Beiträge von dagmar007

    Ach Ihr Lieben,
    was hatte ich für Angst - und habe es immer noch - Existenzminimum und eigentlich grad mal 200 Teuros für Versicherung/Lebensmittel ect. pp.

    Bisher ging es immer irgendwie. Mehr schlecht als recht und oft war es grausam zu spüren "du bist eine arme Wühlmaus, Kirchenmäuse wären reicher, sie hätten nämlich den Opferstock in der Kirche". Und dennoch: früher kaufte ich Blumen oder Samen, heute ziehe ich sie selber. Mit Wasser vom Brunnen gieße ich und spüle ich - mit Wasser vom Holzherd.....

    Nicht jeder hat einen Brunnen! Aber jeder kann Ideen haben und vieles umsetzen. Je freier man/frau wird von geschädlichen Einflüssen desto mehr Kreativität wird frei. Desto problemloser wird der Umgang mit Mitmenschen, die vielleicht das eine oder andere schnell mit links reparieren können oder günstig abgeben.

    Ich habe kein Geld für Möbel ect. habe vor kurzem einen super 3-teiligen, runden Glastisch, verschiebbar und somit größentechnisch ausrichtbar für 20 Euro bekommen. Ich mache keinen Hehl aus meiner Armut - so können solche Angebote ankommen.

    Ich habe billigst Teppiche ersteigert, Vorhänge günstig gekauft und fertig ist die neue Farbe, das neue Flair und niemand sieht, dass ich neue Klamotten günstig ersteigere. Ich brauche viel Zeit und Nerven dafür. Und immer wieder spüre ich " es ist nicht so wie früher, du kannst nur minimal mitgehen mit den Preisen".

    Und jedesmal freue ich mich, wenn es mir gelungen ist in meiner Niedrigstpreisklasse zu bleiben.

    Und wißt Ihr was: viel schlimmer war meine Angst, wenn mal wieder bei ihm der Gerichtsvollzieher kommt, er den Job verliert oder Schaden im Suff anrichtet. Dann nämlich wäre ich noch viel ärmer da gestanden ... und dann vielleicht ohne Heim wenn er es (wie von ihm gesagt ) "in Schutt und Asche gelegt hätte.

    Eines nämlich ist wohl Fakt: Auch der Alkoholismus dürfte steigerungsfähig sein, die Mäuse danach reduzierbar....

    Lieben Gruß von Dagmar

    Nicht so dolle ist, dass mir ein Stück vom Zahn bzw. eine Blombe ausgebrochen ist und es mir erst möglich ist am 17. Juli einen Termin wahr zu nehmen. Das 100o l Wasserfass ist leider leck und somit der Vorrat für die nächsten Tage versickert.

    Daggi, ruhig bleiben - damit wirst Du leben können und müssen.

    A b e r .....

    Ich bin heute morgen um 5.00 Uhr aufgestanden, habe zig Gießkannen mit zig km verbraucht um alles zu gießen. Erfreue mich an blühenden Lupinien, Rittersporn und sogar der Mohn geht auf. Die Dahlien sagen hallo und die Gladiolen und andere schließen sich mit grünen Blättern an.

    Während meine Katzen schon seit Tagen auf das gegenüberliegende Haus starren weiß ich auch seit eben warum: mir sagte der Marder von gegenüber Guten Morgen. Ich hoffe, er lässt die Katzen und mein Auto, wir lassen ihn und am schönsten wäre es ja, würde er zutraulich werden :) was wohl fast unmöglich ist.

    Meine Bambusse kommen alle - trotz extrem harten Winter wieder - haben die Luftpolsterfolien als Verpackung doch geholfen.

    Aprikosenmarmelade steht auf dem Holzofen und soll zubereite werden, nachdem vorgestern Erdbeer-/RHabarber dran war.

    Wir haben bereits um die 20 Grad und ich weiß was Leben ist - was es ist nicht mehr zu wissen jetzt kommt gleich einer und sagt "ich gehe in den Keller". Draußen steht mein kleiner grüner Giftzwerg, ich bin wieder mobil, und ich genieße es so.... Auch wenn die Revierkatzen auf ihm turnen und mein Waschvorgang gestern im wörtlichsten Sinne "für die Katz" war.

    Aber eines ist Fakt: diese Ruhe, Besinnung auf mich und auch das Recht müde zu sein, nichts zu tun und auch Verpflichtungen auf die Seite zu legen, das habe ich erst jetzt gelernt. Und immer, immer wieder, versuche ich von mir mehr zu verlangen als meine Batterie hergibt, nun aber gelingt es mir das eine um das andere mal zu sagen "stop(p)" Früher konnte das gar nicht gehen: wusste ich doch nie was noch alles passiert und ich bewältigen muss....

    Lieben Gruß an Marmeladekocher und Gartenfreunde von Daggi

    Ja Ihr Lieben,
    da seht Ihr mal wieder, wie schwer es ist innerhalb einer solchen Beziehung überhaupt zu registrieren was los ist. Es ist fast nicht mehr möglich den eigenen Gefühlen zu vertrauen, weil was nicht sein kann nicht sein darf oder das Ego so erschüttert wurde durch "ach, ICH habe doch nichts getrunken" "ach, DU bist krank" ect. pp.

    Suchtmittel und Menschabhängiger leben somit beide in Nicht-Realen-Welten. Der Alkoholiker ist nicht krank und wir sind nicht in Gefahr.... Beide zusammen machen sich das Leben noch schwerer! Und sorry, ich hätte mich von solch subtilen Handlungen niemals abgrenzen können. Ebenfalls fällt mir auf, dass sich hier Ladies gemeldet haben, die das ebenfalls durchgestanden haben und sich getrennt haben. Vielleicht also erst im Nachgang zur Trennung in der Lage waren zu sehen, was wirklich gelaufen war.

    Das, was Susanni schreibt, war auch bei mir ganz lange der Fall. In den ersten drei Monaten nach dem Auszug wachte ich morgens auf und dachte: "das kann alles nicht sein, das MUSS ein böser Alptraum sein". Und das obwohl ich ja bereits weg war und die ersten Horrorattacken gelaufen waren.

    ooooooooooohhhhhhhhhhhhh Susanni, wieviel besser - ich denke, das lässt sich nicht in Worten sagen!!!!

    Lieben Gruß von Daggi

    Guten Morgen, liebes Julchen,
    und wieder kann ich mich Dir anschließen: es passierte manches, was uns Angst machte - einfach nicht normal erschien - und weil es nicht sein "kann" ist es nicht so, wird in die Schublade "falsche Vermutung" geschoben.

    Ich kann mich noch an eine Lapalie erinnern, ich hatte eine Kiste Cola gekauft, als das wieder für eine Sauforgie genommen werden sollte sagte ich "no" und packte die Kiste weg. Hey, der Mensch drehte durch und ich hatte das Gefühl ich bin kurz an "körperlicher Züchtigung" vorbei gegangen.

    Er bildete sich ein an Autos wäre rumgeschraubt worden ect. pp. quasi eine Art Verfolgunswahn. Ist schon Wahnsinn dass diese Menschen in einer anderen Realtät leben. Und danke für Silberkralle & Co., die das offen sagen. Dadurch bekomme ich nämlich eine Portion zurück vom Vertrauen in meine Gefühle, die eben doch nicht falsch gewesen sein müssen. Da spürte ich den Willen zur Gewalt in meinem Gegenüber.

    Und Julchen, das Schlimmste scheint mir zu sein, wäre es passiert, hätten wir dann geschaltet? Oder hätte ich wieder gesagt es kann nicht sein, also war es nicht und hätte es (krank wie ich war) verdrängt? Mir die Schuld dafür gegeben???

    Gerade bei solchen Schilderungen merke ich immer wieder wie krank ich war, wie ´wenig ich mich selber schätzte und in welcher Gefahr ich mich bewegte. Aber auch, wie sich dieses andere Leben jetzt anfühlt. Probleme, ja, in der Anzahl bestimmt nicht weniger - aber keine, die von jetzt auf nachher zur latenten Gefahr werden ....

    Was sind alle finanziellen Sicherheiten gegen genau das Gefühl plötzlich im Blackout Opfer zu werden???

    Lieben Gruß von Daggi

    Genial, den kriege ich hier aber nur in so Riesensäcken, dass ich sie nicht tragen kann. War aber bei mir auch schon eine Überlegung nach Mulch zu sehen, der hält auch Himbeeren ect. schön mit Feuchtigkeit wenn mal die Sonne kommen sollte.

    Lieben Gruß von Daggi

    Die den Mulch-Gedanken nun noch fester hält als die warmen Marmeladegläser ;)

    Richtig, lieber Kaleu,
    liebe Sternenzauber,

    Schuld, schlechtes Gewissen ect. pp - alles das bindet ebenso wie schlechte Erfahrungen. Alle Gedanken an den anderen binden.

    Ich habe mich in der Trennungsphase selber "kirre" gemacht vor lauter "wieso, warum, weshalb" So lange, bis ich selber die Nase voll hatte und feststellen musste dass ich diesem Mensch immer noch (nach der Trennung) alle Macht über meine Gefühle und Gedanken gebe.

    Ich vergeude so viel Zeit, die ich so schön und sinnbringend für mich hätte nutzen können mit Phantasieantworten auf meine w...w...w....

    Ja, er war bei mir schuld, dass ich nun in der ländlichen Region wohne und alles hinter mir gelassen habe, ja, wegen ihm..... Das aber war - ebenso wie er - vorwärts musste ich gehen - arbeitlos, geldlos und perspektivlos .... Schneller als ich den Gedanken fasste zu gehen und die ersten Schritte unternahm kam eine Perspektive nach der anderen. Ein schönes Plus nach dem anderen und eine Selbständigkeit nach der anderen.

    Ich erlebte das, wovon Du schreibst, heimliche Flaschen, Schnaps in der Laptoptasche, unerklärliche Launen und Agression (mir gegenüber recht spät, den Nachbarn gegenüber schon seit Jahren). Meine Nerven gingen daran zu Grunde nie zu wissen was als nächstes passiert und 24 Stunden am Tag wachsam zu sein. Mein Leben war nicht mehr mein Leben sondern eine Kontrolle von ihm.... welch unnötige Zeit, die ich da sinnlos, eigenmächtig und unberechtigt vergeudet habe. Sein Leben, seine Entscheidung, geht mich Null an - er kann entscheiden, so wie ich mich später entschieden habe zu gehen, er darf trinken - nur ist er dann als mein Partner nicht passend.

    Ich selber war naiv was das wissen um Alkoholismus betrifft, blind was um mich herum geschah und unfähig für mein Glück zu sorgen!

    Gott sei Dank "war"....

    Ich wünsche Dir viel Kraft für Dein "jetzt"

    Dagmar

    Na dann auf, liebe Gotti, so lange wir den Rhabarber noch verarbeiten dürfen, bevor er dann seine nicht so verdaulichen Säuren entwickelt.

    Ich kämpfe im Garten auch um jedes Blümchen gegen die Schnecken. Was ist Deine "natürliche" Decke? Ich teste in diesem Jahr: getrocknetes Kaffeepulver, Asche und Holzspäne - alles bisher wohl mit gutem Erfolg, aber die Sonne wird halt nicht ersetzt.... dennoch: den Schnecken wird es schwerer gemacht.

    Bei mir fangen an zu blühen: Akelei, Lupinie, Rittersporn - in den Ansätzen liegen Dahlien, Gladiolen und noch so was ähnliches ... Mir fällt von diesen dahlienähnlichen Zwiebelpflanzen gerade der Name nicht ein.

    Und überall gibt es bei mir Vergißmeinicht - wenn nichts kommt, die sind da :) Auch meine Katzenminze beginnt an manchen Stellen zu blühen - aber gegen sonst schon sehr rar alles.

    Aber das kommt noch Gotti, glaub mir - schon alleine deshalb, weil wir darauf hoffen, warten und entsprechend "pflegen".

    Ja Matthias, je schlimmer es einem zuvor ging, desto mehr schätzt man/frau das danach. Dennoch, oft habe ich das Empfinden, "Mensch, bei mir war alles harmloser - so viel wie manche/r hier hätte ich gar nicht verkraftet ohne des Lebens müde zu werden. Und genau da liegt ja das Problem: die Kraft wird ja weniger, der Mumm aufzustehen und zu sagen "nein". Zumindest bei mir war es so.

    Und dann kommt ja noch etwas anderes hinzu: wenn ich meinen Partner "liebe", dann muss ich in der Lage sein, ihm seine Verantwortung und seine Gelüste zu lassen. Will ich ihn mit Gewalt halten oder binden, so geht das in die Hosen. Mein Exxi suchte sich schnell eine neue Co, am Anfang dachte ich noch "der kann doch nicht 10 Jahre wegschmeissen". Er musste sogar .... seine Gelüste waren eben auch der Alk, das passte nicht in mein Leben - somit muss eine krankhafte Symbiose ebenso schmerzhaft in zwei selbständige Leben geteilt werden.

    Wenn ich Liebe höre und gleichzeitig "wenn ich gehe dann" sorry, dann drehte sich mir schon damals der Magen und tut es auch heute noch - dann nämlich ändere ich nichts, alles bleibt beim alten und wird Jahr für Jahr schlimmer, wenn eben nichts geändert wird.... von wem auch immer .... wie auch immer .... die Hoffnung aber, dass Arbeitgeber, Führerscheinverlust ect. (also andere als ich) etwas ändern hat sich bei mir nicht erfüllt.

    Somit ... mein Leben .... sein Leben - jedes Leben ist für den Einzelnen da .... Freundschaft / Liebe - gerne, aber auch dann bleiben es zwei eigenverantwortliche Einzelwesen.

    Lieben Gruß von Daggi

    Ach Matthias,
    das wäre soooo schön :)

    Mir fehlt die Sonne schon - zumindest ein blauer Himmel.

    Weißt Du, Silberkralle, ich bereite gerade Erdbeeren und Rhabarber vor, für eine Marmelade, die im Holzofen zubereitet wird. In diesem Jahr muss ich die Zitrone weglassen, dafür aber etwas Vanillezucker zugeben, die ganze Fruchtwelt war ja nicht von der Sonne verwöhnt (auch nicht in Baden, woher ich die Erdbeeren geschenkt bekam).

    So groggy ich auch körperlich von allen den Aktionen und der Lebensführung hier bin, so erstaunt mich umso mehr dieses in-mir-ruhen und die Zufriedenheit (die schon auch ab und zu gestört wird, keine Frage!)

    Wenn ich mich sehe und mein Leben und hier im Forum täglich lese, dann bin ich jeden Tag froh den Absprung geschafft zu haben. Nicht mehr drin zu stecken in dem tödlichen Kreislauf. Diesem "brauchen" und "gebraucht" werden. Lieben - mögen - ohne etwas dafür zu erwarten o.k., keine Frage - dafür habe ich ja auch meine Freunde.....

    Aber diese abhängigen und abgestimmen Beziehungen, in welchen der andere das tun darf, womit der Partner soweit klar kommt um die Oberhand zu behalten. Der Gesichtskreis und das Wissen beider wird immer kleiner. Sehe ich doch jetzt an meiner Autogeschichte. Nicht nur, dass ich meine Wünsche hinten angestellt habe und nicht zufrieden war, die Gegenseite blieb doch auch stehen auf dem eigenen Wissensniveau (nun, mit zunehmenden Genuß ist das natürlich auch weniger geworden....)

    Himmel Angst wird mir wenn ich sehe, wieviele Neustarts es gibt und wie schnell wir doch alle manipuliert werden und uns sehr, sehr gerne wieder in die alten Fahrwasser bringen lassen. Wie schwer es doch ist neue Chancen zu ergreifen, wie unmöglich es erscheint mit sich selber Freund zu werden.

    So, lieber Matthias, nun nehme ich Deine Worte mit und hoffe ab morgen die Schneckenwelt etwas weiter weg zu wissen.

    LIeben Gruß und schönen Tag wünscht Dagmar

    Hallo Ihr Lieben,
    nun habe ich meine kleine Heuschrecke vor der Haustüre stehen: mein Wunschfabrikat und Wunsch-PS-Stärke. Nicht meine ausgesuchte Farbe, aber ganz sicher eine, die zu mir passt - exotisch - mtallic/atlanikblau.....

    Die letzen 10 Jahre haben - nicht nur auf Grund des Geldbeutels - andere entschieden, welche Fahrzeuge ich fahren solle (weil andere diese warteten).

    So: nun aber wieder wie in Twen-Tagen: meine Wahl und dann eben viel sparen um eine Werkstatt zu betrauen. Nein, wieder ein Punkt, an dem ich merke dass die Hilfe eines anderen mich in die Defensiv-Haltung bringen kann.

    Wenn dann natürlich dieser Hoppel-Opel oder was auch immer ;) nicht so fährt wie ich es mir vorstelle dann entsteht ein Unwohlgefühl; umso mehr, weil es nicht mein Wunschauto ist.

    Jetzt ist es anders: alt ja, gut betagt und befahren, aber in Superzustand, mit Winterrädern/reifen, frisch getüvt und meins .... wieder ein Fahrgefühl suuuper.... Wieder die Marke, die ich als Fahranfänger gefahren war, wieder die Marke, die ich mir ausgesucht habe und in der ich mich "zu hause" fühle.

    Und ganz viel Anspannung fällt weg, ganz viel Freude kommt, auch über meinen selbständigen Einkauf, meine Entscheidung (mein beratender Begleiter hätte ein anderes Modell gewählt). Nun, der Freiberufler der dachte mir ein Modell verhöckern zu können, welches wohl (nach Wissen der technischen Details, die nur durch Zufall rauskamen) muss nun leider feststellen, auch wenn ich Frau und Single bin, kann ich Entscheidungen treffen und zu meinem Wohl entscheiden - mich also keinesfalls von ihm (als vermeintlich männlichem (Fach- :-(-Berater ) manipulieren lasse.

    In meiner Psyche hat sich ebenfalls viel geändert, der Umgang mit PC und meinen Homepages ist gesünder geworden. Ich kann abschalten, das Leistungsdenken etwas nach hinten schrauben. Und vor allen Dingen, ich kann den PC abschalten, gelang mir früher nicht!

    So kommt Schritt um Schritt - auch jetzt noch 1 1/2 Jahre nach dem Freischwimmer. Und es wird wohl nie zu Ende sein, so lange ich in meinem Leben bereit bin zu lernen und zu ändern.

    Ich hätte heute den Tag für mich und Erledigungen gebraucht, einer Freundin geht es nicht gut und ich schiebe es nicht auf sondern fahre heute hin! Ich hätte durch das neue Fahrzeug alle Ausreden der Welt, aber der Mensch geht vor....

    Der Regen, nun der erfreut mich nicht, weil ich gerne meine Pflanzen besser wachsen sehen würde und nicht nur die Schnecken, die sich gut ernähren, aber nun ja, ich kann nichts ändern und gehe dennoch täglich mehrfach stolz durch den Garten...

    Besuche ständig stolz meine neue Heuschrecke und sehe noch immer, nach vielen Wochen, stolz auf meine gekauften Teppiche. Mich, meins, meine Wünsche, mein "Erschaffenes" meine Tiere, mein Leben, glücklich und zufrieden machend - trotz aller der schwierigen Situationen der letzten Monate.

    Ich bin davon noch geschwächt und zwar sehr, aber psychisch stabiler denn je....

    Lieben Gruß von Dagmar

    Ladies,
    Ihr schreibt "zu schwach um auszubrechen"

    Nun, wenn ich mir mich betrachte, so wird die Kraft immer, immer weniger.... Je länger ich blieb, desto weniger Kraft hatte ich. Egal, wie alt jemand ist, das Leben kann immer wieder neu beginnen.

    Was waren meine zwei Jahre Kampf bis ich mich selber liebte und mein Leben. Wenn noch zwei Jahre vor mir stehen, dann hat es sich schon gelohnt.

    Ganz davon abgesehen wurde mir gesagt, was sich entwickelt hat aus dem Menschen, von dem ich meinte ihn zu lieben. Eben das, was den meisten passiert, die keine Krankheitseinsicht haben.... Weniger wird es wohl nie .... dafür aber der körperliche und geistige Verfall Jahr für Jahr mehr und massiver.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Liebe Welia, auf der einen Seite hättest Du bestimmt die Kraft glücklich leben zu können für die Zukunft, hast die Einsicht und sagst von Dir, Du möchtest auf vieles nicht verzichten. Ich würde Dir wünschen, dass es Dir so geht wie mir: jeder "Verzicht" war ein Gewinn - nur das konnte ich eben erst etwas später sehen.... sogar finanziell betrachtet....

    Ich finde es einfach nur super, dass Du Deinem Sohn die Chance geben willst "normal" und liebevoll aufzuwachsen, jenseits von den Belastungen die "Sucht und Rückfall" mit sich bringen können.

    Ich sehe auch keine Probleme was die Sorgerechtsfragen betreffen, da die Vorgeschichte ja überdeutlich und dokumentiert ist.

    Deinem Kind nimmst Du recht schnell eine Last ab und kannst ihm wieder eine Kindheit geben. Dir selber könnte es anfänglich weh tun, aber auch Dein Leben kann danach wieder zu einem "Leben" werden, lebenswert, stressfreier und einfach nur anders.

    Mein Leben wurde finanziell sehr schwer, dennoch war ich nie so ausgeglichen und hatte nie so ein Gefühl des mit mir in Verbindung stehens wie nach der Trennung. Ich habe keine Kinder, sondern nur Tiere. Deren Wandlung aber war sogar für Nicht-Tierfreunde erkenntlich.

    Glaub mir, mit jedem Schritt kommt etwas Mut zu Dir zurück! Was war ich am Anfang angstlich und befürchtete ja fast der Himmel fällt mir auf den Kopf. Heute kann ich in den Himmel sehen und mich über Wildvögel freuen, die ich da oben ihre Kreise ziehen sehe.... Mich fast ebenso "frei" fühlen wie sie....

    Viel Kraft wünscht Dir
    Dagmar

    Liebe Welia,
    die "Jacke, die Dein Mann nicht mochte" brachte mich auf etwas, was mich zum Wahnsinn brachte während meiner ungesunden Beziehung.

    Ich sollte "umgeformt" werden, den optischen Wünschen des Partners entsprechend, Mensch, war ich sauer, als ich zum Geburtstag die Haarfarbe Schwarz geschenkt bekam. Ich fühlte mich neben ihm wie der Tod, wollte aber so nicht aussehen, ich liebe hellere Farben.

    Es wurden mir Kleidungsstücke gekauft, in denen ich mich nicht wohlfühlte, weil man/er mich umstrukturieren wollte, so wie diese Person es gerne gesehen hätte.

    Nein, ich habe es mir nicht überstülpen lassen, aber ich empfand eine unbändig Wut zu einer Anziehpuppe gemacht zu werden.

    Was das "Aushalten" bei Freunden betrifft oder die Toleranz ist das bei mir ein zweischneidiges Schwert. Ich bin jemand, der sich gerne zurückzieht. Viele Freunde sehen das nicht gerne und verhindern das. Anfänglich fand ich es nicht gut und überlegte mich zu "wehren". Irgendwann habe ich aber selber festgestellt, dass dieses "zwingen" gut ist weil ich begonnen habe zu mehreren Einladungen "ja" zu sagen. Auch bei einer Old-Ladies Gruppe hier im Ort im nächsten Monat mal mit Volleyball zu spielen.

    Ich liebe es alleine zu sein, es geht mir gut dabei und damti. Aber - es geht mir auch gut bei Menschen und ich sehe einfach die Gefahr, dass ich als Lonly Wolf auf Rückzug gehen könnte. Ich will damit sagen, dass ich lernen musste ganz neutral zu betrachten wer will was von mir, was löst das aus und warum.

    Ausgenutzt werde ich von Freunden nicht, im Gegenteil, sie wollen mir mehr zukommen lassen an Zuwendung als ich annehmen kann, aber genau da bin ich gerade dabei es zu lernen, diese Freundschaften besser zu pflegen.

    Rechtfertigen tue ich mich schon länger nicht mehr. Tat es im Rahmen meiner Suchtbeziehung sehr wohl, auch damals im Arbeitsleben. Heute habe ich es nicht mehr "nötig". Auch am Arbeitsplatz, gibt es einen verdienten Rüffel ! Bingo angenommen! Ist er unverdient, dann bringen unnötige Diskussionen so und so nichts.....

    Allerdings achte ich jetzt sehr auf Menschen, die sich zu sehr rechtfertigen. Siehe der freiberufliche Autoverkäufer der 3000 Rechtfertigungen hat, warum das KFZ nicht zum vereinbarten Zeitpunkt fertig ist. Mir persönlich sind die 3000 Gründe egal, der Deal galt für einen Fixtermin. Die Rechtfertigungen von seiner Seite sollen an mein Gewissen apellieren dennoch bei der Stange - auch zu meinem Nachteil zu bleiben.....
    So, dieses Bild, welches diese Person durch seine 3000 Rechtfertigungen macht(e) gaben nicht nur ein schlechtes Bild, sondern er verriet dabei auch noch Dinge, die mir zeigten was für eine Schrottmühle da an mich gegangen wäre..... vor lauter Panik noch Gründe zu finden, verriet er sich und arbeitete sich immer tiefer rein... in seine Lügengeschichten....

    Nee, ich habe gelernt was Rechtfertigungen bedeuten können. Ich muss vor mir bestehen - Fehler muss ich in Zukunft verhindern, geschehen sind sie aber und ich kann sie auch durch 3500 Gründe nicht ungeschehen machen.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Weißt Du Monty, das schlimme ist, viele von uns kennen ja Deine Situation und der Ausgang ist halt zu 99% selbiger. Nicht, weil jemand wieder trinkt, sondern weil einfach ein jahrelanger Prozeß der Umwandlung erfolgen muss. Selbst wenn sich jemand ändern will und es lernen möchte - selbst dann ist sein Umfeld arg in Mitleidenschaft gezogen.

    Ich würde Dir einfach ein schönes glückliches Leben wünschen in dem Du eben nicht bangen musst, was wieder passieren könnte, in denen nicht jedes fernbleiben die alten Gefühle in der Magengrube wieder reaktivieren. Eigentlich will ich nicht schreiben weil ich weiß wie schwer alles für dich ist, auf der anderen Seite wäre es so schön, wenn Du Dir Stabilität erarbeiten kannst (egal wie fern oder nah Dein (Ex-)Partner dir ist) dass Du selber durch Dein Leben gehen kannst - ganz egal, was er treibt oder nicht treibt.

    Ich gehe jetzt von mir aus, was schlecht ist wenn ich Dir schreibe, weil dadurch meine enttäuschten Erwartungen in Dich projeziert werden könn(t)en. Mir gelang es einfach nicht bei mir zu bleiben und mich zu stärken wenn ich ihn in der Nähe hatte. Er war dann so quasi mein Spiegel an Gift, welches ich in mir hatte um ruhig zu sein. Die Grundsubstanz dessen, dass es mir gut und sicher geht....

    Ach Mensch Monty, ich würde Dir einfach nur Glück für Dich und Deine Familie wünschen. Und das ohne banges nachdenken, geheimhalten oder für sich behalten. Nicht überlegen zu müssen was darf ich sagen, was nicht, wem darf ich und wem nicht....

    Achte einfach ganz arg auf Dich und Deine Lieben.

    lieben Gruß von Daggi

    Soweit hatte ich noch gar nicht überlegt, dass er nun Probleme hat mit dieser Resolutheit klar zu kommen. Aber wie gesagt, als klar war, dass ich jemanden "verhöckern" soll damit der freiberufler einen Vorteil hat, da war bei mir basta. Wenn ich über den Tisch gezogen werden soll, dann schaue ich dumm und es benötigt längere Zeit, bis ich das tatsächlich durchsteige, soll aber jemand anderem Schaden zugefügt werden, dann merke ich es schneller. Und nun hat der gestresste Freiberufler sich selber in den Dreck gesetzt....

    Merkst Du was? Ob Alkoholiker oder Geschäftspartner: wir Menschen spielen Spiele in der Kommunikation um unsere Ziele und Wünsche durchzusetzen. Verändert eine Partei das Spiel, ist die andere verunsichert. Nicht anders, als beim Weggang zum Partner versuchen Geschäftspartner oder Freunde/Partner/Ehemänner ihr Gegenüber zu kalkulieren, berechnen und für eigene Zwecke "einzuspannen" bzw. "gefügig" zu machen.

    Bei mir ist das auch wirklich so, dass ich ewig duldsam bin, eine Kleinigkeit reicht dann aber zum kippen, und dann heisst es "hallo wach".

    Ich freue mich jetzt endlich wählen zu können in meinem gewünschten Fabrikat und meiner gewünschten PS-Klasse! Ich freue mich einen Kollegen zu haben, der selbslos handelt und Infos über entsprechende Fahrzeuge kund tut um mich dann hinzufahren.

    Und: ich wähle wieder die Marke, die ich zum Start ins Autofahrerleben hatte und mit der ich glücklich war. Aufgrund von kfz-Instandhaltung musste ich jahrelang andere Fahrzeuge fahren, die ich nicht gewählt hätte.

    So gut war dieser Versuch mich hinters Licht zu führen - so genial auf diesem Trampelfpfad genau dahin zurück zu finden wo es mal anfing. Lieber Gott, so dankbar wie ich bin, das könnt Ihr Euch nicht vorstellen. Durch dieses hin- und her gezaubere kamen ja die ganzen dinge ans Licht, die das Fahrzeug als nicht mehr akzeptabel machen; unabhängig von der Zeitverschiebung. Nie, nie, nie wäre das rausgekommen. In ein paar Wochen wären die Leitung porös geworden und ich hätte gehört "das ist halt ein altes Auto" nie wäre ich auf die Idee gekommen, was da im Innenleben nicht stimmt.

    Traurig nur, dass ich früher mal genauso war: Auto defekt, ab in die Werkstatt, nicht durch den TÜV, bei markenfremden Händlern nach meinem Wunschobjekt nachfragen, da diese dort im Regelfall billiger sind, weil es nicht eigene Vertragsmarke ist. Schlimm genug, so etwas verlernt zu haben.

    aber es ist nicht weg ... nur verschüttet :)

    Lieben Gruß von Daggi

    Liebe Monty,
    ich sehe eine ganz andere Problematik in der Schilderung mit Deinem Sohn. Eine Problematik, die mit ihm nichts zu tun hat, die aber Dein Leben beeinflussen wird.

    Wenn ich Dich richtig verstanden habe, hältst du den Kontakt geheim (was ich verstehen kann). Das erinnert mich soooooo an mich. Ehrlich gesagt, ich schämte mich für den Exxi, und versuchte einfach alles im Hintergrund zu halten, auch wenn wir uns mal wieder vertragen haben. Dadurch wurde ich "unehrlich" zumindest verschlossen weil ich mich ja nicht verraten wollte.

    Es begann für mich ein Spiel, welches ich nicht schaffen konnte weil ich zuweilen eine naive, offene und ehrliche Seele bin, der es nicht liegt zu überlegen wem man/frau was sagen kann. Das war für mich der Anfang mich von mir selber zu distanzieren. Ich schämte mich, wollte nicht zu ihm stehen, konnte es aber nicht lassen.... Lauter Gegenpoole, die sich rieben und vernichteten.

    Meine Schwierigkeit hier ist die, dass ich ein ebenso schlechtes Gefühl habe wie Linde. Auch ich spüre wie Deine Hoffnung so groß ist, wenn auch vielleicht unbewußt, und Dein Partner daraus Kraft ziehen kann, die er Dir (für Dich vielleicht ebenfalls unbewußt) abziehen kann.

    Nur gönne ich Dir ein Wunder bzw. musst du für Dich tun was Deine Seele verlangt, egal ob richtig oder falsch, denn jeder Schritt ist wichtig - auch wenn es mal der falsche sein sollte, es ist nur wichtig alles bewußt zu tun.

    Ganz schwierig, liebe Monty, weil ich es unschön fände wenn Du hier unehrlich sein müsstest weil Du Bedenken über unsere Kommentare hättest, auf der anderen Seite haben Menschen wie ich, die ein Jahrzehnt diese Nummern mitgemacht haben einfach Bedenken bei so "wundersamen Wandlungen" ohne Hilfe von Fachleuten.

    Halt dich einfach wacker Monty!

    Lieben Gruß von Dagmar

    Ich habe auch ein Problem damit, liebe Monty.

    Aber:
    Mein Vermieter ist zwar lästig, weil er bald täglich hier ist, ist aber keine schlechte Seele und hilft (manchmal mehr als man/frau will) an jeder Stelle. Da muss ich dann sagen, eine Hand wäscht die andere - er hat mir mehrere Meter Holz geschenkt, mir zuliebe ein 1000 l Wasserfass aufgestellt und und und.

    Da gilt es nämlich zu differenzieren für mich: das eine Toleranz gegenüber dem Fest und soziales Verhalten (im zur Verfügung stellen der Toilette) und im Vertreten eigener Interessen bzw. des Überlebensdranges, Auto.

    Der KFZ'ler ist wohl kein Kumpel, aber man/frau ist halt per Du, somit näher als einem Geschäftsmann.

    Wie bei allen Spielchen, in denen Menschen etwas erreichen wollen, kam er gestern nochmals angedackelt um mir den nächsten Vorschlag zu unterbreiten: ich solle doch ein Ersatzteil besorgen, dann würde die alte Kiste (bei der der TÜV abgelaufen ist) wieder laufen.

    Nun hatte er zweimal Pech a) er kam als ich im Obergeschoss die Blumen goss. Somit muste der arme Kerl von unten zu mir hochsprechen Rein psychologisch eine unschöne "Stellung".

    Zum zweiten war ich überdeutlich: ich habe nie vor gehabt dieses Fahrzeug nach dem 1. Mai zu fahren, ich werde meinem guten Geld kein schlechtes nachwerfen für ein Fahrzeug, welches ich ja schon nicht mehr hätte fahren wollen. Ich würde mir überlegen ob ich noch etwas Geld auflege um mir ein neueres Modell zu kaufen. Ich würde mich nunmehr nicht mehr festlegen lassen.

    Ich solle ja das alte Fahrzeug nicht verschenken, die Dinge hätten mich doch Geld gekostet. Er hatte aber keine Probleme den Vorgänger von mir auszuschlachten und zu verhöckern, als er quasi der Beschenkte war, da war es o.k. Also menschlich bin ich mehr als enttäuscht, aber erleichtert, dass dieses vor dem Kauf erfolgt ist. Denn durch die Drucksituation hat er einige Dinge verraten, auf Grund derer ich das Auto niemals genommen hätte (3 Jahre still bei ihm rumgestanden, da kann ich mir denken wie die Schläuche reagieren wenn sie mal wieder richtig arbeiten müssen, die Kupplung ist nicht gängig, wenn er das mal hinkriegen sollte - woran ich zweifle - könnte das Material doch sehr schnell ermüden wenn es arbeiten muss). Nun, dumm gelaufen - zumal er sich denken kann, dass ich dann seinen SErvice ebenfalls nicht mehr in Anspruch nehme.

    Fakt ist: ob Alkoholiker oder normaler Mensch - jeder versucht in seinem Sinne zu handeln (der möchte sein altes Auto verkaufen, ich will ein fahrbares haben). Sollte das Gegenüber nicht so reagieren wie gewünscht, so wird versucht zu manipulieren! Das kann ein "Normalo" ebenso gut wie ein Alkoholiker. Meine Aufgabe ist genau hier stop zu sagen und nicht auf die Mitleidstory des armen gestressten "freiberuflichen" zu reagieren. Mir klar zu sein dass mein Wort für einen Termin galt und nicht Monate später. Dass es jederzeit mein Recht ist unter veränderten Voraussetzungen von meinem Wort zurück zu treten.

    Ich wurde erzogen duldsam, diplomatisch und zurückhaltend zu sein. Gute Eigenschaften, die man/frau haben sollte, die aber noch ergänzt werden sollten durch einen gesunden Egoismus, den ich derzeit versuche zu lernen.

    Als nächstes muss ich lernen dass es kein Problem ist eine Werkstatt außerhalb zu nehmen, da meine Freundin mich gerne dahin fährt. Ich selber fahre nicht so super gerne Auto würde das also nicht von jemandem anderen verlangen. Sie hat aber nun da ihre Stärke, ich konnte ihr anders helfen. So ist es ein Ausgleich, wo aber jeder sprechen muss.

    Fakt ist einfach und deshalb ist dieses Thema für mich so wichtig dass im ganz normalen Leben alle diese Punkte kommen in welchen wir auf uns achten müssen, uns Gutes tun müssen und darauf achten müssen nicht überfahren zu werden. Jeder Mensch hat eigene Interessen und Ziele und wird diese im Umgang mit anderen versuchen umzusetzen. Hier muss ich wählen wessen Persönlichkeit zu meiner passen könnte, daß das Verhältnis zwischen geben und nehmen so ist, dass keine Seite überforderteilt wird und Toleranz ein Gut ist, welches man/frau gerne aufbringt oder lernt.

    lieben Gruß von Daggi

    Danke, liebe Gotti :)

    Dem zugleich kommt jetzt über das Wochende ein Lernweg der Toleranz.

    Mein Vermieter feiert hier ein größeres Fest und nicht nur, dass das Gelände über die zwei Tage belagert ist (drei mit Abbau) sondern auch noch meine Toilette/Bad die außerhalb sind mit benützt werden. Ich bin so manchmal eine "einsame Wolf"-Persönlichkeit, der so ein Menschengedudel (auch noch im Bad) zu viel ist.

    So.... nun heisst es für mich mich für die Leute zu freuen, wenn deren Fest schön ist. Eventuell von der Einladung morgen mal zum Kaffee Gebrauch machen - auch wenn manch einer der Leute mich nicht "ansprich".

    Toleranz aufzubauen gegenüber dem alkoholisierten Gelächter (das fällt mir schwer, wird aber nicht zu überhören sein, da direkt an meiner Wand ;)

    Genau das aber ist es: jeden so leben lassen, wie er/sie es möche und sich nicht dadurch gestört fühlen bzw. sich stören lassen. Ich wurde früher bei solchen Festen aggressiv (in mir drin). Ich mag extrem laute Menschen nicht, gibt es da in Mengen, ich mag Besäufnisse und dummes Gelalle nicht, kann da auch vorkommen, ohne dass es gleich Alkoholiker sind.

    Ich bin mal gespannt, was ich gelernt habe und wo noch meine Schwachpunkte liegen.

    Lieben Gruß von Daggi, die sich gerade ein paar Autos angesehen hat. Derjenige, der den alten hätte geschenkt bekommen sollen (wenn er noch gelaufen wäre) der fährt mich zu seinem Autohaus, etwas weiter weg damit wir dort etwas vom Fachmann finden.

    Und eines ist mir bei der Sichtung der dortigen Modelle aufgefallen - die kommen aus der Werkstatt, sind besser ausgestattet, neuer und nicht teurer.....

    Sprich .... ich wäre eventuell noch mehr auf die Nase gefallen als ich gedacht hätte.....

    Es ist eben doch nichts so schlecht, als wäre es nicht doch für irgendetwas zu gebrauchen. Die Selbstsicherheit des KNABEN, "Du bist ja alleine hast niemanden der Dir in Sachen Auto hilft" seine Worte, könnte ihn nun selber etwas behindern.

    Lieben Gruß von Daggi

    Grenzen setzen und eigene Wege erweitern, das ist nicht nur gefordert um sich aus der Abhängigkeit gegenüber einer kranken Partnerschaft zu bewegen sondern auch danach, wenn man/frau beginnt sich freizuschwimmen. Im ganz normalen Leben... hier beim einer Autoreparatur/Autokauf.

    Im Oktober 2009 wäre mein TÜV fällig gewesen, der "behandelnde" KFZ-ler, Freiberufler, war der Meinung das wäre bei diesem Fahrzeug nicht möglich, ich solle mir ein anderes Fahrzeug über den Winter besorgen, dann hätte er für den und den (billigen) Preis ein komplett neu restauriertes aber altes Fahrzeug von ihm. Der Winter war vorbei, der Termin verstrichen, dies ging nicht und jenes ging nicht - dafür aber verschied das Winter-Ausweichfahrzeug in den letzten Maitagen.

    So, nun erwartete als just jener Freiberufler dass ich auch noch weiterhin (Juni? Juli??) warte bis er fertig ist mit diesem Modell, welches ab April von mir vereinbarungsgemäß erwartet wurde, spätestens aber zum 1. Mai.....

    Natürlich war er stinksauer als ich sagte ich wisse keinesfalls ob ich dieses Fahrzeug nach Juni noch weiterhin wolle, ich würde mich nun erst auf dem freien Markt umsehen.

    Hier war es schwer von einem von mir gegebenen Wort zurückzutreten, auch wenn sich die Verhältnisse verändert haben und die Vereinbarung von der Gegenseite bezüglich Zeitpunkt nicht erfüllt wurden.

    Am schwersten wiegte jedoch für mich der Versuch (das alte Fahrzeug sollte verschenkt werden) abzuzocken um als KFZ'ler selber noch das eine oder andere rauszuholen und dem Beschenkten quasi zu "entreißen".

    Ich fühle mich immer noch schlecht ohne Fahrzeug vor der Türe, welches mich von A nach B bringt. Fühle mich aber wesentlich besser gesagt zu haben. "Nein, Deine Vorschläge nehme ich nicht an."

    Die letzte tolle Idee war nämlich von einem Kumpel von ihm für 450 Euro eine alte Beule zu kaufen um dann seine Beule, die ja noch nicht fertig ist, (ebenfalls 18 Jahre) kaufen zu können, ich könne das Beulen-Fahrzeug-des-Kumpels dann ja verkaufen. Abmeldekosten/Abmeldekosten ect. pp, alte Möhre ect. kein für ihn Problem, denn ich bin/wäre ja der Dumme der darauf warten sollte, dass der Freiberufler in die Hufe kommt.

    Hier aber merkt man/frau überdeutlich es geht um die eigenen Grenzen und um das, was man/frau mit sich machen lässt. Wo es beginnt ein für mich schädliches Verhalten zu sein mit Rücksicht auf andere oder ein "ehemals gegebenes Wort" da denke ich nun an "in guten und in schlechten Tagen". Genau das ist der Punkt, an welchem ich sage das ich es nun beginne zu lernen "nein" zu sagen, dass dieses aber nicht einfach ist.

    Selbstverständlich waren die Leistungen nicht günstiger als woanders, aber eben die Nähe zu mir, ein paar hundert Meter, ließ mich das Fahrzeug immer wieder zu dieser Adresse fahren wenn ich Probleme habe. Nunmehr muss und werde ich lernen eine "Fachwerkstatt" aufzusuchen und eben meine Freundin zu bitten mich zu fahren. Hier gibt es keine Öffis und aus Bekanntheit war ich immer bei jenem, der nun versuchte "abzuzocken". Sprich ich weiß genau was ich nicht will und nicht dulden werde, muss aber mein Verhalten umstellen und genau hier sagen "no more".

    Lieben Gruß von Dagmar
    einer armen Wühlmaus, Kirchenmäuse wären reicher, die hätten noch den "Opferstock" in der Nähe ;)

    Liebe Nici,
    ganz, ganz sicher habe ich mich krank gemacht innerhalb einer ungesunden Beziehung. Ganz sicher war es ungesund aus dem Schlaf geschreckt zu werden weil ein Mensch die treppen rauf- oder runterfiel. Ganz sicher war es ungesund wenn die Pumpe namens Herz auf Hochtouren ging weil ein Mensch mit Alkohol im Blut unterwegs war und die Polizei das zumeist trotz Anrufe ignorierte.

    Gesund war es ganz sicher nicht ständig meine finanziellen Grundlagen zu überprüfen weil mit dem Schlimmsten zu rechnen war.

    War ich krank - war ich es nicht? Ist mir einfach egal - ich habe mein Leben selber durch eine ungesunde Beziehung fast zerstört.

    Auf gleicher Höhe können nur Menschen stehen, die ein gesundes Gefühl für sich selber haben, das nämlich ist die Grundlage für Beziehungen zu Mitmenschen. Somit muss jeder für sich selber entscheiden ob er sich auf eine Abwärtsspirale einlassen will oder versuchen will für sich selber die Augenhöhe zu erarbeiten.

    Diese Entwicklung muss kein Aus für die Beziehung sein, aber wenn nur einer wächst, so wird er mit zunehmender Selbstsicherheit einer solchen Beziehung entwachsen...

    Lieben Gruß von Dagmar

    Als "Selber-Co" möchte ich Biti Recht geben ohne Ende

    "Hallo,
    entschuldigt bitte, aber ich finde den ganzen Thread hier schon Co. "

    Auch habe mir in meiner Beziehungszeit solche Fragen gestellt und war so weit weg von mir und meiner persönlichen Probleme wie es nur denkbar war.

    Anstatt mich und mein Leben mit warums, wiesos und weshalbs zu beleuchten war ich weit außerhalb von mir .... nämlich bei meinem Suchtmittel, dem Ex-Partner....

    Lieben Gruß von Dagmar