Beiträge von dagmar007

    Ja, liebe Crevette,
    auch Dein lieber Wunsch kam - trotz Schnee - bei mir an.

    Ich habe gerade in schneebedeckter Landschaft mein Zigarettchen geraucht und dabei gedacht, wie wunderschön ist es keine Angst zu haben, an den Arbeitsplatz gelangen zu können, weil es eben schneit oder glatt ist.

    Dorthin kann ich im Notfall laufen.

    Das ist ein Punkt, der mich wieder weiter bringt in meiner eigenen Stabilität. Hier auf dem Lande ist man/frau aufgeschmissen weil im Regelfall kein Bus fährt. Freunde arbeiten selber und können schlecht Taxi spielen. Einer der Punkte, warum ich mich niht aus der Beziehung traute. Dieser Punkt hat sich nun auch erledigt. Es gibt kein Denken in der Angst "ach hätte ich ihn doch zu Hilfe bitten können". Ich kann mir nun selber helfen und meine Selbständigkeit auch hier beweisen.

    Das sind lauter kleine Schritte, die mich immer weiter weg bringen aus einer Beziehung, die für beide Beteiligten nicht gesund war.

    Lauter kleine Schritte, die mir zeigen es geht alleine - Du schaffst es. Lauter kleine Glücks- oder Zufälle, die mir sagen, "richtig gemacht, dass Du Dich für Dein Leben und weiterleben entschieden hast".

    Vor allen Dingen ist es so, dass nunmehr viele Dinge ans Licht kamen, die mehr als in Frage gestellt hätten, ob ein Umzug zu einem späteren Termin überhaupt noch gegangen wäre. Derzeit ist es bspw. so, dass die Strassen rund um das ehemalige Haus "ausgekoffert" werden. Somit wohl 30 cm ausgebaggert um dann mit verschiedenen Dränagen aufgefüllt zu werden.
    Schwierig da also aus- oder umzuziehen.

    Davon mal abgesehen ist zwei Häuser vor dem ehemaligen Wohnhaus bereits Einsturzgefahr aufgrund der Bauarbeiten, eine sehr gute Chance, auch für mein ehemaliges Wohnhaus, welche keine stabile Bausubstanz besitzt und scheinbar ebenfalls bereits Löcher an der Fassade hat.

    Wie auch immer: Meine Schutzengel waren im Dauereinsatz und dadurch, dass ich ihnen erlaubt habe mit meinem Leben so umzugehen, wie sie es für richtig halten und ich mir erlaubt habe auf das zu reagieren, was mir das Leben serviert hat sich alles (bisher) zwar in keine optimale, aber in eine gute, gesunde - und fast - glückliche Zukunft gewandelt.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Lieber Sonnenschein (im Schnee ;)

    lass es uns doch ganz vereinfacht sagen: es gibt Partner, die passen zueinander und solche, wo sich beide in andere Richtungen entwickeln oder es eben nicht passt. Wenn es nicht passt ist die Trennung für jeden von beiden die Chance ein passendes Gegenstück zu finden.

    Wer ist warum und wie schuld? Immer zwei - und sei es nur durch eine unpassende Auswahl des Partners ;)

    Nein, im Ernst: Wichtig ist, dass jeder Mensch für sich selber sorgt und dafür, dass es ihm/ihr gut geht. Das geht nur mit der Wahl eines "passenden" Partners oder eben so wie ich als Single. Zwei Partner, die sich gegenseitig unglücklich machen helfen keinem.

    Da spielt der Alk nicht einmal die größte Rolle, denke ich. Aber durch seine Person hattest Du die Möglichkeit Co-Seiten zu entwickeln, deshalb vermutlich das schlechte Gewissen.

    Schade nur, dass wir uns selber gegenüber kein schlechtes Gewissen hatten, als wir alle die Jahre immer mal wieder in Tiefs fielen weil etwas passierte.

    Lieber Sonnenschein, vielleicht greifen viele Alkoholiker zum Gift um sich selbst mit Medikamenten zu versorgen, die gewisse Schwachstellen verbergen. Eben da würde die Arbeit nach Entzug und Therapie beginnen ... manchen gelingt es, anderen nicht. Aber zumeist hat der Alkohol ja Ursachen, an denen kannst Du nicht arbeiten, sondern nur derjenige, der diese Seiten ausblenden wollte. Er muss sie wieder ins Gedächtnis holen und bewältigen.

    Halt Dich wacker Sonnenschein,
    Du siehst es richtig, dass Du Dich freischwimmen kannst und musst - für Dich selber.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Ich glaube, liebe Karotte, durch die ganze Industriealisierung haben wir unsere "Natur" und das Gespür zu ihr verloren.

    Mein neuer Chef war ganz fasziniert, dass ich mich für Hömopathie interessiere. Er selber hat sich ausbilden lassen, einfach aus Interesse und für den Privatbereich. Er sagte er ist regelmässig in Armenien. Ein armes Land, welches sich Medizinier nicht leisten kann. Durch politische Kontakte konnten die dort etwas aufbauen. Er sagt, die Wirkung dort wäre viel deutlicher als bei uns. Logo, wir kriegen so viel Antibiotika, dass die Natur oft nicht mehr helfen kann.

    Entspannung, war das bei "Made in Germany" früher mal gefragt? Aber in diesen Bereichen gibt es Entwicklungen. Es gibt Menschen, die sich angesprochen fühlen und andere die es ablehnen, aber es ist mittlerweile in aller Munde.

    Schau Dir nur mal die Indianer an, die den Tod als Freudenfest sehen, als Gang in ein neues schönes Leben. Mit einer solchen, verinnerlichten, Einstellung kann man/frau mit der Trauer viel besser umgehen.

    Der Budhismus, für mich eine wunderschöne Religion, die jedem Menschen erlaubt, selber ein "kleiner Budha zu sein".

    Der Taoismus der männlich und weiblich vereint, der mehrere Seiten eines Menschen wahrnimmt.

    Und so könnten wir wohl ewig weiter lamentieren, Yoga ist ein ebensolcher Punkt. Wie oft schlafen die Menschen bei uns beim Yoga ein, ist zwar nicht Sinn der Sache, zeigt aber, wie Entspannung benötigt wird.

    Wald, Wiese und Felder ist ein genialer Anfang - die Tierwelt tut ein weiteres. Ich merke, seit ich hier lebe, im freien Grünen, nicht mehr von Betonmauern umgeben, wie ich freier atmen kann. Wie meine Tiere ganz anders drauf sind. Ganz viel kommt von außen, dem Ort und dem Grundstück - viel aber auch von mir und wie ich mich fühle.

    In diesem Sinne wünsche ich Dir ganz viele gute "Feelings"

    Lieben Gruß von Dagmar

    Hallo Ihr Lieben,
    vielen Dank für Eure guten Wünsche, die ich gut gebrauchen kann.

    Am 6.12. hatte ich als Nikolausi Geburtstag, am 5.12. war das Vorstellungsgespräch (aus alter Erfahrung sind bei mir wichtige Entscheidungen immer rund um den Geburtstag gefallen).

    Nein, meine Lieben, ich wollte Euch nicht testen ;) Ich wusste nur wirklich nicht, wie ich selber damit umgehen kann und wie es mir geht. Eventuell wäre es mir schlecht gegangen, dann hätte ich den Tag übersprungen und Ad-Akta gelegt.

    Ja, das mit dem Job hat geklappt. Es gibt ein Aber ... am Anfang nur 20 Wochenstunden, somit im Monat weniger als mein Arbeitslosengeld. Ein weiterer Kampf ums Überleben.

    Dennoch: mir gefällt das Haus, ich denke mit dem Chef auf die Reihe zu kommen und das Produkt (die größte Bäckereikette hier im Kreis) und die Unternehmenskultur spricht mich an. Nicht alles zu jedem Preis verkaufen, Orignelles und kreatives Denken, innovativ und einfach direkt. So wirkte es bisher - ich kann mich täuschen und bald kommt der Katzenjammer, aber das erste Gefühl war gut und das was ich seit Jahren innerhalb der Filialen spüre ist ebenfalls gut, also keine grimmigen Bedienungsleute sondern nett und aufgeschlossen. Das widerum gibt für mich Rückschlüsse auf die Geschäftsleitung.

    Gestartet wird am 7.1. Arbeitsvertrag ist fertig auch wenn ich die Hosen voll habe in Sachen Finanzierung, denn es sind gerade mal über 500 Euro. Aber ich bin dann nicht Hartz4 und mein Häuschen kann mir nicht genommen werden.

    Ich spare mir Fahrtkosten im größeren Umfang weil es nur 3 km Entfernung sind, im Sommer bietet sich das Fahrrad an. Autofahren bei Nacht und Nebel oder Schnee ist für mich ein Greul, somit eine Last weniger.

    Aber wo gibt es noch die Situation, dass jemand auf eine arbeitslose 47 jährige zugeht und sagt "Ihre Bewerbung war die einzige, bei der ich sagte : bingo"

    Na ja, vielleicht auch die Hoffnung auf niederes Gehalt, aber so schlecht will ich nicht denken und dadfür gab es auch keinen Grund.

    Der letzte Punkt also - Job und Fahrtweg - der ganz wichtig war in meiner Trennung. Bei weiteren Entfernungen brachte er mich dann an den Arbeitsplatz. Hier kann ich laufen!

    So, und Smile hat Angst vor meiner "Schandschnautze" ;)

    Dabei ist unsere Smile ebenso unbelehrbar wie ich es auch war. Ich dachte immer "das kann doch nicht sein, dass man so mies auseinander geht" "ein Alkoholiker muss doch merken, dass sein Körper im Eimer ist" und so weiter und so fort.... Also ging ich in den ersten beiden Monaten auch ab- und zu ans Telefon.
    Allerdings waren es aggressive und wütende Anrufe, natürlich nicht nüchtern. Mein Herz raste, mir ging es nicht gut und die mühsam erarbeitete Ruhe fiel zusammen. Irgendwann ging ich nicht mehr ans Telefon, den Bösartigkeiten muss ich mir nicht noch selber abholen. Aber das dauerte bis ich soweit war.

    Ich denke Trennung ist Trennung: egal von wem oder wie. Erst wenn ich beginne mein Leben normal zu leben, dann lasse ich für mich ein "normales" Leben und Ablenkung zu. Das ist dann der erste Schritt dass die Bedeutung des ehemaligen Partners schwindet und geringer wird.

    Jeder Atemzug, jeder Gedanke, den ich um mich oder liebende Angehörige habe, der ist Zeit, die nicht mehr verschwendet werden kann über unglückliche oder traurige Situationen. Alles das, was vor mir liegt und von mir in Angegriff genommen werden kann lenkt ab von dem, wo ich in der Vergangenheit auf der Stelle trat.

    Ich hatte tausend Ängste zu gehen.... und was hat sich nicht aller erledigt....

    lieben Gruß von Dagmar

    ähem - die Schuldvorwürfe des heutigen Threads beziehen sich keinesfalls auf einen Beitrag in meinem Thread sondern die Eskalation weil "jemand" der Meinung war "zu spät gekommen zu sein" um Hilfe zu geben.

    Egal, ob es richtig oder falsch war in einem solchen Fall Hilfe geben zu wollen. Es ist, meiner Meinung nach ein menschliches Gefühl, und ich bewundere die Offenheit das zu sagen. Egal ob richtig oder falsch, Ehrlichkeit und Offenheit halte ich immer für schön.

    Unschön halt wenn es eskaliert ...

    Lieben Gruß von Dagmar

    Hallo Ihr Lieben,
    nun habe ich meinen Geburtstag relativ gut "rum gebracht". Ich wollte nichts darüber erwähnen, da ich mir nicht im Klaren war, wie gut oder schlecht ich dieses erste Fest nach der Trennung "verdaue".

    Es war schön wieder mit alten Freunden zu klönen, mit ein paar Musikern, deren Management ich früher machte und zu erfahren, dass die jüngste Tochter meiner ältesten Kindergartenfreundin an meinem Geburtstag ihrem ersten Kind das Leben geschenkt hat. Wenn an meinem Geburtstag ein neues Leben in die Welt beginnt zu blicken, dann sehe ich das für mich als gutes Omen in mein nächstes Lebensjahr zu blicken.

    Es sieht so aus, als würde sich die böse Ahnung Hartz 4 nicht erfüllen. Morgen finden Gespräche über die finanziellen Details eines neuen Jobs statt, den ich bekomme - wenn eben diese fiananziellen Punkte auf eine Ebene zu bekommen sind.

    Letztendlich wäre es eine Tätigkeit die mir Spass machen dürfte, in einer Branche, die mich sehr anspricht, mit einem Chef, mit dem ich klar kommen könnte und dürfte - und ein Unternehmen, in welchem ich denke ich selber sein zu dürfen - mit meinen Jeans, meinem Piercing und meinen zuweilen verrückten Ideen.

    Entstanden aus einer Blindbewerbung per E-Mail mit Hinweis auf meine Bewerbungshomepage und einem Fußmarsch von 3 km zum Bewerbungsgespräch weil das Auto nicht ansprang.

    3 km bedeuten auch ich kann - wenn ich lustig bin - dann körperlich etwas für mich tun. Mit dem Fahrrad oder eben 45 Minuten laufen. Es wird sich alles zeigen. Erstmal müssen wir es so auf die Reihe bringen, dass zumindest die Miete refinanziert wird. Zwar habe ich nicht vor mich zu billig zu verkaufen, aber lieber billig verkaufen und seine Fähigkeiten beweisen um dann zu handeln als Hartz 4 werden zu müssen und um mein Häuschen zu kämpfen.

    Mit Betroffenheit habe ich das erneute Posting verfolgt, welches eskaliert hat. Ehrlich gesagt, da ich selber ein Tierforum leite fällt mir massgeblich auf dass in der Adventszeit eine viel stärkere Explosivität und persönliche Empfindlichkeit anzutreffen ist als zu anderen Zeiten. Soll das der Geist der Weihnacht sein?

    An dieser Stelle möchte ich für mich persönlich sagen ich finde es schade um jede-/n der ein Forum verlässt weil jede-/r eine Bereicherung für den gemeinsamen Austausch ist. Egal ob Alkoholiker, Kinder von Alkoholikern oder Co's wir alle sind in erster Linie Menschen mit Gefühlen. Diese Gefühle mögen als Co wirken, sind aber aus Emotionen und Gefühlen heraus geboren. Genau diese Emotionen und Gefühle sind wichtig (meiner Meinung nach). Es gibt für mich kein richtig und kein falsch ... es gibt nur den Weg oder jenen Weg ... von jedem der Wege wird der Spazierende früher oder später selber sein Resümee ziehen. Es macht mich traurig, wenn ich hier (gerade in einem solchen Forum) gegenseitige Schuldvorwürfe registrieren muss.

    In diesem Sinne würde ich hoffen, dass sich möglichst wenige "meiner" Leser in eine Adventshektik treiben lassen, die einem/einer nicht gut tut.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Hallo, liebe Sonnenschein,
    ja, ich habe mich nach 8 Jahren getrennt.

    Nach drei Todesfällen in seiner Familie ist er "rumgeschnappt" es gabe keine Moral mehr und der Konsum stieg, das Programm wurde ruckzuck - von heute auf morgen - gefüllt mit Wut, Agression und der gesamten Palette.

    Ich bin ausgezogen und es hagelte lange Zeit Drohungen und böse Besuche mit Müllabladungen hier vor meiner Haustüre.

    Zwar geben meine Gedanken auch noch den Menschen her, den ich mal kennengelernt zu haben meinte, nachdem wie die Entwicklung sich jedenfalls abspielte musste ich mich fragen, ob wir uns jemals kannten?

    Liebe Sonnenschein,
    ich vermag nicht zu beurteilen, ob dieser Mensch
    - mich einfach über hatte
    - der Alk von ihm Besitz ergriffen hatte
    - oder ob er nie wirklich eine Moral hatte sondern nur so tat als ob...
    - vielleicht auch ist sein Hirn schon toxisch vergiftet.

    Egal aber, welcher Grund es ist - ich will leben in Frieden und mit Freuden und ohne tägliches Nervengeflattere. Das war in dieser Beziehung nicht mehr möglich.

    Nach einer Trennung gibt es Schmerz und Nachdenken - auch ich dachte mein Expartner wäre der Mann, mit dem ich hätte alt werden wollen. Sonst hätte ich nicht meinen Freundeskreis und die Familie verlassen um 120 km entfernt zu ihm zu ziehen.

    Menschen verändern sich - nicht immer zueinander hin - wir haben uns voneinander weg entwickelt und diese Traurigkeit ist der Trennungsschmerz, den ich verarbeiten und leben muss - dabei aber nicht vergessen, dass ich wichtig bin und mir während dieser Zeit ein neues, anderes, von mir gewünschtes Leben aufzubauen.

    Viel Kraft und viel Sonnenschein wünscht Dir Dagmar

    War für mich von Anfang der Erkenntnis an klar das Kind beim Namen zu nennen. Es ist jedoch nicht unbedingt so, dass Mediziner oder Leute aus dem Freundeskreis das so stehen lassen. Oft wird gesagt "Du bist auf keinen Fall Co"

    Mir ist das egal, ob sie es so bezeichnen oder wie das Kind heisst - ist es Beziehungssucht oder Co : es ist eine schädliche Verhaltensweise mir selber gegenüber. Diese kann ich nur dann verändern wenn ich offen darüber spreche und somit auch im Vorfeld bereits den Leuten klar machen kann dass die eine oder andere Sache von mir nicht einfach "erledigt" wird sondern zu einem Gespräch führt.

    Wer mich mag und schätzt, der nimmt mich auch mit meiner Sucht !

    lieben Gruß von Dagmar

    Lieber Sonnenschein (im Nebel; zumindest vor meiner Haustüre),
    ich kenne das Thema mangelnde Hygiene sehr gut.

    Aber:
    es ist sein Körper, seine Hygiene und Dein Gefühl, dass das nicht angenehm ist. Was nicht angenehm ist für Dich - kannst Du an Dich ranlassen, musst es aber nicht.

    Nein, ich habe nie diskutiert über dieses Thema. Ich habe einmal festgestellt, dass ich es persönlich brauche jeden Tag meine Kleidung zu wechseln! Nicht mehr und nicht weniger - was er machte war seine Sache.

    Wenn er abends einpennte und am nächsten Tag mit selbigen Klamotten zur Arbeit fährt ist es sein Problem. Ebenso wie die folgende Tatsache, dass ihn wohl Kollegen ansprachen dass er keine Dusche oder Waschmaschine habe.

    Lieber Sonnenschein, genau diese Dinge sind jedem einzelnen Menschen vorbehalten. Will er sich pflegen ist das gut für ihn und das Umfeld - will er das nicht, so ist es sein Wille und auch o.k.! Was Du denkst und fühlst kann ich nur zu gut verstehen. Ich schämte mich nämlich - so, aber wenn ich mich wegen einem Partner schäme, dann habe ich wohl die falsche Auswahl getroffen.

    Seine Hygiene ist seine Sache - meine Begleitung die meine. Du sagst es so schön "man muss doch eigentlich darüber nicht sprechen" NEIN, muss man/frau nicht - man hat es oder man hat es nicht! Man/frau will es oder will es nicht - aber jedermanns/fraus eigene Entscheidung.

    Vorwürfe bringen Dich nicht weiter sondern halten Dich in der jetzigen Situation gefangen. Überleg Dir einfach für Dich was Du willst oder nicht willst und wie die Wege dahin sein können.

    Kontaktsperre war auch mein Weg - gut für mich und die einzige Möglichkeit für den Partner zu sich zu finden, oder die nächste Co zu suchen. In jedem Fall sind so zwei Personen, die sich für ihren folgenden Lebensweg eigenständig entscheiden können und müssen. Auch mein Partner bedeutete mir viel - er sich selber scheinbar nicht, ich mir selber aber schon - somit Kontaktsperre.

    Ich wünsche Dir viel Kraft

    Lieben Gruß von Dagmar

    Hallo, liebe Smile,
    mir hatte mein Hausarzt und später die Psychotherapeutin vorsorglich entweder ein pflanzliches Schlafmittel bzw. ein Antidepressiva mit schlaffördernder Wirkung gegeben.

    Wobei ich es nur kurzzeitig nehmen konnte, es hatte geholfen. Allerdings kamen bei mir ja die sexuellen Übergriffe hinzu, da wäre ein Schlafmittel nicht gut gewesen. Wenn jedoch Du im geschützten Raum lebst, dann wäre das vielleicht ein Gespräch mit dem Arzt wert.

    Wenn Du Dich bemühst, liebe Smile, ist das schon ein guter Ansatz. Auch ich grüble zuweilen noch, gut, ist halt so. Aber ich muss mich dann einfach selber in die Kniekehlen treten um wieder aus dem Grübeln raus zu kommen. Mittlerweile geht das ganz gut.

    Lieben Gruß und Happy Weekend wünscht Dagmar

    Liebe Aura,
    ich hatte Angst. Ich war wohl schon immer ein übervorsichtiger Mensch. Ich war erzogen worden im Sinne von "wenn man mit dem schlimmsten rechnet, so sind alle Eventualitäten möglich" und eine Angst vorprogrammiert.

    Nur ein Teilzeitjob mit wenig Geld - einen Arbeitsplatz der nicht sicher war weil das Unternehmen seit Jahren Minus macht. Somit im Oktober 07 Kündigung.

    Meine Tiere im Katzenasyl - wo hätten die unterkommen sollten, fragte ich mich....

    Mit dem wenigen Geld kann ich mir keine Autoreparatur leisten

    Mein expartner war handwerklich geschickt ich fand das toll - hatte den Wunsch gemeinsam das eine oder andere zu machen, von der Illusion wollte ich mich ebenso wenig trennen wie von den früher vorhanden Gemeinsamkeiten.

    Angst hilflos zu sein - Angst es finanziell alleine nicht zu schaffen - Angst den Umzug nicht hinzubekommen - Angst vor vielem.... über die Jahre immer mehr Ängste .... logisch, denn alles was ich für die Zukunft befürchtete hatte ich ja in der Beziehung erlebt.

    Aber....
    meine Zukunft war anders:
    auf meine Freunde war Verlaß!
    ich fand ein Haus für die Katzen und mich!
    der Umzug lief!
    vieles war schwierig, aber nichts unmöglich!
    Meine Gesundheit ist wieder hergestellt - das war zuvor nur noch Krankheit....

    Der Mut aber war schwer zu erlangen und die Angst zu bekämpfen war ein hartes Stück Brot.

    Vor der Beziehung mit meinem Ex, die mich in eine andere Region verschlug hatte ich zuverlässige ehrliche Freunde. Hier hatte ich mich ziemlich auf den Partner fixiert und es nicht gewagt mich auf andere Menschen stützen zu wollen oder zu dürfen. Dabei halfen sie gerne - nur musste ich es ihnen sagen...

    Lieben Gruß von Dagmar

    Hallo, liebe Marina,
    auch mir fiel das auf, dass immer etwas mehr aus der Versenkung hochkommt. Das tut dann weh, dann scheint die Trauer bearbeitet zu werden, dieses Geschehniss als real in der Erinnerung zu sein und einfach zum Erlebten zugehörig zu werden.

    Dann ist vielleiht eine Zeit lang nichts und dann kommt (bei mir) so das eine oder andere hoch. Oftmals nicht komplett, sondern nur so ein roter Faden, der sich dann innerhalb einer gewissen Zeit zu einem Wollknäuel bindet, aus welchem ich dann die Geschichte "stricken" kann bzw. aus der Versenkung holen.

    Ich glaube Marina, das ist kein leider - auch wenn es schmerzt. Ich glaube, dass ist der Punkt "da wo es weh tut, da bist Du richtig". Wenn wir das real im Kopf erfassen was weh tut haben wir jetzt vielleicht die Chance es zu beleuchten. Wir haben jetzt vielleicht die Möglichkeit die Schuldfrage aussen vor zu lassen und einfach daran zu arbeiten was das in uns bewirkte und wie wir zukünftig anders - und für uns gesünder - damit umgehen können.

    Danke für Dein Feedback,

    lieben Gruß von dagmar
    co

    Lieber Heiko,
    es tut mir gut, einen Heiko zu einem Suchtproblem ansprechen zu können (denn es gab einen H..., der nicht Krankheitseinsichtig war).

    Die Schulter, die Du Dir ersehnst, kannst Du dir zurückerobern. Aber ganz sicher nicht wenn Du das bisher von Dir erreichte gefährdest bzw. nicht wieder Dein Ziel vor Augen hast.

    Als ehemalige Partnerin eines Alkoholabhängigen hätte ich mich sehr gefreut, hätte dieser Deine Einsicht gehabt. Aber .... ich hätte bewußt und hoffnungsvoll seinen Weg beobachtet. Ich hätte sicher wissen wollen, dass er den Weg für sich gehen will und nicht meine Schulter benötigt um sich auf diesem Weg auszuruhen.

    Wenn Du diesen Weg schaffst, der ein verdammt schwerer ist, weil er Dich zwingen wird mit Dir selber Freundschaft zu schließen und auch mit Dir alleine zu sein. Dann, ja dann könntest Du ein Partner werden, auf und mit dem man/frau bauen kann.

    Bis dahin aber wird jede Frau, die Dir ein guter, selbständiger Partner sein kann, vorsichtig sein um Dir zu helfen selbständig zu werden. Ich sage Dir ganz ehrlich: wahre Zuneigung zeichnet sich dadurch aus dem anderen die Verantwortung für sein Leben in die alleinigen Hände und Schultern ;) zu legen. Diese Zuneigung zeigt sich aus diesen Menschen - also Dich - frei zu lassen und Dir die freie Wahl zu lassen.

    Hast Du so gewählt, dass eine Partnerin mit Dir eine erfolgversprechende Beziehung führen kann, dann stellt sie Dir vielleicht auch wieder ihre Schulter zur Verfügung. Aber vermutlich erst dann, wenn sie weiß, Du würdest es auch ohne ihr schaffen. Eine gesunde, im leben stehende Frau, die sich aus einer Suchtbeziehung beginnt zu befreien möchte einen gleichberechtigten Partner. Seine Krankheit wird sie annehmen und sich eventuell damit arrangieren, nicht aber mit der Belastung nur durch ihre Anwesenheit zur Trockenheit beizutragen.

    Ich wünsche Dir sehr, sehr viel Kraft
    Lieben Gruß von Dagmar
    die Deinem Namensvetter das leider nicht sagen konnte.....

    Ach liebe Aura,
    pack einfach den Zorn auf die Lügengeschichten mit zu dem alten Socken. Schau, es ist damals so gelaufen, Du wolltest helfen und bist einem Trugschluss aufgesessen - nicht mehr und nicht weniger. Aus, vorbei, nunmehr kann er selber für seien Arzttermine sorgen.

    Schau, mein Ex bekam eine Anzeige von einem bekannten Bauunternehmen (er kennt die Leute und Mitarbeiter gut) und stritt velement diesen Dienstahl ab. Ich glaubte ihm, denn Diebstahl, das wäre früher für ihn nicht denkbar gewesen.

    Erst jetzt frage ich mich, ob vielleicht diese Anzeige doch zu Recht bestand. Denn es handelt sich ja um Menschen, die ihn kennen, die nicht einfach so jemanden verdächtigen. Hm, warum habe ich ihm geglaubt? Weil ich damals dachte er wäre glaubwürdig. Schade, dass ich mich so leicht "überzeugen" ließ.... Nur was ändert das für mich? Nichts mehr. Letztendlich steht in seiner Personalakte der "Diebstahl" egal, ob nun tatsächlich begannen oder nicht. Bei jedem Polizeieinsatz steht das zumindest mal oben an - egal ob bewiesen schuldig oder mangels an Beweisen Verfahren eingestellt. Es steht da (so denke ich mal).

    Wen hat er den belogen? In erster Linie sich selber. Dein Partner konnte Dich mal kurz einspannen, klaro, konnte mal kurz alles vertuschen. Aber langfristig bringt es ihm ja nichts.

    Auch ich kannte die nächtelangen Ausflüge und Pseudo-Ausreden. Ob er diese noch in seinem Kopf hat oder nicht weiß ich nicht? Ich habe damals gelitten und Ängste gehabt, dass ein Unfall ect. passiert ist. Seine Mutter rief mich dann beständig an, wenn sie ihn über Tage nicht erreichen konnte. Am Schluß sagte ich dann nur "Der hat höchstens einen Bett- oder Promilleunfall" ich hatte keinen Bock mehr auf Angst und auf leiden ohne Ende.

    Allerdings ändern konnte ich das schließlich nur durch mein Gehen. Ich denke, alles das, was Du beschreibst haben viele von uns als Angehörige erfahren. Einfach weil es Säulen der Sucht sind, die versuchen ein tragfähiges Gebäude von "Alles im Griff" ... auf dem sinkenden Schiff .... zu vermitteln.

    Ich, liebe Aura, hätte die Sucht erkennen müssen und wollte es nicht. Ich hätte auch feststellen müssen, dass es mir nicht gut geht und ich mich selber daraus befreien kann, ich hatte zuviel Angst.

    Gut, nunmehr weiß ich um eine Depression, für die es gute Medis gibt und eine Problemlösung der anderen folgt um dann eben diese Medis wieder abzusetzen. Aber alles das bedurfte eines Zusammenbruches. Ich persönlich sollte dankbar sein für eben diese Lügen und dieses "verarscht" worden sein weil es mich irgendwann zum aufwachen zwang.
    Zumal ich anfänglich die Augen wohl nicht aufmachen wollte.

    Er war DEIN Lebensmittelpunkt - nun beginnst DU diesen LEBENSMITTELPUNKT bei Dir selber zu finden. Was willst Du mehr?

    Lieben Gruß von Dagmar

    Hallo Ihr Lieben,
    in den letzten Monaten habe ich bei mir bemerkt, dass die Co-Abhängigkeit bei mir ein "Ausblenden" gewisser Geschehnisse ausgelöst haben dürfte. Vermutlich hätte mein Körper alle Wahrheit nicht verkraftet und hat somit nur phasenweise immer wieder eine Portion nach der anderen an Bewußtsein freigesetzt.

    Nun ist die Co-Abhängigkeit oder Beziehungssucht ja ebenso eine Sucht wie der Alkoholismus, der sich beispielsweise in Blackouts ect. bemerkbar macht, wie auch den Filmrissen ect.

    Ganz davon abgesehen, dass eines der Dinge - Alkoholsucht - durch eine Substanz zu Stande kommt, so stellte sich mir doch die Frage, ob das nicht eine weitere Gemeinsamkeit ist, auch wenn die Wege der Verdrängung unterschiedlich sind: nur soviel zuzulassen wie die Psyche erlaubt.

    Nach Absetzung des Suchtmittels war es bei mir persönlich so, dass häppchenweise immer mehr an Erinnerungen zurück kehrt. Gerade so, als ob ich so viel an Erinnerungen zurück bekäme, um alle schadlos zu verarbeiten bevor die nächsten kommen.

    Die geballte Ladung an dem was hier so langsam zu Tage trat hätte ich wohl nicht so ganz verkraften können - bezieht sich mit auf meinen Teil der Unterstützung einer Suchtkrankheit.

    Würde mich mal interessieren, ob Ihr das nachvollziehen könnt, bzw. selber so ein Gefühl schon mal hattet.

    Lieben Gruß von Dagmar Co

    Ach liebe Aura,
    pack den Zorn doch einfach in einen alten Socken und schmeiss ihn in den nächsten Bach :)

    Ich für mich habe mich auch sehr geärgert alles "übersehen" zu haben. Nun gut, ich habe nun eine neue Brille und werde zukünftig besser auf mein Bauchgefühl achten. Zorn kann helfen sich los- und frei zu strampeln. Mich persönlich hat leider Wut oder Zorn immer an das Objekt meiner Wut erinnert und im Kreis herum geführt.

    Irgendwann kam dann mein "erst recht" ich ärgere mich, diesen Ärger setze ich in Unkrautzupfen oder anderem frei :) Brachte wenigstens noch kreative Ergebnisse :)

    Auch ich kann mir derzeit eine Partnerschaft nicht vorstellen. Aber dazu bin ich noch zu sehr gefangen in Geschehnissen der Vergangenheit. Ich will für mich einfach mein Leben genießen und das Thema Partnerschaft weit weg lassen. Sollte das mal zum Thema werden, dann kann ich mir dann Gedanken machen, derzeit würde mich das nur lähmen. Kommt Zeit, kommt Rat.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Hey, liebe Smile,
    soweit ich weiß setzen die Antidepressiva in der Wirkung so nach ca. 2 - 3 Wochen ein. Mir haben sie sehr geholfen, sich aber nicht auf die Person gelegt. Die Entwicklung ist mittlerweile auf einem sehr guten Stand, dass auch bei meinem Medi keine suchtmachenden Substanzen vorhanden sind.

    Bei mir hat sich der Stoffwechsel eingependelt und vielleicht auch deshalb der ganze körperliche Vorgang wieder normalisiert.

    Berichte mal weiter ob in Dir etwas Ruhe einkehrt, das könnte ich mir durch die Medis gut vorstellen.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Liebe Tina,
    auch wenn im Moment das Herz schmerzt, so merkst Du bestimmt auch früher oder später, dass Dein werter Ex vielleicht auf diesem Weg versucht auszublenden was alles schief lief ... bei ihm schief lief....

    Du sagst ja schon so richtig "zur Zeit trocken ist". Ganz doof ist er vermutlich nicht, wird es nun kurzzeitig auf diesem Level versuchen, aber ob das Erfolg verspricht gegen so eine grausame Krankheit. Ich, liebe Tina hatte in meinem Erleben das Gefühl, als ob jeder dieser Trockenphasen dann anschließend eine schlimmere Phase gefolgt wäre. Ich kann mich täuschen und es kann auch nur bei mir so gewesen sein, aber ich denke, dass ein aktuell Süchtiger ohne Hilfe durch Therapie oder Selbsthilfegruppe von himmelhochjauchzend in zu Tode betrübt fallen muss, weil er/sie ja mit den Stimmungen schwer zu Recht kommt. Das ist ja schon für jemanden ohne Suchtmittel schwer, für einen suchtkranken umso mehr.

    Ich habe mich, als mein Ersatz da war, einfach nur minderwertig gefühlt und gehörnt. Nunmehr sehe ich es ganz, ganz anders: ohne fachliche Hilfe bleibt dieser Mensch beziehungsunfähig weil er in den Trinkermustern steckt.

    Ich muss dankbar sein, dass eine andere da ist und mich etwas aus dem Fokus holt. Davon mal abgesehen, sie wollte ihn, nun hat sie ihn - und wird vermutlich am Schluss noch schlechter da stehen als ich, da das Verhalten meiner Meinung nach eher unlogischer wird als logischer je größer die Mengen sind bzw. je mehr Abstinez-/Trinkzeiten es gibt.

    Schau, liebe Tina, dieses auf- und ab hat mich krank gemacht. Hoffen, wünschen und enttäuscht werden. Meiner lebte schon damals nach Launen - das wird jetzt nicht anders sein. Nur ich muss sie nicht mehr ausbaden, diese Launen - das überlasse ich meiner Nachfolgerin.

    Bei allem traurigen und allem Schmerz hatte ich nämlich vergessen wie schmerzhaft es mir in einer Beziehung gegangen war, die von Unehrlichkeit und Alkoholfahne begleitet war.

    Pass auf Dich auf und erlaube Dir Dein persönliches Wohlfühlgefühl. Du bist schon weit, aber jede Veränderung um uns herum, wirft uns (wenigstens kurzzeitig) zurück weil es wieder eine Änderung ist.

    Du kriegst das alles hin :)

    Lieben Gruß von Dagmar

    Liebe Ute,
    ich habe nach rund 8 Jahren meine Suchtbeziehung beendet.

    Bereits vor 4 Jahren hatte es geknallt, ich hatte eine neue Wohnung, die ich beziehen wollte und habe den Kneifer gemacht, bin dann doch geblieben.

    Leider mit dem Resultat, dass er eventuell den Umzug für August diesen Jahres auch nicht so ganz für realisierbar hielt, sich wohl in Folge dessen in Sicherheit fühlte und dann aggressiv durchdrehte als ich gegangen war. Es hat eskaliert bis zu einem sehr extremen Polizeieinsatz bei ihm, den ich durch eine Meldung verursacht habe.

    Alles das fällt mir jetzt erst ein wo ich Abstand habe und langsam alles beginne realistischer zu sehen. Vieles wurde bei mir aus dem Hirn verbannt, wohl weil ich den Schmerz sonst nicht ertragen hätte.

    Ich für mich will derzeit niemanden finden - ausser mir selbst. Will so viel Zutrauen in mich finden, dass eine Partnerschaft nur Bereicherung ist, nicht aber mein Lebensinhalt oder meine Lebensberechtigung. Denn scheinbar war das bei mir zuvor so. Warum wäre ich sonst so unglücklich gewesen ihn zu verlieren? Wenn ich doch mich selber gehabt hätte oder wertgeschätzt hätte, dann würde ich mich nicht schlecht oder unberechenbar behandeln lassen.

    Ich dachte geliebt zu haben. Es waren wohl zu diese "Liebe" aber auch noch Angst alleine zu sein hinzugekommen wie Ängste den Alltag nicht alleine zu bestehen und an einem unglücklichen Arbeitsplatz zu sein um den über viele Jahre zu besetzen. Er war mein kleiner Halt - bildetete ich mir ein.

    Wir beide hielten uns am Abgrund - keiner von uns konnte ans Tageslicht steigen.....

    Dir wünsche ich viel Kraft um Dich in Richtung Tageslicht zu bewegen.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Liebe Aura,
    wenn ein Schoffel da steht, so sollte der nicht die Macht bekommen darüber, dass wir misstrauisch werden.

    Für mich wiegt jeder freundlich grüßende Fremde oder das Gespräch "an der Bushaltestelle" wie ein freundlicher Gruß des Tages. Lassen wir uns das nicht zerstören von einem Miesepeter, oder?

    Die Geste von Dir war schön, und viele, viele anderen hätten sich gefreut. Dass dieser Mensch selber so komisch drauf ist, ist sein Problem. Das er mit Deiner Offenheit nicht umgehen konnte auch. Behalt Dir Dich so bei wie Du vor dem Zwischenfall warst, denn andere freuen sich über die pure, freundliche Aura an und in Dir ;)

    Es wird besser Aura, aber wir müssen es zulassen. Einfach nur erlauben, dass wir das kleine Glück sehen und uns nicht vom Schmerz überrollen lassen. Ihn akzeptieren als Mittel der Veränderung, aber ihm nicht die Macht überlassen.

    Auch ich kenne das Gefühl, mich jetzt anschmiegen zu wollen, sich fallen lassen zu können. Das kann auch wieder kommen. Wohl dann, wenn wir stark genug sind uns selber zu halten. Ich weiß, das klingt einfach nur altklug. Sorry, aber ich selber bin genau aus der Situation heraus mich anlehnen zu wolllen in diese Suchtbeziehung geschlittert.

    Und weißt Du was das Schlimmste war: ich war der Meinung ich hätte alles im Griff, ich war mir der Gefahr bewußt und dennoch bin ich so reingerasselt. Dass aus der starken Dagmar die schwache Dagmar wurde.

    Deshalb glaube ich, wenn wir in uns stark geworden sind, dann sind auf die Arme da, die uns Halt vermitteln können und nicht nur das Gefühl uns zu "brauchen".

    Halt Dich wacker,
    es wird!!!!

    Lieben Gruß von Dagmar