Beiträge von Cadda

    Guten Abend.

    Natürlich könnten höhere Preise die Sucht nicht verhindern. Aber ganz sicherlich dazu beitragen, z.B. jungen Leuten den Einstieg zu erschweren!

    Als Eltern ein Vorbild sein reicht nicht immer. Weiß ich aus eigener Erfahrung. Rauchen und/oder Alkohol war kein Thema. Im Gegenteil. Ich wurde sogar gewarnt, aufgeklärt usw. Alkoholikerin wurde ich trotzdem. Nicht unerheblich war da definitiv, dass das Zeug an jeder Ecke zu Billigpreisen zu haben war.

    Die Preise sind hier wo ich lebe übrigens in den letzten Jahren nicht wirklich teuerer geworden. Das ist mir ebenfalls aufgefallen.

    Natürlich gibt es Eigenverantwortung. Davon haben aber gerade einige junge Leute, die erst anfangen erwachsen zu werden und beginnen, Alkohol zu probieren, manchmal noch nicht so viel.

    Wie dem auch sei… jeder kann doch seine persönliche Meinung dazu haben.
    Deshalb kann ich auch nicht nachvollziehen, weshalb hier so aggressiv auf das Thema reagiert wurde und finde das auch echt überflüssig.

    LG Carina

    Guten Morgen.

    Was hat man mit der Trennung den Kindern nur angetan?!

    Bitte denke so nicht. Was hat man den Kinderm VOR der Trennung angetan, lautet die Frage.

    Das die Reaktionen nun durch die Veränderung ins Rollen kommen, ist doch normal.

    Meine Kinder waren sehr klein, als ich mich trennte und haben oft geweint und waren auffällig im Verhalten. Das hat sich beruhigt, heute sind sie fast erwachsen und haben schon mehrfach von sich aus gesagt, dass es gut war, dass wir als Eltern nicht zusammen gelebt haben.
    Wir haben heute ein gutes Miteinander, auch mit dem Vater, trotz Trennung (er ist allerdings auch kein Alkoholiker).

    Gib ihnen Zeit um zur Ruhe zu kommen und um sich an die Situation zu gewöhnen. Ich finde, Du hast das richtig gemacht.

    LG Cadda

    Liebe Momo, da lese ich die Nachricht über Deine OP und Ungewissheit und kurze Zeit später schon direkt die gute Nachricht!
    Das ist so erleichternd. Ich freue mich sehr, dass Du aufatmen kannst!

    Deine Gedanken zum Thema… Ich nenne es mal „verschenkte Zeit“… kann ich extrem gut nachvollziehen. Ich denke gerade zur Zeit auch sehr viel darüber nach.

    Umso wichtiger, es jetzt besser machen zu können und sich bewusst damit zu beschäftigen, was einem wirklich gut tut und was aus dem Leben weg muss, weil es Energie raubt.

    LG Carina

    Hallo Franzi,

    als Rückfall würde ich das nicht bezeichnen. Er hat lediglich ne Pause gemacht, um zu beeindrucken.

    Mich macht es wütend, dass so jemand Plätze in einer Entzugsklinik einnimmt.

    Gut, dass Du innerlich auf Abstand bist, jedes Gespräch ist im Grunde ein Gespräch zu viel.

    LG Cadda

    Hallo Franzi

    Ich weiß, ich will nicht mehr, er gibt mir aber das Gefühl ich „dürfe“ das gar nicht und als würde mit mir etwas niczt stimmen, und dass ich die Familie zerstöre

    Doch, das darfst Du. Und Du zerstörst nicht zwangsläufig eine Familie, „nur“ weil Du Dich vom Vater Deiner Kinder trennst. Es wird die Paarbeziehung zerstört und wer dafür die Verantwortung trägt, sei mal dahin gestellt.

    Eine Familie seid ihr trotzdem, auch wenn das klassische Modell nicht mehr vorhanden ist weil ihr getrennt seid/wohnt.

    Ich weiß, das wird er wohl nicht so sehen, aber vielleicht hilft Dir die Sichtweise ja.


    LG Cadda

    Topfmann, bitte entschuldige, dass ich Jump hier bei Dir angesprochen habe oder falls ich falsch liege. Ich wollte nicht über Dich sprechen, das find ich selbst gerade unpassend. Wenn mein Beitrag raus soll, sag bitte Bescheid.

    Ansonsten hoffe ich, dass es Dir gut geht soweit?

    LG Cadda

    Hallo zusammen.

    Jump, ich verstehe was Du meinst, doch ich glaube die Empörung hier bei Topfmann ist nicht so groß, weil die Frau selbst weiterhin was trinken möchte, sondern weil sie SEINE Sucht nicht ernst nimmt. Es wird belächelt, Tiramisu eingekauft und es wirkt so, als wäre es ok oder sogar schöner für sie, wenn Topfmann wieder trinken würde.

    Das ist der entscheidende Punkt glaube ich, der die Sache etwas unterscheidet.

    Jump, ich lese bei Dir heraus, dass Du Deinen Mann immer ernst genommen hast und ihn in seiner Abstinenz unterstützt hast.

    Das würde ich von meinem Partner auch erwarten, selbst wenn er für sich entscheidet, nicht abstinent leben zu wollen.

    LG Cadda

    Mit meiner Frau hab ich heute versucht zu reden aber es kam nicht viel konstruktives dabei raus, naja wenigstens war alles im rahmen, keine rumgeschreie usw. Wir brauchen definitiv einen Mediator und der sollte sich am besten mit Alkoholsucht auskennen denn das kapiert sie irgendwie nicht. Gestern war noch kurz der Mann ihrer Freundin da und ich hab ihm die Misere mit dem Nachtisch erzählt, er hat auch gelacht und konnte es kaum glauben, als würde ich übertreiben, naja so isses halt. Die einzelheiten erspare ich euch aber besser.



    Ich finde es so schade, dass Du in Deinem Umfeld nicht ernst genommen wirst.

    Umso schöner, dass Du hier bist!!

    LG Cadda

    Und ich gebe Dir mal folgenden Gedanken mit auf den Weg, lieber Topfmann: Deine Abstinenz sollte nicht verhandelbar sein, da gibt es keine Kompromisse.

    Gespräche, egal ob untereinander oder bei Beratern machen nur dann Sinn, wenn beide Personen bereit sind und den Anderen respektieren.
    Ich befürchte, daran wird es scheitern.

    Ich wünsche Dir, dass Du für Dich erkennst, dass Du es wert bist, ganz bei Dir zu bleiben.

    Deshalb wünsch ich Dir vor allem mentale Stärke.

    LG Cadda

    Hallo Topfmann,

    gestern beim Lesen dieser Tiramisu-Geschichte kam mir folgender Gedanke:

    Kann es sein, dass Du einfach nicht mutig genug warst, vor Deiner Frau und Deinen Kindern zu sagen "Ich werde das nicht essen, weil da Alkohol drin ist"?

    Das hier ist mir nämlich aufgefallen:

    Sie wissen das mir Tiramisu liebe, waren mit Mami im Supermarkt und dachten sich nichts böse

    "Die Mami" wird ja auch gewusst haben, dass in Tiramisu Alkohol enthalten ist und hat es trotzdem mitgebracht bzw. mitbringen lassen, obwohl Du keinen Alkohol mehr zu Dir nehmen willst.

    Ja, es liegt dann in Deiner Verantwortung, ob Du es isst oder nicht, nicht in ihrer.

    Aber ich finde es schon recht schräg, dass sie als Deine Frau das unterstützt, Dir Tiramisu mitzubringen, anstatt es zu unterstützen, dass Dein Wille akzeptiert wird, keinen Alkohol zu Dir zu nehmen.

    Nachdem was ich hier bei Dir im Thread gelesen habe, bin ich eh völlig erschrocken über das Verhalten Deiner Frau und vor allem darüber, dass Du Dir dieses Verhalten gefallen lässt.

    Ja, ich kenne nur Deine Seite, aber wie auch immer die Seite Deiner Frau aussehen mag, stelle ich fest, dass sie Dir Steine in den Weg legt, was Deine Trockenheit angeht, weil sie diese nicht ernst nimmt. Und das ist für Dich gefährlich, so nehme ich das jedenfalls wahr, schon die ganze Zeit.

    Die Sache gestern mit dem Tiramisu bestätigt das, denn ich habe den Eindruck, dass die Tatsache, dass Du trotz Deiner späten Erkenntnis (war es wirklich so, dass es Dir erst während des Essens bewusst wurde, dass Alkohol in Tiramisu enthalten ist?) weitergegessen hast, damit zusammenhängt, dass Du nicht sagen mochtest "Nein Stop, das esse ich nicht!".

    Du musst nicht antworten, ob es so war, aber vielleicht stellst Du Dir die Fragen selbst einmal und überlegst, was wichtiger ist: Die Reaktionen Deiner Familie im Falle der Ablehnung, so etwas zu Dir zu nehmen oder die Erhaltung Deiner Trockenheit?

    LG Cadda