Beiträge von Lori

    Meine Ärztin kann auch nicht mehr machen als mir Tabletten zu verschreiben,Therapeuten haben keine Ahnung,da Sie noch nie Alkoholkrank waren.Ich war zwei Jahre bei einem gewesen,es hat mir nichts gebracht,nur dieses Forum hat mir immer wieder geholfen.

    Ich habe nun mal keine abgeschlossene Ausbildung und der Arbeitsmarkt ist dunkel.Eine Arbeit ist wohl das wichtigste im Leben und nicht mal das habe ich noch.
    Als ich aus der Klinik kam vor drei Jahren fing ich schnell zu arbeiten an das hat mir die ganze Zeit sehr geholfen.

    Ich bin depressiv,das weiß ich.Kann nicht mehr lachen nur noch weinen.

    Ich nehme schon seit ich trocken lebe Antidepressiva doch so richtig helfen Sie mir auch nicht weiter.

    Ich kann nichts erreichen da ich keine abgeschlossene Ausbildung habe.
    Ich bin nur ein Mensch der geboren wurde,abhängig vom Alkohol weil mir mein Leben keine Freude macht.

    Halllo an euch,

    Es ist schön das es dieses Forum gibt,Ihr seit so nett alle.
    Ich weiß das Alkohol kein Ausweg ist und alles schlimmer macht.
    Lebe 3 Jahre trocken und bisher auch sehr gut.
    Bei einem Therapeuten war ich auch schon des öfteren doch ohne Erfolg für mich.Ich erkenne den Sinn des Lebens nicht mehr ausser den Lebensunterhalt zu erarbeiten.Immer zu kämpfen was das Leben bringt,Trauer erfahren wenn geliebte Menschen sterben,Enttäuscht zu werden.
    Ein blöder Gedanke von mir den ich aber trozdem mal niederschreibe weil ich das oft im Kopf habe.
    Wenn ich sterben möchte,frühzeitig,dann mit Alkohol,ich trinke mich zu tode.

    Ich war immer eine starke Frau,habe es jedem,wirklich jedem recht machen wollen,habe dafür viel geopfert,mich verbogen und verstellt.Wo ist jetzt der Sinn wenn man alleine ist,alleine lebt?
    Ich habe mich aufgegeben und bin kurz davor wieder Alkohol zu trinken.

    Danke schön HarryK für Deine schnelle Hilfeleistung und Verständins.
    Ich habe wirklich niemanden in meinem Leben ausser meiner kranken Mutter.Von meinen damaligen Arbeitskolleginnen habe ich micht privat fern gehalten da Sie gerne mal was getrunken haben,Freundinnen habe ich auch nicht,wegen meinem letzten Job,da hatte ich kaum Zeit und Lust.
    Ausser eine neue Arbeit zu finden habe ich keine Ziele,Träume oder Wünsche im Leben.Das mit einem Partner habe ich aufgegeben,also für was soll ich noch exestieren?
    Nehme seit ein paar Monaten Schlaftabletten und denke oft nimm halt ein paar mehr.

    Danke an alle nochmal das man hier ernst genommen wird und jemand zuhört,bzw.liest.Ich kenne sonst keinen in meinem Umfeld der das tut ausser meiner Mutter vielleicht und die vesteht mich auch nicht immer.
    Arbeitslos zu sein ist schlimm für mich,da ich es das erste mal bin seit ich trocken lebe und der Geldnotstand macht mir Angst.Das zweite ist ich habe einen liebevollen Mann gesucht der mich versteht u.s.w.,doch all die Männer die ich kennen gelernt habe haben mich ausgenutzt,sexuell.Ich bin nur ein Objekt,kein Mensch.Seit meinem Entzug vor drei Jahren frage ich mich wer ich bin,finde mich aber nicht.Habe mich verändert und suche nach mir selbst,doch vergeblich.Wo bin ich,die alte von früher vor dem Alkohol?

    Hallo zusammen,

    Als erstes möchte ich meine Gedanken nur für mich hier nieder schreiben weil es mir schlecht geht,sehr schlecht und das Forum meine einzigste Hilfe und Stützpunkt ist den ich habe.Vor kurzem habe ich noch geschrieben wie gut es mir geht und das man es schaffen kann trocken zu leben und zu bleiben.Nun kämpfe ich mit mir,mit meinem Willen stark zu bleiben,was momentan schwer ist da mein Leben keinen Sinn mehr ergibt.
    Bin arbeitslos geworden,kann meine Miete nicht mehr bezahlen,Männer nutzen mich nur aus und und und.Mein Päckchen oder Rucksack ist zu schwer geworden.Ich habe keine Freundinnen,niemanden.
    Habe auch keine Kraft und Energie mehr.
    Ich bin traurig,ich habe Angst.

    Liebe Grüße an Alle,

    War schon sehr lange nicht mehr bei euch und wollte kurz berichten das ich auch noch nach fast 3 Jahren trocken lebe und es mir gut geht.Klar,nicht jeder Tag ist gut und es gibt die Alltäglichen Probleme,doch auch die kann man lösen ohne Alkohol.
    Ich war 10 Jahre starke Alkoholikerin und dachte da kommst Du nie lebendig raus,habe meinen Tod schon bevorstehen sehen,gedanklich.Vielleicht noch ein Jahr,wenn überhaupt,meine Tochter wenn die mal heiratet bist Du nicht mehr dabei.

    Mein Wille,fester Entschluß "trocken" werden war der erste Schritt,dann der Entzug in einem Krankenhaus,anschließen eine Therapie in einer Klinik.
    Danach steht man alleine zu Hause,frisch entlassen und fragt sich halte ich das durch ohne die Käseglocke.
    Ja,ja,der Wille muß bleiben und sich mit der Krankheit weiter beschäftigen,Hilkfe annehmen,suchen.Das Forum hier hat mir sehr sehr dabei geholfen,mit anderen schreiben und lesen.

    Schönen Sonntag Lori

    Hallo Ihr Lieben,

    Am ersten April war es soweit,mein erstes trockenes Jahr.
    Ich habe durch meine Nüchternheit und klaren Kopf endlich das erreicht
    was mich zufrieden,stolz und glücklich macht.
    Ich habe einen tollen Job,eine hübsche Wohnung,bin selbstbewußter,frei und ohne Druck..
    Das alles möchte ich nicht mehr durch Alkohol verlieren,das Leben gehört wieder mir und nicht Ihm.

    Grüße Lori :wink:

    Hallo zusammen,

    Ihr und das Forum hier wart und seit mir eine sehr große Hilfe gewesen und werdet es auch bleiben.
    Sich mit betroffenen auszutauschen,eure Meinung,Unterstüzung,Ratschläge und vieles vieles mehr hat mich zum nachdenken gebracht,weiter geholfen,
    Wege gezeigt.............
    Ohne euch weiß ich nicht wo ich jetzt sonst wäre.

    Schön das es euch und das Forum gibt.

    Grüße Lori :D

    Hallo Ihr Alle zusammen,

    Nun finde ich endlich mal wieder etwas Zeit hier zu schreiben
    und um mich mal zu melden wie es mir geht.
    Am ersten April habe ich mein erstes trockenes Jahr was ich damals nach meinem Entschluß trocken zu leben nie gedacht hätte es soweit zu schaffen.
    Mein starker Wille und meine Kraft haben mir geholfen.
    Ich weiß,das heißt nicht nachlassen oder aufhören sich damit zu befassen.

    Mein erster Mann nach meiner Ehe und ohne Alkohol hat mich sehr enttäuscht
    und betrogen,ich war ziemlich down und sehr traurig.
    Trozdem ist es kein Mann und kein Problem der Welt wert sich mit Alkohol zu vergiften,betäuben oder daran auch zu sterben.

    Ich bin glücklich,denn ich Lebe wieder,jeden Tag genieße ich bewußt.
    Ich bin offener,selbstbewußter,zufriedener,glücklicher,freier geworden.
    Habe mich aber auch von Karneval und anderen Festlichkeiten noch zurück gezogen,zu meiner Sicherheit noch.Fällt mich aber auch nicht schwer,denn ich brauche es nicht.

    Vor ein paar Wochen lernte ich einen sehr netten Mann kennen,er hat mich zum Essen eingeladen und dann habe ich Ihm auch gleich die Wahrheit über mich erzählt.Positive Reaktion von Ihm,super.

    Ich wünsche euch allen weiterhin trockene 24 Std.
    und glaubt an euch.

    Grüße Lori

    :wink:

    Hallo Cora,

    Ich schaue des öfteren mal bei Dir rein,weil mich interessiert ob Du nun die richtige Entscheidung für Dich getroffen hast.Ich hatte damals nur diesen einen Mann bei dem ich mich outen mußte und bin heute froh es gleich gemacht zu haben.Ich muß nicht mehr lügen oder mich verstecken,die Zeiten sind vorbei.Ich bin Ich und wer mich wirklich mag oder liebt,akzeptiert MICH und meine Krankheit.
    Ich würde es an Deiner Stelle auch dem anderen Mann erzählen,Du hast doch nichts zu verlieren,Du kannst nur gewinnen.Vielleicht magst Du den der von Deiner Krankheit weiß auch nur weil er gut zu hören kann und Dich und Dein Problem ernst nimmt.Ich kenne das Gefühl endlich mal wieder geborgen zu sein,gemocht zu werden,reden,hatte dies lange Jahre auch nicht mehr bei meinem Exmann.
    Ich weiß nicht wie ich Dir das genau beschreiben soll was ich damit meine.Nicht der erste Mann der Dir zuhört u.s.w. mußt Du nehmen,weil man wieder Gefühle austauschen möchte.Höre auf Dein Herz.

    Liebe Grüße Lori

    Hallo und euch allen ein frohes neues Jahr,

    Auch dies war mein erstes trockenes Silvester seit so vielen Jahren,da ich nicht mal mehr genau weiß wieviele Jahre es waren.
    Ich bin zu Hause geblieben,das war für mich am besten und am sichersten,auch wenn ich kein Gedanke oder Bedürfnis mehr nach Alkohol habe.Überall wo ich eingeladen wurde wurde auch getrunken,da muß ich nun wirklich nicht dabei sein. Heute vor genau 10 Monaten war ich zum Entgiften im Krankenhaus und danach zur Therapie,das war das beste was ich 2008 gemacht habe.

    Ich bin so stolz,glücklich und zufrieden.
    Alle die noch am Anfang Ihrer Trockenheit sind und zweifeln:

    ES IST ZU SCHAFFEN!

    Grüße Lori

    Hallo Paolo,

    Ich sage es auch nicht jedem,am ehesten denen die mir nahe stehen.Doch ich hätte nie geglaubt damals,das die Menschen eher positiv als negativ auf meine Krankheit reagieren.

    Nun habe ich an alle mal eine Frage.Da Weihnachten vor der Türe steht und ich wie immer noch nicht alle Geschenke zusammen habe,auch bei einigen keine Idee habe was ich schenken soll,höre ich oft,ach,schenke dem doch eine Flasche Sekt oder Wein.
    Wie seht Ihr das,verschenkt Ihr noch Alkohol?
    Also ich bin strikt dagegen überhaupt eine Flasche Alkohol wieder in die Hand zu nehmen.Ich unterstütze niemanden beim trinken.

    Grüße Lori

    Hallo Chaosimleben,

    Mir ging es wie Dir,erst kurze Zeit trocken und dann kam ein toller Mann in mein Leben.Ich hatte eine schlechte Ehe hinter mir und nun kam mein Schatz,respektvoll,verständnissvoll,u.s.w.Als erstes bekam ich Panik und schrieb hier im Forum"Hilfe was soll ich machen" und jeder hier sagte sei Ehrlich von Anfang an.
    Bei unserem ersten treffen kam er mit einer Flasche Wein zu mir nach Hause und ich sagte Ihm ich trinke keinen Alkohol mehr,weil ich damit mal eine sehr schlechte Erfahrung gemacht habe.Und er fragte natürlich nach,welche schlechte Erfahrung.Ich antwortete Ihm,das ich viele Jahre sehr viel getrunken habe und deswegen auch auf Therapie war.Er hat super reagiert und sich sogar geschämt die Flasche mitgenommen zu haben.Er trinkt eigentlich auch kaum Alkohol,ein Glas Wein Abends mal,aber nicht jeden Tag sagte er mit und seit dem wir zusammen sind gar nichts mehr.Er schreibt mir immer wieder nette SMS oder sagt mir wie stolz er auf mich ist wie ich das meistere und geschafft habe.
    Ich hatte am Anfang genauso Angst wie Du,das er mich dann nicht mehr kennen lernen möchte wer ich wirklich bin und so weiter.
    Doch bevor zu viele Gefühle ins Spiel kommen,sollte man ehrlich sein,irgendwann hätte er es erfahren,ewig kann man das nicht verstecken.
    Ich dachte mir entweder er nimmt mich wie ich bin oder er lässt es,dann ist er eine Beziehung nicht wert und für Ihn bringe ich mich nicht weiter um wenn ich wieder ang´fange zu trinken nur weil ich nicht offen und ehrlich war.

    Liebe Grüße Lori
    Du schaffst das auch,viel Glück.

    Hallo,

    Ich bin nun seit 9 Monaten trocken und wollte mich mal wieder bei euch melden,denn ohne dieses Forum hätte ich es bestimmt nicht geschafft.
    Ich schaue so oft wie es mir möglich ist hier rein und tanke dann wieder neue Kraft und Stärke für den 24 Std. Tag.

    Ich weiß nicht ob es auch an meiner Arbeit liegt,die Abwechslung,die Freude daran,Vollzeit,mein eigenes Geld..........Alkohol interessiert mich nicht mehr,kein Bedürfnis und kein Wunsch danach.

    Ich habe meinen Schatz noch,den ich kurz nach meinem nassen Leben kennen gelernt habe.Er weiß vom ersten Tag über meine Krankheit bescheid.
    Damals habe ich noch hier geschrieben und um Hilfe gebeten,weil er an unserem Datetag mit einer Flasche Wein kommen wollte.Ihr habt mir geschrieben ich soll Ihm die Wahrheit sagen,von Anfang an.Und das war gut so.

    Alle Probleme sind zu lösen,mit Ruhe,einem klaren Kopf und normales reden.......nicht mehr verstecken.

    Mir geht es gut
    Eure Lori :D

    Hallo,

    Es wird auch mein erstes alkoholfreies Silvester werden.Ich gehe auf keine Party oder Veranstaltung,da ich das sowieso nicht mag und nie mochte.Habe früher immer zu Hause mit meinem Exmann und meiner Tochter gefeiert und natürlich gesoffen ohne Ende.
    Dieses Jahr werde ich in meiner neuen hübsch eingerichteten Wohnung bleiben und es mir gemütlich machen mit fernsehen,leckeren Tee und bei vollem Bewußtsein,das freut mich und mehr brauche ich nicht.Meine Tochter wird bei Freunden feiern und wenn alles gut läuft wird mein Schatz bei mir sein.


    Grüße Lori

    Hallo,

    Ich habe mir auch schon etwas Gedanken über Weihnachten und Silvester gemacht,da es mein erstes trockenes fest seit vielen Jahren wird und wir demnächst eine Weihnachtsfeier von der Arbeit aus haben und meine Arbeitskolleginen nichts von meiner Krankheit wissen,da ich ja erst seit August dort beschäftigt bin.
    Wir feiern etwas weiter weg,von daher da ich mit dem Auto fahren muß,ist das ein Grund Ihnen zu sagen ich trinke nichts,werde auch nicht lange bleiben oder auch gar nicht gehen.
    Weihnachten und Silvester werde ich zu Hause alleine feiern,das ist für das erste Jahr sicherer.Ich hoffe nur ich bekomme keine Depressionen,so alleine am Fest der Liebe.

    Grüße Lori

    Nun schreibe ich meine Gedanken für mich mal wieder hier rein,denn es gibt nur sehr wenige in meinem neuen Umfeld mit denen ich über meine Krankheit reden kann und das ist auch nicht so wie mit euch.Ihr habt das alles schon mitgemacht und erlebt was es heißt Alkoholkrank zu sein,meine wenigen Freunde hören zwar zu,doch helfen,Tips geben und mich verstehen können Sie nicht.
    Ich müßte mal ein neues Thema aufmachen,denn ich und viele fragen ist es ja nicht mehr,obwohl Fragen zu der Krankheit wird es immer wieder mal geben.

    Seit gestern bin und lebe ich 8 Monate trocken und es geht mir soweit gut,
    wenn mein Kaffeekonsum nicht so hoch wäre.
    Ich habe gemerkt das der Kaffee für mich Ersatz geworden ist für Alkohol,denn ich trinke den Kaffee auch genau dann,als ich in manchen Situationen Bier,Wein oder Schnaps getrunken habe.

    Jetzt steht ja bald Weihnachten,Silvester und noch einige Geburtstage vor mir, an denen Tagen wo ich noch mehr getrunken habe,bis zum umfallen quasi.Ich denke nicht viel darüber nach,aber es wird mein erstes trockenes Fest sein und viele darauffolgende,ein wundebares Gefühl.
    Ich werde da feiern wo es natürlich kein Alkohol gibt,denn gerade im ersten Jahr wäre die Versuchung bestimmt sehr groß und ich gehe kein Risiko ein.

    Schönen trockenen Sonntag euch allen.
    Grüße Lori

    Guten Abend euch allen,

    Nach einer etwas längeren Pause wollte ich mich mal wieder bei euch melden,ich hatte keine Zeit zum lesen und schreiben,da ich viel arbeiten und Überstunden machen mußte,bin nur noch so ins Bett gefallen,daher hatte ich auch nicht viel die Möglichkeit,manchmal schon,über Alkohol und mich nach zu denken.Ich bin letzte Woche nun auch endlich umgezogen,habe eine schicke Wohnung und für mich neues Umfeld geschaffen,sozusagen,die alte Wohnung war meine nasse Vergangenheit und die neue ist meine trockene Zukunft.
    Es ist viel passiert die letzten Wochen,hatte sehr viele negative,traurige und stressige Erlebnisse,doch ich habe sie ohne Alkohol,auch kein Wunsch oder Bedürfniss danach, überstanden und gemeistert.Ich bin stolz auf mich.

    Meine neue Nachbarin,sie ist alleinstehend,wir wohnen Tür an Tür,hatte vor ein paar Tagen einen leeren Kasten Bier in den Hausgang gestellt und ich dachte im ersten Moment nur,die arme,vielleicht hat sie auch ein Problem mit Alkohol.Das war mein Gedanke,mehr nicht.

    Das war es erst mal für heute und ich hoffe oder werde mir wieder etwas mehr Zeit nehmen um hier zu lesen und zu schreiben,denn krank bleibe ich für immer.

    Liebe Grüße eure Lori