Beiträge von soul42

    Hallo christel,

    ich finde aus auch klasse, das du nichts mehr seit tagen trinkst. durch die gruppe habe ich meinen besten freund kennen gelernt, er sagte mir, wenn irgendetwas sein sollte, ein "saufdrang", ein problem wo ich wieder anfangen könnte zu trinken, ruf mich lieber am tag oder aber auch in der nacht an und rede mit mir, statt zur flasche zu greifen.
    es ist sehr wichtig, das du jemanden zum reden hast.
    bleib weiterhin standhaft

    viel kraft und lg grüsse
    soul

    Hallo mitch,
    ich sehe bei dir eine grosse hilflosigkeit, die aber ganz normal ist.

    leider ist es bei vielen (wie auch bei mir damals) so, das sie erst regelrecht "auf die schnauze fallen" müssen um zu sehen, JETZT MUSS ICH WAS TUN.
    ich habe viele menschen in den jahren meiner alkoholabhängigkeit kommen und gehen sehen, einige haben es geschafft, einige hängen immer noch an der flasche, andere wiederrum haben sich regelrecht "tot gesoffen".
    es gibt leider nur sehr wenige, die es wirklich schaffen, aus dem teufelskreis rauszukommen und dann aber auch trocken bleiben.
    ihr tut eure bestes, und ich weiss auch, wie sehr das weh tut, zusehen zu müssen, wie sich ein mensch so kaputt macht.
    nur leider kann man in ein "alkoholiker hirn" nicht reinsehen, ich meine damit, gedanken lesen.
    er hat bestimmt ängste, mehr als du glaubst, aber der alkohol nimmt ihm die angst.
    ER muss wissen, wie weit er jetzt noch geht, denn abhalten kann man ihn nicht (ich spreche aus eigener erfahrung)
    ich wünsche euch viel kraft, denn die braucht ihr auch, und vorallem einsicht für deinen kollegen
    lg soul

    Hallo,

    dein arbeitskollege ist körperlich und psychisch abhängig.

    ich möchte jetzt mal meine erfahrungen in dieser situation ansprechen. bei dem lesen der postings hatte ich ein totales deja vu erlebnis.

    er geht nicht zur arbeit, dann der satz: "ich komme am bahnhof nicht vorbei" etc, dann die "auflagen": wenn du nicht aufhörst, dann verlierst du das und das..
    ich versetze mich jetzt mal in seine lage, ich versuche es zumindest: "ich habe angst, angst OHNE alkohol leben zu müssen, was kann ich denn schon verlieren, habe doch schon fast alles verloren, ich habe JETZT den es-ist-mir-scheiss-egal-effekt". er braucht den alkohol, und wenn er ihn hat, denkt er nicht mehr nach, sondern fühlt sich in diesem moment sogar noch wohl. wenn man dann aber nach hause kommt, und die situation sieht (sprich familie, arbeit usw), steigt in ihm eine fürchterliche angst hoch UND das schlechte gewissen. also: er trinkt wieder, nicht nur um den "flattermann" weg zu bekommen, sondern auch die angst wegzutrinken. einreden, er solle doch das und das machen, ich glaube nicht, das es gross hilft, denn (ich rede jetzt wie ich gedacht habe), "es ist mir egal was die sagen", und "die nerven", "ich fühle mich so unter druck".
    ich denke man kann nur "versuchen" ihm zu helfen, aber wenn die einsicht fehlt, dann kann man reden wie man will, ER muss es wollen.

    ich hoffe es ist nicht ZU durcheinander geschrieben.
    lg soul

    hallo timo,
    Erste Stiche im rechten Bauchbereich machen mich unruhig denke es ist kein gutes Zeichen. Habe am nächsten Tag oft Angstgefühle und bin unruhig sowie Schweißausbrüche...
    ...das sind wohl ersten anzeichen von entzugserscheinungen. an deiner stelle würde ich so schnell wie möglich den hausarzt aufsuchen und einen entzug machen.
    ich kenne diese erscheinungen noch aus meiner trinkerzeit, bauchkrämpfe, innerliche unruhe, schweissausbrüche, Angstzustände.
    DANN nämlich trinkt man weiter, umd diesen zustand wieder weg zu bekommen. DAS ist DER TEUFELSKREIS.
    unternimm so schnell wie möglich etwas, um zu einer entgiftung zu kommen !!!
    lg soul

    Hallo,

    ich hätte zu diesm thema noch ein buchvorschlag, ich habe es mal geschenkt bekommen, aber noch nicht gelesen :oops:

    werde es aber nachholen und dann weiter zu diesem thema posten.

    ich nenne euch aber einfach mal titel usw

    "Frauen und Alkohol" von Anja Meulenbelt, Anke Wevers und Colet van der Ven
    erschienen im Rowolt Verlag
    ISBN 3-498-04392-7

    lg soul

    hallo sophie,

    ich möchte mich soweit den anderen mal anschliessen, versuche mal abends einfach das bier wegzulassen, sucht dir etwas anderes, was du statt dessen trinken könntest. es gibt so viele tolle sachen die KEINEN alkohol enthalten.
    was passiert wenn du dir erst mal eine woche setzt, das bier GANZ aus deiner wohnung entfernst, d.h. eine alkoholfreie wohnung hast. (auch keine reserven im schrank)
    wie gesagt, setzt dir eine woche ohne alkohol, wenn du die schaffst, dann die zweite.
    auch OHNE alkohol kann man sehr gut leben.
    wenn du nach paar tagen merkts, etwas stimmt mit deinem körper nicht, dann würde ich doch mal mit meinem hausarzt reden, und eine entgiftung machen.

    ich wünsche dir viel kraft
    lg soul

    Hallo sophie,
    ich zitiere mal deine Frage: Wie hast du das gemacht, den ersten Tag ohne Alk?

    DAS kann ich dir so nicht direkt beantworten. bei mir hingen viele dinge dran, warum ich trocken wurde, und vorallem auch BLIEB !!

    mit meiner trinkerei, es war schon eine reine sauferei, bin ich so sehr abgerutscht, das sich ei mir schon der "scheiss-egal-effekt" eingesetzt hatte. ich war körperlich UND psychisch vom alkohol abhängig, nur noch der tod hätte mich irgendwie noch von dem zeugs erlösen können, waren meine gedanken, bis mein kind auf die welt kam.
    auch da trank ich noch. weil ich mit kind trotzdem einsam war, das wort EINSAMKEIT hatte mich oft verführt (wahrscheinlich wurde auch deshalb mein bester freund die flasche).
    es ging so weit, das ich innerhalb des ersten lebensjahres meines kindes ein paar mal das jugendamt hatte, sie nahmen mir später das kind auch durch einen familienrichter weg, mit der auflage: entgiftung und therapie, oder mein kind ist für immer weg.
    DA brannte bei mir im kopf dann das lämpchen, ich holte mir mit meiner familienhelferin einen termin zur entgiftung, einen platz in einem krankenhaus für eine langzeittherapie auf einer mutter-kind-station in gütersloh.
    d.h. für mich, entgiftung, nach hause, mein kind bekam ich zurück und anschliessend, drei tage später nach gütersloh, für 4 monate.
    während der therapie lernte mein kind laufen, ich sah NÜCHTERN die ersten schritte von ihr, all das hätte ich versäumt, wenn ich weiter getrunken hätte, was hätte ich verpasst... :shock:
    seit dem ersten tag, als ich wieder zu hause war, schwor ich mir, KEINEN alkohol mehr!!! ich entfernte alles, was nur im geringsten damit zu tun hatte: flaschenöffner, bier- und schnapsgläser, etc. ich besuchte eine gruppe, wo ich auch meinen besten freund kennen lernte.
    wie ich schnell merkte, es geht auch OHNE alkohol, im laufe der zeit, lernt man nüchtern zu feiern, zu denken und zu SEHEN, vorallem zu LEBEN, was man vorher versäumt hatte, DAS ist mir alles wichtig geworden.
    mittlerweile habe ich schon längst das volle sorgerecht für meine tochter zurück, und ich geniesse es, ihr leben und ihr aufwachsen zu sehen.
    DAS alles spornt mich an, nicht mehr zu trinken, wozu auch? es gibt so viele tolle drinks OHNE alkohol, mit denen man sich abends vor den fernseher setzen kann, denk mal darüber nach.
    ich lebe seit fast 13 jahre alkoholfrei, und ich vermisse ihn absolut nicht.

    lg soul

    PS: oops, SOO lang geworden

    Hallo Robert,
    ich wollte UNS FRAUEN nicht als bemittleidenswerte alkoholiker betiteln.
    ich wollte einfach nur mal damit sagen, das frauen eher abhängig werden als männer. ich zitiere mal:

    Frauen werden schneller abhängig als Männer. Der weibliche Körper verträgt weniger Alkohol, aber auch eine Frau kann natürlich durch regelmäßigen Alkoholkonsum eine gehörige Toleranz aufbauen (durch die Gewohnheit wird mehr Alkohol "vertragen"). Entscheidend ist jedoch nicht die Alkoholmenge sondern die Blutalkoholkonzentration (BAK). Die BAK hängt mit dem Körpergewicht zusammen und Frauen bringen in der Regel nicht so viel wie Männer auf die Waage. Zudem besteht der weibliche Körper zu 50 Prozent aus Fettgewebe, bei Männern sind es 40 Prozent. Das Fettgewebe ist weniger gut durchblutet als das übrige Gewebe, welches höhere Anteile an Wasser besitzt. So wird die selbe Menge Alkohol im Körper eines Mannes stärker verdünnt, was sich in einer niedrigeren BAK wiederspiegelt. Außerdem wird Alkohol im männlichen Körper schneller abgebaut - dieser Prozess setzt bei Männern bereits durch bestimmte Enzyme im Magen ein. Bei Frauen werden diese Enzyme erst im Darmtrakt aktiv.
    Quelle:https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…ehring/frau.htm

    keine frage, ein alkoholiker ist ein alkoholiker, keine frage. ich wollte damit auch nur eine info reinstellen, das frauen anders auf alkohol reagiern als männer.
    lg soul

    Guten morgen Gästin,

    ich finde es SEHR gut, das du für dich deine abhängikeit erkannt hast, denn wie gesagt, das regelmässige trinken IST eine abhängigkeit, die dann zur sucht wird.
    bei mir steigerte es sich leider, ich meine damit die menge UND später die %zahl des jeweiligen "getränks".
    es gibt auch verschiedene arten des alkoholikers: z.b. den quartalssäufer, den spiegeltrinker, den gewohnheitstrinker, zu letzteren würde ich dich zählen.

    gut das du die kurve bekommen hast, und versuchst,deine abende anders zu gestalten, als mit einer flasche wein.
    es wird wohl noch eine weile dauern, bis du DEINEN weg gefunden hast, aber dir richtung stimmt.

    lg soul

    @ vanillili,
    na, 60% ist ja nicht gerade wenig, nochmal glück gehabt.

    aber es ist immer alkohol in der schwarzwälder-kirsch-torte, LEIDER :(.
    ich als kuchen-und tortenfanatiker muss leider auch auf diese verzichten.
    gerade bei torten achte ich darauf, ob alkohol drin ist oder nicht, denn GERADE der alkoholGESCHMACK signalisiert dem gehirn: "da war doch mal was?", DAS macht mir immer regelrecht angst.

    aber ich habe da mal ne frage an dich: WAS für ein komisches gefühl hattest du? den drang nach trinken? oder eher ein "schlechtes-gewissen-gefühl"?
    ich wünsche noch ein schönes WE

    lg soul

    Hallo,

    ich hätte mal eine frage zum kaufverhalten von lebensmitteln der einzelnen.
    lest ihr auf jeder packung die zusammenstellung bzw zusammensetzung durch, ob dieses lebensmittel alkohol enthält?
    wie z.b. weinsauerkraut, weinessig, usw. wird es von euch gekauft? oder greift ihr dann doch lieber zu einem anderen?

    wenn ich etwas kaufe, seh ich schon zu, dass ich "alkoholfreie" lebensmittel kaufe, obwohl ich zugeben muss, das ich mittlerweile weinsauerkraut esse.
    ich habe mit den jahren der trockenheit gelernt, WAS ich essen kann, wie weit ich darauf achten muss, was wo wieviel alkohol drin ist und was mir "schaden" zufügen könnte. (vorallem wenn es nach alk schmeckt)

    ein erlebnis möchte ich aber hier noch aufführen. ich kaufte mir einmal eine flasche blutorangensaft, der mit grapefruitsaft gemixed war (was ich im sommer sehr erfrischend fand), dieser saft schmeckte aber dermassen nach "campari", ich schüttete diesen saft in den ausguss.
    SO KANN ES AUCH GEHEN.
    man lernt mit den jahren "einzukaufen", und was man sich zumuten kann, welche lebensmittel einem gefährlich werden können.
    am anfang der trockenheit ist man schon fast panisch, was die vorsichtigkeit betrifft, obwohl es WICHTIG ist.
    ich wünsche allen ein schönes WE
    lg soul

    Nabend Karsten und natürlich allen anderen,
    NATÜRLICH kannst du es benutzen.

    ich habe es gern getan, vorallem um mal zu sehen, WO überall in lebensmitteln die gefahren stecken KÖNNTEN. es hilft mir und hoffentlich auch anderen, trocken zu bleiben, denn, wie man sieht, ist man ja doch einigen gefahren ausgesetzt.

    ich finde es auch wichtig, mal auf diverse medikamente aufmerksam zu machen, die alkohol enthalten. jeder trockene sollte daher auch den arzt aufklären, dass er alkoholiker ist, denn auch dort lauern gefahren !!!

    allen einen schönen, trockenen abend und eine gute nacht.

    soul

    Hallo,
    ich habe hier auch noch einige Beispiele finden können, bei manchen lebensmitteln ahnt man wohl gar nicht, dass dort alkohol drin sein könnten:

    Speiseeis: Tropic-Eis, Marzipan-Eis, Likör-Eis und viele Eisbecher

    Möglicher Inhalt: Amaretto, Eierlikör, Mandellikör, Rum, Alkohol

    --

    Süßigkeiten: Cremeschnitten, Pralinen, Ostereier und sonstige gefüllte Schokoladenartikel, Marzipan, Wingummi, Traubenschokolade.

    Möglicher Inhalt: Alkohol, Rum, Winbrand, Liköre, Kirschwasser, Calvados

    --

    Konfitüren / - Spezialitäten: Herrenkonfitüre, Zwetschgenkonfitüre, Erdbeerkonfitüre, Schwarzkirsche

    Möglicher Inhalt: Whisky, Rum, Sherry, Kirschwasser

    --

    Süßspeisen: Cremespeisen, Herrenspeisen, Tiramisu

    Möglicher Inhalt: Rotwein, Weisswein, Rum, Eierlikör, Amaretto, Weinbrand, Mandellikör

    --

    Suppen: Ochsenschwanzsuppe, Geflügelcremesuppe, Pfifferlingcremesuppe:

    Möglicher Inhalt: Weinbrand, Sherry, Madeira, Rotwein, Weisswein

    --

    Soßen: Barbeque, Tomatenketchup, Cocktailsoße

    Möglicher Inhalt: Gin, Weinbrand, Sherry, Cognac

    --

    Käsegerichte: Käsefondue

    Möglicher Inhalt: Weisswein, Kirschwasser

    --

    Aromen: Vanille Aroma

    Möglicher Inhalt: Alkohol

    --

    Gebäck: Kuchen, Kleingebäck, Torten, Gebäckschnitte, Stollen, Lebkuchen, Marzipan sowie Back-Aroma Rum, Arrak und Amaretto:

    Möglicher Inhalt: Rum, Kirschwasser, etc.


    Weitere:

    Diverse Fleischgerichte, Fischgerichte können Alkohol enthalten.

    Flambierte Gerichte

    Diverse Cocktailsaucen, Worcestersauce

    Verschiedene Weichkäse-Sorten

    Mit Alkohol abgeschmeckte Marmeladensorten

    Weinschaumcreme oder Sabbaione

    lg und einen schönen, trockenen abend noch
    soul

    Hallo,
    ich möchte hier mal kurz schildern, wie es nach der therapie für mich aussah, das NEUE leben.
    IN der therapie war ich ja "geschützt", ich war in einer klinik, mitten im wald, weg von meinem umfeld, weg von meinen "säufer-kumpels", aber die frage ist doch, was passiert, wenn ich wieder in meine gewohnte gegend nach hause komme?
    ich musste in den läden einkaufen, wo ich vor der therapie mit zitternden händen meine letzten groschen für bier ausgegeben hatte. JEDER wusste bescheid, schoss es mir beim ersten einkauf durch den kopf, ich MUSS vorbei an den schnaps regalen, wo ich früher meinen geliebten apfelkorn kaufte, und jetzt kauf ich brause und saft.
    es stieg natürlich angst in mir hoch, JEDER SIEHT ES MIR AN, JEDER SIEHT DAS DU EIN ALK WARST UND BIST, aber die reaktionen der verkäuferinnen, die ich seit jahren kannte war ganz anders. sie sagten mir, wie gut ich jetzt aussehen würde, (ich habe sehr abgenommen), und wie toll sie es fänden, dass ich jetzt kein bier o.ä. kaufen würde. DAS machte mich ein wenig stolz und auch befreiter von meiner angst.
    leben OHNE alk, fast unvorstellbar, ich musste aber alte rechnungen und schulden aufarbeiten, die man in den jahren vergas zu bezahlen, die wohnung MUSSTE ICH FÜR MICH renovieren, möbel umstellen, ich wollte nicht mehr an mein altes leben anknüpfen. mit meinen trinker-kumpels wechselte ich nur noch paar worte, ich suchte mir ein neues umfeld.
    ich feierte meine erste geburtstagsparty OHNE alk, es war auch lustig, mit tanz und viel kuchen, musik und brause. es ging, und geht heute noch, nach fast 13 jahren.
    jedes geschaffte jahr feier ich ein wenig, und dieser erste tag des trocken seins, ist mir schon fast wichtiger als mein geburtstag.
    wichtig ist es trocken zu werden UND vorallem trocken zu bleiben.
    wenn mir auf irgendwelchen feiern mal ein glas sekt o.ä. angeboten wird, sage ich "danke, aber ich mag keinen alkohol", oder jetzt schon scherzhaft "danke nein, ich bekomm davon pickel", jeder in meinem umfeld akzeptiert es.
    das erste jahr des trocken seins war für mich ein lernen des LEBENS, alles neu entdecken, was ich bisher nur "zu" kannte, es war schwer in der ersten zeit, aber gruppen und mein bester freund, auch ein ehemaliger, haben mich dabei sehr unterstützt, nicht zu vergessen meine damalige lebensgefährtin.
    ich bin dankbar für jedes jahr, das ich trocken bin
    lg soul

    Willkommen Andy,

    schön zu hören das es wieder einer geschafft hat. weiter so.
    ich hoffe auch das wir trockenen auch unterstützen können, denn bei vielen ist es auch die hemmschwelle zum arzt oder zu beratung zu gehen mit den worten: "ich bin alkoholkrank".
    von mir, wie gesagt, ein

    herzliches willkommen :)

    lg soul

    Hallo,
    ich möchte hier auch kurz "meine" therapie-klinik vorstellen.
    ich hatte das glück, mit meinem kind zusammen, damals war sie knapp ein jahr alt, in die bernhard-salzmann-klinik in gütersloh zu kommen, und zwar gleich nach meinem entzug in berlin-kreuzberg.
    über die klinik muss ich sagen, sie ist von den therapeuten her UND der kinderbetreuung sehr gut. obwohl das ganze kein zuckerschlecken war, sprich arbeitstherapie und viele gespräche, hat es mir doch geholfen, das ich bis heute heute trocken geblieben bin.


    ich stell hier mal den link dieser klinik ein:
    https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…h_salzm_klinik/

    lg soul

    Guten morgen zusammen,
    ich als trockene könnte mich jedesmal aufregen über die TOLLE werbung im TV für bier, schnaps, etc..
    es wird IMMER gezeigt, wie toll man mit alk feiern kann, wie irre das bier im glas beim einschenken zischt, und wie tolle gruppen lustig sein können bei einer feier, wenn mit kleinen fläschchen gesellschaftsspiele gespielt werden...
    es ist MEHR als animation zum trinken. geht denn ein lachen, ein feiern denn hauptsächlich nur mit alk?
    zigarettenwerbung wurde verboten, (obwohl ich das kleine HB männchen mochte), aber warum nicht ein verbot für alk?
    kleiner frust den ich mal los werden wollte.
    lg und weiter trocken bleiben
    soul

    Hallo Michaela,
    auch von mir ein herzliches willkommen und weiter so !!!
    tolle leistung, und weiter so...
    ich persönlich nehme auch lieber den "schwierigeren"weg und LÖSE meine probleme anstatt zur flasche zu greifen und die probleme einfach mal "weg zu trinken", denn auch probleme und schwierige situationen machen LEBEN aus.
    ich wünsche dir noch eine lange, lange trockene zeit.
    lg soul