Zitat von dagmar007
Vielleicht bist Du in Deinem Gesundungsprozeß schon viel weiter, als Du selber meinst und hast nun innerlich verankert das "er" nicht mehr der ist, um den Du trauern solltest?
Argh!
Liebe Dagmar, echt? Kann man so behämmert sein, dass man nicht merkt, dass man vielleicht schon weiter ist, als man meint? - ?
Nein... Nein, kann man nicht... Verflixt, nein, wenn man ehrlich ist kann man wohl nicht so tun, als ob man's nicht irgendwie gemerkt hat...
Ich hab n bisschen Angst, dass ich sehr wohl gemerkt habe, dass sich da was getan hat, hab ich ja auch geschrieben manchmal, dass etwas anders geworden ist, irgendwie. Aber ich hab vielleicht nicht genau hinsehen mögen, weil ich nicht merken wollte, wie weit ich bin. Weil ich gar nicht so weit sein will, wie ich bin???!
Wenn das nicht krank ist, was denn dann?! 
Will ich echt, dass es mir mies geht, weil dann noch nicht alles definitiv vorbei ist? Weil sonst für ihn der Zug definitiv abgefahren ist? Und weil ich das nicht über's Herz bringe? Weil ich immer noch glaube, dass er ohne Alk wieder der "Richtige" werden würde?
Also Moment mal, das wäre ja absichtlich "einen Schritt vor, zwei zurück" statt "zwei Schritte vor, einen zurück"!
Das Herz hat's begriffen und jetzt funkt der Kopf dazwischen und sabotiert?
Gibt's das??? Das darf echt nicht wahr sein, oder?
Verd... nein, das ist es glaub ich genau: es geht um zwei verschiedene Personen! Und vom einen, dem "bösen Fremden" hab ich mich prima losgelöst - den wollte ich ja eh nie. Aber den anderen, meinen Mann, den ich immer noch wieder zurückhaben will, den kann ich nicht loslassen.
So ist's glaub ich. Uff! Nicht ganz so krass krank. Aber einfacher macht es die Sache nicht.
Weil ich die beiden doch irgendwie als Ganzes sehen muss, sonst kann ich ja noch ewig so weitermachen! 
Hilfe, echt, das ist irgendwie zu kompliziert. Weil sich trotz allem die "guten" und die "bösen" Anteile die Waage halten? War es einfach nicht "schlimm" genug, oder nicht lange genug schlimm? Aber verfl..., was müsste denn noch passiert sein oder passieren, damit ich nicht immer noch diese Liebe und Verbundenheit oder diese Loyalität oder was auch immer für meinen "eigentlichen" Mann fühle? Dass ich den nicht auch irgendwie als "Opfer" sehe? Und vor allem: dass ich kapiere, dass es ihn nicht mehr gibt!!!
Ist es das, was ich einfach nicht wahrhaben will??? 
Autsch, das Staubsaugen hat gar nicht gut getan!!! Und ich bin zu müde, viel zu müde für Wirrheiten solcher Güte! Ich geh ins Bett!
Herzliche Grüsse,
eine hundemüde verwirrte c.