Beiträge von kawi

    Koko,

    wichtig ist solltest Du trockenwerden wollen, es gibt nur einen der das schafft, und das bist Du.
    Dazu musst Du aber auch aufhören, alles andere für Dich verantwortlich zu machen. Nur Du bist verantwortlich für Dein Leben.

    Koko Du hast nur diese eine Leben.

    Mh Koko genau das meine ich.
    Nur wenn Du ein Ziel hast kannst Du Dir Deinen Weg suchen und Dir Deinen Wunsch zu erfüllen.

    Mein Ziel war auch glücklich zu sein, mein Weg dahin war die Trockenheit.
    Heute bin ich glücklich und trocken.

    kawi

    Hallo Micha,

    ich sehe das Problem darin, dass nach solanger Zeit, mann/frau "über den Dingen" steht und denkt, für mich ist es keine Gefahr mehr, ich bin ja schon so lange trocken.

    D.h. ich darf nicht vergessen das ich Alkoholikerin bin, egal wie lange ich trocken bin, dass erste Glas steht nur eine Armlänge von mir entfernt.

    Liebe Grüsse kawi

    Koko,

    Spedi würde sagen, wer will der findet Wege , wer nicht will findet Gründe.

    Bis jetzt hattest Du immer Gründe gefunden warum Du getrunken hast, findest Du jetzt die Wege?

    Kawi

    Hallo Pia,

    Zitat

    Das man einen Rückfall mit einplanen muss, ist Realität.

    für mich ist diese Einstellung ein Alibi, eine Ausrede, niemand kann mir verbieten zu trinken. Nur ich selbst entscheide.

    Ich habe mich bewusst für ein Leben ohne Alkohol entscheiden, also lebe ich auch danach.


    kawi

    Hallo Pia,

    Statisiken interresieren mich nicht.
    Aber ich würde gern wissen wie geht es Dir?

    Ich lese bei Dir nur noch Ironie, Selbstzweiflung - gut verpackt.

    Bevor ich los beisse, versuche ich im Normalfall bei mir selbst zu suchen, was passt mir nicht, was gefällt mir nicht.

    Oder hast Du gerade nur einfach Langeweile?

    kawi

    Liebe Koko,

    enttäuscht ja, aber dafür kannste Dir auch nichts kaufen.
    Koko ich sehe es ähnlich wir meine Vorschreiblinge, sicherlich hattest Du Schmerzen und hast Dich auch nicht wohl gefühlt, nur wo kommt der Wein denn her? Also ist das schon eine längere Angelegenheit, ein Rückfall kommt nicht von Knall auf Fall.
    Nur wenn Du in erster Linie ehrlich zu Dir bist, dann kannst Du es auch schaffen.
    Willst Du es denn schaffen?
    LG kawi

    Ich verteufle es für keinen, jeder nach seinem Willen.
    Für mich gehört der Alkohol nicht mehr zu meinem Leben dazu, deswegen würde ich auch nicht auf den Gedanken kommen diesen zu verschenken.

    Wenn für mich etwas nicht gut ist, warum sollte ich jemand anderes damit beschenken?
    Zudem für mich die Hemmungsgrenze zu gering wäre, vlt. kauf ich die Flasche für jemand anderes und ....

    Hallo Daya, hallo Lobanshee,

    seitdem ich für ein trockenes Leben entschieden habe, verschenke ich auch keinen Alkohol.
    Ich würde nie Alkohol weder für mich noch jemand anderes kaufen.

    Ich wünsche Euch einen schönen Tag.
    kawi

    Hallo Fuego,

    bei meiner LTZ wurden meine Familie und auch meine engsten Freunde mit einbezogen.
    Sicherlich war es nicht immer angenehm, aber es hat mir und auch meiner Familie und meinen Freunden geholfen die andere Seite zu verstehen. Ich fühlte mich auch sicher als ich aus meiner Käseglocke kam.
    Liebe Grüsse kawi

    Liebe Yvonne,

    oh beim Einkaufen sind mir die Flaschen als Komikfiguren hintergelaufen und ich habe auch davon geträumt.

    Als es bei mir im Kopf klickt gemacht hatte und ich wusste ich habe nur diese eine Chance, seitdem sind mir die Flaschen völlig egal.

    LG kawi

    Hallo Laufschnecke,

    natürlich kannst auch Du NIE sagen und trotzdem oder gerade deshalb auf Dich aufpassen.

    Yvonne schreibt:

    Zitat

    Ich finde,die Option "wenn ich wieder trinken würde" sollte es nicht geben.Denk an Deine Trockenheit!

    Sehe ich auch so, mach mal Dein Hintertürchen zu.

    Liebe Grüsse kawi

    Hallo Koko,

    Zitat

    Ich bin, wie ich bin ( aber so verkehrt ist das doch auch nicht?)

    Nein ist es auch nicht.
    Ich bin zwar nicht mehr die die ich mal war, ich bin die die ich heute bin, aber ich werde mich auch nicht in der Zukunft verbiegen.

    Also sagen wollte ich damit, dass ich mich weiter entwicklet habe und auch noch weiterentwickeln werde. Das ist auch gut so, sonst würde ich immer nur auf einem Fleck rumtrampeln.

    Du Koko das mit dem Entschuldigen kenn ich auch - hab ich irgendwann abgelegt, ist doch meine Sichtweise, wieso sollte ich mich dafür entschuldigen?

    Liebe Grüsse kawi

    Gern möchte ich meine Gedanken hierzu vom 01.09. schreiben.

    Ich persönlich empfinde Spedis Art und Weise als erfrischend – klare Worte, deutliche Ansage – ich verstehe ihn – ich bin aber schon trocken.

    Sicherlich gibt es Menschen die noch einen Tritt brauchen, aber es gibt auch Menschen die die Hand brauchen um anzufangen zu laufen. Es gibt auch Menschen die mal einen Klaps auf die Schulter brauchen – ok es gibt auch Menschen die einen Vorschlaghammer brauchen.

    Rose schreibt

    Zitat

    Ich hab damals mein ganzes bisheriges Leben verlassen und umgekrempelt, anders hätte ich es nicht geschafft.


    Korrekt Rose, schön dass Du es geschafft hast - ging das innerhalb von 24 Stunden?

    Spedi schreibt

    Zitat

    Und dann gibt es meine eigene Suchtgeschichte, wie ich Alkoholiker wurde, wie ich mich nass verhalten habe, und wie ich trocken wurde.


    Spedi das war keine 24 Stunden- Angelegenheit, oder?

    Hallo Ihr alten Hasen, wie soll ein Leben was jahrelang in die Richtung Suff ging, innerhalb von 24 Stunden eine andere Bahn bekommen?
    Ich habe zum Anfang den Fehler gemacht, mh. sie muss es doch begreifen – dann habe ich mal zurück gedacht, es ging bei mir auch nicht innerhalb von Stunden, das war ein Lernprozess.
    Wir haben alle mal beim Tag 0 angefangen und mussten lernen, mit unserer Sucht und oder unserem Co-Denken umzugehen. Ich musste lernen zu begreifen – das ging nicht von heute auf morgen – das war ein Lernprozess, da zu sein wo ich heute bin.
    In meinem Leben gibt es in Bezug auf Alkohol nur Schwarz und Weißdenken, aber auch das musste ich erst lernen.
    Aber es gibt auch andere Sachen in meinem Leben und hier habe ich gesehen wie schön Farben sein können. Und zur zufriedenen Trockenheit gibt es auch die bunten Farben, die machen mein Leben lebenswert, natürlich auch Schwarz und Weiß.

    Das hat in meinen Augen weder mit Weichspülfraktion, noch mit Dünnhäutigkeit zu tun – eh hier standen wir alle mal.

    Als ich damals aufgehört habe zu trinken, – Selbstwertgefühl- was ist das – Selbstbewusstsein – wo hat es sich verkrochen.
    Ich wusste nicht was das sein sollte, zickig oh ja.
    Mein Selbstwertgefühl, mein Selbstbewusstsein - ja heute habe ich es, ich glaube an mich – aber das war ein Lernprozess, wie sollte ich an mich glauben, es glaubt doch auch kein anderer an mich – dass ich an mich glauben musste um anderen möglich zu machen an mich zu glauben – dass musste ich lernen. Dazu musste ich aber mich, meine Gefühle und Emotionen kennenlernen.
    In meinen Augen kann ich erst Dickhäutigkeit in Bezug auf meine Sucht erwerben, ich habe sie erworben, wenn ich trocken lebe und mich damit auseinander setze.

    So meine Gedanken kawi