Beiträge von Anekan

Willkommen in unserem Forum: Bitte stellt euch zuerst bitte kurz im Vorstellungsbereich vor, damit wir sehen können, wer sich unserer Onlineselbsthilfegruppe anschließen möchte. Unsere Onlineselbsthilfegruppe ist weiterhin in zwei Bereiche unterteilt. Einmal der offene Bereich und einmal der geschützter Bereich. Nach der Vorstellung könnt ihr dann für die offenen Bereiche freigeschaltet werden. Die geschützten Bereiche sind für Mitglieder gedacht, die sich hier langfristig und intensiv mit ihrem Leben auseinandersetzen möchten. Die Freischaltung für den geschützten Bereich kann nach frühstens 4 Wochen erfolgen. Um aufgenommen zu werden, solltest du dich zuerst Vorstellen und später dich bewerben und um Aufnahme bitten. Der Austausch lebt von der Ernsthaftigkeit und der Aktivität, mit der die User ihr jeweiliges Problem angehen . Deshalb haben wir dieses Verfahren gewählt, wir werden dann im Team entscheiden. Wir wünschen euch einen guten und hilfreichen Austausch bei und mit uns.

    so weit im Griff haben, dass ich nicht heulen muss.

    Du musst dich doch nicht im Griff haben. Ich weine vor meinen Kindern und erkläre ihnen, dass ich traurig bin. Irgendwann geht das auch wieder vorbei.

    Du schaffst das!

    Ich spreche mal aus der CO Perspektive...ich gehe davon aus, dass ein CO (ich auch) alle Trinkertypen auswendig im Schlaf aufsagen kann. Schließlich hab ich jeden "bin ich Alkoholiker-Test" für meinen Ex ausgefüllt. Ich musste doch erst schwarz auf weiß stehen haben, dass er Alkoholiker ist. Sonst hätte ich ja gar keinen Grund warum es mir in der Beziehung schlecht geht?! Also für den Co sind diese Einteilungen auch nicht hilfreich. Wer hat den schlimmsten Alkoholiker zuhause? ...ne, also für die Selbsthilfe in dem Fall auch nicht geeignet. Ich habe tatsächlich mal einer Suchtberaterin geschrieben, dass ich nicht weiß ob ich in eine Selbsthilfegruppe gehen soll, weil ich nicht weiß ob ich betroffen genug bin.

    Ich habe mich wieder berappelt und sehe klarer. Es ist schwer zu beschreiben wie sich diese "Zustände" im Kopf anfühlen. Es ist wirklich schmerzhaft und kaum auszuhalten. Also dieses Gefühl zu haben, dass man auf etwas geprägt ist, was einem nicht gut tut. Es sehen zu können, verstehen zu können aber nicht fühlen zu können. Es ist dann wirklich wie beim Alkohol. Man weiß in dem Moment schon, dass man die Flasche ansetzt. Ich wollte dann auch gar nicht mehr ins Forum schauen oder schreiben. Dann kamen lauter Abwehrmechanismen und der Gedanke, dass ich mich mit alledem nicht mehr auseinandersetzen möchte. Weder mit seiner Sucht, noch mit meiner Abhängigkeit oder sonst was, was nicht mit mir stimmt. Aber eine Stimme in mir war lauter: ich will es schaffen, ich gebe jetzt nicht auf! Es hat ja niemand gesagt, dass es leicht wird. Aber was ist die Alternative? In einer Dauerschleife hängen zu bleiben? In MEINER Dauerschleife hängen zu bleiben. Nein! Ich bleibe dran.


    Habe jetzt schon mal Pläne für das Wochenende geschmiedet. Ich gehe konsequent jeden Tag in meine Wohnung (die nur für mich und die Kinder bleibt) und übe mich bewusst in Mikroselbstbekümmerung 😊 ein neues Ritual ist mich morgens "schick" für den Tag zu machen.

    Liebe Andrea,


    Willkommen im Forum!

    Allerdings denke ich - nachdem ich vorhin andere Berichte gelesen habe: dramatisiere ich zu sehr? Ist es wirklich so schlimm?

    Ein Alkoholikervergleich bringt dich nicht weiter. Die Frage ist: Wie geht es dir damit? Bist du zufrieden mit der Situation in der Beziehung?


    Wie ich lese, bist du unzufrieden und es geht dir nicht gut damit. Womit sich deine andere Frage beantworten lässt

    Dass sich dann NIE was zum Positiven ändert. Warum sollte er auch was ändern, wenn ich brav alles akzeptiere?

    Es verändert sich dann etwas, wenn DU etwas für Dich tust. Was kannst Du tun, damit es dir gut geht?

    LG,

    Anni

    Deshalb bleibe wachsam. Es muss nicht so sein aber die Gefahr besteht. Siehe Hartmuts Beitrag...

    Ganz unbedingt! Deswegen bin ich hier. Ich muss nur ehrlich bleiben...zu mir selbst, sonst kann ich hier keine passende Rückmeldung erhalten.


    Was ich glaub auch mit meinen Beitrag hier im öffentlichen beschreiben wollte:


    Der CO hat eine ganz eigene riesige Baustelle! Sie macht mir ab und zu Angst aber irgendwann wird da schon mein Gerüst stehen, mit all den Werkzeugen die ich brauche um ein zufriedenes Selbstwertgefühl zu haben.

    Ein kurzer Abriss wie viele Männer ticken. Nichts verraten das ist Interna

    😀 ich werde es mit ins Grab nehmen


    Zum Inhalt...keine Ahnung, ich glaube er war in seinem Leben schon beide Varianten. Er hat mir ja auch schon mal Einsicht vorgespielt inkl Suchtberatung. Zumindest werde ich jetzt nicht den Fehler machen ihm eine Bedingung aufzuschwatzen, die er dann erfüllt und schwupps ist alles paletti...


    Abstand, Abstand, Abstand! Bei mir bleiben, ihn machen lassen.

    Hilfsangebot er sich bezüglich seiner Alkoholkrankheit entschieden hat?

    Keine. Ich habe ihn gefragt wie er denn nun dazu steht. Er meint er weiß, dass es eine Beziehung zu mir und den Kindern mit Alkohol nicht geben wird. Er weiß nicht, wie er in dreißig Jahren darüber denkt. Er meint er würde nicht für mich oder die Kinder nicht trinken, sondern für sich.


    Das ist ein Mini Schritt, aber nicht ausreichend (für mich). Keine Ahnung ob bei ihm mit etwas Zeit noch die restlichen Klicks kommen. Ich werde diesbezüglich keine Vorschläge oder sonstiges machen. Da fühle ich mich zumindest gefestigt. Im Verantwortung da lassen wo sie hingehört.

    Guten Morgen!


    Ich habe immer noch nicht alle Rückmeldungen gelesen und tippe mal meinen Gedanken- und Gefühlssalat nieder. Bewusst im öffentlichen Bereich, vielleicht findet sich jemand wieder in meinen Gedanken. Ich lese die Rückmeldungen auch bewusst erst später, da es mir schwer fällt meine EIGENE Selbsteverurteilung abzulegen und beginne dann mich selbst zu belügen. Das kann ich zum Glück immer schlechter, weil meine Selbstwahrnehmung langsam zurück kehrt und diese innere Verwirrung deute ich mal als gutes Zeichen. Mein Bauchgefühl will mir was sagen und diesmal höre ich hin.


    Was ist passiert? Mr Unbekannt macht eine Wendung und plötzlich tauchen Gefühle in mir auf. Ich fühle mich verliebt, ist da doch noch Liebe? Und dann fängt das Gedankenkarussel an zu drehen...warum darf ich ihn nicht lieben? Sind meine Gefühle falsch? Warum darf ich nicht glücklich sein?


    Anstelle das einfach mal wahrzunehmen um dann innezuhalten und zu schauen, was da gerade passiert. Ich weiß es ja selber nicht, aber aus diesem "juhu vielleicht gibt es doch noch happy family" wurde plötzlich ein "was ist falsch mit mir". Ich habe mich gestern irgendwann so unwohl gefühlt, dass ich die Arbeit an Mr Unbekannt abgegeben habe und mit den Kindern in die Wohnung gefahren bin. Meinen "Rausch" ausschlafen.


    Es war wie zu Beginn unserer Beziehung. Da war er wieder. Der Moment "match made in heaven"...aber mein Verstand sagt "match made in hell". Diese innere Zerrissenheit bringt mich an den Rande des Wahnsinns. Ich mich frage "wie kaputt bin ich eigentlich".


    Aber...es gibt Hoffnung für mich. Ich konnte mich etwas beruhigen. Der Abstand tut gut und ich fange mich langsam wieder. Ich weiß nicht was die Zeit bringt, ob Mr Unbekannt ein "neuer" Mensch wird. Ich weiß, dass ich noch nicht soweit bin um irgendeine Beziehung zu führen, außer die zu mir selbst. Das erdet mich gerade. Und wenn es denn so sein soll, dann haben Mr Unbekannt und ich nun alle Zeit der Welt um erstmal jeder bei sich zu arbeiten. Er möchte das und das will ich ihm nicht absprechen. Ich nehme es dankbar an, dass er mich machen lässt ohne mir tausend Steine in den Weg zu legen. Falls das irgendwann kommt, dann baue ich was schönes draus.


    Am Donnerstag ist mein nächster Termin bei der Suchtberatung...gut so! Alleine schaffe ich den Weg noch nicht.

    Hallo an alle,


    ich glaube Aliens haben meinen Ex entführt und ihn ausgetauscht. Er nennt es Blitz der Erkenntnis. Es fühlt sich an als hätte er ein Wurmloch in meine Welt gefunden. Als wäre die Mauer zwischen uns weg. Dann habe ich sie doch noch bekommen, die ehrlich gemeinte Entschuldig und die Anerkennung, wie alleine ich in dieser Beziehung war.


    Ich weiß nicht wie wir das jetzt hinbekommen haben aber ich bin schon stolz darauf, wie wir mit dieser schwierigen Situation umgehen. Vor allem mit den Kindern. Es gibt keine Machtkämpfe und kein Streit, keine Manipulation. Den Kindern "verkaufen" wir die neue Wohnung und die Situation als Gewinn. Noch ein Zuhause. Ich habe noch ein Bett im Büro (ehemals mein Zimmer) und dort kann die Große Mittagschlaf machen und ich kann dort mit der Kleinen übernachten. Übers Wochenende sind die wir gerade am Hof. Ich merke, dass ich mich heute wieder auf die Wohnung freue. Die Situation für mich verarbeiten und aus der Entfernung betrachten. Ich gebe zu, es verwirrt mich, dass es so gut läuft. Muss aber auch dazu sagen, dass viel Arbeit (an mir) nötig war/ist. Ich habe versucht komplett vom Thema Schuld wegzukommen und nur in Verantwortung zu denken. Habe es oft geschafft mich emotional zu distanzieren, damit Streitsituationen nicht eskalieren. Und eben viel auf mich und meine Co Rolle geschaut. Nur da kann ich schließlich ansetzen.


    Ich habe ein Bild für mich gefunden. Die Beziehung war wie ein Tauziehen. Jeder hat versucht den anderen auf seine Seite zu ziehen. Dann habe ich das Seil losgelassen. Nun ist er nicht hingefallen als die Spannung raus war, sondern hat auch losgelassen. Jetzt kann jeder freiwillig Schritte auf den anderen zumachen.


    Außerdem habe ich mein eigenes Alkoholproblem wieder in den Fokus gerückt. Ich bin trockene Alkoholikerin. Als CO und als Alkoholikerin gilt für mich: mich und meine psychische/physische Gesundheit an erste Stelle zu setzen. Meine Grenzen bewusst wahrnehmen und wahren, mich um mich und meine Bedürfnisse kümmern. Das sind meine Themen.


    Es geht mir gut! Und die Kinder spüren das.

    Interessanterweise fange ich seit meinem Auszug an darüber zu träumen. In einem Traum hat eine ehemalige Bekannte zu Mr Unbekannt gesagt "jetzt bekommst du endlich, was du verdienst". Bin ich so fies? Ich habe das nun positiv übersetzt in: endlich kümmere ich mich um mich und bekomme, was ich verdiene 😀

    Liebe Sandra,


    ich habe mich per Brief getrennt, saß aber neben ihm als er ihn gelesen hat. Wo steht ihr denn? Weiß er, dass du die Beziehung "mit" Alkohol nicht mehr führen möchtest? Ich fand den Prozess ziemlich zermürbend und hatte zeitweise echt Angst. Er war allerdings nüchtern und ich hatte die ganze Zeit die Befürchtung, dass er trinkt und dann ausrastet oder so. Also hatte ich immer die Reisepässe, wichtige Unterlagen und eine Reisetasche gepackt um im Notfall sofort gehen zu können. Da hatte ich noch keine Wohnung aber Freundinnen, bei denen ich jederzeit samt Kinder unterkommen konnte.


    Wir waren nicht alleine zuhause als ich mich getrennt habe, es war ein Freund von ihm zu Besuch und der Voreigentümer lebt noch im Haus. Mein Ex hat die Trennung nicht akzeptiert bzw ernstgenommen. Ich hätte ihn ja nicht gefragt. Das kam mir zu Gute, dann konnte ich meinen Weg weitergehen. Es war ein Prozess...die Wohnung habe ich heimlich angeschaut, habe danach aber berichtet, dass ich ausziehen werde. Mir hat ein Entlastungsgespräch bei der Frauenberatungsstelle geholfen um die Situation zu bewältigen.


    Mein Tipp: sei vorbereitet. Du bist ja schon dabei alles zu organisieren. Wenn du alles geregelt hast, zumindest also auch eine "Flucht"möglichkeit, dann schau ob es Sinn macht zu reden. Allerdings nur mit der endgültigen Entscheidung und ohne eine Diskussion zu starten. Die Trennung habe ich in" ich" Form gemacht. "Ich trenne mich, weil ich"... Nicht "weil du"... Sonst denkt er noch er hätte Spielraum indem er dir das lila Einhorn mit Goldstaub verspricht.


    Ich weiß wie groß der Druck ist und ich dachte zeitweise, mich soll da endlich jemand rausholen. Mich "selbst zu retten" hat mich gestärkt und sehr befreit. Vor allem auch vor den Ängsten in meinem Kopf. Unterschätze aber nie die Trennungssituation! Sie gehört zu den gefährlichsten für Frauen. Vor allem wenn Alkohol im Spiel ist.

    Solange es nicht bei Euch zu Hause in Geschrei und Schlimmeren ausartet, denke ich, dass die Kleinen zwar

    spüren, dass etwas nicht stimmt. Aber solange sie so klein sind, können sie das nicht richtig deuten.

    Meine Kinder sind ja auch noch sehr klein (6 Monate und 24 Monate) und sie haben meiner Meinung nach vor allem die Atmosphäre wahrgenommen. Die Anspannung, meine Gereiztheit, etc. Ich denke, so lange man insgesamt offen damit umgeht und den Kindern klar vermittelt, dass etwas nicht stimmt - so wie sie es ja auch wahrnehmen - dann ist es schon mal besser als es "vertuschen" zu wollen.


    Was mich mehr belastet ist die fehlende Verantwortung und du mit einem nassen Alkoholiker quasi alleinerziehend bist, bzw. noch ein drittes Kind am Bein hast.


    Achso, klar und weil ich so gereizt bin, musste mein Ex natürlich saufen. Weil sonst ist das ja nicht auszuhalten...ein Perpetuum mobile

    Liebe Fuchsi,


    Willkommen im Forum! Hier unterschreibe ich fett und mit drei Ausrufezeichen!!!

    Nun bist du erstmal 3 Monate mit diesem Mann zusammen und da( zumindest war das bei mir immer so) bist du noch geblendet von der Verliebtheit. Irgendwann übernimmt jedoch die Vernunft wieder das Denken und macht alles etwas klarer.


    Und erst ab da würde ich Entscheidungen für die Zukunft treffen.

    Warte, bevor du vorschnell in die Kinderplanung einsteigst. Lies meine Geschichte, dann hast du zumindest schon mal ein Beispiel, was passieren kann, wenn man Hals über Kopf in eine Beziehung mit einem nassen Alkoholiker rennt.


    Ich kann es jetzt nicht mehr rückgängig machen und ich bereue nicht, meine Kinder zu haben. Auch weiß ich nicht, ob mein (mittlerweile) Ex es schafft ohne Alkohol zu leben. Aber die letzten 3 Jahre waren oft sehr schlimm und ich habe meine Unbeschwertheit verloren. Eine Chance habe ich zumindest für mich erkannt: an mir zu arbeiten, zu schauen was mir gut tut und ich benötige UNABHÄNGIG von einem Partner. Vor allem habe ich den Fehler gemacht die Verantwortung für sein Leben übernehmen zu wollen und habe es komplett unterschätzt wie zermürbend es ist, nichts ändern zu können und nur mir selbst helfen zu können, nicht aber dem Alkoholiker.


    Alles Gute für dich!

    LG,

    Anni

    Liebe Kati,


    vielleicht hilft es dir den Blickwinkel zu wechseln. Du tust nicht ihm Unrecht, sondern dir was Gutes! Du hörst auf dein Gefühl, dass es dir nicht gut geht in der Beziehung. Dann ist die Frage nach dem Alkoholkonsum gleich schon irrelevant. Ich hab auch nach Rechtfertigungen gesucht, ob das jetzt fair ist. Darum geht es aber nicht. Deine Unzufriedenheit ist Rechtfertigung genug!


    Nachdem ich den Schritt gewagt hatte, hat sich ziemlich schnell die Erkenntnis eingestellt: ich habe das richtige getan. Für mich!


    LG,

    Anni

    Wie war das, der Unterschied zwischen EKA und Co? Ein EKA kann auch ein Co sein, ein Co ist nur ein Co. Ich bin keine Co, ich bin ein EKA, da bin ich mir inzwischen sicher.

    Keine Ahnung 😀 spielt das eine Rolle? Also ich habe mich hier im öffentlichen Bereich glaub noch nicht geoutet, aber ich bin Alkoholikerin (trocken) und Co. Was du beschreibst kenne ich ja und kann mich voll einfühlen. Meine naheliegenste Erklärung ist derzeit a) ich habe Angst verlassen zu werden b) ich habe Angst das Verlassen werden nicht kontrollieren zu können. Eine Co neigt zu kontrollieren. Ein EKA bestimmt auch, oder?


    Ich habe vielleicht auch ADHS. Bisher war mir eine Diagnose nicht wichtig. Mich hat eine Therapeutin mal gefragt für was ich eine Diagnose benötigen würde? Mittlerweile denke ich, vielleicht wäre eine Diagnose ganz gut. Für was auch immer. Denn vielleicht mache ich mir das Leben schwerer als es sein müsste. Eventuell mit Medikamenten und Verhaltenstherapie als Hilfe.


    Du (und ich) sind keine bösen Beziehungshexen. Wir haben einfach Bindungsprobleme. Die uns und unser Umfeld belasten. Das ist ok. Andere haben andere Baustellen. Wir finden schon noch einen Weg zu einer entspannten Paarbeziehung. Wichtig ist ja, dass wir um unser Problem wissen und es ändern wollen.


    Ich sage wir. Du bist nicht ich, ich nicht du. Aber ich verstehe dich!

    Lieber Thor,


    Willkommen im Forum. Lass dich nicht verrückt machen! Mein Ex hat mir auch einreden wollen, dass ich "gestört" sei und nur ich denken würde, dass er ein Problem hat. Der suchtkranke Partner lebt in einem Paralleluniversum.

    Versuche mich selber zu finden

    Das klingt nach einem guten Plan und hat mich bisher auch weiter gebracht als zu versuchen an einer Baustelle zu arbeiten, an der ich nichts machen kann. Loslassen ist das Ziel, nicht fallen lassen. Du hast alles getan was du konntest. Jetzt musst du an dich denken und dich retten, bevor du im Suchtstrudel mit untergehst.


    LG,

    Anni