Beiträge von crevette

    Hallo Tihaso,

    wie geht's? Hoffentlich gut! Die Daumen sind gedrückt, ist klar! Wär ja echt der Gipfel, wenn er jetzt plötzlich aktiv würde und Dir so noch einen Strich durch die Rechtschutzversicherung machen könnte. Nee, da drücken wir zu fest die Daumen!

    Und wie war's heute? Hoffentlich auch gut!!! :)

    Liebe Grüsse,

    c.

    Uiiii gaaanz knapp! Da les ich seit längerem endlich mal wieder rein und erwische grad noch so das letzte Zipfelchen Deines Geburtstags... naja, nach Mitternacht, nicht mehr wirklich der Tag an und für sich, aber was soll's?! - Gelten soll's:

    HAPPY BIRTHDAY!!! :) :) :)

    Alles Gute und viel Glück und Freude und Erfolg und gute Gesundheit und was auch immer Du Dir sonst noch so wünschst!!!

    Liebe Grüsse,

    c.

    P.S. Daumen sind gedrückt, dass es mit dem Job klappt und der Lohn kollossal wird! :)

    Hi skybird!

    Ich und ich haben kein Problem miteinander, das klappt prima, war auch immer so, alleine zu sein oder mich mit mir selber zu beschäftigen war nie ein Problem und ist's auch jetzt nicht.

    Und unmotiviert bin ich im Moment weil sich im Forum grad eine Menge Dinge tun, die reichlich überflüssig sind. Die vielleicht darauf zurückzuführen sind, dass es nicht allen so gut mit sich selber geht und da wird dann kreuz und quer bei den anderen rumgebastelt. Logisch, wenn's mir langweilig ist mit mir selber dann beschäftige ich mich mit anderen. Wenn's mir schlecht geht auch gerne, lenkt ja ab. Wenn mich mein Co-Sein drückt sowieso, dann nix wie her mit anderen und deren Problemen!

    Na wie auch immer. Es scheint mir nicht schlecht genug zu gehen, als dass ich mich da voll Elan ins Getümmel schmeissen möchte. Und zum Diskutieren taugt's auch nicht. Nicht viel Forum also in letzter Zeit.

    Aber so von Zeit zu Zeit reinlesen, das schon. Und heute mal n bisschen mehr, weil mich die dahinterliegende Problematik interessiert: wie wichtig man sich selber ist oder sich selber nimmt. Hab das heute im Job grad wieder einmal sensationell gut illustriert bekommen. Verflixt heikles Ding, diese eigene Wichtigkeit und wie man damit umgeht... Das wär einen eigenen Thread wert. Hm... mal gucken...

    Und wie geht's Dir? Dich hab ich in dem ganzen hin und her von Threads die entstehen und verschwinden auch nicht gross in Aktion gesehen. Oder hab ich Dich einfach übersehen? Hoffe, alles ist ok bei Dir!

    Liebe Grüsse,

    c.

    Ich nehm mal die Tatsache, dass mein Thread gleich auf Seite 2 rutschen würde zum Anlass, mich wieder einmal zu melden. Irgendwie reichlich unmotiviert. Da ist gar nix mit

    Zitat von Ette

    suchst du dir auch hier noch die Aufmerksamkeit, die dir womöglich dein trinkender Partner verweigert.

    im Gegenteil, kein Bedarf an Aufmerksamkeit - ausser meiner eigenen.

    Liebe Grüsse,

    c.

    Liebe Tihaso,

    ich bin sicher nicht die Richtige für die wirklich tauglichen Antworten hier, aber die bekommst Du von den anderen. Ich find's einfach nur schlimm. :( Und wenn Du dann auch noch schreibst:

    Zitat von Tihaso

    auch Wut über mich, dass mich das alles immernoch so sehr verletzen kann..

    - das ist doch sowas von fies, dass Du Dich über Dich selber nerven musst, weil Dich etwas verletzt! (Ich weiss, ich kapier das eben einfach nicht mit dem "Du bist selber schuld wenn Du Dich durch etwas verletzen lässt". Für mich gibt's da ganz klar einen Grund für das Verletztsein und über den Grund kannst Du Dich nerven, aber der Grund bist meines Erachtens ganz sicher nicht Du selber!) Sei bloss nicht wütend auf Dich! Das verdienen andere (bzw. ein anderer)!!!

    Ich hoffe auf jeden Fall, dass es Dir besser geht, dass Du einen erfolgreichen Renovierungs-Nachmittag hattest und wünsch Dir einen schönen erholsamen Abend und schicke liebe Grüsse,

    c.

    Liebe Tihaso,

    die anderen haben Dir ja schon alles gesagt und ich hab gar nix hinzuzufügen - im Gegenteil, wenn Du erlaubst nehm ich mir ganz viel von dem, was sie Dir geschrieben haben auch für mich weg! Aber ich schick Dir dafür einen Haufen lieber Wünsche damit Dir wieder wohler ist und Du nicht mehr traurig sein musst.

    Ganz herzliche Grüsse

    c.

    Lieber Papi,

    ich finde diesen thread sehr gut und auch ich denke, dass einige hier im Forum übers Ziel hinausschiessen. Was verständlich ist. Was sicher in einer gewissen Phase des „Erlernens“ gesunder Verhaltensweise auch z.T. nötig ist. Das „Übers Ziel hinausschiessen“ muss aber genauso hinterfragt werden wie das co-abhängige Verhalten. Denn sonst wird ein ungesundes Verhalten durch ein anderes ungesundes Verhalten ersetzt, der Teufel mit dem Belzebub ausgetrieben und der Sache keinen Gefallen getan.

    Wenn ich Co bin, habe ich Mühe damit, Grenzen zu setzen. Das steht ausser Frage. Aber um „geheilt“ zu sein, reicht es nicht aus, einfach wild Grenzen zu setzen! Wie es beim Alkoholiker nicht reicht, "nur" nicht mehr zu trinken. Was bei beiden nötig ist, ist ein gesunder, sinnvoller Umgang mit sich selbst. Grenzensetzen und Nichttrinken alleine ist nicht genug.

    Und ein sinnvoller Umgang mit mir selbst bedingt, dass ich lerne, gesunde und sinnvolle Grenzen zu setzen. Und das bedeutet nicht, prinzipiell nein sagen wenn es um Hilfe geht. Und das bedeutet nicht, prinzipiell in jeder Bitte einen Manipulationsversuch zu vermuten. Es bedeutet, Bitten und Anfragen um Hilfe differenziert zu beurteilen und entsprechend dieser gesunden und sinnvollen Beurteilung zu handeln. Nicht ungesund hilfsbereit oder ungesund jedweder Bitte automatisch nachkommend aber eben auch nicht ungesund Hilfe prinzipiell verweigernd und alle Bitten abschlagend. Denn das kann meines Erachtens nicht nur eventuell für den, dem Hilfe verweigert wird ungesund werden. Es kann auch für den ungesund sein, der aus lauter Angst davor, sich co-abhängig zu verhalten in ein neues „Gefängnis“ gerät – in ein krankhaftes Misstrauen. Sich selbst („Huch! Mach ich da wieder was co-mässiges?“) und anderen („Aha, der will mich ausnutzen!“) gegenüber.

    Aber grad weil vielleicht manchen – wie mir – dieses „Übers Ziel hinausschiessen“ ein Dorn im Auge ist, laufen wir Gefahr, nicht nah genug ans Ziel ranzukommen?! Weil ich nicht alle meine Verhaltensweisen in denselben Co-Topf werfen will gehe ich vielleicht zu sehr nach dem Motto „im Zweifel für den Angeklagten“ und werfe manches nicht rein, das sehr wohl reingehören würde?! – mich persönlich animiert ein Thread wie Deiner hier weitaus mehr zu so einem kritischen Hinterfragen meines „Aussortierens“ als viele Beispiel militanten Nicht-Co-seins. Vielen Dank also für den Denkanstoss, Papi, und ich hoffe, es geht Dir gut und ich würd mich freuen, Dich auch in Deinem eigentlichen Thread wieder mal zu lesen!

    Liebe Grüsse,

    c.

    Suuupi, langweilig wird's einem hier nicht, genau was ich hier versuche in meinem Thread: den Leuten Sapss und Fun und gepflegte Diskussionen bieten, so packend und spannend, dass das Publikum sich drum reisst und nicht genug davon bekommen kann auch wenn's ihm schlecht wird vom Gewäsch und auch nach dem x-ten "Ausstieg" - wenn ich damit dealen würde könnt ich mit dem Stoff "crevette's thread" echt Kohle machen!

    !!!

    Und NEIN, das ist nicht ernst gemeint!

    c.

    Zitat von Jenny2

    lso stellst DU jetzt Hierachien bei der Sucht auf. abhaengig von einem Menschen zu sein ist besser als vom Alkohol oder verstaendlicher oder wie?

    Nein, Jenny, ich stelle keine Hierarchie bei der Sucht auf. Ich sag nur, dass ein Mensch mehr wert ist als ein Ding. Sonst nix.

    c.

    Zitat von Lilly12

    in meiner nassen Phase war mir Gesöff mehr wert als jeder andere Mensch. Was für Beziehungen zu Menschen überhaupt, ich brauchte keine mehr, wollte keine mehr, ich hatte doch mein Gesöff.
    Wenn Dein Ex Alkoholiker ist und richtig in der Sucht hängt, geht es ihm nicht viel anders, oder noch nicht. Du bist ihm egal, das Gesöff ist wichtiger, aber das magst Du einfach nicht verstehen, gelle ?

    Lilly, davon hab ich doch gar nicht gesprochen! Ich weiss doch, dass ich ihm egal bin, das versteh ich sehr wohl! Aber ER ist nicht als Subjekt das Thema hier, sondern als "Objekt" meiner Sucht. Mann oh Mann!!!

    Ich sag nur was Ette so ganz beiläufig sagt: dass es beim einen Suchtmittel um ein Lebewesen geht und beim anderen nicht. Und daraus ergibt sich OBJEKTIV eine andere Wertigkeit - Lebewesen ist MEHR wert, als ein Ding.

    Da sind wir uns doch einig, oder? Auch wenn es für den Alkoholiker anders aussieht und ihm das Ding wichtiger ist als der Mensch. Das ist so. Weiss ich. Aber das ändert nichts dran, dass ein Mensch mehr wert ist als ein Gegenstand. Nur das hab ich gemeint.

    Und mit dem Niveau hab ich auch nichts anderes gemeint, als dass etwas gleichgesetzt wird, was nicht gleich ist (Mensch und Ding) und nicht Deine Ehrlichkeit, die ich sehr schätze und nicht Deine Trockenheit, die ich bewundere! Dreh mir da bitte nicht die Worte im Mund rum.

    c.

    Ok, ich geb's wirklich auf.

    Wenn hier die Gleichung Alkoholiker = Alkohol gelten soll dann kann ich mir das Diskutieren sparen, auf dem Niveau bringt's wirklich nix. Bloss dass ich grad Dir Lilly ein anderes Niveau zutrauen würde und mich bei Dir sowas enttäuscht. Und sowas von nervt, weil's so dämlich ist!

    KLAR: Suchtmittel = Suchtmittel in Bezug auf die Sucht, in Bezug auf die Gefahr, aber abgesehen davon ist ein Mensch ein Mensch und ein Getränk ein Getränk, und auch wenn der Mensch "nur" ein Alkoholiker ist hat er doch mehr Wert als n Gesöff! Für mich jedenfalls.

    Ich geh nicht davon aus, dass Deine/Eure Beziehung zu Menschen gleichviel Gewicht hat, wie die zu Getränken. Hoff ich zumindest. Also ist's bloss undifferenziert dahergeredet, um mir etwas begrieflich zu machen. Danke für den Versuch, aber bitte echt nicht so.

    Weil Du mit so einer Argumentation alles das Wahre und Richtige, das Du mir sagst sowas von runterziehst! Das mit dem Sauf-/Suchtdruck stimmt, das mit dem Kontrollieren und Steuern der Gedanken stimmt, das mit dem Suchtgedächtnis stimmt, dass es so nicht geht stimmt auch!

    Aber wenn Du den Verzicht auf einen Menschen mit dem Verzicht auf ein Getränk gleichsetzt - argh! Grad Du!!! Wenn ein Co-Partner damals auf Dich hätte verzichten müssen wär das doch um Himmles Willen auch viel schlimmer gewesen, als wenn Du auf den Alkohol verzichten musst! SCHLIMMER schreibe ich und meine ich auch. Nicht SCHWIERIGER! Schlimmer, weil das, worauf verzichtet werden muss so viel wertvoller ist, wenn es ein Mensch ist, als wenn es ein Getränk ist.

    - Hat keinen Wert. Du weisst es ja auch selber. Ich nerv mich nur so weil's so bodenlos dumm ist und vom wirklichen Thema ablenkt. Und ich nerv mich, dass ich wieder voll drauf einsteige und anfang zu dikutieren obwohl's sowas von nicht wert ist. Argh!

    c.

    Liebe Amai, liebe Linde66,

    wenn wir schon so fast gleichzeitig unterwegs sind, dann auch gleich eine Antwort.

    Weisst Du, Amai, ich hab schon Selbstbewusstsein gemeint und nicht Äusserlichkeiten. Und den anderen kann ich lang vorschauspielern, dass ich top gut drauf bin - aber ich selber weiss schon Bescheid, wie's um mich steht.

    Die sieben Tage... :? 24h... :roll: Ich schaff es nicht mal einen einzigen ganzen Tag lang

    Zitat von Amai

    nicht an ihn denken, keine Gedanken, keine Gefühle, keine Erinnerungen, kein Hoffen, kein Sehnen, kein "wie geht`s ihm"...

    Die Gedanken und Erinnerungen kram ich mir ja nicht absichtlich hervor, die Gefühle produzier ich ja nicht extra: das kommt einfach. Ausgelöst durch x Dinge, schwupp einfach so, ohne, dass ich's will. Das ist ja das Problem! :) Und ich bin ja nicht deppert, ich schau schon, dass ich die klassichen "Auslöser" vermeide, ich kram nicht im Fotoalbum und leg mir n altes Hemd von ihm unters Kissen, damit ich von ihm träume! - aber ich träum trotzdem von ihm. Soviel zu den 24h...

    Und wenn die Gedanken und die Erinnerungen kommen, ja, dann kann ich (wenn ich wach bin... aber eben, man träumt ja auch...) versuchen wie Du und andere mir raten

    Zitat von Amai

    ein richtiges Stoppschild im Kopf erscheinen lassen.

    - das macht mich zwar gleich nochmal traurig, aber es stellt den Gedanken im Moment ab... bloss dass nach 5 Minuten (oder auch nur 2 Minuten oder vielleicht auch erst 2 Stunden später) wieder so ein Gedanke kommt und wieder einer und und und.

    Aber irgendwann kommen die Gedanken nicht mehr so häufig, stimmt's? Und das macht mich noch trauriger. :cry:

    Danke für Eure lieben Wünsche, schlaft gut und träumt was schönes!

    Liebe Grüsse,

    c.

    Sorry, das hab ich wirklich weder böse noch abwertend noch herablassend gemeint. Hatte ich ja auch schon dazugeschrieben. Aber bloss weil's nicht so gemeint war ändert's ja nix dran, dass es so rüberkam. Also entschuldigung, wenn ich damit jemanden getroffen habe, das war nicht meine Absicht und es tut mir leid.

    Und ich merke ja auch, dass hier alle anderen mehr Fortschritte machen als ich. Darum meine ich ja eben, dass ich nicht da starte, wo diejenigen starten, die diese Fortschritte machen. Also dass ich mit einem Defizit starte, das mich in diese andere Startposition bringt. Das soll nicht heissen, dass meine Startposition "Schuld" dran ist, wie ich rumeiere! Bloss dass sie das Rumeiern erklären kann. Und das ist alles andere als etwas, worauf ich mir was einbilde oder das mich arrogant oder überheblich machen kann! :(

    "Dir ist es noch nicht schlecht genug gegangen." und "Du hast Deinen Tiefpunkt noch nicht erreicht." das habe ich schon öfters gehört und das ist es genau. Das ist die Startposition. Irgendwie ist der Start doch unten am Berg und das Ziel oben. Und ich hab das Gefühl, ich rutsch da auf meinem Allerwertesten runter und versuch mich festzuhalten und es geht nicht und mir entgegen kommen die, die schon gestartet sind und überholen mich und ich rutsch erst zum Start runter. Oder so. Sch...! Das kann jetzt auch wieder blöd klingen, so als ob ich meine, ich sei schon am Ziel gewesen und Ihr nicht. Das meine ich nicht!!! Ich meine nur z.B. Selbstbewusstsein hab ich immer ein gutes gehabt und während andere das nicht hatten und zuerst daran bauen müssen sehe ich, wie meins jetzt bröckelt.

    Das war vielleicht mit "Verbiegen" nicht richtig ausgedrückt... Ich hab, als ich mit ihm zusammen war, gut für mich selbst gesorgt und mich abgegrenzt und mein Ding durchgezogen und hab mir nicht alles gefallen lassen. Dementsprechend hab ich ihn auch rausgeworfen, als er mich betrogen hat. Das war ich, "unverbogen". Selbstbewusst. Aber seit der Trennung sehe ich, wie ich das, was ich früher "gekonnt" habe nicht mehr hinkriege: statt für mich zu schauen und mein Ding durchzuziehen konzentriere ich mich wie blöd auf ihn. Und ich lass Dinge mit mir machen, die ich vorher nicht zugelassen hätte. Ich "verbieg" mich. Nicht selbstbewusst.

    Und das ist doch Co! Und dagegen will ich etwas tun! Aber das geht vielleicht wirklich nicht, weil ich noch nicht am Start bin??? Obwohl ich's vom Kopf her weiss und vom Kopf her auch lieber gleich den Berg wieder rauf will ohne vorher ganz nach unten zu müssen und dann von da los - aber geht das überhaupt? :(

    Mist und jetzt hab ich wieder erklärt und diskutiert. Aber es ist nicht so, dass ich damit versuche, von mir abzulenken, ich hab da schon mich und meine Co-Strukturen im Auge.

    Ich hab mich (manchmal nur zu gut... das starke Über-Ich lässt grüssen...:)) im Auge, kritisch und ehrlich und ich kenn mich selber gut, Stärken und Schwächen und alles drum und dran. Aber das bezieht sich immer auf den konkreten Moment: "jetzt geht es mir so und so", "in der Sitaution damals hab ich deshalb so und so reagiert", "wenn dies oder das wäre würde ich mich so oder so fühlen". Bezogen auf konkrete Situationen. Was ich nicht gut kann ist dieses famose Visualisieren von Zielen, das Projizieren in die Zukunft. Ist das auch typisch Co? - und eiere ich darum so rum, weil ich Mühe hab, mein Ziel "Ich am Ziel" zu sehen?

    Ok, ich lass das mal, genug der Introspektion zu später Stunde!

    Liebe Grüsse,

    c.

    Hab grad - einmal mehr und wieder und wieder - die ultimative Loslass-Hymne XXXBitteRegelnbeachtenS.Käferchen angehört. Wer von Euch Französich kann sollte sich den Text unbedingt anschauen. Texte darf man ja hier nicht reinstellen... aber wie ist's mit eigenen Übersetzungen, ginge das vom copyright her? Ich will's nicht einfach ausprobieren, muss mal nachfragen.

    Gute Nacht alle zusammen!

    c.

    Na weil ich das jemandem zu liebe gemacht habe. Also für mich selbst hätt ich nicht unbedingt mit der Person essen gehen wollen. :oops: Das hab ich gemacht, weil ich ihr eine Freude machen wollte. Und erst DAS, dieses ihr eine Freude machen, das hab ich für mich gemacht, weil das MIR eine Freude macht, nicht das Essengehen.

    Hmmm...

    c.

    Hallo alle zusammen

    und sorry, wenn ich jetzt nicht auf das antworte, was Ihr mir geschrieben habt. Ich hab's alles gelesen und ich würd zu gern antworten, denn nicht nur diskutiere ich gerne (hab ich ja auch schon x Mal zugegeben, schlau bemerkt, skybird!), ich find's auch irgendwie ein Zeichen von Achtung denen gegenüber, die mir was schreiben, dass ich drauf eingehe. ABER: Veränderung ist gefragt und da fang ich mal hier mit Üben an!

    Eigentlich wollte ich so im Sinn von Tagebuch und damit ich's mir bewusst mache erzählen, was ich am Wochenende so nur für mich gemacht habe. Da war morgens im Bett liegenbleiben so lange ich mag (bevor ich dringend auf die Toilette muss ;)) dabei und feines Essen und Lesen (muss einfach sein! :)) und Fussnägel knallpink lackieren (besonders wichtig im Winter unter all den Socken und Stiefeln und so :roll: :)) - aber dann bin ich auf etwas gestossen, das mich nachdenklich gemacht hat. Und ich würd Euch gern fragen, was Ihr dazu meint.

    Ich hab dieses Wochenende drei Mal die Gelegenheit gehabt, mich mit jemandem zu treffen. Und ich wollte das auch so in die Aufzählung der Dinge aufnehmen, die ich nur für mich gemacht habe. Aber jetzt frag ich mich, ob das auch alles "gilt" als "nur-für-mich".

    Ich erklär's mal:

    Einmal war ich bei jemandem zum Essen eingeladen.
    Einmal hab ich jemanden gefragt, ob er mit mir Kaffeetrinken gehen mag.
    Einmal hat jemand mich gefragt, ob ich mit ihr in ein Konzert gehe.

    Die Anfrage für's Konzert hab ich mit ganz lieben Dank abgesagt. Ohne irgendwelche Ausrede (Hamster gestorben, Küche abgebrannt, anderes vor, etc., was man eben so "höflichkietshalber" vorschiebt), sondern "lieb von Dir, dass Du fragst, aber die Musikrichtung ist nicht mein Ding."
    - das hab ich für mich gemacht.

    Den Kaffe bin ich trinken gegangen, weil ich Lust drauf hatte, logisch, sonst hätt ich ja nicht fragen brauchen. :)
    - das hab ich auch für mich gemacht.

    Die Einladung zum Essen hab ich auch angenommen. Nicht so sehr weil ich brennend drauf Lust hatte, sondern eher, weil ich damit der anderen Person eine Freude machen konnte. Was dann wiederum mir eine Freude gemacht hat. Und insgesamt hat das Essen uns auch Spass gemacht und das Quatschen zusammen hat gut getan und alles.
    - aber zählt das auch unter "für mich gemacht"???

    Wisst Ihr, wie ich meine?

    Und jetzt muss ich weg - es kribbelt so in den Fingern noch auf dies oder jenes einzugehen, echt schlimm! Von wegen Sucht... :oops:

    Liebe Grüsse,

    c.

    Ich geb's auf!

    Liebe Karotte, ja, das Gefühl, das ich wiederhaben will hat mit mir was zu tun. Und ich spüre meine Gefühle und ich kann sie von meinen Gedanken unterscheiden. Danke für die Tips. Ich trau mich zu der Uhrzeit nicht in den Wald, aber ich hab Pflänzchen umgetopft heut Abend. Fast sowas wie treehugging :) aber was ist Wasser-Shiatsu? Nie gehört, muss ich mal nachgucken, tönt gut.

    Liebe skybird, wenn Du genau hinschaust siehst Du, dass ich nicht geschrieben hab, dass das Forum schuld sei am Kriesverkehr sondern meine Handhabung des Forums, mein Umgang damit. Nuance. Aber macht nix.
    Und meine Therapeutin meint, dass ich in dem Fall eben drum kämpfen muss zu bekommen, was ich will. Dass ich aber aufpassen muss, es nicht soweit kommen zu lassen, dass ich mir damit schade. Und dass ich dran denken muss, dass es auch nicht klappen könnte. Und sie hat mich gefragt, wie wir mich dann wieder aufrichten... und darauf hab ich grad so keine Anwort gehabt. Tja...

    Liebe lorren1, freut mich, Dich in meinem Thread zu lesen und ja, der berühmt verliebte Schwan kam mir auch in den Sinn, als ich das Beispiel gebracht hab. :) Hab mir auch überlegt, ob ich den Fall irgendwie als Bild für meinen Fall bringen könnte. Passt aber nicht. Macht aber auch nix, Deine Anregung war ja sicher lieb gemeint und ich hab's ja selber provoziert, indem ich mit den Schwänen angefangen hab, da bietet sich die story mit dem Boot einfach an.

    Argh - und ich hab schon wieder überall geantwortet! :roll: Ich muss mir ein Beispiel an Dir nehmen, skybird, von jetzt an definitiv mehr nach dem Motto:

    Zitat von skybird

    Da mag ich auch garnicht mehr darauf eingehen. Das lass ich gerne so stehen.

    Gute Nacht und liebe Grüsse,

    c.

    HILFE!!!

    Was hab ich jetzt wieder gemacht? :cry:

    Ich weiss doch, dass das, was ich beschreibe einem Coabhängigen FEHLT - weil der Coabhängige (und der Süchtige generell) nicht glauben kann oder nicht spürt, dass er einen Wert hat. ABER DER WERT IST DA!

    Zitat von Lilly12

    Das charakteristische (und wirklich bei beinah allen CO`s) ist ja gerade das mangelnde Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen ! Das ist die Ursache ganz vieler Handlungsweisen !! Das, was Du da beschreibst, ist ja gerade NICHT da im akuten Stadium der CO-Abhängigkeit.

    Ich schreib doch nur, dass fish - dass alle! - sich bewusst sein sollen, dass sie diesen Wert eben einfach HAT! Dass sie ihn hat auch wenn sie ihn nicht sehen kann oder es nicht spüren kann.

    Ohje, wie hab ich das wieder falsch schreiben können? :cry:

    Natürlich helfen alle die Dinge, die Ihr aufgezählt habt!!! Alles, Karotte, von der Frisur über den Job zu den Vasen. Das ist mir doch klar!

    Aber unter all diesen Dingen, viel viel grundlegender, da hat jeder einen Wert, auch wenn er ihn nicht spürt. Und das hab ich fish sagen wollen. Nichts anderes. Dass sie dran denken soll, dass sie diesen Wert hat, ganz egal was!

    Ich will doch nicht im Geringsten den Betroffenen oder den Verhaltensforschern oder Therapeuten widersprechen, die haben doch absolut Recht damit, wenn sie sagen, dass der Coabhängige seinen eigenen Wert nicht erkennt und darum die Bestätigung von aussen braucht. Das weiss ich doch! Das ist wie der Magersüchtige, der nicht sieht, wie mager er ist und sich dick sieht: er verkennt die Realität. Und der Coabhängige verkennt die Realität auch: er meint, er habe keinen Wert ausser wenn er ihm von anderen "attestiert" wird, dabei HAT er den Wert aus sich selbst raus.

    Wie hab ich das so falsch ausgedrückt??? :( Für mich war das ganz klar. :(

    Ich wollte fish nur sagen, dass sie dran denken soll, dass sie wertvoll ist. Und ich wünsche ihr (und allen anderen, die nicht glauben können, dass sie einen Wert haben ganz einfach aus sich raus) dass sie merkt, dass sie den Wert HAT. Das ist alles.

    Oh Mist, ich schreib einfach alles falsch. :(

    c.

    Liebe fish,

    wenn ich mich recht erinnere, dann müsstest Du doch eigentlich ganz genau wissen, woher Dein Selbstwert kommt - oder? Ganz unabhängig von Status, Beruf, Frisur, +/- Körperfülle, Bildung, Erfolg, etc. etc. etc. - was alles sicher eine wichtige Rolle spielt, klar.

    Und Dein Selbstbewusstsein kannst Du natürlich noch mit allem möglichen "ankurbeln", vom Sport über die Hobbies zur Weiterbildung.

    Und natürlich solltest Du ganz genau hinschauen, was Du alles geschafft hast in Deinem Leben, was Du alles kannst und bist und tust. Da wirst Du sicher meterlange Listen schreiben können - Du hast sicher noch vergessen draufzuschreiben, wie Du damals im Kindergarten die fiese X gekniffen hast, damit sie aufhört, die arme kleine Y an den Zöpfen zu ziehen - naja oder sowas in der Richtung! ;)!

    Aber im Grunde genommen könnte man vielen dieser Dingen "vorwerfen", dass sie doch irgendwie auf "Bestätigung von aussen" hinauslaufen. Und wichtig ist doch, dass Du Dich selber wertschätzt ganz und gar unabhängig davon, was der ganze Rest der Welt von Dir (oder Deiner Frisur, Deinem Job, Deiner Überzeugung, Deinen selbstgetöpferten Vasen, Deinen Fähigkeiten, etc.) hält.

    Und fish, Deinem nickname entsprechend musst Du doch wissen, dass Dein Wert ganz einfach in DIR liegt weil DU so bist, wie Dich der liebe Gott gemacht hat und Du ihm unendlich wertvoll bist. Und den Wert hättest Du auch als 200kg-sportverweigerer-Rollmops mit Frisör-resistentem-dauerfettigem Haar, ohne Job und keinen-Millimeter-weitergebildet. :)

    Sorry, das war jetzt wohl das Wort zum Sonntag. :oops: Ändert aber auch nix dran, dass Du die Bestätigung für Dich selbst von gar nirgends herholen brauchst ganz einfach weil sie in Dir drin ist. Und die geht auch nicht weg. Deinen Wert kriegst Du nicht weg, auch dann nicht, wenn andere ihn Dir abstreiten wollen. Du würdest ihn nicht mal wegkriegen, wenn Du ihn Dir selber abstreitest. Aber dran denken, dass Du ihn hast musst Du wohl schon damit Du ihn auch spürst. :) Also einfach dran denken: fish is fish and that's it! :)

    Liebe Grüsse,

    c.

    Hallo zusammen!

    Soll ich echt nochmal Antwort auf alles geben und nochmal schreiben, was ich schon geschrieben habe? Ganz simpel:

    Vor den 17 Jahren mit ihm und während der 17 Jahre mit ihm und auch nach den 17 Jahren mit ihm war bin und wird nur jemand für mein Glücklichsein zuständig sein: ICH. (Naja, massgeblich dran beteiligt der liebe Gott :) aber die Diskussion reiss ich jetzt nicht an!)

    Dass ich jetzt unglücklich bin liegt in der Tat ganz banal daran, dass ich nicht kriege, was ich will.

    Jetzt gibt's 2 Lösungen für dieses Problem: entweder ich krieg was ich will und gut ist oder ich find mich damit ab, dass ich's nicht krieg und dann ist auch gut.

    Ich will mich nicht damit abfinden, dass ich nicht krieg was ich will. Richtig! Und zwar nicht nur aus blossem Egoismus, sondern weil ich glaube, dass ich nichts schlimmes will, sondern im Gegenteil was gutes auch für meinen Mann. (Oder wünscht man einem Alkoholkranken lieber nicht, dass er gesund werden soll??? Weil die Sucht besser ist???)

    Und wieso sollte ich meinen, dass ich die "alleinige Lizenz zur wirklichen Liebe" besitze? Das hab ich nicht gemeint. Ich kann bloss nicht auf eine grosse Erfahrung mit diversen reellen und virtuellen Partnern zurückblicken und aus der Perspektive raus andere beurteilen. Ich bin wohl einfach so eines dieser Tierchen, die sich einen Partenr für's Leben aussuchen und dabei bleiben. :( Weiss nicht, ob das bei Crevetten so ist... bei Schwänen ist's so und bei Pinguinen, oder? Und nur weil mein Mann kein Pinguin ist macht das doch aus mir nicht auch einen Papageien! (Oder sind die auch monogam? :roll: Jetzt wird's doch kompliziert...) Und nur weil es mir besser gehen würde, wenn ich KEIN bescheuert monogamer Pinguin wäre macht das doch auch noch nicht einen fröhlich polygamen "der-Nächste-bitte!"-Papageien aus mir!!!

    Und wenn ich nur dann wieder glücklich bin wenn ich nicht mehr ich selber bin... dann ist das auch keine nette Perspektive, oder? Oder meint Ihr, es isr besser glücklich zu sein, aber nicht sich selbst? Geht das überhaupt? Für mich nicht.

    Und in die Richtung geht auch die Sch...angst vor einer Veränderung - ja, wenn's keine Veränderung zum Besseren ist! Einfach Veränderung um der Veränderung Willen? Nein Danke. Und eben auch NICHT NUR die Veränderung zurück zum "Anfangszustand" unserer Beziehung! Weil zurück zu dem geht nicht mehr. Es ginge nur "zurück" zu etwas Neuem - von dem ich natürlich hoffe, dass es sogar noch besser wäre. Die Veränderung, die ich jetzt will ist die zurück zu meinem "Anfangszustand", eben diesem inneren Glücklichsein, das NICHT von meinem Mann "gemacht" wurde. Das vorher da war, das immer da war, ohne Mann. Ohne Frau. Ohne Hund, Katze, Maus. - Nur mit MIR.

    Hunde, Katzen, Mäuse, Pinguine, Papageien - kein Wunder, dass sich da so eine kleine Crevette dreht und dreht und sie nicht mehr weiss, wo ihr der Kopf steht.

    Liebe Dagmar, ja ich hab's begriffen und ja, ich quäle mich selber, wenn ich nicht loslasse. Ich kann ohne ihn leben und ich hör mich nicht nur einigermassen zufrieden an, ich bin auch "einigermassen zufrieden" bis auf das eine eben - und ja, ich bin selber dafür verantwortlich, dass ich mir nicht selber das Unglück hole indem ich ständig an früher denke. Aber wie krieg ich das weg??? Vielleicht wirklich nicht im Forum... weil ich hier schon ganz schön im Kreis renne wenn ich mich immer und immer in diese Diskussionen stürze statt etwas einfach so stehen zu lassen... (hm... hab grad nach oben gescrollt und was gelöscht, wo ich wieder einmal etwas beantworten wollte, obwohl ich es schon x Mal gesagt hatte...hat echt keinen Wert auf alles einzugehen!)

    Meint Ihr ich sollte das mit dem Forum bleiben lassen? Ich meine das nicht als "Drohung" oder weil ich nicht mehr lesen mag, was Ihr mir schreibt. Gar nicht! Aber ich frag mich, ob ich mich vielleicht gerade wegen dem Forum auch immer wieder im Kries drehe... Oder ich muss es hinkriegen, das Forum anders zu handhaben. Weniger diskutieren. Einfach erzählen, Tagebuch eher, sowas in der Art? Bloss dazu brauch ich ja kein "Gegenüber" und zum Diskutieren eben schon. Und das schätze ich ja auch so hier.

    Argh, ich weiss nicht.

    Ist ja auch egal. Ich klink mich jetzt hier aus und geniesse es, dass ich ausnahmsweise mal einen Samstagabend zu Hause verbringe, vielleicht läuft irgendein Müll am TV (schau ich übrigens auch viel viel weniger seit wir getrennt sind... ist das nicht komisch? und ich hab grad kürzlich gelesen, dass glückliche Menschen weniger TV konsumieren als unglückliche Menschen... hmmm...) und ich schnapp mir ne Packung Chips und zerstöre das gute Werk des Staubsaugers indem ich den Boden vorm Sofa liebevoll einkrümele! :)

    Ich wünsch Euch auch einen schönen Abend und vielleicht bis später nochmal! Liebe Grüsse,

    c. aus Wolkenkuckucksheim (argh, noch n Vogel! ui, nee, Pinguine sind ja keine... :roll::D )