Beiträge von dagmar007

    Guten Morgen, liebe Malone,
    nun, wenn er zuvor Deine Zusicherung benötigt, dass Du weiterhin auf ihn "wartest" ist das schon eine schöne "Forderung", sorry, so sehe ich es. Quasi sollst Du jetzt bereits - vor Beginn der Maßnahme - die Aussage treffen was in einigen Monaten ist.

    Er will sicher sein daß Du da bist.... hmmmm, und woher nimmt er seine Sicherheit zu sagen diesesmal bleibt es bei der Trockenheit??? Ich lasse mich gerne berichtigen von jenen, die diesen harten Weg geschafft haben. Aber meiner Meinung nach würde eine Aussage jetzt von Deiner Seite bedeuten: bedingungsloses Ja zu ihm.

    Weißt Du Malone, dass er sich verändern könnte? Dass er sich selber finden muss? Dass er sich, falls er es wirklich will und trocken wird, die Frage stellt ob er eine Partnerin will die sich durch einen Anruf und einen Besuch um den Finger wickeln lässt??

    Ich weiß, das dürfte für Dich hart klingen, wenn ich mir aber die Geschichten derer durchlese, die es geschafft haben, dann ist es nicht selten so (auch hier lasse ich mich korrigieren) dass Achtung vor dem Partner nur dann zu finden war wenn dieser konsequent war.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Tja Ladies,
    ja, die Geschichten klingen gleich. Ich denke sogar sie sind es im Ursprung.

    Entweder hat der Mensch nicht gelernt Verantwortung zu tragen (Eltern übernahmen alles) oder ihm war die Realität zu hart (Neutral, ohne Schuldzuweisung) oder der Kick eines schönen Alkoholgenusses war einfach zu schön und ruck zuck ist jemand schleichend in der Sucht.

    Ja, einige haben es geschafft - wie man im Forum der Alkoholiker lesen kann! Aber wenn man deren Geschichten verfolgt, dann war es ein verdammt schwerer und langer Weg. Sie haben diese Mühen auf sich genommen - was vermutlich gerade mal 10% derer schaffen, die es "möchten".

    So, nun zu Bleegle, die fragt:
    Kann man das? Spaß am Leben wieder finden?
    Ich würd das gern mit ihm gemeinsam machen!
    Natürlich soll er aber auch eigene Interessen wieder finden.

    DU kannst DEINEN Spass am LEBEN finden, DEINE INTERESSEN - jeder andere muss dass für sich selber tun sonst ist es vorgekaut und vorgegeben.

    Bei meinem nassen Ex-Freund kann ich nur feststellen, dass die Interessen, die er mal hatte, sich reduziert haben auf NULL. Es interessiert ihn nicht mehr - wobei ich mir die Frage stelle, ob es ihn in der Vorzeit überhaupt glücklich gemacht und wirklich interessiert hat oder ob er diese Interessen hatte um "mit zu halten".

    Ein Mensch - im günstigsten Fall als Kind - lernt was ihn interessiert. Bei einem guten Umfeld werden Resourcen geweckt und der Mensch auf den Weg zu sich selber geführt. Bei Erwachsenen geht das so nicht mehr denke ich - denn sie müssen erst mal selber diese Resourcen finden wollen.

    Mein Ex schien keinen Spass am Leben zu haben, selbst die Dinge, von denen er vorgab, sie wären seine Hobbies, schienen ihm keine Glücksmomente geben zu können. Am Schluss war er ein grummelnder, missmutiger Mensch, dem ein Lächeln höchstens in der Schadenfreude gelang.

    Was jetzt ist weiß ich nicht. Aber eines weiß ich: weder Partner noch Familie können diesen Menschen den Weg zu und in sich selber ermöglichen. Am Anfang muss nämlich ein "ich will" stehen.

    Bei meinem Ex hatte ich das Gefühl er funktionierte, erledigte die Dinge, die man ihm auftrug weil es sich eben so gehört und er nicht auffällig sein wollte um danach und dabei in Ruhe trinken zu können. Im Sinne von "ich mache was ihr wollt (auch wenn ich keinen Bock habe) aber lasst mich dafür in Ruhe trinken".

    Ich kann nur aus dem erzählen, was ich erlebte und da muss ich sagen mir war es nicht gelungen auch nur ansatzweise dass er sich selber finden möchte und in sich hört was ihn interessiert.

    Ich wünsche Euch viel Kraft,

    lieben Gruß von Dagmar

    Guten Morgen, liebe Malone,

    Du schreibst: Ja, du hast recht, meine Gedanken kreisen heute Abend nur noch um ihn. Ich finde es sehr schwer das alles auseinander zu halten. Ich meine, ist das dann gleich wieder co?? "Normale" Verliebte denken doch auch an den anderen.

    "Normale" Menschen oder Verliebt, die sind zum Gegensatz zu uns in der Lage, sich auch "normale" Partner zu haben, in deren Gegenwart es uns gut geht. Genau das ist die Krux. Ich selber mag auch nicht bei jeder Handlungsweise ein Co reingedrückt kriegen, weil es auch einfach menschliche Handlungsweisen gibt (die eventuell aber doch nicht richtig sind).

    Für mich und bei mir ist Co sich bewußt einer Situation auszusetzen, die nicht nur schädlich, im dümmsten Fall sogar tödlich ist.

    Ich sage Dir etwas, was vielleicht für Dich jetzt egoistisch klingt: Wenn ein Partner versuchte für mich da zu sein und mich respektierte werde ich das auch ein Leben lang tun, ihm im Notfall auch helfen wenn er in ein Pflegeheim muss (diese Chance ist bei Alkoholikern ein vielfaches größer, ich kenne solche von meiner Arbeit dort! Und würde auch versuchen, dieser finanziellen Belastung !!!! nachzukommen). Aber ich bin keinesfalls bereit, jemanden der mir noch nicht bewiesen hat dass er Respekt und menschliche Achtung kennt bin ich dazu nicht bereit! Mein nasser Ex-Partner ist absolut unmenschlich aus der Beziehung ausgestiegen (auch wenn ich das gerne vergessen würde, es war so!) Solange ER nicht lernt was Trockenheit ist, WERTSCHÄTZUNG anderen Lebens und SELBSTVERANTWORTLICHKEIT bin nicht bereit Verantwortung für ihn zu übernehmen. Bin auch nicht bereit für ihn da zu sein!

    Es mag kalt und herzlos klingen .... Aber ich bin etwas wert, mein Leben ist etwas wert (das schreibe ich für Dich, will es aber in der ich-Form schreiben) Du sagst Dir kann nichts passieren, wenn Du die rosarote Brille fallen lässt... Herzlichen Glückwunsch, dann bist Du weiter als ich!

    Ich nämlich wurde ruckzuck wieder belogen (einfach deshalb weil dieser Mensch nichts anderes gelernt hatte). Unterstützen... ein Fehler? Ja - solange er sich selber noch nicht unterstützt und auf einem anderen Weg ist und sich das bewiesen hat, und das mal bitte nicht von einem 11.00 Uhr Loch zum nächsten.....

    Warum wohl hat er keinen Job, keine Freunde??? Liegt es vielleicht an ihm??? An egoistischem Verhalten?? An Kontaktunfähigkeit????

    Und Du willst also jetzt Boje im offenen Meer spielen, die eine Last retten soll, die viel zu schwer ist????

    Bist Du Dir nicht mehr wert.....

    Lieben Gruß von Dagmar

    Hallo, liebes Julchen,
    mit mir im Haus leben 6 Tiere (3 sind meine Haustiere) wobei ich vier Streuner mitnehmen konnte, mein xxl musste ja leider eingeschläfert werden. In meinem alten Ort gibt es noch Tiere, die ich versuchen möchte nachzuholen, was schwierig sein wird. Derzeit unmöglich, da der Ex noch dort wohnt und ich mich keiner Gefahr aussetze. Ich habe mich dort um ca. 10 Streuner gekümmert und alle auf meine privaten Kosten kastrieren lassen und zum Tierarzt gebracht.

    Vorteil ist bei mir die Katzencommunity, die ich betreibe, dadurch konnte ich schon zig Tiere vermitteln. Kein Problem sind Katzenbabies, die deren Mütter bei mir abgegeben haben (Daggi's Katzenklappe) aber die älteren Semester lassen sich vom Menschen - ausser mir - nicht anfassen, da ist an vermitteln nicht zu denken.

    Das hat mich am meisten getroffen, dass ich nicht alle Tiere einfangen konnte. Das war die größte Grausamkeit, die "er" mir antun konnte. So viele dieser Tiere habe ich gegen den Tod begleitet, manchmal gab es Wunder (älteres Tier wurde von akut behandelter Katzenmama gesäugt und überlebte den Katzenschnupfen, von mir ließ sich damals das Tier nicht anfassen und zum Tierarzt bringen. Viele dieser Tiere musste ich beim Arzt operieren lassen und habe Tage um ihr Überleben gebangt. Nun wäre sie gesund und relativ fit, und ich kann sie nicht hierher holen...

    Aber ich glaube, sie halten noch durch .... so wie mein Eulchen, wo mich derjenige anrufen wird wo sie ist, wenn der Ex mal verschwunden sein sollte. Und wenn nicht, dann habe ich sie kastriert und dafür gesorgt dass es keine weiteren Katzenbabies gibt, die elend verenden. Deshalb habe ich das Asyl ja damals gemacht - kein Mensch in dem Ort kümmerte sich um Kastration oder entwurmen der Kleinen. Wir hatten das einzige Grasstück und die Tiere kamen zum Sterben ....

    Dort schon habe ich entdeckt: entweder ich packe selber an oder ich kann es vergessen, denn kein Tierschutzverein oder Tierheim wollte damit etwas zu tun haben "Lohnt sich das" waren die Fragen.....

    Und ob es sich gelohnt hat ... für mich .... nicht für meinen Geldbeutel ..... aber diese Tiere geben so viel, dass es mit Geld nicht aufzuwiegen ist! Und sie haben mir die Kraft gegeben das zu erreichen, was ich mit ihnen hier leben kann.

    Mir fehlt noch eine Menge Power, liebes Julchen, ich war mal viel kräftiger und zäher, aber damals habe ich mich verschlissen und nicht gelebt. Ich habe damals nur funktioniert und dachte das muss ich noch und das muss ich noch und überhaupt muss ich noch. Es gab damals keinen gemütlichen Krimi am Fernsehen .... Ich habe mich komplett überfordert. So im Sinne von, wenn die Beziehung nichts gibt, dann muss mein Erfolg aus nebenberuflichen Arbeiten kommen.

    Jetzt ist es anders ... Was kommt das kommt. Wie ich überleben soll mit knapp 600 Euro?? Ich weiß es nicht, aber auch das wird gehen, irgendwie....

    Lieben Gruß von Dagmar

    Hallo Ihr Lieben,
    danke der Nachfrage :)
    mir geht es sehr gut. Ich denke gerade, Mensch, wenn ich arbeite 20 Std. die Woche ab 7.1. habe ich weniger zu tun als jetzt. Menschenskind GuV fürs Arbeitsamt als Arbeitlosengeldbezieher weil ich noch eine Nebentätigkeit ausübe. Die ganzen Bewerbungen die ich massig geschrieben habe, die ganzen Recherchen, dagegen ist eigentlich die kommende Arbeitszeit wenig.

    Noch Jahresabschlüsse erledigt - müssen ja auch wenigstens in Kontoform da sein, sortieren muss ich noch ein bischen. Noch die letzten Krämereien zum Umzug wegen Adressänderung, Infos ans Sozialamt wegen Mietkostenzuschuss, bzw. Papiere anfragen wegen vermögenswirksamer Leistung, weil ja der aktuelle Stand gewünscht wird. Also langweilig wird es mir nicht.

    Es gab - erstaunlicherweise - keine Anlieferung mehr. Dann wird es wohl noch kommen und auch dieser Umzugstermin meines Ex scheint gescheitert zu sein. Das war (scheinbar) nunmehr der zweite Termin der geplatzt ist. Deshalb doof, weil ich noch ein Streunermädchen abholen möchte, aber freiwillig gehe ich nicht in die Nähe des Hauses wenn er dort noch "torkeln" könnte.

    Liebe Leute, ich habe ganz viel überlegt, mit einer schönen emotionallen Abstandsbasis. Ich war über die letzten Fotos gestolpert - da kam mir nur ein Gedanke: nein, nie wieder....

    Als wir uns kennenlernten:
    Haare länger, regelmässig beim Friseur (danach Selbstscherung mit entsprechenden Löchern oder Glatze)
    Kleidung Jeans oder Lederkluft (jetzt veraltete und kaputte Navy-Sachen)
    Damals wenigstens der Versuch zu lächeln (heute nur noch ein brummiges Gesicht, war auf den Fotos überdeutlich).

    Das sind sichtbare Änderungen.... da kann ich nicht mehr davon sprechen "was mal war, es war doch mal so schön, so ist er doch gar nicht" doch.... die Bilder sprechen Bände....

    Mir ist jetzt auch klar geworden, wie das gefühlsmässig bei jemandem trinkenden laufen könnte: durch den Alkohol fühlt(e) man sich früher wohl und anerkannt, deshalb ist nur er wichtig - oder das Gefühl zurück zu bekommen, wie es mal war. Der Partner - in meinem Fall - Ex ist halt da, aber eigentlich unwichtig (weil nur nebenbei erwähnt). Wichtiger wäre das Feeling und das sich gut fühlen. Selbst, wenn das nicht mehr gelingt, dann wird nach diesem Kick gesucht und nicht nach tiefgreifenden Gefühlen. Denn derjenige hat ja etwas verloren .... er sucht ja weiter Kick und Wohlfühlgefühl .... wie soll da eine Konzentration auf den Partner möglich sein. Deshalb denke ich auch, dass ein Austausch möglich ist ohne im derzeitigen Zustand damit Probleme zu haben. Denn der Partner (oder auch die die dem Partner folgen werden) sind nicht mit dem Kick verbunden. Geht der Partner wird immer noch die Suche nach dem Kick und dem Wohlfühlgefühl Vorrang haben und erst dann eben der nächste Partner gesucht.

    Ist komisch, je mehr Abstand drin ist, desto anders wird es in mir belichtet. Mir geht es gut, Silvester war schön mit meinen Katzen und ich genieße einfach nur die wenigen Tage, die ich noch zuhause sein kann.

    Ich bin wieder kreativ gewesen und habe gestern diverse Artikel erstellt. Mehr, als in den letzten Monaten zusammen .... fast .....

    Einer von meinen Tigern wird hömopathisch behandelt, weil er sehr dünnen Kot hat. Wie es aussieht mit Erfolg :) Ich liebe den Kerl so dolle, wir haben schon so oft gegen den Tod gekämpft, da bin ich froh über jeden Fortschritt. Er bekommt nun Bachblüten, Globuli und jedes Futter mit Reis versetzt. Alle paar Stunden (auch nachts) lasse ich ihn zum Haupteingang raus, muss ihn aber im Nebeneingang wieder reinlassen, damit die anderen nicht auch raus gehen. Nachts will ich die Tiere hier haben, um zu sehen ob der Hunger o.k. ist, Kot/Urin und auch mal gehörig streicheln um zu sehen dass keine Blessuren an ihnen sind.

    Nun ist es ja nicht mehr ganz so schnatterkalt, die letzten Tagen waren schlimm - bei bald minus 10 Grad reichen die zwei Holzöfen nicht, da musste schon ein Heizerle mitwandern, wo ich gerade war (gerade in den Räumen, in denen kein Ofen steht).

    Jetzt schau ich mal, ob ich Tulpen, Osterglocken oder Hyazinthen vorziehen kann, nachdem ich heute morgen ab 5.30 Uhr dabei bin meine Weihnachtsdeko abzuräumen. Jetzt ist nur noch die Aussendeko dran, die mache ich dann in den nächsten Tagen weg.

    Sodele, nun wieder ab ins "Gewusel".

    Lieben Gruß von Dagmar

    Oh, liebes Trudchen, Sorry, hatte vorhin einen Namensdreher,

    moralisch ist das sehr wohl vertretbar. Er ist leider derzeit krank und meiner Meinung nach und eingeschränkt handlungsfähig.

    Fakt ist einfach wenn ihm ein Teil des Hauses gehört und er Pflegefall wird, dann muss erst dieser Teil (somit eh das Haus) veräußert werden bevor ihm von anderer Seite HIlfe zustößt.

    Moralisch ist meines Erachtens das vertretbar was für die Sicherung Eurer Familie hilfreich ist. Eine Umschreibung bedeutet ja nicht zwangsläufig dass Du ihm Notsituationen nicht helfen kannst, musst oder willst. Nur dann kannst Du entscheiden ob die Hilfe sinnvoll ist und nicht einfach aufgrund einer alkoholischen Entwicklung.

    Kleines Beispiel: mein Ex ist rund 80 km weggezogen von seinem Arbeitsplatz - als Spiegeltrinker. Für mich (als nicht Trinkender) wären täglich einfach 80 km zum Arbeitsplatz die Hölle.....
    Er ist Kleinverdiener, keine 40 Stunden die Woche und hat ein uraltes Fahrzeug, welches ständig kaputt geht...
    Ich würde vermutlich nicht lange durchhalten.... was dann kommt wissen wir ....
    Und 2009 hat nicht gerade die besten Prognosen....

    Ich würde es für mich tun - einfach weil ich erlebt habe, wie schnell sich gute Vorsätze ändern können wenn das Wasser den Hals entlang schleicht.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Oh je, liebes Trudchen, da geht es um das Gesetz und da bin ich leider nicht firm.

    Deine Bedenken sind in jedem Fall berechtigt, weil niemand weiss, wie seine Krankheit sich entwickelt. Aus diesem Grund würde ich einen Rechtsanwalt konsultieren, einfach weil der weiß was als Vorsorgemaßnahmen getätigt werden kann.

    Solange er fair ist solltest auch Du fair bleiben, keine Frage. Aber wie gesagt, niemand kennt den Verlauf der Krankheit. Und gewisse Möglichkeiten bietet das Gesetz schon, nur kennt die wirklich nur ein Rechtsanwalt.

    Zumal ich denke, dass es bei Euch derzeit nicht um Scheidung geht. Weil da kämen ja noch die Rentengeschichten und Zugewinn und was weiß ich hinzu. Also ganz komplizierte Dinge, wo wirklich ein Fachmann gefragt ist.

    Er hat ja noch alle Entwicklungschancen, liebes Julchen, aber jetzt - heute hier und aktuell hat er ein Alkoholproblem, welches unvorhersehbares bedeuten kann. Vor allen Dingen denke ich an die Spätschäden von Alkohol und eventuell daraus resultierende Heimeinweisungen.....

    Lieben Gruß von Dagmar

    Wie sieht es aus, liebe Live mit einem Beratungsgespräch bei einem Rechtsanwalt. Denn ich bin mir sicher, dass das so einfach nicht geht. Lass Dich bloss nicht kirre machen, Du musst ja auch noch leben.

    Nicht einfach schlucken, informieren ... sobald wie möglich, nicht dass Du Dich selber noch wahnsinnig machst.

    TOI TOI TOI
    wünscht Dagmar

    Ja, Ihr Lieben - auch für Euch die besten Wünsche für das, was da auf uns zukommen möge.

    Ich freue mich auf einen ruhigen Abend in dieser zitterkalten Welt ..... grrrruuuummmel.... ich war eingeladen aber nein danke, so lieb das auch gmeint war... Auto fahren, zittern um meine Rasselbande, was die vom Gepolter um Mitternacht halten.

    Nee, nee.... die Öfen laufen auf Volltouren, reicht aber immer noch nciht ganz für Wärme in allen Räumen, somit wird später unter die Decke gekuschelt.

    Ich habe Neujahresbrenzeln im Holzofen gebacken, deren Form nun ja, doch etwas eigensinnig aussieht, deren Geschmack aber sehr gut ist, die genehmige ich mir später :) Ich freue mich auf "nur" belegte Brötchen weil ich aus sparsamkeitsgründen seither eigentlich nur eine Sorte offen hatte und die verbraten habe. Heute gibt es eine reiche Auswahl. cola. wenn es "sein muss" Gebäck und Kalorien, aber das ist mir so egal :)

    Morgen gibt es dann ein schönes Frühstück mit Eiern ect.

    Ein bischen Panik habe ich zwangsläufig auch, weil heute der 2. Auszugstermin des Ex ist und somit ja wieder was vor der Haustüre liegen könnte. Durch die Knallerei draussen (bereits jetzt) schrecke ich natürlich zusammen. Gestern fuhr ein Pferdeanhänger auf mein Gelände da dachte ich nur "Mist XYZ hat ihm den Hänger gegeben und Sachen her zu transportieren. Denn kurz vor Weihnachten war ja auch wieder eine Ladung da. Nun ja, das kann sich wohl noch über Monate hinausziehen....

    Aber wie auch immer - uns schockiert nichts mehr, dazu war schon zuviel - und dazu ist zu viel Aufwärtstrend, denn lasse ich mir nicht zerstören in meinem neuen "Holzfeuer-Frier-Leben".

    Lieben Gruß und guten Rutsch Euch allen,
    aber bitte nicht auf den Straßen ;)

    Dagmar

    Hallo Nesheija,
    Du bist Dir aber im Klaren, dass Du durch dieses Überspielen ein "Geheimnis" am Leben erhältst? Dass Dich das eventuell noch tiefer rein reitet und noch viel mehr isoliert?

    Aus eigener Erfahrung kann ich Dir sagen, dass das Umfeld oftmals schon viel mehr weiss, als wir denken! Ich für meinen Teil habe mich dadurch eigentlich ziemlich lächerlich gemacht, dahingehend, dass mich alle fragten - schon bevor es offensichtlich war - warum ich mir "das antue" und Nachbarn, die sich fragten "was uns wohl zusammengeführt habe, weil es überhaupt nicht passt"

    Nein, ich mache aus meinem Herzen keine Mördergrube. Ich hatte meinen Partner lieb, er den Alk - es ging nicht mehr und babela. Das macht den Schmerz nicht kleiner - aber anders.....

    Lieben Gruß von Dagmar

    p-s- zum ersten Mal erlebe ich dieses Jahr die Feste alleine - und zum ersten Mal hege ich keinen Groll weil "er" wieder im Keller ist und Promille tankt. Zum ersten Mal geht es mir gut und ich falle müde und glücklich in traumlosen Schlaf....

    Hallo, liebes Julchen,
    ich denke, bei der Beantwortung dieser Fragen müssen wir - jeder für sich - ganz vorsichtig sein. Wir sind co und wir wollen uns selber helfen, bzw. von anderen lernen. Aber es ist ob co oder nicht co normal traurig zu sein, wenn eine Beziehung auseinander bricht.

    Ich bin so unverschämt zu behaupten, dass oftmals Liebe im Alltag zerbricht oder beschädigt wird - oftmals nicht mehr oder weniger als eine co-abhängige Beziehung schlecht und für beide Partner destruktiv wird.

    Ich denke sogar, jeder nicht Co-abhängige Mensch besitzt ebenfalls Mechanismen und Knöpfe, die getätigt werden können und quasi durch Manipulation ihren Dienst verrichten.

    Meines Erachtens:
    haben wir Liebe oder Zuneigung im Herzen aber wir müssen uns wichtiger sein, als eben das, was uns entkräftet.

    Wir haben uns darauf konzentriert den Focus auf den Partner zu setzen und uns selber immer mehr aus den Augen verloren. Lt. div. Psychologen eine Schutzreaktion "um das Schlimmste zu vermeiden".

    Ich denke, jeder Mensch tut sich schwer bei einer Trennung, auch jene, die es in Frieden ohne direkten Auslöser machen. Es ändert sich alles und ein fester Bestandteil des Lebens ist nicht mehr da.

    Ich für mich - und das gilt nur für mich: muss meine Auswahl des Partners in Frage stellen da ich anfänglich bemerkt habe das ein täglicher Verzehr da war bzw. ich mich anlügen ließ. Mein Gefühl habe ich ignoriert.

    Ich muss mich in Bezug auf Co frage warum meine Ängste vor einem Leben hier in der "Fremde" so groß war in einer solchen Beziehung zu bleiben?

    Ich würde gerne die Trauerphase aus dem Rahmen Co-Abhängigkeit etwas heraushalten, denn die macht jeder durch ob co oder nicht. Gefährlicher und anders wird es dann in Sachen Rückfallgefahr.... Denn das bedeutet ja quasi mir einer gefährlichen Beziehung im Klaren zu sein und sie dennoch fahrlässig weiterführen.

    Ich denke, liebes Julchen, auch wenn wir Co sind - wurden oder schon immer gewesen sind, so ist nicht jede Gefühlsregung in Sachen Co einzustufen. Reflektieren und fragen ja .... denn die Möglichkeit besteht immer. Aber sich quasi als irre weil Co einzustufen wäre, meiner Meinung nach, falsch.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Natürlich darfst Du :)

    Ich freue mich, wenn hier Leben herrscht und vor allen Dingen zu erkennen ist, dass selbst bei so schweren "Fällen" wie bei mir der Absprung möglich ist und in ein glückliches Leben führen kann.

    Das sah nämlich mal ganz anders aus.

    Und wenn ich das als mittellose, arbeitslose Teenagerspätlese kann, dann können es andere ebenfalls!

    Lieben Grujß von Dagmar

    Mensch Kaltblut,
    da habe ich wieder eine geniale Zusammenstellung gebracht :
    mit Kohlehänden die Wäsche aus der Waschmaschine holen ;) genial :)

    Trotz Kohle und Holz gibt es ja gott sei dank noch Wasser aus dem Hahn (wobei ich mit Brunnenwasser spüle :)

    Liebes Trudchen,
    meine Schlafmaxime hatte ich mir gemacht - meinem Körper abverlangt, ihm einfach nicht mehr gegeben.

    Kann es sein, liebe Dagmar, dass Du Dich selber viel zu sehr unter Druck setzt? Schau, Trauer und dran denken an den Ex passiert mir auch noch mehrmals am Tag. Ist doch logisch, wer x Jahre das Leben begleitet hat, der ist in so vielen Alltagsgeschehnissen präsent.

    Wichtig ist für mich, dass er viele Stunden nicht in meinen Gedanken ist. Wichtig ist für mich, dass er immer weniger in meinen Gedanken ist, wichtig ist für mich, dass das Denken an ihn immer realer wird und nicht mehr verbunden ist mit Gefühlen. Wichtig ist für mich, dass keine Verbitterung zu spüren ist (wogegen ich zuweilen noch selber Stopp sagen muss).

    Der Mensch war in meinem Leben - das kann ich nicht ungeschehen machen. Aber ich kann ihm einen ebensolchen Platz geben wie jedem anderen Ex-Freund, irgendwo im Hintergrund. Daran muss ich arbeiten, das benötigt Zeit. Und die muss ich mir auch geben.

    Eine sehr gute Idee, liebe Dagmar, einen Psychotherapeuten (der dazu noch spezialisiert ist) mit zu nehmen auf der Reise der Weiterentwicklung. Ich würde mich sakrisch freuen, wenn Du mich an diesen Stunden teilhaben lässt, ich bin sicher, da kann ich noch sehr, sehr viel lernen.

    ohoh, den Kontakt mit der Familie meines Ex habe ich abgrebrochen. Hätte ich normalerweise nicht, aber da er so und so Stories erzählt möchte ich nicht in solche Mehrweg-Geschichten geraten. Davon mal abgesehen würde das immer wieder bedeuten etwas über ihn zu erfahren und meinem Suchtmittel wieder näher zu sein.

    Ich habe sogar den Kontakt zu den wenigen Leuten abgebrochen, die wir gemeinsam kannten. Mein Leben soll nichts mehr mit seinem gemeinsam haben wenn er trinkt.

    Verstehen kann ich Dich und ich selber habe auch in den ersten Monaten Informationen erhalten und wissbegierig angenommen. Aber gut taten sie mir nicht.....

    Nein, ich musste nicht klären, dass die Mutter meines Ex ihm munter Geld schickt, obwohl sie selber gerade Witwe geworden ist und das alles für sie verdammt schwer ist. Wenn sie es will, so wird sie es tun, er "trinkt ja nur 3 Bier". Ja, die drei, die sie sieht..... Es ist in meinem Fall aussichtslos anderen etwas erklären zu wollen, dass ich selber über Jahr übersehen habe.

    Davon mal abgesehen könnte es bei der Familie Deines Ex wie auch bei mir so manches an alk-bezogenen Familiengeheimnissen geben.

    Die Neue? Ach, die soll sich nun mit ihm erfreuen - denke ich für mich. Sie wollte ihn, Rückgabe ausgeschlossen - zumindest an mich! Kein Frust mehr weil er am hl. Abend in den Keller geht.... logo, die Promille fehlte.... Und alle die Jahre war ich zu doof das zu erkennen....

    Ich freue mich auf Silvester. Ich bin zwar eingeladen, möchte aber lieber hier bei den Tieren sein, da ich nicht weiss ob es hier laut wird. Ich freue mich auf die Ruhe und einen schönen schnuckeligen Abend. All die JAHRE zuvor hatte ich das grauen um Mitternacht einen alkoholisierten Kuss zu bekommen und war froh, wenn er zuvor eingeschlafen war. Traurig, dass alles so gekommen war, aber dennoch, die Situation war immer belastend. Dieses Jahr freue ich mich. Soll er doch mit seiner Rotweindrossel ins neue Jahr promillen, das ist o.k. - je besser es ihm mit ihr gehen würde, desto eher hätte ich gehofft, dass ich nun meine Ruhe habe... was irgendwie nicht aufgeht.....

    LIeben Gruß von Dagmar

    Da renne ich doch tatsächlich seit Monaten einer Power hinterher, die keine war. Da frage ich mich doch, wann habe ich wieder die alten Kräfte...

    Selbstbetrug par Excellance (oh je, ob man das so schreibt...)

    Früher habe ich bald Tag und Nacht Berichte für meine Homepages verfasst, Fotos bearbeitet und und und - das empfand ich als Power.

    Es war Verdrängung und keine Power! Auch jetzt fotografiere, bearbeite und schreibe ich - aber ich sitze auch mal gemütlich im Wohnzimmer. Schau mir mal nur eine Polit-Talk-Show an oder meine geliebten Krimis.

    Denn meine Power habe ich : Holz schleppen, Briketts in Zeitungspapier packen, Asche leeren, Wäsche waschen, bügeln, Papiere für Mietbeihilfe und neuen Job zusammenstellen. Alles das ist und war sehr wohl da, aber es war nicht mehr in Übermaß notwendig weil ich mich nicht mehr ablenken musste. Ich muss nicht mehr krampfhaft die Auswirkungen und Belastungen einer kranken Beziehung "vertuschen" und mir selber etwas vormachen, bzw. mir so die Wahrheit vorenthalten.

    Wie ich darauf gekommen bin? Ganz dämlich: beim Friseur eine Zeitschrift gelesen über den täglichen Schlafbedarf. Ich hatte nie annähernd so viel, wie dort beschrieben.

    Beim Weihnachtsessen am 1. Feiertag fragte ich meine Freundin, wie lange schläfst Du? Nun, auch sie entsprach dem Zeitungsbericht (6-9 Stunden). Bei mir war die Maxime 5 Stunden....

    Auch so kann man/frau die Wahrheit verstecken um dann todmüde und fertig ins Bett zu fallen.

    Heute war ich so unverschämt und habe meinem Wecker um 6.00 Uhr erzählt, dass er mich heute nicht beeindruckt und ich weiterschlafen. Nun gut, um 8.00 Uhr habe ich mich zwar geärgert, dass so viel vom schönen Tag schon vorbei ist, aber sollte irgendwie mal sein.

    Nun bin ich gerade am Waschen und Briketts einpacken, dann gibt es noch ein paar Berichte und dann einen gemütlichen Abend, von dem ich erst in den letzten Wochen erfahren habe was das ist....

    Ebenso wie ich mich fragte, warum ich während und nach der Beziehung nicht wie zuvor immer den Radio anhatte: ich achtete auf jeden Knall, auf jedes Geräusch, auf jedes Telefonklingeln falls etwas passiert ist. Ich war wie bei einem Pflegefall 24 Stunden in Wachbereitschaft, da wäre diese Berieselung zu anstrengend gewesen. Es hat jedoch rund 3 Monate nach dem Auszug gebraucht, bis ich auch hier wieder auf dem "normalen Level" bin.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Ja Ihr Lieben,
    unsere Bauchgefühle, die sind "eigentlich" gefragt. Leider haben sie uns in der Vergangenheit so ab und zu mal etwas tiefer gezogen ;)

    Dennoch glaube ich da beginnt der Prozess zu spüren tut mir ein Mensch gut oder nicht. Wenn wir mal ehrlich sind, dann sind wohl die ersten Gefühle (wenn bei klarem Kopf gefasst und nicht hormongesteuert) die Richtigen. Um das aber zu erfahren wird wohl ein Kontakt mit denjenigen sein müssen, dürfen, sollen, über die wir wissen wollen was wir empfinden.

    Ich weiß nicht, ob von gut oder richtig gesprochen werden kann - jeder Mensch ist anders. Natürlich ist wohl immer die Gefahr, wenn es um eine neue Bindung geht, dass alte Muster (egal ob gut oder schlecht) sich in unsere Auswahl mischen. Ich denke nur Zeit und Kontakt können zeigen, was richtig ist.... und eben leider Geduld..... die ich ja auch nicht habe .....

    Und selbst dann, wenn alles passt, kann irgendwann das kommen, wovon der Nachwuchsoptimist spricht : der Alltag holt uns ein, die Routine überrollt uns und wir müssen uns fragen ob die Entwicklung von zwei Menschen diese zueinander hinführt oder voneinander weg.

    Ich wünsche Euch beinen - lieber Nachwuchsoptimist, liebe Cora, ganz viel Kraft und Stärke das Gefühl für die schönste Lösung zu bekommen

    Dagmar

    Das ist ganz komisch, liebe Renate, wie anders der Schlaf ist. Die ersten Wochen hatte ich noch Alpträume und ein Gästebett, viel zu klein - zu kurz.

    Nach ca. 2 Monaten kam dann endlich mein Bett mit neuer Matratze (also nichts altes mehr, keine alte Wehmut) und der Schlaf war genial. Zwar raus für klein Mädels, was bei mir unangenehm ist, da die Toilette ausserhalb der Wohnung ist und man glockenhell wach ist bei diesen Temperaturen. Aber der Schlaf selber genial.

    Derzeit scheint es auch zu beginnen, dass mein innerer Wecker wieder läutet - so gegen 5.00 Uhr oder 5.30 aufstehen.

    Ich stelle schlichtweg fest es dauert lange bis man sich wieder einpendelt.

    Ihn zu erreichen, da wäre ich absolut zu stolz. Nee danke, wobei natürlich meiner einer Tyran ist und nur Drohungen verbeitet. Ich denke mal, ich muss an dieser Stelle froh sein wie er sich verhält, absolut keine Rückfallgefahr :)

    Lieben Gruß von Dagmar,
    die im Haushalt kämpft damit so wenige wie möglich ab Januar zu erledigen ist.

    Unterschrieben, liebe Renate ;)

    Mit Erschrecken war mir im letzten Jahr aufgefallen, dass ich nachlässiger wurde. Erst dachte ich: klasse, endlich mal setzt Du Dich nicht mehr unter Druck.
    Dann aber stellte ich mir die Frage ist es eigener Wille oder ist es nicht mehr können, egal sein und ein "Quasi anpassen an schlechte Gewohnheiten".

    Ich stelle fest es war beides.

    Jetzt aber treffe ich eine solche Entscheidung bewußt. Lasse ich etwas liegen (wie das Bügeln die letzten Tage) so weiß ich das doch immer und es gibt nur Aufschub bis zu einem gewissen Zeitpunkt.

    Hintergrund: als Teeanger habe ich unangenehme Dinge verschoben bis zum Umfallen oder es zu spät war. Mit 18 oder so habe ich dann das Gegenteil gemacht und mir anerzogen: je schlimmer etwas ist, desto schneller erledigen (deshalb wohl auch keine Geduld). Ich war also von einem Extrem ins andere Gefallen als ich erwachsen wurde. Jetzt kann ich mir vielleicht das Mittel erarbeiten.

    Lieben Gruß von Dagmar


    dennoch sehr erschreckend, wie man sich selber verändert ....

    Guten Morgen liebes Julchen,
    er will in Therapie? Wunderschön :) Dann soll er einfach mal gehen und danach könnt Ihr weiter sehen. Worte sind geduldig! Ich glaube ihm schon auch, dass er es jetzt und heute vor hat. Ob er es dann übermorgen in die Tat umsetzt wird sich zeigen.

    Julchen, Du sprichst von endgültig. Ich sah dieses Wort auch immer so. Aber sind wir mal ehrlich: wäre es Liebe, wirkliche Liebe - uneigennützig, offen und echt, dann würde das Gegenstück kämpfen um eine spätere Fortführung der Beziehung, oder?

    Ich als Co musste immer jedes Problem gleich lösen weil ich Angst hatte, ansonsten löst es sich in eine Richtung, die ich nicht möchte. Geduld und Entwicklung gab ich einer Sache nicht.

    Ist die Sache/Beziehung/Gefühle wirklich echt, dann wird die Person auch kämpfen. In meinem Fall war ich ein Mittel zum Zweck. Für meine Co-Fähigkeit bekam ich Liebesversprechen (natürlich nur die Worte). Da war jedoch nichts an tiefem, inneren und ehrlichen Gefühl sondern lediglich eine gegenseitige Zweckerfüllung. Ist es dann nicht besser etwas endet.

    Ist es wirklich mehr, dann habt Ihr später wieder eine Chance. Übrigens: selbst wenn es zu einer Therapie kommt, so müsst Ihr Euch dann wieder neu kennenlernen.

    Die Chance hat er.... was er daraus macht ist sein Ding ....

    Lieben Gruß von Dagmar

    Hallo, liebe Stefanie,
    also etwas anders und doch nahezu gleich ;) Traurige Realität und wie ich Deinen Zeilen entnehme ist die Agression auch schon ein Begleiter von ihm.

    Liebe Stefanie, ich würde mich in erster Linie beginnen zu fragen was Du für Dich möchtest - unabhängig davon, dass er Dein Partner ist. Erst die zweite Frage dürfte dann sein, ob das mit ihm realisierbar ist.

    Ich selber war mir zu wichtig um mich weiterhin diversen Gefahren auszusetzen, die auf mich zugekommen waren. Ich bin gerannt so schnell ich nur konnte, weit weit weg vom Alk-Geruch, peinlichen Streits mit den Nachbarn oder oder oder...

    Ich habe für mich erfahren ich bin nun zwar alleine lebend, aber alles andere als einsam - im Gegenteil ich schlafe endlich wieder durch, meine Gesundheit hat sich stabilisiert und ich bin glücklich; ich selber hatte das nicht mehr verkraftet, was die letzten Jahre gelaufen war.

    Les Dir einfach die Geschichten durch, Du wirst Dich zwischendurch in diesen widerfinden und nehm Dir alle Zeit, die Du benötigst Entscheidungen zu treffen. Ich persönlich denke, jede Entscheidung, die Du bewußt triffst ist in Ordnung weil es Deine ist, aber sie muss in vollem Bewußtsein erfolgen.

    Lieben Gruß von Dagmar