Beiträge von dagmar007

    Die Kumpels, liebe Welia, sah auch ich als Mithelfer, Auslöser, Grund ect. pp. Oh wie ärgerte ich mich über den Besuch von diesem oder jenen. Ach quarke, ist doch einer krank wie der andere. Haben sie sich nicht gegenseitig, dann finden sie andere oder verziehen sich ins Kämmerchen. Nein, jeder hebt selber sein Glas .... und jeder - oder ich damals - versuchen gerne Schuldige zu finden anstatt einfach auszusteigen.

    Warum meinen Angehörige, wie ich, sie sind die einzigen die helfen können. Mitleid haben wir? Oh je, schlechte Basis für eine gleichberechtigte Beziehung. Will der Betreffende Mitleid? Eher nicht, er / sie entscheidet sich für Freund Alk und basta. Nur jemand der sich gerne in das Leben anderer mischt und es bestimmen möchte (wie ich früher) der meint Mitleid, Verständnis ect. für den anderen haben zu müssen.

    Wir müssen jeden tolerieren wie er/sie ist und damit Schluss. Passt das nicht zu unseren/meinen Lebensvorstellungen, dann ist dieser Mensch bei mir unpassend und ich in seinem Leben. Denn er/sie sollte ebenso selbstbestimmt leben wie ich selber.

    Mir wäre es egal, wo ich mich zugehörig fühle oder wo nicht, ich kann überall lernen - und sei es nur, dass ich weiß, so möchte ich nicht enden.....

    LIeben Gruß von Dagmar

    Guten Morgen Empty,
    nun, meiner Meinung nach gibt es zwei Wege nach ungesunden Beziehungen:
    - sich die nächste Beziehung wie auch immer suchen
    - sich mit sich selber auseinandersetzen und sich selber alles das zukommen zu lassen, was evtl. zuvor durch einen Partner "erledigt" wurde.

    Zweiter Weg ist der schwerer, aber vermutlich der einzige, der mich persönlich zwingt in alle meine Ecken zu sehen. Und auch dann brauche ich Energie, Kritikfähigkeit und neutrale Selbstbetrachtung um überhaupt einmal selber "rund zu laufen".

    Der erste Weg ist der, der wohl am verbreitesten ist. Nun hast Du aber das Pech oder das Glück irgendwie doch in Dir zu spüren dass DU in Dir selber liegst und Deine Persönlichkeit nur in DIR reifen kann. Eine Partnerschaft bedeutet aber immer Kompromisse; somit meiner Meinung nach nicht die Möglichkeit sich selber in allen Höhen und Tiefen alleine aushalten zu müssen.

    Ich selber habe für mich bemerken müssen, dass ich nur dann eine "Partnerschaft" wünschte wenn ich meinte ein Problem nicht bewältigen zu können. So, das bedeutet in meiner Übersetzung dass ein Partner mein Helferlein sein soll. Damit aber muss ich etwas zurück geben, somit habe ich schon wieder den schönsten Teufelskreis geschaffen! Egal, ob mir oder Alkoholiker an meiner Seite! Die Person sollte mir dann helfen mich und meine Probleme zu lösen oder auszuhalten!

    Genau DESHALB bin ich seit 1 1/2 Jahren alleine weil ich alleine durch muss! Nur dann ist irgendwann ein Partner das was er sein soll - nur ein Partner und kein Helfer für Dinge, die ich nicht bewältige.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Nun, liebe Nici,
    nach heutigem Stand ist für mich sehr einfach zu unterscheiden wo die Grenzen liegen: nämlich genau da, wo irgendeine Aktion, vermeintliches Mitleid, Hilfe ect., für mich "schädlich" ist, ab dem Moment verhalte ich mich krank.

    Auch sozial hat es noch nie einem Menschen geholfen ihm seine Probleme abzunehmen - damit bleibt er/sie nämlich handlungsunfähig, unmündig und immer auf Helfer angewiesen. Auch hier gilt - und galt schon früher: Hilfe zur Selbsthilfe.

    Will jemand einen Rat - und das war schon mit 20 so - sagte ich : höre in Dich rein wie es Dir bei der und der Vorstellung geht. Zuvor, als Teeny war die die Problemtante, die anderen sagte was sie doch machen könnten/würden/sollten. Diese Menschen taten nicht was sie fühlten sondern was ich sagte. Ging etwas in die Hose, so war es ja meine Entscheidung und ich die "Schuldige".

    Nein, "eigentlich" ist es nicht schwer zu unterscheiden... sage ich heute - verstand ich früher nicht wo und wie ich unterscheide.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Also weißt Du Monty, der Satz "ein Schluck und..." hat mich nun doch etwas zum Lächeln gebracht ... über mich ....

    Ich habe die "Schlucke" gar nicht gemerkt, da die Persönlichkeit ja nur "normal" wirken konnte mit den Schlucken. Davon mal abgesehen, gibt es so manches hochprozentiges, bei dem keine Fahne entsteht (oder habe ich das falsch in Erinnerung?) Ist nicht jeder so "dumm" und zieht sich Bier rein, was schon meilenweit erkannt wird.

    Und Monty: bei einem Polytoxomanen fällt es meiner Erfahrung nach leicht auf den Schluck zu verzichten, kommt halt ein Tablettchen mehr rein :) Und hier ist es nicht hörensagen sondern selbst erlebtes von mir :(

    Noch etwas aus eigenem Erleben, was bei Dir nicht so der Fall sein muss!

    Durch den erneuten Kontakt mit dem Exxi war mein Entzug und der psychische Druck gemindert, ich konnte mir ja die Dinge vorgaukeln lassen die ein guter Süchtiger so hinkriegt. Somit hatte ich sehr wohl den Eindruck alles im Griff zu haben! Ich hatte es NULL im Griff, im Gegenteil - meine trügerische Sicherheit alles mit Abstand zu betrachten - war so etwas von fatal. Muss nicht bei Dir gelten, aber Deine Sicherheit von und mit der Du sprichst war auch mein BEGLEITER und fast MEIN Untergang.

    Nun aber genug geunkt, denn Du musst das tun, was Du erträgst und für notwendig erachtest, aber ich habe gerade den Eindruck als ob Du da in einen gefährlichen Zug einsteigen könntest.... Ich bin mir auch nicht sicher, ob in einer SHG nicht komplettes oskarreifes Theater vollführt werden kann, quasi für den Partner eine Show. Das liegt an den Menschen - das kann sehr positiv sein, wenn beide dort sind - aber auch genau das Gegenteil.

    Triangelkommunikation bietet sich da einfach nur genial an: zwei die sich etwas mitteilen wollen schalten dritte ein..... Welch besseren Raum gäbe es dafür als Co's die "helfen" wollen und als Süchtige, die ebenso süchtige stärken wollen die Sucht zu verlassen?

    Also, bitte entschuldige meine Bedenken, ich bin da arg im wanken - aber sehr neugierig - was sich daraus entwickelt.

    lieben Gruß von Dagmar

    Guten Morgen Honey,
    nun von meiner Therapeutin gab es keine Tip(p)s und eigentlich auch nur Kurzgespräche - im ersten Moment wirkte es wie "nichts".

    Aber:
    es war ein realistisches Aufarbeiten - ich musste das geschehen in Worte packen und meine Zielsetzungen definieren. Warum hätte sie mir sagen sollen was ich wie mache? Ich sollte ja meinen Weg finden.

    Weißt Du Honey - wir sind schuld dass es uns schlecht geht weil wir in ungesunden Beziehungen sind und waren! Du oder ich wir können und konnten gehen - wenn wir das nicht tun, warum soll dann jemand anderer schuld sein als wir selber?

    Manche Menschen können sich nicht entschuldigen (gut, entweder wir können sie so nehmen wie sie sind oder wir müssen getrennte Wege gehen) manche Menschen können nicht "danke" sagen oder so ausdrücken wie sie fühlen; entweder ich gebe gerne und spüre die Freude selber oder ich kann es lassen weil ich gebe des gebens willens. Manche Menschen können nicht von einer Droge lassen - dann müssen wir es ertragen oder unsere Droge (diesen Menschen) aus unserem Leben entfernen. Es gibt Menschen, die haben kein Verantwortungsgefühl ... nun, unsere Entscheidung ob wir unser Leben mit solchen Menschen und ohne Vertrauen leben können.

    Was hilft mir ein Schwall von Worten oder Tränen von denen ich ziemlich genau weiß dass der andere sich mehr selber bemitleidet als daran denkt was andere "durch machen". Ich habe mich verletzen lassen, benutzen lassen und mir oskarreife Akte vorspielen lassen. Ich habe mich dazu machen lassen, leichtgläubig und naiv anstatt selber etwas zu ändern.

    Das war der Anfang.

    Dann konnte ich gehen, wollte keine Entschuldigungen mehr hören, denn sie machen nichts ungeschehen. Jetzt kümmere ich mich darum mein Leben zu leben und meine Probleme zu meistern. Ich drehe nicht mehr durch weil das versprochene Auto nicht fertig wird und das alte stehen blieb. Ich muss irgendwie die zwei oder mehr Wochen rumkriegen, ich weiß nicht wie - bin gesundheitlich auch mehr als k.o. schaffe also die Strecke zum Arbeitsplatz nicht mehr per Fuß, aber was soll ich mich ärgern und reinsteigern es ist so wie es ist - alle Wut und alle Enttäuschung ändert nichts.

    Ich kann nur mein Leben leben, mit allen den Dingen fertig werden und versuchen sie zu bewältigen ohne auf Aktionen auf dem Umfeld zu warten. Davon mal abgesehen, "Liebe" wäre uneigennützig und würde verzichten können auf Worte....

    Lieben Gruß von Dagmar

    Liebe Martigro,
    ich war GsD nicht verheiratet, sondern lebte nur "zusammen". Aber sogar ich habe all mein Eigentum gekennzeichnet da irgendwann einmal der nette Gerichtsvollzieher mir täglich einnen guten Tag wünschte um Exxi zu eriinnern, dass da noch was wäre.....

    Rechtlich beraten kann Dich nur ein Anwalt. Aber Du wirst wissen ob Ihr eine Gütergemeinschaft habt oder nicht. Wenn ja, nun dann dürfte der hier zuweilen eingeflossene Kommentar "von guten und schlechten Tagen" gelten.

    Auch hier ein Grund alle Heiratsanträge abzulehnen, die ich von Exxi bekam: die Gefahr ein Pflegefall zu werden, dem gegenüber ich finanziell verpflichtet bin ...

    Mietschulden hätte auch bei uns ein Problem werden können, bei seinen regelmässigen Pfändungen. Allerdings gab es bei uns ein Mietkonto, auf welches jeder von uns beiden einzahlte und auf dem nur ich die Befugniss hatte (da ja gegen ihn Pfändungen vorlagen).

    Lese ich Deine Fragen, dann fällt mir ein, was ich so alles an Vorsichtsmaßnahmen durchführte (alle Rechnungen raussuchen) ab Befürchtungen hatte (berechtigt) wenn er mal auf krumme Dinge im Internet kommt deren Rechnungen von meinen Konten abgebucht werden, also dem Mietkonto auf meinen Namen.

    Boaaahahahaha nie nie nie wieder .... Heute bin ich fertig weil mein Auto den Geist aufgab und mein neuer alter nicht fertig ist und auch noch Wochen dauert, am Ende, und erkältet.

    Aber das ist gar nichts gegen die Dinge, die damals von statten gingen, wie ich mich fühlte und Du Dich wohl heute fühlen must, liebe martigro.

    Sag wie ist es: war es Eure Wohnung und Du hast ihn verwiesen? Auf wen lief der Mietvertrag?

    Gruß
    Dagmar

    Liebe Martigro,
    ich kann mir bei niemandem Schadenfreude vorstellen, der solche Situationen selber durchlebt hat - und das haben wohl viele Co's. Es bestürzt mich wie schnell sich die positve Hoffnung in gnadenloses Desaster verwandelt hat. Somit also ein vielfaches schlimmer als zuvor.

    Nein, lachen wird niemand - aber ich selber spürte ein: "also doch" in mir. Ich denke mal, viele wie ich warten händeringend auf ein solches Wunder eines Suchtkranken (nebst unserer eigenen Sucht: der Abhängigkeit von einem Menschen). Aber Du hast es deutlich und anschaulich beschrieben, dass eben nur Entzug nicht alles ist, das nur trocken sein keinen guten Menschen macht.

    Wichtig ist auch nicht, dass wir das richtige oder das falsche tun, sondern dass wir es bewußt tun und uns immer fragen: will ich die zukünftigen "möglichen" Entwicklungen ertragen.

    Bei mir gab es ein "bis dahin und nicht weiter". Ende - aus - Apfel....

    Du hörst Dich ebenso an, die Zeit wird nun zeigen, ob nach dem Ende der Apfelernte ein leckeres Apfelmus daraus wird ;)

    Lieben Gruß von Dagmar

    Ja, liebe Honey, das ist nicht das, was wir als Co so gerne hören würden nicht???

    Genau das ist bei den Antworten super rübergekommen - von innen muss die Änderung kommen. Der Mensch selber muss mit sich unzufrieden sein und etwas ändern wollen. Sich unwohl spüren und registrieren, das ist nicht normal.

    Das Umfeld - Angehörige wie wir - geben doch durch alle die Gespräche noch mehr Gründe um Trinken zu müssen, jedes dieser Gespräche ist Belastung und Stress! Es ist Kritik - es ist unschön und es ist etwas, dass die Betroffenen ganz sicher noch nicht wahrhaben wollen (hätten sie nämlich bereits den offenen Blick, so würden sie ja etwas ändern).

    Wir als Co drohen uns selber viel zu wichtig zu nehmen und zu meinen "wegen uns" könne man/frau sich ändern. Und selber machen wir das noch am wenigsten ... bleiben nämlich in unserer Sucht zum Partner, in den unterstützenden Aktionen und den Versuchen den anderen zu "erleuchten".

    Meiner Meinung nach kann nur jeder für sich etwas ändern wenn er / sie es selber alleine will. Das Umfeld ist zumeist "egal" weil es nicht stark genug sein kann als Auslöser. Oder anders ausgedrückt: wird wegen dem Umfeld "aufgehört" so wird auch evtl. wieder wegen dem Umfeld "angefangen".

    Nein Honey, ich denke mal Deine Hoffnung ist auf Dauer ziemlich substanzlos.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Liebe Monty,
    der Anfang unserer Geschichte war ähnlich - und ich würde Dir auch hoffen, dass mein derzeitiger ist-Zustand auch bald mal Deiner wird.

    Aber ... den Mittelteil - nämlich Kontakt - na da hätte ich gehofft, dass das Dir erspart bleibt. Meine damalige Naivität, der Wunsch nach Erkenntniss und die Schwere der Trennung bewog mich zu Kontakt, das aber machte alles noch schwerer, nein falsch ausgedrückt: seine Wut und Agression wurde noch stärker - war Exxi vielleicht der Meinung hier bei mir noch eine gewisse "Sicherheit" zu haben? War es dann für ihn nervig, als ich wirklich nicht mehr wollte? Wollte/Konnte er dann nicht mehr kapieren dass er hier nichts mehr zu suchen hat und wurde deshalb so aggressiv. War es nicht einfach so, dass ich alle Glaubwürdigkeit verloren hatte weil ich ausziehen wollte und dennoch noch Kontakt mit ihm hegte. Entstand so vielleicht die Meinung, dass ich ein neues Nest bauen würde für "uns"???

    Monty, Dein Seniore ist nicht nur mehrfachabhängig, er ist gewalttätig und depressiv. Ein paar Tage trocken sind ein guter Ansatz - lösen aber alle diese Probleme nicht. Übrigens - aus eigener Erfahrung - ich kannte jemanden fand es toll, dass Heroin keine Rolle spielte und die Person im Methadon-Programm war. Alles wirkte nach aussen "clean". Pustekuchen: Dem Methadon wurde Koks hinzugefügt, damit es den Kick gab und mit Tabletten alles noch entsprechend nuanciert, der Alk spielte dort keine Rolle....

    Monty, war der Prozeß gegen Deinen Ehemaligen bereits? Denn auch da ist ein weiteres Problem: sollte wieder etwas passieren, so verstehen die Jungs in Grün DICH nicht und können Dir deshalb auch nicht mehr "richtig" helfen.

    Sei mal ehrlich: die paar Stunden hat es sich gut angefühlt, dann aber ging wieder das "wieso, warum, wieso, weshalb" los oder?

    Paß auf Dich auf!

    Lieben Gruß von Daggi

    Auch ich kenne dieses Gefühl des "Einklangs" dieses alles ist so gut wie es ist. Vieles andere ist wünschenswert, kommt vielleicht noch (dann wäre es sehr gut :) aber jetzt ist es gut :)

    Tier - Monty, meine waren der Grund zu gehen, jeder Tod eines der Tiere (Streuner, die oft sehr, sehr krank waren) haben mich zwar nicht aus der Bahn geworfen, aber doch gehörig zu Boden geworfen. Sie sind doch unsere Familie - oder ein Teil der Familie.

    Allergiker - schwer, aber eine Chance allem entgegen zu wirken. Ich habe bei den Katzen diverse Rezepte aus Büchern zum selber kochen wenn sie Allergien haben.

    Speziell das mit den Medis ist natürlich sehr übel - aber logisch, da sind ja Geschmacksstoffe, Mais oder ähnliches drin um drei Tropen Medi auf Kapsel oder Pulver zu bringen.

    Ich drücke Euch beiden die Daumen,

    lieben Gruß von Daggi

    Liebe Monty,
    gib der Zeit Ihre Chance,

    schau, eskaliert hat alles vor 2 Jahren und alles war gebrochen. Rund 6 Monate später war ich hier im Häuschen.

    Dann hat es nochmal bestimmt ein Jahr gedauert, bis ich aus dem Schlimmsten verarbeiten raus war und es begann so richtig mein Leben zu sein.

    Dieses nicht mehr wirr machen lassen durch angstvolle Gedanken beginnt jetzt. Ändern kann ich nichts an vielen Dingen, ich kann mich unter Druck setzen (siehe Steuer) und kriege es derzeit nicht gebacken, ist einfach so. Ich muss lernen - das ist etwas das derzeit viel Energie braucht: fairer zu mir zu sein, wie Silberkralle so schön schrieb "wenn der Tag 240 Stunden hätte" ich habe nur ein bischen Energie, die ist oft verbraucht bevor die Dinge getan sind, die ich tun möchte.

    Ich brauche Schlaf, ich bin fertig nach einem Arbeitstag und lege mich dann erst mal hin, dann ist der Abend länger und aktiver.

    Du siehst Monty, mein Leben war ebenso oder fast so übel wie Deines und hat sich so gewandelt. Aber auch nicht (Job / Haus) von jetzt auf nachhher, deshalb "lass die Zeit für Dich arbeiten, sei aktiv aber nicht ungeduldig".

    Lieben Gruß von Daggi

    Ich finde es ein bischen schade, wenn einem alten Thread ein neuerer folgt. Zum einen fehlt die Verbindung zur Ursprungsgeschicht und zum anderen beschleicht mich (das gilt nicht für Dich!) sehr, sehr oft das Gefühl nicht mehr an die alten Gedanken erinnert werden zu müssen.

    So quasi, nun ist mein neuer Thread hier, ich bin ja gaanz anders - obwohl ich mich immer noch genauso verhalte..... Das dann lediglich unter einem anderen Hauptthema, mit selbigem Inhalt.

    Verstehen kann ich Dich, aber Du wirst sehen, wie Du das selber empfindest - neu anfangen zu wollen oder alten Ballast behalten damit er nicht ganz in Vergessen gerät.

    Lieben Gruß von Daggi

    Nach einem Schaumbad habe ich mir gerade nochmals Eure Gedanken durch den Kopf gehen lassen und mir wurde etwas verdammt klar.

    Wieviel Zeit und Nerven habe ich gespart seit ich so anders lebe! Wieviele Gedanken und Stunden habe ich verschwendet mit "was wäre wenn, wie wäres wenn doch, würde er, könnte nicht, sollte nicht, was wird wenn....."

    Das mache ich nicht mehr. Mein Auto ist defekt, das andere noch nicht fertiggestellt - ich hoffe nicht als Grillkohle zu enden, aber ich fahre eben Kurzstrecken (früher, was wäre wenn, was mache ich wenn, gefährlich, Panik.....)

    Ich mache wonach mir der Sinn steht - die Arbeit oder die Arbeit - und das ist einfach o.k. so.

    Nicht o.k. ist, dass ich meine Steuererklärung noch nicht mal angefangen habe obwohl sie schon dort sein müsste. Aber es ist eben so! Ich weiß ich bekomme im Notfall eine Verlängerung, im dümmsten Fall eine Strafe, aber es ist eben so....

    Genau das konnte ich früher nicht: ich hätte mich zerfressen bei allen den vielleicht, und eventuell und überhaupt ect. pp.

    Ganz viel habe ich lächelnd an Nicis Zeilen gedacht, so ein bischen ist es schon so wie bei einem alter Kräuterhexlein, welches da Sämlinge in die Erde packt, Zwiebeln eintopft, gießt und über das Kreuz jammert, nachdem die 20 Kanne mit dem Weg zum Brunnen überstanden ist.

    Aber eine Ruhe und Selbstbesinnung, die ich im Leben nicht kannte.

    Lieben Gruß von Dagmar

    p.s.s früher mal - während der Beziehung lenkte ich mich wohl durch meine Homepages ab und arbeitete bis in die Nacht. Exxi meinte dann Telefon und Internet kündigen zu müssen um mich zu strafen - dabei hat er mir beigebracht dass es auch im Notfall ohne geht bzw. abends ohne und einfach mit einem schönen Salat vor der Glotze oder im Freien. Wie auch immer .... nicht immer, aber immer öfters, entdecke ich Veränderungen.

    Lieben Gruß von Daggi

    Hallo Ihr Lieben,
    keine Angst, liebe Nici, ich kenne selber ja auch die Angst und würde niemals - auch nicht zum Spaß - jemandem so etwas aussetzen. Aber es ist herrlich :) zumindest dann, wenn nicht wie sonst täglich der Vermieter hier einen Besuch macht weil er "quacken" möchte. Meine Türe ist dann zwar zu, aber die Katzen können dann halt nicht toben.

    Oh Monty, was meinst Du, wieviel Zeit zum nachdenken da ist wenn kg schwere Blumentöpfe über zig Meter transportiert werden ;) Meine Trauerarbeit ist komplett verrichtet, mein Neustart auch - meine Fahrbahn ist ausgebaut, und den Belag, den ich hie und da erneuern muss, der klappt immer ganz gut. Gäbe es nämlich Gründe oder Themen mit mir selber, dann würde ich nicht "schleppen" und "pflanzen" sondern auf der Hollywoodschaukel "sinieren". Und besonders über die Pflanzen setze ich mich mit mir auseinander - über die kräftigen, stabilen die hochpowern wie die Stockrosen und über die kleinen Sämlinge, die immer wieder einem Schneckenangriff ausgesetzt sind. In der Natur sehe ich die meisten Bezüge zu mir und meinem Leben. Aus der Natur habe ich gelernt, wie aus einem "wertlosen" Sonnenblumenkorn eine herrliche Pflanze wird.

    Oder wie ich über Jahre eine Stockrose killte, denn was so große Blätter hat, dachte ich, kann nur Unkraut sein. Nun dürfen diese Riesen bei mir leben. Das, was ich früher killte, ziehe ich jetzt mühsam hoch :)

    Lieben Gruß von Daggi

    Hey, liebe Gotti,
    bin schon wieder draußen on Tour, ich habe ja Dahlien vergessen zu pflanzen, und die sollen nun ins Mühlengelände.

    Weißt Du, ich bin oft traurig, weil ich nicht die Power habe, die ich gerne hätte - im Gegenteil ich fühle mich oft als schlapp. Nach einem vollen Arbeitstag bin ich groggy und knalle mich erst mal aufs Ohr, habe dann noch oder wieder Kräfte und insgesamt rund 7 Stunden Schlaf. Eigentlich o.k. und dennoch merke ich, ich kann nicht halb so viel tun wie ich möchte.

    Immer wieder sind dieses die Momente, in denen ich mich frage ob ich glücklich sein soll über die vielen Interessen, die ich habe, oder unglücklich, weil ich mir dadurch einfach so viele Dinge "notiere", die ich machen möchte.

    Denn eines ist schon jetzt in meinem Hinterkopf: das sind wieder täglich 2 - 3 Stunden gießen, alles also, was an Freizeit noch übrig bliebe .... incl. Haushalt....

    Auf der anderen Seite gibt es so viel Kraft diese Pflanzen aufblühen zu sehen. Einfach zu sehen, wieviel Freude diejenigen haben, die ins Mühlengelände blicken, wo zwar nur noch Steine sind, diese aber in viele Farben und Pflanzenarten getaucht durch die Töpfe, die ich auch noch versuche einheitlich zu gestalten.

    Vor kurzem bekam ich alte, antike Metallgefäße, da gibt es ein Druideneck ;) Mal sehen, was da reinkommt, eigentlich müssten da extreme Pflanzen rein, die als Medizin verwendet werden, schön aussehen und eine gewisse Geschichte haben.

    Lieben Gruß von Daggi

    Auch bei mir war es nicht immer so, daß Willibalds und Co am Leben bleiben durften. In jungen Jahren hatte ich Ekel vor ihnen. Nur: nicht alles, vor dem ich Angst oder Ekel habe ist schlecht.

    Da ich Pflanzen liebe, haben die Willibalds und Eulalias (ist das Dein Pflanzengeist, liebe Gotti?) schon manch ein Pflanzenleben gerettet.

    Ich hatte selber ein privates und selbstfinanziertes Katzenasyl aufgebaut, es gab dort soviel Leid dass auch automatisch mein Rückschluss kam: kein Wesen sollte unter Schmerzen leiden müssen.

    Ich habe damals einen Maikäfer - der auf dem Rücken lag und nicht einladend aussah - aus einer Regentonne befreit. Krabeltiere sind nun gar nicht mein Ding - aber es sind Lebewesen. Wie auch ich nicht "ersaufen" möchte, so sollte ich es bei ihnen auch nicht zulassen. Geht nicht immer und so manches "Kleingetier" ist einfach schädlich. Ich würde keine Motte ect. dulden nur aus "Liebenswürdigkeit" denn da sind mir meine Klamotten schon liebenswerter, aber da wo es möglich ist versuche ich kein Leben unnötig zu stören.

    Nächstes Problem im Garten: die Schnecken - ich würde ja mit ihnen teilen, aber 100% meiner Mühen überlasse ich ihnen nicht.

    a) Schneckenkorn funktioniert, finde ich nicht toll

    b) Sägemehl bzw. Holzspäne aus/von den Holzbriketts habe ich heute eingesetzt

    c) alternativ wird noch Holzasche eingesetzt die ebenfalls Dünger ist - zum zweiten aber die Schleimspur der Schnecken behindert und dadurch abstoßen könnte (darf eben keine Asche von Briketts sein).

    Ach ja, habe heute 10 Stauden eingepflanzt, rund 15 Dahlien sind bereits im Erdreich und irgendwie kam mir das wenig vor, hatte ich früher nicht mehr? Klar, kam da noch eine Portion Dahlienknollen raus und Zwiebeln von Gladiolen, Fresien und Dahlien aus dem Vorjahr... Somit muss also ein Regalsystem her für die Zwiebeln/Knollen, damit mir das nicht wieder so geht.

    Große Holzkiste als Regal - Mandarinenkisten für die einzelnen Sorten. Nur dumm, dass ich bisher nur drei Mandarinenkisten habe. Dann werde ich wohl im Winter eine Vitamin C-Bombe werden müssen (damit Kisten für die Zwiebeln/Knollen herkommen). Klar, es gibt auch Plastikboxen, habe ich auch stapelbare, halte aber Holz für Pflanzenfreundlicher.

    Leute - ich habe ja nur ein Minibeet sollte da im nächsten Jahr alles wiederkommen, dann ist das Beet voll....

    Die Mühlsteine haben nun auch schon ganz viel große Terrakottakübel bekommen rund Durchmesser rund 27 cm Höhe rund 35 cm. Darin sind Gladiolen, Dahlien, Ixxia, Iris, Tomaten, Gurken, Zierkürbisse, Melonen ect. pp (und vieles aus eigener Samenhaltung). Bin richtig stolz auf mich: denn da, wo die Mäuse fehlen muss ich noch lange nicht auf meine Ringelblumen und Sonnenblumen verzichten (einfach Samen aufbewahren).

    Lieben Gruß von einer Dagmar, die total groggy ist.

    Hallo Ihr Lieben,
    juhu, die Sonne ist da .... muss ich doch gleich den Garten noch weiter in Angriff nehmen, bin bereits seit 6.00 Uhr dabei.

    Habe gestern gesündigt und mir zwei Sträuße Blumen gekauft (gelb und der andere orange) drei freie Tage, da habe ich etwas davon :)

    Gemüse für Salat eingekauft, da ich ernährungstechnisch nicht mehr gut für mich gesorgt habe.

    10 Stauden sind zum einsetzen und ein Schneckenschutz anzubringen, die Dahlien habe ich nun vom Winterschutz befreit und manche Aufzüchtlinge warten auf den Umzug ins Freiland. Gerade dem Nachbarn - auf dessen Mühlsteine viele meiner Pflanzen stehen und der gerade diesen Teil mäht - einen Himbeerstrauch geschenkt.

    Ach ja, und ich habe einen neuen "Mitbewohner"
    Er heisst Willibald, ist ein Voyeur und erscheint nur dann, wenn ich in der Badewanne liege.

    Will i bald rausbringen - weil ich kille ja im Regelfall keine Tiere - auch keine Spinnen wie "Willibald".

    Problem ist nur, dass er tatsächlich nur dann auftaucht, wenn ich in der warmen Badewanne liege und nicht unbedingt so in Mutter Natur springen möchte um eine Spinne ins Grün zu befördern.

    Mein Auto ähnelt immer mehr einer Gefahrenbombe, da das andere Fahrzeug trotz Versprechung noch nicht fertig ist. Ein Kollege oder Kollegen, keine Ahnung, wer es dann durchführt (beteiligt sind derzeit mehrere auch in der Beschaffung tätig sind) wird möchte diese Dichtung erneuern, wäre super wenn es klappt und der Traktor danach auch noch fahren würde.

    Nun ja, ich lasse mich erst mal überraschen und kümmere mich um Sonne, grün, Katzen und eine Freundin die heute mittag kommt.

    lieben Gruß von Dagmar

    Hallo, Ihr Lieben,

    was bei Rosa Li gegen einen Alleinstart spricht bekam ich oder besserte sich bei mir genau durch den Alleinstart

    "katze, hund, pflanzen, garten...alles gründe, die gegen eine loslösung sprechen "

    Nun, den Hund habe ich nicht, geht zeitlich nicht, aber mein Garten ist viel toller als je zuvor, ich habe nun endlich Platz und Möglichkeiten für die Pflanzen (auch zur Aufzucht, was zuvor nicht ging obwohl die Wohnfläche fast dreimal so groß war)

    Meine Tiere sind harmonischer als je zuvor, die in einer unglücklichen Verbindung zu spürenden Stimmungen wurden auch auf die Tiere übertragen. Hier fiel das von jetzt auf nachher ab (hergzogen bin ich mit 7 Tieren). Auch jetzt noch knurren meine Katzen wie Hunde wenn jemand vor der Türe steht, den ich nicht mag. Als der Exxi meinte auftauchen zu müssen spürten sie es vor mir ... mit knurren, fauchen und Schwänzen die dicker waren, als ich sie zuvor sah und dass, obwohl er vor der Türe war (hier ist mein Heim, hier kommt kein Mensch mit schlechter Laune rein).

    Lieben Gruß von Dagmar