Beiträge von dagmar007

    Hallo Ihr LIeben,
    ich möchte mich Hartmut anschließen. Ich selber empfand - egal ob gebend oder nehmend - Schuldzuweisungen immer als bequemen Weg selber nichts ändern zu müssen und sich selber nicht beleuchten zu müssen.

    Nach heutigem Stand frage ich mich, was ist passiert, wie komme ich damit klar und wie will ich zukünftig mit der Situation umgehen, daraus basiert dann mein folgendes Verhalten.

    Egal, wer "schuld" ist an der Ursprungssituation - das Gegenüber muss sich keinesfalls den Schuldschuh anziehen. Ich selber verteile diese Schuhe auch nicht mehr weil ich nur an mir etwas ändern kann und nicht am anderen. Erspüre ich ein für mich schädliches Verhalten vom Gegenüber, so werde ich versuchen demjenigen fern zu bleiben. Wer schuld hat ist unwesentlich, wenn mir etwas nicht gut tut. Entweder ich erkenne meine Eigenanteile und kann sie abstellen oder es ist einfach nur schädlich und somit nicht gut für mich.

    Ich muss aber sagen, ich kenne das Thema nicht mehr. Seit mein Leben sich mehr mit mir und meinen Macken beschäftigt hatte ich keine Schuldzuweisungen mehr an andere - die vom Ex an mich gerichteten schicke ich zurück an seine Sucht. Das was ich mit mir ausmache mündet in Handlungen, mit denen ich einverstanden sind und die ein Level für mich und meine Mitmenschen bieten kann.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Ja Ihr Lieben,
    die Wut im Bauch, das, was uns zum platzen bringen könnte wie ein Ballon, in welchen immer mehr und mehr Luft gepumpt wird....

    Wie oft bin ich früher in einem sprichwörtlichen Wutanfall geplatzt.

    Heute ist die Dosierung anders. Ich spüre in mir wenn sich etwas aufbaut, was ich nicht verstehe oder nicht mag. Ich versuche es zu hinterfragen (da wo es weh tut, da bin ich dann leider meist richtig). Durch das anerkennen des frühen spürens kommt es im Regelfall bei mir nicht mehr zur Wut.

    Das Gegenstück von Wut könnte die Traurigkeit sein, die ich hie und da verspüre. Da aber gilt selbiges: warum fühle ich mich jetzt traurig?
    Klappte etwas nicht ? - was ich aber später hinbekommen kann....
    Habe ich Erwartungen an andere gehabt, die nicht erfüllt wurden ? - habe ich diese Wünsche/Erwartungen überhaupt offen ausgesprochen ....
    Will/Erwarte ich vielleicht etwas, das mir nicht zusteht?
    Oder habe ich vielleicht einfach nicht genug Geduld und will mal wieder mit dem Brecheisen etwas erreichen?

    Ich denke vor Wut/Trauer kommt ganz viel anderes. Wenn wir früh genug spüren können wir damit arbeiten und wachsen.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Liebe Zwetschke

    Du schreibst "Wenn ich keine Kinder hätte, würde ich mich auf der Stelle ins Auto setzen und davonfahren"

    Ich meine für ich gerade wenn ich Kinder hätte wäre ich im Auto und würde davon fahren! Genau diese Kinder, die meinen Schutz verdienen, weil sie MEINE Kinder sind.

    Was erwartest Du von einem suchtkranken Menschen? Selbst wenn er will, er kann nicht auf "off" schalten. Wie denn??? Sein Stoffwechsel, sein Suchtgedächtnis, seine jahrzehntelangen Verhaltensweisen ect. pp die sind doch da. Ich habe noch keine Zauberfee finden können, die alles schlechte weg zaubert ohne dass der Betreffende gehörig mitarbeitet.

    Du erwartest Rücksicht??? Du erwartest Verständniss? Du erwartest "darüber reden"? Du hast die Rederei satt????

    Klar - logisch - er ist aber krank und kann Deine Wünsche nicht erfüllen; zumindest nicht dauerhaft. Es geht Dir nicht gut? Ging es mir in Deiner Situation auch nicht? Wie hätte es auch sollen??? Ständig die Belastungen um mich herum ... wie hätte es mir da gut gehen können???

    Dafür aber, dass es mir (oder Deinen Kindern!) gut geht sind wir selber verantwortlich und müssen selber in die Gänge kommen. Es ist einfach irrwitzig zu erwarten nur wenn der andere sich so verhält wie wir es wünschen wird alles gut. Jeder Mensch ist ein INdividuum und kann sich nach seiner Laune heraus verhalten. Gut oder schlecht, alkoholisiert oder alkfrei - nur jede-/r selber kann sich sein Glück und seine Zufriedenheit zimmern. Egal, ob mit oder ohne Alk....

    Lieben Gruß von Dagmar

    Liebe ist für mich heute etwas anderes, als sie es vor noch einem Jahr war. Heute bedeutet es jemanden wert zu schätzen, vielleicht sogar nur einseitig, diesem jemandem das Beste zu wünschen auch dann, wenn ich im Leben des Gegenübers keine Rolle spiele.

    Mir gelingt es und ich bin froh darüber.

    Die vergangene Beziehung war einmal. Da empfinde ich nichts mehr - sie war halt ... nicht mehr und nicht weniger. Ich empfinde nichts von Liebe oder Hass wünschen - es ist mir einfach egal und seine Sache.

    Mein Heute aber ist geprägt von ganz anderen Gedanken, die mit Tauschgeschäften nichts zu tun haben dürfen. Denn ab dem Moment wäre es wirklich eine Erwartungshaltung an den anderen. Somit also eine unangemessene Forderung an mein Gegenstück.

    Liebe zu mir ist aber wirklich die Basis zu allem. Nur wenn ich in mir stimmig bin - das kann auch traurig sein - dann ruhe ich in mir und bin in der Lage "vorteilsfrei" etwas für andere Menschen zu empfinden. OHne Nutzen, ohne Wunsch, ohne Gegenforderung. Allerdings hat sich das ganz langsam entwickelt und dem voran gegangen war der Schritt dass mir egal ist was mein Gegenüber denkt, mir wichtig ist meine Gefühle zum Ausdruck zu bringen - unwesentlich ob meine Sympathie erwidert wird oder nicht. Um jemanden besorgt zu sein auszudrücken ohne zu erwarten, dass man sich nun um mich kümmert. Zu sagen "achte auf Dich" ohne selber Ratschläge zu geben. Einfach nur zu sagen "Du bist mir wertvoll, schütze Dich".

    In den letzten Tagen habe ich mal hier gelesen, dass kein "Danke" zurück kam obwohl jemand sich aufopferte. Genau ein solches Danke ist Tauschgeschäft. Natürlich gehört es auch zum Anstand Danke zu sagen, aber das Gefühl ein Danke zu erwarten ist schon nicht mehr bedingungslose Liebe - somit die Frage "ist das dann überhaupt Liebe" in meinem Sinne (wobei ich mir nicht anmaße die richtige Meinung zu haben, aber die, mit der ich mich und mein Leben am Besten in Einklang bekomme).

    Liebe ist für mich etwas ganz anderes als die Aussage "Ich liebe Dich". Für mich ist sie etwas tiefes etwas wünschendes, Gutes, gebendes - ohne zu nehmen....

    Lieben Gruß von Dagmar

    Liebe Elisa,
    ich wollte immer einen sauberen Schlußstrich: ohne Terror ohne Vorhaltung blabla bla..... Bei mir ging es nicht. Ich ging immer wieder ans Telefon in der Hoffnung, er würde sich beruhigt haben, und immer wieder kamen Schuldzuweisungen oder Wutanfälle.

    Ich hatte damals beschlossen ihm keine Möglichkeit mehr zu geben sich zu rechtfertigen. Denn genau so empfand ich diese Vorwürfe - sich selber gut zu reden und anderen die Schuld in die Schuhe zu schieben um in der eigenen Traumwelt bleiben zu dürfen.

    O.k., dann kann ich mir persönlich Telefonate ersparen, wenn diese mir nur schaden. Ich habe es "gefressen" dass es eben Geschichten gibt, die nicht im Frieden auseinander gehen.

    Ich arbeite an meiner Geduld weil meine persönliche Ungeduld viele Dinge scheitern ließ, die es nicht hätten müssen. Ich will Geduld für mich, mein Leben und meine Mitmenschen aufbringen weil die Ungeduld mich in eine Beziehung brachte, die ich mit viel Schaden geführt habe.

    Schuldgefühle..... Hm, ich denke, die hatte ich nicht mehr, dazu passierte zu viel. Ich ärgerte mich über die mangelnde Einsicht, aber Ärger ist Gift gewesen für meine Seele, die gesund und stressfrei werden wollte.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Hallo, liebe NIcole,
    auch ich konnte in meiner Beziehung über nichts reden - auch über kein wir. Wenn "er" sich Sorgen machte, dann war das im Regelfall nicht um mich sondern um seine "geregelte und gewöhnte Situation".

    Ja, auch ich sollte mich ändern ... weil ich ja ach so böse und intolerant und und und

    Ich habe mich geändert! Seit ich aus der Beziehung raus bin :) Recht hatte er ! Ich bin jetzt viel toleranter zu anderen. Denn ich lebe alleine und versuche mir meine Wünsche selber zu erfüllen - und das trotz Überleben unter dem Sozialhilfesatz.

    Ja, auch ich gab meine Kraft ab, bis ich selber keine mehr hatte. Meine Akkus sind nach dem Jahr der Trennung wieder voll und nun beginne ich mir mein eigenes kleines Kraftwerk zu bauen.

    Oh Traurigkeit und Melancholie kenne ich auch - auch Tränen wenn es mir mal nicht gut geht. Aber das sind Gefühle die habe ich, die lebe ich, und die kann ich gut mit mir alleine vereinbaren. Dazu benötige ich keine Partnerschaft, die mir das Unglück bringt, welches ich selber in Fesseln an mich kette.

    Auch ich habe "ihn" immer genervt, wohl war alles zuviel .... Logisch, wer mit sich selber schwer klarkommt, der kann das noch weniger mit anderen....

    Ich wünsche Dir viel Kraft,

    lieben Gruß von Dagmar

    Hallo, liebe Nancy,
    ich denke, es ist normal Liebeskummer zu haben - und ich denke, es ist legitim. Du bist bereit auf Dich zu achten und Dich "wohl zu behüten". Da ist nun leider er fehl am Platze.... Deshalb darf man/frau aber doch traurig sein - muss es wohl sogar - weil ein jahrelanger Partner (egal wie krank oder gesund) nicht mehr an unserer Seite weilt oder weilen kann.

    Auch die Tränen gehören dazu, was unsere Seele und unser Herz reinigt. Schau Dir mal nach dem Weinen Deine Augen an (wenn die Röte weg ist ;) klarer und leichter , oder?

    Leer fühlen - das gibt sich wieder - aus- oder benutzt? Auch das ist nicht der Fall - ist nun eben das Gefühl abgestellt zu sein, welches weh tut. Aber Nancy, DEINE CHANCE auf dem WEG ZU DIR! Natürlich tut es weh, sogar noch eine längere Zeit befürchte ich, auch ich habe zuweilen traurige Momente...

    Ach ja, wenn sich Depressionen einstellen halte ich den Ganz zum Arzt für wichtig. Zuweilen helfen leichte Depressiva. Denk mal dran, was wir alle die Jahre auf unserem Buckel ausgetragen haben, kein Wunder wenn die Last zu schwer wird und auf die Psyche drückt. Wenn es uns helfen kann - dann sollten wir alle Hilfe in Anspruch nehmen. Zumal ein Gang zu Psychotherapeuten oft ein zusätzlicher Weg der Hilfestellung sein kann, auch in Gedankenanstößen.

    Wenn mal eine Zeit vergangen ist, dann wirst Du dich wundern welche Selbstverständlichkeiten Dich erfreuen können. Dann nämlich, wenn Du Dein ruhiges Leben leben kannst ohne der Angst, was als nächstes passiert. Wie genieße ich meine Krimis ohne dumme Kommentare... wie genieße ich das Kochen von Marmelade am Beistellherd .... wie genieße ich meine Pflanzen, die meinem Ex nicht mal aufgefallen waren.... wie genieße ich meine Tiere, die für ihn wohl irgendwann nur noch "Die Katzen bedeuten Dir mehr als ich" waren.... wie genieße ich in eine Wohnung zu kommen die so ist, wie ich sie verlassen habe (wenn nicht gerade die Katzen wüten....). Wie genieße ich es keine Bierflaschen mehr rumstehen zu sehen .... keine Spülberge, weil überall mal wieder die alten Gläser rausgekramt wurden....

    Oh ich habe viel Arbeit, liebe Nancy - aber nun ist jeden Monat die grüne Tonne weg, die Kartons entsorgt und alle zwei Wochen der Müll weg. Weil ich es selber machen muss und es nicht vergesse.

    Ich habe eine "Schweine"-Arbeit mit dem Holzmachen. Aber ich habe immer Anzündeholz auf Vorrat, ja, ich muss alles selber machen ... aber niemand mehr, der etwas verspricht, was nicht gehalten wird.....

    Es wird besser Nancy...

    Lieben Gruß von Dagmar

    Sogar mir als naiver Co war recht schnell klar, dass ich kein Beifahrer sein darf bei einem (in meinem Fall Spiegel-)Trinker.

    Dem folgte sofort die Abnahme meiner Autoschlüssel, die mein Ex damals hatte um mein Auto zu warten.

    Als mir klar war in welchem Zustand er unterwegs war - sogar mit Bierflasche im Auto - brachte ich das zur Anzeige, was jedoch nicht mit Erfolg verfolgt wurde.

    Ich hätte nicht mit der Verantwortung leben können, dass ich (mit-)schuldig bin am Tod eines Lebewesens weil ich eine Zeitbombe wissentlich durch die Gegend fahre.

    Davon einmal abgesehen habe ich so viel Selbstachtung, Selbstschutz und Egoismus, dass ich meinen Führerschein nicht aufs Spiel setze in dem ich neben jemandem sitze, der Promille in sich führt.

    Ehrlich gesagt, ich kann die Frage sehr schlecht nachvoll(!)ziehen, weil das für mich absolut unverantwortlich ist mit Alk zu fahren (egal ob alkoholkrank oder nicht). Ebenso unverantwortlich finde ich die Toleranz von solchen Aktionen, geschweige denn das "schönreden" von uns Co.

    Wir Co sind einfach nur beklopft und behämmert - da reicht der gesamte Werkzeugschrank nicht aus ;) auf der einen Seite meinen wir zu wissen und bestimmen zu können was für den Trinker gut zu sein hat, auf der anderen Seite vergessen wir selber Moral, Anstand und Verantwortung. Wer ist hier also der/die Kränkere....??? Der suchtkranke ist nicht mehr im Vollbesitz der geistigen Kräfte (weil ja suchtkrank) und wir co??? Ist unser Hirn trotz Nüchternheit noch benebelter???

    Nachdenklicher Gruß von Dagmar

    Auch ich habe oft Kraft bei Dir verspürt. Vielleicht gerade dann, wenn ein neuer Mensch in Dein Leben stolperte und es zum pochen brachte ;)

    Ich selber habe mir sehr einen Kopf gemacht um was könnte, denke, dürfte, sollte sein (und zwar nach der Alkbeziehung) irgendwann in diesen Tagen dachte ich "Mensch, das ist mir einfach zu anstrengend, da hin und her zu denken, was ist und was nicht ist, ist nicht. Und überhaupt, mir ist das alles viel zu kompliziert und so will ich das nicht. Entweder irgendwann geht es mit irgendjemanden einfach kontakftreudig und konstant in die richtigen Bahnen oder halt nicht. Aber Lust zum grübeln darüber habe ich nicht und bin dabei es mir abzuerziehen.

    Und das ist harte Arbeit, aber es gelingt mir zunehmend besser. Weil nämlich grübeln und nachdenken über andere für mich nicht gesund ist, viel Zeit raubt und meiner Gesamtverfassung nichts bringt ausser Kellergedanken.

    Bei mir selber muss ich leider feststellen, dass ich nur dann mit der Gesamtsituation klar komme, wenn ich absichtslos in zwischenmenschliche Kontakte gehe. Alles andere löst ein Bollwerk von Gedanken, Vermutungen, Interpretationen und mehr aus und entfernt sich bei mir dann ganz dolle vom ist-Zustand. Speziell von dem Ist-Zustand, den ich ahben möchte für mich....

    Lieben Gruß von Dagmar

    Liebe Canis,
    vielleicht verlangst Du einfach zu viel von Dir? Es ist nicht möglich von heute auf morgen jemanden aus den Gedanken zu scheuchen.

    Ich für mich bin toleranter mit mir ;) Ich erlaube mir traurig zu sein, ich erlaube mir auch nachzudenken, aber ich fordere von mir, dass das nicht zu 100% der Fall ist. Ich darf meine Trauer spüren, gleichzeitig muss ich aber in der Lage sein für mich zu sagen "SCHLUSS - ENDE - Du bist schon wieder viel zu lange in Gedanken dort oder dort - Themenänderung".

    Das übrigens passiert auch nach einer eventuellen Trennung. Das kann auch bei anderen Menschen passieren, die einem/einer lieb und wert sind. Auch mir ist das passiert. Auch hier sagte ich stop(p). Es ist sehr schwer sich dann aus einem Kreislauf zu ziehen, aber ich merke selber, es muss sein.

    Es geht! Es geht bei mir - nach nunmehr einem Jahr Trennung vom Alkoholiker - zunehmend besser. Es passiert immer noch, dass ich mir zuviele Gedanken um andere Menschen mache, aber je mehr ich zu mir komme, desto weniger interessant wird es was der oder jener, denkt, tut, hat oder wo er/sie Probleme hat. Nicht im Sinne von "es interessiert mich nicht" sondern im Sinne von "wenn Du mit mir reden willst, egal warum, dann tue es - aber direkt und nicht in der Blümchensprache".

    Ich persönlich bin es leid mir tausend Gedanken über andere zu machen, die nur Vermutungen entspringen. Vielleicht sogar meinem Konstrukt der Co-Abhängigkeit, durch welches ich Probleme in jemanden interpretieren könnte, die ich dank hervorragender Co-Eigenschaften lösen könnte.....

    Nun ja, am Anfang frass es mich wohl auch an, dass mein Gegenstück mich nicht zu brauchen schien - war ich doch ersetzt durche eine Rotweindrossel. Irgendwann wurde es mir egal, und später war ich in der Lage nur noch mein Leben, meine Hoffnungen und Wünsche zu sehen. ES IST MEIN LEBEN - seins ist seins.....

    Ich persönlich (was nicht für Dich gelten muss!) meinte nur ihn zu vermissen.
    Nein, es gab nichts zu vermissen wenn ich abends nicht wusste in welchem Zustand er nach Hause kam. Nein, ich habe es nicht vermisst wenn gepoltert oder gefallen wurde, nein, weder lallen noch schnarchen habe ich vermisst - ganz sicher auch nicht die Provokationen, wenn er sich durchsetzen wollte.

    Nein, ich habe nicht einmal das vermeintliche "lieb sein" vermisst. Hatte es doch immer der Durchsetzung der Sucht gegolten oder einfach in Ruhe galassen zu werden.

    Mein Leben jetzt und das zuvor ..... Welten.... sind dazwischen.

    Lieben Gruß von Dagmar
    die jetzt lebt und früher vegetierte

    Liebe Mini,
    diesen Terror habe ich sehr lange erlebt (übrigens auch Kontakt mit Polizei und Rechtsanwalt, auch ein entsprechendes Einschreiten der Polizei, welches nicht von schlechten Eltern war).

    Meine Angst am Anfang war wahnwitzig. Ich habe mich wenn der hier ins Gelände gefahren ist unter den Schreibtisch gschmissen und "tote Frau" gespielt.

    Ich hatte das Pech, dass er mich dann doch mal erwischt hat. Ich sage Dir Mini, was ich da sah war erbärmlich und nichts mehr, in das ich mich hätte verlieben können. So Horrormässig diese Auftritte waren: sie zeigten mir wie hochgradig krank und wie wenig zurechnungsfähig der Expartner war.

    Und Mini, es zeigte mir ganz klar dass es noch Steigerungen geben kann. Bleib bei Dir, sprech Hilfsstellen wie die Polizei an, sprech dort evtl. mit dem Opferbeauftragten und und und. Was Dir und mir passiert ist nicht selten! Traurig, aber wahr.

    Halt Dich wacker,

    LIeben Gruß von Dagmar

    so so :)
    unser Julchen hat ein schlechtes Gewissen gegenüber Kollegen und Arbeitgeber, aber nicht der eigenen Gesundheit gegenüber ;) so so, liebes Julchen, da könntest Du vielleicht noch etwas Selbstliebe "üben".

    Du bist ja eh schon krank, da kommt es doch nicht mehr darauf an, ob Du eine Woche mehr fehlst, Mensch Mädel: die wollen Dich fit zurück und nicht als Wrack, dem die Arbeit aus den Händen fällt.

    Och nee, da würde ich mir "selber eine Woche Nachkur"verschreiben (lassen) mit richtig schönen Pflegebädern (klar, selber zubereitet, das unterstützt der Doc im Regelfall nicht) mit guter Ernährung viel schlafen, einem Blumenstrauss zwecks der Guten Besserung und und und....

    Ich bin saugerne zuhause und würde diese Chance wenn es mir nicht gut geht nutzen. Dann wissen die Kollegen wieder was sie an Dir haben :) wenn Du gesund und belastbar wieder da bist.

    Ich hatte früher auch mal Deine Denke - bis der Arbeitgeber seine Pforten schloss und viele, viele dankbarer, krabselnder Arbeitsbienen wie ich vor dem verstopften Bienenstock standen und nicht mehr rein durften ;)

    In diesem Sinne wünsche ich Dir eine gute Besserung und eine schöne Woche zu Hause :)

    Dagmar

    Ach Ihr Lieben,
    natürlich können wir aussteigen aus dem Karussel! Niemand zwingt uns an der Kasse den Eintritt/Fahrchip zu lösen.

    Ja, ich werde auch weiterhin in Fallen tappen - Nein, ich werde ganz sicher nicht mehr in alle Fallen tappen.

    Ich bin immer noch ein Mensch, habe immer noch Gefühle, aber es "läuft" absolut nicht mehr gleich ab wie früher. Ich habe sehr wohl gelernt an mich zu denken (oder bin noch dabei) und mein Umfeld so wahrzunehmen wie es sich verhält und nicht wie es spricht.

    Ich für meinen Teil muss sagen, zwischen dem Tag der Trennung, dem Auszug und heute - ein Jahr später - liegen Welten.

    Natürlich: Gefahren lauern immer auf meinem Weg, selbstverständlich muss ich immer wieder wach und auf der Hut sein um nicht selbige Fehler wieder zu machen. Aber zwischen mir heute und mir zu Zeiten der Co-Beziehung liegen Welten.

    Die Menschen, die wir lieben, die nicht aus der Sucht aussteigen wollen haben ihre Entscheidung getroffen, die wir akzeptieren müssen! Wir müssen Entscheidungen für uns und unser Leben treffen - unabhängig davon, was Partner oder Ex-Partner wollten, tun, sagen, meinen oder vielleicht wollen.

    Das aber liegt an uns - an jedem selber ....

    Lieben Gruß von Dagmar

    Nein, es ist kein Weg zu mir.... es ist eine Reise, ähnlich einer Weltreise - rund um die ganze Welt des Erlebten, noch zu erlebenden und des gelebten: Die Reise zu sich selbst.

    Rund ein Jahr bin ich nun getrennt und ausgezogen. Heute habe ich meine alten Bilder/Fotos aufgehängt. In allen den Jahren war ich mir nicht mehr wichtig. Habe übersehen (wollen) was ich so alles getan, geleistet und erlebt habe. Nunmehr hängen meine Kampfsportbilder an den Wänden, meine Bilder über meine Lehrgänge im Sport. Vieles habe ich noch nicht gerahmt, was in den letzen Jahren an Publikationen über mich war. Aber auch das kommt noch :)

    Da sehe ich nämlich mal schwarz auf bunt wer ich bin, dass ich etwas kann und was ich kann. Und sollten irgendwann mal wieder Zweifel an mir auftreten, dann dürfte ein Blick reichen um zu sagen: jetzt wird wieder in die Hände gespuckt, das kriegst Du auch noch hin.

    Mein Schlafzimmer ist ein Ort, an dem außer meinen Katzen und mir ja niemand etwas zu suchen hat - zumal es im Obergeschoss ist. Erstmalig seit meinem Einzug habe ich ein paar Dinge geändert und manches getan, was schon lange überfällig war.

    Mein Zimmerbrunnen, seit Jahr und Tag in Betrieb: aber niemals mit Liebe sauber gemacht oder bepflanzt - heute geschehen. Ob an der Stelle wo er steht das Zyperngras genügend Licht bekommt, das weiß ich nicht, aber ich habe es versucht. Wasser: so weich wie es ist, so hat es doch die unbändige Kraft einen Fels zu zerreiben. Ebenso ein Fels ist mein Zimmerbrunnen (o.k. Felslsein ;) aber genau dieses ist ein Sinnbild, welches mir schon wieder helfen kann.

    Noch vor Tagen fragte ich mich - weil ich spürte ich wäre noch nicht soweit mich in eine Beziehung zu begeben - welche Änderungen denn noch eintreten müssten damit ich mich bei mir fühle. Ich war es doch.... Klar, war ich das - aber beispielsweise die Bilder (das annehmen dessen was ich war und wieder werde) die traute ich mich nicht aufzuhängen. Ich war wohl noch zu weit entfernt von der "Dagmar von damals".

    Träume - ja die waren wirr in den letzen paar Wochen. Teilweise auch nicht gut in der Deutung. Nunmehr hat sich auch das geändert: das Backen eines Lebkuchenherzes. Herz (je nach Zusammenhang) das Leben, Vollständigkeit, LIebesfähigkeit ect. pp, Lebkuchen; lange haltbar - backen; etwas herstellen, bewegen, aufbauen; Brot wäre Grundnahrung; Gebäck ist das Tüpfelchen auf dem i. Also auch hier das was man/frau positiv nennen darf.

    So also scheint für mich der Weg auszusehen in ein selbstbestimmtes Leben im Einklang mit mir. Komisch, diese letzten Nuancen wären mir nie in den Sinn gekommen....

    Lieben Gruß von Dagmar

    Und wo liegt das Problem im NEIN sagen? Sorry, kann ich nicht nachvollziehen (auch wenn ich sehr wohl verstehe und täglich erlebe was Du sagst). Ich selber mag keinen Alk, somit heisst es bei mir immer NO! Ich will nicht, damit basta. Ich war nie alkoholkrank, aber ICH WILL NICHT - DANN MACHE ICH ES AUCH NICHT.

    Und das, obwohl für mich keine Gefahr davon ausgeht. Keine Regel ohne Ausnahme.... ja ja, wenn ich nicht will, dann will ich nicht und werde eher bockig als dass ich dann noch "mitspiele".

    Lieben Gruß von Dagmar


    Hingehen? Nich hingehen? Konsumieren oder nicht konsumieren? Liegt da nicht erstmal die Stärke im eigenen "wollen"?

    Auch das mit den Worten finde ich sehr passend. Nicht nur, weil jemand weiß was wir hören wollen, sondern auch weil Provokation Aufmerksamkeit erregen kann. Etwas zu sagen, um zu streiten, ohne vielleicht dabei die eigene Meinung wirklich darzulegen.

    Ich kenne jemanden, dessen kennenlernen läuft über die Provokationsschiene. So gibt er nichts von sich preis und erfährt über die Regung des anderen und dessen Worte (vielleicht?) seine Meinung.

    Dieser Mensch sagte mal zu mir "Du kennst meine Meinung". Ich konnte ihm nur sagen "Ich habe Deine Worte gehört, Deine wirkliche Einstellung kenne ich nicht". Zum ersten Mal habe ich diesen Menschen "baff" gesehen, mit offenem Mund, hochgezogenen Augebrauen und Augen, die mir entgegenzuspringen schienen.

    Alles das, was wir steuern können, kann Manipulation sein. Ich verlasse mich nicht mehr auf Worte sondern in erster Linie auf mein Gefühl (vielleicht falsch, aber auch nicht falscher vielleicht als Worte) und beobachte mir Verhaltensweisen. Davon mal abgesehen, was heute Wahrheit ist, kann schon morgen überholt sein.

    Wie wir es erkennen Karotte? Genau mit dem Gefühl, denke ich. Die Stimme, die Blicke, das was aus dem Unbewußten kommt, das, was Überraschung sein kann. Da, wo ich merke, ein Blick liegt zu lange auf mir - nur, was sagt das jetzt aus? Alles das will ich erspüren um dann zu handeln. Falsche Handlung, falsche Interpretation? Dumm gelaufen - aber ebenso dumm wie bei Worten im dümmsten Fall.

    Manche machen sich durch Worte klein, andere groß, darstellen oder abchecken will wohl fast jeder, oder?

    Lieben Gruß von Damar

    Liebe Namensvetterin,
    (Dagmar heisst "die Große, Berühmte" wurde mir mal gesagt, also nehm das einfach als Starthilfe) Du schaffst es (wenn Du willst) aber leider wird das nicht einfach. Es wird immer leichter, nur hilft Dir das heute überhaupt nicht, denn heute (und wohl auch morgen) bist Du traurig und kraftlos.

    Mir hat ebenfalls geholfen ein Besuch bei der Psychotherapeutin und dem Hausarzt, die für den Fall, dass es mit dem Schlaf nicht klappt hömopathische Mittel (oder auch stärkere wenn es notwendig sein sollte) verabreichen können.

    Dein (wie auch mein!) Körper haben über die Jahre schaden genommen, wurden ausgepowert - nunmehr liegt es an uns zu retten was zu retten ist und zu gegebenem Zeitpunkt wieder neu aufbauen. Das ist für Dich vermutlich heute (noch) nicht denkbar, aber es kann kommen, wenn Du Dich auf den Weg machst zu Deiner ureigenen Energie und sie für Dich und Deine Kiddies nutzt.

    Versuche es besser anzugehen als ich: ich habe mich als Frau niedergemacht als ich ausgetauscht wurde. Eines aber habe ich nicht beachtet: auch Sex ist Kick! Da wo der Alk nicht mehr wirkt kann die Erotik einer neuen Beziehung einen Kick geben, ein Gefühl von "jetzt bin ich glücklich". Wenn ich an die Worte der Eltern meines Ex denke, dann hat er diesen Eindruck wohl auch vermittelt als wir zusammen kamen. Dieses Glück durch einen (anderen) Partner hat jedoch wenig Stabilität, da es von außen kommen muss.

    So wenig Stabilität wie mein persönliches Glück aus der Suchtbeziehung, welches nie lange anhielt. Logo, es kam von ihm - er konnte es geben und nehmen. Ich war nicht in der Lage meine Zufriedenheit selber zu bewerkstelligen.

    Auch jetzt gibt es in meinem Leben Dinge, die mich beschäftigen und belasten - auch meine Welt ist nicht ohne Makel und Probleme - aber sie sind anders als früher. Mein Problem, meine Traurigkeit - aber auch meine Lösungswege für mich. Ich erarbeite sie mir, ich bin traurig, oder finde Mut, ich suche meine Lösung wie ich sie mit Kopf und Herz leben kann. Nicht mehr wie zuvor, wo ich wartete in welchem Zustand und welcher Verfassung "er" heim kam oder sich benahm. Ob mal wieder der Gerichtsvollzieher da war oder "nur" die Polizei. Ob er heute das Haus abbrennen will oder mich zurück haben will. Alle diese up and downs haben viel mehr Kraft gekostet als ich jemals hatte....

    Ja, wir wurden ausgetauscht! Deshalb sind wir nicht schlechter, älter oder dümmer als die "neue". Sie hat uns gegenüber nur den Vorteil, dass sie sich noch eine Story vom Pferd erzählen lässt und er sich besser im Griff hat weil er imponieren möchte.

    Übrigens:
    ich bin sehr, sehr glücklich, dass mein Ex noch zusammen ist (bzw. war) mit derjenigen, die sich in unsere Beziehung eingemischt hatte. Denn nunmehr hat sie das Vergnügen ihn so zu genießen wie er wirklich ist! Dass sie da war gab mir die Chance zu gehen... Ich sage Dir, ich wäre nie gegangen von ihm - höchstens selber untergegangen.....

    Lieben Gruß von Dagmar

    Bereits die gute, alte Bibel spricht von der Macht der Berührung und von Heilungen durch Handauflegen.

    Auch ich kleiner Co musste für mich einiges erfahren: war ich doch in der Vergangenheit recht schnell um den Finger gewickelt worden von Partnern (oder werdenden) Partnern, die viel mit Körperkontakt gearbeitet haben. Logisch, Liebe, Zuneigung, Gefühl, Hautberührung (die Nerven in der Haut) alles das wirkt beruhigend.

    Hatte es doch mein alkoholkranker Ex-Partner nicht schwer, mich zu manipuliren, und das, ohne dass das so richtig in mein Oberstübchen ging. Als die Türme fielen, am 11. September, ging es mir so richtig schlecht, da hätte ich es mir gewünscht in den Arm genommen zu werden. Diese Regungen konnte er wohl nicht nachvollziehen. Als aber unsere Beziehung vor dem Aus war, da kam anfänglich, "darf ich Dich in den Arm nehmen" als das nicht mehr fruchtete "nimmst Du mich in den Arm".

    Nunmehr bewußt mit diesen Mechanismen umgehend, nunmehr mich im Neukontakt mit Menschen mit allen Facetten auseinandersetzend bemerke ich, dass ich selber nunmehr hypersensibel reagiere. Wohl in dem Bewußtsein, es kann Manipulation sein. Ich will aber weder selber so manipuliert werden noch manipulieren.

    Das heisst, mit diesen früher ganz subtilen Mechanismen gehe ich nun ganz bewußt und kopflastig um. Es ist ein schönes, unbekanntes, Gefühl. Körperkontakt steht ja auch für Nähe, für das Einlassen in eine nahe Zone des Körpers.

    Als mir dieser Gedanke bewußt war dachte ich schon "Mensch komisch, früher lief das subtil und mechanisch ab, heute überlegst Du Dir wem erlaubst Du es Dich anzufassen und wenn möchtest Du selber (nicht sexuell!!) "erspüren".

    Auch hier liegt Macht und Ohnmacht so nahe beinander .... Seit Jahrzehnten über die psychologischen Inhalte von Körpersprache vertraut, so dauerte es doch so lange bis ich damit so bewußt und umsichtig damit umgehe. Schon lange informiert über Testergebnisse von bspw. Berührungen von Bibliothekarinen, die die Kunden berüherten und dadurch als warmherzig eingestuft wurden, so war mir doch die persönliche Wirkung auf mich nie soooo bewußt.

    Lieben Gruß von Dagmar

    auch mein Spruch - aber mit der Kombination

    "man/frau "muss" das LIcht auch sehen wollen"

    Als ich dieses LIchtlein selber noch nicht sehen oder erkennen konnte habe ich mir als "Sehhilfe" Kerzen hingestellt und angezündet. Speziell gekaufte in besonderen Formen oder Farben, die mich schon als Farbspiel "anmachten".

    Liebe Nicole, bevor Du ihm etwas beibringst, hilft es Dir vielleicht mehr Dir alles notwendige beizubringen, zu erfühlen, zu beginnen zu verstehen und zu versuchen auf Dich zu achten.

    Ich selber war in Gesprächen sehr instabil weil ich seinen Worten glauben wollte. Ich war noch nicht in der Lage Taten für sich sprechen zu lassen. Die Hoffnung, die alle die Jahre genährt worden war, die konnte ich nach 10 Jahren nicht einfach fallen lassen.

    Ich konnte mein Hirnkasterl nicht so manipulieren wie ich wollte. Deshalb griff ich zu Krückstücken. Den Kerzen, deren Licht von irgendwoher kommt. Pflanzen und Blumen, die soviel Kraft und Stärke haben können, egal, wie der Wind sie zerzaust (musst Dir halt schon die richtigen Sorten wählen, die nicht geknickt werden ;)

    Ich wollte damals die Kraft für diese Beziehung gar nicht mehr haben. Ich habe nur eine Batterie, mein Expartner hat von dieser sehr gut die Energie abgesaugt, die ich ihm leichtfertig zur Verfügung stellte. Dann aber, mit leerer Batterie, hatte ich Probleme einen Akku zu finden.

    So ganz kurz vor dem endgültigen Aus meines persönlichen Akkus habe ich das Notstromagregat des Auszuges gewählt. Noch immer lief alles auf Notstrom. Lange sogar! Nunmehr aber habe ich wieder mein eigenes Kraftwerk aufbauen können und dürfen.... und ich überlege mir gut, wer Konsument meines Stromes sein darf.

    Viel Glück an Deine Adresse

    von Dagmar

    Liebe Mini,
    auch ich wurde ersetzt (jedoch durch eine ältere - ebenfalls gerne trinkende - Lady, mit einem Haufen voller Probleme).

    Nachdem mein Ego in den Keller rutschte, eine Zeit voller Trauer und Wut überstanden war bin ich nur noch dankbar dafür, wie primitiv mein Ex sich verhalten hat und dass er nunmehr die Spitze seiner Sucht mit ihr austragen darf.

    Mein Ex war davon ausgegangen, dass ich niemals ausziehe (zumal arbeitslos und mit einem privaten Katzenasyl) und somit für ihn quasi zwei Frauen zur Verfügung ständen.

    Nun .... seine Aktionen brachten mich soweit zu Fall dass es mir so dreckig ging und irgendwann nur noch das Leben meiner Tiere und von mir zu retten war. Seit dem geht es aufwärts. Die Monate der Trauer und der Selbstzweifel sind vorbei und ein Phönix aus der Asche sagt der Welt "schönen guten Tag". Denn schön sind meine Tage nun. Ärmlich, ja, ganz sicher, eigentlich kann ich mit meinem Gehalt gar nicht überleben.... dennoch: ein jeder meiner Tage ist glücklicher und zufriedenre als alle die Tage in den vielen, vielen Jahren zuvor.

    Erst jetzt, mit bald 50, beginne ich zu leben. Mich zu leben. Diese schlimme Zeit brachte eine Entwicklung für mich als Gesamtheit mit sich, die wohl nur positiv geworden ist.

    Ich wünsche Dir alles Glück und alle Stärke erkennen zu können und leben zu können dass Du nun DIE Chance auf DEIN Leben hast

    Lieben Gruß von Dagmar