Beiträge von live2008

    Hallo!

    Dagmar007 wg den Beweis-es ging mir darum, dass ich wenigstens die Tabletten in der Hand hatte und konnte dem Arzt überhaupt zeigen, was ich da alles schlucken musste. Und er war schockiert.
    Vitamine ist gut aber der Rest waren Antidepressiva, Behruhigungstabletten und Schlaftabletten.
    Das weiss ich.
    Wir warten jetzt den Entlassungsbericht und dann wird der Arzt schon sehen welche Tabletten genau und in welcher Stärke.

    Spedi und das stimmt mit dem Vertrauen.
    Wenn ich am Freitag voll lebendig den Tag beginne, zur Selbsthilfegruppe im KH renne, Ergoterapie mache ich auch und dann am Abend kriege ich 4 Tabletten. Wozu?
    Ich habe Horror erlebt. Ich konnte mich mit letzter Kraft duschen, weil sich das ganze Bad gedreht hat und dann im Bett lag ich da völlig bewegungslos. Ich konnte meine Arme meine Beine nicht bewegen ganz zu schweigen von sich vielleicht im Bett zu drehen in die andere Position.
    Ca. 1 std später hatte ich so grausame Erlebnisse im meinem Kopf.
    Ich dachte ich träume aber nicht-ich hörte die Flugzege, ich hörte meine Nachbarin schnarchen.
    Es war grauenvoll, so etwas ist ja auch ganz schwer zu beschreiben, zumal ich es so etwas noch nie erlebt habe. Ich hörte Stimmen,Klingeln, ich hatte Angst, dass jemand aus der Geschlossen abhaut und uns umbringt, und ständig dieser Gedake:los weg hier.
    Am nächsten Morgen, zwar etwas kaputt aber super gelaunt kriege ich 6 Tabletten. Heeee? Wozu???

    Alle auf der Station sind wie Zombies rumgelaufen, ich dachte erst-man sind die echt krank. Kein Lächeln, kein Gespräch-nichts.
    Und als ich am Samstag gegen 11.00 Uhr zu Hause war begann bei mir auch so ein Zombietag. Ich konnte mich auf den Beinen nicht halte, ich konnte nicht mal telefonieren so müde war ich aber ich konnte nicht schlafen und deshalb habe ich auch die Tabletten nicht genommen, die ich von den Ärzten in KH bekommen habe.

    Ich habe noch ein Spruch von meiner Zimmernachbarin gehört: "du hattes schweren aber kurzen Entzug, jetzt werden die dich Tablletenabhängig machen, damit du wieder kommst und Tabllettenentzug machs und der dauert richtig lange"

    Ich möchte mich an alle, die mir geschrieben haben bedanken.
    Für mich war es große Überwindung am Montag zum Arzt zu gehen und jetzt ist mein Vertrauen natürlich im Keller.

    Ich habe mir Freitag frei genommen und werde erstmal 3 Tage an die Ostsee alleine wegfahren, damit ich Ordnung in mein Kopf schaffen kann.

    Wenn hier jemand ist, der mir in Berlin seriöse Beratungsstellen, Selbsthifegruppen bzw. AA empfehlen kann, würde ich mich sehr freuen.

    Ich wünsche allen schönes Wochenende.

    Liebe Grüße
    live2008

    P.S.
    Falls mich jemand stark krietisieren möchte, bitte ich es zu unterlassen.
    Ich bin zur Zeit in solcher Verfassug, dass ich es schlecht ertragen kann bzw. aufnehemen kann. Danke

    Hallo JoeDoe,

    ich war gestern schon beim Arzt. Er war schockiert als er die allen Pillen gesehen hat.
    In den 12 Tabletten befinden sich 3 Vitamintabletten und meine Alergietablette.
    Die anderen 8 sehen verdächtlich aus.
    Ich habe das Krankenhaus am Samstag verlassen und ich habe keinen Entlassungsbericht bekommen.
    Mein Arzt hat auf der Station angerufen, die wollten telefonisch keine Auskunft geben.
    Jetzt müssen wir warten, was in dem Entlassungsbericht stehen wird.

    Ich wollte erst die ganzen Tabletten wegspühlen aber ich tat es nicht. Wenigstens habe ich einen Beweis.
    Am Sonntag war ich noch ziemlich kao aber ich habe es durchgehalten.

    Ich habe keine Lust von einer Sucht in die andere zu geraten.

    Ich wünsche allen einen schönen Tag!
    live2008

    Hallo
    ich bin eine 37-jährige Frau und Alkoholikerin.
    Mein trinken begann vor ca.12 Jahren nach einer schrecklichen Ehe, die ich durch Misshandlungen von meinem Ex, diese auf der Intensivstation mit Schädelbruch, Nasenfraktur und div. anderen Verletzungen beendet wurde. Ich trank um abzuschalten.
    Vor 5 Jahren hatte ich einen schrecklichen Autounfall, wo ich durch ein riesen Glück mit meinen Kindern überlebte.
    Und genau vor 5 Jahren ließ ich das trinken - ich begann einfach zu saufen, es hat ca.2 Jahre gedauert bis ich mir endlich klar war - ich habe Alkoholproblem.
    Diverse male habe ich das trinken weggelassen und dann wieder angefangen und eines Tages hatte ich den ersten Entzug – grauenvoll, aber der wein war stärker und hat mich wieder eingeholt.
    Vor ca.2 Wochen hatte ich mir etwas mehr erlaubt und trank ununterbrochen Wein - Bier zum Frühstück – Wein – Bier, bis ich merkte ich komme aus der Saufgeschichte nicht mehr los.
    Mittwoch früh fuhr ich ins Krankenhaus und gestand endlich dem Arzt - ich habe Alkoholproblem.
    Ich habe so gezittert, dass ich den Aufnahmebericht nicht mal unterschreiben konnte, aber ich bestand darauf, dass ich da bleiben will, um Entzug zu machen.
    Nach dem ich auf die Station aufgenommen wurde ging es richtig los, zittern, schwitzen, Angstzustände, Halluzinationen.
    Am ersten Tag haben sie mir Infusion gegeben und so viele Beruhigungsmittel, sodass ich die erste nacht überstanden habe.
    Dazu wurde das Blutdruck jede 2 Std. gemessen und edit-Medikamentenname entfernt edit verabreicht.
    Der zweite Tag war auch nicht berauschend aber am dritten Tag ging es mir relativ gut und ich begann mich zu freuen, dass ich neues Leben anfangen kann, aber ich merkte, dass etwas nicht stimmte.
    Ich kriegte von Tag zu Tag mehr Tabletten, am Freitagabend waren es schon 4 verschiedene und obwohl mir es gut ging, musste ich diese schlucken.
    Im Bett begann das nächste Horror -mein Körper war komplett bewegungslos aber mein Gehirn arbeitete und ich konnte nicht einschlafen und langsam dachte ich, ich beginne verrückt zu werden.
    Samstag morgen gut gelaunt und nach dem Frühstück gibt mir die Schwester 6 Tabletten - ich habe Schock gekriegt, wo ich schon am Vortag insgesamt 9 geschluckt habe und ich fragte, wozu so viel und was ist das alles, sie dazu - ich soll schlucken.
    Nachdem alle 6 Tabletten im meinem Magen waren, begann ich zu überlegen wozu Tabletten? Es ging mir schon gut- super Blutdruck, kein Zittern und 0 punkte nach der Messung.
    Ich packte meine Klamotten und sagte;dass ich nach Hause gehe.Erstmal hatte ich sehr langen Gespräch mit dem Arzt:"ich soll Langzeitterapie machen und für ca. 2 Monate bei den auf Station bleiben".Ich sagte NEIN. Die haben mich entlassen und für drei Tage Tabletten gegeben, für jeden Tag jeweils ca.12 Stück.
    Nach den 6 Tabletten am morgen konnte ich mich kaum auf den Beinen halten- die anderen Tabletten habe ich natürlich liegen lassen.
    Keine Ahnung was das sollte, jetzt sitze ich hier fest entschlossen nie wieder zu trinken, bin aber am grübeln wegen dem Krankenhausaufenthalt und der ganzen Portion Tabletten, die vor mir liegen.......

    live2008