Hallo zusammen!
Hmmm... ich glaub Du triffst es ganz gut, Dagmar:
Zitat von dagmar007
Ich denke, liebe Crevette, Du kommst mit Dir und Deinem Weg gut zu Rande. Das wichtigste ist ja dass man/frau mit sich selber gut zurecht kommt und sich annimmt. Und eben lernt Grenzen zu setzen (auch für den eigenen Schmerz)
Ich komm prima mit mir aus! 
Nein, im Ernst, ich und ich, das klappt wirklich. Ich kenn mich, ich mag mich, ich mach mir nix vor, ich kann Grenzen setzen (wenn ich will und auch mal fünfe gerade sein lassen wenn's mich nicht kratzt - und in letzter Zeit hab ich sogar gelernt, auch mal was einfach so stehen zu lassen! Verflixt schwer für mich
aber auch das kann ich!) und ich bin mir selbst wichtig ohne mich zu wichtig zu nehmen.
Mit dem Sich-wichtig-sein und dem Sich-zu-wichtig-nehmen meinte ich bloss, dass ich in meinem Job gard ein Beispiel bekommen hatte von jemandem, der sich viel zu wichtig nimmt. Wahrscheinlich um die eigene Unsicherheit zu überspielen. Und darum alles gleich auf sich bezieht, alles gleich als Angriff sieht und immer meint, zu kurz zu kommen. Womit sich die Person nun wirklich keinen Gefallen tut. Erinnert mich zum Teil an manches, was leider in letzter Zeit hier im Forum abgegangen ist. Naja, lassen wir das.
Ich glaub schon, dass die Therapeutin ok war und ich hab ihr auch nicht die "coole Socke" vorgespielt - naja, n bisschen cooler als Rumpelstilzchen in seinen besten Zeiten war ich schon
aber ich glaub Rumpelstilzchen hat seinen Zenith überschritten und sich gemässigt... ein Bisschen immerhin... 
Und ich glaub auch, dass sie schon mehr gemacht hat, als nur nett geplaudert, aber einfach gemerkt hat, dass mir nicht zu helfen ist
also nicht im Sinn von hoffnungslos meschugge. Sondern dass ich das auf meine Art und Weise auf die Reihe kriege. Irgendwie.
N Bisschen ist's vielleicht so, dass meine Art mit etwas umzugehen eben die ist, mich darüber zu ärgern, zu toben, es nicht zu akzeptieren - eben einfach meine Einstellung dazu kundzutun. Auch wenn ich weiss, dass es nix bringt. Aber ich will's nicht einfach still schlucken müssen. Und dann ist es so wie's ist und ich finde es Sch... und ich will's nicht und ich manifestiere das - und so ist's dann eben.
Beispiel gefällig? Ich mach nen Job den ich absolut super find. Aber so ein, zwei Dinge nerven mich kollossal. Und darüber kann ich mich ohne Ende auslassen und meine Kolleginnen fragen mich dann zum Teil warum ums Himmels Willen ich den Job denn behalte, wenn ich ihn so schlimm finde.
Dabei find ich ja nicht den Job schlimm, ich muss mir nur Luft machen können über diese paar negativen Dinge und dann ist alles in Butter - bis auf eben diese negativen Dinge.
Aber so what? 
Naja und die Situation jetzt ist nicht genau dasselbe, aber es geht irgendwie in dieselbe Richtung. Mir geht's gut, alles ok, bloss eben das eine (leider nicht ganz kleine) Detail, dass ich nicht mit demjenigen zusammen bin, mit dem ich zusammen sein will. Und diese Tatsache macht mich fertig. Diese eine Tatsache. Daneben läuft alles. Nur eben das eine fehlt. Und damit muss ich leben. Tu ich auch. Aber ich will nicht die Klappe halten und das ok finden müssen. Ich will es mir anders wünschen dürfen. Ich will hoffen dürfen, dass es wieder anders wird.
Blödes (nee, saublödes! also im Voraus sorry, aber mir fällt nix besseres ein und ich muss gleich weg!) Beispiel: wenn mir alle Zähne ausfallen, dann ist das Sch... Aber das Leben geht weiter. Bloss fehlt was. Und egal was da an Ersatz möglich ist, es ist nicht das Richtige. Und ich will wieder das Richtige. Und wer weiss, vielleicht wachsen sie mir ja nach? Nicht sonderlich wahrscheinlich, aber naja, man weiss ja nie.
Was nicht heisst, dass ich den Rest des Lebens mit aufgerissenem Mund vorm Spiegel sitze und schaue, ob schon was wächst! Aber ich fang doch auch nicht an mir einzureden wie froh ich bin, falsche Zähne zu haben und wie gut das doch war, dass mir die echten ausgefallen sind! Aber ne Therapie hilft mir da nicht wirklich, oder? Da geh ich eher zum Zahnarzt und fange an, lecker Sachen zu kochen, die man nicht so doll kauen muss. Aber ich trauere den guten alten Zeiten nach, in denen ich noch Nüsse zwischen den Zähnen knacken konnte.
Oder so.

- versteht Ihr?
Verflixt, ich muss los! Mann, Mann, Mann, jetzt hab ich wieder erklärt und erklärt und nix stehen gelassen... Naja, bin noch am Üben. 
Liebe Grüsse und bis bald,
c. in Eile (hehe, tönt wie n Kochrezept... wär nix für falsche Zähne!
)