Beiträge von Tina

    Hallo Maik,
    wenn ich mich recht erinnere, hast Du mal was von einer Tagesklinik geschrieben. Wäre das vielleicht ein Option ? Schau dort doch morgen mal vorbei und frag nach, ob Du wieder kommen kannst bzw. ob sie Dich auf die Warteliste setzen können. Mir kommt es ein wenig so vor, als ob Du viel zu viel alleine zu Hause bist und je länger dieser Zustand andauert, desto schlimmer wird es. Mit Medis alleine ist es ganz sicher nicht getan, sie können aber u.U. hilfreich unterstützen -> frag Deinen Arzt, der kann Dir da Näheres sagen.

    Gute Besserung
    Tina

    Hallo Poster,
    schön zu lesen, dass Nikotin und Alkohol nun in Deinem Körper nicht mehr vorkommen. Doch wie sieht es mit Geist und Seele aus ? Die psychische Abhängigkeit ist der wesentlichere Teil der Sucht.

    Grüße
    Tina

    Hallo Maik,
    ich finde es klasse, dass Du heute den Weg in die Suchtstation gefunden hast und den zur Bank und damit zur Flasche nicht. Heute trinkst Du nicht, also kommt zu Deinen 9 1/2 Monaten ein weiterer Tag neues Leben dazu. Das es jedoch sehr anstrengend war, glaube ich Dir gerne. Es liest sich schon so.

    Was kannst Du tun, damit es Dir wieder besser geht ? Hast Du Ansprechpartner ? Ich möchte Dir in diesem Zusammenhang zur Vorsorge gerne den erweiterten Forenbereich nahe legen. Dort hast Du jederzeit die Möglichkeit mit Hilfe eines SOS-Knopfes mit jemandem in den Chat zu gehen. Ein direkter Austausch ist in einer akuten Situation einfach noch mal was anderes. Aber damit ist Dir leider heute und morgen nicht geholfen. Also: Was kannst Du tun ? Hast Du einen Notfallkoffer ? Viel Wasser trinken hilft z.B. Hier schreiben auch, denn es ist immer was anderes, Gedanken im Kopf zu haben oder sie auch zu formulieren. Auch ein Spiegel ist nützlich. Sieh Dich an, ganz genau und frage Dich, ob Du wirklich wieder dahin willst, wo Du herkommst.

    Fällt Dir noch mehr ein ?

    Als ich hier aufschlug habe ich übrigens extrem viel Zeit im Forum verbracht. Viel zu viel. Ich las wirklich jeden (!) Beitrag, der geschrieben wurde, egal in welchem Bereich. Mir war zwar klar, dass das nicht ok war, aber irgendwie konnte ich es nicht ändern. Es änderte sich irgendwann von alleine und ohne mein aktives Zutun normalisierte sich meine Computerzeit wieder ein wenig. Mach Dir da doch keinen zusätzlichen Druck. Was hilft es Dir, wenn Du Dir computerfreie Zeit verordnest und damit Deinen Austausch hier einschränkst ? Zum Glück warst Du ja schlau genug, um es für heute nicht durchzuziehen :wink:.

    Grüße
    Tina

    Hallo Lena,
    herzlichen Glückwunsch zu 15 Monaten + 1 Tag im neuen Leben !

    Was mich in Deinem Betrag vor ein paar Tagen irritierte, war, dass Du SHG und Nachsorge abgesagt hat, um eine freie Woche zu haben. Grundsätzlich finde ich es ja gut und richtig, auf sich zu achten, die Belastungsgrenzen zu sehen und die Reißleine dann auch zu ziehen. Doch hoffentlich wird dieses Weglassen nicht die Regel, sondern bleibt die absolute Ausnahme. Sonst gehst Du unter Umständen einen unebenen Weg, auf dem Stolpersteine liegen können.


    Grüße
    Tina

    Hallo Ihr Zwei,

    Zitat von sternenhimmel12

    Kann man bestimmt was machen :wink:

    Im erweiterten Forenbereich können sich alle Mitglieder intensiver austauschen und entsprechend auch privatere Fragen beantworten, da das www nicht mitliest. Zudem sind dort persönliche Nachrichten unter den Mitgliedern möglich. Moderatoren sind jedoch keine Postboten :wink:.

    Grüße
    Tina

    Hallo Jonas,

    Zitat von c2h5oh

    ich tausche mich auch in einer onlineSHG für Asperger-Autisten aus. Darüber hinaus tausche ich mich mit einem Bekannten aus.


    Das ist gut !

    Gibt es dort denn Verständnis, Unterstützung und auch tiefergehendes Wissen bzgl. einer Verknüpfung Asperger/ Alkoholsucht ?

    Grüße
    Tina

    Hallo Jonas,

    hast Du schon mal daran gedacht, Dich an ein Autismus-Zentrum zu wenden ? Sicher ist Alkoholismus dort nicht das tägliche Thema, aber vielleicht ist es möglich, in enger Zusammenarbeit mit einer Suchtberatungsstelle, einen für Dich bestmöglichen Weg zu finden.

    Emotionen anzutrainieren erscheint mit nahezu unmöglich. Wie wäre es, wenn Du statt dessen verstärkt mit Plänen arbeitest ? Um bei Deinem Beispiel zu bleiben: Du planst die Anschaffung eines Gegenstandes und vermerkst Dir in Deinem Kalender, großzügig terminiert, wann er kommt. Vielleicht drei Tage nach dem vorraus. Lieferdatum, damit es auch klappt. Kommt er eher, bleibt das Paket dennoch zu, es ist ja noch nicht dran. Damit trennst Du Bestellung und tatsächlichen Erhalt in zwei verschiedene Aktionen.

    Ich weiß nicht, ob es geht, es ist nur eine Idee und vielleicht ein paar Gedanken wert. Wenn nicht, dann nicht :wink:.

    Grüße
    Tina

    Hallo !

    Zitat von Tocco54

    Mal ein anderes Thema,wenns Dir Recht ist.

    Besser ist es, wenn es beim Thema Alkoholismus bleibt. Noch besser um Alkoholismus im persönlichen Leben und nicht um theoretische Fragestellungen und Abhandlungen. Erfahrungsaustausch ist das Zauberwort :wink:.

    Ich finde entsprechend, Deine Frage, Tocco, gehört hier ebensowenig rein, wie Deine Antwort, Jonas. Oder geht es etwa um Euern Alkoholismus und ich habe das nur nicht erkannt ? Wenn dem so sein sollte, wäre es schön, wenn Ihr das ein wenig verdeutlichen könntet.

    Grüße
    Tina

    Hallo Uschi,

    Du schreibst folgendes:

    Zitat von Uschi1987

    auch wenn er noch so ein experten sein soll...

    Da frag ich mich doch ernsthaft, wie Du darauf kommst und ob Du das ernst meinst. Wie dem auch sei, ich kann Dich beruhigen: Hier im Forum wimmelt es nur so von Experten: Alle Alkoholiker, Ihr Co-Abhängigen und die erwachsenen Kinder ebenso ! Jede und jeder kennt sich mit seinem Thema, je nach Dauer der Abstinenz/Beschäftigung mit dem Thema, mehr oder noch mehr gut aus. Sicher sind auch viele Beiträge dabei, die Dir helfen. Oder ?

    Schön, dass es Dir wieder besser geht.

    Grüße
    Tina

    Hallol Andreas,

    Zitat von Carpenter

    vor meinem Tag X hab ich solche Stimmungsschwankungen teilweise bewußt und auch unbewußt mit Alkohol egalisiert, nun treten sie offenbar ungestört zutage.


    So ist es, Andreas. Nur weil der Alkohol fehlt, ist ja noch lange nicht auch alles andere automatisch gut. Du bist jetzt nur in der Situation zu erkennen, was schief läuft und kannst es nach und nach verändern.

    Zitat

    ...ich will nicht, daß mein Umfeld unter meiner Krankheit leidet.

    Das haben sie lange genug. Auch für sie kann es ohne Alkohol nur besser werden.

    Grüße
    Tina

    Hallo !

    Zitat von Carpenter

    Jonas Tipp ist eigentlich ganz brauchbar...

    Ich seh das anders. Besser ist der direkte, gerade und klare Weg und die Erfahrung zeigt, dass auf eine klare Ansage eher Respekt und Anerkennung folgt, als Negatives. Im Klartext heißt das, bei Nachfragen offen und ehrlich antworten. Es muss ja nicht immer ein Roman werden.

    Menschen, die dennoch negativ reagieren, sehen in Dir vielleicht einen Spiegel. Durch Deine Offenheit sind sie in der Situation, ihren eigenen Konsum hinterfragen zu müssen. Das gefällt einigen nicht - vor allem nicht den nassen Alkholikern unter ihnen :wink:.

    Mach mal langsam und in Deinem Tempo. Solange der Weg der richtige ist, wirst Du auch ankommen. Bestimmt !

    Grüße
    Tina

    Hallo !

    Zitat von Speranza

    Fatal finde ich es nur anderen Menschen die hier ein paar wenige Beiträge schreiben Diagnosen zu stellen.

    Fatal, sicher auch häufig sehr falsch und unter Umständen äußerst gefährlich ! Danke für den Beitrag, Speranza !

    Grüße
    Tina

    Hallo Tine,

    wie wäre es, wenn Du Dich mal mit dem Jugendamt Deiner Stadt in Verbindung setzt ? Dort solltest Du Hilfe für die Kids finden. Vielleicht ist es ja z.B. möglich, dass sie während der Zeit bei einer anderen Familie wohnen.

    Doch zunächst würde ich echt an die Ferien denken.

    Grüße
    Tina

    Hallo Oldie,
    bleib mal ruhig hier :wink:.

    Ich finde gut, dass Du genau dieses Thema hier angesprochen hast, denn auch mir gefällt die Motivation für die Alkoholabstinenz von Dir, Jonas, nicht besonders. Solange ich für andere aufhöre zu trinken (und dabei ist vollkommen egal, wie alt der andere gerade ist), laufe ich Gefahr, dass ich mit der Faust in der Tasche auf das Ende des Ereignisses warte (hier die musikalische Ausbildung des Enkels), um wieder trinken zu können. Es tönt also mehr nach Trinkpause und weniger nach eigener, freier Entscheidung für das Leben.

    Autismus hin oder her. Dies dient nicht als Erklärung für jedes Verhalten. Hierfür nicht. Meine Meinung.

    Grüße
    Tina

    Hallo !

    Es ist wirklich nicht ratsam, dass Du in einem Getränkemarkt arbeitest, Tine. Alleine der Geruch der leeren Bierflaschen ließ mich schon als Kundin oft erschauern und ich mied lange Zeit den Weg dorthin. Wenn ich mir nun vorstelle, den ganzen Tag dort verbringen zu müssen ... oh nein, besser nicht. Da hilft es auch nicht, wenn irgendwelche- hier nicht näher benannte und auch nicht hier schreibende Alkoholiker vermeindlich in einer Brauerei arbeiten. Sorry Cora, aber Deinen Hinweis finde ich ganz und gar nicht hilfreich. Es gibt sicher irgendwo auf dieser Welt Alkoholiker, die weniger Risikominimierung betreiben, aber als große Vorbilder sollten sie meiner Meinung nach gerade deshalb nicht dienen.

    Ansonsten: Es war doch erst Dein erstes Gespräch bei der Caritas. Damit ist noch lange nichts entschieden, keine Angst. Doch vielleicht gibt es ja wirklich Möglichkeiten. Du könntest z.B. vielleicht in den Schulferien fahren und das Haus nimmt Deiner Kinder mit auf. Oder die Kids fahren in der Zeit woanders hin, machen also eine ausgiebige Ferienbespaßung mit. Dafür paßt das Alter doch in jedem Fall. Möglichkeiten wird es geben, Du mußt es nur wollen. Und: Du wirst Hilfe bei der Lösung bekommen, keine Sorge !

    Grüße
    Tina