Beiträge von NIKA76

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    Nein ich bin derzeit in keiner Gruppe deswegen, war ich anfangs und mittlerweile vergesse ich das auch oft wochenlang. Ich wurde zum Glück auch erfolgreich Brusterhaltend operiert, muss halt deswegen diverse Medikamente nehmen und die Antihormontherapie halt, nur noch drei Jahre, dann gelte ich auch medizinisch als geheilt. Bis dahin ständige Kontrollen und Tabletten und Spritzen.


    Hmm nächste Woche eben wieder so ein Termin, ob der Krebs eh weg bleibt und nicht wieder da ist, diese Fragen halt.


    Und da frage ich, was gerade los ist mit mir?? Muss echt mein Gehirn in Frage stellen, dass hab ich doch sogar mal hier in meinem Faden mal geschrieben, dass ich bei positiven Ergebnis wieder zu trinken anfangen würde.....bin wohl gerade unter der Kategorie unzurechnungsfähig zu finden.


    Übrigens so denke ich nicht mehr.


    Das nagt wohl ordentlich in meinem Unterbewusstsein, wenn ich von alleine nicht drauf komme, dass das der Grund sein kann.


    Und ganz ehrlich, jetzt muss ich auch viel über Hanseats Sätze nachdenken.


    Ich bin echt nicht ganz bei mir, hab nicht an meine Erkrankung gedacht, nicht an die schlechten Blutwerte, nicht an den Termin, hab die letzten Tage fast nichts gegessen oder getrunken. Wußte nur mir gehts schlecht, jetzt muss ich fast grinsen über meine Blindheit, ich war die letzte zeit überhaupt nicht mehr bei mir selbst, hab mich um meinen Vater gekümmert, der im Krankenhaus liegt, natürlich immer Gedanken um meinen Sohn, einer meiner Hunde hat wohl heuer sein letztes Lebensjahr. Jetzt höre ich lieber auf damit und lese mal etwas nach.


    Hoffentlich denkt jetzt niemand, die muss doch echt spinnen, wenn sie nicht weiß, warum und wieso das gerade so ist.


    Ich hatte das echt nicht in meinem Kopf, weil es ja immer da ist und nicht neu.


    Bin verwirrt, wird wohl heute noch so bleiben.

    Elly


    Ich bekomm eine Eiseninfussion, als im Krankenhaus bleib ich nicht, ist alles ambulant. Muss dann noch zur Nuklearmedizin, zur Tumorambulanz und dann fahr ich in die Arbeit oder auch nicht.


    Ich hab auch letzte Woche mein monatliches Antihormonimplantat wieder bekommen, das macht mich auch immer unrund.


    Ich hätte meine derzeitigen Zustände, nie mit vitamin oder eisenmangel in Zusammenhang gebracht, hmm, weitergrübel.

    Ja der Urlaub, den ersten vom Juni hab ich verschoben aufgrund der Warnungen, da bin ich zu Hause gesessen und war unzufrieden, weil ich nicht weg war, ich hab Sachen unternommen, die ich so auch mache wenn ich frei habe, deshalb bin ich jetzt weggeflogen, ja hat mich ordentlich getriggert, aber das jetzt, hat glaub ich nichts damit zu tun.


    Ich habe heute viel, sehr viel gegrübelt was jetzt mit mir los ist, bin noch nicht ganz dahinter gekommen.


    Was ich mir wünschen würde, wäre wieder wegzufahren, für länger, für viel länger, vielleicht eine andere Art von Flucht, so wie ich den Alkohol benutzte um halt anders von allem zu flüchten. Ich glaub fast, das wird der Kern sein.


    Das andere stimmt definitiv, warletzte Woche beim Arzt um die Blutwerte usw. Durchzugehen, und mein Eisen ist grad noch messbar, ich hab das jetzt echt auch nicht miteinander verknüpft, danke Seeblick. Muss deshalb nächste Woche ins Krankenhaus, auch wegen anderer Sachen, die plötzlich auftauchen.


    Hmmm tut sich grad einiges auf bei mir, nur weil ichs schreibe und nicht nur denke.

    Ich will mich melden, weil ich seit dem Urlaub irgendwie neben mir stehe. Ich weiß nicht warum. Ich habe null Energie, mich interessiert nichts mehr, ich drücke mich vor der Arbeit, sitze derzeit meistens auf der Couch oder im Garten. Lesen - ein Buch oder hier, mehr mach ich nicht.


    Ich meckere jeden an, der mir unter kommt, ob es mein Sohn ist, der vermeintliche Untermieter, der mich auch sämtliche Nerven kostet, selbst beim Einkaufen, hab ich mich aufgeregt, weil manche Menschen zu blöd sind, die Einkaufswagen an den Rand zu stellen und nicht mitten in den Gang. Ich hab tatsächlich die leute gefragt, ob sie ihr Auto auch einfach so hinstellen ohne auf andere Rücksicht zu nehmen und dass es an der Zeit ist für einen Einkaufswagen Führerschein. Ich war zeitweise so weit, dass ich meins als Rammbock verwenden wollte. Ich hab keine Ahnung warum ich so wütend, energielos, aggressiv bin.


    Suchtdruck, der ist momentan enorm. Ich habe gestern an einem Bier gerochen, das duftet auf einmal himmlisch und ich stellte mir vor, tja ihr wisst schon. Ich war dort zu Besuch und hab in einem unbeobachteten Moment an der Flasche gerochen - gehts noch?


    Ich hoffe mein derzeitiger Zustand geht schnell weg, ist dass das Resultat vom Urlaub? Wär das nach dieser Zeit, bald 10 Monate, sowieso mal gekommen? Keine Ahnung, aber das macht mich wütend und aggressiv, weil ich wieder die Freude und Leichtigkeit vor fünf Wochen haben will. Ich habe heute bei anderen auch mitbekommen, dass quasi Hilfe gesucht wird, liegt da was in der Luft, im Wasser, an der Hitze?


    Was ich weiß ist, dass ich das nicht will, vielleicht hat wer eine Idee?

    So wir sind zurück vom Urlaub auf einer Insel und ich bin froh, erleichtert wieder zu Hause zu sein.


    Ich dachte es wäre leichter nach neun Monaten, mit Strategien im Kopf usw. Aber es war echt Kampf. Es hat mich fast durchgehend getriggert, es kam mir vor wie die ersten Tage ohne Alkohol....Überall sah ich Werbungen, in Hülle und Fülle war Alkohol vorhanden, trinkende fröhlich lächelnde Menschen, der Gedanke, das will ich auch. Es hat mich sehr viel Energie gekostet, musste sämtliche Strategien anwenden, neu für mich finden,...


    Sehr geholfen hat mir immer der Gedanke und was dann? Was machst nach einem Glas, klar weitertrinken, weil du nie stoppen kannst, und dann? Dann saufst wie vor neun Monaten und alles wieder von vorn. Usw. Die Gedanken hab ich immer weiter gesponnen, peinliche Suffaktionen wieder in Erinnerung geholt, das war nicht so schön, weil ich mich für vieles schäme, aber es hat geholfen.


    War für mich echt schwer, trotzdem wars ein schöner Urlaub, nüchtern, klar im Kopf, Dinge gemacht, erlebt, gesehen, die ich im Rauschleben nicht mehr wüsste oder nicht machen konnte.


    Trotzdem an alle eine kleine Warnung, so eine Reise ist nicht zu unterschätzen, die kann einiges von einem selbst abverlangen.

    Meld mich kurz wieder mal hier bei mir, denn ansonsten lese ich immer nur mit oder hol mir schon mal gelesenes in Erinnerung zurück.


    Jetzt werden es bald 9 Monate seit ich mich hier angemeldet habe und ich das Teufelszeug nicht mehr trinken muss.


    Gleich vorweg, er ist immer noch da, muss grad ein bisschen selbst darüber schmunzeln. Das ist aber ok, Beziehung haben wir keine mehr, er ist mehr ein Untermieter, weil er jetzt Miete zahlen muss und gesoffen wird hier weiterhin nicht, sprich auch kein Alkohol im Haus. Das zu ihm. Jetzt zu mir ;) .


    Den Urlaub vom letzten Bericht habe ich nicht auf einer Insel verbracht sondern musste mich um ein neues Auto kümmern, da mein Altes kaputt wurde, da bin ich die ganze Zeit von A nach B gelaufen und hab entgeistert die Preise angestarrt.

    Dann bekam ich die Nachricht, dass ein guter Freund gestorben ist. Organversagen oder anders gesagt, zu Tode gesoffen. Er rief mich zwei Wochen vorher noch an, ich hab nicht abgehoben, weil ich das Gelalle nicht mehr hören wollte, ich dachte nur, dich ruf ich später mal zurück. Tja.....


    Waren keine schönen Momente, da am Friedhof....die Leute dort waren furchtbar: von ich wußte nicht, dass er so viel trank bis hin zu: der war doch ständig betrunken, war alles zu hören. Danach sinds ins Wirtshaus gegangen.

    Ich hab mich still von ihm verabschiedet und bin gefahren. Das war ein Zeitpunkt, wo ich viel an früher denken musste, an keine schönen Zeiten, was ich unter Alkeinfluss alles angestellt habe, teilweise zum totschämen...wah egal war früher, jetzt ist jetzt und das tausendmal besser.


    Naja jetzt hab ich wieder Urlaub und nächste Woche geht's zusammen mit meinem Sohn in den Süden, freu mich schon sehr darauf, auch wenn ich noch nie nüchtern ein Flugzeug betreten habe, aber ich bin zuversichtlich und hab schon einiges parat, das ich während dem Fliegen machen kann.


    Meinen Plan mit Töpfern anzufangen hab ich mal bleiben lassen (so ein Brennofen, ist mir dann doch ein bisschen zu gefährlich), dafür hab ich mit Aquarell malen angefangen, da kann ich schwer was abfackeln. Ich hab mir schon für den Urlaub ein Malreiseset zusammengestellt.


    So das wär mal ein kleines Update zu mir :)


    Liebe Grüße

    Nika

    Ja über die Angst vorm Alleinsein bin ich hinweg, hab eher Angst, daß ich ihn nicht rauskriege.


    Er tut so als wäre alles in Ordnung. Ich habe gestern wieder mit ihm gesprochen, dass er doch selbst meinte er zieht aus, daß wollte er plötzlich nicht mehr hören. Ich sagte ihm deutlich, dass ich keine Beziehung mehr habe bzw. Ein wir nicht mehr existent ist. War ihm auch egal, lag wahrscheinlich an seinem Alkoholdunst den er nach sich zog.


    Und stimmt Hanseat, ich habe die 7 Jahre nicht alleine getrunken, da war er immer mit dabei, ich glaube auch, dass er es nicht begreift, dass ich tatsächlich nicht mehr trinke und er nichts zusammen bringt, außer mich zu beschimpfen, vielleicht denkt er ja, dass ich dann zusammen breche und wieder mittrinke. Keine Ahnung, was ich weiß, dass ich meinen Weg weitergehe, dass ich bald Urlaub habe und ich dann alleine irgendwohin fliegen möchte. (Ist gerade noch eine Geldfrage ob usw., freue mich jedenfalls drauf).


    So jetzt schnapp ich mir mein Rad und fahr mal eine Runde.

    Wenn die Mittelchen jetzt wirken, dann schließe ich mich Hanseat an und mache mich auch auf den Weg zum Zahnarzt :lol:.


    Habe mir schon angewöhnt, nach der Spritze zu nuscheln, Moment ich spür noch was :lol:

    Tja so viel dazu als ich letztens schrieb, dass er auch noch da ist, nüchtern.


    Das nüchtern kann man streichen.


    Ich kam eben nach Hause von der Arbeit und er saß betrunken vorm PC. Ich sagte nur, dass es jetzt so weit ist und er gehen muss. Da fing er an, dass er mich 7 Jahre lang betrunken ertragen musste und ich die Letzte sei, die ihm was zu sagen hat. Dann wollte er mit weiteren Vorwürfe anfangen, da hab ich Stopp gesagt, und daß er sich für den Alkohol entscheidet, ich nicht mit ihm rede, wenn er betrunken ist.


    Jetzt ist er in sein Zimmer gegangen.


    Pffff.


    Im Grunde habe ich es gewusst, dass er nicht bereit ist, sein Leben neu zu sortieren, es schmerzt halt trotzdem.


    Als ich vor sechs Monate aufhörte mein Leben zu zerstören, habe ich ihm gesagt, dass ich es nur schwer ertragen kann, wenn er mir meine Sauferei aufzählen, vorwirft usw. Und zack, Er meinte Er musste mich 7 Jahre besoffen ertragen. Ich bestimme über ihn, ich verbiete ihm den Alkohol usw usw.


    Viele von euch haben mir schon mal oder auch öfter mal geschrieben, dass ich ihn gehen lassen muss, soll.


    Eine Beziehung haben wir seit Ende Oktober als alles mit dem Polizeieinsatz begann, sprich meine völlige Abstinenz endlich startete, nicht mehr. Ich hab mir damals mein eigenes Schlafzimmer hergerichtet, er schläft in einem anderen Zimmer, und das ist bis heute so.


    Habe mich so gefreut aufs nach Hause kommen, nach einer 13 Stunden Schicht und jetzt das.


    :cry: musste ich jetzt mal hier raus lassen.

    Kleines Update zu fast 6 Monate Abstinenz.


    Ich stell für mich fest, dass ich mich verändert habe und noch verändere. Was gut ist! Ich probiere immer noch für mich neue Sachen aus. Zb. Ich besuche bald einen Töpferkurs :lol: will mir dann im Garten einen eigenen Brennofen bauen in der Hoffnung die Nachbarn dann nicht abzufackeln :wink:.

    Ich hab mir einen Hühnerstall gekauft, weil mir ständig die Eier vom Sohn weggegessen werden, wenn ich sie brauch.

    Also Hühner ziehen bald ein, kleine Hühner wohlgemerkt :lol:.

    Ansonsten bin ich weiterhin in der Natur unterwegs, meist mit Sohn und Hund.


    Ach ja und seit voriger Woche mache ich eine Ausbildung zur Traumatherapeutin. Ich hab als mein Chef vorschlug, dass ich das machen kann wenn ich will, erstmals echt gedacht, das ist zu früh, das geht noch nicht usw. Ich muss da erwähnen, dass bei solchen Ausbildungen, viele Sachen, Ereignisse, Traumas und all so was aufbrechen können bzw werden. Ich hab dann zugesagt, weil ich diese Ausbildung immer schon machen wollte, mir die Bildungszeit zur Arbeitszeit angerechnet wird und bezahlt wirds auch.


    Tja erster Tag - Mittagspause, und die ersten hatten eine Bierflasche in der Hand, noch dazu eins was ich auch immer trank. Pfff :roll:.

    Ich halt mich immer noch fern von trinkenden Menschen, ich ging und verbrachte die Pause in einem Park, da musste ich schon durchschnaufen. Jedenfalls war ich am nächsten Tag gewappnet und verbrachte die Pause zu Hause.


    Später wurden wir zu Gruppen eingeteilt und meine Gruppe meinte gleich, super dann treffen wir uns immer im Biergarten und können gemütlich trinken beim erarbeiten der Projekte. :roll::roll: , oder eine andere meinte gleich, treffen wir uns bei mir zum saufen hab ich immer was. :roll::roll: . Ich hab dann klar gestellt, das ich keinen Alkohol trinke und dann fings an mit warum wieso nicht..., die Hälfte hat gleich das Gesicht verzogen, so quasi was für ein Spielverderber.. :roll::roll: . Aber mir war das echt egal, die haben ja keine Ahnung was ich durchgemacht habe, was ich mir und anderen angetan habe. Die können mich kreuzweise, ich werde weder beim Saufen zu sehen noch sonstiges. Das Gute ist, der Dozent ist ein alter Bekannter, trockener Alkoholiker, wenn ichs nicht pack, dann rede ich mit ihm.

    Noch bin ich Guten Mutes und freu mich auf die nächsten Ausbildungsblöcke.


    Ach ja er ist auch noch da, nüchtern.


    Lg

    Ich hab den Thread erst jetzt gesehen und bei mir vorhin irgendwie schon beantwortet.

    Ich muss vier mal jährlich zur Onkologie und sollten die Maschinen wieder etwas finden, kann ich mit Sicherheit nicht garantieren, das Trinken und alles was dazu gehört nicht wieder zu starten, ich schreibe absichtlich nicht einen Rückfall zu haben, weil ich, wenn ich es tue, mich bewusst dafür entscheide. Echt schwierig, nur darüber nachzudenken....

    Guten Morgen ihr lieben,


    Elly Es ist weiterhin alles in Ordnung, diese Untersuchungen und das Warten aufs Ergebnis hab ich früher nur betrunken ausgehalten und ich muss gestehen, ich hab mir echt gedacht, wenn sie wieder was finden fange ich wieder zum trinken an.....zum glück alles ok.


    Da hatte ich wieder einiges zum Nachdenken...


    Hanseat Haus ist wieder alkfrei und als ich die Flasche sah, kam mir nicht einmal der Gedanke da runter zu trinken, mir hat echt gegraust, das es mich beim Anblick gewürgt hat.


    Jedenfalls sind wir später als ernüchternd war lange zusammen gesessen und haben unseren Standpunkt erklärt. Fakt ist für ihn sind meine Bedingungen eine Beschneidung seiner Freiheitsrechte, so sieht ers, er versteht aber auch meinen Standpunkt. Ich bleib dabei, zu Hause kein Alkohol und kein saufen. Ziemlich festgefahren alles. Derzeit bemüht er sich sehr, aber so ein Verhalten kann ich bei den anderen themen nachlesen...

    Eigentlich nur eine Frage der Zeit, wenn ers nicht einsieht, dass auch er ein problem hat. Er hat von sich aus gesagt, dass er geht, wenn ers nicht kann, zu Hause nicht zu trinken.


    Für mich steht jedenfalls fest, ich mach so weiter wie die letzten Wochen, mit meinem Sohn die Berge erklimmen (ist mehr ein schnaufendes, dahin kriechen), viel Rad fahren (gleicht dem Zustand "Berge erklimmen" und Besuch des Fitnesscenter. Viele Muskelschmerzen, die aber glücklich machen ;)^^

    Ich bin so sauer, dass ich schreiben muss sonst weiß ich ehrlich nicht was ich mach.


    Ich muss heute sehr früh in die Arbeit, um 4 wurde ich wach und konnte nicht mehr schlafen, da stand ich auf und ging nach unten, er war noch wach vorm PC und als er mich sah, hat er schnell was versteckt, tja ihr könnts sicher erraten. Er wollte dann aufstehen was ihm nicht so recht gelang und auf meine Frage, ob er getrunken hat, lallt er doch glatt noch nein. Unter dem Tisch hat er eine fast leere Flasche Vodka stehen, dann wollte er mir erklären warum. Ich sagte nur, dass ich das nicht mit ihm diskutiere. Wah er stand da konnte sich nur mühsam aufrecht halten und ich fand ihn einfach nur widerlich. Gleichzeitig hat es mich vor mir auch gegraust, wenn ich nur dran denke dass ich vor ca 4 Monaten auch noch schwankend, lallend da stand. Er lallte nur, tut mir leid, aber es gibt einen Grund. Musste ihn bei dem Satz fast auslachen, wenn ich nicht so wütend, enttäuscht und angewidert wäre. Er ist dann gottseidank gegangen und jetzt steht das scheiß gesöff einen Raum weiter, keine Angst ich hab null Verlangen, da runter zu trinken. Pfui Teufi. Ich will ihm das aber auch nicht wegleeren, (er soll das tun) vielleicht häng ich ihm einen Zettel drauf mit der Adresse von einem Hotel oder der Notschlafstelle....keine Ahnung.


    Was mich jetzt noch voll beschäftigt ist, macht er das schon länger? Ich vermute, ja. Fast eine ganze Flasche Vodka gesoffen, ich glaub er hat nie aufgehört. Boah, ist gerade heftig für mich, weil ich hoffte, dass er das auch durchzieht. Ich weiß, dass die komplette Abstinenz von mir ausging und jeder Mensch, dass für sich entscheiden muss und es mit quasi Erpressung nicht funktionieren wird, genauso wenig wird aber ein Zusammensein mit einem Weitertrinker für mich nicht möglich sein. Ich hab so viel geändert, mir gehts meistens gut und jetzt das ....... :(;( .


    Was für mich noch schlimm ist, ist die Erkenntnis dass mir so gegraust (Graus=Ekel, Angewidert sein) hat vor ihm, dass ich mich fast übergeben könnte. Ich bin nur froh, dass er jetzt nicht mein Bett vollstinkt mit den Alkoholausdünstungen, er hat seit 4 Monat sein eigenes Zimmer (hab ich früher mal geschrieben, warum usw.).


    Die Enttäuschung und die Erkenntnis tun verdammt weh und hintergangen fühl ich mich auch.


    Mein erster Impuls war tatsächlich, dass ich ihn jetzt rausschmeißen, dann hatte ich im Kopf, ist wohl eine blöde Uhrzeit dafür und mit einem Besoffenen leg ich mich jetzt nicht an, noch dazu wenn ich heute so viel zu tun habe. Ehrlich gesagt, will ich nicht mal mit ihm reden, seine Gründe sind mir Wurscht, weils für mich keine gibt, folglich gibts darüber auch keine Diskussion.


    Den Ärger rauszulassen tut mir jedenfalls gerade echt gut.

    Guten Morgen zusammen,

    Stimmt ist schon länger her, tja jetzt sinds schon 3 Monate und 14 Tage in der nüchternen Welt, die mir ab und zu echt schräg vorkommt...


    Mein Alltag hat sich komplett verändert, ich hab jetzt angefangen zu wandern, mein Sohn ist immer dabei, er nicht....


    Mit der Wanderapp muss ich noch üben, weil ich schon wieder auf dem falschen Berg war ^^, haben ja ein paar zur Auswahl hier in Ö. ;)^^ .


    Vor Feiern usw. Halt ich mich fern, ich sag auch klar warum, die meisten Verstehens nicht, da könnte ich mir Vorträge anhören, warum ein Glas nicht schlecht ist usw. Ich leg dann einfach auf.


    3 Monate und 14 Tage mir kommts vor wie Jahre, so als wäre meine täglichen Trinkerein nie gewesen, ist komisch, keine Ahnung wie ich das erklären soll.


    Was ihn betrifft, er hält sich an die kein Alkohol im Haus, aber jeden Freitag kommt er mit einer Bierfahne heim, hat eh nur 2 Bier getrunken, laut ihm, glauben tu ichs nicht immer und dann gibt's keinen Streit sondern nichts mehr, kein Reden nix halt, interessiert mich auch nicht wirklich mehr, was er macht, außer er wäre besoffen, dann weiß ich genau was ich mach.


    So jetzt muss ich los, hab einen Termin im Krankenhaus Onkologie , bin aber guter Dinge, dass das auch gut geht und der Krebs nicht wieder da ist.


    Hoffentlichkommtderfrühlingbald Grüße an euch ;)

    gratuliere dir zu deinen jetzt 142 Tagen. Ich habe auch im Kopf das Rauchen auf zu hören, jetzt aber noch nicht kämpfe noch ab und zu mit dem Suchttrinkdruck, ich bleibe eh standhaft keine Frage, aber jetzt ohne Zigaretten, geht bei mir noch nicht. Wenn ich so weit bin sag ich bescheid :), jedenfalls eine gute Entscheidung von dir :thumbup:.