Tja, so ist das, verflixt noch mal mit der Sucht 
***Warum..... ? *** weil Sucht ein großer Faktor ist, der das Leben massgeblich beeinflusst, er ist in diesem Sog, wie es aussieht.
Warum geht es nicht bei mir, das er sich ein Alk- und Drogen oder überhaupt Suchtfreies Leben aufbauen kann?
***wohl geht das auf Dauer weder bei Dir, bei mir noch bei jemandem anderen. Liebe kann nicht die Sucht ersetzen. Evtl. kurzfristig, weil wieder Hoffnung aufkeimt, weil es so aussieht, als habe sich die Welt geändert, vielleicht weil diese Welt nun nach Perspektiven aussieht. Was aber ist, wenn der erste Druck wieder kommt, der erste Stress oder die ersten Automatismen wieder laufen? Glaubst Du wirklich bei anderen Partnerinnen wird das anders für Deinen Lover?
***Wieso muss er um sein überleben kämpfen, so wie du es ausgedrückt hast und deshalb die Andere nehmen, um damit aufhören zu können. ***
Vielleicht ein neuer Versuch, vielleicht ein neuer Kick, ich war zu anstrengend weil ich klar sagte ich sehe mir nicht an was der Alk aus Dir macht. Die Aufzählung, nebst Potenzproblemen dürfte wohl noch den Rest ausgemacht haben, dass ich als Partnerin nicht mehr akzeptabel bin da mein Deckmäntelchen nicht mehr schließt.
***Oder ist es einfach nur mangelnde Liebe mir gegenüber? ****
Über Liebe, Zuneigung, Verantwortung würde ich innerhalb eines Suchtstadiums, aber auch eines trockenen Trinkers, der Probleme mit der Bewältigung hat, nicht sprechen. Ich denke, erstmal muss ein Süchtiger vorsichtig lernen sich zu fühlen, zu erfahren und überhaupt Gefühle zuordnen kennen. Das ging ja vermutlich über Jahre nur über und durch einen Wattebausch.
***Oder red ich mir da nur was ein und im Endeffekt, endet es bei ihr genauso und bei jeder anderen weil es einfach nur Eindeutig an ihm liegt.*** Na was meinst Du???
***Mir sind so die Emotionen übergekocht und ich wollte ihm meine Schmerzen zeigen und hab auf ihn eingeschlagen, geschlagen und geschrien und hab ihn aus der Tür gestumpt. Heute ist meine Hand und mein Arm blau, so sehr war das, gestern hab ich das gar nicht gemerkt. ***
Nun gut, sind Dir halt die Gäule durchgegangen! Menschlich! Schämen? Nein, das warst Du pur! So quasi: raus aus meinem Leben.
***das ich Angst habe, das das wirklich die Realität ist. Das ich nicht ganz dicht bin und er das Richtige tut. Das die Andere wirklich besser für ihn ist.
Das meine ganze Theorien, die Co-Abhängigkeit, die psychologische Suche nach Erklärungen auch nur einfach Manöver sind, um eine Erklärung zu finden um weiter zu hoffen das sich was ändert, aber es ja auch einfach die Tatsache sein könnte
das er mich nicht liebt und wir nicht zusammen passen. ***
Ich befürchte, Dein Lover wird im Moment nicht einmal sich selber Liebe geben können, wie soll er dann Dir das zukommen lassen? Wie willst Du Dich selber wertschätzen, wenn Du Deine Wertschätzung von ihm abhängig machst? Liebe Verflixt, hallo, mir geht es wie Dir - ich weiß wovon ich rede! Ich kenne den Schmerz des verlassen werdens. Aber ich war schon zuvor alleine, nur will ich das ungern wahrhaben, weil die körperliche Nähe / Anwesenheit noch da war. Wie oft habe ich gezittert, gebibbert und Angst gehabt was passiert? Wie bedroht war meine Existenz durch allerlei Dinge die er trieb?
Ich für mich denke, daß mein Ex-Partner krank ist, ich bin mir nicht sicher ob er morgen noch weiß was er heute tat: Ich selber werde mich auch aufgrund diverser Gegebenheiten später versuchen mit der Opferschutzstelle der Polizei in Verbindung zu setzen. Ich habe keine Lust zu verstecken was passiert bzw. passiert ist, ich will keine Anzeigen oder ähnliches, aber ich will für mich Informationen wie ich mich schützen kann, wie genaue Abläufe sind ect. ect.
Die andere, liebe Verflixt, ist halb so wichtig wie es uns jetzt durch die Trauer erscheint. In meinem Fall kann ich nur sagen: es haben sich zwei Menschen getroffen, die sich gegenseitig "verdient" haben. Sollen sie glücklich werden! Ich versuche es auf meine Art und Weise 
Lieben Gruß von Dagmar