Beiträge von dagmar007

    Ach liebe Nici,
    ich bin sooo froh auf meinem heutigen Teenager-Spätlese-Stand zu sein, psychisch und geistig und nicht mehr jünger (Klar, die Haare nicht zu färben wäre klasse und etwas mehr Spannunung der Haut fände ich auch nicht schlecht :)

    Ja Nici, wir beginnen vielleicht erst jetzt zu leben. Jetzt, nachdem wir die Abgründe verlassen konnten in denen wir uns selber gefesselt haben und nicht wir sein konnten weil wir gar nicht wussten wer wir sind.

    Ja Nici, so wie wir gesunden entwickelt sich unser Umfeld. Wir ziehen andere Menschen zusätzlich an. Behalten aber wohl immer eine Anziehungskraft auf jene, denen es (aus welchen Gründen auch immer) nicht so gut geht. Vielleicht gerade weil wir aus diesem Schema ausgestiegen sind? Wir Nici können wie selbstverständlich von uns reden ohne belehrend zu wirken. Wir leben nämlich uns....

    Ja Nici, wir sind Teenager-Spätlese und werden (uns) immer wertvoller. Manchmal denke ich, dass ist mehr als ich in der Jugend für mich erhofft hatte.

    Ja, da waren es ganz andere Wünsche nach glücklicher Partnerschaft und Sicherheit und und und. Aber an eines hatte ich nie gedacht.... mir selber zu genügen.....

    Lieben Gruß von Daggi

    Ja, liebe Nici,
    es hatte mich sehr beschäftigt. Vor allen Dingen deshalb, weil ich so viel Glück hatte und so viele Menschen um mich herum mich aufgefangen haben. Einfach da waren, ohne dass ich sie rief. Meine Ex-Kollegen die mich so genommen haben wie ich war und mich dabei so was von stark gemacht haben, wie sie es nie wissen werden.

    Ja Nici, ich war und bin dankbar darüber, was mir doch als Person eigen war und ist und mich hat überleben lassen und Freude empfinden zu dürfen.

    Und Nici, ich komme hier gerade mit all jenen Facetten in Berührung, die ich hinter mir ließ (ohne zu trauern und es zu bearbeiten) als ich Hals über Kopf zum Exlover zog. Ich war in der Musik aktiv, mein Gegenüber in der Schule ist es noch und jetzt muss ich mit Trauer diesen Abschied nachleben. Den Tod von Freunden -auch aus der Musik- nachbearbeiten, Dinge die ich weggeschoben habe.

    Täglich muss ich an der Unfallstelle von Chris vorbei. Sie fehlt mir so ... und immer wieder ist es ein Grund mich zu erinnern mit mir sorgsam zu sein.

    Ja Nici, ich komme hier genau an die Bearbeitung die zuvor nicht nötig war weil ich mich in meinem geschützten Raum aufgehalten habe.
    ***********************************

    Hallo Ihr Lieben
    nun also mal wieder ein Resümee,
    drei Wochen Schule sind ins Land gegangen, der Stoff ist nur interessant (Mathe weiterhin eine Herausforderung).

    Mit den Referenten komme ich wohl großteils sehr gut klar wie auch den "Mitschülern" zuweilen habe ich sogar den Wunsch alleine zu sein, weil ich eigentlich immer jemanden "anziehe", der mit mir die Pause verbringen möchte.

    Etwas mehr zu arbeiten stellt für mich der zwischenmenschliche Bereich dar. Es kam wohl so wie es kommen musste: freundschaftliche Annäherung und gegenseitige Symphatien gegenüber einem "Suchtgefährdeten". Oder soll ich sagen trockenen, therapierten. Wie auch immer es definiert sein soll, latent schwierig ....

    Während ich auf der einen Seite immer mal wieder ein Stückchen zurück weiche um die Informationen zu verarbeiten und für mich einfach bilanziere ob ich noch mehr erfahren möchte habe ich dadurch sehr viel über mich selber lernen dürfen, können müssen.

    Beispielsweise die Frage, warum zieht einen ein "Süchtiger Alkoholiker" an. Für mich seit jetzt klar: diese Menschen sind ja extrem in ihren Gefühlen (zumindest soweit von mir erlebt). Deshalb werden sie nicht langweilig (das könnte auch nach Therapie so sein) weil sie ja Stimmungen haben, mit denen sie klar kommen müssen. Somit spiegeln sie ja auch in uns alle unsere Seiten, die sichtbaren und die unsichtbaren. Das wiederum kann in dieses "verschmelzen/Symbiose-Gefühl" münden.

    Gut, ich hatte mehr "Glück" als mein Gegenüber, mein Suchtweg verlief anders. Ich hatte Freunde, Eltern die zwar auch nicht so waren wie ich es gewünscht hätte, aber dennoch mit dem Versuch ausgestattet uns als Kinder Liebe geben zu wollen, wenn auch nicht zu können.

    Boahhh, ich komme da mit den tiefsten Abgründen zusammen, die ein Mensch wohl erlebt haben kann. Bisher in für mich gesunden Bahnen dass ich auf mich achte, aber auch darauf den anderen nur in den Themen zu befragen, die er mir im Vorfeld von sich aus offenbart hat. Wenig sinnvoll wäre es nämlich bei einem Menschen zu tief ins Detail zu gehen (was in Therpie ja schon ansatzweise getan wurde) und ihn dann alleine zu lassen mit dem verarbeiteten. Alles Dinge, die ich wohl hier gelernt habe.

    Derzeit ziehe ich mich regelmässig zurück um Informationen zu verarbeiten und mich danach zu fragen: o.k. oder zuviel. Immer in dem krassen Bewußtsein "AAllaarrmm"

    Große Probleme hatte ich mit einem meiner Holzöfen und meine Nerven lagen blank. Aber nein, keine Fehler der Vergangenheit :) Kein männlicher Schutz notwendig, Problem selber geklärt, aber wirklich am Rande der Nervenkraft.

    Nunmehr kann ich beginnen - oder bin schon dabei - mich auf herbstliche Dekoration, winterliche, einzurichten. Obwohl finanziell nicht erlaubt habe ich mir schöne bunte Blumen ins Wohnzimmer gestellt und die Blumenkästen ums Haus herum bekommen ein paar Christrosen (die aus dem Vorjahr beginnen teilweise auch schon zu treiben). Wenn ich es heute schaffe sehe ich mal nach meiner Adventsdekoration, aber der fröhlichen :) Adventskran mit Elch auf Skiern ect. pp. Also einfach fröhliche Dinge und nicht sentimentale wie "nur" der Weihnachtsmann.

    Meine Weihnachtsbaumkugeln sind ja auch anders als andere: Motorrad als Christbaumkugel oder Eisenbahn. Ich denke mal, das tut mir gut und manch einem meiner Besucher.

    Meine Ex-Kollegen melden sich mehr als beständig. Wunderschön, aber auch traurig weil ich sie nicht mehr so beständig um mich herum habe. Ich werde vermisst und meine Arbeit wird nunmehr nur noch "stümperhaft" gemacht. Also einfach so, dass die Kunden unzufrieden sind.
    Mittlerweile sind rund 6 Mitarbeiter nach mir gegangen, dem einen oder anderen habe ich die Bewerbungen geschrieben. Mit Erfolg :)

    Zu meinen (Haus-)Katzen haben sich zwei Streuner gesellt (getrennt von meinen natürlich weil diese nicht kastriert sind) die ich versorge und die nun mittlerweile den Menschen an sich ranlassen. War ursprünglich nicht der Fall!

    Aus einem Igel wurden zwei, die aber jetzt evtl. schlafen gegangen sind weil ich sie seit rund einer Woche nicht mehr höre. Vom Futter ist wenig weg, das bischen könnten kluge Vögel geholt haben.

    Es geht mir gut, trotz der manchmal zwischenmenschlichen Anspannung. Meine Optik hat sich scheinbar nochmals wesentlich verbessert (wie sich auch das Gewicht Gott sei Dank reduziert). Ein Referent für Personalmanagement hat mir gestern gesagt : "Sie sehen viel jünger aus als sie sind. Ich habe sie als lebendig und gewinnend kennengelernt scheuen Sie sich nicht dies oder jenes zu tun...". Was kann man schöneres hören als von einem Menschen, der Personal einstellt diese Worte vermittelt zu bekommen.

    .... klar etwas gäbe es: nach überstandenem Abschluss ein guter Job :)

    So, Ihr LIeben - ich arbeite weiter. Heute seit 5.00 Uhr aktiv - Holz für die Woche ins Haus schaffen, Deko, Bude räumen und und und....

    Lieben Gruß von Daggi

    Aus meiner Erfahrung heraus im Pflegeheim würde ich befürchten "ja, Korsakow" und Neurologe, aber Heilung neeee. Wäre es "nur" Alzheimer, so kann mit Medis entgegengewirkt werden, beim Alk ist ja schon durch den Alk das Hirnkastl geschrumpft.

    Auch wenn es noch so hart klingt, den früheren Menschen, den ihr kanntet, denn wird es höchstens minutenlang geben.....

    Die Vernachlässigungen ect. werden sich auch kaum bessern (so meine Erfahrungen) was früher schon nicht gelang, wie soll das nun funktionieren.

    So leid es mir tut, ich hätte Dir gerne anderes gesagt, aber ich würde Dich einfach nur bitten auf Dich zu achten und darauf, dass Dein Umfeld nicht als hilfloser Helfer selber unter die Räder kommt.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Nun, liebe claudia, auch hier war für mich schnell klar NULL KONTAKT, da mir der Kontakt nicht gut tat und ich mich immer wieder in heimliche Hoffnung verzog, die hinterher bitterböse Enttäuschungen waren weil halt nichts gehofftes eintraf. Dafür aber wurde mein Ekel immer größer - somit NULLKONTAKT zu MEINEM Suchtmittel.

    Auch muß ich klar sagen, auch wenn ich noch so neugierig war, und das war ich weiß Gott! Ich habe allen gesagt, sie mögen mich nicht über Details informieren, als ich dann weg war. Ich musste los lassen - ich wollte es nicht - aber ich musste es um meiner Willen.

    Gewissen?! Nein, das kenne ich in dem Zusammenhang nicht mehr - frisch nach der Trennung ja, aber mit Monat zu Monat schwand das. Warum? Wieso, weshalb auch? Weil er eine Freundin namens Alk hatte :) nöööööööööö :)

    Lieben Gruß von Dagmar

    pass gehörig auf Dich auf liebe Claudia, denn ich persönlich denke, so ganz ungefährlich ist weder die neue Halb-Beziehung noch die alte Ex-Beziehung weil Du viel Kraft für diese Partner her gibst, die Du selber gut brauchen könntest.

    Liebe Rosa Li,
    ich denke, wie Dir ging es den meisten von uns. Ich war sehr lange so in einer Art Traume - da und doch nicht da, traurig und einfach nur funktionierend, weil ich alles was geschah einfach nicht verkraftet hatte.

    Es wurde besser, ganz stettig und ganz viel, nur konnte ich das selber innerhalb der ersten drei Monate nicht sehen und spüren. Ich habe funktioniert und mir mein Programm und meine Bewältigungsmechansimen gebaut, die ich am Anfang benötigte.

    Einen großen Umweg habe ich um die Männer gemacht, die als Partner in Frage kommen könnten weil ich mich noch nicht so weit fühl(t)e. Einfach in dem Wissen, meine Stabilität ist noch nicht da und wenn ich mein Gefühl zu einem Menschen entwickle, dann hänge ich zu sehr an ihm und vergesse mich. Zu instabil war ich die ersten beiden Jahre.

    Langsam nun beginne ich mich als stabil zu empfinden und vielleicht nähere Kontakte zulassen zu können, in Erwägung einer Beziehung wäre ich noch nicht, wäre mir noch immer zu früh.

    Nein Rosa Li, es ist noch lange nicht überstanden nach einer Trennung. Wenn Du nämlich willst, dann kannst Du Dich jetzt entwickeln und Dich wertschätzen lernen (DICH UND NUR DICH) bis Du dann irgendwann so weit bist nur ganz alleine mit Dir glücklich sein zu können.

    Du könntest aber auch denken - Juhu überstanden, nächste Partnerschaft und wieder geteiltes Leid ist halbes Leid und Du alleine musst nicht so viel ertragen. Kam für mich nicht in Frage, zu sehr hatte ich gelitten zu vor....

    Nein Rosa Li, es ist noch lange nicht vorbei - im Gegenteil, jetzt geht es richtig los! Wenn Du es aber schaffen willst, so wirst Du das - und das Ergebnis ist es so was von wert :)

    Ich sage Dir, schon alleine die Menschen, die ich jetzt kennenlerne sind immer ein bischen mehr in meiner Philiosphie - somit strahle ich auch anderes aus als früher. Nunmehr beginnt nicht nur mein Leben mit mir zu passen - sondern es beginnt auch das Umfeld passend zu werden. Das war mein Leben lang so nicht der Fall.

    Nimm Dir die Zeit ... es lohnt sich, ist aber hart.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Hallo, meine Lieben,

    mein Helferich ist (so denke ich durchschlaffähig, er ist handgroß und wirkt so, als würde er so viel wie 5 Tafeln Schokolade wiegen können, also die erforderlichen 500 gr). Seit rund 4 Wochen bekommt Helferich spezielles Igelfutter, so viel wie er fressen mag, dazu noch je Abend eine halbe Banane und Katzenfutter (mit viel Glück und gutem Timing von mir ist er vor den Streunerkatzen am Futter). Ich habe mehrfach gelesen, und sehe es, dass sie Katzenfutter mögen. Katzenfutter ist anders strukturiert als Hundefutter, in sofern einfach ein Trockenfutter und etwas Banane und er dürfte sich "banane"matt und müde später zur Ruhe legen dürfen.

    Ich denke, so lange es warm ist, wird er futtern und futtern, wird es dann mal kühler, so wird er sich zurückziehen. Ich denke, liebe gotti, unsere zwei Freunde sind gleichgroß evt. auch gleich alt und dürften gute Chancen haben, aber zufüttern kann nie schaden, wer weiß, wie lange der Winter dauert.

    So, meine Schulbank und die Mitschüler:
    Unsere Gruppe: 3 Frauen ein Mann (Techniker) Von Ende 30 bis 48 (ich bin die Omi) Alles Leute mit Intelligenz und toller Art. Die zwei Mädels hatten Schneider-/Kirschnerlehre und meinem Mitstreiter geht es wie mir: kein Papier!

    Wir bekommen Hausaufgaben und dürfen die aber in der Gruppe lösen. Fakt ist: jeder solllte mit seinem Stoff zu Rande kommen, wenn es in der Schule reicht - gut - wenn nicht zu Hause nachlernen. Ich denke mal, ich brauche die Hilfe meines Mitstreiters in Mathe (das Auflösen von eckigen und runden Klammern, denn da war die Hälfte meiner Aufgaben falsch). Brauchen wir nachher für Kalkulation.

    Ach Nici, Du - und jeder andere interessierte - würde es auch schaffen (und ob ich die Prüfung schaffe, das wird sich ja erst noch zeigen). Wobei ich klar sagen muß, insgesamt sind rund 30 Teilnehmer an der Schule, da sind schon viele dabei wo es vorne und hinten hängt. Meine Gruppe ist sozial stabil und auch sozial tragend. Kann man nicht immer um uns herum sagen....

    Ich habe wohl Wochenende Nici, und ich konnte vieles erledigen, muss aber sagen, das was ich wollte habe ich nicht geschafft weil ich irgendwie noch nicht bei mir angekommen bin in meiner geänderten Situation. So viele neue Menschen, Aspekte und auch tiefe menschliche Gespräche mit Frauen und Männern. Einfach sehr viel Input, sehr viel neues, schönes aber auch eben nachdenkliches.

    Zumal da eben Menschen sind mit Burnout, die es viel übler getroffen hat als mich, wo ich immer an mich denke und wieviel Glück und wieviele Schutzengel wohl meinen Weg beschützt haben.

    Dann habe ich ja in ein paar Wochen Geburtstag, muss mir also Gedanken machen, was ich nettes gagiges zu Rande bringe a) für die Referenten b)die große Runde (30 Personen) und unsere kleine, da möchte ich was persönlicheres, weiß da aber noch nicht so genau was...

    So Ihr Lieben, bis später, Schlafzimmer versorgen steht an: Blumen gießen im Winterquartier.... Den Garten räume ich aus, was eine Heidenarbeit ist bei zig Töpfen....

    lieben Gruß von Daggi

    Nunmehr zwei Jahre nach dem Ende der suchtbezogenen Beziehung kann, darf und muss ich für mich folgendes Resultat bekennen:

    Die Anziehungskraft (bei mir) zwischen Süchtigem und Co bleibt bestehen, auch wenn die Personen wechseln. Somit ist meines Erachtens eine persönliche Kontrolle des Coseins nicht möglich.

    Gegengleich zu meinem persönlichen Entwicklungsprozeß schienen meine Gegenüber ebensoweit in ihrem Prozeß zu sein. Deshalb ist das Thema Partnerschaft für mich auch derzeit (noch) tabu.

    Während ich begann zu gesunden, war eine Anziehung vorhanden zu Menschen, die eventuell gefährdet sind.
    Nachdem ich nunmehr etwas besser stabilisiert zu sein scheine zeigt sich aber dennoch immer noch eine Anziehungskraft. Jetzt aber können nunmehr nur noch jene Personen etwas mit mir "anfangen", die ebenso auf einem Weg sind bspw. eine Therapie erfolgreich abgeschlossen haben. Erfolgreich heißt nicht gesund/geheilt, es scheint zu heißen auf dem Weg und sich ebenso der Problemantik bewußt wie ich selber.

    In wie weit eine solche Entwicklung weitergeht kann ich nicht sagen, ich bin persönlich schon zufrieden mit dem jetzigen Level weil ich bewußt mit diesen "Gefahren" umgehen kann. Denn auch innerhalb dieser Situationen stellt sich dann noch die Frage ist der "Helfer" interessant?? Helfen in der gegenseitigen Entwicklung oder gegenseitig ins straucheln bringen. Eine ganze Portion von Möglichkeiten, die wir Co's da haben ;)

    Es zeigt mir aber ganz klar, dass wir als Menschen gefühlsmässig reagieren und diese Impulse schlichtweg empfangen werden. Da wo Süchtige, dazu zähle ich mich mit Gefühlsdefiziten, zusammentreffen gibt es magnetische Kombinationen, mit denen verflixt gesund und deutlich und ehrlich umgegangen werden muss.

    Eine latente Gefahr - aber auch eine Chance zur Weiterentwicklung - also immer noch auf meinem Weg! Jetzt aber ist es meine Aufgabe mich dem gegenüber zu stellen - Schutzmechanismen haben gewirkt und eine gesündere Auswahl bewirkt.

    Nunmehr wird sich für die Zukunft die Frage stellen, wie gesund ich weiterhin mit mir umgehen werde und meinem Umfeld.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Hallo Ladies!

    Bitte, bitte erschreckt mich nicht:

    angst hast das Du keinen mehr bekommst der so gut aussieht, das denke ich manchmal auch, denn vom äußeren ist er der perfekte Mann für mich und ich würde jeden anderen nur mit ihm vergleichen und keiner könnte jetzt in Moment noch an ihn rankommen. Nur rein äußerlich mein ich jetzt, alles andere ist glaub ich nicht schwer zu übertreffen, aber es muß ja auch irgendwie alles stimmen.

    Ja, es muss alles stimmen, aber für mich gehört die Optik keinesfalls dazu. Klar, sie erleichtert den ersten Kontakt birgt aber so eine Riesengefahr nach alten optischen Mustern auszusuchen und nimmt uns die Chance einen "Menschen" kennen zu lernen....

    Meine letzte Begenung mit einem "solch unpassenden Modell" ist gerade mal ein paar Tage her. Hätte ich mich auch visuelles oder optisches verlassen, hätte ich etwas ganz tolles und schönes aus meinem Leben gekickt, bevor es überhaupt da war....

    Und Mädels: das optische Wunschmodell "rauszuholen" ist doch viel umständlicher (und zumeist erfolglos) als das menschliche Supermodell zu finden und wert zu schätzen, oder?

    Lieben Gruß von Daggi

    Danke, lieber Matthias,
    aber so ganz einfach fällt es mir nicht, weil ich da jetzt eine Überflutung von Reizen und Informationen habe, gestern habe ich meine Normallinie nicht erreicht war also aufgedreht.

    An "Stoff" habe ich vermutlich recht viel aufgenommen, gelernt wäre etwas anderes, denn ob das wirklich hängen geblieben ist wird sich mit der Zeit zeigen. Nur: da wusste ich was auf mich zukommt. Im zwischenmenschlichen Bereich nicht :)

    Ich hatte auch Bedenken wie halte ich es einen Tag mit vielen neuen Menschen aus, ich bin wohl gesellig, aber auch gerne in mich gekehrt und ich hatte Bedenken, dass mir das zuviel wird.

    Was ich natürlich auch nicht geahnt hatte, dass mein kleiner Burnout, bei dessen Bewältigung mir soviele liebe Menschen geholfen haben, ganz anders hätte ausgehen können.... ganz, ganz traurig....

    Ganz viel Dankbarkeit habe ich aus der ersten Woche mitnehmen können. Das beginnt mit dem Wetter ohne Glatteis und Frost, geht weiter über meine Katzen, die den verkürzten Ausgang verkraftet haben und die bereits zuvor genannten Dinge innerhalb der Ausbildung.

    Nur ... jetzt sind wir am Anfang ... wie stabil das wird wird sich zeigen... und an mir liegen....

    lieben Gruß von Daggi

    Hey, schönen guten Morgen, lieber Matthias (mit den Umärmelungen ;)

    Weißt du, manchmal denke ich mit offenem Mund da zu stehen und aufgerissenen Augen und zu fragen "ist das wirklich so".

    Bei mir war auch die Diagnose Burnout vorhanden, Depressionen natürlich Begleiterscheinung, aber es gab noch ganz viele Dinge im Leben, die bei mir Bedeutung haben und die mir eine kleine Freude entlocken konnten.

    Hier sehe ich Menschen, die sich wohl fühlene wollen, die wissen wo es hackt, die aber selber sagen, sie kommen nicht raus aus der Tretemühle weil die Erfolge so langsam eintreten, dass sie diese kaum spüren.

    Ich habe es damals auch nicht richtig gespürt dass etwas anders würde, spürte aber das reagieren vom Umfeld, welches mich im übertragenen Sinne "in den Arm nahm" und alles fiel mir so viel leichter.

    Das aber können diese Menschen, die so tief drinn sind, vielleicht gar nicht mehr verspüren. Bei diesen Schilderungen dachte ich so an die Threads im Alkoholikerbereich wo dann so oft sinngemäss stand, dass nichts gefühlt werden konnte (nicht wollte - konnte!!)

    Wobei ich als Co da natürlich auch so ein bischen ein Problem habe weil ich einfach für mich sagen muss "Sicherheitsabstand". Auf der anderen Seite ist es natürlich klasse, wenn etwas ankommt, was ich auch bemerke. Ich könnte manchmal einfach nur lachen wenn ich zuweilen die Gesichter sehe....

    Gestern stellte ich fest, dass ich als alter Dackel jetzt doch tatsächlich selbiges wie vor 30 Jahren lernen muss.
    Sagt mein Gegenüber "Traurig, dass wir so lange etwas falsch gemacht haben".
    Spontane Antwort: "Deshalb kann ich es jetzt ändern - besser spät als nie!"

    GROSSE AUGEN - KURZE STILLE - und fast ein AHA-BLICK mit der Antwort "stimmt".

    Ging es in Sachen Burnout darum, dass jemand sich durch die Arbeitssucht alle Freunde vergrault hat, dann kann ich nur sagen "dann fang jetzt an das zu ändern". Für mich einfach nur logisch. Jetzt und heute ist für mich der Anfang vom Rest meines Lebens.
    Das sind dann oft fragende Augen, die auf mich gerichtet sind mit ganz langem Nachdenken und ohne Antwort.

    Es scheint auch so einiges angekommen zu sein, einfach weil es ja mein spontanes Denken ist, welches auch glaube ich mit meinem Verhalten ziemilich übereinstimmt.

    Aber es war sehr, sehr traurig zu hören, was sich innerhalb dieser Menschen abspielt. Und es war nachvollziehbar wie schwer ein Neustart für einen süchtigen Menschen ist, der eigentlich alles ändern muss um neu Fuß fassen zu können. Eigentlich müssten alle Sicherheiten und Bequemlichkeiten aufgegeben werden, das aber hängt oft noch an anderen Dingen wie Job oder Finanzen und ist so einfach nicht möglich....

    Dass es geht, aber nur wenn man/frau damit beginnt, klappt bei vielen (noch) nicht....

    Lieben Gruß von Daggi

    Weißt Du Mohn, wenn Du ein bischen bei mir liest, dann kannst Du mich vielleicht einfach besser einschätzen als andere, von denen Du noch nicht so viel weißt, vielleicht kannst Du dann deshalb einschätzen wie es gemeint ist.

    Ich bin ein recht offenes Buch und wer meinen Thread durchliest kann sich dann vorstellen was ich wie gemeint habe selbst dann, wenn ich mal Worte an falsche Stellen gesetzt habe und es anders aufgenommen wird.

    Das Medium "Schrift" macht es schwerer weil der Augenkontakt fehlt, die verstehende Gestik (die sehr wohl dabei sein kann) die wir aber nicht sehen. Das fällt mir speziell deshalb gerade ganz deutlich auf da ich eine Ausbildung begonnen habe und ganz viele neue, fremde Menschen um mich herum sind.

    Mit denen einen ist gleich etwas da, nur vom feeling, bei anderen eben erst wenn Gemeinsamkeiten entdeckt werden. Das aber ist durch die Körpersprache, Augenkontakt ect. leichter. Wenn ich einen spitzen Kommentar von meinem Gegenüber bekommt sehe ich seine schalkhaften Augen blitzen und ein offenes verschmitztes Lächeln und weiß ganz genau wie es gemeint ist :)
    Bei geschriebenen Wort geht das leider unter.

    Wie gesagt, ich kenne sehr wohl die Situation sich unverstanden oder angegriffen zu fühlen, ich habe oft auch für mich gedacht "laß es zu schreiben, da sind einfach Welten zwischen dem, dem und mir" Nachvollziehen können sie mein Leben eh nicht....

    Nein, und brauchen sie auch nicht ....

    In diesem Sinne auf "ein weiteres"

    Lieben Gruß von Dagmar

    Es spielt eine Rolle ihr Lieben, zumal wir erzogen wurden - oft - diplomatisch zu sein, zurückhaltend und und und....

    Wir aber können das Bild verändern! Wir sind sehr wohl in der Lage als Frau gleichwertig zu sein ohne die nicht negativen Eigenschaften von mitfühlend ect. zu behalten.

    Ich darf mitfühlen, darf auch (wenn jemand Hilfe wünscht) ihm Ansätze auf den Weg geben, durchstarten muss mein Mitmensch dann selber.

    Ich kann dem anderen ein geschlechtsneutraler, menschlicher Freund sein ohne die liebende, überfürsorgliche Mutter zu sein, die das Kind nicht von der Hand lässt.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Aber hallo, gerade frisch mit einer "Ausbildung" begonnen werde ich doch zurückgeführt an mein persönliches Schicksal, welches durch berufliches Burnout begann, mit privater Trennung und kompletten Neubeginn fußte.

    Ich hatte so viel Glück wie es wohl kaum nachzuvollziehen ist. Ich musste einen neuen Arzt suchen, dieser gab mir einen Überweisungschein zum Psychologen, mir blieb überlassen ob ihn nutze oder nicht. Kurzfristig bekam ich dort einen Termin weil mein Arbeitgeber - ein Pflegeheim - bestens bekannt war. Ich erhielt Antidepressiva und mein Leben wurde Tag für Tag besser. Freunde, wenige aber gute, waren an meiner Seite und ich konnte neu starten.

    Nunmehr erfahre ich es, wie es ist wenn ein Workoholic einem Burnout erliegt. Wie es ist nur auf den Beruf fixiert zu sein, es anders machen zu wollen aber nicht zu können. Welche Gnade, dass es bei mir anders war.

    Wie gleich aber der Workoholic dem Alkoholiker ist, ist erschreckend. Durch die positive Akzeptanz innerhalb der Gesellschaft wird der Workoholic ja noch bestärkt, bricht er zusammen, dann fehlt nicht nur sein persönlicher Erfolgskick - sondern es ist im Regelfall kein Freundeskreis der auffängt (der wurde zuvor schon so vernachlässigt, dass es da kein Anknüpfen mehr zu geben scheint).

    Workoholic und Alkoholiker scheinen nach einer Therapie starten zu wollen und es scheint so schwer zu sein, für beide es anders machen zu wollen. Das wollen ist da, aber das Erfolgserlebnis/Befriedigung durch das Suchtmittel bleibt aus. Dem Alkoholiker scheint der Kick zu fehlen, dem Workoholic das Erfolgserlebnis.

    Welche G n a d e aussteigen zu dürfen bevor alles verloren ist. Ob Co, Workoholic oder Alkoholiker - oder auch jeder andere "Süchtige" eine Chance für einen (schweren) Neuanfang haben wir alle. Danke an diejenigen, die auf diesem Weg mit Tritten gegen das Schienbein helfen, mit harten und deutlichen Worten und mit der "einfachen" Umärmelung ;)

    Lieben Gruß von Dagmar

    "Zer(r)-grüble" es nicht :) Nicht dass Du so ein Mensch bist wie ich es einer bin, der dann von Hölzchen auf Stöckchen kommt obwohl es um die Baumwurzel geht.

    Bei mir war gestern großes Gedankenwirrwar und ich kam nicht mehr auf meine Normallinie. So - stop(p)! Statt grübeln bitte schön vereinfachen liebe Daggi :)

    Denn auch das geht :)

    Bewußte Entscheidungen und Handlungsweisen die meinem ersten Gedanken entsprechen umsetzen und sich dann von den Geschehnissen mitnehmen lassen.

    Du, ich war jahrelang in der Verwaltung eines Pflegeheims und auch mit Senioren betraut. Es ist wirklich so, dass im helfenden Bereich ganz viele von uns hilflosen Helfern zu finden sind. Wir hatten das helfende Händchen schon immer, wurden auch noch beruflich "geschult" wer Hilfe braucht und setzen das um. Dabei vergessen wir aber oft, dass es Dinge gibt, wo nur wir meinen Hilfe ist von Nöten - nicht aber der Betreffende. Wir sind schon so im "Raster" ich muss für einen Hilflosen entscheiden, dass wir zuweilen nicht mehr trennen können was wirklich hilflos ist.

    Ach, das Flirten (wobei flirten für mich nur ist besonders nett und intensiv mit einem Menschen beschäftigt zu sein besonders aufmerksam zu sein und am Leben des anderen "interessiert" zu sein) ist herrlich, gerade weil eben die Basis stimmt, nur bin ich immer wieder gefordert diese netten Gespräche in den Pausen zu beenden damit wir uns wieder der sachlichen Ebene widmen ;) Und das sollte dann schon so einigermaßen am Stundenanfang sein :)

    Das verrückte ist als ich meine Wirtschaftsschule abbrach war es so ähnlich. Ein Klassenkamerad und ich wir waren ein so tolles Team - und jugendlich dumm - dass wenn wir auf der linken Treppe von der drohenden Mathearbeit hörten - verließen wir über die rechte Treppe das Schulgebäude. Wir parkten im ersten Jahr ... und waren im 2. nicht klüger geworden :)

    So, und genau hier frage ich mich beginnt mein Leben wieder genau da, wo es als junger Teenager schonmal war? Genau hier ist jetzt meine Anforderung an mich es anders zu machen was die Ausbildung betrifft und noch besser was die Freundschaft betrifft. Das geht nämlich sehr wohl:-) Deshalb freue ich mich dass ich in der Lage bin ein interessantes Gespräch abzubrechen und zu sagen "später". Dann eben in der Pause "später" von mir aus das Gespräch wieder aufzunehmen.

    Lieben Gruß von Daggi

    Schultüte ist angekommen und schon gemeinsam mit meinen Mitstreitern vertilgt, liebe Nici.

    Erstes Vorabresümee : super, anstrengend, lehrreich und die Menschen sind für mich eine Bereicherung, aber auch ein Lernweg...

    Thematiken sehr interessant, besonders Betriebswirtschaft, Volkswirtschaft und Gesetzeskunde (was mir aber schon klar war) Schwer für mich ist weiterhin Mathe, aber da habe ich im Notfall einen genialen Lehrer :)

    Lernen muss ich im zwischenmenschlichen Kontakt zu den Herren der Schöpfung :) Ich muss lernen, mit einer angenehmen Aufmerksamkeit umgehen zu können und mich aus einem Gespräch zu entfernen um "weiter zu lernen" auch wenn ich lieber quaken würde.

    Ich muss lernen zuzulassen zu flirten und muss ebenfalls lernen

    Ich habe auf meinem Lernweg gelernt Dinge direkt zu fragen oder anzusprechen, die mich interessieren. Ich habe im Gegensatz zu meinem vorherigen Arbeitsplatz, wo die Kommunikation mit einem lieben Kollegen über viele Umwege lief gelernt diesen Weg klar zu gehen.

    Umsetzen muss ich noch mit Offenheit neu umzugehen. Früher ging ich damit vorurteilsfrei um (war aber ein super anspringender hilfloser Helfer). Heute hinterfrage ich sucht jemand in mir einen Helfer und erzählt mir deshalb die halbe Lebensgeschichte und die aktuelle Situation oder ist es Vertrauen/Freundschaft?

    Ebenfalls muss ich lernen vorurteilsfrei in Freundschaften eingehen zu können und mir nicht bereits im Vorfeld "Sicherheitsmechanismen" zu bauen, damit das nicht passiert ;)

    Nun, dass mein Unterrichtsstoff harter Tobak wird, das wusste ich :) Das aber der zwischenmenschliche Bereich Männlein/Weiblein betroffen wird, na das gehört nun nicht auf meine Wunschliste ;)

    Lieben Gruß von Daggi

    Hallo Ladies,
    ich befürchte, dass hat weniger mit Telepathie zu tun, dass Ihr ähnlich denkt, sondern mit der Situation in der Ihr Euch beide befindet.

    Ich muß sagen ich habe den letzen Beitrag von Feeli bewußt gelesen und fand nichts angreifendes, dafür aber zum nachdenken.

    Vieles, ganz vieles was ich lesen musste hat mir nicht gefallen - zuweilen stimmte es sogar nicht. Nur: um wirklich für mich klar zu sagen, diese oder jene Aussage ist falsch habe ich persönlich mich selber länger kontrollieren müssen innerhalb meines Verhaltens.

    Ich finde es auch nicht schlimm zu bemerkten wenn jemand etwas falsches in mich hinein interpretiert, das ist dann eben eine Meinung - die keine Tatsache sein muss. Ich habe mir immer dann Gedanken über mich gemacht, wenn mich etwas zu Reaktionen bewegt hat, egal ob Traurigkeit oder Wut. Denn wenn ich reagierte, dann gab es irgendwas das diese Reaktion bewirkt hat.

    Lieben Gruß von Dagmar

    die einmal gelernt hat, dass wahre "Freunde" die sind, die unanagenehmes sagen - denn die, die einem schönreden, machen es sich nur einfach.

    Ich mag auch keine Kritik, aber sie hat mir immer geholfen! Und sei es nur darin zu wissen, das betrifft mich nicht weil es so ist und dennoch ruhig schlafen zu können ;)

    Lieben Gruß von Dagmar

    Hey Matthias,
    ich denke, Helferich geht erst schlafen, wenn es so "richtig" kalt ist. Je länger er wach bleibt desto länger kann er futtern. Und wenn die Streunerkatzen nicht schneller sind (er also noch was vom Katzenfutter bekommt) zusammen mit seiner täglichen halben Banane und dem Igelfutter kann er sich gesund in den Schlaf fressen.

    Ich bin mir sicher, dass er seine notwendigen rund 500 gr besitzt und gut durch den Winter kommt. Es ist so drollig, wenn ich mal nachts aufwache 1.30 beim letzten Mal und ihn unten knabbern höre :)

    Schon von Metern Entfernung hört man, wenn er am fressen ist.

    Tja, lieber Matthias, ich arbeite an mir und an meinem Zeitmanagement :)

    Lieben Gruß von Daggi
    und Gut's Nächtle - bei mir nun auch früher als sonst, damit ich ausgeschlafen den nächsten Referenten (wohl ein etwas launischer Herr ;) erleben kann.

    Der erste Tag der Ausbildung war interessant, die Leute scheinen o.k. zu sein. In meiner Gruppe von vier Leuten ist ein Umschüler dabei, der intellektuell genau mein Fall ist und auch philosophisch so die eine oder andere Gemeinsamkeit hat. Lehrreich für mich in jedem Fall da ich da wieder einen sehr intelligenten Mitlerner habe.

    Anstrengend und problematisch weil ich hier noch Igel und Streunerkatzen versorgen muss, aber erst in der Dunkelheit in mein schiefes und unebenes Gelände komme. Also nicht einfach... aber ich muss eben an kluger Organisation arbeiten...

    Lieben Gruß von Dagmar

    Also Paddy's Vorschläge - außer dem Gespräch mit dem Chef könnte ich für mich nicht umsetzen.

    Wenn ich zu übertrieben bin merkt das mein Umfeld ebenso wenn ich plötzlich anfange zu stänkere, was nicht meinem Grundnaturell entspricht. Davon mal abgesehen, würde ich dem anderen durch mein Sticheln ja nur Aufmerksamkeit schenken und ihn quasi "zwingen" zurück zu kontern.... alleine schon wegen angekratztem Ego...

    Die Horrorvorstellung für mich am selben Arbeitsplatz....

    Toi toi toi wünscht Dagmar

    Hallo Ladies,
    ich denke hier muss man/frau ganz vorsichtig mit Wortspielen umgehen.

    "Nicht zu lieben" heißt keinesfalls dass derjenige dem das beteuert wird es nicht wert ist oder das der Süchtige das nicht will. Er kann doch nicht!!!

    Diese Menschen sprechen vom Wort Liebe weil es in jeder Fernsehshow und jedem Spielfilm vorkommt. Also muss das Wort zu jedermans Repertoire gehören.

    Allerdings stumpfen Süchte dermaßen ab dass diese Menschen sich oftmals selber nicht mehr spüren konnten. Wie oft nahmen sie Alk oder Drogen um sich eben nicht spüren zu müssen.

    Es gibt nichts schweres als sich selber und seine Gefühle selbst aushalten zu müssenl. Vielleicht gerade so wie Ihr gerade sagt "es fällt schwer zu glauben, dass nie Liebe da war".

    Lieben Gruß von Dagmar