Beiträge von kawi

    Hallo Dania,

    ich kann mich aus meinen Erfahrungen Clare anschliessen.

    Du hast einen grossen Schritt für Dich gemacht, aber es ist Dein Schritt und auch Dein Weg.

    Mich hat nichts unglücklicher gemacht, als zu versuchen meine Umwelt einzuordnen und geradezubiegen. Bringt garnichts ausser schlechter Laune und Missmutigkeit.

    kawi

    Guten Morgen Simone,

    nur einfach nichts trinken reicht eben nicht, solange wie Du Dich selber nicht magst, warum sollen Dich dann andere mögen oder akzeptieren?

    Du hast andere verletzt, Du hast andere belogen - so wie Du auch selbst schreibst - warum sollen sie der Meinung sein, dass Du es diesmal ernst meinst?

    Wenn Du wirklich trocken leben möchtest und auch glücksein möchtest, dann fängt jetzt die Arbeit an Dir und mit Dir an - und dass kannst Du nur selbst beeinflussen.

    Zitat

    War in Kliniken aber irgendwie hat es nicht den Erfolg gebracht den es als Sinn hatte, obwohl ich sehr viel dafür getan habe.


    Was hast Du denn für Dich gemacht?

    VG kawi

    Hallo,

    den Arztbesuche empfand/ empfinde ich als sehr wichtig.
    Hier habe ich mich das erste Mal geöffnet und auch Informationen bekommen, wo ich mich hinwenden konnte, sobald der Entzug erledigt war.

    Ich weiss nicht ob ich ohne den Arztbesuch heute noch leben würde.

    kawi

    Guten Morgen Jens,

    herzlich willkommen auch von mir.
    Das hast Du schon einen grossen Schritt gemacht, ist toll.

    Ich denke wenn Du Dir bewusst bist, nur eine Armlänge von Glas entfernt zu sein, dann ist es ok dass es Dir gut geht und Du glücklich bist.

    Ich hatte auch Angst was geschieht mit mir, warum geht es mir so gut. Aber ich wusste das ich Alkoholikerin bin und ein Rückschritt ein Schritt in Richtung meines Grabes ist.

    Als ich aber vergass, dass mein Trockenburzeltag war und es mir bewusst wurde - mh nun musste ich was machen und seit dem bin ich hier und ich habe für mich hier auch viel mitgenommen.
    Nur das Wissen hat mir nicht gereicht, ich muss mich halt auch austauschen.


    LG kawi

    Hallo Einhörnchen,

    schade, dass Dein Mann es so zur Zeit so sieht.
    Aber ich denke, wenn er sieht wie ernst es Dir damit ist, wird er auch seine Sichtweise ändern, nur wird das einige Zeit dauern.
    Es haben sich ja auch gewisse Regelmässigkeiten in Eurem Leben eingeschlichen und nun müssen neue Sichtweisen und Regelmässigkeiten her.
    VG kawi

    Es gibt ne Menge Kuchen, auch ohne Alk und den Geschmacksstoffen. Allerdings würde es die Suche vereinfachen wenn darauf stehen würde, für Kinder - alkoholfrei.
    Dann hätte auch das Marketing davon etwas.
    kawi

    Hallo live,
    Du wirst sicherlich wieder von mobben reden, aber das wann Spedi geschreiben hat, möchte ich für mich unterstreichen, ich sehr es ganz genauso.
    Solange Du nicht Dein Leben ändern willst bleibt es wieder nur eine Pause.
    Es ist nur Deine Verantwortung und Dein Leben und die Auswirkung auf Deine Kinder.
    kawi

    Hallo,

    ich kann Spedi verstehen und handle ebenso wie er.

    Ich frage expliziert nach und ggf., bitte ich daraum in der Küche nachzufragen.
    Wobei ich denke, vorher per E-Mail nachzufragen, macht den Abend einfacher - danke Spedi.

    kawi

    Zitat

    ein spezielles Thema, über das ich im geschlossenen Bereich sicher eingehend jammern und diskutieren hätte können, weil es dabei schon ans “Eingemachte“ geht und man dort alle Einzelheiten offen legen kann, ist folgendes:

    Bei mir ist im engsten Familienkreis ist ein Fall, dort wird bei jedem Zusammentreffen regelmäßig Wein getrunken.

    Nun war ich der Meinung, ich brauche über das Problem hier gar nicht groß zu reden,
    sondern ich habe zur Sicherstellung meiner Trockenheit den persönlichen Umgang auf ein Minimum (sprich telefonischen Kontakt oder kurze Treffen) beschränkt.

    Hallo Alpenrose,

    (Sorry Oliver)

    mir ist das Jammern und rum diskutieren hart aufgestossen.
    Ich finde es gut das Du Deinen Weg gefunden hast, aber ich denke das hier wirklich jeder unterschiedlich ist und diejenigen die wirklich aufhören wollen jammern nicht und dikutieren nicht, sondern brauchen auch Hilfe und suchen auch Hilfe.

    Mg kawi

    Hallo Oliver,

    auch wenn es nicht an mich gerichtet war, möchte ich versuchen Dir meine Sichtweise darzulegen.

    Sicher ist es richtig überhaupt über seine Sorgen und Ängste im Bezug auf sein Leben und insbesondere auch die Ängste vor den Rückfall, oder vor dem Weg ins Trockenwerden zu sprechen .

    Auch für mich war es einmal Neuland gewesen der Weg ins Trockenwerden, und ich kann sehr gut verstehen, dass auch Ängste bestehen. Deine Toleranzgrenze setzt nur Du Dir selbst. Nur Du kannst für Dich entscheiden was Du machst.

    Ic habe auch mal gedacht ich bleibe im öffenlichen, wiel ich bin nun mal Alki.
    Für mich persönlich stand des Entschluss fest in den geschlossenen Bereich zu wechseln, als ich wusste ich möchte mehr für mich tun und ich habe nicht die Absicht dass das www. mitliest. Denzufolge ist für mich der geschlossene Bereich eher auch ein geschützter Bereich.
    Mir persönlich tut er gut zum Trockenbleiben.

    Mg kawi

    Guten Morgen Daya,

    Du hattest geschrieben

    Zitat

    Ich war nur ambulant, hatte dann einen Termin für eine Langzeittherapie, die ich dann aber, um meine Tochter nicht allein zu lassen damals, nicht angetreten bin. Dann habe ich mich so durchgewurschtelt und vielleicht auch deshalb nicht so viele Strategien entwickelt wie mancher von Euch. Oder ich habe auch dieses Wissen nicht

    Dann kam offensichtlich der Rückfall.

    Zitat

    es ist gut zu wissen, daß man eine LZT auch "nachträglich" machen kann, aber im Moment kommt das für mich nicht in Frage, weil ich noch berufliche Pläne habe. Und aufgestanden bin ich nach meinem Rückfall dieses Jahr auch so, zum Glück.


    Und nun stellt sich mir wirklich die Frage, was ist für Dich wichtiger Dein Leben oder Dein Beruf.
    Wenn Du angebotene Hilfe wie eine LZT ablehnst, bzw. derzeit nicht Betracht ziehst.
    Irgendwann wird Dir keine LZT mehr bewilligt, weil Du kurz vor der Rente stehst und es nicht mehr wichtig ist, wegen dem Arbeitsmarkt.

    Du schreibst Du wurschtelst Dich so durch, aber für ein wirklich abstinentes Leben gehört mehr dazu.
    So meine Gedanken.

    Liebe Grüsse Kawi

    Eigentlich schade Daya, dass Du der Meinung bist Deinen beruflichen Erfolg, über Dich zu stellen.

    Meinst Du das nach dem nächsten Rückfall, das Aufstehen wieder einfach ist?
    Und wenn Du den Rückfall schon mit einplanst, dann ist es doch jetzt nur eine Trinkpause!!!!!

    Meinst Du, dass wenn Du einen Rückfall hast Deine beruflichen Pläne noch verfolgen kannst?

    kawi