Beiträge von dagmar007

    Mir fiel gestern auf, dass ich mich überpropotional geärgert habe und versuche nun eine Rückbesinnung zu erzielen. Vielleicht könnt Ihr mir helfen ob das im Bezug zu Co steht oder nicht. Ich denke ja, möchte da aber nicht zu schnell alles in einen Topf werfen.

    Ex-Nachbarin aus dem alten Wohnort hat einen hyperaktiven Jungen, mit dem sie laut eigenen Aussagen schwer klar kommt und den sie gerne mal eine gewisse Zeit aus der Schußbahn hat. Einen Partner, dem sie sich gnadenlos unterordnet und dadurch während meinem Umzug auch keine Hilfe sein durfte.

    Nun kommt sie regelmässig da ihr Mann wieder nach langer Krankheit arbeitet. Vor kurzem hatte sie diesen hyperaktiven Sohn dabei der mich fragte ob er Silvester bei mir verbringen dürfe. Nein, sorry, das ist ein Tag für mich. Ich weiß noch nicht ob ich da zuhause bin, vielleicht aber gerne allein, ganz sicher aber in einer Begleitung die mich entspannt und nicht überfordert. Kommentar der Mutter "ich will ihn Dir ja nicht aufdrängen, aber Gesellschaft täte Dir gut".... Nun ja, ich habe gerade zuviel Gesellschaft, aber das ist ein anderes Thema.

    Nun gut, Wochenende für Wochenende ruft er an wann er kommen darf. Seine Mutter servierte mir am Montag, sie bringe ihn am Freitag morgens um 5.30 Uhr wenn sie Zeitung austrage. Nun gut, ich wurde nicht gefragt, hätte nein sagen können und es war o.k.

    Am Mittwoch stellt Mama fest, dass ein kommen von Kevin davon abhängt ob er sich gut benimmt. Hä????

    Am Freitag abend steht Kevin vor der Türe - Mama im Auto. Während er sagt "Morgen wird es nichts weil wir keine Zeitung austragen" sagt Mama "nein, ich würde ihn ab 10.00 Uhr bringen"

    Da hatte ich nun aber die Faxen so was von dicke und habe zwar sachlich geantwortet und reagiert dass ich es nun gar nicht möchte, weil mir das zuviel hickihacki ist und bereits ein Termin vor zwei Wochen geplatzt ist ohne dass mir abgesagt wurde, ich mich aber kochenderweise darauf eingestellt hatte.

    So.... nun fragte ich mich, warum ich so genervt bin... so genervt, dass ich es sogar hier schreibe.... so genervt, dass ich daran herummache.

    Liegt es daran, weil die Gegenseite nicht mit meiner Entscheidung einverstanden war dann alles abzusagen?
    Liegt es daran, dass ich das Gefühl habe als Druckmittel für den kleinen verwendet zu werden bzw. als Abschiebeort?
    Liegt es daran, dass ich mich behandelt fühle wie zu Zeiten mit meinem Ex-Partner, wo einfach über meinen Kopf hinweg entschieden wurde. Ich das meinem Ex-Partner, aber wohl auch der Nachbarin erlaubte?
    Oder habe ich deshalb so verstärkt reagiert, weil mir gerade die Bude von Besuch überlaufen wird und ich nicht mehr wertneutral urteilen kann und keine Zeit für mich selber finde?

    Vom Gefühl her - von dem ich aber eben nicht weiß ob es objektiv ist - fühle ich mich ausgenützt, benützt und über meinen Kopf hin eingeteilt. Behandelt wie vom ehemaligen Suchtpartner: Termine machen, einhalten oder platzen lassen wie es beliebt und selber keine Neutralität über den Vorgang zu besitzen.

    Wie seht Ihr das?

    Lieben Gruß von Dagmar

    Genau diese Belohnungen, Lilly, die sind es. Genau diese Zufriedenheit mit sich selber, genau dieses Gefühl ich freue mich für mich und benötige diese Zuwendung nicht vom anderen.

    Auch für mich ein Umlernprozeß. Habe ich mal wieder ein tolles Brotrezept ausprobiert, so wollte ich die Bestätigung "gut" vom anderen. Welch ein Quatsch, ich habe selber Geschmacksnerven, oder?

    Ein schöner Blumenstrauße lacht mich an, ich kann ihn mir nicht leisten, dumm gelaufen, aber dafür gönne ich mir nächste Woche einen!

    Ob mir meine neue Jacke steht sagt mir mein Spiegel, wobei meine Mutter und meine Freundin das Urteil des Spiegels bestätigten.

    Meine neue Couch, in die ich mich verliebt hatte, die muss mir gefallen, aber auch mein Freundeskreis stellte fest wie toll sie aussieht.

    Sprich es beginnt in mir....

    Wobei liebe Fish, mir ist gestern was passiert, das hat auch was mit dem von Dir angesprochenen Selbstbewußtsein zu tun, schreibe ich aber mal in meinem Thread,

    lieben Gruß von Dagmar

    die nun den Weihnachtsschmuck suchen geht, besser gesagt Adventskränze :)

    Liebe Crevette,
    ich würde Dich gerne gerade schütteln ;) zwar liebevoll aber ganz, ganz heftig!!!

    DU WILLST ihn nicht loslassen, DU willst ihn noch zu einem lebendigen Teil Deines JETZT-LEBENS machen, aber er will das doch gerade jetzt nicht!!!!

    Mensch Mädel ;) Du entschuldigst ;-))) Du hältst gerade Dein eigenes Unglück und Deinen Wunschgedanken in Händen und tobst in Dir wenn Du diesen schweren Betonklotz entsorgen sollst. Du hast Dich selber mit einer Kannonenkugel am Bein gefesstelt und willst die ums "verrecken" behalten.

    Weißt Du Crevette, wenn ich Dich lese und versuche zu antworten. Da habe ich immer die Situation vor mir, dass Du auf einer Brücke stehst unter runterspringen möchtest (einfach weil Du Dich immer gedanklich um Deinen Mann drehst) Ich mag so was nicht miterleben, genau so komme ich mir aber vor.... Dennoch ist es wichtig, dass Du Dich austobst und schreibst.

    Aber Crevette, Du konntest ihn nicht halten mit Deinem sicheren Hafenankerplatz. Wenn Du wirklich sagst, Du willst ihn partout zurück, dann dürfte das Dir nur gelingen, wenn Du eine neue, für ihn unbekannte, Crevette bist. Wenn er Dich neu kennenlernen muss und dadurch ein neuer Reiz in sein Leben kommt.

    Aber ganz sicher nicht bei einem Dauer-Ankerplatz, der bereits seit zig Jahren sein eigen ist....

    Mädchen! Wenn Du ihn wirklich zurück willst (auch wenn ich das nur bedingt verstehen kann) dann kämpfe wirklich, aber bleib nicht im alten Fahrwasser! Dann kämpfe indem Du seine Fesseln abstreifst ....

    Ach Mensch Crevette!!!!!

    Lieben Gruß von Dagmar

    Unser Fishlein lernt wieder schwimmen ;)
    ein mutiger Sprung in den Teich und das wird :)

    Ich selber kam in den Genuß einer Shiatsubehandlung, die mir gut tat.

    Was mir geholfen hat war das rausgehen und das Wissen jeder Mensch, den Du kennenlernst (und sei es nur der Optiker) ist ein neuer Memsch in Deinem neuen Leben.

    Ingrid kann ich hier recht geben:
    In der Anfangsphase war ich schwach, entkräftet und ängstlich. Da ich nicht mehr die Kraft hatte das zu vertuschen bin ich so aufgetreten wie ich bin. Beim Optiker sagte ich "Ich habe einen Geldbeutel aus Zwiebelleder, bei dessen Anblick man weinen muss, aber ich brauche für meine schlechten Augen einen verträglichen Preis, der in den Zwiebelledergeldbeutel passt.
    Lachen - na, da habe ich Ihnen doch ein Angebot: Zwei Gläser zum Preis von einem vom Marktführer. Bingo - gleitsichtbrille und endlich hatte ich wieder den Durchblick.

    Ich war am Ende, mein Leben war keinen Pfifferling mehr wert und meine Existenz schien beeendet zu sein. Jeden Tag habe ich jeden freundlichen Menschen aufgenommen und mich an ihm erfreut. Genau diese Dinge haben zurück reflektiert und mir mein Selbstbewußtsein zurück gegeben.

    Genau dieses darüber reden - dieses sich darüber Gedanken zu machen ist wichtig. Gut, dass Du das Thema angeschnitten hast. Gut, dass Du für Dich spürst dass etwas anders ist als Du es gerne hättest.

    Schau Fish, ich bin arbeitslos und für mich besteht die Gefahr das Häuschen zu verlieren und in Hartz 4 zu rutschen. Also mein Selbstbewußtsein müsste am Boden sein (wäre es früher immer gewesen) aber ich beginne mich frei zu schwimmen und ich will nicht in Hartz 4 landen und werde alles dagegen tun - auch mit 48 und auch während der Rezession!

    Was mir geholfen hat Fish, die Dinge, von denen ich der Meinung war, das kann nur der Partner, zu bewältigen. Ich kümmere mich nun selber um mein Holz und meine Holzofen, früher war es nie warm im Haus zu viele qm auf zu kleinen Ofen. Hier habe ich es selber zu verantworten. Es ist warm, ich sorge für mich und bin stolz auf mich.
    Das erzähle ich stolz dem Schornsteinfeger (als Beispiel) der wiederrum antwortet mit "Klasse, wie Sie als Frau damit umgehen". Und mein Selbstwert sagt "hey, Du schaffst es".

    Meine Toilette war verstopf. Übel, übel, übel. Ich habe das Ding ausgeschöpf, alles rausgezogen, mir die Hände absolut verätzt, aber es geschafft! Ich war so stolz! Die Hände taten weh aber das Selbstbewußtsein stieg.

    Ich für mich muss sagen, viele kleine Dinge an denen ich wachsen musste brachten mich wieder mir selber näher.

    Und Du schaffst das erst recht!!!!

    p.s.s Klamotten und Friseuer sind wichtig, gebe ich Karotte ganz recht!!!! Veränderungen auch nach außen tragen, sich selber neu kennenlernen.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Guten Morgen liebe Olive,
    Du wirst nicht einsam sein, höchstens Dich das eine oder Mal so fühlen, weil einen die Trauer und Erinnerung überrennt - habe mal keine Angst vor einer Trennung. Du bist schon so weit gekommen, da bin ich persönlich mir sicher, das Leben ohne ihn wird nach einer Umstellungszeit für Dich DEIN Leben werden mit mehr Zufriedenheit als mit ihm. So schätze ich nun nämlich Dich und Deine Situation ein, kann aber auch falsch liegen.

    Sehr gute Handlungsweise: Rechtsanwalt! Klasse, das logische Denken arbeitet, Du lässt Dich nicht unterkriegen und bist entscheidungsfähig! Super - so hat ein Start auch gute Chancen.

    Mensch Olive, das wäre der Hammer. Wir Naivchen glauben gleich die Geschichte und einige Ladies hier um uns herum riechen sofort Lunte. Mensch, ich will ihm nicht Unrecht tun, wenn das aber der Fall ist, dann muss ich was an meiner Psyche gegen meine Leichtgläubigkeit tun. Denn mit keiner Faser hätte ich das für möglich gehalten, was nun zumindest eine 50% Möglichkeit hat.

    Na super, würde wohl schon alles passen: Konzentrationsfähigkeit sinkt, Zuverlässigkeit in Terminen sicher nicht gerade bombig...

    Lass Dir bitte nicht den Mut nehmen, ganz so einfach wird es nicht sein, Dich zu Unterhalt zu verdonnern, da der gnädige Herr sicher auch selber etwas erwirtschaftet hat bzw. etwas veräußern möchte. Lass Dich nicht von einer Angst überrollen (ich tat das!) die eventuell keine Grundlagen haben. Ich als Co hatte sehr viel Angst (Auto kaputt, Tier beerdigen ect.) was mich in meiner Co-Abhängigkeit hielt. Diese Ängste bekamen so viel Platz in mir und die Realität so wenig, dadurch nahm ich mir den Mut zu gehen und mein Leben in meine Hände zu nehmen.

    Bisher ist alles ganz anders gekommen!!!! Nichts wovor ich Angst hatte war wirklich angsteinflössend, es gab immer Lösungen und von Anfang an mein (lebenswertes) Leben.

    Lieben Gruß und viel Kraft wünscht Dagmar

    Weißt Du, liebe Laurina,
    ich habe das Gefühl, dass dieser Schmerz langsam schwindet. Fast ebenso, wie sich das Leben nun in selbständiger Form auch wieder auf stabilere Beine stellt.

    Es ist für mich ein bischen schwer zu erklären. Ich habe mich getrennt, Kontaktabbruch. Ich lebe anders, an anderem Ort, lerne neue Menschen kennen (auch nur ganz oberflächlich) stelle mich auch den Problemen, wo der Expartner früher behilflich war. Bei jedem Thema, welches ich selber in Angriff nehmen kann werde ich selber etwas stärker und wird der Schmerz geringer. Alles, was mich stärkt, macht auch den Schmerz etwas kleiner. Übertrieben gesagt, je größer das Vertrauen in mich und in eigene Handlungen wird (vielleicht auch eine gewisse Gelassenheit einkehrt), desto weniger Schmerz.

    Dadurch weniger Wut, weniger Enttäuschung und weniger Verlustschmerz. So ein bischen komisch zu beschreiben. Gerade so, als würde alles was die Trauer ausmacht nicht nur die Trauer um einen Menschen sein, sondern auch verbunden mit Ängsten vor dem eigenen Leben, mit der Trauer selber etwas nicht bewältigen zu können.

    Diese Verletzungen verspüre ich auch, liebe Laurina. Aber sie werden gerade anders. Ich spüre einfach dass das alles wie bei einem Kreisel gelaufen war - immer der selbe Kreislauf und irgendwann verliert der Kreisel (in dem Fall ich) die Kraft.

    Ich habe mich nun für einen Solarkreisel entschieden ;) der von der Sonne betankt wird und nicht von einem manuellen Energieschub. Die Sonne kommt immer wieder - mal stärker, mal schwächer, aber sie kommt Tag für Tag, die manuelle Energie wäre abhängig vom Drückenden am Kreisel ;)

    Viel Kraft wünscht Dir Dagmar

    Würdest Du Dir aber nicht eine bessere Chance zum Leben geben, liebe Crevette, wenn Du es einfach mal als vorüber einstufst.

    Sollte sich etwas markantes ändern, so könntest Du es ja neu betrachten, oder? Aber einfach sagen aus jetziger Sicht - aus heutigem Stand - ist es vorbei.

    Menschen und Einstellungen können sich ändern. Wer weiß, wenn er sich irgendwann mal ändert, wie sehr Du Dich vielleicht geändert haben könntest. Aber das dürfte erst gehen´(schätze ich) wenn Du Dich frei machst von Erinnerungen der Vergangenheit und auch den Schmerzen.

    Die Folge wäre nämlich dann im hier und jetzt und heute zu leben, wo er (meiner Meinung nach) einfach nicht mehr zu Deinem Leben gehört. Ich will Dir nicht weh tun, aber jeder von Euch lebt sein Leben, und vielleicht gibst Du Dir gar nicht die Chance loszulassen, weil weh tuende Erinnerungen ihn und die Zuneigung lebendig halten....

    Ach Crevette, auch wenn ich Dich verstehe, so finde ich dass Du Dich weit unter Wert verkaufst wenn Du ihm weiterhin die "Vorverkaufs-Option" einräumst ;)

    Hast Du nicht nötig meine Liebe!!!!

    Davon mal abgesehen bist Du so eine viel zu leichte Beute ;) Naa, macht das Loslassen nicht einfacher??? Wenn er mal wieder etwas von Dir möchte, dann soll er doch bitte kämpfen - an allen Fronten und nicht einfach in den altbekannten Hafen zurückfahren dürfen, wo er seinen Anlegeplatz hat, oder?

    Lieben Gruß von Dagmar

    Ach Smile,
    was sind denn drei Wochen? Ach je, gib Dir doch Zeit und die Zeit der Trauer, des verarbeitens und des Bewußtseins. Jetzt kommt doch alles erst mal richtig an die Oberfläche. In dieser Zeit, in der Du gerade steckst, bin ich jeden Morgen aufgewacht und dachte ich bin in einem schlechten Film. Ich dachte das kann alles doch nicht wahr gewesen sein.

    Was ich erlebt habe kann nicht sein, dass ich umgezogen bin kann nicht sein. Es hat einige Wochen gedauert bis ich wieder in und neben mir aufgewacht bin. Es war schlimm für mich, weil ich nahe an dem Gefühl war mich für verrückt zu erklären.

    Der wichtigste Schritt ist erfolgt und die anderen kommen auch noch ... nur Mut :)

    Lieben Gruß von Dagmar

    Lieber Jörg,
    sei mir nicht böse, aber ich kann Dir nur sagen, schütze Dich so gut wie es geht!!!!

    Ich selber hatte auch eine solche Fernbeziehung, die ganz böse endete. Ich habe über diese Wochenendbeziehung/Fernbeziehung niemals die Partnerschaft neutral sehen können. Sehnsucht von Montag bis Donnerstag, überschäumende Freude am Freitag.

    Naiv wie ich war übersah ich kleine Probleme, wie solche von denen Du sprichst und zog zu ihm. Ab da wurden die Probleme immer größer, aber ich hatte bereits meine Familie und angestammte Freunde verlassen.

    Ein Ausstieg schien immer schwerer, zumal ich in der neuen Region nicht heimisch wurde, in der alten aber nicht mehr zu hause war.

    In meinem Fall schien sich nachträglich heraus zu kristallisieren, dass genau meine Akzeptanz vom Alkohol ein wichtiger Punkt für das Zustandekommen der Beziehung war. Eltern wollten oder konnten den tatsächlichen Konsum keinesfalls abschätzen sondern nur die "gesehenen" Mengen. Ich habe darauf verzichtet mich näher mit seiner Familie ect. darüber zu unterhalten, es stünde Wort gegen Wort. Und wem würde es helfen diese Geschichte auszubreiten? Dir nicht schätze ich, Deiner Partnerin auch nicht.

    Ach Jörg, alle Deine Fragen haben sich wohl viele von uns gestellt und lange gekämpft bis sie ihren Weg fanden (wie auch immer dieser war) "tue ich dem anderne Unrecht" "Schätze ich sie falsch ein". Eines hätte ich viel früher machen müssen, mich zu fragen ob es gut ist, was ich in dieser Beziehung erfahre oder nicht.... ob ich mich wohl, sicher und geborgen fühle ....

    Wie fühlst Du Dich?

    Lieben Gruß von Dagmar

    Au weih Olive,
    Elfriede Lustig hat Recht mit Ihrer Frage und Laurina bringt mich darauf, dass mein Ex (damals volltrunken) wollte dass ich sein Testament für ihn schreibe, zu meinen Gunsten ;)

    Muss hier nicht sein, wobei ich anfänglich auch gleich für bare Münze genommen habe was Du geschrieben hast, aber die Einwendungen sind nicht von der Hand zu weisen. Zumal ich auch schon solche Aktionen wie das Drohen mit Krankheiten erlebt habe. Mensch, bin ich naiv .... oder wie krank bin ich geworden, dass ich den Worten von Menschen nicht (nicht von Dir, sondern dem Dir übermittelten) nicht mehr glauben kann weil es von einer kranken, süchtigen, Seele kommt.

    Ach Mensch.... da sehe ich aber wie naiv ich bin, hätte man mir so eine Story erzählt hätte ich sie wohl sofort gefressen.

    Liebe Laurina, Du fragst ob die Verletzungen den Betreffenden bewußt sind, da kann Dir bestimmt jemand von unseren "Trockenen Ratgebern" helfen.

    Aber auch ich habe mir viele Gedanken zu dem Thema gemacht mit dem Grundtenor, eigentlich dürfte ja fast jedes gesprochene Wort Lüge gewesen sein, viele Taten einfach nur Schmerz.

    Nun, wenn ich aber versuche zu überlegen, dann wird es vielleicht so sein, dass das Ego eines Kranken anders funktioniert als wäre er gesund und objektiv. Vielleicht ist das verletzen zum einen der Beweis von (All-)Macht und zum anderen eine Art der Selbstberuhigung, dass auch wenn die "eine" nicht mitspielt es wenigstens eine andere (auch wenn gegen Geld) tut. Ich weiß es nicht. Aber ich komme mittlerweile leider auf das Level, das alles was in Sachen Gefühle gesprochen wurde nur leere Worte waren. Wie sollten die Taten anders sein? Wie sollten sie Gefühle empfinden wie Schmerz, wenn sie selber diesen bei sich durch Suchtmittel gelernt haben zu bekämpfen, ihn also nicht pur aushalten müssen.

    Nur ... warum lassen wir so etwas mit uns machen? Warum war ich nicht gesund genug rechtzeitig zu gehen? Warum habe ich überhaupt gewarnt und gesagt "diese Alkoholexzesse sehe ich mir nicht mehr mit an". Wäre ich doch gegangen ohne Worte, dann hätte ich diese Austauschaktion nicht verschmerzen müssen.

    Damals tat sie sehr, sehr weh. Jetzt kann ich wohl froh darüber sein, denn dadurch wird der Fokus von mir weggenommen und ich rücke (hoffentlich) in den Hintergrund.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Oooh, liebe Pitti,
    ich kann Dir fast "versichern", dass es die nächsten 20 - 30 Jahre nicht weiter geht, zumindest nicht auf dem Level. Ich befürchte nämlich mal (lasse mich da aber gerne korrigieren falls ich falsch liege) dass all die vielen Jahre Missbrauch sich langsam in Körper und Gehirnstübel festsetzen und Konsequenzen an den Tag bringen.

    Zumindest kann ich Dir sagen, dass mein Expartner rund 25 Jahre unauffälliger Problem-/Spiegeltrinker war und dann recht schnell (nach drei Todesfällen) so ausgerastet ist, dass ich dachte Trauma+Psychose+Wahnsinn kommen jetzt zusammen.

    Nun, wie schon geschrieben "er kann sich nur selber zur Einsicht bringen". Nun, und Du sprichst davon zu feige sein sich zu trennen. Hm, dachte ich auch, bis dann plötzlich mein Leben in Gefahr geriet weil er eben austickte .... Ich sehe diese Gefahr nun aber bei jedem stark Suchtkranken. Somit evtl. auch bei Deinem Mann.......

    Sich vom Partner zu trennen - zumindest räumlich (im Notfall im eigenen Haus/Wohnung) muss nicht zwangsläufig heißen auch eine Zusammenarbeit aufzukündigen. Aber ich denke, Du bist noch in dem Wunschgedanken (in dem auch ich lange schwelgte) "das kann doch nicht sein, das ist nur ein böser Alptraum, aus dem ich aufwachen muss...."

    Allerdings war mein Erwachen noch böser als der schlimmste Alptraum.....

    Viel Kraft wünscht Dir Dagmar

    Na ja, deuten will ich da gar nicht. Mir wirft sich da lediglich ein Gedanke auf, ob Du überhaupt schon frei genug wärst oder bist für einen neuen Kontakt, der auf Ehrlichkeit und Offenheit beruhen dürfte/könnte/sollte.

    Ich würde mal vermuten, wenn Dein Ex noch in Deinen Träumen vorkommt, dann ist er im Köpfchen oder Herzchen noch existenz, oder? Hm, Du schreibst Du hast fest die Hand von P. gehalten.... Du wärst aber auch selber stark genug die Situation durchzustehen! Du brauchst niemanden, der Dich schützt, ich bin mir sicher, wenn Du willst, kannst auch Du das !

    Lieben Gruß von Dagmar

    Hallo, liebe Olive,
    für mich ein bischen schwer zu antworten. Ich denke mal, es ist ganz, ganz, ganz wichtig, dass Du nach Dir siehst und wie Du mit Dir und Deinem Leben zu Recht kommt. Nach/durch und mit dieser Erkrankung Deines Mannes erst recht. Es soll nicht makaber klingen, aber mit dem Alk wäre eventuell ein Tod ebenso möglich wie mit einem Tumor und Dein Leben müsste weitergehen.

    Weißt Du Olive, Dein Mann hatte lange Zeit die Chance etwas zu ändern - hat sie immer noch!!! - er hat immer noch die Chance nach sich zu sehen und seine Gesundheit in allen Facetten als oberstes Gebot zu nehmen.

    Das was gelaufen ist, Puff, Freundinnen ect. empfinde ich als zu hart für eine Frau, die das hinnehmen musste, als dass alles vergessen werden könnte nur weil "er jetzt plötzlich krank ist", war er ja schon zuvor, nur eine Krankheit, die er nicht sehen konnte oder wollte.

    Und noch immer will er Dich als Schuldige abstempeln. Diskussionen werden zwar nichts bringen in Sachen seiner Einsicht, könnten aber Dir gut tun, weil Du die Wut nicht in Dich reinfressen musst.

    Schön, dass Du nicht mehr anständig bist und aus Deinem Herzen keine Mördergrube machst. Magengeschwüre brauchst Du meines Erachtens keine weil Du an Deiner Wut erstickst. Ich denke, ohne nun Richter spielen zu wollen, das Leben hat seinen Weg gewählt bzw. Euren vorbestimmt, Du hast die Chance zu Deinem Leben, was Dein Mann aus seinem macht oder machen will liegt in seinem Ermessen.

    Viel Glück in dieser bestimmt heftigen Zeit wünscht Dir Dagmar

    folgende Zeilen brachten mich auf das, was mir schon lange Gedanken machte:

    ......wenn man mit einem nassen Alkoholiker zusammenlebt der Trocken werden will.
    Ist der Co auch schon vorher Alk-frei und verzichtet auf dergleichen, hat einen alkfreien Freundeskreis, dann ists ja kein Problem. So weiterzuleben ohne sich für den Trockenen Partner verbiegen zu müssen....

    Kann es sein, dass sich nahezu "fast automatisch" die entsprechenden Menschen treffen, ergänzen um dann eventuelle Freundschaften zu bilden? Alle!!!! meine Bekannten, auch schon in den Jahren zuvor (während meiner Suchtbeziehung) tranken keinen Alkohol oder zumindest verschwindend gering. Mit dem Kumpelkreis meines Ex, der komplett trank (mal mehr, mal weniger) konnte ich nichts anfangen.

    Da treffen wir uns wieder bei den Aussagen vieler "Trockenen" die sagen es ist kein Problem Nichttrinker kennenzulernen und sie sortieren aus. Das habe nämlich auch ich im Freundeskreis getan, nur in der Partnerschaft war ich zu doooooooooooooooooffffffffffffffffffff........

    Lieben Gruß von Dagmar

    Hallo ;) wir sprechen gerade wieder vom schönen Wort "Liebe". Und ich für meinen Teil werde mich da wohl zukünftig auf Zehenspitzen stellen müssen um mich irgendwann mal zu fragen "Liebe" oder "Sucht"???

    Mir fiel nämlich innerhalb dieses Threads folgendes auf:
    Alle(!) meine Freunde/Bekannte haben es nicht mit dem Alkohol. Komischerweise aber hatten alle Partner eine Vorliebe... Hmmm,,,, tja,,, wer da wohl böses denkt ;)

    Habe ich doch meine Freunde sorgfälltiger ausgesucht als die Partner - oder gehässig gesagt: mir unabhängige Freunde und abhängige Partner rausgesucht?! Tja, dann aber wäre die Frage "wo die Liebe hinfällt" hinfällig sondern eher die Frage "wo finde ich das passende Suchtmittel"???

    Und wie ich Lilly's Worte mit dem Rotwein nachvollziehen kann - obwohl ich kein Alkoholiker bin oder war. Ich selber mag das Zeug nicht, ich kenne die Auswirkungen und schon Geruchsfetzen genügen, dass ein negatives Gefühl - einfach übel riechend - in mir erwächst. Einfach, weil man als Nichttrinker - wie auch als Nichtraucher - ganz anders zum Suchtmittel des anderen steht.

    Ein Ex-Freund von mir bekam immer die Krise wenn ich feststellte: 1 Bier 1 Limo zum Freitag und dem Wochenende ;) Nicht viel, weiß Gott nicht, denn der Junge hatte ausnahmsweise - zumindest damals keine Tendenz - aber trotz der Limo nach dem Bier war für mich der Biergeruch wahrnehmbar. Vielleicht mag ich auch gerade den Geruch nicht und habe deshalb nie getrunken - eines schließt das andere nicht aus.

    Aber vermutlich wird ein trockener Alkoholiker ähnlich auf den Gerucht reagieren wie ich.

    Ich glaube so und so, jeder Süchtige muss ganz bewußt mit seinem Leben umgehen. Nicht nur der Alkoholiker mit Lebensmitteln (gerade wenn er trocken ist) sondern auch ich als Co was Ersatzsüchte betrifft. Denn der Hang zur Sucht ist ja wohl nun mal da..... Und nahezu alles kann zum Suchtmittel umorganisiert werden....

    Lieben Gruß von Dagmar

    Ach, liebe Olive,
    "beneide" ich Dich doch fast ein wenig um die viel gute positive Energie deines Umfeldes ...

    Gebe Dir ein bischen Zeit, dann stellt sich das auch bei Dir ein, da bin ich mir ganz sicher. Die Grundvoraussetzung für diese Freundschaften war wohl schon viel, viel früher gelegt. Intensiviert haben sie sich als ich sagte wie es bei und mich herum aussieht, als ich um Hilfe bat und sie bekam.

    Egal, ob extrovertiert oder introvertiert - ich bin für die Aussenwelt extravertiert und meiner Meinung nach aber sehr introvertriert ;) man/frau öffnet sich automatisch wenn Belastung von einem abfällt. Ich habe bei mir gespürt als ich der belastenden Situation durch Umzug entgangen war dass ich ganz anders auf meine Mitmenschen zuging. Ohne Planung, ohne Berechnung - aber auch ohne der Gefahr mir sieht jeder an der Nasenspitze an was in Heim und Hof für ein Bär tanzt ;)

    Ich denke auch, ich kriege den Spagat hin, und ganz, ganz sicher mit Offenheit. Alles andere liegt mir nicht - da bin ich zu doof - Ausflüchte ect. könnte und wollte ich mir nicht merken!

    Morgen bekomme ich Besuch von einem hyperaktiven Teeny, der auch gleich über Nacht bleiben wollte. Hilfe!!! Ich habe ihm klar und deutlich gesagt, dass mir das zu anstrengend ist.

    Es ist ein hyperaktives Kind, welches aber nicht lange Interesse an einer Sache hat. D. h. also ich muss mir quasi ein Programm ausdenken mit vielen abwechslungsreichen Punkten, muss dabei sein und versuchen, dass bei ihm keine Langeweile auftritt und ich mich dennoch freuen kann, dass so manches erledigt werden kann.

    Der Tag wird anstrengend werden, aber ich denke, wir werden beide unseren Nutzen daraus haben (und die Mutter, die sich mal erholen kann ;)

    Holz holen - Asche leeren - Trinkwasser holen fürs Spülwasser - Gießkannen für die Außenpflanzen befüllen - Blecheimer für Asche mit Farbe besprayen - Weihnachtsdeko rausholen - Weihnachtsmann mit Lichterschlauch ans Fenster - evtl. den Gewölbekeller von Umzugslasten etwas befreien - Blumen abschneiden und und und.

    Dinge, die ich auch alleine machen würden und die in mir kein Gefühl der Einsamkeit hervorrufen würden. Komischerweise! Diese Dinge mache ich gerne und somit habe ich damit kein Problem. Gibt es aber Probleme mit dem Auto (was für mich ein Problem darstellen kann) so könnte das Gefühl der Einsamkeit hochkommen. In diesem Sinne bedeutet bei mir vermutlich Einsamkeit im Klartext "Angst vor nicht zu bewältigenden Problemen".

    Lieben Gruß von Dagmar

    Heisses Thema, Ihr Lieben,
    das ist jetzt vermutlich der Punkt, wo Jenny's Gedanken zum Tragen kommen:

    Kann ich mir eine Partnerschaft mit einem noch trinkenden Alkoholiker vorstellen, falls er den Weg von Therapie, Entzug und Abstinenz geht? Dann denke ich ganz sicher Mann/Frau sollte sich dann komplett vom Alkohol verabschieden. Auch ist Lilly's Argument "die trinkt ja selber" absolut hieb- und stichfest.

    Ist es aber unmöglich daran zu denken mit einem (ehemaligen) Alkoholiker wieder zusammen zu kommen, ich denke, dann sollte der/die Betreffende das tun, worauf sie Lust hat - ohne Rücksicht darauf, was der Ex-Partner empfinden mag. Das allerdings bedarf genau der Stärke die oben genannten Punkt später nicht in Frage stellen zu müssen.

    Auch finde ich Spedis Ansatzpunkt verflixt gut, wenn auch erst nach dem zweiten Überlegen ;) Warum gibt man sich bewußt in die Nähe seines Suchtmittels???

    Warum trinkt man/frau überhaupt Alkohol? Ich sehe diese Frage nicht als Angriff, denn mir persönlich ist egal, wenn mein Umfeld als Genuß in Maßen konsumiert - ich selber mache es nicht, mir schmeckt es nicht und ich habe nie den Geschmack daran gefunden, als der Führerschein erlangt war war das Thema Alk so und so tabu, ich wurde also niemals in die Versuchung geführt Genuß am Trinken zu empfinden.

    Aber hinter dieser "einfachen" Frage versteckt sich tatsächlich ganz viel mehr: die Sucht des Co-Abhängigen, sein Suchtmittel und die doch wieder auf das Suchtmittel bezogene Frage. Mensch Leute, ist das schwer....

    Lieben Gruß von Dagmar

    Hallo Ihr Lieben,
    eine Frage, lieber Erdling, die ich mir auch gestellt habe. Zumal es bei mir nicht ganz einfach sein wird erlebtes zu vergessen bzw. mit meiner Sucht umzugehen, der Co-Abhängigkeit.

    Vereinfacht gesagt wäre es mir, aus momentaner Sicht, ein vielfaches lieber mit einem "trockenen Süchtigen" zu tun zu haben als mit Otto-Normalverbraucher, der ab- und zu sein Feierabendbier hat und eventuell schon seinen Spiegel benötigt, was ich nicht wissen kann.

    Ich wäre noch nicht so weit eine Beziehung einzugehen, somit würde das für mich derzeit noch keine tiefere Bedeutung spielen, aber es ist ein Thema, welches mich in jedem Fall begleitet.

    Ich habe mit einer ehemaligen Junkilady zusammengearbeitet, die entzogen und therapiert war - von sich aus! Hier war es möglich offen zu reden, Ängste zu definieren und miteinander gut, offen, ehrlich und mit Respekt umzugehen. Hier trafen nämlich zwei Seelen aufeinander, welche beide die Sucht kannten. Keiner war besser oder schlechter als der andere und die Basis war Ehrlichkeit.

    Ich für mich muss (derzeit) sagen, mir wäre der Umgang mit einem trockenen Alkoholiker lieber und mit mehr grundsätzlichem Vertrauen belegt (wenn er kommunikationsfähig ist) als mit einem Genußtrinker.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Ja, liebe Aura,
    das was Du von der Dame schreibst ist grausam. Sie öffnet damit dem Partner Tür und Tor - sie bittet ihre Sucht in ihre Seele und stärkt die seine.

    Es ist vielleicht nicht einfach, mit sich selber glücklich und zufrieden zu sein. Vielleicht muss man es erst lernen, dass "Einsamkeit" oftmals weniger beängstigend ist als "Zweisamkeit in der Einsamkeit". Nur diese Aussage der Lady ist so deutlich, dass wohl derzeit keine Chance besteht dass sie aufwacht.

    Ich persönlich habe mit dieser Aussage "nie trennen" so und so ein bischen ein Problem. Irgendwann (auch wenn es bei mir sehr lange dauerte) müssen einem die Hintergründe klar werden, warum dieses "fallenlassen" der einzige Weg für den Süchtigen ist annähernd die Realität zu erkennen. Decke ich ihn durch bleiben oder unterstützen, dann nehme ich ihm die Chance, halte ihn in der Sucht und verhindere seine eventuelle Entwicklung - bin also nicht nur schuld dass es mir schlecht geht sondern auch noch an seiner massiven Verschlechterung weil ich es ja akzeptiere.

    Tja Aura, schön dass Du entdecken konntest, wie sehr Dich solche Aussagen schocken. Das zeigt nämlich, dass Du auf einem anderen Level stehst.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Hallo, liebe Paddy,
    da ich Alkohol nicht mag kann ich nicht aus Erfahrung sprechen, aber was meine Meinung betrifft und wie ich es handeln würde.

    Du sagst ja selber "ICH weiß, wann ich aufhöre. Mein Mann aber nicht". Deshalb bin ich persönlich der Meinung, Du kannst Dir guten Gewissens diesen Genuß leisten, da es Genuß und keine Abhängigkeit bei Dir ist.

    Wenn es bei ihm zum Saufgelage wird, dann liegt es in seiner Verantwortung. Ich denke nicht, dass Du jemals den Alkohol verteufelt hast sondern den Missbrauch von Alkohol.

    Wärst Du die einzige, die konsumieren würde, quasi in einer Runde in der mehrere das Problem haben, so fände ich es nicht gut, weil dann nur wegen Dir Alk aufgetragen werden würde. Da dem aber nicht so ist und Du nicht die einzige sein wirst, die etwas genießt sehe ich keinen Grund, dass Du sein Verhalten von ihm abhängig machst.

    Ein Diabetiker muss selber auf sein Insulin achten und wie es ihm bei Nichtbeachtung geht, erscheint mir bei einem Alkoholiker ähnlich zu sein. Sein Leben, sein Konsum, seine Konsequenz.

    Lieben Gruß und viel Spaß auf dem Fest.
    Dagmar