Beiträge von Tina

    Hallo ! :D

    Atze, was hast Du denn getan, als der Freitag nicht mehr der Einstieg ins Alk-Wochenende, sondern einer in ein nüchternes wurde ? Es paßt ja gut zu dem, was Frank schreibt:

    Zitat von garcia

    An keinem andren Tag sind die Gefahren so groß in alte Muster zurückzufallen, an keinem andren Tag sind die Chancen so gut bessre Muster zu entwickeln und klar zu leben.

    So sehe ich das auch. Vorzugsweise finden am WE auch gesellschaftliche Anlässe statt, deren Teilnahme nun besser überlegt sein will. Aber auch ohne diese: Der Gedanke und die Handlung rund um den Freitag verändert sich in meinen Augen deutlich stärker, als der um z.B. den Mttwoch.

    Alles natürlich unter der Voraussetzung, dass eine von außen gegebene Struktur vorliegt, die das Wochenende durch erhebliche Merkmale, wie z.B, der frei verfügbaren Zeit, von Werktagen unterscheidet. Wenn das nicht gegeben ist, weil etwa keine Erwerbstätigkeit erfüllt werden kann oder muss, sieht es mit dem Freitag sicher wieder anders aus und die Unterschiede sind im Vergleich zu anderen Wochentagen nicht so groß. Dann kann ich mir gut vorstellen, dass Kalender vor allem wegen der Praktibilität der Terminabsprachen genutzt werden.

    Grüße
    Tina

    Hallo !

    Zitat von Katharsis

    Multiple Choice wäre hilfreich bei der Beantwortung Deiner Frage.

    Stimmt. Aber auch zu einfach :wink::lol:.

    Es geht es mir bei meiner Frage um den Zusammenhang zwischen Werk- = Arbeitstag und Wochenende und das Ganze dabei dann in Bezug auf Alkoholismus. Schließlich schreiben wir hier in einem solchen Forum :wink:.

    EU-Normen sind dabei für mich also eher nebensächlich, was aber wohl auch kaum jemanden verwundern wird.

    Danke, Schatzmeister für Deine Antwort ! Damit kann ich viel anfangen. In der Tat ist es auch bei mir so, dass die Uhren freitags anders ticken, als z.B. dienstags oder - speziell für Kaleu - mittwochs. Werktags ist mein Tag schon berufsbedingt z.B. deutlich strukturierter, als am WE und der Freitag "läutet" dieses ein. Da treffe ich auch schon mal Vorbereitungen, freue mich auf besondere Aktivitäten oder hole aber auch einfach alles nach, was ich unter der Woche nicht erledigen konnte. Hausarbeit etc., mein ich damit. Früher war der Freitag Abend in erster Linie der Abend, an dem ich richtig Gas geben konnte, denn ich brauchte ja am nächsten Tag nicht so früh raus ... :roll:.

    Ich hoffe, es ist nun etwas klarer und ich würd mich freuen, wenn Ihr mir von Euch berichtet :wink:.

    Grüße
    Tina

    Hallo Raggy,

    herzlich willkommen hier !

    Die Angst vor dem Unbekannten ist etwas ganz natürliches. Vielleicht helfen Dir die Geschichten der anderen und die Unterstützung des Forums, um etwas klarer zu sehen, so dass aus dem großen Unbekannten nach und nach ein klareres Bild wird. Ich wünsche es Dir.

    Grüße
    Tina

    Hallo !

    Puuh, wenn ich die Antworten hier lese, dann wird hier ein unheimlicher Druck aufgebaut, kommt es Dir auch so vor, boebe ? Hast Du davon nicht schon genug ?

    "Trenne Dich, alles andere ist falsch und verkehrt" "Mach endlich" "Ach, so weit bist Du noch nicht, Du mußt noch mehr leiden". Das sind jetzt keine echten Zitate, sondern nur eine Zusammenfassung meines Eindruckes.

    Wenn ich Du wäre, boebe, würde ich nun laut STOP rufen und alles erstmal sacken lassen.

    Ich komme nicht aus der Co-Ecke, stelle mir Handlungsfähigkeit aber ähnlich, wie bei uns Alkoholikern vor: Erst wenn Du es wirklich willst, erst wenn Du wirklich dahinter stehst, kannst Du wirklich handeln.

    Vielleicht ist die Trennung tatsächlich der einzige Weg, vielleicht aber auch nicht. Was willst Du ? Womit kannst Du leben und weiter in den Spiegel schauen ? Was fühlt sich richtig an ? Für Dich und für Dein Kind.

    Grüße
    Tina

    Guten Morgen !

    Was für ein Mist ! Ich kann mir Deine Unruhe gut vorstellen.

    Zitat von boebe1974

    Soll ich mich trennen ? :?:

    Das kann hier keiner für Dich entscheiden !!! Das ist doch Deine Entscheidung !!! Was sagt Dir denn Dein Bauch ?

    Was ich für wichtig halte, ist, dass Du eine Entscheidung triffst und zu dieser auch stehst. Wenn Du Dich also trennen willst, dann zieh es durch, wenn nicht, steh dazu ! Ich kenne Deine Beiträge nun leider nicht und schreibe daher etwas in Blaue hinein, aber vielleicht hast Du ja die Möglichkeit, Dir erstmal zu Hause einen eigenen Raum zu schaffen ? Einen, in den Du Dich zurückziehen kannst, in dem Du schlafen kannst und der nur für Dich ist ?

    Fühl Dich mal gedrückt !

    Grüße
    Tina

    Hallo Soljanka,

    wie kam es denn zu dem Rückfall ? Magst Du das genauer erzählen und dort für Dich hinsehen ? Was unternimmst Du, damit es nicht wieder passiert ? Der Hinweis auf die Grundbausteine kann Dir da sicher helfen.

    Trinkst Du eigentlich nun weiterhin oder konntest Du wieder aufhören ?

    Grüße
    Tina

    Hallo Eni,

    ich vermute mal, Du hast auf Deiner PondeRosa getrunken. Gibt es dort auch jetzt noch Alkohol ? Ich lese, dass Du die Besuche dort nicht aufgeben möchtest oder nicht kannst (?), aber so ist es ja auch heftig anstrengend. Kannst Du was verändern verändern ? Magst Du da mal genauer hinsehen ?

    Also: Was ist auf Deiner PondeRosa, dass Dich triggert ?

    Kannst Du vielleicht die Uhrzeit verändern, zu der Du dort bist ? Oder den Ablauf ? Wie wäre es, wenn Du in der nächsten Zeit nicht alleine dorthin fährst (sofern Du das jetzt machst) bzw. Du dafür sorgst, dass jemand da ist, der auch von Deiner Abhängigkeit weiß ? Oder was ganz anderes ?

    Wenn es gar nicht anders geht, wirst Du Deiner Abstinenz zuliebe auf die Besuche dort wohl letztlich verzichten müssen.

    Grüße
    Tina

    Hallo Step und auch wenn es schon spät ist, nachträglich auch noch "Herzlich willkommen hier ! :D

    Ich habe ein wenig quer gelesen und mir fielen vor allem Deine Stimmungsschwankungen ins Auge. Was ist denn los bei Dir ? Es liest sich für mich wie eine Art Trauer und der Verzicht auf Alkohol wird dann mit anderen Dingen kompensiert. Oder sehe ich das falsch ? Entspannung durch Yoga wollte ich auch mal lernen. Leider war es mir nicht vergönnt: Der erste Yoga-Kurs war voll und der zweite fiel aus wegen Teilnehmermangel :lol:. Danach wollte ich dann auch nicht mehr :wink:. Ich bin aber mal gespannt, was Du zu berichten hast, solltest Du damit beginnen.

    Walken hat ja aber auch was mit Entspannung zu tun. Vor allem ohne Musik im Wald. Oder auch mit Musik, aber dann achte bitte auf die Läufer :P.

    Was mich aber am meisten interessiert: Führst Du Dein Trinktagebuch eigentlich weiterhin ? Abstinent + Befindlichkeiten meine ich ? Wenn ja, kannst Du da irgendwelche Zusammenhänge mit guter /schlechter Stimmung bzw. Belastbarkeit erkennen ?

    Grüße
    Tina

    Hallo Penta,
    (Schön, Dich zu lesen !)

    Der Rückfall ist für mich das Bindeglied zwischen Abstinenz und Kontrollverlust. Insofern stellt er kein eigenes Merkmal dar, ist aber unverzichtbar mit einem verbunden.

    Ja, so paßt das für mich. Ich finde es jetzt gerade zumindest sehr logisch :wink: :P.


    Grüße
    Tina

    Hallo !

    Stimmt, die Rückfallquote ist hoch und doch ist mir diese Erklärung zu billig, zu einfach. Es liegt es an jedem Einzelnen so viel Sorge, wie nur irgend möglich, für sich selber zu tragen, dass eben kein Rückfall passiert.

    Wenn ich mich an grundlegende Dinge halte, die andereren Alkoholikern bereits einige Zeit helfen, trocken und zufrieden (!) zu leben, warum muss ich dann das Rad erst wieder neu erfinden ? Bin ich denn so besonders ?

    Als ich hier ankam, war ich dankbar für jeden Tipp. Ich war gar nicht in der Lage, groß über Risikominikierung nachzudenken, ich mußte erstmal verarbeiten, überhaupt Alkoholikerin zu sein. Also habe ich mir die notwendige Zeit dafür genommen und alles andere erstmal einfach so übernommen. Es gibt nicht die besseren oder die schlechteren Alkoholiker, es gibt nicht ein bißchen oder stark abhängig. Sucht ist Sucht und die Struktur ist ganz und gar nicht individuell.

    Erst mit der Zeit konnte ich verstehen, was mir die "Alten" sagen wollten und wie sie es meinten. Davor war ich schlicht nicht in der Lage dazu. Mein Kopf war einfach überfüllt mit einem Wirrwarr an Gefühlen. Sie wollten mich nicht gängeln, auch wenn es ab und an so bei mir ankam, wie wollten nur erzählen, was ihnen selber geholfen hat. So verstehe ich Selbsthilfegruppe.

    Grüße
    Tina

    Hallo starker Mann :roll:,
    sorry, aber das ist genau das, was mir einfällt, wenn ich Dich lese ... "Schaut her, wie toll ich bin, mir macht der Alkohol nichts mehr aus. Ich bin stärker" :?. Ich stell mir das ja anstrengend vor, aber ich bin mir sicher, dass Du auch das anders siehst.

    Was genau waren das für Situationen am Wochenende ? Eine habe ich, mein ich, irgendwo gelesen, irgendein Parteifreundetreffen, oder ? Was war das andere und was war das vermeindlich gefährliche daran ?

    Vor allem aber: Wenn Sie FÜR DICH doch nicht gefährlich waren, warum titulierst Du sie dann hier so ? Das interessiert mich wirklich !

    Grüße
    Tina

    Hallo Nys,

    ich les was vom Wiegen und damit kenne ich mich aus :oops:: Jeden Tag ging´s auf die Waage und wehe (!) es waren 100 g mehr zu verzeichnen :shock:. Der ganze Tag war für mich gelaufen, ich wurde ungenießbar ! Meine Lösung war dann aber recht einfach: Eine mechanische Waage, statt einer digitalen. Die wichtigen Gewichtssprünge siehst Du dort auch und sie unwichtigen braucht keiner !

    Mir ihr habe ich immerhin 15 kg abgenommen, von denen ich 10 kg nun schon länger halte.

    Gerne würde ich die 5 kg, die ich übrigens durch eine längere Couchzeit wieder draufbekam, wieder loswerden, aber da tut sich, trotz regelmäßigem Sprot und ohne Süßkram gerade nicht viel. Ich befürchte, ich muss doch noch mehr auf meine Ernährung achten ... :roll:.

    Dir wünsche ich viel Erfolg weiterhin !

    Grüße
    Tina

    Hallo Leola,

    ich habe gute Nachrichten für Dein Gewicht: Als ich aufhörte zu trinken, habe ich 8 kg abgenommen. Einfach so, ohne etwas dafür zu tun. Schließlich hat Alkohol nicht wenig kcal und zudem hemmt er auch noch den Stoffwechsel. Wenn Du also eine halbwegs leere Süßigkeitenschublade hast, besteht echte Hoffnung, dass das Gewicht runter geht.

    Nikotin und Alkohol auf einmal zu stoppen wäre mir allerdings zu viel gewesen. Ich hatte auch so genug mit mir zu tun. Bei mir lagen daher 2 Jahre dazwischen. Also erst hörte ich mit dem Alkohol auf und dann, zwei Jahre später, konnte ich auch dem Nikotin entsagen.

    Mir war die Gefahr auch zu groß, dass ich alles abbreche, wenn nur eines nicht funktioniert. So eine Art Wechselwirkung: Werde ich alkoholrückfällig, rauche ich auch wieder und umgekehrt. Frei nach dem Motto "Ist doch jetzt auch egal". Nee, nee, das Riskiko wollte ich nicht eingehen. Ich habe aber durchaus schon von Menschen gelesen, die es, genau wie Du jetzt, auf einmal durchgezogen haben.

    Der finanzielle Aspekt erschließt sich mir in dem Zusammenhang übrigens nicht. Zum einen sparst Du ja schon durch den fehlenden Alkohol und zum anderen habe ich diese Pflaster und Kaugummis als extrem teuer im Hintergkopf gespeichert. Irre ich mich da ?

    Grüße
    Tina

    Guten Morgen Ute,
    ich persönlich sehe die Grenze der Selbsthilfegruppe ehrlich gesagt als erreicht an. Natürlich freue aber auch ich mich, wenn Du Dich heute morgen hier meldest, zumal sich einige Leute echte Sorgen um Dich machen.

    Ich kann Dir aber nur dringend raten, dass Du Dich in professionelle Hände begibst und Dir die Hilfe holst, die Du brauchst - am Besten eine zeitlang stationär. Was hälst Du davon ? Du könntest heute morgen noch bei Deiner Hausärztin vorsprechen und ihr erzählen, was gestern abend passiert ist.

    Grüße
    Tina

    Hallo Thomas,
    der Kontrollverlust, eben nach dem ersten Bier nicht wieder aufhören zu können, ist ein wesentlicher Bestandteil der Sucht. Mir ging es so und sicher vielen anderen auch.

    Ich habe mir übrigens angewöhnt, die Minibar meines Zimmer vor meiner Ankunft in ein Hotel leer räumen zu lassen. Das kann direkt bei der Buchung mit angegeben werden. Wenn ich es mal vergessen habe, wurde es auch problemlos direkt nach meiner Anreise erledigt. Mir ist das zu nah und ich schlafe einfach auch nicht gerne mit Alkohol in einem Raum.

    Das Du Dich von derart alkohollastigen Veranstaltungen wie heute abend fernhälst, finde ich super ! Da es dennoch merkwürdige Gefühle vor dem Fernsehen auslösen kann, würde ich die Minibar aber erst recht gleich noch räumen lassen. Schief angeguckt wurde ich dafür übrigens noch nie !

    Grüße
    Tina

    Hallo Thomas !

    Herzlichen Glückwunsch zu 10 Tagen ohne Alkohol und herzlich willkommen hier im offenen Bereich des Forums !

    Laß Dir bitte Zeit. Dass Du Dich im Moment leer fühlst, ist vollkommen normal, denn schließlich fehlt das, womit Du Dich bisher gefüllt hast. Zum Glück ! Jeder verpackt das anders. Die einen verspüren eine innere Euphorie, die durchaus sehr gefährlich werden kann, und andere, so wie Du, sind eher leer. Das wird besser, keine Sorge. Du solltest Dich wirklich nicht unter Druck setzen, sondern versuchen, den Tag im Hier und Jetzt zu genießen.

    Vielleicht stöberst Du auch noch ein wenig hier im Forum. Du findest sicher andere Menschen, dennen es ähnlich ging, wie Dir jetzt.

    Ich wünsche Dir einen guten Austausch.

    Grüße
    Tina