Beiträge von dagmar007

    Hey Andreas,
    auch einen schönen Gruß von einer Co, wie ich eine darstelle.

    Du hast mich da auf etwas interessantes gebracht: Alk seit Teenagerzeit und somit alles nur unter Alk gekannt.

    Hm, stimmt ja ... bei vielen fängt alles in jungen Jahren an, der Mut wird sich angetrunken oder aber die Clique sorgt dafür dass es "schmeckt" somit wird ja jeder Neukontakt "benebelt" und die Gefühle (egal, welcher Art) nur unklar wahr genommen.

    Somit ist es wohl wirklich wie ein zweites gehen lernen, wenn der Begleiter Alk in seine Grenzen gewiesen wurde.

    Ich wünsche Dir erfolgreiche Gehversuche mit passenden "Lauf-Lern-Schuhen" und gute Schutzkleidung :)

    Lieben Gruß von Dagmar

    Weißt Du, liebes Julchen, mir geht es gut ... abgesehen von den alltäglichen Widrigkeiten des Lebens ;)

    Es gibt ganz viele Dinge, die uns nicht erspart bleiben. Ich musste wieder ein geliebtes Tier einschläfern lassen und mein Leben war leerer geworden. Nur : früher hätte ich mich nicht mehr aus dem Schmerz entfernen können. Heute tut es noch immer sehr weh aber ich versuche mich an der gemeinsamen Zeit zu erfreuen.

    Schau, Deine Badewanne hat mal (lass mich schätzen) 70 cm Höhe oder Wasser-Tiefgang. Nun, ein Vollbad in Ehren, wenn der Kopf nicht unten bleibt ;)

    Wenn wir alles könnten statistisch auswerten, vielleicht käme folgendes Ergebnis raus:

    weniger Tiefschläge als in der Alkbeziehung
    bessere - und schnellere - Lösungswege

    Nunmehr haben wir das Problem vor Augen, überlegen und unsere Lösungmöglichkeit und können sie angehen ohne mit der Unbekannten (dem Partner) kalkulieren zu müssen. Das bedeutet zwangsläufig schnellere und sichererere Lösungswege, oder?

    Lieben Gruß in den Rest vom Wochenende

    Daggi

    Nun, lieber Feuerengel,
    ich möchte wirklich bezweifeln ob es Dir selber gut tut selber zum Alk zu greifen um ihn aus dem Gedächtnis/Herz zu wischen. Egal, ob bewußt oder unbewußt.

    Während meines schlimmsten Schmerzes hatte ich mich gefragt, ob der Alk meine Schmerzen lindern würde? Ich habe es nicht probiert weil ich a) keinen dicken Schädel möchte und b) am nächsten Morgen nichts anders wäre. Die "Schmerzen" wären nur zu einem späteren Zeitpunkt aufgetreten.

    Davon mal abgesehen halte ich es für gefährlich das verurteilte Gift selber zu konsumieren. Egal, ob als Selbstmedikation oder unbewußte Trotzreaktion.

    Nun Feuerengel, ich denke mal, du wirst Dir schon manchen Gedanken gemacht haben und nun für Dich entscheiden wie DEIN Leben weitergeht und was DU für Pläne für DICH hast.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Uuuuuuuuuups, da bin ich ja gespannt, wie es Dir nach der "Konfrontation" geht. Ich selber wollte diese nämlich um nichts auf der Welt. Nenn es Feigheit von mir oder wie auch immer. Aber ich will nicht mehr an das erinnert werden, was ich sehen musste und mitspielte.....

    Denkst Du an eine weitere (gemeinsame?)Zukunft....?????

    LIeben Gruß von Dagmar

    Für mich. liebe Delf, gingen diese Überlegungen noch viel weiter - und zwar weg vom Partner.

    Was will ich - wie will ich es und wie arrangiere ich das. Da ich ja nur mich selber ändern kann oder mein Leben in meine Hände nehmen kann musste ich alles nach meiner Vorstellung gestalten. Dabei hätte sich dann zeigen können ob es so etwas wie Zuneigung gibt und einen gemeinsamen Weg.

    Vorab aber musste ich meinen - alleinigen - Weg finden. Hätte ich das nämlich nicht getan, so wäre ich zwangsläufig durch eine Entscheidung des Ex-Partners zum Alk oder gegen den Alk beeinflußt werden.

    Wenig Sinn hätte es für mich gehabt darauf zu warten dass "er" aufhört um dann auf eine Beziehung zu bauen. Ich selber musste erst mal die Beziehung zu mir aufbauen und mit mir auf klarer Einverständniss-Linie stehen. Erst als ich mit mir einig und im Reinen war, konnte ich überlegen wie "er" reinpasste. In meinem Fall gar nicht....

    Ich habe übrigens das Thema Alk/Konsum oder Trennung nicht angesprochen sondern ging. Ich persönlich denke, dass ein Alkoholkranker oftmals nicht einmal seine wahren Trinkmengen kennt weil vieles als Automatismus erfolgt.

    Mir persönlich war die Menge egal, die Fahne an sich war schon ekelerregend. Wenn Aussetzer kamen, dann war für mich auch nicht die Menge oder die Art des Alks entscheidend sondern das es einfach ekelhaft war.

    Also egal, war er warum oder wie und wie häufig machte, es störte mich. Also war mein einziger Weg das "störende" aus meinem Leben zu entfernen. Wäre etwas dahinter gewesen, dann hätte es vielleicht wieder irgendwann mal ein "wir" geben können, aber es gab es nicht und das wird gut sein.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Deutlicher als Shirley kann man/frau es wohl kaum sagen, ausdrücken und anschaulich machen, oder?

    Die Kraft an der Seite eines Kranken Menschen lässt nämlich bei seinen Angehörigen nach und schwindet schließlich oft ganz. Und dann ist es zu spät zum gehen....

    Glück auf für Dein Leben, liebe Shirley

    Tja, liebe Off, die Pausen, von denen Du sprichst, die könn(t)en Pausen sein, oder aber einfach nur unentdecktes Trinken. Irgendwann einmal wurde ich über mich selber ärgerlich weil ich mich überhaupt fragte ob er oder ob er nicht. Reine Zeitvergeudung für mich - und Kräfte, die so sinnlos verpufft sind. Und am schlimmsten war für mich: alle diese Gedanken banden mich an den Partner .... was macht er ... was tut er .... was fühlt er .... und warum ..... und überhaupt. So hat es lange gedauert bis ich mich mal fragte was tue ich ... was will ich und wie erreiche ich das.

    Viel Kraft auf Euren Wegen wünscht Dagmar

    Super Julchen,
    Du lebst Dein Leben, und das auch noch - vom Auto welchem mit A (aua) anfängt und mit o(ohhhhh je) aufhört - mit allen Höhen und Tiefen :)

    Wobei ich Dir natürlich nur die Höhen gönne, aber schön zu lesen, dass auch die Tiefen Dich nicht in die Tiefe reißen.

    Man/Frau hört so richtig den Abstand von Dir und Deinen Kindern zum Mann, klasse, besser kann man/frau doch gar nicht sagen dass der Weg in die Selbstständigkeit gelungen ist.

    Lieben Gruß von Daggi

    Lieber Feuerengel,
    so von Raucher zu Raucher ;)

    es wird alles viel, besser, jetzt wirst Du es kaum merken, diese Besserungen - aber irgendwann mal später fragst Du Dich (wie ich fast täglich) mein Gott, was war das denn damals .... so viel Ruhe und Glück wie heute ... wie konnte ich damals das Gegenstück davon überhaupt nur mit ansehen, geschweige denn leben.

    Der Schmerz - weil er bei einer anderen ist wird gehen .... auch wenn er jetzt stark ist. Bei mir war es gleich. Ich taugte nicht mehr als Co somit kam der Ersatz!

    Schon damals war ich der Frau dankbar dass sie diesen Einbruch in die Beziehung tat - denn ich wäre nie gegangen. So hatte ich das Glück, dass er in ihre Nähe zog (weg von mir und meinem Leben) und dass eine solche Beziehung besser geht als die mit uns zuvor geführte glaubt wohl niemand ernstlich.

    Ja, am Anfang, da ist die "Liebe" groß, die Versprechungen und Hoffnung. Ja, beim "nächsten Partner-/Partnerin wird ja alles anders ... besser" aber eben nur so lange, bis wieder die alten Probleme auch da auftauchen.

    Ja Feuerengel Kraft und Energie für Dein Leben - nur für Dich und das was Dir wichtig ist, die wünsche ich Dir von ganzem Herzen. Ich bin nun seit 1 1/2 Jahren ohne Partner und mir fehlt nichts - im Gegenteil ... ich bin glücklich und zufrieden.

    Halt dich wacker!

    Lieben Gruß von Dagmar

    Hallo Ihr Lieben,
    oder auch Gemeinsamkeiten, liebe Diandra :)

    Ich für mich als Co kann nur in meinem Fall sagen "Schuld oder Scham" egal in welcher Schattierung, Form oder Ausdrucksweise hemmt mich in einem "normalen" Verhalten weil ich dann immer ein Gefühl von Schuldigkeit und Scham behalten würde.

    Ich muß das ebenso wenig wie ein Alkoholiker auf trockenem Weg. Es war einmal, es war nicht toll und das Umfeld mag gelitten haben - aber es ist vorbei und die Uhr ist nicht zurück zu drehen.

    Somit: auf nach vorne - und die alten "Fehler, SChuld und Scham" in der Vergangenheit lassen. Der Umgang damit ist dann wieder eine andere Sache - also die Bewältigung. Ich selber habe, wenn es mir wichtig erschien, mit entsprechenden Personen darüber geredet wenn ich nicht fair war. Je nachdem, ob es mir wichtig war oder nicht.

    Nun, Du hast Recht Diandra mit dem "muss".... Wenn auch ich meinte zu "müssen". Wenn ich auch meinte das Deckmäntelchen ausbreiten zu müssen und in einer für beiden Seiten schlechten Beziehung bleiben zu müssen. Ich fand die Gründe warum ich nicht ging.... Ich meinte damals bleiben zu müssen.

    Nun meine ich vorwärts gehen zu dürfen :) aber egal wie ich es benenne - auch im vorwärts gegen müssen liegt meine positive Entwicklung. Ich störe mich weder am einen noch am anderen - denn in allen diesen Artikulationen liegt MEINE CHANCE.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Liebe Frucht,
    ich würde Dir gerne mal vermitteln was mir bei Deinen Schilderungen einfällt. Ich selber mag keinen Alkohol, ging aber früher doch regelmässig in Kneipen - wohnte damals aber in der Großstadt. Nun wohne ich so auf dem Land, wie Du das hier leider latent vorhandene "Land-/Genußleben" schilderst.

    Dein Job und Dein Leben wurde von Dir aufgebaut und bedeutet Dir viel - würde ich auch nicht wegwerfen. Aber es gibt doch bestimmt zusätzliche Komponenten, die Du einfügen kannst.

    Vielleicht zieht das mit der Zeit auch andere Gäste an, die so wie ich erfreut sind wenn sie mal exotischere Säfte mit einer Karambola-frucht bekommen. Oder ein paar originelle Snacks oder ähnliches aufnehmen. Ich will damit sagen einfach innerhalb Deiner lieb gewordenen Kneipe neue Momente und Gedanken einfügen, damit auch Du aus dem zuvor gelebten Trott etwas Abstand finden kannst.

    Du wirst immer als Kanonenkugel direkt in der Nähe des "Ballermanns" und des "Feuerwassers" sein, keine Frage - aber ich denke, auch wenn es schwer ist, so könnte der Umgang damit mit sehr, sehr starkem Willen, vielleicht verändert werden.

    Die Kiddies hier auf dem Land zählen nur wenn sie mittrinken. Nun, das wird hier bei mir schon in den Kneipen vorgelebt. Hier neue Aspekte einbringen, zum cola ein paar Erdnüsse dazu oder oder oder. Ich bin kein Fachmann, aber es gibt da bestimmt das eine oder andere, welches andere Richtungen bewegen könnte .... auch wenn es sehr lange dauern düfte bis mal ein sichtbarer Erfolg da ist.....

    Wer etwas versucht kann verlieren - wer nichts versucht hat schon verloren....

    lieben Gruß von Dagmar

    Hallo, lieber Fliegender Stern,
    ich habe ganz bewußt Deine letzten Zeilen gelesen und da fiel mir doch auf, die Scham, die ich anfänglich hatte, die gibt es nicht mehr. Gott sei Dank.

    Irgendwann mal dachte ich, Mensch, es ist ja eh passiert, wenn ich noch ständig daran denke, dann bleibt es immer im Vordergrund. Damit gebe ich ja schon wieder dem Expartner Macht über mich.

    Es hat dann wirklich von alleine aufgehört. Einfach weil ich heute (anders) lebe und für mich in Anspruch nehmen darf Dinge zu machen, die ich nachträglich nicht mehr als "gut" empfinde. Schämen, Scham: Dinge, die ich früher recht intensiv empfand, und heute scheinbar kaum mehr. Das aber ist mir erst Du Deine letzten Zeilen klar geworden.

    Ich denke, Du solltest fair Dir gegenüber sein, Dich in den Arm nehmen und sagen "Mensch "Kleine", ist doch halb so schlimm und passiert nie wieder"

    Viel Power wünscht Dagmar

    Das glaube ich Dir schon, liebe Silberkralle. Aber erstaunlicherweise bin ich in meinem Freundeskreis die einzige, die in eine solche Beziehung reingerasselt ist. Somit kenne ich natürlich keine positiven Ausgänge, da die Situation (Gott sei Dank) sich dort nie gestellt hat.

    Ich denke, liebe Silberkralle, es ist einfach die Frage was an wirklicher Liebe da ist und was an reinem Suchtcharakter. Für mich und meine Beziehung denke ich mittlerweile ich war süchtig und habe nie die wahre Person - weder gekannt - noch geliebt.

    Also dürften wir jetzt beide glücklich sein weil wir uns aus einer schlechten Beziehung gelöst haben, unabhängig, wie sein Alkkonsum ist oder nicht ist.

    lieben Gruß von Dagmar

    O.k., dann kann ich Dir gut folgen. Ich persönlich kenne auch keine Beziehung von Nass auf Trocken. Somit kann auch ich das nicht beurteilen.

    Ich denke nur für mich persönlich sagen zu müssen, mir würde es schaden weil ich (zumindest jetzt noch) drohen würde in alte Muster zu fallen.

    Anders dürfte es sein, wenn man/frau jemanden "trockenen" kennenlernt - ohne die Haß-/Liebe-Tiraden, die in einer Co-abhängigen-Suchtbeziehung gelaufen sind.

    So, nun wieder zu Emma's Hoffnungen, von denen es schöner wäre, liebe Emma, wenn es Wünsche für Dich sind, die DU DIR erfüllen kannst und die nicht von oder durch jemanden anderen erfüllt werden können oder soll(t)en. Du kannst bekanntlich niemanden ändern, ausser Dir/Dich selbst.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Uuups Kopfmensch,
    ich verstehe Deine Worte und dann auch wieder nicht.

    Verstehen kann ich Dich dahingehend, dass mein Ex-Partner, selbst wenn er trocken werden würde, für mich kein Partner mehr sein könnte da die Geschehnisse der Vergangenheit präsent sind und wir nie wieder bei NULL anfangen könnten.

    Nicht verstehen Deiner Worte heisst sprichst Du davon, dass ein nasser Alkoholiker kein Partner sein kann oder auch ein gesundender, und somit trockener Partner keine "Partner" sein kann.

    Ich persönlich würde so und so befürchten, dass eine ehemalige suchtbezogene Partnerschaft nicht oder nur sehr schwer auf gesunde Grundlagen gestellt werden kann. Ich persönliche vermute das weil ich für mich die Gefahr sehen würde wieder als hochgradiger Co zu wandeln, denke aber nicht jeder ist so "krank" wie ich.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Hey Klaro,
    da sind wir wieder in unserer "Diskussion". Vielleicht könnte man die Frage einfach anders definieren, liebe Pauliese:
    "Denk an Dich und Dein Wohlbefinden ohne an ihn zu denken. Lerne Dich kennen und schätzen.

    Ich persönlich denke, liebe Pauliese habe keine Gespräche gesucht über trinken, Trinkmengen, seinen Alkverzehr ect. Ich habe zu dem Zeitpunkt als ich wusste ich will das nicht mehr festgestellt, daß ich ihn als Alkoholiker einschätze und das nicht für mein Leben möchte. Er sieht sich anders - sein gutes Recht. Aber darüber zu diskutieren sorgt nur für heimliches Trinken, die Bonbons und ganz viele Ausreden.

    Davon mal abgesehen, mir war einfach wurscht was er ist oder nicht ist - ich wollte das so nicht.

    Ich habe die Infos von Heinricht auch nicht gefunden. Wie auch? Wenn jemand seinen Pegel hält, bekomme ich das nicht mit, ich begleite ihn ja keine 24 Stunden. "wirres Zeug reden, agressiv,mürrisch verletzend" war man mir gegenüber auch nicht - aber sehr wohl auf Arbeit (wo ich auch nicht dabei war und in anderen Situationen, wo ich nicht anwesend war). Später dann aber auch bei mir als ich meine Trennungsabsicht aussprache und durchführte.

    Ich habe den Eindruck, liebe Pauliese, dass Du nach logischen Erklärungen für sein Verhalten suchst weil Alkoholismus für dich "eigentlich" doch nicht vorstellbar ist.

    Dann lass es doch einfach mal dahingestellt ob er Trinker ist oder nicht!!!

    Geht es Dir gut?
    Was erwartest Du von Deinem Leben?
    Wie könntest Du Dein Leben glücklich leben ohne Dich von Gefühlen und Gemütsverfassungen anderer beeinflussen zu lassen?

    Lieben Gruß von Dagmar

    Wenn ich über Narzissmus schreibe, dann meine ich die Bedeutung in "Psychiatrie und der Psychologie" findet der Narzissmus Ausdruck in der narzisstischen Persönlichkeitsstörung somit also von narzisstischer Charakterstörung.

    Somit würde ich niemals einen egozentrischen und auf sein eigenes Wohlergehen bedachten Menschen als Narzissten bezeichnen. Die Sage des schmucken Jünglings ist für mich nicht massgeblich wenn es um die Bezeichnung geht.

    Nun gut, dann bin ich wohl in einem anderen Thema als Ihr.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Hallo Ihr Lieben,
    Kaleu spricht mir ziemlich aus der Seele.

    Es gibt einen gesunden Egoismus, der dafür sorgt, dass ich gesund bleibe, mich richtig ernähre und Kräfte habe für mich - vielleicht auch für andere.

    Narzissmus ist breitgefächert. Beginnt für mich ab dem Moment wo eine Person sich ungern in die Gefühle anderer versetzt oder Rücksicht nimmt. Narzissmus geht für mich da weiter wo eine neutrale Selbstbetrachtung nicht möglich ist und Fehler und Ursachen beständig in anderen gesucht werden. Narzismuss ist für mich beispielsweise der dranghafte Wunsch sich über den anderen zu stellen und Recht zu haben - aber auch hier gilt es gibt ganz viele Abstufungen.

    Ich bin glücklich über meinen persönlichen gesunden Egoismus.

    Mit dem Wort Narzisst bin ich relativ vorsichtig weil ich denke es ist eine psychische Krankheit die sehr schwer von Laien zu erkennen ist. Ich gehe bei meinem alkoholkranken Expartner extremst davon aus, dass er diese Krankheitszüge hatte - aber wissen - nein sicher wissen kann ich es nicht.

    Nun, da ich für mich ja froh über meinen Egoismus bin ist mir eigentlich auch egal wenn ein anderer Mensch Narzisst ist - ich muss diesem Menschen dann eben fern bleiben.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Hallo Kaleu,
    Linde hat das super beschrieben mit dem "Kontrolle behalten". Ich denke, dass sind einfach Verteidigungsmechanismen, die schon in jungen Jahren - aus welchen Gründen auch immer - Einzug gehalten haben.

    Ich hatte das Glück, eine Freundin zu haben, der das auffiel und somit musste ich mir überlegen ob sie Recht hat.

    Wobei ich dann das Problem hatte, auch in der Alkbeziehung nicht den Fehler machen zu wollen und zu lange darin geblieben bin ... um eben nicht wieder zu schnell los zu schießen .... Und genau da wäre dieser Mechanismus in gesunder Form gut gewesen "es tut Dir nicht gut, geh". Also von einem Extrem ins andere.

    Ich denke mal, genau das wird der Punkt sein: wenig Mittelmass, schweres Aushalten von Gefühlen. Derzeit ist eines meiner Tiere am Gehen ins Regenbogenland. Es ist sehr schwer es zu ertragen.... denn auch hier fragt man/frau sich: erlösen - oder kommt vielleicht ein Wunder.

    Es wird keines kommen, leider .... Aber so lange er noch Lebensfreude hat und frisst und sich putzt, so lange versuche ich ihn lieb zu haben und einfach dann gehen zu lassen wenn er geht .... das aber in liebevollem Umfeld, welches er gewöhnt ist...

    Lieben Gruß von Dagmar

    Liebe Pauliese,
    alle Deine Fragen kannst Du nur für Dich beantworten, in dem Du fragst "wie komme ich mit dem entsprechenden Ergebniss/Zukunftsverlauf klar".

    Gespräche habe ich persönlich nicht geführt da mein ExLover sich in die Enge gedrängt gefühlt hätte, alles bagatellisiert hätte und dann eben noch heimlicher getrunken hätte.

    Noch mehr Bonbons - plötzliches regelmässiges Zähneputzen bei ihm - Verstecke an den unmöglichsten Stellen, alles das kam als schon ein schlimmes Level erreicht war.

    Du willst nicht kontrollieren, bist aber durch die Striche an der Flasche bereits an diesem Punkt.
    Vertrauen - nun gut, das hatte ich keines mehr, aber auch hier sind ja nicht alle Abhängigen gleich.
    Um sich selber zu schützen kam bei uns vieles nicht ans Licht. Aufgewacht bin ich dann als mal der Gerichtsvollzieher oder mal die Polizei da stand.

    Drohungen? Nun, wenn sie sofort und ohne Verzug in die Tat umgesetzt werden könn(t)en etwas bringen. Als ich mich zurückzog und sagte "so nicht mehr" wurde eben ganz schnell ein neues Helferlein gesucht - und natürlich auch gefunden ;)

    Ich selber habe mittlerweile eine recht krasse Einstellung gewonnen: ist jemand selber einsichtig und kommt von sich aus mit dem Problem dass er trinkt, dann würde ich an Ärzte und Fachleute verweisen und mit gehörigem Abstand sein Leben verfolgen.

    Worten und Versprechungen alleine - die auch noch durch eventuelles Auf-/drängen von Gesprächen aus dem Umfeld - resultieren sind ohne Taten "Schall und Rauch".

    Ich wünsche Dir viel Glück

    Dagmar