Beiträge von dagmar007

    Auch ich hatte im Freundeskreis eine Freundin, die Selbstbord beging. Sie drohte nicht, sie tat es .... und starb elend.... Ich machte mir sehr viele Vorwürfe, sie war kein Trinker sondern "nur" depressiv, traurig und nicht mehr am Leben interessiert.

    Bei meinem EXXI wollte ich nur laufen und habe die Beine in die Hände genommen. Hier als schuldige da zu stehen, weil Hormone und Gefühle verrückt spielen, dank einem Gift, welches er sich zuführt. Oh nein, zumal ich als damals aktive Co ganz leicht in den Schuldgefühlen zu treffen war.

    Als Teenie habe ich einen Abschiedsbrief von jemandem gefunden - Polizei informiert. Die sind nämlich neutral und wissen wen sie dann zusätzlich einbinden.

    Ja, man sollte es ernst nehmen. Und zwar in sofern, dass es für uns schädlich ist solche Erpressungen serviert zu bekommen. Wer uns droht schuld daran zu sein, dass er/sie nicht mehr leben will kann uns nicht gut tun. Dieser Mensch benötigt Hilfe, aber fachliche!!!

    Lieben Gruß von Dagmar

    Weißt Du, liebe Monty, ich glaube, dass ist eines der Dinge - das positiv sehen - welches ich erlernen musste über den Ausstieg aus der kranken Beziehung, in der ich nur vegetiert und nicht mehr gelebt hatte.

    Ich durfte lernen, vieles ander(e)s sehen zu dürfen, wieder die kleinen Dinge sehen zu können, mein kleiner Helfried (ein Igel im Garten und und und)

    Gerade heute der Tag hat mich wieder (positiv) überfordert. Ich bin groggy und neben der Spur, aber es war schön Hilfe zu haben, damit es in meinem Haus nicht mehr so zieht, es wurde manches isoliert. Dann bekam ich ziemlich viele Backmischungen und die Zusicherung ein weiteres Paket sei von einer Mühle an mich unterwegs. Das ist mein Brot für das nächste Vierteljahr, ich habe ja einen freundlichen Freund namens Brotbackautomaten.

    Ich war am Bewerbungen schreiben und der Besuch kam, also aus alles rausgerissen und neben der Spur, aber glücklich, wenn ich mal denn, später, runtergekommen bin.

    Meiner Ex-Kollegin geht es wieder besser (leider) wird sie ab nächste Woche wieder arbeiten, aber der Anfall ist soweit verdaut. Sie hätte noch mehr Pause benötigt (meine ich) aber dass kann nur sie entscheiden, erst mal bin ich froh, dass es ihr so weit gut geht. Sie sagte, es war ein Schlag in dem Hause dass ich gehe - und so schnell. Klar, das schnell lag daran, dass ich es mir hatte gut vorstellen können und somit alles an Urlaub und Plusstunden gespart hatte. Gott sei Dank - so sind nun die Unterlagen und Bewerbungshomepage auf aktuellem Stand und Zeugnis eingearbeitet.

    Ja Nancy, es gilt jetzt eben sehr auf sich selber zu achten: sich nicht überrollen zu lassen von zu viel input und sich selber immer wieder die Waage zu halten, sich selber nicht zu verbarikadieren und gleichzeitig zu sehr zu verändern. Es geht, aber es ist wirklich ein Blick von oben auf mich herab nötig - und ein Tritt gegen mein eigenes Schienbein auch zuweilen.

    Nun, aber ich denke, eben das ist der nächste Lernschritt. Denn eines ist für mich schon sehr lehrreich gewesen, wo ich früher dachte nur ein Partner fängt mich auf, so ist das einfach nicht mehr so.... Ich weiß noch, vor vielen Jahren sagte ich mal, wenn schon nichts so geht wie ich es wünsche, dann doch bitte die Partnerschaft. Wohl dachte ich, dass wäre einfacher als der Rest.... ich weiß es nicht, aber wohl genau damit habe ich den Rest verkorkst weil ich konzentriert auf einen Partner war.

    Nun ja meine Lieben, nun versuche ich runterzukommen und mir zu überlegen, wo ich nun die ganzen Brotbackmischungen unterbringe, über die ich mich tierisch freue....

    Lieben Gruß von Dagmar

    ***wieder selber backen, so irrig das klingt, auch darauf freue ich mich****

    Hallo Ihr Lieben,
    danke für Euer Zutrauen in mich, wenn ich also mal niederhängen sollte dann schreie ich HILFE, um aufgebaut zu werden.

    Wißt Ihr was? Ich habe immer noch nicht genug Zeit das alles zu tun was ich möchte ;) Jetzt kommen ja noch Bewerbungen ect. dazu. Wäre eigentlich schön gewesen, diesen jetzigen Urlaub nur als Urlaub betrachten zu dürfen, aber nun ja, ich will ja auch das Gefühl haben ich tue etwas...

    Lieben Gruß von Dagmar
    die gerade dabei ist den Garten winterfest zu machen bzw. die Pflanzen ins Haus zu holen, bei meiner Anzahl ein Mehrtageswerk.... Katzenminze (aus eigenen Samen) einsäen, ect. pp, alles Dinge, die ich sonst nicht hätte machen können.

    naaaaa looooooooogoooooooo,
    wie Melinak schon sagt nicht ans Telefon gehen - im Notfall eine neue Rufnummer, oder milder einen Apparat/Anschluss der die Anrufernummer erkennen lässt.
    Ich hatte einfach immer den AB drin.

    Lieben Gruß von Dagmar

    davon mal abgesehen ist das eine Bedrohung, die der Polizei gemeldet gehört. Allerdings: die Jungs und Mädels dort sind auch nicht blöde oder lassen sich verarschen: Wenn Du den Gedanken der Trennung nicht durchziehst, dann wäre es unfair sie um Hilfe zu bitten!

    Liebe Monty, liebe Mitstreiterin,
    haben wir etwas gelernt in der letzten Zeit?
    Ja, haben wir - wir sind nämlich etwas wert und können was - Fehler machen wir natürlich auch, denn wir sind Menschen.

    Will ein Arbeitgeber uns nicht, o.k. seine Wahl (die wohl mehr mit seiner Wirtschaftslage als mit uns zu tun hat). Nein, ich weiß zwar auch nicht wie ich überleben soll, aber ich werde es versuchen.

    Ich bekomme demnächst bswp. ein Paket Brotbackmischungen, Tauschgeschäft, ich schreibe darüber. Bingo.... geht nicht bei allem, aber ist eine Kleinigkeit.

    Und Monty, worauf ich stolz bin, ich brauche nicht mehr den Exxi mit seinen Ratschlägen, die für mich als Person nicht anwendbar sind. Aber seine Wut brachten und sein Unverstädnis wenn ich nicht so handelte wie er meinte.

    Ich hätte nicht gedacht, dass ich die Trennung von dort so leicht verkrafte (nicht von den Kollegen, aber die melden sich per Telefon oder kommen vorbei). Ich hätte gedacht ich stürze psychisch ab. Wohl aber muss ich auf mich aufpassen, dass ist keine Frage....

    Lieben Gruß und toi toi toi
    von Daggi

    Ja, liebe Gotti, finanziell kommt es dicke, d. h. ich habe es ganz "dünne" reicht mal grad für die Miete ... aus....

    ... die Kollegen fehlen einfach nur, lassen sich aber regelmässig blicken oder rufen an....

    Aber: die Überlebensangst die dort besteht, die ständig reduzierten Einnahmen, stillschweigende Preiserhöhungen, Zusammenbrüche von Kollegen, nein, dass ich das nicht mehr erleben muss ist gut für mich.

    Als ich dort war habe ich das Beste daraus gemacht, weil ich eben nicht arbeitslos war. Nunmehr mache ich aus der Arbeitslosigkeit das Beste um manches andere nicht mehr sehen zu müssen.

    Wer weiß, für was es gut ist...

    Lieben Gruß von Dagmar

    Wißt Ihr, ich denke das ist ein Lernweg, der über einen längeren Zeitraum geht.

    Mein Arbeitsvertrag wurde ja nicht verlängert. Früher wäre ich durchgedreht vor Zukunftsangst. Nun - dieses Mal war es anders.... Nachdem mein Chef sagte es würde nicht verlängert werden und noch viel blabla nachschicken wollte, was er alles hätte versuchen wollen, da unterbrach ich ihn mit den Worten "darf ich davon ausgehen ein gutes Zeugnis zu erhalten?"

    Mich interessiert nicht was hätte können sein sollen und er gerne hätte versucht sondern Fakt ist was das Endresultat besagt.

    Meine Kolleginnen bekamen den Mund nicht zu als ich ihnen nach dieser Entscheidung sagte: "in jedem Ende liegt auch ein Anfang und somit eine neue Chance"

    Die eine Antwort war "so kann man es auch sehen" die andere "so könnte ich das nicht sehen". Neeee, konnte ich früher auch nicht. Aber warum Energien fürs gestern vergeuden wenn die doch besser im heute und morgen untergebracht sind.

    Vielleicht heule ich in drei Monaten, den mein Arbeitslosengeld wird nicht mal für die Miete reichen, aber dann heule ich morgen und noch nicht heute..... Ändern würde das heutige weinen auch nichts, außer mir die Kraft zu nehmen.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Ähem,
    meinst Du, ein Gespräch tut Dir heute bzw. morgen gut? So frisch danach hast Du vermutlich noch keinen "Bodenkontakt" und vermutlich auch keinen Abstand.

    Gut, vielleicht ist es für Dich wichtig und besser. Ich bin mit diesen Gesprächen auf die Nase gefallen weil immer meine Liebesknöpfe und die "Es tut mir so leid" Masche und "ich liebe Dich doch" präsentiert wurde dass ich immer weniger stabil blieb.

    Auch die Begléiter bekommen im Regelfall Mitleid mit dem Süchtigen (wissen zumeist auch nicht, dass nur "wollen" nicht genügt weil bereits der Stoffwechsel das Gift verlangt) und wünschen sich Verständis und eine weitere .... wie viele noch ... wie viele waren schon .... Chance.....

    Ich wünsche Dir viel Glück,

    lieben Gruß von Dagmar

    Na, lieber Tigger,
    wie war es denn bei Dir? Haben Dir gute Worte geholfen?? Kompliment übrigens, dass Du es geschafft hast!!!

    Herz- und Leberbeschwerden ... ich bin mir immer nicht im Klaren, ob diese Menschen wirklich körperliche Probleme haben (denn dann wäre ja ein Arzt angesagt) oder ob um Mitleid geheischt wird im Sinne von "Ach ich Armer, helf mir doch, aber bitte mit Stoff".

    Ich habe mal zu einem Freund gesagt so lange Du so auftrittst mag ich keinen Kontakt zu Dir haben. Er war noch nicht total unten und sagte später, dass wäre einer der Punkte gewesen, die ihm hätten zu denken gegeben. Der Auslöser bei ihm war der Führerscheinverlust.

    LIeben Gruß von Dagmar

    Liebe Du bist nicht machtlos :)
    Nun, es gibt Dinge, die Du nicht ändern kannst, bspw. Deine Klamotten und Dinge, an die Du (derzeit) nicht rankommst. Hier solltest du mal mit der Polizei sprechen. Ich gehe davon aus, dass dein eingetragener Wohnsitz auch seiner ist. Es gibt Polizeibeamten, die sehr wohl Menschen sind und helfen. Eine kleine Begleitung tut Wunder.... ich kannte solche Beamte.... gerade bei Suchtpartnern haben diese Menschen oft ein großes Wissen um die Gefahren für Angehörige.

    Lieber Matthias,
    Du sprichst an was mich seit Jahren immer noch bewegt und mit Fragezeichen ausgefüllt ist. Woher kommt diese Aggression? Ich habe soviel Wut gespürt und Hass ... auf sich selber.... auf andere .... auf die Unzufriedenheit, das alles gepaart mit ganz viel Selbstmitleid und "keiner versteht mich". Ist es dieses keiner versteht mich und jeder sieht mich falsch, warum sieht keiner in mir die "tolle" Person was zu Gewalttaten führt? Ist es so, dass manche Menschen die Gewalt gegen sich selber richten und andere gegen Angehörige oder Außenstehende oder ist Aggression zumeist nach Außen gerichtet.

    Ist es wirklich eine Folge des Konsums oder der verrückt spielenden Psyche. Ehrlich gesagt, ich peile es nicht - es begleitet nicht mehr mein Leben - aber die Frage danach doch....

    Es ist wohl so, lieber Matthias - wurde mir hier gesagt - dass die wenigsten ihre Drohungen in die Tat umsetzen, mein Exxi hat es - wobei es nicht zu körperlicher Gewalt kam sondern nur zur Sachzerstörung. Dennoch: angekündigt und im richtigen Moment durchgedreht ... vermutich je nach Belastungszustand....

    Das war dann auch der Moment wo ich panisch die Notrufnummer wählte und zum ersten Mal super Beamte da waren.... Glaubt mir, hinterher hatte der mehr Angst als ich ;)

    Lieben Gruß von Dagmar

    Sehr gut, Mijou77,
    aus vielen Gründen:

    - du bringst Dich in Sicherheit
    - Du redest mit seinen Eltern und machst kein Geheimnis
    - Du erkennst wieviel Macht und Gewalt in der Krankheit steckt
    - Ich hatte über ein Jahr noch Angst, und noch jetzt reagiere ich bei dem Autotyp....

    Hätte, haben, könnte, sollen ist egal. Jetzt zählt - und vor allen Dingen dass Du Dir die Vorkommnisse merkst und nicht durch schöne Worte umfällst, denn dann wirst Du unglaubwürdig. Davon einmal abgesehen würdest Du dann vermutich alle Selbstachtung verlieren, weil es irgendwann (ohne Hilfe und Selbsterkenntniss des Alkoholikers) wieder aussähe wie heute.

    Wenn sie den Hund nicht heute bekommen, dann später - es wird klappen!!!!

    Man/frau veriert Kraft in einer solchen Beziehung - manchmal dauert es ewig bis sie wieder kommt. Nun zwei Jahre nach dem Ende habe ich das Gefühl sogar mehr Kräfte als je zuvor entwickelt zu haben, aber dazu musste ich erst am Kraftpunkt 0 sein.....

    Lieben Gruß von Dagmar

    p.s.s Polizei zu informieren ist wichtig und alle Vorkommnisse zu protokollieren, Datum, Personen, Geschehniss und wenn es nur so lapidar klingt. Das ist aber nur dann "interessant" wenn nicht auch Du kontaktest, denn dann ist alles keine Belästigung von ihm sondern "Familienkrach".

    Hallo Ihr Lieben,
    danke für Eure lieben Zeilen, die tun richtig gut :)

    Denn "gut" geht es mir nicht im Sinne von "keine Bedenken oder keine Zukunftsangst". Aber ich will mir den heutigen Sonnentag nicht versauen lassen in dem Wissen, es wird morgen anders sein. Denn das morgen kommt, ob ich will oder nicht - dafür muss ich mir mein heute nicht kaputt machen lassen.

    Ach je Matthias :) Überlebenskünsterin klingt ja soo gut ;) aber es ist einfach nur der einzige Weg weiterzukommen. Alles negative zieht mich runter und verbaut mir den Blick nach vorne.

    Ja, Nancy, wer ist wie weit? Ich denke niemand ist weiterer als ein anderer, jeder ist da wo er ist - und jeder hat noch viele Weiterentwicklungschancen, wo auch immer die hingehen. Denn auch das ist ja bei jedem anders.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Hallo Ihr LIeben,
    nicht gut geht es mir wenn ich an die kommende Finanzumisere denke, dank Arbeitslosigkeit....

    aber

    sehr gut geht es mir dass ich das was an meinem Arbeitsplatz läuft nicht mehr miterleben muss

    sehr gut geht es mir weil Kräfte kommen, die vor der Trennung nicht einmal hatte. Ich habe Reifen mit Felgen (die schon seit vielen Jahren in meinem Besitz sind) zum Problemmüll gebracht und eben einiges an alten Teppichen entsorgt.

    Ich beginne alte Schlamperklamotten zu entsorgen, da die Schränke bersten und das mit Dingen, die ich nicht mal gerne trage oder die nur halbwegs passen.

    Mein Zeugnis habe ich mir selber geschrieben und natürlich gut. Ich habe meine Bewerbungsunterlagen auf dem aktuellen Stand. Meine Bewerbungshomepage ebenso. Ein mit mir geführtes Interview mit Foto ebenfalls eingebunden. Somit ganz gute Referenzen.

    Arbeitssuchend und arbeitslos bin ich gemeldet. Leider kann ich den Antrag auf Arbeitslosengeld noch nicht abgeben, da mir noch die Kopie der Lohnsteuerkarte vom Arbeitgeber fehlt. Nun gut, ich denke mal, die wird auch noch kommen.

    Es tut sich ein bischen was exotisches, was aber zu wagemutig wäre um darauf aufzubauen, was aber bestimmt "nebenbei" interessant ist weil ich die besten Grundlagen dafür habe - bezieht sich auf mein Hexenhaus und mein Heizen mit Holz und das daraus erlente Wissen.

    So.... nun las ich vorhin Mijous Beitrag, die ja gerade das erlebt, was bei mir der Fall war. Ich bin so froh gegangen zu sein. Ich weiß nicht, wie ich demnächst überleben soll, aber ich weiß ich lebe.... trotz allen Problemen in Sachen Arbeitslosikgkeit.
    Jetzt nämlich weiß ich, daß ich mich anders verkaufen kann als in der Zeit als ich noch in der kranken Beziehung war bzw. mich daraus entwickeln musste.

    Es hat alles seinen Sinn, auch wenn es derzeit nicht so ganz leicht zu erkennen ist. Denn finanzielle Armut - und die habe ich - ist schwer, dennoch... wer weiß, wohin sie mich bringt....

    Ich genieße die Sonnentage, das was ich geschaffen habe in Sachen Entrümpeln und das an Kreativität, was sich gerade einstellt.

    komisch....

    lieben Gruß von Dagmar

    Guten Morgen, liebe Mijou,
    ich habe meinen Exxi bei der Polizei gemeldet, nebst genauer Fahrstrecke weil er mit der Pulle in der Hand und bereits einem guten Spiegel unterwegs war.
    Hat jedoch nicht interessiert, ich denke, er fährt noch immer.

    Als er drohte "die Bude anzuzünden" da habe ich mich bei der Polizei vorgestellt und das zu Protokoll gegeben. Sinnlos wäre eine Anzeige gewesen, da ich hinterher noch mehr die Hölle hätte gehabt.

    Ich zog aus - suchte ein Haus, trotz Arbeitslosigkeit mit allen meinen Tieren. Ich hatte Glück, er war im Urlaub und ich habe die Bude leer gemacht. Weil eben auch alles von mir war, natürlich habe ich noch die Quittungen.

    Es gab Randale durch Exxi im neuen Haus und die Polizei war da. Dieses Mal ein super Team, welches es ihm nicht leicht machte, ihm nachfuhr, vorlud ect. pp.

    Ein weiterer Ansprechpartner für mich war der Opferbeauftragte der Polizei, der mich über meine rechtlichen Möglichkeiten aufklärte.

    Auch habe ich sofort einen Rechtsanwalt aufgesucht, wenn es nämlich happig wird, dann hat man/frau keine Nerven mehr für die Vorgeschichte.

    Ich kann nur für mich sagen dass ich immer mehr ausbrannte, immer mehr Angst hatte und immer weniger ich selber war.

    Alle die Jahre die ich hier lese - und im Reallife die Augen offen habe, so läuft es doch zu 95% nach dem Schema ab dass der Abstieg (mal schnell mal langsam) kommt.... Ich wollte bei diesem Abstieg nicht noch die Treppe runterfallen.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Nun, ich kenne es mit Krankmeldungen, die garantiert abgegeben worden sind, liebe Tanja. Ich denke die Problematik ist dass das Gedächtnis auch nachlassen könnte, zumindest hatte ich damals bei meinem Exxi das Gefühl.

    In Deiner Situation würde ich einen guten REchtsanwalt zu Rate ziehen, damit Dir nicht noch finanzieller Nachteil entsteht zu allem dem, was Du jetzt noch durchmachst.

    Ich denke mal, wichtig bist Du jetzt - für Dich - für Deine Tochter und einfach Deine Existenz. Wie sehen die Zunkunftsperspektiven für Dich aus? Welche Wege kannst Du Dir vorstellen, bzw. welche würdest Du (nicht) gehen?

    Viel Glück wünscht Dagmar

    Hallo Ihr Lieben,
    das mit dem Zeugnis dauert länger :)

    Zum ersten nehme ich eines zur Basis, welches auf gut vom Rechtsanwalt überprüft wurde, zum zweiten wird es noch von einer Freundin, die selber Zeugnisse ausstellt überprüft und zum Dritten mache ich das nicht auf die Schnelle da ich da eh viel vergesse.

    Ich gehe auch nicht davon aus, dass für mich die Jobs vom Himmel fallen. Erstmal muss ich in den nächsten Tagen die Bewerbung erweitern, weil ja nun neue Programme und Tätigkeiten dazu gekommen sind.

    Ja Matthias, dieses verlängern, verlängern, oder nicht verlängern ging mir schon auf den Zeiger - davon mal abgesehen wird dort zu 80% mit 400 Euro Kräften gearbeitet, da bin ich nicht so naiv zu denken, dass ausgerechnet bei mir alles passen soll. Zumal die Rahmenbedingungen (Umsätze, Lohnkosten ect. keine positive Entwicklung gemacht haben - auch nicht die Kontinuität der Mitarbeiter, sehr, sehr hohe Fluktuation).

    Ich war gerne, es hat Spaß gemacht und wie heißt es so schön; wenn es am schönsten ist soll man/frau gehen. Nein, glücklich bin ich damit nicht - aber es ist eben so! Es war heute ein schöner Sonnentag und ich habe draußen viel gearbeitet. Viel vorbereitet und eine halbe Tonne Heizmaterial umgeräumt weil am Samstag 2 1/2 m Holz kommen.

    DIe Pflanzen die ich heute eingekauft habe, die muss ich nun nicht auf die schnelle einpflanzen - ab nächster Woche gibt es dann erst einmal rund 2 Wochen Resturlaub.

    Das dauer auch noch ein paar Tage bis das angekommen ist. Nun heute war ich noch diejenige, die das Hochzeitsgeschenk einkaufen durfte/musste sowie Gedicht ect. fertig machen. Ich bereite alles vor, übergeben und das Geld dranmachen tue ich nicht, da ich da heikel bin (Geld, nicht dass noch am Schluss was fehlt und ich die Dumme bin).

    Somit ist mein Anteil, da ich die ganzen Dinge besorgt habe - doppelt so hoch als von den anderen. Ich habe keine Lust aufzurechnen und zu sagen, dass und das will ich und ihr kriegt von mir das. Ist aber egal: IST MEIN ABSCHIEDSGESCHENK AN DEN Chef. Eine 1,40 hohe Palme, mit Übertopf, darum herumgewunden ein indisches Tuch (mit dem von der Firma gesammelten Geld) weil die beiden auf eine Indien-reise sparen.

    Nun, ihn wird es ebenso treffen wie mich, weil die Arbeit ja noch immer da ist und somit werden die beiden einen ganz besonderen "Honeymoon" haben. Selbst wenn jemand in Stellung steht (ich kann mir vorstellen seine Frau übernimmt meine Tätigkeit) dann muss sie immer noch eingelernt werden.

    In diesem Sinne:
    frohen Feierabend :)

    Lieben Gruß von Dagmar

    Lieben Gruß von Dagmar

    Hallo Ihr Lieben,
    heute habe ich erfahren, dass mein Arbeitsvertrag nicht verlängert wird und Ende September endet. Meine Arbeiten werden einer Grafikagentur übergebene, die das im Zusammenhang mit der räumlichen Umgestaltung unserer Filialen übernimmt.

    Nun, meine Kollegen werden mir fehlen, die Finanzen werden noch unmöglicher sein als jetzt, aber bin ich wirklich unglücklich??? Ich kann es nicht so genau sagen.... eher wohl nicht... einfach weil ich weiß, dass auch die Kollegin gerade mit dem Weggang spielt und die Fluktuation riesig ist.

    Klar, ich bin 48 und somit nicht unbedingt leicht vermittelbar, aber wer weiß, was kommt.... Eine meiner Homepages ist demnächst bei der größten Imobilienseite nominiert mit Interview ect. Da weise ich dann auch gleich auf die Arbeitsplatzsuche hin, falls irgendwas geht in Sachen Onlinearbeit ect.

    Kontakte mit dem Arbeitsamt habe ich ja brav in den letzten 1 1/2 Jahren gepflegt, Bewerbungsunterlagen muss ich nur noch ergänzen und mein Zeugnis darf ich mir selber schreiben. Auch bestens, weil das auch eine wichtige Voraussetzung ist fürs weiterkommen, ... wenn eine Teenagerspätlese noch die Chance hat, denn das Häuschen will ich ja nicht verlassen....

    So, nun lege ich mich aufs Ohr und versuche mal zu verdauen....

    LIeben Gruß von Dagmar

    Hallo, liebe Orphelia,
    Frei sein bedeutete für mich den totalen Kontaktabbruch - seine Aktionen habe ich ignoriert und mich im Notfall im Haus eingeschlossen. Wenn ich weiß daß ich umfallen könnte muss ich mich schützen davor ;)

    Ich wollte diese "Süße" nicht mehr schmecken und habe mit die Bitterkeit dieser Beziehung vor Augen gehalten - und das was noch hätte kommen können.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Ich sage nicht dass es einfach ist, das erste halbe Jahr war der Horror, dann wurde es besser... Aber entweder ich gehe durch den Horror durch und atme später auf oder ich leide stillschweigend in einer solchen kranken Beziehung bis zum bitteren Ende ... meinem Ende?....

    Guten Morgen, liebe Gotti,
    ich denke, wenn es irgendwie möglich ist, solltest Du Dir eine Auszeit nehmen um runter zu kommen. Ein zwei Tage woanders - vielleicht sogar relativ allein um einfach zu sortieren.

    Bis gestern hatte ich keine Bedenken um Dich. Aber Deine Berichterstattung über sein Verhalten, irgendwie kam da bei mir ein Gefühl hoch, das ich die ganze Zeit jetzt nicht hatte. Ein Gefühl als würdest Du JETZT GERADE mit reingerissen werden - vielleicht sogar unbewußt, weil einfach überfordert (was mehr als verständlich ist).

    Es wäre schön, wenn Du Dir bald wieder selber gehören würdest. Natürlich war für Deinen Mann die Zeit nicht leicht und er braucht Hilfe. Aber vielleicht soll er sich damit selber auseinandersetzen sonst kommst Du selber nie "runter".

    Paß auf Dich auf Gotti!!!

    Bitte!

    Lieben Gruß von Daggi