Das mit der Veranstaltung des Preisskats ist ein sehr gutes Beispiel. Vor allen Dingen zeigt es - in diesem Fall - dass es am Ende nur Gewinner gibt.
Ich selber sehe es mittlerweile so, dass jeder Verlierer ein Gewinner und jeder (geglaubte) Gewinner ein Verlierer sein kann. Verloren/Gewonnen im ersten Moment - auf lange Sicht eventuell sieht das anders aus. Weg aus dem Schwarz/Weiß-Denken sondern Dinge geschehen lassen, sich damit arangieren um dann in die gewünschte Zielrichtung zu arbeiten! Ohne brachiale Gewalt - ohne Druck - mit eigener Geschwindigkeit.
Für mich selber war der Grundsatz mit der Frage entscheidend: was will ich für mich und was bin ich nicht bereit zu leben?!
Dann kam die Suche nach einem neuen Domiziel - meinem neuen Heim, gestaltet nach meinen kleinen finanziellen Möglichkeiten und Wünschen.
Belohnen - backen - kochen - dekorieren - gestalten - Unkraut hacken - Holz holen - Asche entleeren (zwar kein Sport, aber körperliche Aktionen)
Helle Farben (auch wenn ich mich grau fühle, so stecken mich die Farben an) und meine Lieblingsdüfte, damit mein Kummer verduftet ![]()
Mich über jeden Menschen freuen, den ich neu kennenlerne. Meinen Optiker, den netten Schornsteinfeger von heute morgen oder den netten Nachbarn, der mir beim Schrank-Aufbau geholfen hat und dem ich jetzt zeige wie er seine Homepage selber basteln kann.
Bei mir persönlich war neben dem direkten persönlichen Kontaktabbruch ebenfalls wichtig das einzige gemeinsame Kontaktpersönchen zu meiden, da hier eine Triangelkommunikation aufgebaut wurde, die mir nicht gut tat.
Zeit Zeit Zeit denn nur sie heilt Wunden bzw. lässt langsam die Kräfte und Neutralität zurück kommen. Nein Ladies
das heisst keinesfalls abwarten und verharren, es bedeutet für mich sich selber die Zeit zu geben mit der geänderten Situation klar zu kommen und sich in ihr wohl zu fühlen.
In meinem persönlichen Fall war noch wichtig realistisch alle Hilfsmöglichkeiten überdenken.
Selbsthilfegruppe gibt es in der Nähe keine
aber Psychotherapeutin
Rechtsanwalt/Polizei sind zuweilen Gesprächspartner, die objektiv in Gewaltsituationen gute Ansprechpartner sind. Vertuschen ist ebenso wenig angesagt wie mein persönliches Gefühl "so etwas hat nicht zu sein, dass man/frau dem anderen die Polizei auf den Hals hetzt". Da, wo Grenzen verletzt oder strafbare Handlungen vorliegen ist es für das eigene Ego in meinem Fall wichtig gewesen diese Grenzen durch neutrale Institutionen vertreten zu wissen.
In diesem Sinne
Dagmar