Carl Friedrich erwähnte ja schon, dass der Kopf gehörig länger braucht, um wieder "normal" zu ticken.
Ein positives Lebensgefühl entwickelt sich ja gerade aus der langjährigen Abstinenz heraus.
Je weniger Alkohol im eigenen Leben noch eine Rolle spielt, je mehr trockene Lebensgewohnheiten sich für einem etablieren,
desto größer ist die Wahrscheinlichkeit dafür, eine neue Lebensfreude zu entwickeln.
Bei mir z.B. hat sich so ziemlich alles im Leben gedreht, seit ich nicht mehr trinke.
Ich will nichts beschönigen, vieles von dem, was dann kam war extrem negativ. Man hat nicht alles in der eigenen Hand,
& Trockenheit ist kein Garantieschein für lebenslänglich schönes Wetter.
Aber selbst in den kritischen Zeiten war saufen nie eine Option für mich, & das hat mich bis jetzt durch jede Krise gebracht.