Super,
lieber Erdling ![]()
damit bestigst du die Meinung, die ich persönlich auch für passend halte. Co-Abhängigkeit muss keinesfalls als frühkindlichen Mustern stammen sondern kann sich im Rahmen einer solchen Beziehung - quasi als Schutzmechanismus - entwickeln.
Das Problem ist, so denke ich, dass Angehörige oftmals das Ausmass von Sucht nicht kennen, genau das was Du schreibst und oft so gut erklärt hast, das sitzt zwar im Kopf aber wie man/frau so leben kann ist nicht nachvollziehbar für mich. Muss es auch nicht sein.
Jeder Mensch ist in der Lage ein Gleichgewicht herzustellen wenn er/sie spürt etwas gerät ins Wanken. Jedoch muss das jeder für sich tun - vielleicht beide zum selbigen Zeitpunkt in Gemeinsamkeit, aber eben nicht einer hoffen, hoffen und hoffen und der andere nehmen und nehmen und nehmen, so wie wir es hier ja sehr, sehr, sehr häufig lesen.
Nur .... der "gebende" nimmt ebenso! Und sei es nur dadurch, dass er / sie erwartet, dass endlich!!! ihre / seine Forderungen nach Trockenheit erfüllt werden.
Bei Sucht nur möglich im Kern eines jeden Betroffenen.
Lieben Gruß von Dagmar,
die sich skarisch freut, wie Du das betrachtest
dafür wurde ich nämlich zuweilen "zerrissen"..... ich bin ja Betroffene .... Du aber nicht, Du bist in dem Punkt objektiver als ich es je sein könnte.