Beiträge von Lori

    Hallo Hansklein,hallo zusammen,

    Am Anfang meiner Trockenheit war für mich auch alles super schön,mein neues Leben zu beginnen,alles nüchtern zu sehen.
    Habe in der Klinik wo ich war gelernt zu sagen was ich will oder nicht will,offen zu sein,doch draussen bin ich dann des öfteren angeeckt und man sieht dann wer wahre Freunde sind.Das ist auch nicht schlimm für mich,denn diese Menschen brauche ich nicht.

    Für mich bedeutet Glück nun mal Zweisamkeit.Geliebt zu werden.
    Habe meinem Freund vorgeschlagen mal in dieses Forum rein zu schauen,damit er über meine Krankheit mehr erfährt und damit umgehen kann.
    Ich weiß nicht ob er es auch tut und sich dafür interessiert,wir kennen uns halt noch nicht sehr lange.

    Hallo Hansklein,

    Es ist gut zu wissen immer hier schreiben zu können wenn einem danach ist oder zu lesen.

    Ich eksestiere(sicher Falsch geschrieben)nur noch aber ich lebe nicht.

    Mache jetzt schon meine noch nicht richtig begonnene Beziehung kaputt indem ich zuviel Gefühle und Liebe geben will.Sie stecken seit Jahren in mir und kommen nun in übermaß heraus das der Mann natürlich Probleme damit hat.

    In meiner nassen Zeit gab es natürlich sowas nicht"Gefühle,Liebe"

    Am Anfang meiner trockenheit konnte ich mich auch über die kleinsten Dinge freuen,z.b Vögelgezwitscher,die Sonne nüchtern erleben u.s.w.

    Doch ich fühle mich einfach einsam und alleine und das macht mir zu schaffen,sehr sogar.

    Hallo Plejaden,

    Habe heute ein wenig bei Dir gelesen und mußte feststellen es gibt noch jemanden dem es so geht wie mir.
    Habe auch keine sozialen Kontakte, außer meiner Mutter habe ich niemanden.
    Depressionen habe ich schon seit Jahren und nehme Medikamente,ob das die richtigen für mich sind weiß ich nicht,denn ich habe nie darüber nach gedacht sondern schlucke Sie halt jeden Tag.

    Bei mir hieß es früher und auch heute noch "Du mußt aber"
    Und durch einen Mann (Exmann)habe ich das trinken angefangen,habe mir meine Ehe schön getrunken,10 Jahre lang.
    Danach hatte ich auch nur Pech mit den Männern und habe mich oft gefragt ob es wohl an mir liegt u.s.w.
    Das enttäuscht sein,das Gefühl wertlos kenne ich nur zu gut.

    Hallo Linde,

    Ich war in den drei Jahren noch nie in einer realen Gruppe,immer nur hier im Forum.Da ich sehr schüchtern bin und auch nicht viel rede wenn mehrere Menschen zusammen sind.
    Ich schaue seitdem ich( Ende März) arbeitslos bin überall nach Arbeit und habe diesen Job spontan bekommen.Natürlich bin ich noch weiter auf der Suche.

    Mein Freund und ich waren einmal zusammen weg und sind in so eine Runde rein geraten.Habe für mich gedacht diesen Abend überstehst Du schon.Wie es dann auch war.
    Doch mein Freund trinkt leider fast jeden Abend sein Glas Wein,er weiß noch nicht was er mir damit antun könnte.Wir haben uns noch nicht sehr oft gesehen und ich fand den richtigen Moment nicht mit Ihm darüber zu reden.

    Hallo zusammen,

    Ich muß mal wieder ein paar Zeilen los werden sonst drehe ich durch.Seit Wochen ist in meinem Kopf "Rückfall".Wie ist er?Mache ich einen?
    Bin kurz davor das muß ich leider zu geben,denn im Kopf fängt ein Rückfall an,das liest man hier immer wieder.

    Ich bin seit Wochen nur noch traurig,mit mir selbst so unzufrieden.Die stolze trockene Alkoholikerin ist nicht mehr da,sondern eine depremierte.

    Abends ist es am schlimmsten.

    Hallo Claro,

    Ich schaue jeden Tag hier rein,denn das hilft mir.Momentan bin ich zwar viel mit meinem neuen Job beschäftigt,doch auch da habe ich Gefahren.
    Ich arbeit an einem Campingplatz bis September und da wird leider auch sehr viel getrunken.
    Überall ist der Alkohol anwesend im ganzen Leben.

    Hallo Claro,

    In meiner Wohnug gibt es keinen Alkohol und wird es auch nicht geben.
    Hm,ich weiß auch nicht,aber die Alkoholfahne finde ich jetzte nicht sooooo schlimm,da er nicht viel trinkt.

    Gestern waren wir mal aus gegangen und da wurde extrem viel getrunken um uns herum.Jeder hat jedem einen Schnaps oder sonst was ausgegeben.Mir fiel es aber nicht schwer bei Cola zu bleiben.Im inneren kam mir teils Abscheu vor,teils die dummheit das Menschen Alkohol zum feiern brauchen oder ich habe am nächsten Morgen keinen dicken Kopf oder Sie fangen an zu labern...........Soviele Gründe sprechen dafür nicht zu trinken und es gibt nicht einen Grund um zu trinken.

    Hallo an alle,

    Wenn ich hier schreibe dann erst mal für mich und natürlich freue ich mich über eure Antworten die mich dann klarer Denken lassen.Nicht nur meine Einsicht zu sehen sondern auch von anderen Betroffenen.Wenn ich schreibe geht es mir besser,meine Last wird etwas leichter und ich denke über mich nach.

    Am Montag fange ich wieder an zu arbeiten,leider nur befristet bis September,da es Saisonbedingt ist.

    Heute Abend fahre ich zu meinem Freund und weiß noch nicht ob ich mit Ihm rede über Alkohol und seine Krankheit,es kommt auf den passenden Moment an.
    Er wird sicher wieder sein Glas Wein trinken und ich werde wie bisher darüber hinweg sehen.
    Ich weiß das es leichtsinnig ist und ich mich in Gefahr bringe,werde aber auf mich aufpassen.
    Möchte meine drei trockene Jahre nicht wegwerfen.

    Hallo,

    Mein Freund möchte oder sagt ja auch nicht ich soll Alkohol trinken,aber kann ich Ihm sein Gläschen verbieten oder wie einem kleinen Kind sagen "laß das"?
    Werde aber trozdem mal mit Ihm reden und die Krankheit erklären.
    Ich möchte nicht im Mittelpunkt stehen,das wollte ich noch nie.

    Heute war wieder so ein besch..... Tag.Das Arbeitsamt ist so was von depremierend,die denken Sie können alles mit einem machen und schikanieren.

    Meine Stimmungen schwanken dermasen das ich nicht mehr mit komme.

    Mir geht es schlecht heute.

    Am 01.04.2011 waren es haargenau 3 Jahre als ich mich entschied trocken leben zu wollen.Bisher war es kein großes Problem für mich damit zu leben,mich zu arrangieren oder daran zu arbeiten damit es auch so bleibt.
    Ich bin seit langem wieder glücklich und hoffe das es so bleibt mit meinem Freund.Wie er dann zu mir stehen wird weiß ich nicht und habe ein bisschen Bammel davor.
    Ich suche mir doch auch nicht einen Penner von der Straße,also warum sollte er sich eine trockene Alkoholikerin nehmen die auch noch Streß macht wenn er mal was trinkt.Entschuldigt,das war ein krasses Beispiel,aber so ungefähr denke ich und fand keine anderen Worte.

    Ich habe 10 Jahre getrunken und keine Ehe mehr gehabt,nicht mein trinken war Schuld an unseren Problemen sondern mein Exmann.Möchte nicht darüber schreiben das wäre sonst zuviel.
    Seit dem sehne ich mich nach Geborgenheit und Liebe.
    Das sind jetzt zusammen 13 Jahre wo ich das alles nicht mehr hatte.

    Hallo zusammen,

    Ich habe endlich einen tollen Mann gefunden der mich mag und wir uns auch gut verstehen.Ich brauche Ihn nicht als bestätigung,da habt Ihr was falsch verstanden.
    Ich bin seit drei Jahren alleine und hatte immer die verkehrten Männer die mich ausnutzten.Ich bin glücklich wenn ich bei Ihm bin und denke dann nicht ans trinken auch wenn die Flasche vor mir steht.
    Wenn mal der richtige Augenblick ist werde ich über meine Krankheit reden und Ihn informieren,weil ich selbst weiß auf Dauer geht das sonst nicht gut.
    Es ist meine Entscheidung wieder zu trinken genauso ist es anderen Ihre Entscheidung nicht zu trinken.Das heißt nicht das ich will oder nass Denke,aber ich kann mich nicht immer verstecken oder wegrennen wie in nassen Zeiten.Ich arbeite an mir trocken zu bleiben weil ich weiß es kann sonst tödlich enden.Nicht nur deswegen auch die Zeiten mit Alkohol möchte ich nicht mehr erleben und durchmachen.Das ist mein Schrecken,wo ich mir immer wieder vorhalte.

    Ich möchte mein eigenes Geld verdienen und den Mann meines Herzens an meiner Seite.Mehr verlange ich gar nicht vom Leben.

    Hallo zusammen,

    Am Tag über geht es noch mit meinen Gedanken und Depressionen,da ich mich bewerbe und umschaue nach neuer Arbeit.Doch Abends oder wie jetzte Nachts habe ich soviel Zeit zum grübeln und denken und mache dann aus einer Mücke einen Elefanten,z.b. wenn mein neuer Freund sich mal weniger meldet oder er mit Freunden unterwegs ist.Ich kann dieses Gefühl enttäuscht zu werden nicht mehr aushalten,es tut so weh.Wegen meiner Angst verlassen zu werden geht diese neue Beziehung nur deswegen mal auseinander.
    Ein Problem gibt es noch,ein großes eigentlich,mein neuer Freund trinkt Abends seinen Wein auch wenn ich bei Ihm bin.Ich habe sozusagen die Flasche vor der Nase.Habe von Anfang an gesagt das ich trockene Alkoholikerin bin,mehr habe ich oder wir über diese Krankheit nicht geredet.Daher weiß er auch nicht das er nicht trinken darf/soll in meiner Gegenwart.Obwohl es unfair ist,er kann doch nichts dazu das ich mal schwach war und verbieten möchte ich es Ihm auch nicht.
    Jetzt kommt sicher von euch wenn er Dich liebt,dann trinkt er nichts.Aber Liebe baut sich doch erst auf mit der Zeit.

    Ich kann nicht jeden Tag raus und immer nur spazieren gehen,ich brauche Aufgaben,sinnvolle Aufgaben.

    Ich habe heute kein Geld verdient,sitze arbeitslos zu Hause.
    Ich kenne diesen Mann erst 6 Wochen und habe jetzt schon Angst das meine Gefühle verletzt werden,mal wieder.Denn dann wäre es vorbei mit meiner Stärke und guten Vorsatz ohne Alkohol zu leben.

    Heute ist ein schlimmer Tag und er endet nie so kommt es mir vor.
    Fühle mich Nutzlos,ein Nichts auf der Welt,gedemütigt und getreten vom Herzen.Ich kann nicht mehr und habe auch Angst.Möchte einfach mich betäuben wie früher.
    Wer ist bei mir?Wer versteht mich überhaupt?
    Ich muß weinen und rutsche immer mehr ab.
    Lieber Gott hilf mir,ich vergesse mich.

    Hallo Maria und alle anderen hier,

    Heute war ein guter Tag für mich,habe zwar keine Arbeit gefunden aber der Montag war ausgefüllt mit Erldigungen,Termine u.s.w.
    Ich baue auf meinem Fünkchen Hoffnung wieder mein Leben zu meistern,trocken natürlich.
    Die letzten drei Jahre ist es mir gut gelungen durch meinen Job den ich gleich gefunden hatte,durch das Forum hier und immer mal wieder mir in Erinnerung zu holen wie mein Saufleben ,wie schrecklich diese Zeit war.

    Euch allen einen schönen Tag und vor allem 24 trockene Stunden.

    Hallo Waschbaer,

    Es tut mir leid,ich möchte alle hier nicht entmutigen,denn es geht ohne Alkohol zu leben.Ich habe nur meinen Lebensmut verloren,deswegen bin ich hier im Forum um darüber zu schreiben.Bisher hat es mir immer geholfen und eure lieben Zeilen zu lesen gehen mir durch den Kopf,ich mache mir schon Gedanken und ein kleiner Funke Hoffnung ist noch da.

    Ich schaue jeden Tag in Zeitungen oder im Internet nach Stellenangeboten.

    Ich muß aus meinem Depriloch rauskommen.

    Guten Morgen Ihr Lieben,

    Seit ich trocken lebe gehe/ging ich Vollzeit arbeiten was mir auch gut tat und Spaß gemacht hat.Mein Leben wieder in den Griff zu haben und in die Zukunft zu schauen.Doch irgendwann kam die Sehnsucht nach einer Beziehung,einen Partner,das fehlte mir zu meinem Glück noch.Wollte nicht mehr alleine sein u.s.w.,eben alles was zu zweit Spaß macht.
    Ich meldete mich im Internet bei einer Singlebörse an da ich kaum oder nicht ausgegangen bin.Tja,und da gab es immer wieder mal treffen mit Männern und es endetet immer traurig und depremierend für mich.Sie wollten keine Beziehung sondern Ihren Spaß was ich hinterher es erahren durfte.Kam und komme mir so ausgenutzt vor.Mich will keiner,was ist mit mir,warum,weshalb.....diese Fragen stelle ich mir dann und bin enttäuscht.

    Ich weiß es einfach selbst nicht was ich will,das ist das schlimme.
    In einer Selbsthilfegruppe war ich noch nie,das wollte ich damals nicht aus verschiedenen Gründen.Hier im Forum ging/geht es mir gut,konnte/kann reinschauen und schreiben wann immer mir danach ist.

    Ich kann nicht jede Arbeit machen,ausführen das das Arbeitsamt mir anbietet.Ich war schon immer zappelig und nervös,seitdem ich trocken lebe hat sich das verschlimmert.Doch die verstehen das oder mich nicht.

    Ich möchte kein Mitleid,ich möchte nur verstanden werden.