Beiträge von dagmar007

    Guten Morgen, lieber Thomas,
    das schlimme an uns Co's - so empfand ich es für mich - ist eine Angst, die wir gewöhnt sind aus dem täglichen Chaos. Ich für mich konnte feststellen, dass viele meiner Bedenken sich in Luft auflösten - allerdings bin ich gegangen und war weg...

    So ist das bei Dir (leider) nicht, sie wird zurück kommen.

    Ich würde wohl die Zeit, die sie jetzt weg ist nutzen um mit dem Jugendamt, Rechtsanwalt und einem Psychologen Kontakt aufzunehmen um mich selber zu stabilisieren.
    Speziell der rechtliche Punkt erscheint mir wichtig - aus dem Instinkt heraus würde ich die Schlösser austauschen um nicht wieder einen Suchtbolzen im Haus zu haben. Aber legal dürfte das nicht sein.... schätze ich mal.... deshalb juristische Hilfe um sich einstellen zu können welche Maßnahmen Du als Schutz für den Kleinen ergreifen kannst. Evtl. auch für ihn einen Kinderpsychologen?

    So - fremdgehen - mein Ego litt, und das gehörig. Eigentlich war es bei mir nicht der Verlust von ihm, das nämlich redete ich mir ein. Es war mein Ego - ich fühlte mich ausgetauscht und wertlos. Dachte ich vielleicht wenn ich sogar ihm nichts wert bin, wie wertlos bin ich dann überhaupt??? Ich schätze mal ja...

    Ehrlich gesagt, ich bin seit der Zeit Single weil ich keine Unruhe mehr haben möchte in meinem Leben. Vielleicht ändert auch das sich irgendwann aber ich bin froh, wenn es meinen Tieren und mir soweit möglich gut geht und wir ein ganz normales Leben führen können.

    Glaub mir, nach drei Monaten hast Du wieder Boden unter den Füßen, vielleicht sogar schneller. Es dauert, die Wunden müssen heilen und vor allen Dingen müssen wir wieder lernen alleine unseren WEg zu gehen - Verantwortung abgeben, uns selber wertschätzen und und und.

    Alles fühlte sich für mich falsch an was ich jetzt richtig tat weil es ungewohnt war. Aber es ging jeden Tag aufwärts, auch wenn ich es oft nicht spürte oder sah, aber es ging kontinuierlich aufwärts, was letztendlich sogar optisch und kleidungstechnisch sichtbar war (damals aber noch nicht für mich selber)

    Ich drücke Dir die Daumen dass Du es für Euch zwei durchziehst.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Guten Morgen, lieber Thomas,
    ich persönlich habe über ein Jahrzehnt benötigt mich aus der kranken Alk-Beziehung heraus zu bewegen. Gott sei Dank war auch mein Exxi untreu, das hat mir die Möglichkeit zu gehen beschert. Denn irgendwann einmal muss ich mich fragen was bin ich wert.

    Ein zusammen leben unter einem Dach hat bei uns nicht funktioniert. Denn eigentlich wollte Exxi mich ja halten - sah nun alle Versorgung und Felle davon schwimmen. Von "Haus anzünden" bis "sexuellen Aktionen" ist alles gelaufen. Selbst als ich ausgezogen war, hat er noch am neuen Haus Terror gemacht.

    Diesen aber habe ich überlebt und lebe nun mein Leben, weit weg von Alk und täglichem auf dem Sprung sein was wohl wieder passiert ist.

    Nein, Thomas - jeder Mensch muss sich selber etwas wert sein und niemand von uns ist ein Hampelmann. Jeder von uns ist selbstverantwortlich für Glück und Unglück (Du sogar noch für das Wohl Deines Kindes).

    Die ersten 3 Monate dachte ich jeden Morgen es ist ein schlechter Traum. Ich dachte ich komme nie wieder in ein normales Fahrwasser. Ich war leer, unausgefüllt und traurig. Und nun .... ein völlig anderes Leben, relativ zufrieden obwohl es im Job nicht stimmt. Aber ich lebe mich in einer Umgebung ohne Alk und ohne ständigem auf-der-Hut-sein.

    Der Weg ist steinig und hart - aber er wird sich lohnen. Was sich für mich nicht lohnte war Kontakt zu ihm zu halten. Alkoholiker lügen nun mal im nassen Zustand dass sich die Balken biegen. Wenn ich mir Deine Geschichte durchlese, dann würde mir an Deiner Stelle auch das Vertrauen in eine Besserung abhanden kommen. Davon mal abgesehen könnte ich nie eine normale Beziehung führen - selbst bei Trockenheit - weil zu viel vorgefallen war.

    Lieben Gruß und viel Kraft wünscht
    Dagmar
    derren Exxi nun in Deiner Region ist ;)

    Wie schwer das ist, liebe Sterntaler, weiß ich selber nur zu gut. Ich war über ein Jahrzehnt in einer Beziehung in der es sich ganz langsam abzeichnete was passieren kann. Immer der Meinung, nein, das ist halt nur das Level.... vielleicht Spiegel.... aber bestimmt nicht gefährlich....

    Nee, es wurde gefährlich weil zwei Todesfälle innerhalb weniger Tage meinem Exxi die Beine weggezogen haben. Ich muss auch nach heutigem Stand sagen dass ich mir sicher bin dass auch noch eine starke psychische Störung vorliegt/vorlag. Ob diese durch, mit oder weil Alkohol entstanden ist kann ich nicht sagen - interessiert mich auch jetzt nicht mehr.

    In seinem Fall hätte es bedeutet, dass selbst ein Leben ohne Alk die Person nicht zu dem gemacht hätte, was ich mir erwünscht oder kennengelernt hatte.

    Eine Frage auch musste ich mir stellen - auch mit einer anderen Person: bin ich in der Lage Grundvertrauen aufzubringen, bei jemandem der Trinker war. Bei meinem Exxi wäre es nicht möglich gewesen. Bei einer anderen Person sehe ich persönlich Gefahren, weil "nur" alkoholfreies Bier ihn begleitet und er der Meinung ist, da ist kein Alk drin. Nun, das bedeutet aber für mich der Geruch und der Geschmack, denn will (oder braucht?) er und somit ist er meines Erachtens noch weg vom wirklich "trockenen Alkoholiker".

    Liebe Sterntaler, bei mir hat der Alk viel bewirkt, und auch viele Nachwirkungen ... und das obwohl ich selber nicht konsumiere ;)

    Lieben Gruß von Dagmar

    Ich befürchte, daß Dir niemand einen Ratschlag geben kann. Ein Ratschlag bedeutet immer, dass ein "anderer" auf die Lösung kommen soll.

    Du aber lebst Dein Leben und musst mit Deinen Entscheidungen klar kommen. Im anderen Fall wäre es nämlich ein leichtes zu sagen "hätte ich nur nicht auf xyz gehört und es anders gemacht".

    Mal ganz erhlich: Du weißt selber ganz genau was passieren kann, wie sich alles abspielen könnte und was Du willst oder nicht - in eine für Dich zufriedene Situation kannst nur DU DICH selber bewegen.

    Sorry, aber jeder von uns hat Jahre gefiebert, gehofft und sich von Tagen der Abstinenz verführen lassen wieder Hoffnung aufzubauen. Wie oft diese Hoffnung zu einem guten Ende führte .... nun, daß ist vermutlich an den Fingern einer Hand abzuzählen...

    Lieben Gruß von Dagmar

    Ja, die Gedanken sind nachvollziehbar, aber sie gehen nach hinten los. Einfach deshalb, weil Du Angst haben wirst ob er es entdeckt, Du Dich vor Dir selber schämst dass Du es tust und Dir dabei bewußt wird dass Du mit jemandem zusammen bist, den Du so nicht willst ... Du willst ihn verändert.

    Da aber beginnen unsere Probleme: wir können niemanden verändern sondern nur unsere Einstellung. Mir gelang das durch Ekel nicht und die Aktionen die entstanden. Nein, nicht am Anfang, 10 Jahre blieb alles unauffällig in seinem Bastelkeller. Da ich nicht kontrolliere dachte ich halt immer es war eben nur dieses "eine" Bier. Dabei waren es zwei ;) das erste und das letzte ;)

    Sag mal Little Peanut, wie sieht Dein Leben ohne ihm aus. Ihr wohnt getrennt somit hast Du noch einen eigenen Lebensradius. Bist du in der Lage diesen zu pflegen und Dich nicht auf "ihn" zu konzentrieren.

    Denn ich sag Dir ehrlich, wenn er nicht will - und so wirkt es nach Deiner Schilderung - wird sich bei ihm nichts ändern. Deine Freunde aber, die können Dir (im Gegensatz zum Trinker) ihre Schulter "zuverlässig" zur "Seite stellen".

    Freunde sind das A und O - vor allem aber auch sich selber nicht zu isolieren. Das aber geschieht gerne weil man sich ja schämt, Alkoholiker, mein Freund .... uuuupsssss....

    Paß gut auf Dich auf, er passt leider darauf auf, dass sein Spiegel stimmt. Es klingt grausam, ich weiß, aber ein nasser Alkoholiker wird niemals ein zuverlässiger Partner sein, wird Dich niemals in einem sicheren 24Stunden-Tag leben lassen und auch niemals eine gleichwertige Partnerschaft mit Dir führen können.

    Schlimmer aber war für mich, dass ich mich verloren hatte: ursprünglich die Stärkere wurde ich immer kleiner und isolierter, habe mich isoliert - nicht er mich.... ich selber war plötzlich nur noch in Säcken gekleidet, quasi keine Mühe mehr für mich selber....

    Paß auf Dich auf, das geht alles so schleichend dass die Betroffenen es selber nicht merken.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Ich habe meinen Exxi nicht darauf angesprochen. Hätte ihn sein Alkkonsum gestört, so hätte er selber etwas dagegen getan und sich Hilfe gesucht oder mich angesprochen.

    Allerdings teilte ich ihm mit, daß er meiner Meinung nach ein Alkoholiker sei, ich mir seinen Untergang nicht mit ansehe und somit gehe - die Beziehung als beendet betrachte.

    Ich habe ihm offen gestellt, nach Hilfe durch Suchtstation oder oder oder wieder Kontakt aufzubauen, aber während der aktiven Zeit wollte ich nichts mit ihm zu tun haben; auch nicht in den Trinkpausen.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Hey Grazia,
    das ist komischerweise ein Punkt der mir gelingt "nein" sagen. Egal bei wem, wenn mir etwas für mich stimmig erscheint so sage ich nein. (Außer im Job, da bin ich aufs Gehalt angewiesen, auch bei einem üblen Arbeitscharakter).

    Ich weiß, ich habe kaum Freizeit, ich weiß ich habe Katzen, Tiere und meine Mutter - somit ist mein Spielraum so knapp bemessen, dass ich gezwungen bin oftmals nein zu sagen, sei es um gemeinsame Freizeit, sei es um Hilfestellung ect. pp.

    Hm, ich überlege gerade warum komischerweise das mir gelang: ich habe noch in Erinnerung, als Twen, ich habe mich mitgeschleppt weil der andere meine Begleitung wollte. Dann habe ich mir überlegt: und warum bist Du hier, du wolltest von Anfang an nicht, bist wegen dem mit und nun langweilst du dich zu Tode. Ab da bin ich auch ohne Uhr weggegangen. Ich blieb so lange es mir Spaß machte, egal wie spät oder früh - egal, ob jemand mich zum bleiben bewegen wollte. Wenn aus war und ich nicht mehr wollte bin ich gegangen, im Notfall auch ohne Ade zu sagen. Große Diskussionen gab es nie - überreden ist bei mir sinnlos. Was meint Ihr wie oft das der Stalker probiert hat, mit jedem Versuch wurde ich genervter und das Ergebnis wurde für den drängenden immer schlechter.

    Ja Grazia, alles oder nichts - das erklärt gut was ich fühle. Denn ich will keinesfalls alles abstellen was unter Hilfsbereitschaft/Entgegenkommen ect. fällt. Aber es darf mir nicht auf der Stirn stehen "die ist ein gutes Mittel zum Zweck".

    Was ich auch nicht mehr kenne - und das mein Co, mein gefährlichster Akzent - zu denken, ich kann jemanden ändern. Ich nehme die Person, egal wie schwierig sie ist, so wie sie ist oder gar nicht.
    Desweiteren bin ich in der Lage Dinge/Entscheidungen/Worte andere nicht mehr persönlich zu nehmen. Auch das war eine geniale Co-Leistung die ich nicht mehr besitze.

    Ich denke, liebe Nici, aber nur wenn ich mir jetzt meine Zeilen so ansehe, dass es für mich doch ganz o.k. ist was ich erreicht habe und nicht bei allem überlegen muss ob der "co" wieder anspringt. Vielleicht ist da nämlich tatsächlich meine Angst (vor meinen Co-Eigenschaften) viel zu ausgeprägt und ich suche schon nach Co-Eigenschaften.

    Das bedeutet auch in der Konsequenz dass keinesfalls alle Handlungen oder Menschen in meinem Leben verbunden sein müssen mit Co-Elementen. Denn eines fällt mir gerade auf - ich bin in der Lage Unpassendes/Inkompatibles zu meinem Leben immer im Vordergrund zu behalten. Immer heißt wirklich immer ohne "wenn ich nur das tue, dann wird der oder die".

    Ach Mensch Nici, was sind das für Wirren??? Was ist das für ein weiter Weg von "Nie wieder Co" bis "absolut richtig wie ich bin und nicht mehr überlegen müssen was wie warum o.k. sein könnte". Und somit auch Nici, Deine Frage "bin ich kaputt" mit nein zu beantworten. Nein, Du bist Du - wie ich eben ich - mit allen diesen Akzenten, die mal aus Erziehung und schlechter Beziehung uns geformt haben.

    Aber wir haben uns weiter(ver-)formt :)

    LIeben Gruß von Daggi

    Na, liebe Lottemotte,
    da schwirrst Du wieder kräftig ums Licht und könntest Dir die Flügel verbrennen ... bzw. hast Du schon weil Du selber nicht konsequent warst und das vermutlich Deinem Ego nicht gerade zuträglich ist.

    Wobei ich sagen muß, ich achte jede Entscheidung, die bewußt getroffen ist. Denn manches muss einfach die richtige Zeit, den richtigen Zeitpunkt und Wirkungsgrad bekommen.

    Aber.... das mit dem Abstand würde ich mal nicht annehmen :) aus guter eigener Erfahrung kenne ich diesen "Einbildung" im Sinne von "ich habe Abstand". Ich kann mir vorstellen, dass Du den -falls Du ihn je haben solltest- ganz schnell wieder verlierst....

    Lieben Gruß von Dagmar

    p.s. da Ihr beide nicht konsequent seid habt ihr beide Euer Stück Freiheit behalten. Warum aber auf ihn einreden? Es ist seine Entscheidung zu trinken und Deine das zu akzeptieren, denn er ist erwachsen.

    Eben genau das, liebe Melanie, ist der springende Punkt (zumindest für mich): Dinge betrachten, drehen und wenden - viele Sichtweisen in Erwägung ziehen - um dann nach dem zu urteilen, wobei ich mich am Besten fühle.

    Dabei aber auch in Erwägung ziehen, dass es eine falsche Entscheidung ist, oder nur ein Stück auf dem Weg zur Entscheidung um dann ohne Probleme sagen zu können, "warte mal, anders wäre es besser". Früher wäre ich viel zu eingefahren gewesen um zu sagen, "eh, das war nicht so gut - auf halber Strecke Marsch zurück oder Umgehungsstraße nutzen".

    Selbstvertrauen und Selbstbewußtsein entscheiden zu dürfen und zu können und Kraft genug, die Konsequenzen zu ertragen.

    Komisch nicht, wie schlimme Dinge sich auch positiv auswirken können .... wenn man / frau es geschafft hat den steinigen Weg zu gehen.

    Wie heißt es so schön:
    nichts ist so schlecht, als dass es nicht doch für irgendetwas gut wäre.

    Lieben Gruß von Daggi

    Ganz sicher richtig was Du sagst, liebe Nici,
    dennoch, der Großteil der Menschen betätigt die Ellbogen, die sind natürlich nicht "gutmütig" oder "co-gefährdet". Sind in meinen Augen jedoch oft unsozial und zuweilen nicht teamfähig.

    Das aber möchte ich auch nicht sein! Ich möchte meine Art schon so beibehalten wie sie ist, muss jedoch darauf achten, dass im zwischenmenschlichen Bereich wo sich Partnerschaften ergeben könnten oder eben die Schmetterlinge im Bauch keine für mich ungünstigen Anziehungskräfte wirken.

    Denn eines weiß ich mal wieder, liebe Nici, meine "Gutmütigkeit" oder das "Interesse am anderen" ist bei genau den richtigen Personen angekommen, was zu wunderschönen Freundschaften (gerade im Bereich der Ausbildung) geführt hat die auch jetzt noch ganz liebevoll gepflegt werden. Also nur schlecht ist diese Eigenart von uns nicht.

    Sie muss aber wohl dosiert sein. Geben und Nehmen.

    Schau Nici, Stalkiboy ist nicht in der Lage meine Helfertätigkeiten anzusprechen "ich brauche..." vor dem Fenster rufend. Viele andere ebenfalls nicht - aber Menschen, bei denen ich Herzlichkeit und Impulsivität spüre, da reagiere ich schon. Wie gesagt, das möchte ich auch nicht abstellen. Weil es bisher immer auf Gegenseitigkeiten beruht hat. Freundschaft vielleicht genannt....

    Ist ein hartes Thema, weil richtig ist was Du sagst - die Dosierung machts ... und die zu finden ist nicht so einfach.

    lieben Gruß von Daggi

    Lieber Röntgenblick,
    schärfe Deinen Blick mal in eine Richtung, in die Du vielleicht lieber nicht sehen möchtest....

    Manch eine Sucht wird durch eine andere ersetzt, manch ein Hobby durch ein anderes. Nicht selten wird die Sexualität statt einer anderen Sucht gelebt weil auch durch sie Anspannung gelöst werden kann.

    Nun, ich habe erleben müssen wie ein Alkoholiker sich, seine Sexualität und seine Enthemmung leben kann, will und es sich holt, wenn mal alles verrückt spielt und ich kann Dir sagen, es hinterlässt seine Spuren ... bei Dir ....

    Ich wünsche Dir viel Glück
    Dagmar

    p.s. es ist erstaunlich wie schnell ein Alkoholiker einen Grund hat zu trinken: schneller, als eine Maus ein Loch findet ....

    Weißt Du Melanie, beim Exxi war es eine Belastung und ich habe die Polizei gerufen (zu Ende war es damit aber nicht).

    Für den Fall, dass Stalkiboy mich an irgendwelchen Aktionen hindert oder mein Leben behindert - und sei es nur der SChlaf durch einen Anruf - dann werde ich ganz sicher handeln. Derzeit ist er mir die Mühe nicht wert.

    Lieben Gruß von Daggi

    Ja, liebe Nici,
    da denke ich mal, es geht um Anerkennung - oder vielleicht auch einfach das geben, was man/frau selber nie bekommen hat ? Ich denke nicht unbedingt handelt ein Co um etwas zurück zu erhalten.

    Ich kann ganz klar sagen, dass ich schenke des schenken willens und mir nicht mal ein Danke wichtig ist. Mir reicht es, eine Freude gemacht zu haben. Da kommt dann nichts zurück, sondern ich freue mich an der Freude.

    Doch: jemand freut sich und dessen Tag wird schöner - wenn mehr Menschen einen schönenen Tag haben, dann gehen sie miteinander harmonischer um. O.k. Harmoniesucht ;)

    Gutmütigkeit gibt es auch Nici, und das wie wir erzogen wurden. Ich finde das nicht komplett schlecht und ich denke auch dafür ist Platz in unserem Leben - aber eben nur eingeschränkt.

    Ich denke, liebe Nici, nicht alles ist schlecht und muss berechnende oder falsche Verhaltensweisen mit sich bringen. Für mich gilt die Grundlage: etwas zu tun um es getan zu haben (egal was zurückkommt) und das mit einem guten Gefühl für mich.

    Ab dem Moment, wo Berechnung dabei ist würde ich überlegen müssen warum - so lange das nicht der Fall ist könnte das einfach meine Eigenart sein, oder?

    Das mit den Zweifeln Nici, war bei mir früher der Fall. Heute geht es nicht mehr weil ich da zu spontan geworden bin. Dadurch dass ich handle, könnte einfach etwas in Folge "passieren". Aber das habe ich so und so nicht in der Hand, und das kann ich auch nicht kontrollieren. Mit geschehenen Dingen komme ich gut klar - nur nicht damit, wenn ich zu sehr abdrifte in "was wäre wenn, kommt dann, oder erfolgt dann"....

    Also wieder etwas gelernt: das ist planen und kontrollieren wollen der Zukunft - in Teilbereichen meines Lebens, eigentlich nur in einem dem zwischenmenschlichen.

    Abstellen !!!!

    Lieben Gruß von Daggi

    Hallo, lieber Matthias,
    schön von Dir zu hören bzw. zu lesen :)

    Ja, schön auf einen Punkt gebracht :) Ganz einfach, und doch so schwer....

    Aber nicht falsch was Du sagst, da es eine konstante Entwicklung gab, verbunden mit Dingen, die mir nicht gefallen oder mit Eigenschaften die ich schön finde. Lassen wir der Zeit ihren Lauf :)

    Dennoch muss ich für mich noch ein bischen besser lernen die Dinge, die dann im Laufe der Zeit kommen, nicht tot zu analysieren.

    Lieben Gruß von Daggi

    p.s. lieber Matthias, das Problem ist weniger der Alkohol, als eine psychische Belastung - diagnostizierte Krankheit

    Leider ist mein Stalkiboy, so denke ich geistig nicht so ganz auf der Höhe was seine Belästigungen betrifft, ich habe ihm bereits gesagt er engt mich ein und geht mir auf den Nerv, ich möchte meine Ruhe vor ihm.

    Das schnallt er nicht - kann es nicht - will es nicht, ich weiß es nicht, sein Ego scheint schon so klein zu sein, dass es auf eine Abfuhr mehr oder weniger nicht mehr ankommt.

    Du, ich denke mal mit Schiss hat das nichts zu tun sondern einfach damit dass er mir die Zeit und Mühe nicht wert ist hier in Wallung auszubrechen. Vielleicht unterschätze ich ihn, aber ich halte ihn nur für ein notwendiges Übel.

    Lieben Gruß von Daggi

    Hey Melanie,
    ich hatte es mir überlegt über die Polizei eine Verfügung zu machen.

    Aber: er hat hier auf meinem Gelände eine Scheune gemietet, und somit habe ich schlechte Karten (obwohl alles beweisbar wäre, auch zig Anrufe an einem Tag, die ich nämlich immer andere hören lasse, damit ichin der Not beweiskräftig wäre).

    Weißt Du Melanie, durch eine Verfügung oder die Polizei hätte er nur wieder Aufmerksamkeit und könnte sich reinsteigern, wichtig machen "wie unfair ich doch bin" ect. pp.

    Ich denke meine Kampfsporterfahrungen - ich war Ausbilderin - würden noch reichen. Auch wenn ich kein agressives Potential habe, so doch einen Überlebensdrang. Und ich habe den Vorteil ich sehe schon von weitem ob jemand in mein Gelände fährt und kann handeln.

    Lieben Gruß von Daggi

    p.s. ich werde aber noch detaillierter die Vorkommnisse aufschreiben und einer weiteren Person alle Details nebst Adresse zukommen lassen, falls etwas passiert. Durch den Alk-Freund achtet aber eine Familie, die täglich hier in der Nähe ist auf das was bei mir am und im Haus geschieht, ich muss die nochmals deutlicher auf Stalkiboy ansprechen, damit sie wissen, dass auch er im Auge zu behalten ist.

    Ja, Nici, das Haus ist sehr einsam,
    und das dumme ist er hat hier auf meinem Gelände eine Scheune angemietet, somit kann ich ihn nicht des Geländes vertreiben.

    Aber der Zinober geht seit ich hier lebe, also nicht neu - neu ist aber dass ich jetzt konstant sage : kein Kontakt, somit wird er langsam sauer....

    Den hier umliegenden ist bekannt dass er mich nervt, meine Freundin weiß wer er ist falls etwas passieren sollte.

    Da ich aber viele Jahre aktiv Vollkontakt-Kung-Fu betrieben habe würde ich sagen für ihn reicht es noch immer. Er ist nicht das, was wir uns als Mann vorstellen würden sondern ein weinerlicher Typ - der letztendlich deshalb natürlich noch gefährlicher werden kann. Aber ich denke, der wäre so überrascht wenn ich ihn durch die Gegend schubsen würde dass er erstmal anfangen würde zu weinen.

    Aber keine Angst: jeder verhinderte "Kampf" ist ein gewonnener Kampf, ich gehe ihm aus dem Weg, meine Türe bleibt zu und der Kontakt auf NULL.

    Aber schön ist es nicht, liebe Nici,
    zumal

    hinter jedem starken Mann steht eine starke Frau,
    hinter jeder starken Frau stehen eine Menge Männer, die deren Stärke verhindern wollen.

    Mein Stalker ist ständig hier und der Vermieter, weil er sich unterhalten will - ich aber will eigentlich meine Ruhe und die Zeit mit den Menschen meiner Wahl verbringen. Somit klare Sache: ich halte mich von den Menschen fern, die mir auf den Senkel gehen.

    Komischerweise, je besser es mir geht im privaten Umfeld, desto aufdringlicher werden diese Stalker oder "unterhalten-werden-wollen-Menschen". Letzterer ist kein böser, sondern echt o.k., ist halt in Rente und möchte plaudern.... aber ich halt nicht....

    lieben Gruß von Daggi