Servus Iv !
Es freut mich wirklich zu lesen, dass du auf einem guten Weg in die Trockenheit bist.
In den Anfangszeiten meiner Trockenheit traten auch bei mir gehäuft diese Zustände von innerer Unruhe auf. Das hat sich aber mittlerweile zum einen von selbst weitgehend beruhigt und zum anderen weiß ich wenn solche Zustände auftreten wie ich darauf reagieren muss. Wie hier schon geschrieben wurde helfen in solchen Situationen die verschiedensten Entspannungs- bzw. Meditationsmethoden. Ganz besonders spreche ich auf bestimmte Arten von Musik an die mich in einen Zustand zwischen wachen und träumen versetzen. Du musst halt herausfinden was dir am Besten tut.
Ebenso wie die Unruhezustände verschwinden auch die Gedanken an Alkohol in bestimmten Situationen bzw. werden weniger. Das ist ganz normal. Und der Gedanke an Beruhigung der inneren Unruhe mit Alkohol kam auch bei mir auf. Nur hat dies am Ende meiner Trinkerzeit nicht mehr funktioniert. Es kam nicht dieser ruhige, entspannte Zustand – ich wurde gleich betrunken.
Am Ende konnte ich nicht mehr mit Alkohol leben aber auch nicht ohne – der persönliche Tiefpunkt war nicht mehr weit entfernt.
Auch ich nahm Medikamente gegen Depressionen am Ende zusammen mit Alkohol.
Ab dem Beginn meiner trockenen Zeit habe ich jedoch nach ärztlicher Rücksprache darauf verzichtet und die Depressionen verschwanden allmählich – eben auch eine Folge des Alkohols.
Sport in jeglicher Form kann ich dir nur empfehlen. Das hilft immer. Ob nun in freier Natur so wie bei mir beim Bergsteigen oder im Fitnessstudio. Körperliche Anstrengung setzt Glückshormone frei und außerdem wirkt Müdigkeit auch beruhigend. Als Nebeneffekt bekommst du noch eine Topfigur als Draufgabe, wenn du sie nicht eh schon hast.
Alles Gute weiterhin!
LG
Andreas