Hallo alle zusammen ! 
Keine Sorge, ich bin noch hier und habe jetzt erstmal ganz interessiert nachgelesen, was seit meinem letzten Besuch hier los war. Ist doch klasse, der Thread lebt, so soll es sein, finde ich. Trotzdem ist es natürlich schön, wenn es irgendwo beim Thema bleibt
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Also zurück auf Anfang
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Zitat von sabine.S
hättest du dich besser gefühlt, wenn man die statt einem Sekt einen leckeren Saft angeboten hätte?
Genau, wäre das nicht das optimale: Ich bin auf einer Feier, die nicht primär des Alkohols wegen veranstaltet wird und trotzdem wird irgendwann das Getränk gewechselt. Von Kaffee auf ... Ich glaube echt, es sind die Kleinigkeiten, die mich stören. Statt zu fragen "Wer möchte Sekt ?", ginge doch auch "Wer möchte Sekt und wer möchte O.Saft ?" In meinem Beispiel wurde allen nur Sekt angeboten und ich blieb bei meinem Kaffee. Das war schlicht supoptimal.
Fakt ist jedoch auch, dass ich natürlich nicht von allen anderen derartiges Verhalten erwarten kann und darf. Wie auch. Sie können schlecht in mich reinsehen und selbst wenn, wäre es vermutlich nicht zumutbar auf jedes Zipperlein aller Gäste in diesem Maße Rücksicht zu nehmen. Aber guten Freunden könnte ich sowas bei passender Gelegenheit vielleicht ja mal sagen
Nicht in der Situation, sondern wenn es sich im interessierten (!!!) Gespräch ergibt. Ha, prima :D. Danke !
Zitat von Biti
Jedenfalls kann es mich auch ärgern, wenn jemand mich bei der Verteilung von Getränken ignoriert. Für mich liegt es wohl eher daran, dass ich diese Entscheidung oder Ablehnung allein bestimmen will. Die Vorwegnahme meiner Entscheidung durch einen anderen ist für mich sowas wie Fremdbestimmung und die löst bei mir was aus.
Klar löst das was aus, auch bei mir, Biti. "Ich bin schon groß, ich kann das schon alleine, Du bist nicht mein Vormund und überhaupt, wenn ich saufen will, kannst Du mich eh nicht davon abhalten" Ich gebe zu, dass es mich stark an die Dreijährige vor der Kasse im Supermarkt erinnert, die dort trampelnd auf dem Boden liegt und den halben Laden zusammenbrüllt, aber Gefühle lassen sich halt nicht immer lenken. Und wenn sie erstmal da sind und in die falsche Richtung rollen, ist es schwer aus der Nummer wieder rauszukommen
. Der Super GAU wäre es natürlich sich im Rahmen dieser Trotzphase ein Glas zu schnappen und .... doch so b*** bin ich ja nun auch wieder nicht :P.
Wie mit vielen anderen Situationen auch, ist es auch hier so, dass das erste Mal immer das schlimmste ist. Beim zweiten, dritten, vierten, fünften Mal kenne ich es schon und kann mich entsprechend besser einordnen.
Nochmal einfach zusammenfassend für mich und zur Klarstellung:
Ich finde es gut, wenn mir nichts alkoholisches angeboten wird ! Es ist ein Zeichen des Respekts und der Anerkennung, ganz klar !
Ich finde es aber nicht gut, wenn ich dafür keine Alternative erhalte. Darin lag der Knackpunkt, da bin ich mir mittlerweile - dank dieses Threads hier - sicher. Diese (übrigens ganz sicher unbeabsichtigte !) Mißachtung in diesem Moment erzeugte das Gefühl des Überflüssigsein und bot dem trotzigen Kind alle Möglichkeiten zur Entfaltung.
Liebe Grüße und danke für die Anregungen
Anit, die jetzt erstmal schnell die damalige Gastgeberin zu ihrem eigenen Geb.tag einlädt und der findet natürlich alkoholfrei statt