Beiträge von Lori

    Hallo cats,

    Kannst Du mir mehr über Deine Erfahrung mit dem Amt schreiben?Wie haben die reagiert?Was haben die Dir empfohlen zu machen,arbeitsmäßig?Musstest Du zum Amtsarzt?
    Was meinst Du mit 3Monaten schonen?

    Hallo Erdling

    Vielleicht ist es nasses denken,aber dieser Floh will nicht mehr aus meinem Ohr.
    Du schreibst Du hättest mehrere Rückfälle wie viele andere auch und das macht mir Angst aber auch neugierig.Ich weiß das klingt sau doof und vielleicht suche ich auch nur die Erlaubnis nochmal was trinken
    zu können.

    Hi an alle!

    Seit meiner stationären Behandlung geht mir das Thema oder das Wort "Rückfall" nicht mehr aus dem Kopf.Dort wurde jeden Tag darüber gesprochen.Was mich beschäftigt und nachdenklich macht, es waren sehr viele Patienten zum 2ten mal da und erzählten das man erst einen Rückfall gehabt haben m u s s um es endlich zu begreifen,nie wieder Alkohol zu trinken.Es hat mich sehr erschrocken und macht mir Angst,denn wenn das so ist,wäre es für mich eine Art Freischein nochmal Alkohol zu trinken damit ich über Rückfall mitreden kann und es mir noch ernster wird als es schon ist,für immer trocken zu bleiben.
    Ich wollte und will es eigentlich beim ersten mal schaffen,doch es geht mir nicht aus dem Kopf ob es wirklich so ist.Ich bin noch ganz am Anfang und mein Saufdruck ist sehr groß.
    Ich will trocken bleiben,doch das was ich gehört habe in der Klinik reißt mich in zwei Teile.Ein Teil "halte durch",der andere Teil"probiere es aus".
    Somit kämpfe ich jeden Tag mit mir selbst anstatt zur Ruhe zu kommen.

    Hallo Daffi! Ich habe auch eine Tochter und sehr viele Jahre sehr viel getrunken,doch ich habe immer irgendwie funktioniert.Ich meine häuslich bezogen wie früh aufstehen,putzen,kochen,waschen das ging aber Elternabende besuchen oder mit anderen Müttern treffen das war unmöglich. Es ist schwer zu raten Jugendamt ja oder nein einzuschalten.Wenn jemand von meiner Familie versucht hätte mir meine Tochter wegzunehmen über das Jugendamt, hätte ich vor Hilfslosigkeit ,Selbstmitleid und Wut einfach weiter getrunken. Als mein Bruder oder meine Mutter mich mal auf meine Fahne oder aufgedunsenes Gesicht angesprochen haben,war ich beleidigt,erschrocken und wollte das nicht hören.Ich wollte dann am liebsten auch keinen Kontakt mehr zu Ihnen, denn sie hatten meinen wunden Punkt getroffen,mein Alkoholproblem.Natürlich stritt ich alles ab und wurde agresiv.Ich dachte viel darüber nach,jeden Tag,es war mir peinlich und unangenehm das meine Familie etwas ahnt und auch darauf ansprach.Es verging einige Zeit bis ich kapierte Du musst was tun,an erster Stelle für MICH und an zweiter für meine Tochter. Mir konnte nur eine neutrale Person dabei helfen den ersten Schritt zu machen,keiner aus der Familie.Vielleicht kennt Deine Schwester jemanden dem sie vertraut und auch reden kann.Bekannte,Freunde Nachbar?Ich kann nur von mir und meiner Erfahrung reden.Aus meiner Familie durfte mich keiner drängen,darauf ansprechen,keinen Druck machen.Man muss es selber einsehen und auch Hilfe wollen,ansonsten macht man zu und will mit denen die Druck machen nichts mehr zu tun haben. Ich wünsche Deiner Schwester viel viel Glück.[/quote][/list]

    Hallo an alle!
    Seit ich dieses Forum entdeckt habe bin ich nur am lesen,lesen,lesen.Ich kann und will gar nicht mehr aufhören,freue mich schon auf den nächsten Moment wo ich dann wieder Zeit habe mich reinzuschalten.Es ist unglaublich wieviele Punkte sich in mir wieder spiegeln,ob als nasser oder trockener Alkoholiker. Ich habe trozdem mal eine Frage,vielleicht ist sie auch dumm! Meine Tochter hat demnächst Geburtstag,ihr 17ter.Es werden einige Ihrer Freunde und Freundinnen kommen,die nichts über meine Alkoholkrankheit wissen.Sie werden bestimmt nicht nur mit Kaffee oder Wasser anstossen wollen.Da ich sehr viel zu Hause getrunken habe wäre für mich die Versuchung zu gross wenn Alkohol da wäre.Habt Ihr vielleicht einen Rat dazu?Ich kann mich nicht verstecken oder die ganze Nacht spazieren gehen bis die Feier vorbei ist.Meine Tochter kennt mein Problem zwar aber nicht das Ausmaß der Krankheit.Als ich mich bei Ihr damals geoutet habe,habe ich ihr angeboten sie soll oder kann mit mir jederzeit darüber reden wenn sie Fragen hat oder Antworten braucht.Hat sie aber bis heute nicht gemacht,ich kann und will sie ja nicht zwingen. Obwohl ich jahrelang und fast nur zu Hause getrunken habe hätte sie es nicht gewusst das ich ein Alkoholproblem habe.Wollte sie es nicht wissen oder konnte ich mich wirklich so gut verstellen?Das ist jetzte ja auch nicht mehr wichtig.Wie geht Ihr damit um,wenn eure Kids wie andere auch mal ein Bier oder so trinken? Gruss Lori

    Es bedrückt mich so vieles. Es macht mir grosse Angst und Sorgen so lange ich lebe krank zu bleiben und der Feind Alkohol mich immer verfolgen wird. FÜR IMMER!Ich bin noch nicht so lange trocken und habe jetzt schon keine kraft mehr zu kämpfen.Ich bin innerlich müde und ausgepowert,jeder erwartet von mir wieder vollen Einsatz,meine Tochter meine Mutter,Arbeitsamt.Dabei bin ich erst wieder seit 2,5 Wochen von der Klinik zu Hause und finde mich selbst nicht zurecht. Wenn ich jetzte hier nicht sitzen und an euch schreiben könne würde ich nicht lange trocken bleiben.Der Gedanke an Alkohol ist jede Sekunde noch anwesend.Was habe ich selbst aus meinem Leben gemacht?Warum?Wieso gibt es Alkohol?Sorry, jetzt kommen meine depris wieder,wie so oft.

    Hi Saila! Ich bin froh das ich hier nicht so alleine als Neue bin. Du hast Glück mit Deinem Umfeld,in meinem gibt es keinerlei Verständnis. Und jetzte wo ich wieder zu Hause bin erwarten alle von mir wieder die alte Person zu sein wie früher nur trocken eben.Einige Bekannte und Freunde denken einmal Entgiftung und Therapie für Alkoholiker ist OK und kommen dann wieder geheilt für immer zurück. Ich bin nicht mehr die alte Person die ich mal war,Gott sei dank,denn der Alkohol verändert ja Dein persönliches Ich.Ich muss mich selber erst wieder neu kennenlernen,meine Gedanken sortieren.Es ist alles noch so ein durcheinander in meinem Kopf.Ging oder geht es Dir auch so? Bis bald!

    Hallo Erdling, danke für Deine Antwort.Für mich oder für uns ist es keine Schande trockene Alkoholiger zu sein aber für viele die sich noch nie mit diesem Thema auseinandergesetzt haben!Ich gehe in noch keine SHG,da ich Probleme habe vor mehreren Menschen zu reden oder gar den Raum zu betreten.Deswegen bin ich froh das es euch gibt.

    Hallo ihr alle,möchte mich erst mal vorstellen.Ich werde nächsten Monat 40(mein erster trockener Geburtstag seit vielen vielen Jahren). Bin alleinerziehend von einer 16 jährigen Tochter,habe mich Oktober 20007 von meinem Mann getrennt,da er mein Alkoholproblem nicht ernst nahm sondern mich unterstützte weiter zun trinken. Ich war im April2008 eine Woche zum Entgiften und bin anschließend gleich zur stationären Behandlung in eine Klinik.Leider und aus verschiedenen Gründen bin ich nach 4Wochen wieder nach Hause.Es ist noch alles sehr frisch und ich weiß nicht weiter.Ich bin sehr unruhig,nervös,gereizt,ängstlich,u.s.w.Ist das normal wenn man so kurze Zeit erst trocken ist?Ich bin arbeitslos und muss mich demnächst auf dem Amt melden(Panik), muss oder soll ich denen sagen warum ich so lange krankgeschrieben und weswegen ich in Klinik war?Wenn ich nur an das Amt denke fange ich schon an zu zittern und würde mir am liebsten Mut antrinken.(das tue ich natürlich nicht)Ich will für immer trocken bleiben deswegen finde ich es gut das es dieses Forum um dazu zu lernen und mich auszutauschen.