Beiträge von kawi

    Guten Morgen Xenia,

    ok es ist Dein Weg es nicht zu sagen, aber nicht mein Weg.
    Für mich hat es etwas mit verstecken zu tun, vlt. auch damit sich zu schämen oder auch nicht mit der Sucht um gehen zu wollen, meine Ansicht.

    Ich möchte nicht still und heimlich Vorsorge treffen, zudem was ich bin - eine trockene, glückliche und zufriedene Alkoholikerin - ich stehe dazu und damit geht es mir gut.
    Alle meine Nachbarn, Kollegen, Ärzte, Freunde und Bekannte wissen es und auch meine Geschäftspartner - ich gebe somit für mich keine Verantwortung ab und ich hab da keine Ausreden.
    Ich musste keinen erklären, warum unsere Hochzeit alkoholfrei war, oder auch unsere Feste, es ist so.

    Einen schönen Tag die kawi

    Hallo Xenica,

    ich sehe es nicht so. Warum soll ich nicht mit offenen Karten spielen, warum soll ich nicht Vorsorge für mich treffen.

    Zitat

    Und ich bin auch auf der sicheren Seite, nicht nochmal Alkohol angeboten zu bekommen.

    Mit meiner Antwort habe ich bis heute nur gute Erfahrungen gemacht. Es wurde nicht mit Alkohol gekocht für mich .... .
    Ich denke ich würde auch für mich Vorsorge treffen, wenn ich Diabetiker wäre, warum soll ich mich unnötigen Gefahren aussetzen?

    die kawi

    Hallo Goldlocke,

    herzlich Willkommen. Mit 26 Alkohilker zu sein, mh ich habe mit 26 aufgehört. Es ist keine Frage des Alters ab wann mann/frau süchtig sein kann.

    Wenn ich Dich richtig verstehe, wohnt ihr zusammen? Was hält Dich dort?

    LG die kawi

    Für mich nicht, ich bin trockene Alkoholkerin.

    So halte ich es seit dem ich trocken bin, und ich bin nicht schlecht damit gefahren. Und ich bin auch auf der sicheren Seite, nicht nochmal Alkohol angeboten zu bekommen.

    Ich brauche mich nicht zu verstecken und ich schäme mich nicht deswegen.
    Es ist halt so.

    die kawi

    Hallo Ex-unbeschwert,

    mein Vater wollte mit einer Säuferin nichts zu tun haben, also mit mir, "so etwas kommt nicht von mir".

    Es tat sehr weh - aber ich hatte damit gelernt zu leben. Wir hatten ca. 12 Jahre keinen Kontakt .

    Am 24.12 ist er gestorben - heute weiß ich er hat sich tot gesoffen, eine Entschuldigung/ eine Einsicht kam nie - aber auch damit werde ich leben können, weil ich jetzt mein Leben lebe.

    Hass und Wut bringen mich persönlich nur soweit weiter, in dem ich schaue, was macht es mit mir, was kann ich für mich tun, damit es mir gut geht.

    Es wird immer Sachen/ Angelegenheit auch Ängste in meinem Leben geben, wo ich einfach lernen muss damit zu leben, wenn ich leben möchte.
    Ich kann nicht alles beeinflussen, aber ich versuche mein Leben vorwärts zu leben, auch wenn es sich um unterschiedlich grosse Schritte handelt, die ich gehe.

    So meine Gedanken

    die kawi

    Hallo Daniel,

    schwierig, aber nur auf die Leberwerte zu hören, dass hat in meinen Augen nichts mit Trockenarbeit zu tun.
    Bei mir mußte ein Umdenken stattfinden, neue Wege waren zu finden und zu gehen , und das hat gedauert - länger, länger, länger als 3 Monate.

    VG die kawi

    Hallo mylife,

    nur wenn Du für Dich entscheiden kannst, dass Du Hilfe brauchst, kannst Du auch um Hilfe bitten.
    Es kann Dir niemand sagen, ob Du abhängig bist - nur Du kannst für Dich entscheiden, ob die Punkte des Alkohoikers auf Dich zu treffen, wenn Du ehrlich mit Dir selbst bist.
    Jeder hat seinen eigenen Tiefpunkt und auch dazu kommt, das es von der Gefährung zur Sucht schleichend schnell geht.

    Ich wusste das ich Alkoholikerin bin, aber dann sagte ein Therapeut : in Ihrem Alter (23) können sie noch garnicht abhängig sein, aber gefährdet - also passen sie für die Zukunft auf.
    Diese Aussage habe ich als Alibi genommen, aber mit 26 habe ich dann endlich meinen Schlußstrich gezogen.

    LG die kawi

    Hallo p-sp,

    auch auf der Gefühlsebene kann das Vertrauen mißbraucht werden und auch ausgenutzt werden.
    Du erzählst z.B. Deiner Familie nichts, weil Du Ansgt hast das er es Dir übel nehmen könnte.

    Deine Familie kann Dir aber auch den Rücken stärken.

    LG die kawi

    Es gibt Selbsthilfegruppen.

    Sicherlich kannst Du die Antwort von Deinen Freunden denken, aber vlt. haben Sie auch Recht.

    Dein bRuder hat kein Vertrauen zu Dir, sondern (entschuldige bitte), nutzt Dich nur aus.
    Ich bin selbst Alkoholikerin und ich weiß wem ich was alles versproche habe, nur um meine Ruhe zu haben.

    Hallo Bachmaus, hallo Avalon,

    es ist schon so, ich kann niemanden für mich und mein Leben verantwortlich machen, nur mich selbst.

    Es gibt immer Begleitumstände (AL, Krankheit oder auch Todesfälle) die das Leben nicht einfach machen, aber ich selbst hab es ja in der Hand mich um Hilfe zu bemühen und damit umgehen zu können. Es gibt auch die positiven Seiten und in diesen Momenten schöffe und speicher ich Kraft für die "schwierige Zeit".
    Aber beides musste ich erst lernen.

    Einen schönen Tag wünscht die kawi

    Hallo mein lieber Faden,

    ich hole Dich heute mal aus der Versenkung, auch weil es mir gut geht.
    Gerade in den letzten Wochen habe ich wieder erlebt, es geht mir gut auch wenn ringsum nicht alles gut ist. Aber nur ich selbst habe es in der Hand mein Leben zu leben.

    die kawi

    Liebe Tina,
    ich hab Dich mal wörtlich genommen und es zu Dir mitgenommen.
    Ich hatte durchaus ähnliche Gedanken als ich hier aufschlug, heute nicht mehr. Ich bin in den geschlossen Bereich gewechselt und ich habe gemerkt wie gut es mir tut, mich intensiver auszutauschen. Ich kann im geschlossenen freier schreiben und hier begleiten mich Personen, auch wenn virtuell, schon länger.
    Im offenen ist, für mich, eine hohe Fluktation zu sehen, das möchte ich nicht, ich möchte eine Konstante, für mich.

    Ich habe heute für 3 Monate überwiesen, je Tag 0,40 €. Da stell ich mir die Frage wo die 2 Klassengesellschaft ist.
    Für den Suff habe ich weitaus mehr je Tag ausgegeben.

    So meine Gedanken. die kawi