Beiträge von Morgenrot

Willkommen in unserem Forum: Bitte stellt euch zuerst bitte kurz im Vorstellungsbereich vor, damit wir sehen können, wer sich unserer Onlineselbsthilfegruppe anschließen möchte. Unsere Onlineselbsthilfegruppe ist weiterhin in zwei Bereiche unterteilt. Einmal der offene Bereich und einmal der geschützter Bereich. Nach der Vorstellung könnt ihr dann für die offenen Bereiche freigeschaltet werden. Die geschützten Bereiche sind für Mitglieder gedacht, die sich hier langfristig und intensiv mit ihrem Leben auseinandersetzen möchten. Die Freischaltung für den geschützten Bereich kann nach frühstens 4 Wochen erfolgen. Um aufgenommen zu werden, solltest du dich zuerst Vorstellen und später dich bewerben und um Aufnahme bitten. Der Austausch lebt von der Ernsthaftigkeit und der Aktivität, mit der die User ihr jeweiliges Problem angehen . Deshalb haben wir dieses Verfahren gewählt, wir werden dann im Team entscheiden. Wir wünschen euch einen guten und hilfreichen Austausch bei und mit uns.

    Hallo,

    Zudem kann ich nach Jahrzehnter Co- Abhängigkeit auch ziemlich genau sagen wie viel er getrunken hat ohne die Flaschen zu zählen.

    ich antworte dir hier als auch Jahrzehnte lange CO.

    Das war bei mir ein fataler Irrglaube, du glaubst gar nicht, wie erfinderisch nasse Alkoholiker sind, und was sie alles tun, um ihre Dosis zu halten und / oder zu steigern.

    Ich wurde ausgetrickst ohne Ende, im Prinzip war es mir auch klar, aber zu der Zeit war eben das nicht wahrhaben wollen im Vordergrund, zumal ich ja auch beruflich in dem bereich arbeite.

    Eine Suchtberaterin die Angehörige betreute nannte es damals "Größenwahn der COabhängigen".

    Zuerst wollte ich alle Gespräche abbrechen, aber sehr schnell wurde mir klar, dass sie recht hat. Ich habe niemals das Trinkverhalten eines anderen Menschen im Griff, oder kann daran etwas ändern.


    lg Morgenrot

    Hallo Thor,

    Und immer wieder gibt es einen Grund zu saufen bei mir war es jetzt was ich im Streit gesagt habe .

    genau so läuft es bei nassen Alkoholikern, erstmal dem CO vorhalten was er alles getan hat, dann bist du wieder mal eine zeitlang mit dir beschäftigt, und sie kann in Ruhe weiter trinken.

    Aber echt sie verlieren uns ! Gute Menschen.

    Ich bin auch eine Angehörige und habe viel getan, damit die Trinkerei aufhört, das schaffst du nicht. Es ist eine Krankheit, bei der kein Mensch besser oder schlechter ist, weder der Alkoholiker noch der Angehörige.

    Klingt noch nach Opferrolle. Hilfe für dich kann es erst geben, wenn du die verläßt. Das habe ich auch schmerzlich erfahren müssen.

    Ich habe auch Fehler aber nicht solche wie sie und ich bin nur ein Mensch kein Therapeut der ihre rotze aufarbeitet

    hat auch niemand von dir verlangt etwas für sie aufzuarbeiten, das kannst und sollst du auch gar nicht. Ich muß es leider so drastisch formulieren, weil es die Wahrheit ist, du hast das alles mit dir machen lassen. Vordergründig weil du helfen wolltest, aber ich sehe in deinen Beiträgen auch, dass du dich als etwas besseres siehst.

    Komm raus aus deiner Opferrolle und fang an, bei dir hinzusehen.



    lg Morgenrot

    Hallo Kati,

    Mit Nüchternen kann es etwas bringen.

    wann ist ein nasser Alkoholiker nüchtern? Wenn er abends noch trinkt, hat er morgens Restalkohol, bringt auch nichts.

    Ich will darauf hinaus, außer Reden, mit dem Alkoholiker reden, bleibt dem Partner noch gar nichts anderes übrig.

    Geredet hast du sicher schon genug, wie alle Angehörigen. Irgendwann ist es genug, zumal es nichts bringt.

    Ich habe es so erfahren, das es mich immer mehr zur Projektionsfläche des nassen Alkoholikers gemacht hat. Damals wußte ich noch nicht, das der nasse Alkoholiker diese Fläche braucht, um seine Schuldzuweisungen usw. loszuwerden, und damit für sich wieder den Freiraum zum Trinken.

    Ich war ja erstmal wieder damit beschäftigt, zu sortieren, ob er nicht vielleicht doch recht hat.

    Kati du mußt nicht wissen, was er trinkt, deine Wahrnehmungen sind richtig, und irgendwann ist es genug.


    lg Christiane

    Hallo Kati,

    Tue ich ihm vielleicht doch unrecht? Ist es gar nicht so schlimm wie ich denke? Usw.

    Vertraue deinen Wahrnehmungen, das müssen wir oft erst wieder lernen. Wichtig ist doch eines, du fühlst dich schlecht mit seinem Konsum, das zählt, egal ob er einen oder zwei Liter trinkt.

    Ich bin schon einige Jahre hier, und ich kann mich nicht erinnern, das sich mal eine Angehörige fälschlicher Weise angemeldet hat, beginne deine Wahrnehmungen zu vertrauen.

    Ich kann aber deine Zweifel sehr gut verstehen, ich stand auch mal an diesem Punkt.


    lg Morgenrot

    sie versucht ganz eindeutig dich als den Schuldigen da stehen zu lassen, das passiert oft bei nassen Alkoholikern. So können sie von sich ablenken.

    Es ist nicht schön, was uns als Angehörige da auch über die Lippen kommt, aber es zeigt uns auch unsere Grenzen auf, das wir nicht dauerhaft diese Belastungen aushalten können.

    Du bist nicht schuldig.

    Hallo Sarah,


    herzlich willkommen in unserem Forum.

    Leider kannst du deinem Partner nicht helfen.

    glaubt mein Freund die ganze Welt hätte sich gegen ihn verschworen....

    das glauben nasse Alkoholiker sehr oft, und sie führen immer neue Gründe ins Feld, wer oder was für ihren Alkoholkonsum verantwortlich ist.

    Fakt ist aber, das nur er etwas für sich tun kann, und darauf hast du keinen Einfluß.

    Ich möchte in die Außenwelt nicht tragen, dass schon wieder eine Beziehung gescheitert ist

    durch dein Schweigen und deine Versuche die heile Welt zu erhalten, unterstützt du letztendlich seine Sucht.

    Das kenne ich auch sehr gut, und erst als ich mich Menschen anvertrauen konnte, kam auch Hilfe und Unterstützung für mich


    Ich lasse dir mal die Bewerbung für den offenen Bereich da, einfach auf den Link gehen und dich nochmal kurz vorstellen.

    Bewerbung - Alkoholiker Forum
    Bewerbung für die Teilnahme am Forum
    alkoholiker-forum.de


    lg Morgenrot

    Hallo Torsten,


    herzlich Willkommen in unserem Forum.


    Mehr als du getan hast, kannst du nicht tun. Du kannst sie auch nicht vom Trinken abhalten.

    Du solltest auch mal an dich denken, damit es dir besser geht. Die Spirale mit einem nassen Alkoholiker an deiner Seite kennt nur eine Richtung, und die geht nach unten.

    Ich lasse dir mal einen Link da:


    Wenn du dich im offenen Bereich austauschen möchtest bewirb dich bitte nochmal kurz:

    Bewerbung - Alkoholiker Forum
    Bewerbung für die Teilnahme am Forum
    alkoholiker-forum.de



    lg Morgenrot

    Hallo Kati,


    herzlich willkommen in unserem Forum.

    Leider kannst du deinem Mann nicht helfen, bevor er selbst nicht einsieht, das er zumindest ein Alkoholproblem hat.

    Ob er Alkoholiker ist, kann nur er wissen, aber einiges deutet sehr stark daraufhin.

    Du wirst es auch durch reden nicht schaffen, das er etwas ändert. Das ist der traurige Fakt.

    Wenn du dich hier weiter austauschen möchtest klicke auf den Bewerbungslink für den offenen Forenbereich.

    Bewerbung - Alkoholiker Forum
    Bewerbung für die Teilnahme am Forum
    alkoholiker-forum.de

    Dann habe ich dir auch einmal einen unserer Artikel verlinkt:





    lg Morgenrot

    Hallo Brigitt,

    Ich selber stelle für mich auch fest das ich Triggerpunkte habe und ich die nicht einordnen kann und immer wieder erkennen muss.

    Darauf sollte sich deine Aufmerksamkeit richten. Diese Triggerpunkte kennen viele Angehörige und es ist wichtig darauf zu schauen, vielleicht auch zu schauen, wo kommen sie her.

    Vorher kann sich für dich nichts ändern, so wirst du zur CO eines trockenen Alkoholikers, nur eben mit anderen Vorzeichen. Das ist genauso anstrengend als sei er noch nass.

    ich/wir wollen diese Zeit nutzen zu schauen, ob ich/wir das noch mit uns möchten und wie ich mich damit fühle.

    da würde ich erst einmal die Langzeittherapie abwarten, da setzt häufig die Veränderung erst so richtig ein.



    lg Morgenrot

    Hallo,

    Habe ich überhaupt das Recht, andere zu einem Arztbesuch zu Drängen, wo ich selbst nicht so gehandelt habe?

    ich bin zwar Angehörige, aber eben auch beruflich im Thema drin.

    Ich habe mehrere Entzugskrämpfe mit ansehen müßen, und ich empfände es für mich als grob fahrlässig, würde ich nicht darauf hinweisen.

    Ich bin der Meinung wie Sunshine, das wir in einem solchen Forum schon die Pflicht haben, darauf hinzuweisen, wie wichtig ein Arztbesuch ist.


    lg Morgenrot

    Hallo Musicus,


    ich habe dir mal die angesprochenen Grundbausteine verlinkt.



    lg Morgenrot

    Hallo Wegsuchende,

    nur der Trinkende kann etwas dagegen tun.

    da stimme ich Achelias voll und ganz zu, auch wenn du noch so viele Formeln kennen solltest, das wird ihn nicht interessieren.

    ich habe auch früher gedacht, ich kann morgens mit ihm reden. Das ist und bleibt ein Trugschluss.

    Es ist nicht dein Ding den Arbeitgeber zu informieren, und ihn zu outen. Das ist übergriffig.

    Denkst du nicht, das die auf der Arbeit schon lange wissen, das er trinkt. Die sehen auch das, was du siehst.

    so weiß ich für was ich kämpfe.

    momentan kämpfst du mit allen Mitteln, das er beruhigt weitertrinken kann, denn seine CO funktioniert bestens.

    Das was mir mit am meisten weh getan hat, war die Frage meiner mittlerweilen erwachsenen Kinder: Mama, warum bist du nicht gegangen.

    Ich wollte etwas erhalten, was es schon lange nicht mehr gab.

    Ich kann nicht für Trennung plädieren, hab ich auch nicht geschafft, aber ich habe ihm seine Verantwortungen zurückgegeben und ihn machen lassen.

    Etwas geändert hat er erst nach seiner fristlosen Kündigung, nach 30 Jahren im Betrieb, und nach einem Sturz. Noch nicht mal ein längerer Führerscheinentzug hat ihn zum aufhören veranlasst.

    Die Spirale ging ständig nach unten. Ich lag am Boden, habe mir Hilfe gesucht und er hat weiter getrunken.



    lg Morgenrot

    Hallo,

    Ich habe von den AlAnons mehrere Präsenzmeetings besucht, aber das waren wiederum nur Angehörige von trinkenden Ehepartnern oder Gescjwister

    das war bei uns auch so, aber das kann sich ändern.

    Wir sind jetzt eine Gruppe in der auch Eltern bzw. meistens Mütter und erwachsene Kinder sitzen. Da können wir so einiges von verschiedenen Seiten beleuchten.

    Das tut allen gut, und ich habe mir einiges mitnehmen können. Seitdem kann ich auch hier bei den erwachsenen Kindern lesen.


    lg Morgenrot

    Hallo,

    muss erst klar sein wie es danach weiter geht.

    er hält dich hin, würde ich sagen. Er versucht alles, um dich einzulullen.

    Das ist Quatsch. Bei meinem Mann war nichts klar, als er zur Entgiftung ging.

    In der Klinik gibt es Sozialarbeiter, die weitere Wege bahnen helfen. Da wurde schon festgelegt wo die Langzeittherapie stattfinden kann.

    Natürlich vorausgesetzt er will es wirklich.

    Muss/Sollte so etwas (wie geht es danach weiter) tatsächlich schon im Vorfeld klar sein ?

    nö, dann müßte er es ja im benebelten Kopf planen. Lass dir nichts erzählen.

    Bei meinem Mann war es so, das sogar die ersten Kontakte zur Suchtberatung aufgenommen wurden. Er wurde mit einem Auto der Klinik dorthin gebracht und auch wieder mit zurückgenommen.



    lg Morgenrot