Beiträge von Morgenrot

    Hallo Hannah,

    Ich bin eine Angehörige und habe auch45 Jahre in der Pflege gearbeitet. Mein Arbeitgeber hatte eine betriebliche Suchtvereinbarung, und auch Selbstbetroffene trockene Alkoholiker, die sich als Suchtkrankenhelfer hatten ausbilden lassen. Könnte dass eine erste Anlaufstelle für dich sein, falls ihr auch sowas habt?

    lg Morgenrot

    Hallo,

    Aber ist er nicht nach 3 Monaten Abstinenz trocken?

    Es ist vielleicht kein Alkohol mehr im Körper, aber nach drei Monaten ist er in seinen Gedanken sicher noch sehr nass, und das verursacht in dir die Achterbahnfahrt.
    Trockenheit ist ein Prozess, die Arbeit für ihn beginnt erst nach der Langzeit, dort ist er in einer "Käseglocke".
    Die Sucht bleibt, und es ist ganz alleine seine Aufgabe, dass daraus eine stabile Trockenheit entsteht.

    Bekommt er am Telefon von mir eine Reaktion die ihm nicht passt, schlüpft er in die Opferrolle und straft michmit Ignoranz ab.

    das ist für mich der Beweis, was ich oben gemeint habe. In der Langzeit gibt es z. Bsp. auch Angehörigen= wochenenden, das war mir bei meinem Mann eine Hilfe.
    Ich kenne deinen Mann nicht, und daher kann ich nur vermuten, aber hätte mir mein Mann so geantwortet, und mich so behandelt wäre es für mich ein klares Indiz gewesen, dass er ( noch ) nichts verstanden hat

    Ich habe z.B. gerade erst begriffen, dass er ja schon viel länger Alkoholkrank ist und es völlig irrelevant ist seit wann er schließendlich abhängig wurde.

    Das ist gut, dass es dir klar geworden ist, da bist du schon einen Schritt weiter.

    Kann man so manipuliert werden und trotzdem glauben, dass man selber die Schuld hat?

    Ein eindeutiges "Ja" von mir.
    Mein Mann hatte mal Geburtstag, und versprach nichts zu trinken, wie so oft. Es war im Sommer und ich hatte schon im Kasten nachgeschaut, und es waren noch viele volle Flaschen darin. Ich habe mich so gefreut, und dachte : Endlich hat er es kapiert. Wenige Tage später kam mein Vater, es war nach einem sehr heißen Tag und fragte nach einem Bier, ich war so stolz, dass ich noch etwas aus dem Kasten anbieten konnte. Mein Vater macht die Flasche auf, und die Flasche war voll mit Wasser.
    Ich war so wütend und enttäuscht, und habe meinen Mann damit konfrontiert, und er inszenierte sich, und schimpfte los. Das sei ihm schon mehrmals passiert, da habe man wohl, beim spülen der Flaschen das Wasser nicht entfernt.
    Ich wusste, dass ich den größten Mist erzählt bekomme, aber irgendwo habe ich es auch glauben wollen. Sofort war wieder alles umgekehrt, ich war wieder schuld, dass er trinken musste, weil ich so misstrauisch war.

    lg Morgenrot

    Er bekommt in der Klinik von alles Seiten bestätigt wie toll er alles macht, er sähe so gut aus.

    Das würde ich heute keinem nassen Alkoholiker glauben. Fällt bei mir unter täuschen, tarnen, tricksen. Wieder ein Versuch, dir zu zeigen dass du keine Ahnung hast, bzw. die Klinik weiß, wie toll er ist, nur du nicht.
    Nicht zu unterschätzen ist auch, dass manche sogar ihren Therapeuten etwas vormachen. Klingt vieles nach Gehabe, und nicht nach Einsicht.

    lg Morgenrot

    Das ist gut, dass du es mal aufgeschrieben hast.

    Für mich liest sich dass, wie fortlaufende Manipulation.

    Gerade bei dem Satz: " ohne dich schaffe ich es nicht." klingen bei mir die Alarmglocken , ich kenne den Satz zur genügend.

    Mit dem Satz will er die Verantwortung für seine Trockenheit aufdrängen, die du definitiv nicht hast. Das ist seine Aufgabe und auf die wird er in der Therapie vorbereitet.

    Du kannst nur etwas für dich tun.

    Lg Morgenrot

    Hallo Cocotac,

    Du hast alles getan, was du tun konntest.

    Ich vermute mal, dass sie sich hat verbiegen lassen und immer tiefer in die Cospirale hineingerutscht ist. Dann glaubt man den Versprechen der nassen Alkoholiker und läßt sich manipulieren .

    Das ging bei mir bis in die Isolation. Deine Freundin braucht ihren Tiefpunkt, leider. Dann ist es wichtig, dass jemand da ist.

    Lg Morgenrot

    Hallo,

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet.

    Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich. (Erkennbar an den orangeroten Namen)

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    lg Morgenrot

    Hallo Alleszuviel,

    Herzlich Willkommen in unserer Selbsthilfegruppe.

    Eine Therapie verändert einen Menschen, das ist erst einmal Fakt.
    Wenn er erst eine Woche in Therapie ist, mag der Blick noch sehr vernebelt sein, weil er seine Richtung noch nicht kennt. Da sollte er auch keine weitreichenden Entscheidungen treffen.

    Ich stand zu Ihm in alles Höhen und Tiefen des Lebens, wurde immer mehr in die Therapeuten, Mutte, Seelsorger, Sekretätinnen, Animateurinin Rolle gedrängt (und ja, ich habe es leider zugelassen).

    Dass alles bist du nicht, und kannst es auch gar nicht sein, aber an diesen Punkt musste ich auch erst kommen, dass kann mit unter sehr mühsam sein.
    Deswegen wird es hier in erster Linie auch um dich gehen, und was du tun kannst . damit es dir besser geht.
    In der Rolle, in der du jetzt steckst, gehst du irgendwann kaputt. Wir Angehörige irgendwann den Punkt, wo es eben für uns nicht mehr leistbar ist.
    Er wird jetzt von Fachleuten betreut, und an diese kannst du ihn auch jederzeit verweisen.

    Wenn du dich austauschen klicke bitte unten auf den LInk, wir schalten dich dann für den Austausch frei.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    lg Morgenrot

    hallo Vroni,

    du hast alles richtig gemacht, wenn er solche Aussagen tätigt, muss er auch mit den Konsequenzen leben.

    Sie sagte mir. sie müsse entscheiden

    die Ärztin kennt da auch ihre Wege, um jemand zwangseinzuweisen. Bei uns in Hessen darf dass für 24 Stunden auch die Polizei.
    Ansonsten muss sie einen Richter hinzuziehen, ist natürlich im Nachtdienst aufwändig für die Ärztin Du kannst es doch gar nicht beurteilen.

    Das ist jetzt das dritte Mal, dass mein Sohn mir konkret sagt, dass er nicht mehr leben will

    Ich kenne diese Androhungen auch zur Genüge, aber ich hatte denjenigen immer vor mir. Irgendwann hat es mir gereicht, und ich habe in seinem Beisein so getan als würde ich mit der Polizei reden.
    Das konnte ich aber nur machen, weil ich direkten Kontakt hatte. Später habe ich dann erkannt, dass die Sucht da eine gewaltige Rolle spielt, und dass es auch Versuche waren, mich wieder auf "Linie" zu bringen.
    Nochmal, du hast alles richtig gemacht.

    lg Morgenrot


    Aber wenn die Hormone zuschlagen, ist es so schwer.

    Hallo Jeb,
    Wissen deine Ärzte Bescheid, bzgl. deines Alkoholismus? In deinem Fall scheint es mir sehr wichtig dem Gynäkologen und den Immunologen darüber zu berichten. Es wäre wichtig, wenn ein Arzt sich da beides anschaut.

    lg Morgenrot

    Hallo Jane,

    scheinbar gast du die Regeln des Forums nicht gelesen:

    Zitat

    Da wir auf dieser Internetseite eine psychische Erkrankung zum Thema haben, ist Verschwiegenheit und Diskretion eine unbedingte Notwendigkeit. Trage also nichts von dem, was du hier liest, nach außen.

    Da es ein Vertrauensbruch gegenüber dem ganzen Forum ist, wirst du von mir erst einmal für eine Woche gesperrt.

    lg Morgenrot

    Hallo Jane,

    herzlich Willkommen in unserer Selbsthilfegruppe.
    Hier in unserer Gruppe wird es um dich gehen, was kannst du tun damit es dir besser geht?

    mittlerweile, emotionslos, rücksichtslose, verletzend, einsichtslosen, verständnislosen, gefühllosen eisblock triggern könnte um ihm mit Worten zu helfen sich mit dem Thema auseinander zu setzen. Die trockenen alkoholiker müssen gefragt werden ws ihnen wirklich hilft ihre Sichtweisen zu überdenken

    Das kann dir kein trockener Alkoholiker beantworten, weil es gefühlt bei jedem etwas anderes war, was für sie Anlass war, die Sucht zu stoppen.
    Du kannst ihm ohne Krankheitseinsicht nicht helfen, Alkoholismus ist eine Krankheit.
    Du solltest dich mit diesem Gedanken vertraut machen, dass du mit dem "alles für ihn tun" auch das Suchtsystem am laufen hälst.
    Das ist der Weg, den Angehörige gehen können. Hilfe durch Nichthilfe. Es geht hier nicht um Schuld, es geht um dich.
    Magst du dich hier austauschen klicke unten auf den Link, dann schalten wir dich für den Austausch frei.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    lg Morgenrot

    Hallo Lizzy,

    Wie ich es ändern soll weiß ich noch nicht so recht.

    Du kannst es nicht ändern, der einzige der etwas ändern kann, ist dein Mann.
    Selbst wenn er trocken werden würde, erhälst du nicht den "alten " Mann zurück.
    Dann beginnt die Arbeit für beide. Vertrauen wieder aufbauen, überhaupt wieder lernen mit einem nüchternen Mann zu leben.
    Meist ist es so, jedenfalls bei mir, dass ich alles für ihn erledigt habe, nur damit nichts eskaliert. Ich war quasi alleinerziehend, hab alles von ihm fern gehalten.
    Als er trocken wurde, war es ganz neu für mich, dass da auf einmal jemand mitreden wollte.

    Ich hatte mich für ihn genug verbogen, da habe ich gemerkt, was der Satz : Nur nicht trinken reicht nicht, bedeutet.
    Es liegt aber nicht in deiner Hand.

    lg Morgenrot