Beiträge von Elly

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Alexa!

    Und Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den
    neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich.

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Hallo Alexa,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Leider ist es so, dass sich viele Geschichten der Angehörigen bei uns im Forum ähneln.

    Es ist gut, dass Du Dich hier austauschen willst. Wie Du feststellen wirst, bist Du nicht allein mit Deiner derzeitigen Situation. Aber Du kannst sie ändern, Du hast bereits den Entschluss gefasst auszuziehen. Ich wünsche Dir, dass Du das bald schaffst!

    Möchtest Du Dich im offenen Bereich mit den anderen Angehörigen austauschen?

    Klicke auf den Link und schreibe kurz einen Satz, damit wir Dich für den offenen Bereich freischalten können:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Wir werden dann Dein Thema zu "Erste Schritte für Angehörige" verschieben.

    Hallo Rennschnecke,

    auch ich kenne sie, diese Hiobsbotschaft, die man erstmal verdauen muss.

    Versuche trotz allem erstmal die Ruhe zu bewahren. Es kann, dank der Medizin, mittlerweile vieles behandelt werden.

    Du kannst Deine Gedanken und Gefühle immer hier in Deinem Thread lassen. Du wirst gelesen und verstanden.

    Hallo LaPassion,

    meinen Glückwunsch zu 6 Wochen Abstinenz!

    Es sind erst 6 Wochen in Bezug auf die lange Dauer Deiner nassen Zeit.

    Am Anfang meiner Abstinenz hatte ich gefühlt jeden Tag andere Beschwerden. Gefühlt laufend eine Erkältung oder Unwohlsein. Der Körper muss sich erst umstellen, das dauert seine Zeit.

    Ich musste lernen, mit mir selbst geduldig zu sein. Mir auch selbst etwas Gutes tun. Im Grunde ist man in einem Heilungsprozess von einer langen Krankheit. Nach einer Grippe z.B. ist man auch nicht gleich wieder völlig fit.

    Und in Bezug auf Deine Unruhe nach der Einkaufstour ist es möglich, dass Du einfach nur überfordert und überanstrengt warst. Gerade am Anfang ist es wichtig, dass man genügend trinkt und auch mal Pausen einlegt.

    Zusätzlich ist der Mensch ein Gewohnheitstier. Neues muss erst eingeübt, alte Muster überschrieben werden.

    Das alles dauert seine Zeit, gib sie Dir und nimm auf Dich Rücksicht, tue Dir Gutes.

    Z.B. zwischendrin eine Pause machen, einen Kaffee in einer Bäckerei trinken, eventuell noch einen Kuchen essen. Oder ein Eis essen, etc.

    Ich wünsche Dir und allen Mitlesenden auch ein schönes Wochenende!

    Gibt es denn wirklich nichts, was einen Alkoholiker zum Aufhören motivieren kann, außer die berühmten "Nägel mit Köpfen" - also Trennung?

    Guten Morgen wardasalles,

    nichts und niemand kann den nassen Alkoholiker motivieren, mit dem Saufen aufzuhören!

    Weder gute oder böse Worte noch Taten.

    Es muss vom Alkoholiker selbst kommen. Bei mir war es so, dass ich körperlich und seelisch einfach nicht mehr konnte und bemerkte, dass es so nicht weitergehen konnte.

    Deshalb schreiben wir immer vom Tiefpunkt. Aber viele Alkoholiker finden ihn nie, d.h. sie saufen sich im wahrsten Sinne des Wortes tot. Denn irgendwann kann der Körper nicht mehr. So bitter das für die Angehörigen ist, sie können nichts gegen die Sucht tun!

    Hallo Miata,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Mich schüttelt es, wenn ich mich für den Rest meines Lebens als Alkoholiker bezeichnen MUSS. Nach einer gewissen Zeit würde ich gerne sagen: Ich war abhängig und war Alkoholiker, ohne dabei zu vergessen, dass ich eine Alkoholallergie habe.

    Die Bezeichnung Alkoholiker ist nicht beängstigend oder veraltet. Sie ist zutreffend und wahr.

    Trockener Alkoholiker wirst Du Dein Leben lang bleiben. Daran gibt es nichts schönzureden.

    Immer wenn irgendwelche Behandlungen oder Operationen anstehen, musst Du aus Eigenschutz dem behandelnden Arzt sagen, dass Du trockener Alkoholiker bist. Denn die Ärzte müssen darüber informiert werden, damit sie Dich richtig behandeln können.

    Abhängig wirst Du immer bleiben. Sobald Du wieder Alkohol trinkst, wirst Du zurück in die Sucht fallen.

    Sich das selbst einzugestehen und auf sich selbst aufzupassen, ist wichtig!

    Guten Tag Lilly,

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet.

    Und Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich.

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Guten Morgen Gomlibur,

    meinen Glückwunsch zu 2 Wochen Abstinenz!

    Das war die richtige Entscheidung, zumal es Dir gesundheitlich schon sehr schlecht ging und außerdem Auswirkungen auf Deine Psyche hatte.

    Du hast in Deiner Überschrift stehen: "Wo fang ich an."

    Angefangen hast Du, indem Du ehrlich zu Deiner Hausärztin warst und die Entgiftung gestartet hast.

    Weiter geht es, indem Du Dir selbst eingestehst, dass Du Alkoholiker bist!

    Offenheit ist gerade sich selbst, und auch den engsten Familienangehörigen gegenüber, das Wichtigste.

    Du vermeidest das Wort Alkoholiker für Dich selbst, wie es mir scheint.

    Siehst Du Dich selbst als Alkoholiker?

    Das Schlimme ist momentan das er uns einfach nicht in Ruhe lässt und ich uns permanent schützen muss, da er sich von niemandem belehren lässt. Es ist ganz furchtbar.

    Guten Abend Lila,

    wie sehen die Übergriffe aus? Du solltest im Notfall wieder die Polizei rufen, wenn er Euch zu nahe kommt!

    Da er einfach keinerlei Einsicht je gezeigt hat, er nicht mehr normal ist und mir in der Vergangenheit übel mit gespielt hat mit seinen verbalen, hoch aggressiven Angriffen, die Gott sei Dank nicht körperlich endeten, da ich mich immer noch irgendwie zu schützen wusste. Andere Menschen hat er körperlich verletzt und er befindet sich auf Bewährung.

    Der Grat ist extrem schmal, bis er auch Dir gegenüber körperliche Gewalt anwendet, zumal er unter Drogen und Alkohol steht. Somit ist er völlig unberechenbar!

    Und ich muss damit aufhören, dass er mir immer leid tut wenn ich das mit dem Alk anspreche. Ja,- ER tut MIR leid… dass ich IHM mit der Aussage heute morgen „den Tag versaut habe“ oder ihm iwie anders wehgetan habe…

    Es ist genau andersrum, Pitti!

    Du solltest Dir leid tun, dass er Dir den Tag versaut, weil er fortwährend säuft.

    Weil er sauer reagiert, nur weil Du den Alkoholkonsum angesprochen hast. Er schiebt Dir damit den schwarzen Peter zu und macht auch noch so, als ob Du etwas Unwahres angesprochen hättest. Dem ist nicht so!

    Es ist seine Verantwortung, was er mit seinem Leben anfängt. Und er versäuft die meiste Zeit davon, genauso wie ich es früher getan habe. Wie viel verschwendete Zeit und Energie. Aber das sehe ich erst seit meiner Abstinenz.

    Und bei Dir soviel Zeit und verschwendete Energie, die Du versuchst ihn zu verändern, versuchst ihn vom Alkohol wegzubringen, was nicht funktioniert. Du meinst es gut, aber Du kommst nicht gegen den Alkohol an.

    Nur er kann dem allen Einhalt gebieten, aber so wie es aussieht, wird er das nicht tun.

    Du hast außerdem bemerkt, dass der Alkoholkonsum immer größeren Raum einnimmt. Und das wird noch mehr werden, im Laufe der Zeit. Und Du wirst immer mehr alleine sein.

    Es liegt an Dir, ob Du dieses Spiel weiter mitspielst, oder Dich dagegen entscheidest.

    "Trocken werden kann man nur alleine, aber alleine schafft man es nicht." Ein sehr interessanter Satz. Die Einsicht, dass der Alkohol immer stärker sein wird als ich, die muss ich alleine haben. Und dann muss ich mir Menschen suchen, die mich beim Trockenwerden unterstützen.

    Ein sehr interessanter Satz, welcher der Wahrheit entspricht, drybabe!

    Dass dort viele Langzeittrockene waren, die uns Tag und Nacht zur Seite standen.

    Und dass ich auf sie gehört habe. Ohne Gegenargumente. Ohne Anspruch auf Richtigkeit.

    Ich habe ihnen einfach geglaubt.

    So ist das hier im Forum auch, wir sind hier 24/7 erreichbar!

    Jederzeit kann man hier schreiben, Antworten kommen relativ schnell, in der Nacht allerdings nicht sofort.

    Aber Schreiben geht immer und nach dem Abladen fühlt man sich gleich besser, weil man weiß, dass man gelesen wird. Früher oder später!

    Man ist nicht allein und das macht unsere online Selbsthilfegruppe so wertvoll!

    Hallo Lila,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet.

    Und Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich.

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Hallo Mami,

    der Notfallkoffer ist oben in der Übersicht bei den Angehörigen angepinnt.

    Notfallkoffer für Co's - Was packt ihr in euren Notfallkoffer? - Erste Schritte für Angehörige und Co Abhängige - Alkoholiker Forum (alkoholiker-forum.de)

    Wie es scheint, hast Du die Übersicht noch nicht entdeckt. Es lohnt sich bestimmt für Dich, auch mal bei den anderen Angehörigen die Threads zu lesen! Du kannst am Anfang starten, sodass Du die Geschichte und Entwicklung der anderen Angehörigen erlesen kannst.

    Erste Schritte für Angehörige und Co Abhängige - Alkoholiker Forum (alkoholiker-forum.de)

    Klicke jeweils auf die Verlinkung (blaue Schrift), dann kannst Du die Threads bzw. die Übersicht sehen.

    Guten Morgen Nayouk,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Schön, dass Du zu uns gefunden hast.

    Ich habe in den ganzen Jahren "nur" das Forum als Selbsthilfegruppe gehabt. Und ich bin nicht die Einzige, die sich nur hier mit anderen trockenen Alkoholikern austauscht.

    Wenn Du Dich hier intensiv austauscht und Dir das reicht, dann ist das doch ok.

    Und solltest Du merken, es reicht nicht, kannst Du Dich noch immer nach einer realen SHG umschauen.

    Ich wünsche Dir und allen Mitlesenden ein schönes Wochenende!

    Hallo Solom,

    ein paar Zeilen von Dir habe ich gesammelt und will Dir Deine Fragen beantworten. Aus der Sicht einer Alkoholikerin.

    mein Ex hat mich angeekelt weil er sich nur selbst bemitleidet hat,nie Schuld an irgendwas war, frech und nie für irgendwas Reue gezeigt hat,auch nicht im Nachhinein,selbst da war er noch der tolle Hengst in seinen Augen,oder hat so seine Selbstzweifel übertüncht,wer weiß.

    Ich habe nur noch schriftlich Kontakt zum Vater aber die Lügen, Manipulationen kann ich trotzdem heraus lesen.

    Es liegt nicht alles am Alkohol. Natürlich verändert der Alkohol die Persönlichkeit. Aber die Grundzüge bleiben trotz allem.

    Aus Deinen Zeilen lese ich heraus, dass Dein Ex einfach ein unangenehmer Mensch ist. Völlig von sich überzeugt und dann noch von seinen Eltern in allem bestärkt wird.

    Und vielleicht hast Du ihn auch nie wirklich nüchtern erlebt. Wenn man säuft, hat man noch einen gewissen Restpegel am nächsten Tag.

    Alkoholiker isolieren sich ja auch oft, sind nicht gern unter vielen Leuten. Aber wieso ist das so?

    Bei mir war es so, dass ich nicht wollte, dass mich jemand besoffen sieht. Direkt mitbekommt, wie ich mich verändere. Mir persönlich war das peinlich.

    Ich war diejenige, die allein im Kämmerlein gesessen hat und sich hat volllaufen lassen.

    Das ist bei vielen Frauen ähnlich, wie ich mittlerweile mitbekommen habe.

    Dafür habe ich mich online so einige Male blamiert. Bis ich auch das sein gelassen habe.

    Aber auch bei mir habe ich im Laufe der Zeit bemerkt, dass ich immer aggressiver wurde. Meine Persönlichkeit hat sich immer mehr zum Schlechten verändert.

    Das war dann auch der Grund, warum ich aufgehört habe zu saufen. Ich konnte mein negatives Ich nicht mehr ertragen. Außerdem ging es mir körperlich immer schlechter.

    Deswegen wird auch von einem Tiefpunkt bei den Alkoholikern gesprochen. Aber nicht jeder Alkoholiker erkennt diesen Zeitpunkt und säuft sich tot.