Beiträge von Morgenrot

Willkommen in unserem Forum : Bitte stellt euch zuerst bitte kurz im Vorstellungsbereich vor, damit wir sehen können, wer sich unter Onlineselbsthilfegruppe anschließen möchte. Unsere Onlineselbsthilfegruppe ist weiterhin in zwei Bereiche unterteilt. Einmal der offene Bereich und einmal der geschützter Bereich. Nach der Vorstellung könnt ihr dann für die offenen Bereiche freigeschaltet werden. Die geschützten Bereiche sind für Mitglieder gedacht, die sich hier langfristig und intensiv mit ihrem Leben auseinandersetzen möchten. Um aufgenommen zu werden, solltest du dich zuerst Vorstellen und später dich bewerben und um Aufnahme bitten. Der Austausch lebt von der Ernsthaftigkeit und der Aktivität mit der die User ihr jeweiliges Problem angehen . Deshalb haben wir dieses Verfahren gewählt, wir werden dann im Team entscheiden. Wir wünschen euch einen guten und hilfreichen Austausch bei und mit uns.

    Hallo Chiara,


    herzlich willkommen in unserem Forum.


    dass er keinen Grund hat etwas zu ändern, weil für ihn alles gut ist. Ich bin da, die Kinder, wir haben unser Haus und genügend Essen. Er hat noch keine finanziellen Einbußen oder merkt daß er heute nicht zur Arbeit kann. Das hat mich ziemlich erschrocken, finde aber das dort sehr viel Wahrheit drinne steckt.

    Du hast eine kluge Mama, genau das ist der Knackpunkt. Der nasse Alkoholiker spürt (noch ) keine Konsquenzen seines Handelns und kann in seiner Komfortzone bleiben, es wird ja alles für ihn getan.

    Es einzusehen, das die Hilfe von uns Angehörigen keine Hilfe ist, das dauert oft sehr lange.
    Wichtig ist, das wir konsequent sind, in dem was wir tun, sonst werden wir nicht mehr ernst genommen.


    lg Morgenrot

    Hallo Lea,


    ich kann dir nur ans Herz legen, bei deiner Entscheidung zu bleiben.

    und er will sein Ding jetzt durchziehen, trinken aufhören und ganz viel Sport machen. Aber OHNE MICH!

    Solche Aussagen gehören zu den "Spielchen" die Nasse Alkoholiker spielen um uns wieder auf Linie zu bekommen.

    Da wird unterstellt, manipuliert und Schuld zugewiesen.

    Alles dient nur dem einzigen Grund, das der CO wieder einknickt und erneut anfängt bei sich Fehler zu suchen.

    Du hast genug getan, jetzt bist du dran.


    lg Morgenrot

    Hallo Maritha,


    dann sind wir Kolleginnen :wink:

    Da hast du ja einiges in deinem Rucksack zu schleppen, kannst du vielleicht für deine Mutter noch 1 oder 2 Tage mehr Tagespflege organisieren, oder sie auf eine Warteliste setzen lassen.

    Du brauchst wirklich mal Zeit für dich um zur Ruhe zu kommen.

    Ich weiß, wie ich mich sozial zurückgezogen habe, und vieles auf den Dienst abgewälzt habe. Habe lange nur Nachtwache gemacht, auch deshalb um nicht mit meinem trinkenden xy aufzufallen.

    Es klingt nach einen guten Entschluß, deinen Sohn zum Entzug zu bringen. Es ist aber so, wenn er dort nicht bleiben will und er kein Patient für eine richterliche Unterbringung ist, wird er wieder entlassen werden.

    Denn es wird ja niemand gezwungen in einer Entgiftung zu bleiben, auf der anderen Seite kannst du nicht alleine noch 2 Menschen versorgen.

    Ich denke du bist jetzt schon mit einem sehr angeschlagenen Nervenkostüm unterwegs.

    Hast du zusätzlich mal daran gedacht, dir Hilfe bei der Suchtberatung zu holen?


    lg Morgenrot

    Hallo Maritha,


    willkommen in unserem Forum.


    Ich stelle es mir sehr viel schwerer vor ein Kind "hängen zu lassen" als einen Partner.

    Trotzdem kann ich dir leider nur sagen, das du deinem Sohn nicht helfen kannst.

    Du schreibst ja von der Hölle im Gepäck, und vieles ist dir auch schon klar.

    Es ist aber so schwer, Herz und Verstand unter einen Hut zu bekommen.

    Ich habe oft Gefühle weg gedrängt, nur um konsequent sein zu können. Denn das ist wichtig.

    Wenn du dich zu einer"Ansage" entschließt, solltest du auch die Kraft dazu haben, diese durchzustehen.

    Was kannst du für dich tun, damit es dir besser geht, hastdu da eine Idee?

    Ich kann dir nur empfehlen, nimm alles Hilfe an, die du bekommen kannst.

    Wir werden dich hier auch begleiten.


    lg Morgenrot

    Hallo Lea,


    herzlich willkommen in unserem Forum.

    Es ist eben die große Frage, wie harmlos ist es, wenn wir Eltern das merkwürdige Verhalten von einem Opa entschuldigen und die Kinder zu Opa aufschauen. Ist das ein erster Schritt ihn zu decken…

    Ich würde nichts entschuldigen, sondern die Wahrnehmungen der Kinder ernst nehmen.

    Ich habe sehr lange meinen xy vor meinen Kindern entschuldigt und quasi ihre Wahrnehmungen zerredet. Kinder haben feine Antennen, und du auch, durch deine Vorgeschichte.

    Meine Tochter hat den Kontakt zu ihrem Vater abgebrochen, er war nicht einmal bei der Einschulung unserer Enkelin dabei.

    Könntest du dir vorstellen, mit deiner Schwiegermutter zu reden, oder mit den Kindern gemeinsam zu den Großeltern fahren, damit du dir selbst ein Bild machen kannst?



    lg Morgenrot

    Hallo Matts,

    Wir brauchen keinen Alkohol, es wird Werbung für Gift gemacht und als Lifestyle verkauft

    stimmt, hast du gut erkannt.

    Für was brauchst du ihn dann nur eine Handbreit weg von dir im Barfach?

    Ich bin zwar keine Alkoholikerin, aber das halte ich für ein großes Risiko.


    lg Morgenrot

    Hallo Vanny,


    herzlich willkommen in unserem Forum.


    Du hast ja schon etwas wichtiges erkannt. Du kannst nicht helfen.

    Ich schaue jetzt auf 12 Jahre zurück wo auch ich immer versuchte daß gute zu sehen und die Hoffnung nicht aufzugeben geben.

    oh, das kenne ich sehr gut. Immer der Glaube und die Hoffnung auf bessere Zeiten für dich und die Kinder.

    Du willst raus, das kann ich sehr gut verstehen.

    Was hindert dich? Es wäre für dich und die Kinder sicher gut.

    Du mußt dich an deinem Mann nicht "abarbeiten" was dir bei deiner Mama nicht gelungen ist.

    Kein Mensch schafft es einen anderen zur Trockenheit zu lieben, darüber haben wir keine Kontrolle.

    Ich kann mir gut vorstellen, das da ganz früh viele Muster der COabhängigkeit bei dir angelegt wurden.

    Die darfst du jetzt Schritt für Schritt ablegen und DEIN Leben mit deinen Kindern leben.

    Bitte kündige aber nur das an, was du auch konsequent einhalten kannst, sonst nimmt dich dein nasser Alkoholiker nicht mehr ernst.


    lg Morgenrot

    Hallo Becky,


    in erster Linie belügt er sich ja auch selbst.

    In der Zeit vor der MPU muß er seine Nüchternheit nachweisen, das wird er so nicht können.


    Du darfst dich jetzt mal um dich selbst kümmern, und für dich Aktivitäten aufbauen, die du villeicht sehr lange vernachlässigt hasdt.

    Ich weiß, dass es sehr schwer ist.

    Natürlich reagierst du in seinen Augen über, das ist das Argument der nassen Alkoholiker um von sich abzulenken, und die Knöpfe seiner CO zu drücken.

    Was kann ihm "besseres " passieren, wenn du mal wieder in dich gehst und die Fehler bei dir suchst.

    Ich habe es auch so erlebt und sage heute, es gehört zum Spiel.

    Bitte kümmere dich in der gleichen Intensität jetzt mal um dich. Ich habe klein angefangen und bin dann später auch alleine in Urlaub gefahren, du glaubst gar nicht, wie schön das sein kann, auch wenn zwischendrin immer mal wieder die Trauer hoch kommt. Das darf alloes sein. Jetzt geht es erstmasl um dich, und nur um dich.


    lg Morgenrot

    Hallo Nanni,


    herzlich willkommen in unserem Forum.


    Wenn Alkoholiker trocken werden, verändert sich sehr viel.

    Keiner kommt aus einer Langzeittherapie zurück, wie er dorthin gegangen ist.

    Da muß nicht zwingend eine andere Frau im Spiel sein.

    Ein klärendes Gespräch wäre sicher sehr gut. Er braucht aber auch Zeit um sich in seinem neuen Leben zurechtzufinden.

    Ich bin auch eine Angehörige und mein Mann war auch ganz anders als er zurückkam.

    Klar, als frisch trockener Alkoholiker dreht sich erst einmal vieles um ihn, da können wir Angehörige schon auf den Gedanken kommen, das wir mal wieder zurückstehen müssen, und haben oft das Gefühl es hätte sich nichts geändert.

    Deine angeblichen Fehler, wie sahen die denn aus? Warst du eine COabhängige, die ihm vieles abgenommen hat, oder das Leben übernommen hat, weil alles an dir hängenblieb?

    Auch auf die Angehörigen warten Veränderungen, die angegangen werden sollten.

    Ich bin mir ziemlich sicher, das du dein bestes gegeben hast, so wie du es in diesem Moment konntest.


    lg Morgenrot

    Hallo Peter,


    wie gut, das du dich fürs Leben entschieden hast.

    Diese "Schäden" die du beschreibst werden oft einfach nicht beachtet. Gut das du offene Ohren gefunden hast.
    Abgesehen von der Flutkatastrophe hatte sich ja das Leben durch Corona auch schon verändert, das bleibt nicht in den Kleidern hängen.

    Ich wünsche dir das du zur Ruhe kommen kannst.


    lg Morgenrot

    Hallo Leo,


    herzlich willkommen in unserem Forum.


    Weiß zum Thema Zwangseinweisung jemand mehr?

    Bei einer Zwangseinweisung muß Eigen- oder Fremdgefährdung vorliegen. Ich glaube nicht, das dafür eine Schwangerschaft "ausreicht", ob das vor einem Richter Bestand haben würde.

    Ihr könnt nicht viel tun, so tragisch es auch ist, denn bei trinken in der Schwangerschaft kann es zu einem Fetalen Alkoholsyndrom beim Kind kommen.

    Leider ist es so, das ihr keine großen Chancen habt sie zu überzeugen, dazu bräuchte es Krankenheitseinsicht, und die hat sie ja nicht.

    Es tut mir leid, das ich dir nichts anderes schreiben kann.


    lg Morgenrot

    Hallo Aram,

    Ich kann dich gut verstehen, in der Klinik kommen die Angehörigen zu kurz, das ist definitiv so.

    du kannst dich an eine Suchtberatung wenden, die bieten dort Angehörigengespräche an.

    Ich habe das damals auch getan, es war eine sinnvolle und gute Überbrückung bis zum Beginn meiner Psychotherapie.

    Einen Termin beim Anwalt hatte ich mir auch gemacht, das kostet zwar etwas, aber du siehst klarer und ich fühlte mich gewappnet.

    Es gibt auch Möglichkeiten für dich, Psychologen haben auch Möglichkeiten dich anzunehmen, wenn auch nicht gleich eine engmaschige Therapie in Frage kommt.

    Telefoniere drauf los, und lass dich nicht entmutigen.


    lg Morgenrot

    liebe Ania,


    Vorsicht möchte ich dazu nur sagen.

    Nasse Alkoholiker machen versprechen alles um ihre "CO" zu halten.

    Du hast alle Zeit der Welt, warte ab, was er tut. Spätestens Montag müßten ja dann Taten folgen.

    Die Trockenheit ist sein Ding.

    Du kannst dich weiter nach einer Wohnung umsehen, wenn du das Bedürfnis danach hast. Es täte dir sicher gut, auch mal zur Ruhe zu kommen.


    lg Morgenrot

    dass er nicht imstande sein wird, die Wohnung und seine Umgebung zu verlassen. Dass er dazu vielleicht zu instabil ist?

    das könnte er tun, aber das weiß keiner.

    Ich arbeite in diesem Bereich und habe es schon oft erlebt, das sich nach der Alkoholbehandlung und einer Langzeittherapie die Depressionen häufig sehr gebessert haben.

    Alkohol und Depressionen ist oft, wie das Henne / Eiprinzip. Was war zuerst da?

    Deshalb ist es bei dieser Konstellation so wichtig, erst einmal den Alkoholismus zu behandeln.


    lg Morgenrot

    Hallo Aram,


    seine Depression kann nur behandelt werden, wenn er klar im Kopf ist, also erst einmal der Alkohol dann weiterschauen. Mach deine klare Ansage.

    Denk immer daran, er ist im Krankenhaus und bekommt Unterstützung, auch bei Wohnungssuche durch die Sozialarbeiter.


    lg Morgenrot

    Hallo Ania,

    Ist das zu hart? Wann soll/darf ich auf ihm zu gehen und wo muss er alleine durch? Ich möchte keinen Fehler machen, ihn aber auch nicht weg stoßen.

    nein, denn trocken werden ist sein Part. Du kannst "in Ruhe" abwarten, was er macht.

    Sind es Worthülsen, und will er wirklich etwas ändern.

    Für deinen Sohn gibt es auch schon Anlaufstellen . Ich weiß, das, das Blaue Kreuz eine Kindergruppe hat. Sei ehrlich zu ihm, und bei Fragen würde ich ihm Kind gerecht antworten, er soll sich ernst genommen fühlen.

    Wenn er seit 12 Jahren jeden Tag trinkt, kannst du sicher auch ahnen, warum sich die anderen Frauen von ihm getrennt haben, auch wenn er dir etwas anderes erzählt hat.


    lg Morgenrot

    Hallo Ania,


    herzlich willkommen in unserem Forum.

    Leider kann ich dir im Bezug auf deinen Mann nur sagen, das du nichts tun kannst.

    So wie er verhalten sich nasse Alkoholiker, Alkohol verstecken, die Heimlichkeiten usw, usw.

    Du kannst alles fordern, nur es wird nichts bringen, er wird dich weiter belügen, und sich Ausreden ausdenken.


    Das es dir schlecht geht, kann ich aus deinem Beitrag erkennen.

    Was kannst du für dich tun, damit es dir und deinem Sohn besser geht?

    Mit einem nassen Alkoholiker an der Seite geht es nur in eine Richtung: abwärts.

    Du kannst erst einmal für dich sortieren, wo du stehst und was du willst. Konsequenz ist sehr wichtig im Umgang mit einem nassen Alkoholiker, sonst nimmt er dich nicht mehr ernst.


    lg Morgenrot

    Hallo Aram,


    ja das ist üblich und gängige Praxis.

    Kannst es aber ablehnen. Wenn du teilnehmen würdest, mußt damit rechnen, das dein Mann denen nur etwas von seiner Depression erzählt hat.

    Wenn ich richtig verstanden habe, ist er ja jetzt wegen der Depression in der Klinik, oder?

    Das kommt sehr oft vor, aber bedenke, das dein Mann (s)einen Fürsprecher dabei hat. Er ist in dem Moment der Patient.


    lg Morgenrot