Beiträge von Tina

    Hallo !

    Zitat von maria44

    hast du sie auch gefragt ab wann Alkohol ausgeschenkt wird und auch gesagt dass du bewusst solche Situationen meidest?

    Zweimal nein. Der Gedanke ist mir seinerzeit gar nicht vorher gekommen.

    Du triffst es ziemlich auf den Punkt, Weißbär. Genau so ging es mir dort. Mag sein, dass es ein typischer Anfängerfehler war. Aber dann müßten andere ja ähnliche Erfahrungen gemacht haben !?!

    Auch heute, nach immerhin fast 2 Jahren Abstinenz, mag ich solche Momente immer noch nicht. Ich finde daran nichts tolles, dass der Gastgeber mich außen vor läßt. Da kamen sogar schon so zickige Gedanken auf, wie "Warum entscheidet der jetzt für mich, dass ich nichts alkoholisches trinke, indem er mir nichts anbietet. Das ist doch mein Ding." :oops:

    Dreimal lieber wäre es mir, wenn einfach alle anderen auch keinen Alkohol konsumieren würden und die Situation so einfach nicht entsteht.

    Liebe Grüße
    Anit

    Hallo Maria,
    ein Beispiel, dass mir noch stark in Erinnerung ist:

    Eine gute Bekannte feierte ihren Geburtstag. Nachmittags hatte sie zum Kaffee eingeladen und dann sollte es zwanglos in ein abendliches Event übergehen. Die anderen Gäste kannte ich nicht besonders und sie wußten auch nichts von meiner Krankheit. Die Gastgeberin natürlich schon.

    Ich bin also extra nachmittags hin, denn das es abends dort Alkohol geben würde, war vollkommen klar. Nun wurde aber zu meinem großen Erstaunen schon um 16.00 Uhr die erste Flasche Sekt geköpft. Vielleicht war es naiv von mir, aber ich hatte das so nicht vorausgesehen.
    Da die Gastgeberin von meiner Krankheit wußte, bot sie mir kein Glas an. Ich blieb einfach bei meinem Kaffee, während alle anderen intensiv betreut (so kam es mir vor) und mit Sekt versorgt wurden. Ganz ehrlich, ich kam mir in dem Moment reichlich blöd und überflüssig vor und habe dann auch zugesehen, dass ich schnell Land gewinne.
    Vielleicht wird meine Frage mit dem Hintergrund ein wenig klarer.

    Liebe Grüße
    Anit

    Hallo !

    Du mußt ihn doch gar nicht auf seine Trinkerei ansprechen. Du solltest doch recherchieren und das hast Du getan. Für eine genaue Diagnose muß er aber zum Arzt. Punkt. Alles weitere darfst Du dann getrost den Ärtzen überlassen - wenn Dir das gelingt heißt das !

    Gruß
    Anit

    Hallo Murmeltier !

    Schön, dass es Dir gesundheitlich wieder besser geht und klar darfst Du hier noch weiterschreiben ! Warum sollte es denn nicht so sein ? Es gibt einige, die neben dem Forum als virtuelle SHG auch noch eine reale besuchen und ich finde das völlig in Ordnung. Jeder sollte sich soviel Hilfe ins Boot holen, wie möglich und wie nötig ist.

    Sich "die Ängste und Hoffnungen von der Seele reden" das hört sich für mich schräg an, was aber in keiner Weise wertend gemeint ist. Wie viele sind denn in der Gruppe ?

    Grüße
    Anit

    Hallo zusammen !

    Angeregt durch den Thread "Mir wird Alkohol angeboten, was sage ich?" folgt eine weitere, wie ich finde wichtige Frage:

    In einer für mich so nicht vorhersehbaren Situation wird allen Anwesenden Alkohol angeboten, nur mir nicht (weil meine Abstinenz bekannt ist). Unabhängig davon, ob dann auch wirklich alle Alkohol trinken: Was fühle ich in diesem Moment ?

    Stolz ? Ausgrenzung ? Trauer ? Freude ?

    Gerade zu Beginn des abstinenten Lebens finde ich es sehr wichtig sich hierüber Gedanken zu machen, um so vielleicht mit seinen Gefühlen in der akuten Situation besser klar zu kommen

    Ich freue mich über Eure Antworten :D
    Anit

    Hallo Marlies,
    denkst Du darüber nach der Einladung zu folgen ?

    Vergiß das nicht:

    Zitat von marlies

    Aber ohne mit der Wimper zu zucken entschied er sich für die Trennung und den Alkohol.

    Wenn mich nicht alles täuscht, versucht er den für sich angenehmen Zustand mit Dir und dem Alkohol wiederherzustellen. Es liegt an Dir, ob Du das zuläßt.

    Lieben Gruß
    Anit

    Hallo zusammen !
    Das ist ja was hier, sorry delf.

    Also, eine nichtalkoholabhängige Co möchte genußvoll Alkohol trinken, soll das aber nicht, weil sie dann ein schlechtes Vorbild für den Alkoholiker wäre ? Habe ich das richtig verstanden ???

    -> der Alkoholiker trinkt und die Co nicht ? Das ist mir zuviel des Guten und nicht nachvollziehbar, ganz ehrlich ! Alkoholiker werden nicht durch gute Vorbilder trocken.

    Lieben Gruß
    Anit

    Hallo Jane,
    sage Deinem Zahnarzt, dass Du Alkoholikerin bist und er komplett auf die Verwendung alkoholhaltiger Mittel verzichten soll. Dann wird das schon gehen. Vielleicht rufst Du vorher noch mal an, damit sie die passenden Alternativen auch da haben. Keine Sorge, dass wird schon gehen.

    Gut, dass Du Dir vorher Gedanken machst !

    Gruß
    Anit

    Hallo !
    Alkohol als Belohnung für erbrachte Leistung, als Trost für miese Tage, als Ersatz für fehlende Zuneigung, als besonderes Bonbon für große Freude. All das haben wir langjährig geübt und das ist nicht auf einmal weg. Doch je mehr Situationen Du ohne Alkohol erlebst, desto leichter wird es.

    Fällt Dir etwas anderes zur Belohnung heute ein ?

    Grüße
    Anit

    Hallo irgendwie !

    Glückwunsch zu Deinem ersten Dutzend ! Da kommen bestimmt noch einige zu.

    Die Idee mit der Einladung finde ich prima. Erzählst Du dann, dass Du keinen Alkohol mehr trinken wirst und warum ? Überhaupt: Planst Du ein alkoholfreies Essen für alle, auch für Deine Gäste ?

    Lieben Gruß
    Anit

    Hallo Irgendwie,
    klasse, dass Du den Tag heute geschafft hast und das sogar mit Einkauf ! Manchmal kann es übrigens ratsam sein, sich jemanden zum einkaufen mitzunehmen.

    Bei den Tomaten mußte ich grinsen. Ich hätte wahrscheinlich zur Beruhigung Berge an Schokolade mitgenommen :oops:. Respekt daher !

    Gruß
    Anit

    Hallo Irgendwie !

    Gut, dass Du hier schreibst, mach das mal weiter, es befreit und hier wirst Du verstanden. Trinke außerdem viel (!) Wasser oder ungesüßte Teesorten.

    Du schaffst das ! Der Druck geht auch wieder weg, ganz sicher, also nicht nachgeben !!! Hast Du denn noch Pläne für heute ?

    Lieben Gruß
    Anit

    Hallo Espoir,
    ich geselle mich zu Dir und "schiebe auch eine ruhige Kugel" in meinem Bürojob, der psychisch jedoch stark belasten kann und daher auch ein hohes Maß an Frustrationstoleranz als grundsätzliche Einstellungsvoraussetzung vorsieht :wink:.

    Im Ernst: Es geht nicht um die Art des Berufes und die Frage, in welchem Job jemand stärker rückfallgefährdet ist (alle Arbeiten mit direktem Alkoholkontakt nehme ich dabei jedoch raus). Ebenso bringt eine Therapie keine Garantie zur Abstinenz.

    Zitat

    Als Altenpflegerin bekomme ich immer Arbeit, wenn ich Schichtdienst machen kann

    Das wünsche ich Dir, Xenica !

    Gruß
    Anit