verstehe ich dich richtig? Du hast deine Sucht dazu gebracht, dass sie nüchtern bleiben will, um sich wohl zu fühlen, weil du sie als einen natürlichen Teil von dir siehst mit der Folge, dass es ihr schlecht gehen muss, wenn es dir schlecht geht?

    Ich dachte bisher, die Sucht existiere nur um ihrer selbst Willen, ihr einziger Daseinszweck sei, dem Süchtigen mit der Droge zu versorgen. Wie ein Virus, der auch keine Rücksicht auf den befallenen Gastkörper nimmt.

  • Ja, ich bin ja meine Sucht, es ist mein Körper und mein Gehirn, die materielle Basis meines Fühlens und Denkens, in der die Sucht steckt. Wir leben und sterben gemeinsam.
    Das sehen hier manche anders, glaube ich, aber ich bin damit gut gefahren.

    Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.
    Das Gras wächst auch nicht schneller, wenn man es anschiebt.

    Aber das Gras wächst.
    Sei sparsam mit dem Düngen:mrgreen:

  • Heute habe ich Lasagne ohne den obligatorischen Rotwein gekocht.

    Gestern sprach ich meinen Mann direkt an, ob er mein Problem ernst nehme oder es als vorübergehende Episode sehe.
    Er meinte, dass er durchaus das Problem sehe, ich aber nach seiner Auffassung nicht süchtig sei.
    Ich erklärte ihm, wieviel ich mittlerweile fast täglich getrunken hätte, dass ich nach dem ersten Bier keine Kontrolle mehr über meinen Konsum habe, dass ich definitiv Alkoholikerin sei, auch wenn ich tagsüber nichts trinke, und dass ich nie wieder Alkohol zu mir nehmen wolle, um nicht wieder dort zu enden, wo ich vor knapp 4 Wochen war.
    Er meinte, er fühle sich schlecht, wenn er neben mir sitze und trinke. Er finde es wiederum schei.., dass wir nicht zu Silvester mit Sekt anstoßen, dass wir im Urlaub nicht gemeinsam was trinken werden. Für ihn sei der Alkohol Genuss, der zu seinem Leben dazu gehöre. Da wird mir wohl noch einiges an Arbeit bevorstehen.

    Als mein Mann nun vorhin gegen 21 h sein erstes Bier trank, wurde ich innerlich aggressiv. Mir kam zwar nicht der Gedanke, auch ein Bier trinken zu wollen, es war irgendwie eine diffuse Wut. Und ich empfand den Geruch des Bieres als Gestank.
    Nach einer halben Stunde habe ich die Reißleine gezogen und ihm gesagt, dass ich nach oben gehe. Das sei für mich ok. Er ist jetzt stattdessen nach oben gegangen und als ich ihn nicht mehr trinkend neben mir sah, verschwand meine Aggressivität, meine Wut ziemlich schnell. Er kam nochmal ins Wohnzimmer, um mich was zu fragen. Ich machte ihm dabei nochmals begreiflich, wie es mir geht, wenn er neben mir sitzt und trinkt (dass ich unruhig, wütend, aggressiv werde und das nicht brauche).
    Jedenfalls herrscht keinerlei dicke Luft.
    Als er sich vorhin Nachschub holte, bat ich ihn, das Bier, das er noch trinken wolle, nicht in den Kühlschrank in der Küche (in meinem Blickfeld) zu legen, sondern direkt mit nach oben zu nehmen. Ich will ihn nicht sehen, wie er sich regelmäßig Bier aus dem Kühlschrank nimmt.
    Mir ist klar, dass ich für mich lediglich die jetzige Situation entschärft habe. Aber es war heute zumindest das erste Mal seit meiner Abstinenz, dass ich überhaupt Konsequenzen gezogen habe.

    In einem ruhigen Moment werde ich ihm das mit dem alkoholfreien Zuhause erklären und ihm vorschlagen, dass er seine Kiste Bier statt in der Garage in den Kofferraum seines Autos verstaut.
    Ich weiß, dass ich nur an mich denken soll, dass ich keine Rücksicht auf meinen Mann nehmen darf. Aber ich bin noch nicht soweit, von ihm jeglichen Verzicht auf Alkoholkonsum zu Hause zu verlangen.
    Ich bin froh, wenn ich meinen Gesprächstermin bei der Suchtberatungsstelle habe, um dort mein weiteres Verhalten zu besprechen.

    LG

  • Ich finde es schon komisch, wie wenig Rücksicht Dein Mann auf Dich nimmt.

    Dennoch ist Deine Krankheit nicht das Problem von Deinem Mann.

    Unter diesen Bedingungen wird es sehr schwer für Dich, dauerhaft abstinent zu bleiben.

    Ich habe nach der Entgiftung in einer ambulanten Langzeitterapie, in einer realen Selbsthilfegruppe, in einem anderen Selbsthilfeforum und hier gelernt, wie ich mit den täglichen Situationen umgehe, damit ich nicht mehr trinken muss.

    Ich bin nicht in einer solchen Situation wie Du zur Zeit. Ich kann mir aber echt nicht vorstellen, dass ich mit einem Partner zusammen leben möchte, der auf mich in einer solchen Situation so wenig Rücksicht nimmt. Schliesslich geht es um mein Leben.

    Die Suchtberatung ist eine sehr gute und wichtige Anlaufstelle. Erzähl ihnen alles offen und ehrlich. Sie werden Dir einige Optionen aufzeigen, die für Dich in Frage kommen.

    Ich wünsche Dir alles Gute.

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