Genial, wie es beginnt bei mir zu klingeln 
"Was sollen die Nachbarn denken, nur nicht auffallen" auch meine Erziehung und Generation. Auch die desjenigen, der mich auf dieses Thema brachte. Da ich sooooo gut bin im Erspüren von Feinheiten bei anderen (die diese aber für sich selber spüren müsste) bin ich dabei wenn mir bei anderen etwas auffällt genau diese Dinge bei mir selber zu hinterfragen.
Jeder Mensch hat Glück verdient! Genau Laurina, da sind wir wieder "wie wir zu sein haben für die Nachbarn ect". Unauffällig. Genau, das was wir sind. Aber genau dazu gehört ein starkes Elternhaus oder wahrhafte Freunde, einfach Menschen die stärken. Hat das aber jemand nicht, dann ist schon das zufrieden stellen schön. Ich finde es auch nicht negativ, aber ich spüre bei diesen Worten dass viel mehr da sein kann, als Mensch sich selber erlaubt.
Bescheidenheit und Demut sind sehr schöne Eigenschaften, aber auch noch eine weitere darf sich zu ihnen gesellen "Glückseeligkeit" wenn auch oft nur für Minuten.
Wisst Ihr, ich war in den letzten Monaten viel zu beschäftigt mir Gedanken darüber zu machen wie ich nach außen wirkte - davon mal abgesehen war es mir einfach egal.
Gestern bekam ich gesagt, wobei ich es nicht in solch schöne Worte binden kann:
Du bist hier ein Zufluchtsort für alle (damit waren wohl einige Besucher gemeint) - ja, weil hier unsere Harmonie, der Tiere meiner und der von mir geschätzten Personen, zu gegen ist. Weil ich keine Wut mehr in mir spüre - weil eben das nach außen abstrahlt durch Pflanzen, durch ruhige Tiere.
Mir wurde gesagt, ich solle bei einer Person aufpassen, wo diese ihre Hände habe? Huch - ich wurde als Frau gesehen. Hilfe, so hatte ich mich selber lange nicht mehr gesehen. Gut, seit ein paar Wochen registriere ich schon mich und mein Umfeld bzw. geschlechtsspezifische Aktionen. Aber es war nie wichtig und hat mich nie interessiert was davon nach außen dringt.
Aber genau hier bin ich bei meiner Zufriedenheit angekommen, bei der egal ist was von außen gedacht und gespürt wird (es mich aber dennoch erfreut
Genau weil mir das Außen egal ist scheine ich im Außen plötzlich "da" zu sein. Genau weil ich mich nicht anpasse, aber auch nicht rebelliere sondern nur mich lebe werde ich wahrgenommen. Zuvor "als wichtig waren was Nachbarn denken" wohl eher anders.....
Als ich noch leicht zufrieden "zu stellen war" war es bequemer für mich - unauffällig und im Hintergrund. Jetzt aber, wo ich selber meine Zufriedenheit lebe ist es für mich etwas neues zu lernen wie ich diese Rolle ausfülle. Denn innerhalb von Monaten wurde ich in eine andere Position gerückt.
Während ich als guter zufrieden gestellter Co immer jede Handlung gut überlegt habe reagiere ich spontan und frage mich dann zuweilen "huch, was machst Du jetzt hier, geplant war das aber nicht....".
Nein geplant war es nicht, aber mein Wunsch - und es passiert ganz viel ohne dem Kopf. Das widerum ängstigt mich etwas. Wobei ich nicht kopflos bin, also kein Grund zur Beunruhigung
Nur, dadurch muss ich auch wieder eine ganz andere Verantwortung tragen. Da wo ich früher als graues Mäuschen untertauchen konnte weil ich ja zufrieden gestellt war sind die grauen Zeiten vorbei, zumindest heute und gestern.
Somit bin ich zu Konsequenz und Klarheit innerhalb meines Verhaltens aufgefordert, das widerum ist als guter Co dann doch nicht ganz so einfach 
Mann, mann, mann, was dabei heraus kommt, wenn ein paar Gedanken in die Möglichkeitsformen gebracht werden und dann auch noch in Bezug auf sich selber. Es ist so leicht über andere zu reden, zu urteilen oder anderen Menschen Ratschläge zu geben. Sich aber einfach nur selber beleuchten innerhalb von vielen Worten an andere ist ein vielfaches schwerer.
Lieben Gruß von Dagmar