Beiträge von Dante

    Irgendwie fiel es leichter, 2 Liter Bier zu trinken wie 1 Liter Saft/Tee..

    Das liegt daran, dass die 2 Liter Bier vorwiegend deinen Bedarf an Alkohol abgedeckt, nicht den an Flüssigkeit/Wasser.

    Den meisten frisch trockenen Alkoholikern geht es ähnlich.

    Ich habe mich zum Anfang an ACE-Säfte gehalten (& auch ganz gut dabei abgenommen), bin dann kostenbedingt auf Cola/Orange-Mix vom Discounter umgestiegen (die kg wieder rauf) & nutzte anschließend diese sog. Fitnessbrausen aus den 1,5 Literflaschen. Wasser war mir zu labbrig.

    Erst später, weil mir das mit den verschiedenen Sorten zu umständlich zu besorgen war, stieg ich auf Wasser um.

    Mittlerweile trinke ich allerdings viel Mate; die kg haben sich seit meiner Eheschließung eh in die Höhe geschraubt. Mittlerweile bin ich 60 & habe mir vorgenommen, mir nichts mehr daraus zu machen.

    Morgens trinke ich viel Tee, aber das war auch schon zu meiner Saufzeit so.

    Mittlerweile habe ich das richtig kultiviert. Ich habe ca. 20 Sorten Tee auf im Schrank.

    Wir behandeln mit dem Thema Alkoholsucht ein ausgesprochen sensibles Thema und bieten mit den geschützten Bereichen die Möglichkeit eines vertraulichen Austausches, abgeschirmt von den allgemein einsehbaren Bereichen.

    Für den Zugang zu den geschützten Bereichen gibt es daher einige Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen:

    • eine mindestens vierwöchige Zugehörigkeit zum Forum
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    • bei Alkoholikern zudem eine stabile Abstinenz


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    Hallo Sandy,

    schön, dass du zu uns gefunden hast.

    Deine Geschichte ist der von vielen Menschen hier im Forum so ähnlich, da wird es bestimmt für dich zu einem guten Austausch kommen.

    Guck dich hier in Ruhe um, & wenn du Fragen hast, stelle sie einfach hier in deinem Vortellungsthread.


    Hallo Musicus,

    das liest sich ja so richtig locker-flockig, wie du vom Alkohol weg kommst.

    Wie schätzt du dich denn denn in der Alkoholikerfrage ein? Mit 2 Scherzmittelpillen in der Anfangsphase der Trockenheit ist noch keiner aus der Sucht ausgestiegen.

    Die nächste Sache ist dann die mit deiner Partnerin. Aber vielleicht bleiben wir besser 1x bei dir.

    Dieses Mittrinken ist überhaupt nichts ungewöhnliches in Co-Abhängigkeiten.

    Das wichtigste ist wirklich, ihn mit allen Folgen seiner Sauferei alleine zu lassen.

    & natürlich für sich selbst etwas gutes zu tun.

    & nein, du machst nicht alles falsch. Woher solltest du in deiner Situation in dieser Sache eine algorithmische Entscheidung treffen können?

    Drohungen bringen nichts, wenn sie nicht konsequent umgesetzt werden.

    Na dann....

    Mit dem Stoff würde ich anfangen. Wenn er keine Hilfe braucht, kann er sich den auch alleine beschaffen.

    Liebe Marion, das Problem besteht darin, dass er keinen Grund hat, sein Verhalten zu ändern.

    Du nimmst ihm die Sorgen ab. Wozu also etwas ändern?

    Hallo Marion,

    es ist recht schwer, dir etwas zu raten, da es in deiner Weltecke wohl kaum externe Hilfsangebote geben wird wie hier in D.

    Gerade in der akuten Saufphase dürfte dein Mann nicht zugänglich sein, was Verhaltensänderungen angeht.

    Schaffst du es, ihn diesen Phasen alleine zu lassen?

    So nach dem Motto. "Wenn du säufst gucke ich mir das nicht an."

    Dass du ihm gewissermaßen beim "betreuten Saufen" die Betreuung verweigerst?

    Dein Mann verschwindet für 3 Monate & kommt dann einfach wieder? Erst seitdem trinkt er & ist eklig zu dir?

    Drei Vermutungen von mir:

    1.

    Dein xy trinkt schon viel länger so maßlos als erst nach seiner Rückkehr

    2.

    Er ist nur zurück gekommen weil sein Abenteuer geplatzt ist & nicht weiß, wohin er sonst sollte.

    Er lässt seinen Frust nun an dir ab, genauer, er verbirgt ihn nicht mehr.

    3.

    Wenn er dich in Anwesenheit seiner Angestellten dich so wie beschrieben behandelt; welche Arbeitsatmosphäre herrscht denn da?

    Oder bereitet es ihm Genugtuung, dich vor anderen zu demütigen?

    Ich jedenfalls wäre entsetzt über so einen Chef & würde alsbald das Weite suchen. Welche Zukunft hat ein solches Unternehmen?


    Worauf ich hinaus will, ist, dass sein Alkoholkonsum nur der auffälligste Aspekt ist in deiner Gesamtsituation,

    die sich in ganz gehöriger Schieflage zu befinden scheint.

    Die Idee von Christrose mit einer Beratungsstelle ist sehr gut.

    Allerdings denke ich, dass dein Schutz & der deiner Kinder vordergründig sein sollte, nicht der Alkoholkonsum deines xy.

    Hallo Leonard & Willkommen im Forum! :)

    Dann guck dich hier in Ruhe um, & wenn du den Eindruck hast, hier richtig zu sein, dann frag nach einer Schreiberechtigung zu den offenen Bereichen.

    Gerne kannst du uns auch schon hier etwas über deinen Weg erzählen.

    Da gibt es zwei Blickwinkel, die des Trinkenden & die des Angehörigen.

    Es ist nicht möglich, da ein Normalmaß festzulegen.

    Was für den einen "die 2 , 3 Bierchen" sind, die als nicht weiter dramatisch interpretiert werden, ist für den anderen schon bedenkliches Verhalten.

    Es spielt auch eine Rolle, wie das Umfeld des Trinkenden ist d. h. wie sehr Alkoholkonsum üblich ist; es spielt das generelle Trinkverhalten des Trinkenden eine Rolle (ständigen saufen bis zum Absturz oder über den Tag immer nur ein wenig). Selbst die Arbeitszeit kann eine Rolle spielen.

    Jedenfalls macht es wenig Sinn, dem Partner anormales Trinkverhalten vorzurechnen. Wenn dich das Trinkverhalten des Partners stört, solltest du das auch so ausdrücken. Ein Alkoholiker vor seinem Tief/Wendepunkt wird selten sein Trinkverhalten als anormal bezeichnen & eher die Wahrnehmung des Partners anzweifeln.

    Hey ich muss dir sagen das ich heute einen Ausrutscher habe. Habe heute geraucht und trinke gerade.. weiß das ich das nicht weiter machen werde.. und das das gerade sein musste um es nochmal zu erleben.

    Schon ein starkes Stück: Zu trinken mit der Begründung, nicht mehr trinken zu wollen.

    Übrigens: Auch ein Ausrutscher ist ein Rückfall.

    Ein Ausrutscher unterscheidet sich von anderen "herkömmlichen" Rückfällen dadurch, dass der Alkoholiker es schafft,

    sich sofort aus der akuten Trinksituation zu befreien & danach auch nicht mehr weiter zu trinken.

    Der Begriff wurde kreiert, um den doch eher üblichen Rückfällen die Dramatik zu nehmen.

    Alte Schule war: "Er hat es geschafft, vom Alkohol loszukommen. Aber dann, dieser eine Schluck! Jetzt ist er unrettbar verloren!"

    Ist grundsätzlich erstmal keiner verloren. Rückfälle sind sogar die Regel. Nur etwa jeder fünfte schafft das auf Anhieb.

    Soviel zu ihm. Aber was ist mit dir?

    Ich glaube, du musst jetzt entscheiden, ob & wenn ja unter welchen Bedingungen es mit euch überhaupt weiter gehen soll.

    Du weißt, du kannst ihm nichts dabei abnehmen. Er weiß das durch seine Therapie auch.

    Nimm dir alle Zeit, die du für deine Entscheidung brauchst. Jede vorschnelle Entscheidung beinhaltet eine Ungewissheit.

    Du bist übrigens auch gar nicht am Zug. Er ist in der Bringpflicht.

    Du kannst nichts beschleunigen; du kannst nichts mehr anstoßen.