Hallo Heike,
ich find gut, dass Du erzählst, was passiert ist, wenn ich auch das Geschehene natürlich nicht gutheißen kann. Aber es liegt nicht an mir oder irgendeinem anderen Forenmitglied das Ereignis zu bewerten. Das ist alleine Deine Aufgabe !
Alkoholismus ist eine Familienkrankheit und so müssen auch alle anderen Familienmitglieder erst lernen, damit umzugehen, wenn sie denn gestoppt wird. Gut, dass Du mit ihnen gesprochen hast und das es in Zukunft nichts mehr zu Hause geben wird. Ist es in der Konsequenz nun auch möglich die noch vorhandenen Alkoholvorräte ein für alle Mal aus Eurem Haus zu entsorgen ? So schnell, wie sie für den Besuch (und den Ehemann) hervorgeholt waren, so schnell kannst Du das auch für Dich, wenn es kritisch wird. Vergiß das bitte nicht dabei.
Es muss keiner Deinetwegen auf seinen Alkohol verzichten. Nur bekommt er ihn nicht länger bei Dir zu Hause. Überall woanders kannst Du den Ort des Geschehens aktiv verlassen, wenn Alkohol getrunken wird, nur zu Hause ist das schwerer umzusetzen. Dort sollte Dein alkoholfreies, sicheres Reich sein, in das Du Dich jederzeit zurückziehen kannst, wenn es nötig ist.
So halte ich es und bisher fahre ich ganz gut damit. Meine Familie verzichtet nicht auf Alkohol. Sie trinken nur keinen bei mir zu Hause und in der Regel auch nicht woanders, wenn ich dabei bin
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Grüße
Tina