Hallo Sam,
ich lese folgendes: " Sie darf sich gepflegt einen brennen und ich darf das nicht mehr. Warum mache ich eigentlich den ganzen Aufriss hier mit meiner Abstinenz, wenn sie mir so in den Rücken fällt"
Das strotzt selbstverständlich vor Denkfehlern, falschen Ansätzen und Begründungen. Und wütend macht Dich das auch noch. Fabelhaft.
Hartmut und ich haben Dir schon mehrere Zeilen geschrieben, das wird allerdings gepflegt ignoriert habe ich den Eindruck.
In Anbetracht der Tatsache das Deine Frau schon groß ist, darf sie saufen so viel sie will. Du darfst das übrigens auch, das kann Dir niemand verbieten ausser Du selbst.
Du hast Dir die "Bürde" ( so scheint es mir langsam) selbst auferlegt, weil Du Dich in einer peinlichen oder dummen Situation wiedergefunden hast, und Angst vor Konsequenzen bekommen hast.
Das mit der dauerhaften Abstinenz wird aber nur etwas, wenn es da noch etwas anderes gibt als diesen Ehe-Ausnahmezustand.
Wenn Du ein Gespräch suchen solltest, wie wäre das gewünschte Ergebnis von Deiner Seite? Und, viel wichtiger, warum eigentlich?
Ich werde einfach den Eindruck nicht los, das Du mit Deiner Abstinenz irgendwie in der Luft hängst. Es macht auf mich einen sehr fragilen Eindruck, weil Deine Abstinenz scheinbar sehr von anderen Menschen, deren Verhalten und ( vermuteten) Meinungen abhängt.
Versuch Dich mal in folgende Lage zu versetzen: Keinen Mensch interessiert es ob Du trocken bist oder Dich totsäufst. Belohnungen oder Wertschätzungen gibt es auch keine. Es ist einfach jedem egal.
Was wäre dann? Die Antwort auf diese Frage ist existenziell wichtig, die Antwort kennst nur Du tief in Dir drinn. Die Antwort darauf entscheidet ob dauerhaft trocken oder lieber wieder nass.