Beiträge von dagmar007

    Ja, liebe Monty,
    (S)eine Bauchspeicheldrüse und (s)eine Gesundheit, um die ER sich kümmern muss. Vielleicht hat sein Lebensstil etwas beigetragen, dass dieses Organ nicht mehr "on top" ist? Seine Sache - Seine Einstellung und seine Chance auf Behandlung oder Gesunderhaltung.

    Nachdem ich bestens weiß, wie manch ein Süchtiger zum Pflegefall wird würde ich jedem empfehlen den Absprung vorher zu wagen! Du hast es getan und ich denke Du spürst ansatzweise was "Selbstverantwortung" ist. Die ersten Schritte bist Du gegangen - und das bisher ohne hinzufallen - ich denke mal, Du gehst DEINEN Weg weiter und überlässt IHN den FACHLEU(CH)TEN.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Hallo, Ihr Lieben,
    danke für Eure Feedbacks :)

    Ja, liebe Doro - urplötzlich - ein "Flash" und alles ist "back". Genau das was mir widerfahren ist ohne Bezug zu der Person.

    Nun, logisch, wenn ich dem Therapeuten richtig "folgen" kann, dann muss der damalige (gefühlte) Schmerz ebenfalls behandelt/erledigt/geheilt werden was nur über den Kopf nicht möglich ist. Somit also nochmals und wiederfühlen um dann daraus versuchen sich angenehmes "anzulernen".

    Hatte ich im Prinzip auch gemacht aber nicht verstanden was da passiert ist. Und genau da beginnt es mit der Nachsorge. Warum ist irgendwas wirr. Wir sind einfach leider nicht die Fachleute. Und genau deshalb können eher neutrale Helfer uns oder einem Süchtigen helfen, niemals zu nahestehende, die ja einfach schon "vorbelastet" sind.

    Du hast Recht Kaltblut, das, was mich früher überrollte und überdimensionale Gefühle auslöste, dem kann ich jetzt "gegenübertreten" es annehmen und ver- oder bearbeiten, oder einfach in die Wüste schicken wenn es zum jetzigen Zeitpunkt zu wirr ist.
    Das aber musste ich erst verstehen, und verwunderte mich zu diesem sehr späten Zeitpunkt sehr.

    Tja, was passiert, wenn man/frau sich trennt. Erstmal fühlte ich mich leer, sinnlos. Aber es gab so vieles was ich schön fand, was mich interessierte. Immer mehr Zeit und Liebe zu eben diesen schönen Dingen konnte ich mir nehmen. Es passierte automatisch weil ich nicht mehr abgelenkt war durch die Suchtproblematik.

    Aber ich musste ganz viel auf und in mich hören um zu erfassen was will ich, was nicht, was kann ich und was nicht und wo benötige ich Hilfe - oder aber einfach was schiebe ich auf die Seite weil ich es heute nicht lösen kann. Geduld.... noch immer lerne ich sie. Früher hielt ich Probleme nicht aus und wollte sie lösen, aus der Welt schaffen, heute weiß ich dass manches seine Zeit benötigt und akzeptiere es.

    Hm, Persönlichkeitsveränderung. Klar, ist der Partner nicht mehr der, in den man/frau sich verliebt hatte. Aber ob das wirklich der Alk gemacht hat?? Das muss ich einfach mal neutral stehen lassen, denn das würde tatsächlich bedeuten, dass der Abhängige die Realität nicht mehr wahrnimmt, und so quasi genau den § hat, auf Grund dessen das Gesetz von "geringerer Schuldfähigkeit" spricht, ... neben sich .... Ein Fremder in der eigenen Welt, bedenklich....

    Lieben Gruß von Dagmar

    Hallo Ihr Lieben,
    ja Gotti, so manches erklärt sich nun für mich. Speziell weil ja nur ein Gefühl im Bauch wieder da war ohne Auslöser - ohne Grund - einfach nur "ein belastet sein".

    Ich denke ganz sicher, dass diese Erklärung mich weitergebracht hat, weil ich zumindest nun den Grundtenor kenne.

    Auch erklärt es, warum es mir derzeit wieder so wichtig ist schöne Teppiche (sofern kauflich zu erwerben) zu legen. Das war schon früher für mich etwas kuscheliges, bodenhaftendes. Allerdings trat - im wortwörtlichsten Sinne der Expartner recht unbedacht mit öligen Schuhen auf ihnen herum - nun klar, da war meine Freude nicht besonders lang anhaltend und ich habe dann diese Liebe aufgegeben.

    So, nun kaufe ich wieder ... wenn es mal geht... finanziell.

    Ja Sky, da ist ganz viel wahres dran, was Du schreibst. Mir versetzte es einen Stoß weil ich keinen Partner in der Nähe habe und auch keine Menschen, an denen ich das Helferlein auslebe. Das alles ist also so nicht mehr gegeben, dennoch so ein Gefühl im Bauch.... so eine Schwere .... und das auch noch ohne offensichtlichen Grund, an einem normalen Tag mir guter Laune.... Schwer verständlich.

    Ja, das was Du über dauerhaften Alkgenuß schreibst, so könnte ich es mir vorstellen. Ein ehemaliger LSD-Nutzer erklärte mir mal (der war ganz, ganz unten und musste wieder alles seit der Kleinkindzeit lernen) er habe zuweilen Flashbacks, ohne Stoff ist alles wie mit Stoff. Es sei so gewesen, dass ein Ding plötzlich eine ganz andere Bedeutung hatte. Ein Stuhl war nicht mehr ein Stuhl und somit konnte er auch nicht darauf sitzen. Ich weiß nun nicht, ob ich das richtig weitergebe oder ihn richtig verstanden habe, aber es zeigt mir, wie tief und schwer das Thema ist. Für alle (!) Beteiligten.

    D. h. Skye, es werden Automatismen entwickelt, die notwendig erscheinen in einer Welt, die der meinen recht fremd ist. Gerade so, als würden wir aus anderen Kulturen und Sprachen kommen. Also tatsächlich zwei Welten, die sich treffen.

    Boah.... da hängt so viel mehr dahinter als sich so im ersten oder zweiten Moment erfassen lässt. Und wenn ich mir überlege, dass der Therapeut selber ein sehr gutes Gefühl hat, wie ich alles ver- und bearbeitet habe, so ist doch da etwas, auf das ich noch zusätzlich (zu dem was ich selber schon erlernt habe) achten muss.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Na, na Underground,

    wenn "er einen Herzinfarkt bekommt" was ich da so lese bringt mir eher den Gedanken, dass Du kurz davor bist ;)

    Nun, vielleicht wäre ein Umzug (ich weiß mit Kosten verbunden) genau die Chance das Umfeld vieler böser Erinnerungen und Störungen zu verlassen?

    Ich bin mir so viel wert, daß ich in Ruhe und Frieden leben möchte. Um genau zu sein: es ist die Grundlage für mein zufriedenes Leben und da räume ich gerne das Feld ... und suche mir einen neuen Acker zum "bepflügen". Wenn ich meinen Starrkopf behalten würde und bleiben, so würde ich persönlich seelisch verarmen in solcher Disharmonie.

    Ich habe einen anderen Wohnort und einen anderen Arbeitsplatz als in meiner Suchtbeziehung. Das war unter anderem mein Rüstzeug für ein neues Leben!

    Das, was gut, schön und richtig war, ist noch immer da - das was belastet hat ist an den alten Orten und der Arbeitsstätte geblieben, kein Balast für mich .... Ich kann für mich sagen: Krankheit, Jobverlust und Alkoholismus als Chance!

    Lieben Gruß von Dagmar

    uffff, das muss ich erst mal verarbeiten, was ich da gestern als Gesprächsthema hatte, welches urplötzlich in der Alk-Partnerschaft gelandet war.

    Meine Psychotherapeutin ist in Rente und hat die Praxis einem kompetenten Nachfolger (Psychatrie und Psychotherapie) übergeben. Logischerweise kommt da mein kurzer Lebenslauf.

    Während die Ursprungstherapeuting dem Thema Alkbeziehung nicht zuviel Bedeutung beimaß reagierte der neue Therapeut sehr stark auf das Thema und erschreckte mich.

    Ich erzählte beiläufig vor kurzem das ebenso flaue Gefühl im Magen zu haben wie in der zugespitzten Situation. (Ich wurde isoliert, Telefon und Internet gekappt, das Haus wurde umgebaut und gestütz war somit eine Gefängnisfestung, oft war das Haus nicht über die normalen Ein- und Ausgänge zu verlassen - und das in einem Minidorf. Von morgens bis abends Baulärm und der Horror des Ex-Lovers, der das Haus in Schutt und Asche lagen wollte).

    Uups, jetzt müsse ich sehr sorgsam mit mir umgehen, meinte er. Ich habe recht wenn ich sage daß erst jetzt meine Seele alles verarbeiten kann und deshalb erst jetzt nach 1 1/2 Jahren alles ans Tageslicht kommt. Dennoch müsse ich aufpassen, dass dieses Gefühl nicht zu häufig auftritt, mich dem also nicht hingeben.

    Das Gefühl sei deshalb da, weil es zur Aufarbeitung NOTWENDIG ist. Nur mit eben selbigem Gefühl und dem Kopf könne ich das bewältigen, nicht wenn es nur über den Kopf ginge (und der Meinung war ich zuvor).

    Ebenfalls sagte er mir, dass es häufig wäre diese Drohungen "Haus in Schutt und Asche zu legen" er höre das sehr, sehr oft bei Alkoholikern, die verlassen werden. Uuups - war mir auch neu....

    Während ich der Meinung bin, dass der Alk nur enthemmt und die wahre Persönlichkeit ans Licht fördert vertritt er die Meinung, dass der Alk tatsächlich die komplette Persönlichkeit ändert wenn ein jahrelanger Mißbrauch vorliegt. Das nun kann ich tatsächlich nicht verstehen.... Soll es tatsächlich so sein, dass jemand ganz anders wird (nur durch den Druck zu konsumieren??? sorry, das kapiere ich nicht so ganz, könnte es mir aber vorstellen)?

    Er würde merken, ich habe mich sehr gut mit dem Thema und mir auseinandergesetzt, wirke sehr zufrieden und voller Energie ... dennoch möge ich sehr gut auf mich aufpassen und sehr gut zu mir sein....

    So und das hat mich geschockt, weil es einfach zeigt - was er auch aussprach - dass bei den Angehörigen oft soviel Schaden angerichtet wird, dass es schwer ist diese Wunden so zu heilen, dass kein überdeckender Wundbrand enteht. Erscheint sehr logisch, weil ja ganz viele Bereich angeschnitten wurden im Zusammenleben mit einem Alkoholkranken oder Suchtkranken.

    Also müssen auch wir in der Nachsorge besonders vorsichtig sein und sollten Hilfe in Anspruch nehmen. Also habe ich als Co - nach über einem Jahr - die Gefahr von Gefühlen/Depressionen überrannt zu werden obwohl mein Suchtmittel komplett weg ist. Mein "Saufdruck" sind dann quasi die Bauchgefühle, die ohne Anlass (ähnlich wie Schmerz) da sind.

    In der Drogensucht gibt es den Flashback - ohne Stoff ebensolche Gefühle wie mit zu entwickeln. Eventuell haben wir Co und Süchtigen das auch gemeinsam. Zu irgendeinem Zeitpunkt, ohne Bezug zum Suchtmittel, ein Gefühl zu verspüren wie damals als es (das Suchtmittel) noch da war.

    Und dann wird es haarig ... nämlich "auf sich aufpassen" und sich fragen was da läuft.

    Ich stellte mir damals die Frage "Flashback", "Bearbeitung" oder Trauma. Es scheint also von allem etwas zu sein.....

    Lieben Gruß von Dagmar

    Liebe Monty,
    auch wenn die Zeit für Dich nun sehr schwer erscheint, Du kannst Dir nicht vorstellen, um wievieles es Tag für Tag leichter wird (ohne dass Du es merkst). Du wirst beginnen Freude zu verspüren, dich auf Deinen Fernsehabend freuen oder auf Deine Freunde, bei denen er irgendwann nicht einmal mehr ein Gespräch wert sein wird.

    Jetzt ist es einfach nur wichtig bei sich zu bleiben und sich nicht mehr durch den Wind drehen zu lassen als es so und so schon der Fall ist.

    Monty, bei uns war es die Hölle, bei Dir als auch bei mir. Ich fragte mich vor kurzem, wie ich das überhaupt überlebt habe. Aber es war DIE Chance!!!

    DU hast nun Deine,

    lieben Gruß von Dagmar

    Liebe Monty,
    auch ich habe vom Psychotherapeuten Medis verschrieben bekomme, die ich sogar täglich nehme. Ohne suchtmachenden Charakter, damit einfach eine Stoffwechselstörung (die in Depression enden kann und bei mir ist) nicht mehr auftritt.

    Die Dosierung ist minimal, irgendwann kann ich (wenn ich will) auch an Absetzen denken. Aber derzeit bin ich glücklich, dass es Medis gibt, die mir die Angst vor dem nehmen was mich ein Leben lang begleitet hat .... Wenn wir umsichtig damit umgehen kann das eine große Lauflernhilfe sein!

    So - und nun ein Riesenkompliment an Dich: super, dass Du seine Kontaktversuche aus Deinem Leben geschoben hast. Die mega Chance zur Ruhe zu kommen, Dich zu spüren und irgendwann (selbst wenn er fehlt) zu bemerken, es kehrt eine ganz andere Ruhe ein. Einfach mal vor dem Fernseher einschlafen und keine Angst zu haben durch Poltern in den Fluren wach zu werden. Keine Angst zu haben, dass in der Küche Platten weiterbrennen oder plötzliches Scherbengeklirr davon spricht, dass nicht nur die Stimme verwaschen ist sondern auch die Handbewegungen.

    Der Anfang ist nicht einfach weil so ungewohnt. Auch die Ruhe in uns kann unerwartet und dadurch schwer sein. Aber was meinst Du wie schnell man/frau Dir ansieht dass es Dir nun "aufgeräumter" geht. Ich selber fühlte mich nicht wohl in der ersten Zeit - zuviel neues - aber das Umfeld reflektierte sofort "hey Dir geht es gut, Du siehst gut und entspannt aus".

    Halt durch - um Deinetwillen - wenn der Anfang geschafft ist, so ist das schon viel. Nun heißt es "nur" noch den "dummen Gedanken" zwischendurch zu widerstehen.

    Halt Dich tapfer....

    lieben Gruß von Dagmar

    Hallo Ihr Lieben,
    "verstehen" wird wohl jeder die Probleme von Daniel und auch "nachvollziehen". Nur hat das leider nicht den Effekt einer Änderung.

    Es geht hier nicht nur um die Sucht des Alkoholikers sondern auch die Sucht des Partners nach dem Alkoholiker. Zwei Kranke, also die sich gegenseitig in die Tiefe ziehen.

    Ich lese immer "ich kann ihn doch nicht fallen lassen" blablabla. Es geht darum, dem Alkoholkranken wieder seine Freiheiten zu geben (dazu gehört auch sich für oder gegen den Alk zu entscheiden, alleine und selbständig) und für den Angehörigen sich selber erst mal zu entscheiden für sich und das eigene Leben auf die Reihe zu bringen. Denn genau das fehlt ja wohl uns Co's. Sonst nämlich würde sich nicht alles um den Partner drehen sondern wir würden selber die Sicherung unserer finanziellen Lage oder der Altersversorgung auf die Reihe bekommen.

    Wir Co's werden ebenso wenig "trocken" vom Partner wie dieser vom Alk. Komischerweise verlangen wir als Co aber, der Partner soll trocken werden. Leben aber selber keinesfalls vor, was Selbständigkeit und Eigenverantwortung ist. Wir können nicht vom anderen das verlangen, was wir selber nicht auf die Reihe bringen.

    Liebe Mandy, ich lesen so oft "Haß auf den Alkohol". Nun, ich lasse das so nicht stehen, denn der Alk läuft keinem hinterher und sucht sich den Weg in dessen Gurgel. Er wird konsumiert, es gibt auch Zeiten, da wird dieses sehr bewußt passieren - bevor nämlich der Stoffwechsel sich auf die Sucht eingestellt hat.

    Es gibt Anlaufmöglichkeiten wie Ärzte, Landeskliniken ect. die auf Wunsch des Betroffenen einschreiten und ihm/ihr gegen die Sucht helfen. Glaubt mal nur nicht, dass ein Abhängiger ohne Suchtmittel, also trocken, derselbe ist wie vorher! Er/sie wird dann nämlich lernen für sich selber Verantwortung zu übernehmen und bewußt zu leben, ein Partner, der sich nicht mit entwickelt wäre da nur hinderlich für einen gesundenden!

    Was ist ein Partner? Was ist eine Partnerschaft? Zwei Menschen, die selbständig und selbstverantwortlich jeder für sich leben können. Die aber gemeinsam noch stärker sind.

    Keinesfalls aber zwei Kranke, die sich selber noch schwächer machen. Der Co verlangt die Trockenheit und der Alkoholiker ist überfordert. So funktioniert es nicht! Niemand muß bei einem Alkoholiker bleiben. Denn jeder Mensch darf für sich entscheiden ob er den Alk der Abstinenz vorzieht!

    Ich wünsche Euch viel Kraft

    Lieben Gruß von Dagmar

    Ja, ja unsere Katzen ... klopf, klopf hurra....

    Julchen, Deine Tochter muss jetzt leiden und das ist nicht schön mit an zusehen. Aber sie wird erkennen, dass er nie für sie da ist. Ich habe das bei der Tochter einer Freundin erlebt, die auch so hin- und her gerissen war und dann mit so rund 16 begriffen hat dass ihr Vater für sie kein Vater und keine Bezugsperson war. Sie hat ihn dann langsam aber sicher aus ihrem Gedächtnis gestrichen.....

    Schlimm für die Kinder aber ein Lernweg zu begreifen wer wirklich Freund und Ansprechpartner ist - unabhängig von den "Blutsbanden".

    Glaub mir, sie wird so viel um die OHren haben und so aufgeregt sein, dass auch viel Freude, neben etwas Trauer, übrig bleiben wird.

    Ich wünsche Euch ein wunderschönes Fest,
    ohne Katzenjammer :)

    Daggi

    Hallo Mandy,
    Du schreibst, Dein "halbherziges" Gehen habe alles nur noch schlimmer gemacht. Ja, glaube ich auch ... wärst Du "ganz" gegangen, so hätte er vielleicht einen schnelleren und kompletten Absturz erlebt, vielleicht sich sogar am eigenen Schopf und selbstverantwortlich aus der Misere geholt.

    Bist Du aber Taxi und Betreuungsperson, so gibt es für ihn absolut keinen Grund etwas zu ändern. Ich verstehe Deine Aussagen nur zu gut! Aber was Dich ärgert, was Du erlebst und begleitest musst Du weder erleben, noch begleiten, noch beobachten, noch dabei sein - geschweige denn, Dir Gedanken um das nachher oder die Krankenkassen zu machen.

    Ich konnte alles das auch nicht sehen, ertragen und wollte es auch nicht mehr. Ich bin als arme Wühlmaus, arbeitslos, gegangen - ohne Geld ohne Wohnung - um mir wieder ein Leben aufzubauen ohne mich vor den Nachbarn zu schämen, ohne sehen zu müssen wie erbärmlich Lügengerüste und Bettelaktionen zum Zweck der Stoffbeschaffung gebaut werden.

    Ich habe mein Leben in meine selbständigen Hände genommen und es dem Ex-Partner überlassen selbiges mit seinem zu tun.

    WIR spielen mit, WIR haben einen zumindest gleich großen Part indem wir auch nur ansatzweise helfen den Alltag zu bewältigen, die Sucht zu lindern, die Entzugserscheinungen zu mildern ect. pp.....

    Du hast die Chance Dein Leben zu leben, in Deinem Heim, auf Dein Leben zu sehen und nicht auf seines. Sei einfach nur froh, dass Du keine 20 Entgiftungen (oder die wieivielte ist es von ihm???) benötigst, nicht auf Knien um (s)ein Gift bettelst.

    Wie gesagt, Deine Gedanken kenne ich und kann sie verstehen. Aber sie bringen uns nur dazu uns im Kreis zu drehen, dem Alkoholkranken die Schuld zu geben und dabei uns selber wieder nicht bewegen, wieder nicht verändern und ebenso krank sind wie er. Mandy: ebenso wenig wie er vom Stoff gelassen hat, hast Du von ihm gelassen... Beide habt Ihr Euch den Spiegel reingezogen, den ihr brauchtet.

    Du kannst nun aber beginnen selber zu entziehen....

    Lieben Gruß von Dagmar

    Ich breche zusammen, liebes Kaltblut :)

    Was meinst Du, was ich hier an sportlichen Aktivitäten angesagt habe. Rund eine Stunde geht immer noch für die Holzgeschichte drauf und eine weitere jetzt für den Garten (das Wasser vom Brunnen vergessen wir mal). Hast Du eine Ahnung, welche Dehnübungen das sind..... und wie ich später ins Bett falle.
    Somit sind auch die Kalorien bestens "getillt"
    Ganz zu schweigen davon, wie es sich anfühlt, wenn ich mal ganz cool und lässig meine meterlangen und kiloschweren Teppiche von einem Eck ins andere räume oder die Möbel versuche alleine zu stemmen.

    Weißt Du Kaltblut, meine Liebe gehörte damals dem Kung-Fu, welches mir auch fehlt. Aber es ist nicht möglich an Dingen anzuknüpfen, die nicht mehr sind. Die Schule in Stuttgart, die Menschen mit denen ich trainierte. Und mein Tag ist viel zu kurz, ich kriege mein "Muss-" schon nicht auf die Reihe, geschweige denn von den Wünschen, die ich da noch hätte.

    Ich danke Silberkralle inniglich, die mir aus der Seele zu sprechen scheint. Ich müsste ja eigentlich gegenüber Löwenzahn und Ackerwinden ebenso kapitulieren wie gegenüber der Alkbeziehung :( Dann aber, ja dann gäbe es keine 2500 Gartenzwiebeln, keine Erdbeeren, die sich gegen das Tageslicht strecken, keine Stockrosen, die mir vielleicht im Sommer mit ihren Blüten einen schönen guten Tag wünschen, keine Trauben, die hier rund ums Haus wachsen - einfach herrlich das Grün.... und ein Bad für die Glieder .... später .... nachher .... gleich....

    Lieben Gruß und superschöne Ostertage mit so vielen Sonnenstrahlen wie möglich wünscht
    Dagmar

    Ach Julchen :)
    ich sehe es gerne so, wenn ich mir so meine Kalorien erklären darf :)

    Bei anderen sehe ich es auch nicht eng, ich selber bin es halt an dem Tag gewöhnt (und das obwohl ich denke, dass Glauben mit solchen Dingen echt nichts zu tun hat) und halte es so. Ich denke fast, dass ist auch so ein Gruß in Richtung Eltern "erzogen und akzeptiert".

    Lieben Gruß von Daggi

    Die Augen täuschen, da kann ich Linde nur Recht geben....

    Im Kampfsport hat man bei uns die Augen verbunden damit wir auf Reflexe und Gefühle reagieren und nicht auf das Auge, welches verzögert Mitteilung an das Gehirn sendet.

    In diesem Sport - musste es nur in der Alkbeziehung umsetzen - habe ich gelernt dass die Sinne und das "vermeintliche" Herz täuschen können weil wir unsere eigenen Gedanken beeinflussen können (in Bezug auf den Partner, wo ja die Hoffnung als letztes stirbt).

    Hm, Emma, Partner - Spiegelbild. Ich suchte mir einen raus, der genau das Gegenteil von mir war (und somit eben vielleicht nicht das Spiegelbild aber die Suche nach einer unglücklichen Symbiose/Ergänzung). Während ich ein Mensch bin, der nach Harmonie sucht, war er wütend, rechthaberisch und mit Ellbogen bereit gegen jeden anzugehen (natürlich auch dann wenn es aussichtslos war wie beim Finanzamt ;)

    Schau, es beginnt langsam sich selber näher zu kommen. Mal sorgt man/frau für Vitamine durch Salat oder Obst, dann kauft man/frau sich mal was schönes und kann sich darüber erfreuen, oder bei einem Spaziergang sieht man/frau plötzlich eine Blume oder ein Tier und fühlt sich wohl.

    Ich war rund 6 Monate nach der Trennung erstaunt wieder ganz spontan lauthals lachen zu können. Ich saß vor dem Fernseher und hörte mich laut lachen? Hä... vor dem Fernseher.... gab es das schon mal???

    Bisher nicht, jetzt ja :)

    Es waren ganz viele kleine Schritte, oftmals unmerklich - aber alle diese kleinen Tappser ergeben cm, Meter und irgendwann Kilometer. Durch diese vielen kleinen Tappser bin ich kilometerweit davon entfernt eine Beziehung zu brauchen um mich selber wert zu schätzen.

    Ich bin alleine, habe liebe Freunde, tolle Kollegen, tolle Tiere, ein Heim in dem ich mich wohl fühle und bin - hoffentlich - einigermaßen gesund....

    Lieben Gruß von Dagmar

    Ostern 2010

    ... genüßlicher Stress ...

    Wir haben nun Karfreitag und somit (bei den katholischen) eine wurst- und fleischlose Zeit. Juhu - Legitimation für Kalorien: vor mir steht eine super leckere Nußtorte mit Sahne, natürlich eine doppelte Portion!

    Streß durchs waschen (ach wie herrlich riecht aber die frisch gewaschene Wäsche, die ich in die Sonne hängen kann, selbst, wenn sie nicht trocken wird) da aber niemand in meiner Nähe wohnt "darf" ich die Wäsche auch aufhängen ohne irgendwo anzustoßen.

    Ups, mein Kreuz tut weh, habe ich doch die Holztreppe gerade eingelassen. Aber wie herrlich sieht sie nun aus.... Allerdings: mein Kater Mr. Schneeulchen ist gerade durchmarschiert; mal sehen, wie der Teppichbereich im oberen Stockwerk aussieht. Was ich aber erst später testen werde sonst kommen zu den 3 cm Durchmesser einer Katzenpfote nochmals die "Tapper" von Schuhgröße 41.

    Dilema: nun nimmt der Haushalt mit der Bettwäsche, die ich noch wechseln will (weil dann der Schlafbereich doppelt so gemütlich ist) so viel Zeit weg. Meine andere Liebe, das schreiben, designen und fotografieren, steht derzeit ziemlich hinten an....
    Ganz zu schweigen davon, dass meine Zimmer derzeit in andere Farben getaucht werden durch Vorhang- und Teppichwechsel. Von einem Zimmer ins andere - und schon ist ein anderes Design geschaffen....

    Herrlich, solchen "Streß" haben zu dürfen.

    Herrlich, sich selber Freuden bereiten zu dürfen und nicht darauf zu hoffen, dass der/die Partner/in das Ego stärken muss. Herrlich, alleine glücklich zu sein - und glücklich ins Bett zu fallen ohne etwas oder jemanden vermissen zu müssen weil alle Gefühle des Wohlfühlens vorhanden sind.

    p.s. ich habe vor einer anderen Sendung mal kurz eine Soap gesehen, in welcher 2 Personen schlimmen Liebeskummer hatten. Ich habe in dem Moment gespürt wie es mir damals ging, als alles den Bach runter ging.... Ich will das nie wieder!!

    Nunmehr vor zwei Jahren begann mein Drama, das Wetter war so wie jetzt, der Vögelsingsang, somit werde ich oftmals an die Gefühle erinnert, die ich damals in meiner Ausweglosigkeit spürte. Ich bin glücklich, dann ganz schnell ins "jetzt" springen zu dürfen, wo eben dieser .... österliche Stress ... mich begleitet und kein Kummer!

    Lieben Gruß von Dagmar

    Liebe Gotti,
    für mich waren wirtschaftliche Mobbingaktionen an meinem vorhergehenden Arbeitsplatz eine Chance für einen Neubeginn.

    Co-Dasein und dadurch Depression und Burnout waren die Chance auf mein jetziges Leben: Krankheit als Chance!

    Und eben so sehe ich es bei Deinem Schwager. Er benötigt "noch nicht einmal" ein Wunder, sondern einfach "nur" Lebenswillen! Die Wunder von denen ich sprach waren "alte" Menschen, im Pflegeheim lebend, schon von vielen aufgegeben; was ja für Deinen Schwager in keinem Punkt gilt.

    Ihr schafft das - die Sonne scheint mit Euch dann um die Wette :)

    Lieben Gruß von Daggi

    Weißt Du was Morphling :) Wenn Du Fruchtschorle magst, dann "tust" Du Dir beim Genuß etwas gutes - etwas das Dir schmeckt. Ich glaube, den Belzebub können wir im Schrank lassen, denn Du "musst" ja etwas trinken.
    Ich persönlich denke ja (mag ja falsch liegen) wenn der Umgang mit Speisen oder Getränken bewußt passiert ist schon viel an gutem Grundgerüst da.

    Was Du schreibst mit Torten ect. beschäftigt mich sehr. Ich arbeite in der größten Bäckerei der Region (das in einer sehr alkoholträchtigen Dorfgegen). Es fällt mir schon sehr auf, dass in diesem Jahr (war im Vorjahr nicht so!) betont darauf geachtet wird, dass Torten ohne Alkohol hergestellt werden.... Kundenwunsch!

    Klasse! Zum ersten freue ich mich, dass da wohl einige Leute reagieren aber ein kleines aber bleibt: die Informationen an der Herstellerfront sind oftmals nicht die größten (möchte ich nicht für unser Haus sagen!) weil in sehr vielen Backzutaten auch Alkohol dabei ist und davon ausgegangen wird, dass dieser im Backprozeß verschwindet....

    Du lernst also (was auch ich als Co musste) zu haushalten, nicht mehr überdimensional zu verzehren, zu fühlen oder zu trauern. Schön :)

    Lieben Gruß von Dagmar
    Co

    Weißt Du, liebe(r) Underground,
    ich persönlich empfinde diese polytoxe Sucht als ganz schlimm - eigentlich als das "Schlimmste" - den Megagau.

    Wenn ich richtig informiert bin, so wirkt jede Droge auf eine andere Art. Heroin stumpft ab, macht Schmerz erträglich, Koks puscht auf, Alk enthemmt, Medis betäuben oder putschen auf. Somit also die komplette Skala auf und ab von hochpuschen bis downen. Willkürlich wird genommen was gerade erreichbar ist. Somit ist mein (vielleicht auch falscher) Rückschluss: egal wie und egal für welche Stimmung - Hauptsache wegbeamen.

    Ich habe das Gefühl diese Leute wissen oft selber nicht wie sie sich fühlen oder fühlen wollen. Heute das, morgen das. Und plötzlich noch die Enttäuschung, dass der Stoff/das Medi nicht mehr die erwünschte Wirkung hat - Dosissteigerungen, Änderungen der Kombinationen oder Beimischungen bzw. Konsumierung. Ein unweigerlicher Sog nach unten, oder?

    Für das Umfeld ist kaum zu ertragen wie von "himmelhochjauchzend und überdreht" plötzlich die gähnende Leere und Sinnlosigkeit folgt.

    Das zu behandeln ist sicherlich mehr als schwer und die Prognosen sind nicht gut bei dieser Mehrfachabhängigkeit.

    Ich persönlich halte wohl für möglich, dass der Alk in den Genen liegt, aber ob wirklich diese Sucht daraus wird, ist für mich nicht Veranlagung sondern das Umfeld, die Liebe, Zuneigung und das Vorleben.

    Ein Sohn meiner Freundin ist von einem hochgradisgsten Alkoholiker, der am Alk starb, aber nicht ohne zuvor grausam und brutal geworden zu sein.

    Der Sohn hat nicht die geringsten Ansätze! Weder zu Wut, Agression noch zu Alk (derzeit). Die Veranlagung alleine dürfte nicht für eine Aktivierung reichen.

    Warum Du nicht auf Kur gehst. Ich würde auch nicht a) wegen der Tiere und b) Angst das gewohnte Umfeld zu vermissen; obwohl ich leicht in neue Gegebenheiten einsteige.

    Aber wenn Du die Chance hast, so nutze sie - vielleicht gleich mit einer persönlichen Therapie für Dich zur "Selbstfindung". Wäre doch DIE Chance!!!

    Lieben Gruß von Dagmar

    Hallo, liebe Christin
    (der Underground - untergrund - deshalb, lieber Untergrund/Underground) ;)

    Sodele, eine Nichtmutter sagt jetzt mal was ganz brutales (da ich ja eh keine Ahnung habe ;)

    Gut, dass er sich nicht um sein Kind bangt bzw. nachhackt. So hat Euer gemeinsames Kind eine Chance auf seine eigene Zukunft, die nicht die süchtigen Verhaltensweisen erleben lässt.

    Frage mal unsere Kinder von Angehörigen, was sie erleben mussten, welchen Belastungen sie ausgesetzt waren und wie dieses ihr Leben geprägt hat. Es bleibt Deinem "Girlie" erspart!!!!

    Sei dankbar, dass Euer Kind nicht als Druckmittel verwendet wird, dass er es nicht zum Schleuderball von SChlammschlachten verwendet..... somit ganz weit weg von der Kleinen ist.

    Ähem, ich mache mich nochmal unbeliebt ;)
    Du schreibst "Mein Satz - daß ich nicht glaube daß es unmöglich ist, aber daß es einen enormen Willen und Stärke braucht - war auf den Süchtigen bezogen. Nicht auf Beziehung. Wobei das sicher auch möglich wäre."

    Bist Du weniger "süchtig" nach Deinem Partner als ich es war? Bist Du mit Deinen Stimmungen nicht davon abhängig, in welcher Laune oder Verfassung "Dein Suchtmittel" ist? Ich war es: war seine Laune gut, so war es meine auch. Tat er so als habe er Interesse an mir, dann war mein Ego aufgebaut. Wurde ich mit Wut/Ignoranz oder Desinteresse bestraft, so war ich im Keller und mein Ego hätte unter dem Teppichboden Fahrrad fahren können......
    Mein Ex war vom Alk abhängig - ich aber ebenso von ihm. Ansonsten hätte ich nämlich keine Suchtbeziehung geführt! Denn mein Kopf wußte sehr, sehr wohl um die Schädlichkeit eines solchen Menschen in meinem Leben.

    Du machst das schon ... wenn Du willst :)

    Lieben Gruß von Dagmar

    Hallo, lieber Underground,
    das was Du schreibst kenne ich nur zu gut. Ich fand es nicht toll bei mir zu entdecken, dass es eine Beziehung war, die niemals im Gleichgewicht war. Eine(r) war mächtig der/die andere ohnmächtig. Solange einer der beiden Kontakt suchte, fühlte der/die andere sich mächtig, sicher und auch als "auf dem Weg der Heilung".

    Bei mir war das trügerisch. Ich war keinesfalls dabei selbständig zu werden, bildete es mir nur ein da ich ihn mied, mir aber seine Versuche der Kontaktaufnahme vorgaukelten er habe Interesse an mir, an einer Gesundung oder oder oder

    Briefe und E-Mail - nun habe ich früher auch geschrieben, ich denke mal, die wurden gar nicht weiter gelesen. Warum auch: im nassen Zustand interessiert es nicht und im nüchternen können sie uns ganz anders um die Finger wickeln. Davon mal abgesehen hat Sucht nichts damit zu tun, dass jemand sich nicht ändern will .... sein Körper spielt ihm/ihr auch oftmals einen großen Streich. Was sind da Worte .... egal, ob gesagt, geschrieben oder geschrieen......

    Nun, Du schreibst "Ich glaub nicht daß es unmöglich ist. Wenn auch mit einem enormen Willen und Kraft verbunden. "

    Nun, das aber wäre die Aufgabe oder das Interesse des Alkoholkranken (erkennst Du dich wieder, Du bist süchtig nach ihm, auch Du kannst gesunden.... mit Deinen eigenen Worten).....

    Bei uns hat es gerade gewittert und gedonnert, einfach Schläge getan und zu aller Freude gehagelt, dass es kracht. Ich hatte zuvor meine Katzen ins Haus komplimentiert. Sah raus und dachte, wie schön, dass wir im Trockenen sind, in unserem Zuhause, da wo wir uns wohl fühlen. Wie herrlich, dass wir mit unserer Harmonie so leben können, wie es früher nie der Fall war....

    Ich sage Dir was: mich interessiert keine Partnerschaft mehr weil ich mir selber geben kann was ich früher mal in einem Partner versuchte zu finden. Ich bin nicht alleine, denn sollte ich mich so fühlen und Hilfe brauchen, dann bekomme ich die auch von anderen Mitmenschen oder meiner Freundin, oder Kollegen.

    Zwei meiner Reifen verlieren Luft. Früher hätte ich "Hilfe" geschrieen.... Jetzt, ja da werfe ich den Minikompressor an und mache mir selber Luft. Früher brauchte ich dazu den Partner....

    Heute bin ich ärmer als früher - unter dem Existenzminimum; aber um so viel reicher. Und wenn es nur das Glück ist, jetzt gleich in die Badewanne zu steigen. Morgen, mein Bett neu zu beziehen und mich am Duft und anderen "Design" zu erfreuen. Und wenn es nur die Vergißmeinicht sind, die sich (meinem Wunsch) entsprechend im letzten Jahr vermehrt haben und ich sie nun zwischen alle meine Blumen setzen kann. Und wenn es nur meine Stockrosen sind, die ich gerade versuche vorzuziehen.....

    Und wenn es nur..... ja nur mein kleines persönliches Glück ist, da ist kein Platz für meine Abhängigkeit von einem Menschen, denn dadurch würde ich diese Dinge, die Freude und die Liebe daran wieder eintauschen gegen die Angst um einen (fremdbestimmten) Süchtigen.

    Lieber Underground, komm mal ans Tageslicht ;) Schau Dir die Welt und die Blumen und die Natur an, die jetzt aus dem Schlaf erwacht. Wach auf für Dich und Dein Leben, lass andere doch weiterschalfen wenn sie wollen..... wenn sie sich in Kissen von Alk oder Drogen wohl fühlen, dann sollen sie doch .... mir ist mein frisch überzogenes Bett lieber :)

    Lieben Gruß von Dagmar

    Ach liebe Gotti,
    es hört derzeit einfach nicht auf bei Dir - dafür müsste es dann aber für lange Zeit Ruhe geben ;)

    Ich möchte Dir im Punkt Schlaganfall Mut machen! Ich kenne eine ganz arg alte Dame, die von der Medizin nach dem Schlaganfall - Lähmung und Sprachverlust - aufgegeben worden ist. Ganz, ganz mühsam hat sie es doch geschafft - entgegen aller Prognosen. Sie spricht zwar nicht wie zuvor, aber es ist eine Kommunikation möglich. Das Köpfchen hat nichts abbekommen und sie hat gekämpft (und das obwohl schon durch dialyse geschwächt).

    Der eigene Wille, geduldige Angehörige was das Sprechen betrifft und eine gute Reha können Wunder bewirken!!!! Was Schlaganfälle betrifft habe ich sehr oft wieder gute Besserungen erlebt!!!

    Also Ihr Lieben, lasst Euch nicht unterkriegen.

    Schau Gotti, Deine Schwester weiß daß sie auf Dich zählen kann und wird auch darauf zurückkommen.

    Lieben Gruß von Daggi