Ach Ihr Lieben,
was hatte ich für Angst - und habe es immer noch - Existenzminimum und eigentlich grad mal 200 Teuros für Versicherung/Lebensmittel ect. pp.
Bisher ging es immer irgendwie. Mehr schlecht als recht und oft war es grausam zu spüren "du bist eine arme Wühlmaus, Kirchenmäuse wären reicher, sie hätten nämlich den Opferstock in der Kirche". Und dennoch: früher kaufte ich Blumen oder Samen, heute ziehe ich sie selber. Mit Wasser vom Brunnen gieße ich und spüle ich - mit Wasser vom Holzherd.....
Nicht jeder hat einen Brunnen! Aber jeder kann Ideen haben und vieles umsetzen. Je freier man/frau wird von geschädlichen Einflüssen desto mehr Kreativität wird frei. Desto problemloser wird der Umgang mit Mitmenschen, die vielleicht das eine oder andere schnell mit links reparieren können oder günstig abgeben.
Ich habe kein Geld für Möbel ect. habe vor kurzem einen super 3-teiligen, runden Glastisch, verschiebbar und somit größentechnisch ausrichtbar für 20 Euro bekommen. Ich mache keinen Hehl aus meiner Armut - so können solche Angebote ankommen.
Ich habe billigst Teppiche ersteigert, Vorhänge günstig gekauft und fertig ist die neue Farbe, das neue Flair und niemand sieht, dass ich neue Klamotten günstig ersteigere. Ich brauche viel Zeit und Nerven dafür. Und immer wieder spüre ich " es ist nicht so wie früher, du kannst nur minimal mitgehen mit den Preisen".
Und jedesmal freue ich mich, wenn es mir gelungen ist in meiner Niedrigstpreisklasse zu bleiben.
Und wißt Ihr was: viel schlimmer war meine Angst, wenn mal wieder bei ihm der Gerichtsvollzieher kommt, er den Job verliert oder Schaden im Suff anrichtet. Dann nämlich wäre ich noch viel ärmer da gestanden ... und dann vielleicht ohne Heim wenn er es (wie von ihm gesagt ) "in Schutt und Asche gelegt hätte.
Eines nämlich ist wohl Fakt: Auch der Alkoholismus dürfte steigerungsfähig sein, die Mäuse danach reduzierbar....
Lieben Gruß von Dagmar