Beiträge von Lori

    Guten Morgen,

    Ich habe schon etwas länger nichts mehr geschrieben,da ich wenig Zeit habe und es mir eigentlich ganz gut geht.Mit eigentlich meine ich,Probleme und Streß tauchen immer wieder mal auf,doch ich habe gelernt durch Geduld,kleine Schritte und hier lesen,auch ohne Alkohol damit umzugehen.
    Ich bin ja nun schon 6 Monate trocken,zufrieden trocken und denke
    manchmal zurück an die Vergangenheit.Bin ich froh nichts mehr be und entsorgen zu müssen,den Leuten in die Augen schauen können,morgens in den Spiegel vor allem,keine Fahne mehr haben und und und.Dann frage ich mich warum habe ich mir das jahrelang angetan,warum nur?
    Ich habe nun ein komplett neues Leben angefangen und mir neue Freunde gesucht die mich nehmen wie ich bin und meine Krankheit.
    Ich habe einen Job,eine neue Wohnung,einen Mann der mich liebt und eine Familie die stolz auf mich ist das alles in noch nicht mal einem Jahr geschafft zu haben,vor allem meine Tochter freut sich mit mir und meine Trockenheit.
    Das wollte ich nur mal kurz los werden.

    Wünsche allen trockene zufriedene 24 Std.
    Lori

    Du hast mir nicht Angst gemacht,ich habe das nur schon sehr oft gehört,auch vor meiner entscheidung damals trocken zu leben und in der LZT wo ich war gab es auch einige die nach Jahren rückfällig geworden sind.Es wurde dort viel über Rückfall gesprochen......."wer hatte schon einen und wieso".Da war ich mir nicht mehr sicher es auch zu schaffen ohne Rückfall und habe nicht geglaubt soweit zu kommen wie ich jetzte bin.
    Ich bin sogar sehr stolz auf mich,denn ich mußte auch mein Leben neu aufbauen mit Job,Wohnung ohne Mann.
    Nüchtern habe ich es geschafft,betrunken wäre ich untergegangen.
    Ich melde mich nicht oft zu Wort hier,das überlasse ich noch den alten Hasen,aber ich bin froh hier dabei zu sein,das ist MEINE Hilfe.

    Hallo Domme,

    Danke für Deinen Glückwunsch,Du bist natürlich schon viel weiter als ich,aber das zählt nicht alleine,es zählt
    immer weiter zu machen,auch Jahr für Jahr wie du schreibst und daran habe ich noch zu knabbern wenn ich sowas höre oder lese,daß nach so langen Jahren der Trockenheit immer noch viele rückfällig werden.
    Das macht mir Angst und mich skeptisch,aber ich werde weiterhin positiv denken und es gibt ja auch Gründe für einen Rückfall.Ich hoffe für mich es frühzeitig zu merken und was zu tun,aber sicher kann man nie sein,ich kann jetzt nicht für 10 Jahre im voraus schreiben.Jeder neue Tag zählt und nicht schon übermorgen.

    Liebe Grüße Lori

    Hallo Laufschnecke,

    Es ist bei jedem anders welche Hilfe er braucht oder sich nimmt.Mir hat ganz alleine mein Wille und dieses Forum
    geholfen es soweit zu schaffen.Ich bin von meiner LZT nach Hause gekommen und dachte jetzt bist du auf dich alleine gestellt und hälst das nicht durch,doch ich habe mich an den PC gesetzt und habe gefunden was ich gesucht habe,dieses Forum.DANKE an alle hier.
    In meiner Klinik gab es einen PC in der Eingangshalle und jeder konnte mal für einige zeit dort dran,kam auch darauf an wieviele zur selben Zeit schreiben wollten.Aber das ist auch nicht überall so,ich weiß es nicht,deswegen möchte ich dir nichts falsches schreiben.
    Du bist auf dem richtigen Weg und mache weiter so.

    Viele Grüße Lori

    Hallo,

    Ich lebe nun seit 6 Monaten und einem Tag trocken :D
    Das ist noch keine so sehr lange Zeit,es kommen noch viele Jahre der
    Versuchung und Arbeit daran bestimmt,doch als ich mich hier angemeldet habe,habe ich selber nicht daran geglaubt es überhaupt so lange
    durch zu halten.Ich war damals sehr verwirrt und durcheinander,doch heute gehört die Krankheit zu mir.
    Man kann es schaffen,wenn man nur wirklich will und daran glaubt,arbeitet und Hilfe annimmt,das wünsche ich auch allen neuen Teilnehmer hier.


    Grüße Lori

    Hallo,

    Ich wollte mich mal kurz wieder bei euch melden.
    So langsam habe ich mich an die neue Arbeit und die vielen Stunden gewöhnt,für mich bleibt halt nicht viel Zeit übrig,sehe meine Tochter auch kaum noch.
    Es gab dort auch einige Streßsituationen wo ich früher zur Flasche gegriffen hätte,doch ich habe keine einzige Sekunde daran gedacht das zu tun,sondern habe die Probleme nüchtern und klar gelöst,einfach toll wie ich nun damit umgehen kann.
    Nein,ich werde nicht übereifrig und nicht vergessen das die Gefahr immer besteht Rückfällig zu werden.
    Ich werde es in meinem Kopf behalten und hier bei euch weiter schreiben und lesen.

    Muß gleich los zur Arbeit,habe heute Spätschicht,aber ich habe endlich wieder eine Aufgabe und verdiene mein eigenes Geld.

    Viele lieben Grüße
    Lori

    Hallo Biene,

    Wenn ich vor Überlastung zusammen breche,dann
    körperlich und nervlich,aber ich werde bestimmt nicht mehr zur Flasche greifen,dazu habe ich mir jetzt zu viel
    aufgebaut und gehe diesen Weg nüchtern weiter wie bisher.
    Ich werde,ich hoffe ich werde die Warnsignale erkennen
    und dann auch gleich handeln.
    Bisher habe ich mich immer an das Forum hier gewendet
    wenn es mir schlecht ging und das werde ich auch weiter tun.

    Liebe Grüße Lori

    Nein,nein,ich habe keine Zweifel.
    Nur ich kann doch noch nicht im voraus schreiben
    für den ersten September ich bin 6 Monate trocken,das werde ich dann an diesem Tag mit Jubel schreiben.

    Ich selbst schütte mich nicht mir Arbeit zu,das macht mein Chef,würde lieber einen Gang zurückschalten um auch mehr Zeit wieder für mich und das Forum zu haben,
    und natürlich meinem Schatz.

    Hallo Katrin,

    Es ist so ruhig bei mir,weil ich keine Kraft mehr habe und seit zwei Wochen total übermüdet bin.
    Ich weiß nicht mehr welcher Tag oder welche Uhrzeit wir haben,ich bin nur noch am arbeiten und schlafen.
    Ich habe doch seit zwei Wochen endlich wieder eine Arbeit gefunden und bekommen in einer Spielhalle,
    doch ich muß sehr oft 12 Stunden am Tag machen,da einige krank,Urlaub oder gekündigt haben und mit der Früh,Spät und Nachtschicht komme ich nicht wirklich zurecht,muß mich noch an den Rythmus gewöhnen.
    Meine Tochter braucht mich auch ab und zu mal zum reden,der Haushalt und nun habe ich endlich eine neue Wohnung gefunden die ich schon sehr lange gesucht habe,also stht demnächst auch noch ein Umzug an.Wie ich das alles schaffen soll,ich weiß es nicht,doch es wird hoffentlich mal wieder besser.
    Ich habe nicht mal mehr Zeit für meinen nicht mehr ganz neuen Schatz.
    Das einzig positive an der ganzen Arbeit ist,ich denke
    nicht an Alkohol,aber dadurch auch nicht an meine Krankheit die ja noch exestiert und bleibt.
    Ich bin sonst niergends ausser diesem Forum,aber für mehr hätte ich die Zeit im Moment auch nicht.
    Soweit geht es mir aber gut.

    Liebe Grüße Lori

    Hallo Biene,

    Ich kommer gerade von meiner ersten Nachtschicht und mir wurde gleich gesagt das ich an 6 tagen 12 stunden arbeiten muß,weil keine Leute da sind.
    Ich bin jetzt schon kaputt und müde.

    Die Arge und mein Arbeitsvermittler sind seit meinem
    ersten Tag wo ich anfing zu arbeiten nicht mehr zuständig für mich und hat mich aus dem Computer abgemeldet,gestrichen.
    Auch das mit dem Umzug und den Kosten habe ich nach gefragt,ich bekomme gar nichts,keine Hilfe,weil ich ja Arbeit habe angeblich.

    So,ich werde erst mal ein paar Stündchen schlafen,muß morgen wieder Frühschicht machen und bekomme nicht mal einen Tag frei.

    Grüße Lori

    Ich bin zur Zeit nur noch auf 180,voller Power aber auch Sorgen,schlafe mur zwei Stunden am Tag,wenn überhaupt.
    Die ersten Tage sind geschafft mit meiner neuen Arbeit,es gibt sehr vieles zu lernen und habe auch eine große Verantwortung dort.Ich muß zwei Tage Frühdienst,zwei Tage spätdienst und zwei Tage Nachtdienst machen,dann hätte ich zwei Tage frei,doch im Moment sind viele krank oder im Urlaub,also muß ich als neue die ganze Woche durch arbeiten,wer weiß wie lange.
    Gestern bekam ich auch noch die Zusage für eine neue Wohnung,ich freue mich natürlich sehr,da ich schon lange suche und keine gefunden habe oder uns keiner wollte,meine Tochter und mich mit Katze.
    Wie soll ich das alles nur schaffen,der Job und der Umzug,ich habe leider auch kaum Helfer.
    Im September ist endlich die Scheidung von meinem Mann und da gibt es auch noch eine Menge Probleme,denn er möchte nicht so ganz einwilligen.
    Diese Tage ist auch noch was sehr schreckliches passiert.Meiner Freundin ihr Bruder wurde erschossen,es war eine Beziehungstat.Sowas kennt man nur aus den Nachrichten,Krimis oder so,aber das das in meinem näheren Umfeld passiert,ich bin geschockt und sehr traurig darüber.Ich kannte den Mann nicht sehr gut,nur von ein paar mal sehen,doch meine Freundin hat schon genug Leid in ihrem Leben ertragen müssen.Ich komme damit nicht klar und denke dauernd daran.

    An nächster Stelle kommt die Angst meinen neuen Bekannten zu verlieren,,es gibt aber keinen Grund dafür,ich habe mich einfach zu sehr an ihm fest gebissen,ja,ich habe mich total verliebt.

    Was mache ich wenn dieses ganze Kartenhaus zusammen fällt oder ich keine Kraft mehr habe,lange macht das mein Körper und meine Nerven nicht mehr mit.

    Lori

    Guten Morgen,

    Gleich geht es für mich los,mein erster Arbeitstag beginnt.Ich habe
    so gut wie gar nicht geschlafen,habe gemischte Gefühle im Bauch,
    Freude und Angst.
    Freude weil ich endlich wieder unter Menschen komme und MEIN eigenes Geld verdienen werde,Angst,das ich es nicht schaffe,mich zu dumm anstelle oder bei Streßsituationen dort Saufdruck bekomme und überfordert bin,aber auch das ich überfallen werden könnte,es ist ja eine Spielhalle,man weiß nie.

    Das mit meinem Kaffeekonsum habe ich gemerkt das er nicht normal sein kann und nun wie ich darüber nachdenke,trinke ich ihn wie zu meiner nassen Zeit den Alkohol,zu bestimmten Momenten/Zeiten oder zu bestimmten Situationen.Ich hoffe das heißt nicht das ich dewegen mal schneller zur Flasche greifen würde.
    Die Arbeit wird mich ablenken :D

    Heute Abend habe ich auch noch einen Termin mit meinem vielleicht zukünftigen Vermieter.
    Ich wünsche mir das ich das alles,den Streß und den Druck,
    körperlich und seelisch gut verkrafte,bis sich alles eingependelt hat.

    Grüße Lori

    Hallo Biene,

    Das hatte ich auch vor mit meinem Arbeitsvermittler zu besprechen um etwas Sicherheit zu bekommen,einen Rückhalt.

    Hallo Kommal,
    das päckchen habe ich mir leider nicht selbst gepackt.
    Wichtig ist meine Arbeit um auf eigenen Füssen zu stehen und natürlich um die Wohnung zu bezahlen.
    Die Wohnung brauche ich nötig um meine Vergangenheit endlich hinter mir zu lassen,ich habe hier sehr viel schlechtes erlebt,auch die Trinkerei.
    Das wäre alles ein sehr guter Neustart für mich,doch
    mit Druck und Streß verbunden.
    Ich hoffe das geht alles schnell und gut vorbei für mich,denn wenn ich wieder trinken sollte,war alles um sonst und das will ich auf keinen Fall.

    Ich werde mal wieder meine Gedanken aufschreiben,da ich seit ein paar tagen vermehrt Saufdruck spüre und ich glaube kurz davor bin es nicht mehr durch zu halten.
    Es passiert soviel auf einmal,ich bin ganz durcheinander.
    ich weiß nicht wo ich anfangen soll zu schreiben,versuche es einfach mal.
    Seit langer arbeitslosigkeit fange ich morgen meinen ersten Tag an mit Arbeit,habe große Angst es nicht zu schaffen,gleich wieder vollzeit und meinem Arbeitgeber es nicht recht zu machen.Ich komme schnell unter Druck und werde unruhig wenn was nicht funktioniert.
    Ich habe für heute noch kurzfristig ein anderes Vorstellungsgespräch bekommen,ich werde es mir mal anhören und anschauen,danach habe ich noch einen Termin bei meinem netten Arbeitsvermittler.
    Das ist das einen und nun suche ich ja schon sehr lange eine andere Wohnung,doch es gab immer Absagen aus welchen Gründen auch immer,das war schon sehr enttäuschend und depremierend für mich.
    Ich habe mir gestern zwei Wohnungen angeschaut und bei der einen habe ich ein ganz gutes Gefühl das der Vermieter mich haben möchte,am Mittwoch bekomme ich bescheid.
    Also wenn das klappen sollte,komme ich in sehr großen Streß,neue Arbeit und ein Umzug,alles gleichzeitig.
    Da ist aber dann auch noch meine Tochter,die zur Zeit mit ihrem Vater in Urlaub ist.Ihr kann ich im Moment nichts recht machen,sie hat an allem was zu meckern und auszusetzen,das macht mich dann noch nervöser als ich schon bin.
    Und es gibt meinen neuen Schatz,über ihn und uns denke ich auch sehr viel nach,ich habe einfach verlustangst oder nur Angst ihn zu verlieren,obwohl kein Grund zur Zeit besteht.
    Ich bin nervlich in keiner guten Verfassung,alles zuviel für mich und habe Angst das der Griff zur Flasche nicht mehr weit entfernt ist.
    Ich suche bestimmt keinen Grund zum trinken,deswegen schreibe ich alles auf was mich bedrückt,meistens hilft es mir.

    Liebe Grüße Lori

    Hallo,

    Ich bin mal wieder da um zu schreiben,denn ich bin so aufgeregt und unruhig
    was mir im Moment nicht so gut tut,früher brauchte ich ja den Alkohol dazu um mich wieder zu beruhigen und runter zu kommen.
    Es sind nur noch 3 Tage bis ich meine erste neue Arbeitsstelle anfangen werde,ich bin vorhin sogar mal die Strecke mit dem Auto abgefahren um zu sehen wie lange ich brauche um dort auch ja pünktlich zu erscheinen.
    Ich bin noch etwas unsicher mit dem Auto fahren,wegen Autobahn,da hatte ich schon immer etwas bammel,doch es macht wieder großen Spaß zu fahren.
    Meine Tochter ist zur Zeit ja im Urlaub,also kann ich mich voll und ganz auf die Arbeit konzentrieren und mich einarbeiten,ich habe nur bedenken wegen der Nachtschicht,da ich ganz alleine dort bin in einer Spielhalle.
    Wenn ich so schreibe jetzt werde ich wieder ruhiger und sehe die Sache entspannter.
    Mein Fehler ist leider seitdem ich trocken lebe,kriegt keinen schock,
    trinke ich 3 bis 4 Kannen Kaffee am Tag,ich versuche es schon weniger werden zu lassen,aber klappt noch nicht so richtig.Natürlich trinke ich auch noch viel Wasser nebenbei,aber was anderes schmeckt mir einfach nicht und hat zuviele Kalorien.

    Schönen Sonntag euch allen :D
    Lori

    Hallo Katharine,

    Danke mir geht es sehr gut,schon alleine wegen dem positiven Erlebniss auf dem Amt,es hat mich noch sicherer gemacht für den geraden Weg in mein trockenes Leben.
    Jeder der mich kennt und sieht,sagt ich bin eine neuer glücklicher Mensch geworden,einfach anders,nur leider habe ich sehr viel abgenommen,das ist schon zu viel,ich habe sehr dünne arme und beine,ich habe einfach kein hungergefühl mehr,esse nur das nötigste.

    Meine Tochter 16 Jahre ist heut das erste mal ohne mich für zwei Wochen mit Ihrem Vater(wir leben in Scheidung) in den Urlaub geflogen und ich vermisse sie jetzt schon so sehr,die Wohnung ist so leer und verlassen ohne sie.
    Naja,die Zeit geht auch vorbei und ich gönne Ihr ja den Urlaub,später kommt mein Schatz noch,ich freue mich schon sehr,endlich meine Gefühle und Liebe geben zu können ohne Alkoholfahne oder dummen Kopf zu haben,alles einfach echt erleben.

    Schönes Wochenende euch allen lieben.
    Lori

    Hallo,

    Ja,das war ein sehr positives Ereigniss heute für mich,
    es wird zwar sicherlich auch noch Menschen geben die nicht so nett darauf reagieren,doch ich habe kapiert,das ich diese Leute nicht brauche und ich mich nicht mehr schämen muß.
    Ich bin auch sehr sicher und selbstbewußt dort hin und aufgetreten,nicht wie früher ruhig,schüchtern und zurückhaltend.
    Ich glaube das war heute wieder ein weiterer Schritt den ich gegangen bin für mich,mein Vertrauen und Glaube an mich selbst.
    Aber auch dank Kommal gestern mit seiner Antwort und Erklärung mit dem Normalzusatand,habe ich es geschafft.Habe mir es heute mit auf den Weg genommen.

    Hallo,

    Nun bin ich wieder von meinem Termin beim Arbeitsvermittler zurück und es ist sehr,nein super gut gelaufen.
    Er hat sich eine Stunde für mich Zeit genommen und vollstes Verständnis für mich gehabt,das habe ich nicht ganz so leicht erwartet und gedacht.
    Er wußte schon von meiner Krankheit von den Unterlagen meiner Hausärztin,das war natürlich besser für mich,obwohl ich es ihm eh geagt hätte.
    Er fragte auch gleich wie es im Moment mit Alkohol aussieht und ich konnte stolz antworten,das ich trocken lebe und nichts mehr getrunken habe.
    Ich solle die Sache doch ruhig noch etwas langsam angehen und mir keinen Druck machen,das würde er auch nicht wollen.
    Ich sollte mit halbtags anfangen und nicht wie mein neuer Job vollzeit,einfach nichts überstürzen,doch ich möchte es probieren und werde es auch tun.
    Ich bin immer noch baff,das es beim Amt auch so nette menschen gibt,er war einfach klasse und ich hatte null Angst mehr,habe selbst viel geredet über meine Vorstellungen und das ich nicht mehr als Verkäuferin oder so arbeiten kann wo Alkohol verkauft wird.
    Ein Klasse Tag war das heute,ich muß jetzt erst mal wieder runter kommen und mich beruhigen.

    Lori
    Natürlich wußte er das eh.

    Guten Morgen,

    Es tut mir jesesmal gut hier zu schreiben und zu lesen,
    auch wenn ich mich sonst nicht oft hier zu Wort melde,
    ich habe dann wieder die nötige Kraft und den Blick in die richtige Richtung zu schauen und zu gehen.

    Ja Kommal,Du hast so Recht,ich muß diesen Normalzustand annehmen das es wirklich ich bin jetzt,die sich nicht mehr verstecken,lügen und tarnen muß.
    Was war schon normal damals?

    Ich bin heute schon sehr früh wach geworden,da ich später einen Termin bei meinem Arbeitsvermittler habe,der erste seit ich trocken lebe.
    Auch wenn ich selbst eine Arbeit gefunden habe,werde ich Ihm von meiner Angst erzählen,ob ich es schaffe wieder in die Arbeitswelt zu integrieren,wegen meiner Krankheit.Ich hoffe es fällt mir nicht allzu schwer,denn sagen werde ich es auf jeden Fall,vielleicht kann er mir sogar weiter helfen und noch Tips mit auf den Weg geben.Aber ich werde sicherlich so aufgeregt sein und nur mit dem halben Ohr zu hören,so ist das leider bei mir wenn ich nervös bin.

    Ich werde euch später darüber berichten und schreiben.

    Grüße Lori