Beiträge von andreas57

    Servus kleine Schwester !

    Wie du hier schon gelesen hast ist es für dich leider unmöglich bei deiner Schwester Einsicht und Willen herbeizuführen an ihrer Situation etwas zu ändern. Das kann wirklich nur sie selbst. Und du brauchst dir auch keine Vorwürfe zu machen nichts unternommen zu haben. Ein Alkoholiker, der trinken will wird dies auch tun und wenn es das Letzte ist das er in seinem Leben tut.
    Aber die Hoffnung stirb zuletzt. Manche Alkoholiker haben auch aus solchen schier ausweglos erscheinenden Situationen noch den Weg in die Trockenheit geschafft. Deine Hilfe kann sich jedoch nur auf das "Nichthelfen" beschränken.

    Für deine Mutter und dich wären SHG für Angehörige von großem Vorteil, da ihr euch dort mit Betroffenen austauschen könnt und Schuldgefühle das Nichthelfenkönnen betreffend gar nicht erst aufkommen bzw. verschwinden.

    Lg
    Andreas

    Servus Suppy !

    Zitat

    Mir als wenn im Kopf der Schalter umgedreht ist. Nie wieder

    Wünsche dir, dass dies dein persönlicher Tiefpunkt war den du ja durch die Hilfe deines Mannes und der Klinik überlebt hast. Bei manch anderen ist das nicht so. Wenn du nun auch dem Alkohol gegenüber kapitulieren kannst steht einem erfolgreichen Weg in die Trockenheit nichts mehr im wege. Die Wege die du nun beschreiten musst sind dir ja hier aus dem Forum bekannt und ich wünsche dir die notwendige Kraft, Ausdauer und
    Entschlußfähigkeit dazu !

    LG
    Andreas

    Servus Pauli71 !

    Mein "Notfallpaket" besteht aus mehreren Bausteinen:

    1. Viel, viel alkoholfreie Getränke zu mir nehmen
    2. Versuchen in Ruhe die Konsequenzen eines etwaigen Trinkens zu überlegen ( das Problem bzw. die Situation werden ja durchs trinken nicht besser eher im Gegenteil)
    3. Jemanden aus meiner SHG anrufen oder/und zu treffen
    4. Hier im Forum darüber schreiben
    5. Ablenken durch Sport, Arbeit oder sonstige Aktivitäten (außer Trinken)

    Alles in allem läuft es darauf hinaus Hilfe anzunehmen und zuzulassen.
    Die Reihenfolge der einzelnen Punkte ist natürlich nicht bindend.

    Das sind meine Bausteine die sich bewährt haben !

    Lg
    Andreas

    Servus Bienchen77 !

    Zitat

    Wie war es denn bei Euch? Was hat Euch zur Einsicht gebracht?

    Zur Einsicht hat mich nur mein absoluter, persönlicher Tiefpunkt gebracht.
    Denn da ging nichts mehr. Ich konnte weder mit Alkohol leben noch ohne ihn. Ich habe kapituliert und durfte meinen Weg in die Trockenheit finden.

    Vorhaltungen von anderen oder mathematische Berechnungen hätten mich nicht vom Alkoholkonsum abgehalten nooch dazu wo es egal ist in welchen Getränken wie viel Alkohol enthalten ist. Der einzige Unterschied ist vielleicht, dass man von hochprozentigen Alkoholika schneller besoffen wird. So lange dein Freund keine Einsicht zeigt und nicht selbst trocken werden will ist alles vergeblich und er wird wohl noch auf seinen Tiefpunkt warten müssen, wenn er ihn erlebt.

    Aber wie geht es dir dabei - willst du wirklich so eine Beziehung aufrechterhalten bzw. in keine Co-Abhängigkeit hineinschlittern ?

    LG
    Andreas

    Servus Lori !

    Zitat

    Ich wüßte nicht mehr was ich ihm noch erzählen sollte,da er meine Probleme nicht lösen kann und ich im Moment mich auf eigene Faust durch boxe.


    Jemand anderer wird auch deine Probleme nicht lösen können. Das bleibt einzig und allein dir selbst vorbehalten. Es ist gut wenn du das erkannt hast. Und Probleme lösen sich mit einem nüchternen klaren Kopf besser als durch den Dunstschleier des Alkohols gesehen.

    LG
    Andreas

    Servus Joe !

    So wie Katharine geschildert hat kann man sich einen Chef nur wünschen - so wie Roberto geschildert hat eher nicht.
    Die Bandbreite ist also sehr groß - ebenso wie im Rest der Bevölkerung.

    Nicht vergessen sollten die Arbeitgeber jedoch, dass es sich bei Alkoholismus um eine anerkannte Krankheit handelt und jeder betroffene Mitarbeiter, der dagegen etwas unternehmen will Unterstützung bekommen sollte.

    Für sehr wichtig halte ich auch betriebliche Aufklärung und Vorsorge zum Thema Alkoholismus um den Mitarbeitern die Gelegenheit zu geben ihren persönlichen Alkoholkonsum einmal kritisch zu hinterfragen und entsprechende Maßnahmen einzuleiten.

    Als großen Fortschritt sehe ich, dass sich immer mehr Betriebe zu einem Alkoholverbot während der Arbeitszeit entschließen, umso mehr in solchen Betrieben alkoholtrinkende Mitarbeiter eher auffallen.
    Aber wie wir alle wissen: wer Alkohol trinken will findet immer Möglichkeiten und Gelegenheiten.

    LG
    Andreas

    Servus Iv395 !

    Zitat

    Ich war ein wenig vor den Kopf gestoßen als ich von kommal las:

    "Ich weiß nicht, was so ein Fitnessstudio für einen Reiz ausübt, außer, dass noch andere Menschen da sind..."

    Du brauchst dich nicht vor den Kopf gestoßen zu fühlen - dass hat kommal sicher nicht verletzend gemeint und ist außerdem nur die Einzelmeinung eines Forenteilnehmers.
    Ich wüßte nicht was an einem Training im Fitnessstudio schlecht sein sollte, obwohl auch ich speziell bei meinen Bergsportarten überwiegend in der freien Natur bin (außer Hallenklettern bei Schlechtwetter).

    Wenn du deine Probleme Punkt für Punkt abarbeitest bist du auf einem guten Weg, denn Überforderung tut sicher nicht gut. Außerdem kann kein Problem der Welt nüchtern betrachtet so schlimm sein als verschleiert durch den Dunst des Alkoholnebels.

    Die wöchentlichen Besuche in meiner realen SHG tun auch mir immer wieder gut. Ich fühle mich dann so richtig positiv aufgetankt und in meiner nüchternen Lebensführung bestätigt. Wie es so schön heißt:
    Wir teilen Erfahrung, Kraft und Hoffnung!

    Schönes Wochenende
    Andreas

    Servus pauli71 !

    Ganz genauso wie dir ist es mir nach dem Kletterunfall meiner Frau ergangen (kannst du nachlesen in meinem Thread: "Eine Bewährungsprobe") - nachdem alles so halbwegs überstanden war und die ärztliche Versorgung im KH begann setzte auch bei mir nach 1 1/2 jähriger Trockenheit plötzlich Saufdruck ein. Gott sei Dank hatte ich für solche Fälle ein Notfallpaket in meinem Hinterkopf habe danach gehandelt und konnte den Druck abwehren.
    Bin aber seit dieser Situation noch wachsamer als vorher und das sollten wir trockenen Alkoholiker unser Leben lang bleiben, denn die Krankheit ist zwar zum Stillstand gekommen kann aber jederzeit wieder in Bewegung gesetzt werden.

    LG
    Andreas

    Servus kawi !

    Ich habe ebenfalls so manche Chancen und Gelegenheiten in meinem Leben an die Alkoholsucht verschenkt. Das ist zwar bitter aber nicht mehr zu ändern. Ich hege deswegen keinen Groll mehr sondern habe mir erlaubt mir selbst zu verzeihen und mit der Vergangenheit abgeschlossen.

    Das jetzige Leben in zufriedener Nüchternheit hat mir ganz andere Gelegenheiten eröffnet die ich vorher so nie erreicht hätte.
    Und sollten wieder einmal Gedanken an eine verschwendete Gelegenheit wiederkommen so denke ich mir:

    Das Vergangene ist vergessen, das Zukünftige ist noch ungewiss - das Heutige zählt. Das Heute kann ich leben und beeinflussen und das in Trockenheit und nur so.

    LG
    Andreas

    Servus Iv !

    Es freut mich wirklich zu lesen, dass du auf einem guten Weg in die Trockenheit bist.

    In den Anfangszeiten meiner Trockenheit traten auch bei mir gehäuft diese Zustände von innerer Unruhe auf. Das hat sich aber mittlerweile zum einen von selbst weitgehend beruhigt und zum anderen weiß ich wenn solche Zustände auftreten wie ich darauf reagieren muss. Wie hier schon geschrieben wurde helfen in solchen Situationen die verschiedensten Entspannungs- bzw. Meditationsmethoden. Ganz besonders spreche ich auf bestimmte Arten von Musik an die mich in einen Zustand zwischen wachen und träumen versetzen. Du musst halt herausfinden was dir am Besten tut.

    Ebenso wie die Unruhezustände verschwinden auch die Gedanken an Alkohol in bestimmten Situationen bzw. werden weniger. Das ist ganz normal. Und der Gedanke an Beruhigung der inneren Unruhe mit Alkohol kam auch bei mir auf. Nur hat dies am Ende meiner Trinkerzeit nicht mehr funktioniert. Es kam nicht dieser ruhige, entspannte Zustand – ich wurde gleich betrunken.
    Am Ende konnte ich nicht mehr mit Alkohol leben aber auch nicht ohne – der persönliche Tiefpunkt war nicht mehr weit entfernt.

    Auch ich nahm Medikamente gegen Depressionen am Ende zusammen mit Alkohol.
    Ab dem Beginn meiner trockenen Zeit habe ich jedoch nach ärztlicher Rücksprache darauf verzichtet und die Depressionen verschwanden allmählich – eben auch eine Folge des Alkohols.

    Sport in jeglicher Form kann ich dir nur empfehlen. Das hilft immer. Ob nun in freier Natur so wie bei mir beim Bergsteigen oder im Fitnessstudio. Körperliche Anstrengung setzt Glückshormone frei und außerdem wirkt Müdigkeit auch beruhigend. Als Nebeneffekt bekommst du noch eine Topfigur als Draufgabe, wenn du sie nicht eh schon hast.

    Alles Gute weiterhin!

    LG
    Andreas

    Servus Fantasy !

    Erst durch die Kapitulation dem Alkohol gegenüber bist du wirklich frei und kannst dich auf den Weg machen in ein trockenes, zufriedenes Leben.
    Wenn du das jetzt erkannt hast bist du auf dem besten Weg dorthin.
    Lass dich von nichts und niemand davon abbringen nimm alle Hilfe die du kriegen kannst an und setze die Grundbausteine die hier empfohlen werden um.

    Es gibt nichts Schöneres als ein Leben in zufriedener Nüchternheit.

    Alles Gute auf einem Weg!

    LG
    Andreas

    Servus katharine !

    Auf Anhieb die passende SHG zu finden ist wohl eine Glückssache.
    Ich hatte dieses Glück und fühle mich in meiner realen SHG gut aufgehoben ebso wie hier in diesem Forum.
    Ich finde jedoch, man sollte ruhig die verschiedensten SHG ausprobieren auch mehrmals und dann entscheiden ob und welche SHG man besuchen will.
    Auch hindert dich nichts und niemand daran mit Betroffenen eine eigene SHG ins Leben zu rufen und nach deinen Vorstellungen zu gestalten.
    Wichtig ist nur, dass du trocken bleibst und in deiner Trockenheitsarbeit vorankommst.

    LG
    Andreas

    Servus kawi!

    Für mich haben Rückfälle so lange zum Krankheitsbild gehört bis ich meinen persönlchen Tiefpunkt erreicht hatte. Ab diesem Zeitpunkt durfte und konnte ich kapitulieren und mir ein trockenes und zufriedenes Leben aufbauen. Und ich bin dankbar, dass ich alle Rückfälle überlebt habe, denn das ist nicht immer so. Jeder Rückfall kann der letzte sein, dass sollte man sich immer vor Augen halten.
    Wenn jemand seinen Rückfall als Alibi benutzt hat er seine Krankheit noch nicht verinnerlicht und seinen persönlichen Tiefpunkt eventuell noch nicht erreicht.
    Wichtig erscheint mir auch sowohl in den realen SHG als auch hier im Forum Rückfälle aufzuarbeiten und zu hinterfragen um anderen Alkoholikern die Gelegenheit zu geben, daraus Schlüsse für sich selbst zu ziehen und Gefahrenmomente für die Trockenheit zu erkennen und entsprechend zu reagieren.

    Wir Alkoholiker sind alle und das zu jeder Zeit immer nur eine Armlänge vom ersten Glas entfernt!

    LG
    Andreas

    Nocheinmal servus Roberto!

    Nachtrag:

    Ist deinem Chef eigentlich bewußt, dass Alkoholismus eine durch die WHO anerkannteKrankheit ist?
    Würde er einen Zuckerkranken auch abmahnen, wenn es zu Arbeitsausfällen kommt?

    Das soll aber jetzt kein Freibrief für alkoholbedingte Arbeitsausfälle sein, sondern nur eine Überlegung zur Akzeptanz unserer Krankheit durch die Gesellschaft!

    LG
    Andreas

    Servus roberto !

    Abmahnungen habe ich in meiner nassen Zeit auch bekommen, doch wenn ich saufen wollte hat mich auch das nicht davon abgehalten so wie vieles einen Nicht-Alkoholiker berühren würde ist das zu mir gar nicht durchgedrungen.

    Es ist schön, wenn das für dich eine zusätzliche Motivation darstellt, doch trocken bleiben sollst du nur für dich selbst. So viele Beispiele hier im Forum beweisen, dass das Trockenwerden eben nur aus diesem Grund funktioniert und alle anderen Beweggründe über kurz oder lang wieder zum Rückfall führen.

    Zitat

    Ich kann echt nur zusehen an meiner Trockenarbeit fortzufahren und nicht wieder alte Fehler begehen.
    Wachsam sein zu jedem Augenblick und täglich etwas dazu lernen und glücklich und zu frieden trocken zu leben!!!!!

    Genau das ist es - bleib bei diesen Vorsätzen und verinnerliche sie!


    LG
    Andreas

    Servus brit 123 !

    Freut mich, dass es dir gut geht und du ausgeglichen bist.

    Achtsamkeit gegenüber sich selbst und seiner Krankheit ist für einen Alkoholiker lebenswichtig. Das hast du richtig erkannt.
    Es gibt immer wieder Situationen in denen wir gefordert sind Entscheidungen zu treffen die unsere Krankheit miteinbeziehen um jegliches Risiko für uns und unsere Trockenheit von vornherein auszuschließen.

    Die Vergangenheit lass ruhen, du kannst sie nicht mehr ändern nur akzeptieren - die Zukunft können wir nicht vorhersehen nur annehmen was sie uns bringen wird - nur das HEUTE können wir beeinflussen und im hier und jetzt leben. Und das trocken.

    Wünsche dir und deiner Tochter ebenfalls ein schönes Wochenende!
    Bin jetzt auch eine Woche im Urlaub und werde gemeinsam mit meiner Frau je nach Wetter in den Bergen unterwegs sein.

    LG
    Andreas

    Servus Plejaden !

    Dieses Phänomen kenne ich auch, dass ich speziell am Anfang meiner Trockenheit körperliche Beschwerden - wie Kopf oder Magen/Darmbeschwerden - mit Alkohol in Verbindung gebracht habe.
    Habe mich gefühlt wie nach einer durchzechten Nacht ohne aber was getrunken zu haben. Scheinbar ist das Schmerzgedächtnis auch noch nach längerer abstinenter Zeit etwas irritiert.
    Mittlerweile haben sich diese Zustände normalisiert - ich kann meine körperlichen Befindlichkeiten unverfälscht wahrnemmen - und weiss es gibt eben auch Tage an denen man sich nicht so wohl fühlt. Was auch immer der Grund sein mag - jedenfalls nicht Alkohol!

    Wünsche dir noch recht viele "Wohlfühltage" !

    Lg
    Andreas

    Servus ollic123 !

    Schätze dich glücklich, eine Frau zu haben die soviel Verständnis für deine Krankheit aufbringt und dich in deiner Trockenheitsarbeit unterstützt. Bei mir war und ist es ebenso.

    Aber so viel Verständnis und Rücksichtnahme auf unsere Krankheit wirst du im alltäglichen Leben nicht immer erfahren. Du wirst immer in irgendeiner Form zwangsläufig mit trinkenden Zeitgenossen zusammenkommen daher ist es wichtig sich für solche Fälle Strategien zurechtzulegen.
    Ich komme z.B. bei meiner Führungstätigkeit in den Bergen auch mit Menschen zusammen die Alkohol trinken, da ich mir die Teilnehmer nicht aussuchen kann bzw. sie ablehnen kann nur weil sie Alkohol trinken.
    Meine Strategie besteht dann darin, dass ich ,sollte der Alkoholpegel über das normale Maß hinaus ansteigen kompromißlos diese Hüttenrunde verlasse - mich zurückziehe - einfach weil ich mich unter trinkenden Menschen nicht wohlfühle. Meine eigene Nüchternheit steht an erster Stelle und ich bin bewußt egoistisch in Sachen Trockenheit.

    Veranstaltungen und Feste wo vordergründig Alkohol konsumiert wird meide ich sowieso - einfach weil sie mir nichts mehr geben.

    Eine gute, trockene Zeit dir weiterhin!

    LG
    Andreas

    Servus Iv395 !

    Willkommen hier im Forum!

    Du schreibst:

    Zitat

    Mein 2. aber diesmal ehrlicher Anlauf

    Was war dein 1. Anlauf und was ist dabei passiert?
    Vielleicht magst du darüber schreiben?

    Deinen 2. Anlauf hast du ja schon professionell mit einer LZT begonnen und viele Erkenntnisse gewonnen. Du bist auf dem richtigen Weg gehe ihn unbeirrt weiter! Hier im Forum kannst du viele Wege in eine zufriedene Nüchternheit verfolgen und das für dich passende annehmen und umsetzen.

    Das Belohnungs- und Befreiungstrinken um abschalten oder Probleme vergessen zu können habe auch ich praktiziert, doch am Ende meiner nassen Zeit hat das nicht mehr funktioniert. Der gewünschte Zustand der Leichtigkeit hat sich nicht mehr eingestellt ich wurde gleich betrunken. Das ging so weiter bis zu meinem persönlichen Tiefpunkt an dem ich endlich kapitulieren durfte und mir die Machtlosigkeit dem Alkohol gegenüber eingestehen konnte. Seit diesem Zeitpunkt geht es bergauf und ich bin dankbar für alle Hinweise und Ratschläge die ich hier und in meiner realen SHG bekommen habe.

    Eine persönliche Situation die mich nach 1 1/2jähriger Trockenheit doch wieder ganz schön aus dem Gleichgewicht gebracht hat hatte ich auch(kannst du in meinem Thread: Eine Bewährungsprobe - nachlesen).

    Wie war das erste Mal in der SHG?

    Würde mich freuen bald von dir etwas zu hören!

    LG
    Andreas

    Servus Katharine !

    Ich hatte das große Glück auf Anhieb eine SHG zu finden in der ich mich wohlfühle. Dass das nicht immer so sein muss ist auch bekannt. Aber das Wichtigste ist, dass ich überhaupt in eine SHG gehe und mit anderen Alkoholikern Erfahrung, Kraft und Hoffnung teilen kann. Ob mir jetzt Einzelpersonen sympathisch sind oder ob die Chemie stimmt ist meines Erachtens vordergründig unerheblich. Eine gewisse Toleranz und Demut dem Anderen gegenüber ist von vornherein notwendig.Außerdem lernt man die Menschen erst im Laufe der Zeit einigermaßen kennen.

    Soll aber nicht heißen, dass man nicht verschiedene SHG ausprobieren soll und die für einem persönlich ansprechendste auszuwählen.

    Mit den Internetforen ist es ja ebenso.
    Habe auch in verschiedene hineingeschnuppert und mich dann für die Aufnahme in dieses Forum beworben, weil mir eben der Umgang und die Forenregeln zugesagt haben.

    Als Quitessenz bleibt jedenfalls: Ich mache etwas für mich !

    Lg
    Andreas